Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe!

Diskutiere Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Also wir haben momentan noch 4 Katzenkinder auf dem Hof, das waren auch von Anfang an vier, die haben es alle geschafft, die sind jetzt so zwei...
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #61
Also wir haben momentan noch 4 Katzenkinder auf dem Hof, das waren auch von Anfang an vier, die haben es alle geschafft, die sind jetzt so zwei Monate alt, denke ich. Macht alles die Mutterkatze
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #62
Huhu Rocky,

auch ich möchte noch einmal betonen, dass ich es absolut großartig finde wie du dich für Oscar eingesetzt hast!
Du hast ihm wirklich das Leben gerettet und da absolut nichts falsch gemacht! Nur jetzt eben die Sozialisierung ist ein Punkt, wo du als Mensch einfach kätzische Hilfe brauchst. Oscar wird es dir danken. :angel:

Denke du kannst schon versuchen das zweite Kitten als Pflegling zu dir zu holen. Du siehst dann ja, wie die zwei sich entwickeln und ob sie wirklich unheimlich aneinander hängen oder vielleicht doch deine Katze Interesse an Oscar noch entwickelt oder die Kitten sich außeinander leben.
Zwei nicht sozialisierte Kitten sind jetzt zwar nicht der Idealfall, aber sie bringen einander dann instinktiv viel bei (zB wie man die Krallen beim Spielen benutzt ^^) und das Schöne ist natürlich, dass du sozusagen gleich zwei Kitten das Leben rettest.

Der Zeitaufwand sollte auch in Grenzen bleiben, da die zwei ja langsam selbstständig fressen und sich dann auch viel miteinander beschäftigen können.

Aber wie auch immer du dich jetzt genau entscheidest: Schön, dass du Oscar eine richtige Sozialisierung ermöglichst und ihm doch ein Zuhause geben willst!
Wenn alle Menschen auch nur halb so viel Einsatz und Tierliebe zeigen würden, hätten wir einige Probleme weniger! ;)

Zu den Bauernhofkatzen / Streunern:
Es überleben ohne Probleme alle Kitten, wenn es einen sicheren Unterschlupf und genug Nahrung gibt. Krankheiten sind zwar auch ein Problem, aber die gehen auch meist Hand in Hand mit Unterernährung.

Auf jeden Fall ist es aber weder selbstverständlich noch "normal" dass eben nur ein oder zwei Kitten pro Wurf überleben. Das sind im Gegenteil so schlimme Zustände, dass ich hier grade ziemlich entsetzt vor dem Rechner sitze und mich frage wie man da noch zuschauen kann, wenn es im eigenen Garten passiert!
Elkecita, bitte nimm dir mal an der Threaderstellerin ein Beispiel - es braucht manchmal wirklich nur ein paar klare Worte an der richtigen Stelle um sehr viel Katzenelend ein Ende zu bereiten.
Die Kitten sterben qualvoll über Wochen und Monate hinweg, das muss doch echt nicht sein!
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #63
Blackcat, darán kann ich auch nicht viel ändern. Selten kommt man an die Jungen ran, die sind so versteckt, dass man sie erst sieht, wenn sie so 3 bis 4 Wochen alt sind. Und dann sind sie so scheu, dass man sie nicht fangen kann. Ja und dann ruf ich wie jetzt in en Tierheimen an und keiner nimmt sie wegen Überfüllung. Was dann?

Die Kleinen haben fast alle verklebte Augen und sind schwach. Sobald die Mütter wieder läuft werden, warten die Kater schon auf sie und die Jungen werden verlassen. Einige werden überfahren, andere verhungern oder kriegen Krankheiten. Nur wenige überleben das erste Jahr. Was andererseits en Glück ist, sonst würden wir eine echte Katzenplage haben.

