Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe!

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  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #41
Ja, wir ziehen in ein Haus, aber nicht gleich nächste Woche sondern in zwei - drei Monaten, wenn der alte Mieter draußen ist und bis dahin ist einfach kein Platz. Hätten wir genügend Platz, würden wir ja nicht umziehen.

Du sagst, ein Hund braucht viel mehr Aufmerksamkeit - ich glaube, das zwei Kitten genauso Aufmerksamkeit brauchen wie ein Hund, vorallem wenn sie so klein sind! Ich muss mich dann nicht nur um eins kümmern, sondern habe eben noch ein zweites da - ganz zu schweigen davon, dass meine Hündin keine Katzen mag und meine Katze mag auch keine anderen Katzen und die ist nicht zu früh von ihrer Mutter weg und hatte ihre Geschwister.

Weißt du, du bist 17, wohnst zuhause, bist vll noch in der Schule und hast genügend Zeit und ja, Katzen machen nicht viel Arbeit. Aber du darfst nicht vergessen, dass ich eben zwei Hunde habe und die brauchen, wie du schon gesagt hast, viel Aufmerksamkeit. Ich wollte nicht mal eine zweite Katze und dann noch eine dritte? Das geht nicht... Ich weiß, dass Oscar mir auch einiges kaputt machen wird - aber noch nicht sofort. Wenn ich mir jetzt ein älteres Kitten hole, hab ich eins, das alle drei Std gefüttert werden muss und eins, dem ich hinterherrennen muss und da hab ich einfach nicht die Zeit und nicht die Nerven dafür. Und ich habe nunmal nicht nur die Hunde und eine Katze, ich arbeite auch Vollzeit, löse meine Wohnung auf, habe nächste Woche Abschlussprüfung, mache den Haushalt, gehe einkaufen, und und und.

Eine zweite Katze macht nicht sooo viel aus wenn sie schon groß ist, da geb ich dir Recht. Aber ein Kitten macht schon was aus. Vorallem, wenn es auch noch zwei sind. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Ich mach echt alles für den Kleinen, obwohl ich eig nicht die Zeit für habe und stehe Nachts nicht nur einmal auf (und muss um 7Uhr in der Arbeit stehen), aber ich hab einfach nicht die Zeit für ein zweites "Baby".

Wie Elkecita schon gesagt hat: Zwei Kleine können zum Vollzeitjob werden, den ich nunmal schon habe.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #42
Weißt du, du bist 17, wohnst zuhause, bist vll noch in der Schule und hast genügend Zeit und ja, Katzen machen nicht viel Arbeit.
Nur weil ich noch 17 bin, bin ich kein kleines Kind mehr ;) Ja ich wohne noch Zuhause, komme Abends um 21.45 nachhause und gehe morgens um 7.00 wieder. Viel Zeit hab ich also nicht und meine Katzen machen sehr wohl arbeit, da ich alles alleine mache, auch die Tierarztbesuche. Meine Mutter hat mit meinen Tiere nichts zu tun. Und wenn ich für ein Tier keine Zeit habe, schaffe ich es mir nicht an.

Ich seh das genauso wie du, wenn du jetzt ein 12-wöchiges holst, hast du sozusagen ein "Kleinkind" und ein Baby, den Oscar. Darum auch meine Frage, ob es denn wenigstens möglich wäre, das "Kleinkind" dann zu holen, wenn aus dem Baby ebenfalls ein Kleinkind geworden ist. Das wäre immernoch besser, als ihn ganz ohne andere junge Katze aufwachsen zu lassen..
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #43
Ich habe Zeit für meine Tiere, die sind immer versorgt und nie länger als 2 Std alleine, aber ich habe nicht die Zeit für zwei Kätzchen, das wird mir auch zu viel. Und bringt ja nichts, wenn ich überfordert bin und ich es dann nicht packe. Du hast auch zwei Katzen und du sagst, sie machen Arbeit - überleg mal, wie es dann mit zwei Kleinen ist!

Ich kann kein zweites Kitten hertun, das funktioniert nicht. Du hättest gern noch eine Katze, aber deine Mum sagt Nein und dann kannst du auch nicht viel dagegen tun. Und mein Freund ist da genauso. Wird schon auch so funktionieren
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #44
Hallo!

