Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung?

Diskutiere Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Das mit dem Kläffen ist semi-richtig. Spitze und Nordische neigen generell dazu ihren Unmut/Frust usw. mit sehr lautstarkem Gebell zu...
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #21
Das mit dem Kläffen ist semi-richtig. Spitze und Nordische neigen generell dazu ihren Unmut/Frust usw. mit sehr lautstarkem Gebell zu unterstreichen...oder alternativ Geheul;)
Ist aber gut in den Griff zu bekommen.

Als ehemalige Wachhunde schlagen Spitze auch durchaus an, wenn sie etwas hören was sie nicht einordnen können- ebenfalls Erziehungssache.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung?

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  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #22
GAZ Vodnik, ich würde auch offen und ausführlich mit dem Züchter, egal welche Rasse es irgendwann schlussendlich werden wird, über deine ASS und das Stottern sprechen. So kann er das Thema "Rasse XY ja/nein" in Ruhe mit dir ausloten und dir einen Welpen, der zu dir als Person passt, reservieren. Als Erstes brauchst du eine eigene Wohnung, denn im Elternhaus einen Hund zu halten ohne dass alle Hausbewohner hinter dir stehen, wird nicht funktionieren, das kann man dir jetzt schon sagen.
Beanworte mal diesen Fragebogen, indem du ihn hier herein kopierst. Da sind so ein paar Kernfragen zur Hundeanschaffung enthalten:
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #23
Ich finde es allerdings nicht gut jetzt hier aus irgendeinen Hund einen Hund zu machen der keine bis wenig Auslastung braucht. Wenn man sich einen Hund holt mit dem Gedanken; mit dem Brauch ich nichts oder wenig machen, wie unsinnig ist das den? Ich hole mir doch einen Hund mit den Wissen das ich mit dem mehr machen muss wie meine Couch vollpupsen. :eusa_think:
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #24
Beanworte mal diesen Fragebogen, indem du ihn hier herein kopierst. Da sind so ein paar Kernfragen zur Hundeanschaffung enthalten:
Hier ist doch schon eine Hunderasse gefunden. Warum möchte man sich da jetzt unbedingt einmischen? Ich finde, ein Spitz ist ideal für Jemanden, der keine sportlichen Herausforderungen sucht, eher einen ruhigen Charakter sucht und "einfach einen Hund" haben möchte. Klar, KANN man dann noch etwas mit dem Hund machen, tut man doch auch automatisch im Alltag... Busfahren, im Café liegen, durch die Stadt tingeln, etc. ist für viele Hunde unglaublich anstrengend.

Ich finde es allerdings nicht gut jetzt hier aus irgendeinen Hund einen Hund zu machen der keine bis wenig Auslastung braucht. Wenn man sich einen Hund holt mit dem Gedanken; mit dem Brauch ich nichts oder wenig machen, wie unsinnig ist das den? Ich hole mir doch einen Hund mit den Wissen das ich mit dem mehr machen muss wie meine Couch vollpupsen. :eusa_think:
Wieso ist das unsinnig? Es gibt unglaublich viele Hundehalter, die sich einen Hund holen, weil sie "einen Hund haben wollen". Einfach einen Begleiter im Alltag, jemanden mit dem sie spazieren gehen können und der abends mit auf der Couch liegt und sich über Aufmerksamkeit freut. Wieso ist das so falsch?

Es ist einfach nicht jeder Hund so gelagert, dass er ständig beschäftigt werden müsste oder täglich Schach spielen müsste - das ist auch gut so. Zumal ich nicht den Eindruck habe, dass der TE sich nicht gut um den Hund kümmern will/zu wenig Zeit hat...

Ergo: Warum kann man sich nicht individuell auf den Hund einstellen?
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #25
Ich bin ja nicht oft mit exe einer Meinung, aber hier kann ich ihr nur zustimmen ;)
Die TE ist bemüht und lernfähig und informiert sich.
Und ich in überzeugt davon, dass GAZ das mit dem Hund gut hinbekommt! Man muss auch mal Vertrauen in die Menschen haben...
LG, seven
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #26
Und die Menschen wäre ich das letzte wo ich vertrauen würde.

Mhmm...
Ich weiß nicht wie du lebst/wie du reagieren kannst usw.
Aber es gibt Momente, da muss der Hund dich verstehen können.
Zb. es kommt hinter dir ein Radfahrer an und der Hund muss ich sofort
hinlegen oder so.
Ein andere Hund kommt, ist nicht freundlich usw.
So was kann schnell böse enden.