ich selbst kann keine weitere Katze aufnehmen und auch nicht eine Zeitlang pflegen, das enzige, was ich tun könnte ist sie zu einem Tierheim bringen, falls ich sie überhaupt fangen könnte.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #64
Hast du den Tierschutz mal nach einer Lebendfalle gefragt und ob sie die Katzen kastrieren würde?
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #65
Off-Topic
Unsere Audrey und unser John-Boy sind ja quasi auch Streunerkatzen. Die wurden in der Lagerhalle einer Schreinerei zwischen Holzstämmen groß. Naja, was heißt groß... sie wurden dort geboren und lebten die ersten Wochen dort. Beide Eltern waren die absoluten Streuner. Als man die Kitten dort fand, bekamen sie täglich Futter hingestellt und auch ein Katzenklo. Ansonsten waren sie sich selbst überlassen. Als die Kitten 5 oder 6 Wochen alt waren, waren wir zum ersten Mal dort (ein Bekannter von uns arbeitete damals dort in der Schreinerei) und haben uns das angeguckt. Audrey war ganz die Mama, der Papa war natürlich nicht zu sehen... Ende vom Lied war: Die Kitten waren, wie schon gesagt, verwurmt, verfloht und verkatzenschnupft, v. a. die Audrey litt massiv unter Katzenschnupfen. Die "Bekümmerer" haben hoch und heilig versprochen, sich um die Katzen zu kümmern, zum TA zu gehen - aber nüscht ist passiert. Die örtliche Tierhilfe war zwar informiert, fühlte sich aber nicht zum Helfen berufen. Ende vom Lied war dann: Audrey und John-Boy zogen bei uns ein, die Katzeneltern (die man eh unter keinen Umständen greifen konnte - angeblich sollte Mama ja kastriert werden) und die beiden Brüder blieben dort. Und sind letztendlich alle 4 verschollen, bzw. Mama und ein Bruder sind definitiv unterm Zug gelandet, der dort in der Nähe vorbeifährt :( Hätten wir geahnt, dass wir jetzt so viele Katzen haben, hätten wir gleich alle 4 Kitten genommen und evtl. auch noch die Mama dazu, bzw. uns da noch mehr reingekniet. Damals waren wir aber leider noch total unsicher und haben uns das alles nicht zugetraut....
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #66
So, kleines Update

Ich habe bei Facebook gepostet, dass ich eine Katzenfamilie suche, ob jemand etwas weis. Hab jetzt, nach Acht Std und fünf Leuten, die es geteilt haben, trotzdem niemanden gefunden. Also werde ich mir ein zweites Kätzchen dazuholen. Und bitte sagt jetzt nicht, dass man trotzdem eine Mutter braucht, weil zwei alleine sich auch nicht richtig sozialisieren. Sonst bekomm ich echt n Vogel. Mein Freund redet auch nur noch das Nötigste mit mir, da ich mich durchgesetzt habe.

Ich habe Oscar gestern nicht gewogen, hab ich ehrlich gesagt nicht dran gedacht. Montag hatte er 304gr, heute sind es 327gr - er nimmt also schön zu ;)
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #67
Ich wollte auch nochmal betonen, dass ich dir nichts böses will und dein Engagement wirklich wirklich lobenswert finde - alles was ich hier geschrieben habe war nur als Hilfe gedacht, ich war vor zwei Jahren in deiner Situation und habe durch falsche Ratschläge Fehler gemacht, die ich leider immer noch spüre ;)

Natürlich wäre eine Mutter ideal - das ist es für jedes Tier.
Aber eine Mutter oder Amme ist nun nicht auffindbar, weshalb dein Vorgehen - finde ich - die beste Lösung ist.

Ich wünsche dir und euch viel Glück und Erfolg und freue mich auf weiter Berichte (und später Fotos :D)
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #68
Ich finde die Lösung jetzt wirklich sehr gut! Es freut mich, dass du dich trotz deinem Freund durchgesetzt hast! :mrgreen: Ich denke, es war die beste Lösung die man hätte finden können. Viel Glück mit den zwei und halt uns immer schön auf den Laufenden ;) Und wenn sie 12 Wochen alt sind musst du sie hier mit Bildern vorstellen! :D
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #69
Off-Topic
Jede Gemeinde ist in Spanien selbst für das Einfangen streunender Tiere verantwortlich. In Madrid gibt es ein "Centro de Protección de Animales", welches aber ausschliesslich für streunende Tiere innerhalb des Stadtgebietes verantwortlich zeichnet. Ich müsste mich deshalb an die Gemeindeverwaltung meines Dorfes wenden, und so wie ich schon erfahren habe, ist es die Polizei, welche diese Verantwortung übernommen hat, zusammen mit einem kooperierenden Tierheim. Müsste dann aber aufpassen und meine eigene Katze einsperren, damit sie nicht mit den Streunern verwechselt wird, sie hat nämlich keinen Microchip. Habe eben auch gelesen, dass in unserer Gemeinde verboten ist, mehr als 5 Haustiere zu halten. Also, wer mehr als 5 Katzen hält, muss eine Strafe von 1000 Euro zahlen, ooops:roll:
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #70
Und was die streunenden Katzen bei uns angeht habe ich vorhin mit meinem "Schwiegervater" geredet, er wird sich darum kümmern, dass sie entweder wegkommen oder kastriert werden.