Also ich verstehe garnicht, warum Rocky sich hier so rechtfertigen muss. Ich finde es top, dass du dem Kleinen eine Chance gibst, überhaupt zu leben. Natürlich ist es nicht optimal, ich habe selbst eine unsozialisierte, verhaltensgestörte Katze zuhause, weil er nicht lange genug bei seiner Mutter bleiben durfte. Das ist aber allerdings kein Todesurteil.
Als ich noch zuhause gewohnt hab, habe ich zwar auch daheim mitgeholfen, war auch arbeiten und dies und das, dennoch konnte man es nicht mit dem Leben in den eigenen vier Wänden vergleichen. Man hat einfach wesentlich mehr zutun und muss viel mehr in seinen 24-Stunden-Tag reinstopfen.

Da ist ein Mensch, der schon sein bestmöglichstes tut, um dem kleinen Oscar ein Leben zu schenken, und das reicht dann nicht. Man kann nicht sein ganzes eigenes Leben aufopfern. Und es ist naiv soetwas zu erwarten oder zu sagen das wäre ohne weiteres möglich.

Ein Umzug ist so schon anstrengend genug, vorallem wenn man dazu noch im Prüfungsstress ist und dazu noch die Aufmerksamkeit und Zeit für 2 Hunde, 1 Katze und ja immerhin auch einen Partner aufbringen muss. JA, da ist irgendwann das Maß auch mal voll. Und zwei Katzenjunge (wovon der eine ja auch noch ein Baby ist) machen definitiv wesentlich mehr Arbeit als zwei erwachsene Katzen. Da ist es wirklich so, ob nun eine oder zwei oder schlussendlich auch drei, machen keinen enormen Unterschied. Aber man kann das nicht im Ansatz miteinander vergleichen.

Also ist es doch die bessere Alternative, dass Oscar zwar nicht unbedingt mit einem kleinen Katzenkumpel aufwachsen darf, aber wenigstens wird ihm das Leben geschenkt. Das ist zwar nicht der Optimalfall, aber es ist auch nicht der Optimalfall wenn ein Mensch total überfordert mit seinem Leben ist, weil er wegen eines schlechten Gewissens noch ein Katzenbaby dazu geholt hat und dann garnicht mehr klar kommt und dann nichts mehr funktioniert. Das hat auch alles irgendwo Grenzen.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #45
Ich habe ja versucht, mit ihr eine Lösung zu finden, die für beide stimmt. Aber es ist wirklich schon so, es ist eine blöde Situation und ich kann die TE auch voll und ganz verstehen. Ich habe ja auch schon mehrmals erwähnt, dass es echt toll ist, dass sie den Kleinen aufgenommen hat und er gedeiht ja wirklich prächtig, von dem her scheint sie auch alles ganz gut zu machen. Ich finde es einfach schade, dass keine Möglichkeit zu einem zweiten Kitten besteht, da viele Katzen wegen Einzelhaltung im Kittenalter Verhaltensauffällig werden und der Mensch dann versucht, sie mit fragwürdigen Massnahmen zu erziehen oder sie ins TH abschiebt. Aber ich sehe schon, in welcher Lage du/ihr seid und dass du auch wirklich schon dein bestes gibst. Mache dir ja auch keine Vorwürfe oder so ;) Wie alt ist denn deine andere Katze? Vielleicht haben wir ja Glück, und sie lernt den Kleinen doch noch lieben. Das wäre schon mal etwas.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #46
Sorry, aber da brennt es doch an allen Ecken und Enden. Es ist großartig, dass sich jemand um Oscar kümmert, aber so toll und bewundernswert es ist - es reicht auf Dauer nicht.
Und es ist ja auch nur ein Bruchteil der Probleme die es da gibt, wie ich das sehe.