Auch kommst du Kontakt mit Menschen, nicht immer freundlich.

Man muss sich einen Pelz wachsen lassen, und in manchen Momente
richtig reagieren können.

Ich weiß zb. nicht wie ein Wolfsspitz drauf reagieren würde, wenn du
da oder da skeptisch bist, was meiden magst oder so.
Mein Aussie würde "nach vorne" gehen
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #27
Ich würde auch einfach mit dem Züchter sprechen
Der kennt sowieso seine Hunde am besten

Und wenn man dich nicht kennt und nicht genau weiß, wie das für dich im Alltag ist, kann man das auch echt schwer sagen. Wenn es sowieso noch dauert, kannst du dich in der Zeit vllt häufiger mal mit dem Züchter treffen, damit er/sie dich besser einschätzen kann.

Wenn ich das so lese wäre mein erster Gedanke nämlich: Nein, das geht nicht. Schließlich muss man die Körpersprache von Hunden lesen können, dem in einigen Situationen auch mal gezielt und schnell 'ne Ansage machen und durch Hundeschule + Gassigehen hat man ja auch Kontakt zu seinen Mitmenschen. Da kommt es dann auch sehr auf den Charakter des Hundes an - mein Sensibelchen hier z.B. merkt sofort jede Unsicherheit und ist dann ziemlich gestresst.

Es gibt aber eben auch Menschen in deiner Situation, die die ganzen Probleme mit einem Hund eben nicht haben. Die fühlen sich dann sicher und habe dann weder Probleme mit dem Sprechen noch damit, die Körpersprache des Hundes zu lesen.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #28
GAZ kann ja durchaus lernen die Koerpersprache des Hundes zu lesen. Ich nehme an, ihm fehlt lediglich die Intuition die wir Menschen in bezug auf andere Menschen haben.
Desweiteren kann man auch nonverbale Kommandos benutzen und den Hund zB auf verschiedene Pfeiffsignale konditionieren.
Hierfür ist natuerlich eine gute Hundeschule unverzichtbar.

Gehen kann alles.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #29
GAZ kann ja durchaus lernen die Koerpersprache des Hundes zu lesen. Ich nehme an, ihm fehlt lediglich die Intuition die wir Menschen in bezug auf andere Menschen haben.
Stimmt. Hunde werden meist besser und schneller verstanden, weil es dort keine Hürden wie Sarkasmus, Zweideutigkeit, Falschheit, Ironie oder Methaphern gibt.
Dass man mit dem Züchter spricht ist wichtig, da es genügend Leute gibt, die bei den Worten "Syndrom" und "Störung" sofort ablehnend reagieren und genügend Uninformierte, die glauben jeder Autist sei wie Rainman gemischt mit einem Wachkomapatienten im Kleinkindalter. Das Gespräch sollte (zumindest beim ersten Mal) über Telefon oder persönlich geführt werden, denn wenn du in einer E-Mail "Sprachstörung" sagst ansatt einfach "stottern", wird man meist an die schwerwiegendsten Sachen denken. Wenn du aber telefonisch Kontakt aufnimmst, hört man live wie stark oder schwach es ausgeprägt ist. das nimmt dem Wort "Störung" die Dramatik.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #30
GAZ kann ja durchaus lernen die Koerpersprache des Hundes zu lesen. Ich nehme an, ihm fehlt lediglich die Intuition die wir Menschen in bezug auf andere Menschen haben.
Desweiteren kann man auch nonverbale Kommandos benutzen und den Hund zB auf verschiedene Pfeiffsignale konditionieren.
Hierfür ist natuerlich eine gute Hundeschule unverzichtbar.

Gehen kann alles.

Deshalb schrieb ich ja, dass wir es einfach nicht sagen können, da wir ihn nicht kennen ;)
Und ich schrieb ja auch extra, dass es ja viele gibt, die das beim Hund eben deutlich besser können
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #31
Und ich schrieb, dass man vielleicht auch einfach mal ein bisschen Vertrauen haben muss..
Ich habe keine Ahnung von Hunden und ihrer Körpersprache.
Ich bin ohnehin sehr zurückhaltend, schüchtern, was auch immer Ihr dazu sagen würdet.
Aber ich finde, man kann Menschen nicht mit Tieren vergleichen - eben weil Tiere ganz anders reagieren und ganz anders wahrnehmen und ganz anders spüren....
Man denke nur an unsere Dinah - die hat gespürt, dass ich kurz vorm Abschrappen war und hat sich bei den Sanitätern in den Notfallkoffer gepflanzt, nachdem sie mir bis zu deren Eintreffen nicht von der Seite gewichen war.
Ich glaube nicht, dass das bei Hunden wesentlich anders ist. Da kann sicher auch vieles über Gestik und Mimik laufen - aber auch ganz viel intuitiv, und wenn ein Tier spürt, dass es geliebt wird, dann zählt das sicher mehr als tausend Worte..