Könntest Du da bitte dran bleiben ?
Ich will Deinem "Schwiegervater" nichts unterstellen . Ich kenne ihn ja auch überhaupt nicht , aber
sich drum kümmern hört sich für mich auch immer so´n bisschen nach Gift oder Abschuss an .

Und wegen der zwei Welpen/Freund Problematik :
Sobald die miteinander toben (was eben auch kein anderes Lebewesen ersetzen kann) wird Dein Freund so viel zu lachen haben , das er nicht mehr schmollen kann .
Ich habe in Deinem Alter damals fünf Welpen (davon auch ein Rotzer) aufgezogen .
Gut , ich hatte gerade keine Prüfung , aber ist natürlich durch den Schlafmangel trotzdem schon hart gewesen .
Ist aber doch nur eine kurze , absehbare Zeit so !
Manchmal muss man eben auch über sich hinaus wachsen .





Durch Schuldzuweisung , Gejammer und Gestöhne hat sich auf diesem Planeten noch niemals etwas geändert :
Was nun streunende Katzen angeht, so gibt es da nur eine Lösung: dass sich die Gemeinde drum kümmert, sie einfängt, sterilisiert, impft und versucht zu vermitteln. Du kannst von keinem verlangen, dass er freiwillig das Geld ausgibt, um fremde Katzen zu kastrieren.
Und trotzdem haben es schon hunderttausende Menschen getan !
Verlangen tut es keiner , außer das eigene Gewissen .
Wenn es eben nicht um die eigenen Vierbeiner , sondern um fremde oder herrenlose Tiere geht , da fängt für mich die echte Tierliebe erst an !!!

Ich habe in der Nachbarschaft mindestens ein halbes Dutzend Streuner rumlaufen, Männchen wie Weibchen. Gut, letztens wurde eine davon vor unserer Haustür überfahren (Oscarina, hatte sie Oscar getauft, als ich noch nicht wusste, dass es ein Mädchen ist ):lol:, und immer mal wieder stirbt die eine oder andere an Katzenleukämie, aber dann haben wir zweimal im Jahr Kätzchen, etliche davon kommen in unserem Garten zur Welt. Von denen kommen jedes Mal vielleicht eins oder zwei durch, aber das reicht, um die Katzenpopulation immer wieder zu vergrössern. Aber da kann wirklich nur die Gemeinde Abhilfe schaffen. Selbst kann man da wenig machen, noch dazu, wo alle viel zu scheu sind und einen nicht mal auf 2 Meter ranl
Was denkst Du denn wie die herrenlosen Populationen hier in DE eingedämmt wurden und werden ? Die lassen von Hand auch keinen ran .
Und die oft genannte Gemeinde wird sich ohne Druck nicht bewegen , aber es ist ja immer bequemer , wenn man nur auf jemanden mit dem Finger zeigen muss ...............:roll:
Eigeninitiative , Engagement und Kreativität führen zum Ziel .

Blackcat, darán kann ich auch nicht viel ändern. Selten kommt man an die Jungen ran, die sind so versteckt, dass man sie erst sieht, wenn sie so 3 bis 4 Wochen alt sind. Und dann sind sie so scheu, dass man sie nicht fangen kann. Ja und dann ruf ich wie jetzt in en Tierheimen an und keiner nimmt sie wegen Überfüllung. Was dann?

Die Kleinen haben fast alle verklebte Augen und sind schwach. Sobald die Mütter wieder läuft werden, warten die Kater schon auf sie und die Jungen werden verlassen. Einige werden überfahren, andere verhungern oder kriegen Krankheiten. Nur wenige überleben das erste Jahr. Was andererseits en Glück ist, sonst würden wir eine echte Katzenplage haben.

ich selbst kann keine weitere Katze aufnehmen und auch nicht eine Zeitlang pflegen, das enzige, was ich tun könnte ist sie zu einem Tierheim bringen, falls ich sie überhaupt fangen könnte.
................ siehe oben :eusa_snooty: !!!