Mich würde ja wirklich interessieren, was eigentlich so aus den Bauernhofkitten draußen wird. Um die scheint sich ja keiner zu kümmern und verantwortlich zu fühlen. Ist deren Leben weniger wert als das eines ausgesetzten Kittens?
Hat mal irgendjemand daran gedacht was aus ihnen werden soll? Haben sie kein Zuhause verdient?
So lobenswert es ist, ein ausgesetztes Kitten groß zu ziehen, bitte deshalb nicht die Augen vor den Problemen verschließen die vor der eigenen Haustür warten.
Das sind Katzen, genauso wie Oscar und sie haben es genauso verdient, dass sich jemand um sie kümmert!

Dann nochmal konkret zu Oscar: Da gibt es in der Nachbarschaft zwei ausgesetzte Katzen und es fühlt sich niemand auch nur in der Lage die zwei gemeinsam groß zu ziehen?
Sorry, aber das ist ja wohl ein Witz. Dann gebt die Kitten eben beide ab, es kann ja wohl nicht sein dass es mehr zählt ein süßes Kitten Zuhause zu haben als das eben jenem Kitten die Chance auf ein normales Leben zu geben.

Und NEIN, es reicht nicht zwei Hunde und eine Einzelkatze zu haben um so ein Kitten richtig zu sozialisieren. Soll es dann mit sechs Monaten im Tierheim landen, weil es deine Hände und Füße täglich blutig beißt und kratzt?

Ich respektiere und bewundere die Tierliebe, ein ausgesetztes Kitten zu retten und Erstversorung zu leisten. Das ist großartig, das ist leider nicht selbstverständlich und es ist wirklich toll das du dich um Oscar gekümmert hast.

Es ist aber alles andere als Tierliebe, eben dieses Kitten jetzt alleine aufzuziehen, ohne richtige Sozialisierung. Du trägst für so ein Fundkitten genauso viel Verantwortung wie für eines das du von einem Züchter oder Tierheim holen würdest.
Meine persönliche Meinung lautet: Entweder du kümmerst dich anständig um Oscar oder du gibst ihn ab.

Und anständig kümmern heißt nicht die Nacht durchmachen und sich über die eigenen Hunde freuen, anständig kümmern heißt Oscar ein normales Leben ermöglichen.

Es gibt hier im Forum oft den schönen Satz zu lesen: Entweder zwei Katzen oder keine.
Für ein Kitten dem seine sensibelste Phase - nämlich die der Sozialisierung - bevorsteht gilt das doppelt und dreifach. Die Sozialisierungsphase spielt sich in erster Linie zwischen sechs und sechzehn Wochen ab. Ein Kitten hat in dem Alter NICHTS im Freigang verloren, aber es wird für sein ganzes Leben geschädigt sein wenn es keine Artgenossen zum Spielen hat.
Und ja, selbstverständlich hat auch eine verhaltensgestörte Katze ein lebenswertes Leben, aber das sind auch die Katzen die dann allzu oft ihr Leben als "total aggressiv" oder "Pinkelkatze" auf 2m² im Tierheim verbringen dürfen.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #47
Auch wenn Du es nicht gern hören wirst - aber ich muss mich blackcat anschließen!
Ich finde es absolut toll, dass Du Dich des kleinen Zwergs angenommen hast - aber das wird so auf Dauer nicht gutgehen.
Ich finde Wuschelmonsterchens Vorschlag gar nicht verkehrt, ein zweites Kitten dazuzuholen, wenn der Kleine allerspätestens (!) die 12 Wochen erreicht hat.
Unsere beiden Streunerbabies sind damals verwurmt und verkatzenschnupft mit knapp 12 Wochen hier eingezogen, waren direkt vom 2. Tag an 7-8 Stunden täglich allein - und waren superlieb. Die haben sich miteinander beschäftigt, gekuschelt, übereinander liegend gepennt... mal auch gespielt (waren aber eher spielfaul) - die haben nix kaputtgemacht, waren stubenrein... echte Traumkatzen. Dass das nicht immer so läuft, ist mir klar, gibt da halt auch wildere Exemplare ;)

Außerdem finde ich, dass Du Dir ein wenig widersprichst - einerseits kümmert sich die Hündin um das Kitten, andererseits kann sie Katzen nicht leiden - ja was denn nun? ;)
Und es ist nicht dasselbe, ob Hund mit Katze oder Katze mit Katze....