Ich bin daher nach wie vor dafür, dass GAZ es mit einem Hund probieren soll.... der Hund wird die Liebe spüren, die er ihm entgegenbringt. Und das ist das, was zählt.... finde ich...

LG, seven
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #32
Und die Menschen wäre ich das letzte wo ich vertrauen würde.

Mhmm...
Ich weiß nicht wie du lebst/wie du reagieren kannst usw.
Aber es gibt Momente, da muss der Hund dich verstehen können.
Zb. es kommt hinter dir ein Radfahrer an und der Hund muss ich sofort
hinlegen oder so.
Ein andere Hund kommt, ist nicht freundlich usw.
So was kann schnell böse enden.
Erklär mir bitte mal, wie Blinde das machen?
Die können auch nicht sofort reagieren und sehen auch nicht, wenn ein "Böser"Hund kommt. ;)
Ein Hund ist sehr Lernfähig und wenn sein Besitzer damit bemüht ist und mit dem Hund lernt, kann man durch aus, komplett alleine nur über Handzeichen und Schnalzen mit dem Hund reden.
Das mal vor weg.
Wenn ich Pfeife, dann dreht sich mein Hund zu mir um und kommt.
Wenn ich ihm ein Handzeichen gebe, dann setzt er sich.
Bei mir läuft sehr viel über Zeichen und Schnalzen/Pfeifen.
Das ist alles machbar, mein Hund hat eine viel bessere Aufmerksamkeit mir gegenüber, als wenn ich ihn ständig voll Texten würde.

Auch kommst du Kontakt mit Menschen, nicht immer freundlich.

Man muss sich einen Pelz wachsen lassen, und in manchen Momente
richtig reagieren können.
Und?
Das ist perfekt für das Leben da drausen. Man kann gar nicht besser lernen, als einen Hund an seiner Seite zu haben, der ein in solchen Situationen zur Seite steht.
Ein Hund gibt dir nach "Blöden Menschen", die Liebe und aufmerksamkeit, die man braucht. ;)
Und hey, niemand ist Perfekt. Auch ich musste lernen, mir ein Dickes Fell anzulegen. Das haben auch andere geschafft.

Ich weiß zb. nicht wie ein Wolfsspitz drauf reagieren würde, wenn du
da oder da skeptisch bist, was meiden magst oder so.
Mein Aussie würde "nach vorne" gehen
Auch hier, das kommt auch auf dich selber drauf an.
Wenn du weisst, "Hier bin ich unsicher", dann kannst du das Tier aus der Situation umleiten und das Tier gar nicht erst in so eine Situation bringen.
Ein Hund kann auch sehr wohl lernen, das sein Besitzer unsicher ist und das er ihn "nicht beschützen" braucht.

Ich denke hier ist der richtige Hund gefunden worden.
Und ich bin hier absolut Exe einer Meinung.
Wenn ich das so lese wäre mein erster Gedanke nämlich: Nein, das geht nicht. Schließlich muss man die Körpersprache von Hunden lesen können, dem in einigen Situationen auch mal gezielt und schnell 'ne Ansage machen und durch Hundeschule + Gassigehen hat man ja auch Kontakt zu seinen Mitmenschen. Da kommt es dann auch sehr auf den Charakter des Hundes an - mein Sensibelchen hier z.B. merkt sofort jede Unsicherheit und ist dann ziemlich gestresst.
Wenn man einen guten Züchter hat, und sich mit einem guten Trainer zusammen tut, dann kann man das alles lernen.
Und man wird auch Sicherer.
Bei dir ist die Unsicherheit und unruhe ja sehr oft präsent, das dein Hund damit auch wieder ganz anders umgeht. ;)
Wir wissen ja z.B garnicht, in welchen Situationen der TE z.B. unsicher wäre.
Nur wegen der Körpersprache sehe ich hier kein Ausschlusskriterium.
Ein Hund ist sehr anpassungsfähig.