Ich fürchte, im Tierheim wird es ihm gleich ergehen wie 85 % aller Tierheimkatzen: er wird sein Lebtag dort sein. Ich sehe es aus Erfahrung: keiner will Katzen. Katzen vermehren sich so sehr, dass die Tierheime sogar gar keine Katzen mehr aufnehmen, weil ihnen definitiv der Platz und das Personal fehlt. Ich frage hier in der Firma alle, ob sie Katzen wollen: entweder haben sie schon eine oder zwei Katzen oder sie wollen schlichtweg keine Katzen. Es gibt kaum Abnehmer für Katzen, und die gewaltigen Massen an Katzen in Tierheimen wächst mehr und mehr.
Du kannst doch spanische TH. nicht eins zu eins mit deutschen vergleichen .
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #71
Off-Topic
Ich glaube, es gibt noch viele traditionelle Vorurteile gegen spanische Tierheime, die sich in deutschen Köpfen festgefressen haben. Inzwischen gibt es überall in Spanien vorbildliche Tierheime, die auch genauestens drauf achten, wer und unter welchen Umständen Tiere adoptiert. Wer kein Tier aufnehmen kann, der sponsort als "Pate" eines oder mehrere Tierheimtiere mit einem monatlichen Beitrag. Die Anlagen sind gepflegt und entsprechen allgemeiner europaweiter Regelungen. Alle Tiere sind geimpft, gepflegt und kastriert. Und dass man nicht mehr Tiere aufnimmt, als man verpflegen kann, spricht eigentlich FÜR so ein Zentrum. Bei Katzen ist es eben so, dass täglich viel mehr Katzen zur Welt kommen, als adoptiert werden. Die Nachfrage nach Hunden ist ja auch exponentiell grösser als die nach Katzen.


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Und gegen streunende Katzen gibt es eben nur eins, und zwar Gemeinde einschalten und diese einfangen lassen. Unsere Gemeinde arbeitet mit einem Tierasyl zusammen, welches A.L.B.A. heisst. Die Tiere werden dort medizinisch verpflegt, kastriert und zur Adoption freigegeben. Die letzten 5 Katzenbabies, die in unserem Garten zur Welt kamen, die hat zunächst die Nachbarin aufgenommen, eines davon vermittelt, eines starb und die anderen wurden ins TH abgegeben. Das Problem beim Anrufen bei der Gemeinde ist, wenn sie kommen, dann sammeln sie ALLE Katzen in unserer Strasse ein, inklusive der 4 Katzen unserer Nachbarn (2 von einem und 2 vom anderen) und unserer Katze, falls wir diese nicht rechtzeitig vorher einsperren. Und da keiner von uns die Katzen gechipt hat (normalerweise chipt man ja nur die Hunde), kann es zu Problemen kommen, wenn man das Tier wiederhaben will - OK, mit dem Büchlein vom Tierarzt und dem Nachweis aller Impfungen sowie eigener Fotos vom Tier müsste das schon gehen, aber gegen Zahlung einer Gebühr. Von daher will sich auch keiner in die Nesseln setzen und hat Bedenken, dass er einem Nachbarn schaden könnte.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #72
Off-Topic
Off-Topic
Ich glaube, es gibt noch viele traditionelle Vorurteile gegen spanische Tierheime, die sich in deutschen Köpfen festgefressen haben. Inzwischen gibt es überall in Spanien vorbildliche Tierheime, die auch genauestens drauf achten, wer und unter welchen Umständen Tiere adoptiert. Wer kein Tier aufnehmen kann, der sponsort als "Pate" eines oder mehrere Tierheimtiere mit einem monatlichen Beitrag. Die Anlagen sind gepflegt und entsprechen allgemeiner europaweiter Regelungen. Alle Tiere sind geimpft, gepflegt und kastriert. Und dass man nicht mehr Tiere aufnimmt, als man verpflegen kann, spricht eigentlich FÜR so ein Zentrum. Bei Katzen ist es eben so, dass täglich viel mehr Katzen zur Welt kommen, als adoptiert werden. Die Nachfrage nach Hunden ist ja auch exponentiell grösser als die nach Katzen.