Ich kann total gut verstehen, dass Du im Stress bist und trotzdem Dein Bestes gibst. Das will ich auch gar nicht schmälern, und ich finde Deinen Einsatz toll! Keine Frage!

Letztendlich muss man aber wirklich gucken: Was ist für das Tier am besten? Und da wäre eben ein gleichaltriger Katzenkumpel die beste Lösung. Entweder bekommt man das im eigenen Zuhause hin - oder aber man sucht ein adäquates Zuhause für das Tier. Was natürlich nicht so einfach ist....
Ich drücke die Daumen, dass Ihr da einen guten Weg findet - für welchen auch immer Ihr Euch entscheidet...

LG, seven
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #48
Die 12. Woche ist eigentlich zu spät, da ist die Sozialisierung ja schon weitgehend durch - deshalb liegt das Mindestabgabealter bei Kitten ja bei 12 Wochen.

Die Sozialisierung beginnt, wenn das Kitten zunehmend anfängt zu spielen, zu raufen und sich für die Umwelt zu interessieren. Entscheidend wie gesagt der ungefähre Zeitraum zwischen 6 und 16 Wochen.

Mögliche Lösungen für Oscar:
1. Ihn einer Katzenmutter unterschieben mit Kitten im ähnlichen Alter. --> wäre noch immer die perfekte Lösung
2. Ihm ein gut sozialisiertes Kitten zur Verfügung stellen, mit dem er spielen und raufen kann. Dieses Kitten sollte einziehen sobald Oscar ins Spielalter kommt und wenigstens 12, besser 14-16 Wochen alt sein. --> Leicht umsetzbare Lösung, da einzig vom Willen des Besitzers abhängig.
3. Das zweite Fundkätzchen dazu holen, dieses ist zwar genauso wenig sozialisiert, im gemeinsamen Spiel können die Kitten aber wenigstens die grundlagen voneinander lernen. --> beiden Kitten wird geholfen, allerdings suboptimal da beide Handaufzuchten sind.
4. Oscar wird abgegeben in ein Zuhause wo es wenigstens ein weiteres Kitten gibt.

Lösungen für die Bauernhofkitten:
1. Mit Tierschutz in Verbindung setzen, sodass alle Katzen wenigstens kastriert werden. --> wenig Arbeitsaufwand, viel Erfolg
2. Selbst Verantwortung übernehmen, die Kitten einfangen und vermitteln, die Katze kastrieren (lassen), beides nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Tierschutz --> etwas mehr Arbeitsaufwand aber beste Lösung, im Idealfall vorher noch die Zeit nehmen den Kitten die größte Scheu vor Menschen zu nehmen
3. Hofbesitzer überzeugen, Verantwortung zu übernehmen und dem Elend ein Ende zu setzen --> schwierig, aber ideal falls es gelingen sollte, evt. auch hier in Zusammenarbeit mit dem Tierschutz

Lösungen für das zweite Kitten aus Handaufzucht:
1. Bei dir aufnehmen und die Kitten gemeinsam aufwachsen lassen.
2. Dein Kitten zur Nachbarin geben und die Kitten gemeinsam aufwachsen lassen.
3. Mit der Nachbarin reden, sie auf die Verhaltensauffälligkeiten aufmerksam machen und ihr nahe legen das Kitten an jemanden abzugeben wo es eine gute Sozialisierung erhält.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #49
Ich habe sowohl mit TA wie auch TH gesprochen und da wurde mir von beiden gesagt, dass es ok ist, wie ich es mache und das es überhaupt kein Problem ist mit zwei Hunden und einer Katze. Die Marsi ist im April 3 geworden, hatte vorhin jemand gefragt.


Meine Hündin bellt alles an, was sich bewegt. Egal ob Hund, Katze, Pferd oder Kuh. Und bevor es heißt, sie ist nicht richtig erzogen worden: Ist sie wohl auch nicht, aber wir haben sie im November mit fast zwei Jahren gekauft, kann ich also nicht viel dafür. Sie hat meine Katze die ersten Wochen nur angeknurrt und die zwei haben sich auch öfter in die Haare bekommen - inzwischen gehen sie sich aus dem Weg. Aber Oscar putzt sie und wedelt, legt sich zu ihm. Ich arbeite schon mit ihr daran, dass sie nicht mehr alles anbellt und es ist auch schon viel besser geworden, wird dauern, bis das wird.