Und mal ganz ehrlich?
Wenn es hier um unsicherheit geht, dann dürften 60% der Hundehalter, keinen Hund halten. :mrgreen:
Weil es immer Situationen geben wird, in denen man Unsicher ist.
Egal ob Bewusst oder ganz Unbewusst.

Man lernt mit der Zeit und wächst mit einem Hund zusammen.
Ein Hund gibt so viel Sicherheit und auch selbstvertrauen.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #33
Ein Blindhund ist auch was anders wie ein normaler Hund.
Der lernt alleine schon ganz anders mitdenken.
Und ob ich einen blinden mit normalen Hund begegnen will,
wäre in den meisten Fälle fraglich.
Und Blinde nehmen auch die Umwelt wieder anders wahr.

Ja, der Hund kann sich auf vieles einstellen.
Aber ein Hund hat auch ein Leben und ist keine Maschine.
Es kann gut gehen, muss aber nicht. Ob für sie ein Hund passend
ist, kann man im Forum nicht mit ja oder nein beantworten.
Dafür müsste man sie erleben.

Der Hund kann vieles lernen, aber es kann auch Probleme geben. Und
die Hundesprache sollte man lesen lernen können. Man sollte
den Hund schützen können, man muss vielleicht andere Leute ansprechen
/ "Befehlen" ihren Hund zurück zu nehmen. Was ist, wenn der Hund nicht ein
"Traumhund" wird?
Notfalls zurück?

Wie gesagt, es kann gut gehen, sehr gut muss aber nicht ( wie überall )
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #34
Natürlich kann es gut gehen.
Das hast du aber auch bei Blindenhunden. Dies sind auch keine Maschinen. ;)
Hund ist Hund.

Und wenn hier ein guter Züchter dabei ist und auf das, was der TE ihm sagt, eingeht, dann kann er seinen passenden Hund finden.

Jeder hat das recht, sich einen Hund zuholen und ich befürworte das hier, tausendmal eher, als bei einer 16 Jährigen, die nicht annähernd sich so viele Gedanken gemacht hat.

Autisten nehmen die Welt auch ganz anders Wahr, als wir normalen Menschen. ;)
Und der Te hat eine gute Wahrnehmung, das merkt man schon daran, wie er an die ganze Sache hier ran geht.
Ihm ist das sehr Wichtig und daher macht er sich so viele Gedanken drum. Und solche sachen Sitzen 1000 mal besser, als dinge, die einem nicht so viel bedeuten.

Und das es noch drei Jahre dauern kann, weil er so Verantwortungsvoll ist und sich sagt, "Erst Wohnung, Eine Ausbildung und dann der Hund."Zeigt doch, das es ihm Wichtig ist und er die ganze Sache sehr ernst nimmt. Hier übrigens auch ein Autofahrer. ;)

Natürlich kann keiner sagen, wie er in Natura ist, das können wir bei 80% der anderen Fällen auch nicht und raten dennoch zu einem Hund oder aber nicht.

Das, was ich hier lese und wie ich das Spüre, kann ich sagen, das hier ein Hund gut aufgehoben wäre.
Wenn ich die ganzen Negativen dinge hier vorschiebe, die für mich, aus meiner Hundehaltungskentniss kenne, dürften 80% der hier im Forum anwesenden Hundehalter, keinen Hund halten. ;) Ich inklusive.
Weil jeder macht Fehler und jeder hat mal klein Angefangen und wir wachsen mit unseren Fehlern und lernen aus Situationen, die unvorhergesehen sind, fürs leben.
Mir passiert mit meinem Hund einmal ein Fehler und ich weiss"ahha, das passiert mir nicht noch einmal." Fertig. Abgehakt unter"Lektion xyz"
Und nur weil jemand sich nicht so gut verständigen kann, wie andere, ist das kein Ausschluss, einen Hund zu halten.

Wie gesagt, ich kenne zwei Behinderte Damen, die eine hat nen Yorkie und die andere nen Pudel-Mix und beide sind Geistig und Körperlich behindert und wissen ganz genau, wie sie mit ihrem Hund umzugehen haben.

Und da ich in einer Behinderten Einrichtung mit Hunden arbeite, sehe ich auch da, wie die Leute damit umgehen. ;)
Verantwortungsvoll, für sie ist es ein vollwertiges Familien Mitglied und hat genauso viel Liebe und Respekt verdient.