Meine Anmerkung bezog sich auch nicht auf die Qualität der spanischen TH. , sondern auf Deine Behauptung :
Ich fürchte, im Tierheim wird es ihm gleich ergehen wie 85 % aller Tierheimkatzen: er wird sein Lebtag dort sein. ]
So sieht die Realität hier glücklicherweise eben nicht aus .
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #73
Off-Topic
Woraufhin ich wieder auf meine Aussage hindeute, dass der Otto-Normal-Verbraucher in Spanien zum Tierheim geht, um sich einen Hund zu holen. Kenne kaum Leute, die eine Katze wollen. Katzen werden als falsch, unloyal, eigensinnig und nicht erziehbar eingeschätzt, von den meisten Menschen jedenfalls. Man setzt auf den treuen, gut erziehbaren, bespielbaren Hund, mit dem man Gassi gehen kann. Mit einer Katze kann man eben nicht Gassi gehen. Und die Nachfrage ist dementsprechend gering.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #74
Off-Topic
Off-Topic
Und gegen streunende Katzen gibt es eben nur eins, und zwar Gemeinde einschalten und diese einfangen lassen. Unsere Gemeinde arbeitet mit einem Tierasyl zusammen, welches A.L.B.A. heisst. Die Tiere werden dort medizinisch verpflegt, kastriert und zur Adoption freigegeben. Die letzten 5 Katzenbabies, die in unserem Garten zur Welt kamen, die hat zunächst die Nachbarin aufgenommen, eines davon vermittelt, eines starb und die anderen wurden ins TH abgegeben. Das Problem beim Anrufen bei der Gemeinde ist, wenn sie kommen, dann sammeln sie ALLE Katzen in unserer Strasse ein, inklusive der 4 Katzen unserer Nachbarn (2 von einem und 2 vom anderen) und unserer Katze, falls wir diese nicht rechtzeitig vorher einsperren.
Und da keiner von uns die Katzen gechipt hat (normalerweise chipt man ja nur die Hunde), kann es zu Problemen kommen, wenn man das Tier wiederhaben will - OK, mit dem Büchlein vom Tierarzt und dem Nachweis aller Impfungen sowie eigener Fotos vom Tier müsste das schon gehen, aber gegen Zahlung einer Gebühr. Von daher will sich auch keiner in die Nesseln setzen und hat Bedenken, dass er einem Nachbarn schaden könnte.

Wieso chipt man nur Hunde ? Sind die mehr wert ?
Anstatt seine Katzen zu chippen , sollen dann lieber die "andern" weiter verrecken , oder wie ?
Ich krieg´ echt ´ne Kriese ............


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Off-Topic
Woraufhin ich wieder auf meine Aussage hindeute, dass der Otto-Normal-Verbraucher in Spanien zum Tierheim geht, um sich einen Hund zu holen. Kenne kaum Leute, die eine Katze wollen. Katzen werden als falsch, unloyal, eigensinnig und nicht erziehbar eingeschätzt, von den meisten Menschen jedenfalls. Man setzt auf den treuen, gut erziehbaren, bespielbaren Hund, mit dem man Gassi gehen kann. Mit einer Katze kann man eben nicht Gassi gehen. Und die Nachfrage ist dementsprechend gering.
Deshalb ist ja auch nicht Adoption , sondern nur Kastration die einzige Lösung !
Das war noch nie anders .
Und ja , darum sollen sich die Anderen kümmern , nicht ?
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #75
Off-Topic
Aber die Gemeinde lässt keine Tiere ohne Besitzer frei rumlaufen, will heissen, schalte ich die Gemeinde ein, werden die Streuner gefangen und zum Tierheim gebracht. Was andres gibts nicht. Vielleicht sollten wir einen anderen Thread aufmachen, damit wir Rockys Thema nicht allzu weit entfernen.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #76
Ach, macht euch um mich keine Sorgen, ihr könnt hier ruhig weiter diskutieren ;)

Zum Thema, das man normal nur Hunde chipt:
Also bei mir sind beide Hunde und die Katze gechipt und bei Tasso angemeldet. Weil ich will meine Katze genauso wiederhaben wie meine Hunde, wenn mal was sein sollte ;) Lasst die Katzen doch einfach chipen und schaltet dann die Gemeinde ein.

Ich hab gestern auch nochmal mit meinem Schwiegervater geredet, dass wir auf jeden Fall den Kater kastrieren lassen, da der noch relativ zahm ist und herkommt und um die anderen soll sich dann das TH kümmern, ich melde das heute noch bei denen ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Bzw wie wärs, wenn ihr euren Katzen Halsbänder anzieht? Ich gehe mal stark davon aus, dass man Katzen, die "gekennzeichnet" sind, nicht einfangen wird. Meine Hunde sind gechipt und haben immer ihre Marken um und meine Katze ist gechipt, hat ein Halsband mit Adress-Anhänger.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #77
Hm, das mit den Halsbändern, hab ich hier mal gelesen, soll für Katzen nicht grad so das Gelbe vom Ei sein. Stimmt das?