Ich weis selbst, dass es nicht optimal ist aber ich bin immer noch der Meinung, dass es besser ist, als ihn einfach da liegen zu lassen...
Ich werde ihn morgen im TH abgeben, hab vorhin nochmal angerufen. Sie haben nur Katzen ab 1 Jahr da, da die Kitten und jüngeren Katzen immer sofort weggehen. Ich weiß nicht, was da dann anders ist als bei mir, aber vll seid ihr dann beruhigt. Es gibt für mich momentan keine Möglichkeit, ihn mit anderen zusammen aufwachsen zu lassen, da ich keine zwei Kitten nehmen kann, die Nachbarin kein zweites will, ihren aber behält und mit der Tochter aufzieht, aber wenn ihr euch alle einig seid, dass das mit Hunden nicht so toll ist, werde ich mal auf euch hören. Ich habe auch keine Erfahrung mit sowas und vll ist es so ja besser... Gibt momentan nur zwei Möglichkeiten...

Und was die streunenden Katzen bei uns angeht habe ich vorhin mit meinem "Schwiegervater" geredet, er wird sich darum kümmern, dass sie entweder wegkommen oder kastriert werden.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #50
Wenn sie im TH auch nur grosse Katzen haben ist es da aber auch nicht besser.. :?
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #51
Andere Möglichkeiten gibt es auf die schnelle nicht. Und da er bereits zum spielen anfängt und heute zwei Std nur unterwegs war und alles erkundet hat, habe ich wohl nicht mehr lange Zeit. Ab Donnerstag bekommt er schon Nassfutter und dann geht es erst richtig los. Ist heute schon extrem aktiv gewesen. Im TH sind halt noch andere Katzen, bei mir sind es zwei Yorkies und eine Diva. Weis jetzt nicht was besser ist, aber ich denke, dass sie sich im TH vll besser um ihn kümmern können und vll kommt ja in nächster Zeit noch ein Kätzchen dazu....

Ich komm mir echt grad vor als hätte ich alles falsch gemacht. Ich wollte ihm nur ein schönes Zuhause geben, so gut es mir eben möglich ist... :(
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #52
Du hast das ganz und gar nicht falsch gemacht! Es ist wirklich toll, dass du ihn aufgenommen hast! Und du gibst dir ja eine riesen Mühe mit dem kleinen Fratz, und tust dein mögliches. Gibt leider viel zu wenig von diesen Leuten :(

Weiss jetzt irgendwie auch nicht, was ich machen würde.. TH fänd ich schon schade, bei euch hat er wenigstens Bezugspersonen und ein sicheres Zuhause.. Die Angestellten im Tierheim haben selten Zeit, sich mit einer Katze ausgiebig zu beschäftigen.. mmh :|
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #53
Rocky, es tut mir leid!
Wie gesagt, niemand will Dir hier etwas Böses, und Du hast Dir die allerbeste Mühe gegeben, und natürlich war das deutlich besser, als die Katze einfach draußen liegen zu lassen!
Das ist auch gar nicht das Thema - Du hast das genau richtig gemacht und vorbildlich gehandelt! Das war nicht falsch, das war richtig so!