Jeder Hund kann auf dem Niveau eines Blindenhundes Ausgebildet werden.
Und wenn der TE sich eine TherapieHundeAusbildung sucht.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #35
Man lernt mit der Zeit und wächst mit einem Hund zusammen.
Ein Hund gibt so viel Sicherheit und auch selbstvertrauen.

Ich hab´s nicht wörtlich so formuliert, aber ich unterstreiche das ganz genau so!
Tiere spüren, Tiere fühlen, und Tiere bekommen das durchaus mit, wenn´s einem mal schlechter geht oder wenn man ein wie auch immer geartetes "Defizit" hat (ich meine das jetzt nicht abwertend! Um Himmels Willen!)
Ich denke sehr wohl, dass ein Hund mit Autismus/Sprachbehinderung hervorragend klarkommen kann. Auch damit kann man einen Hund durchaus erziehen und er lernt, damit umzugehen. Da bin ich aber mal sowas von sicher, auch wenn ich keinen Hund habe...
LG, seven
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #36
Es kann nicht jeder Hund einfach so zum Blindhund ausgebildet werden.
Da gehört einiges dazu.
Und ja, Blindenhund sind keine Maschinen, aber sie lernen anders mit zu
denken und handeln.

Nähmen wir mal vor, ein Fahrrad kommt unerwartet angerast. Dann weiß
ein Blindenhund möglichst schnell wegzugehen. Wenn ein normale Hund vielleicht
kommt und noch reinläuft. Wenn dann der Fahrradfahrer sich das Genick bricht,
wer ist Schuld?

Wenn ein Hund mein Hund angreifen will, muss ich reagieren können, zupacken, laut
werden.

Hat mein Hund Probleme mit irgendwas, muss ich reagieren können, klare Regeln.

Ob es in dem Fall klappen kann können wir kein Urteilbilden. Genauso ob es schief geht.
Es ist falsch zu sagen, nö lass es. Genauso kann es falsch sein ( mindestens genauso ),
wenn man einfach ja sagt.

Und es ist klar, dass man auf Fehler lernt. Aber das "Grundgerüst" muss stimmen.

Aber man kann schreiben was als Hundebesitzer drauf zu kommt.
Damit kann er/sie besser entscheiden ob er selbst damit zurecht kommt.

Da hilft keine "schön rede reih".
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #37
Ich hab´s nicht wörtlich so formuliert, aber ich unterstreiche das ganz genau so!
Tiere spüren, Tiere fühlen, und Tiere bekommen das durchaus mit, wenn´s einem mal schlechter geht oder wenn man ein wie auch immer geartetes "Defizit" hat (ich meine das jetzt nicht abwertend! Um Himmels Willen!)
Ich denke sehr wohl, dass ein Hund mit Autismus/Sprachbehinderung hervorragend klarkommen kann. Auch damit kann man einen Hund durchaus erziehen und er lernt, damit umzugehen. Da bin ich aber mal sowas von sicher, auch wenn ich keinen Hund habe...
LG, seven


Das unterzeichne ich dir zu 1000%
Bestes Bsp mein Ben.

Ben ist ein Sensibelchen und ein Frecher RaufBold.

Wir sind gerne Wild, jagen gerne und rennen viel.
Es wir gezettert, weil wir ja schon vier mal von kleinen Hunden gebissen wurden.

Aber als wir an einem Transporter von einem Alten Heim vorbei sind, da war mein Hund ein Schaf.
Ganz Vorsichtig ist er zwischen die Behinderten alten Leute und hat ihnen die Hände geleckt und die Leute haben sich einfach nur gefreut.
Mein Hund hat seine Sensoren ausgepackt und war " der liebste Hund der Welt." ;)
Und kaum waren wir aus dieser Situation raus, war mein Hund wieder der Wilde Kerl.

Wenn man seinem Hund diese Freiheit gibt und ihn seine Sinne nutzen lässt und ihn leitet, dann ist das wunderbar.
Und Egal ob Hunde oder Katzen, ich sage auch, diese Tiere spüren es, wie es einem geht und passen sich dir an.