Das mit dem Chippen von Katzen war bis vor kurzem in Spanien einfach nicht üblich. Keiner hat sich jemals drüber Gedanken gemacht, und die Tierärzte machen da auch nie viel Tamtam drum, meinen, wenn man will, kann man, muss aber nicht, begleitet von Schulterzucken. Da muss sich mit der Zeit eben noch allgemein eine "Gewissensänderung" ergeben, so wie sich die Leute dran gewöhnt haben, Hunde zu chippen. Gut wäre es, wenn die Tierärzte darauf bestehen würden, Katzen auch zu chippen, das tun sie aber nicht - eher das Gegenteil, und raten davon ab. Seufz.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Sag mal Rocky, und dieses süsse Profilbild??? Dein Katerchen war doch schwarz, oder? Das Bild ist ja zum Verlieben schön.
Toll, dass Ihr Euch auch um die Bauernhofkatzen kümmert. Das Kastrieren von Katern ist ja ne ganz einfache Sache. War sogar schon bei der OP dabei, als mein damaliger Kater Max kastriert wurde. Total unblutig und ratzfatz gemacht.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #78


Katzen können sich mit Halsbändern strangulieren :/ Auch solche mit Soll-Bruch-Stellen, reißen nicht unbedingt auf, wenn sie es sollen. Meine ersten beiden Katzen hatten auch immer Halsbänder an, es ist nie etwas passiert - aber es könnte. Mir war das gar nicht so bewusst und die jetzigen Freigänger bei meinen Eltern tragen auch keine Halsbänder mehr eben wegen dieser Gefahrenquelle.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #79
Ja, genau das meinte ich. Ich meinen Katzen noch nie Halsbänder umgelegt und hatte hier auch schon etwas über die Gefahr der Halsbänder für Katzen gelesen.
 
  • Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! Beitrag #80
Ach was. Da gibt es ganz tolle Halsbänder, die haben einen Gummizug drinn und dehnen sich ewig. Meine Katze hat auch so eins. Manchmal kommt sie und hat ihr Halsband unter der Vorderpfote durch, da ist sie dann hängen geblieben. Vor zwei Wochen kam sie ohne nach Hause, hat es also irgendwo verloren bzw. ist irgendwo hängengeblieben. Von diesen "Sicherheitshalsbändern" halte ich nicht so viel, die hat sie ständig verloren. Aber dieses Halsband mit Gummizug ist Gold wert, das dehnt sich echt super.

Wenn du ihnen kein Halsband anziehen willst, lass sie bitte wenigstens chipen. Sollte man sie doch mal einfangen, ist das Geschrei groß. Vorallem lass einen deine Katze überfahren, du wirst es nie erfahren - mit Chip weißt du wenigstens, was passiert ist. Ich glaub hier in Deutschland sind 99% der Katzen gechipt bzw noch tattoowiert.

Also ich würde meine nie rauslassen, wenn sie nicht gechipt wäre. Die hab ich schon Chipen lassen, da war es noch eine Hauskatze - für den Fall, dass sie mal abhaut oder so. Finde ich sehr wichtig. Hunde chipt man ja auch, damit man sie wiederfindet, sollten sie weglaufen oder etwas passiert ist. Sind Katzen weniger wert als Hunde? Also für mich nicht....

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mein Profilbild ist eins aus dem Netz, hab ich mal gefunden und fand es sooooo süß :060:
 
Thema:

Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe!

Baby-Kater mit 3 Wochen - Hilfe! - Ähnliche Themen

Katze fordert Kater auf - oder doch nicht???: Hallo meine Lieben, ACHTUNG das wird eine lange Geschichte. Wir haben letzten Dienstag zwei Katzen aus dem Tierheim geholt. eine Fenya, vom...
Wumkur für Kitten richtig dosieren: Hallo, Ich bekomme 2 kleine Kitten, die am 01.03 geboren worden sind. Sie sind nicht vom Züchter sondern von der Katze meiner Oma, deshalb muss...
Kittenprobleme: Hallo. Ich wusste nicht, was ich als Thema nehmen soll. Ich bin echt überfordert und habe so einige Probleme mit meiner Katze und den Kitten. Vor...
Kitten 8 Wochen Durchfall: Liebe Alle! Seit Montag habe ich einen knapp 8 Wochen alten Kater bei mir (eventuell erst 7 Wochen?), der bei unserem Tierarzt abgegeben wurde...
Neues Kitten zu zwei 4 jährigen Katern geholt...: Seit 2 Wochen haben wir nun unseren neuen 16 Wochen alten Kater Melli. Wir haben noch 2 Kater Bongo und Fussel. Bongo ist eher ein Einzelgänger...
Oben