Das Problem ist jetzt halt die Zukunft des Katers. Wenn er als Kitten bei Dir bleibt ohne etwa gleichaltrigen Kumpel - das wird, wie andere und ich schon schrieben - nicht gut gehen. Das gibt Verhaltensprobleme oder stilles Leiden. Beides nicht schön.
Ideal wäre, wenn Du ein Plätzchen fändest, wo er mit gleichaltrigem Kumpel aufwachsen könnte - aber diese Plätze kann man eben auch nicht von den Bäumen pflücken...
Insofern glaube ich, dass er im Tierheim tatsächlich die besseren Chancen hätte. Gerade ist ja wieder die Zeit der Kittenschwemme, und als wir damals Dinah und Poldi abgeholt haben (das war auch im Juni), saßen da auch haufenweise Kitten - aber weil wir dachten, die finden schnell ein Zuhause, haben wir uns für die beiden älteren Problemfälle entschieden.... Unser Julchen haben wir dann ein Jahr später im November abgeholt - auch da saßen wieder haufenweise Herbstkitten im TH, teilweise wirklich noch 4-5 Wochen alte Babies... die gehen natürlich ratzfatz weg, aber sie kommen genauso schnell nach... Insofern denke ich, dass die Chance, dass Euer Katerchen im TH auf Kittengesellschaft stößt, ziemlich wahrscheinlich ist (evtl. mal mehr als ein TH anrufen, sofern Ihr mehrere in halbwegs erreichbarer Nähe habt?)

Es tut mir sehr leid, dass Du jetzt das Gefühl hast, wir wollten Dir was - nein, wollen wir gar nicht, ich denke, wir sind alle stolz darauf, was Du geleistet hast, ehrlich! Aber natürlich will keiner - und Du ja ganz sicher auch nicht - am Ende einen verhaltensgestörten, aggressiven oder lethargischen Kater...

Alles Gute!
seven
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #54
Ja, ich werde ihn auf jeden Fall abgeben aber auch wieder holen, sobald er alt genug ist. Das ist nunmal mein kleines Kätzchen geworden, darum wird er, wenn er alt genug ist und sozialisiert, wieder zu uns kommen. Hab ich meinem Freund schon gesagt, dass wir ihn dann wieder holen.
Sogar ihm tut es Leid, den Kleinen abgeben zu müssen, aber er hat selbst gesagt, dass er sich da gar nicht auskennt und das auch nicht kann... Er bekommt es nicht mal hin, 1 TL Pulver mit 3 TL Wasser zu mischen. Was auch immer er da gemacht hat, war mehr als dickflüssig :roll:

Ich hoffe einfach, dass es ihm da dann gut geht und die sich auch gut um ihn kümmern.... Weil im TH gibt es halt noch sooo viele andere Tiere, die Aufmerksamkeit brauchen und ich will nicht, dass er dann zum Schluss scheu ist...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hab eben mit einem anderen TH gesprochen, die haben Kleine da. Sie können ihn aber nicht nehmen, da bei denen grad der Katzenschnupfen umgeht und sie total überfüllt sind mit Kitten, nicht das er sich da ansteckt. Sobald der eine da drinn gesund ist, fängt der nächste an.... Jetzt wird es langsam knapp was zu finden...
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #55
Ich fürchte, im Tierheim wird es ihm gleich ergehen wie 85 % aller Tierheimkatzen: er wird sein Lebtag dort sein. Ich sehe es aus Erfahrung: keiner will Katzen. Katzen vermehren sich so sehr, dass die Tierheime sogar gar keine Katzen mehr aufnehmen, weil ihnen definitiv der Platz und das Personal fehlt. Ich frage hier in der Firma alle, ob sie Katzen wollen: entweder haben sie schon eine oder zwei Katzen oder sie wollen schlichtweg keine Katzen. Es gibt kaum Abnehmer für Katzen, und die gewaltigen Massen an Katzen in Tierheimen wächst mehr und mehr. Ich finde, Rocky sollte mit Oscar bleiben. Ihn ins Tierheim abgeben wäre elend schade, denn es ist doch immer noch besser in einem Heim mit lieben Menschen, die er schon kennt, die ihn gut behandeln, und mit anderen Tieren, auch wenn sie noch so artfremd oder altersfremd sind. Nein, Rocky, es würde mir jetzt unendlich leid tun, für Dich und für Oscar, wenn Du ihn ins TH gibst. Es wäre in meinen Augen das herzloseste, was Du dem Tierchen antun könntest, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es bald eine Familie findet, ist sehr gering. Und noch geringer ist die Chance, dass es eine Familie mit gleichaltrigen Katzen findet, das ist fast ausgeschlossen.