Wie heisst es doch so schön?
Es ist immer der Mensch der den Hund und nicht versteht.Nie umgekehrt.Stefan Wittlin

Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes,er ist schneller und gründlicher als ich.Fürst Bismarck

Hunde haben alle gute Eigenschaftendes Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.Friedrich der Große



Hunde sind für mich, die besseren Menschen und wir können unendlich viel von ihnen Lernen, wenn wir uns auf sie Einlassen. ;)

Ein Hund nimmt ein, ohne zuurteilen oder schlecht über die Person zudenken.
Und das ist der Grund, warum so viele Leute einen Hund haben, oder auch Katzen. ;)
Oder auch andere Tiere...Sie Urteilen nicht darüber, wer wir sind. Sie akzeptieren uns so.

In diesem Sinne, ich widme meine Aufmerksamkeit mal meinen Jungs. :)
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #38
Sanshu, ohne dich angreifen zu wollen: Aber kannst du schnell eingreifen, schnell zupacken, wenn sich Hunde prügeln? Könntest du deine drei schützen?

Es kann immer zu Notfällen kommen, es kann immer doof laufen... sowas wäre kein Grund für mich, keinen Hund zu kaufen. Kein Rentner, kein Gehbehinderter, kein "Kind", dürfte dann einen Hund ausführen. Und das kann es ja nicht sein.
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #39
Es kann nicht jeder Hund einfach so zum Blindhund ausgebildet werden.
Da gehört einiges dazu.
Und ja, Blindenhund sind keine Maschinen, aber sie lernen anders mit zu
denken und handeln.

Nähmen wir mal vor, ein Fahrrad kommt unerwartet angerast. Dann weiß
ein Blindenhund möglichst schnell wegzugehen. Wenn ein normale Hund vielleicht
kommt und noch reinläuft. Wenn dann der Fahrradfahrer sich das Genick bricht,
wer ist Schuld?

Wenn ein Hund mein Hund angreifen will, muss ich reagieren können, zupacken, laut
werden.

Hat mein Hund Probleme mit irgendwas, muss ich reagieren können, klare Regeln.

Ob es in dem Fall klappen kann können wir kein Urteilbilden. Genauso ob es schief geht.
Es ist falsch zu sagen, nö lass es. Genauso kann es falsch sein ( mindestens genauso ),
wenn man einfach ja sagt.

Und es ist klar, dass man auf Fehler lernt. Aber das "Grundgerüst" muss stimmen.

Aber man kann schreiben was als Hundebesitzer drauf zu kommt.
Damit kann er/sie besser entscheiden ob er selbst damit zurecht kommt.

Da hilft keine "schön rede reih".
Wenn es danach geht, dann darfst du nicht mehr vor die Tür gehen, weil dich ein Auto umfahren könnte, weil du nicht schnell genug Reagierst, weil du Grippe-Mittelchen genommen hast. ;)
Wenn es danach geht, dann darfst du kein Essen mehr essen, weil du dich Verschlucken kannst...
Das kann ich jetzt so weiter führen.

Es gibt genug Hunderassen, die zum Blindenhund oder Therapiehund ausgebildet werden können.
Genauso, wie SoKas als Rettungshunde eingesetzt werden können.

Jeder Hund kann etwas, was ein anderer nicht kann.
Und der hier genannte Wolfsspitz z.B. kann als Therapiehund ausgebildet werden.
Wenn also so ein Hund das kann, dann kann er auch Perfekt auf die Bedürfnisse des TEs eingehen und Trainiert werden. ;)

Aber auch hier gilt, wie bei jedem anderen Therapiehund, ein vernünftiger Züchter muss gezielt auf die Bedürfnisse eingehen und diesen Hund raus filtern.
[GOOGLE]Therapiehund Wolfsspitz[/GOOGLE]
 
  • Hundehaltung mit Autismus und Sprachbehinderung? Beitrag #40
Nur weil ein Mensch behindert ist, ist der Hund nicht immer lieb und nett.
Das ist Wunschdenken.
Nur weil, ein Hund im Altersheim mal ruhiger ist, heißt es nicht, dass der Hund
überall so ist.

Und ja, ich weiß wie es ist, wenn man sich selbst nicht richtig währen kann.
Aber ich kann mich Glücklich schätzen, dass die Borders extrem gut
hören ( von klein auf ) und Familie hinten dran steht, wenn was sein soll.
Und es gibt Hunde, die eine klare Führung brauchen...

Ich habe nie gesagt, dass es nicht geht.
Aber man sollte reagieren können, den Hund lesen und frühzeitig eingreifen.

Und zb. mit dem Fahrrad passiert gar nicht so selten.
 
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