Ich finde, Ihr wart alle ein bisschen zu hart zu Rocky. Und Wuschelmonster hat recht: wenn es im Tierheim auch keine Katzenkinder (Kitten mag ich nicht, ist kein deutsches Wort, und man muss nicht immer alles von den Engländern und Amerikaneren übernehmen, wenn es gleichwertige deutsche Wörter gibt - die deutsche Sprache ist schon verhunzt genug, sorry) gibt, dann ist diese Lösung auch nicht besser.

Was nun streunende Katzen angeht, so gibt es da nur eine Lösung: dass sich die Gemeinde drum kümmert, sie einfängt, sterilisiert, impft und versucht zu vermitteln. Du kannst von keinem verlangen, dass er freiwillig das Geld ausgibt, um fremde Katzen zu kastrieren. Ich habe in der Nachbarschaft mindestens ein halbes Dutzend Streuner rumlaufen, Männchen wie Weibchen. Gut, letztens wurde eine davon vor unserer Haustür überfahren (Oscarina, hatte sie Oscar getauft, als ich noch nicht wusste, dass es ein Mädchen ist ):lol:, und immer mal wieder stirbt die eine oder andere an Katzenleukämie, aber dann haben wir zweimal im Jahr Kätzchen, etliche davon kommen in unserem Garten zur Welt. Von denen kommen jedes Mal vielleicht eins oder zwei durch, aber das reicht, um die Katzenpopulation immer wieder zu vergrössern. Aber da kann wirklich nur die Gemeinde Abhilfe schaffen. Selbst kann man da wenig machen, noch dazu, wo alle viel zu scheu sind und einen nicht mal auf 2 Meter ranl

Off-Topic
Ach ja, als Oscarina tot hinter dem Reifen unseres Nachbarn lag, das Blut war noch feucht, kam Luna dazu, die die Katze ja schon seit ewig kannte. Legte sich vorsichtig vor die Katzenleiche hin, robbte total verschüchtert auf sie zu, bellte leise, wedelte mit dem Schwanz und forderte sie auf, doch aufzustehen und zu spielen. War richtig rührend.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #56
Stopp, Stopp Stopp!
Es wäre nicht das herzloseste, was man tun kann. Plan ist - soweit ich das verstanden hab - deinen Oscar abzugeben, dass er vernünftig aufwächst und ihn dann zurück zu holen.

Ja, hier gab es auch Streuner probleme. Was haben wir gemacht? Die Katzenhilfe angerufen - wollte keiner helfen. Dann den Tierschutz und siehe da: Sie gaben uns eine lebendfalle und wir fingen die Streuner ein und ließen sie dort kastrieren. Da die Chance auf Vermittlung gering war, haben wir 'unsere' drei Streuner wieder mitgenommen und sie bekamen und bekommen von da an regelmäßig Wurmkuren und Flohmittel, soweit ich das hinkriege.
Sich jetzt also hinzusetzen und zu sagen "Soll der und der das machen" finde ich nicht richtig. Natürlich kann man nicht verlangen, dass man jede Kastration bezahlt, man kann aber auch nicht verlangen, dass die Gemeinde/der Tierschutz oder irgendwer anders umher zieht und sich nach möglichen Streunerkatzen umsieht und dann von sich aus sagt: Ach hier müssen wir was machen!
Die Anwohner sollten sich bei Tierschutz/Gemeinde/wasweißich melden - wenn's sein muss mehrmals, bis sich Jemand der Sache annimmt.

Schade, bei mir wars damals ähnlich: Tierheime waren überfüllt und so nahm ich auch einen Einzelkater als Flaschenkind auf (auch Oskar^^) und man merkt, dass ihm einiges fehlt: Am Anfang verstand er einfach die Katzensprache nicht.
Wir haben hier ja noch eine 'Drinnenkatze' und eine der besagten Streunerinnen, die die Erziehung hauptsächlich übernahm und inzwischen kann ich starke Veränderungen beobachten.
Das hat lange gedauert und viel Geduld gebraucht - ich habe damals den dummen Fehler gemacht und ihn alleine groß gezogen, ich weiß, dass es ein Fehler war und möchte dir das ans Herz legen.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #57
Jaaaa, aber dann kommt er in ein Tierheim zusammen mit älteren Katzen, weil zur Zeit keine gleichaltrigen Jungkatzen da sind. Na, dann haben wirs aber. Na toll. Gleiches Problem, andere Umgebung. Was soll daran denn besser sein??????

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Und was die Streunerkatzen angeht, das Schlimmste daran ist ja, dass die Nachbarn von uns den Katzen auch noch Fressen hinstellen, sie also von dort freiwillig nicht wegziehen. Kacken tun sie dann bei uns, hahahaha. Soll ich jetzt die Nachbarn auffordern, die Katzen einzufangen und zu kastrieren? Die würden mir ganz schön den Marsch blasen und mich weiss Gott was nennen. Das einzige wäre, die örtliche Polizei zu rufen, die, wie ich gehört habe, mit einem Tierasyl zusammenarbeiten
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #58
Neee, du hast das nicht ganz verstanden, Elkecita ;)
Ich will ihn ins TH geben (in dem einen sind keine Kitten und in dem anderen sind es zu viele inkl. Katzenschnupfen, die nehmen ihn nicht..) und hol ihn dann mit 12 Wochen wieder zu uns ;) Ich geb ihn nicht komplett weg, nur zwei Monate, dass er das Sozialverhalten lernt ;)
Aber momentan schaut es schlecht aus.... Mir wurde jetzt vom TH die Nummer einer Dame gegeben, die sage und schreibe 23 Katzen daheim hat und wenn jemand Kätzchen findet, wendet man sich automatisch an die. Die hat dann gesagt, dass es bei denen im TH ein 4 Wochen altes Kätzchen gibt, das auch alleine ist und sie das jetzt zu vermitteln versucht. Sie selbst kann die zwei nicht nehmen, da sie selbt schon 3 Kätzchen daheim hat, die sind aber erst knapp zwei Wochen alt und wenn die da jetzt noch welche dazu tut, läuft sie Gefahr, dass ihre Kätzin ihre eigenen Jungen nicht mehr nimmt. Darum versucht sie, das Kätzchen unterzubringen. Nur ist wohl das TH nicht bereit, Oscar zu nehmen, also hat sie mir angeboten, dass sie mir das andere bringt.

Ich glaube echt, dass es jetzt dann darauf hinaus läuft, dass ich zwei Katzenkinder daheim sitzen habe... -.- Aber die zwei kann ich dann auch schlecht wieder trennen, im TH wäre das was anderes, wenn da mehr sind...
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #59
Ich frage mich jetzt, wie das bei Streunern ist. Ich meine, von den Würfen bleibt meist nur ein Junges, die meisten sterben mit 3 oder 4 Wochen oder noch früher. Meine Katze war ja auch Einzelkind, hatte nicht ein einziges Geschwisterchen. Sozialisieren die sich dann mit den anderen erwachsenen Streunerkatzen?
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #60
Ja, das wird wohl darauf hinauslaufen - und wie gesagt: Besser ist es.
Ich kann wirklich nur immer wieder wiederholen, wie deutlich man den Unterschied zwischen einer gut sozialisierten und einer schlecht sozialisierten Katze merkt.

Ist eine Kätzin oder ein Kater?
Ob man beide wieder trennen kann, muss man abwarten - es gibt auch Fälle, da verstehen sich Brüderchen und Schwesterchen irgendwann nicht mehr - der Charakter der Fellnasen wird sich ja noch etwas herausstellen - aber ich würde damit rechnen, dass man beide besser nicht trennt.

Und im TH kannst du auch das "Pech" haben, dass sich dein Oscar unsterblich in eine Kätzin/einen Kater verliebt und absolut nicht von ihm getrennt werden will.

Ich frage mich jetzt, wie das bei Streunern ist. Ich meine, von den Würfen bleibt meist nur ein Junges, die meisten sterben mit 3 oder 4 Wochen oder noch früher. Meine Katze war ja auch Einzelkind, hatte nicht ein einziges Geschwisterchen. Sozialisieren die sich dann mit den anderen erwachsenen Streunerkatzen?
Die Mutter übernimmt ja auch einen großen Teil der Sozialisierung.
 
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