Staffs erschossen

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  • Staffs erschossen Beitrag #81
Also ich muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Das viele Polizisten von Hunden keine Ahnung haben merke ich in letzter Zeit immer öfter. Bei uns auf einem Revierobjekt kam es in letzter Zeit zu einigen Zwischenfällen das letzte mal vor etwa 2 Wochen. Die hinzugerufene Polizei kam nach etwa einer halben Stunde und sah mich mit Hund vor dem aufgebrochenen Container stehen und anstatt abzuwarten das ich auf Ihn zugehe, nein stürmt er auf mich zu und wundert sich dann das meine Hündin ihm eindrücklich klargemacht hat das sie es nicht gut findet wenn sich ihrem Herrchen jemand den sie nicht kennt so nähert. Der Kollege von ihm hat nur mit dem Kopp geschüttelt und sowas wie "Du lernst es echt nie" gesagt. Kaum eine Woche später bin ich ein einer Verkehrskontrolle, und nachdem ich dann alle Fragen brav beantwortet habe, wo ich her komme und wo ich hin will und warum ich Nachts um 2 langsam an Baustellen vorbeifahre (auf meinem Auto steht ja nicht gross genug Security und ich hab ja auch keine Uniform an*facepalm*) fragt er doch ob er mal in den Kofferraum schauen dürfte. Ich sag gerne ich mach auf aber sie sehen ja da ist ein Hund drin. "Ja was das denn heissen soll und ob ich ihm drohen will? Ja nee is klar, ich warn den Schlumpf vor und lass dann zu das mein Hund sich an dem ne Fleischvergiftung einfängt. Er hat dann auf das öffnen des Kofferraumes verzichtet und nur mal rein geleuchtet. Ich bin mir sicher so nervös wie der war und mit der Hand am Holster wenn mein Hund beim öffnen dees Kofferraums nur falsch gezuckt hätte wär der durchgedreht
 
  • Staffs erschossen Beitrag #82
Vorweg, ich wage es nicht, ein Urteil über den Fall abzugeben. Da ich nicht den Wahrheitsgehalt sämtlicher Aussagen überprüfen und nicht sicher sein kann, wer die Wahrheit sagt, beschränke ich mich allein auf die Problematiken, denen Polizisten ausgesetzt sind. Was keinesfalls bedeutet, dass, wären die Schüsse tatsächlich unnötig gewesen, ich die Tat des Mannes rechtfertigen möchte.

Es ist leider so, dass sie Unglaubliches leisten müssen und dafür schlecht bezahlt werden. Und dann sind sie noch für viele, die aus irgendeinem Grund einen Groll gegen sie hegen, die Ärsche der Nation. Nicht rechtzeitig einen Vorfall beantwortet, vielleicht weil das Personal fehlt? "Die sind alle nutzlos und unzuverlässig!" Gegen einen austickenden Gewalttäter gewehrt? "Das sind alles Brutalos!" Einen Blitzer an einer Straße aufgestellt, wo viele rasen? "Abzocker!"

Kurz: Sie sollen SOFORT da sein, am besten an mehreren Orten gleichzeitig und zu jeder Uhrzeit, sich ruhig wie Dreck behandeln lassen, sich nicht wehren, im Notfall ausschließlich mit Wattebäuschchen werfen und das alles für wenig Geld.

Wer hat da noch Lust, bei der Polizei zu arbeiten? Ich hatte auch mal darüber nachgedacht, aber abgesehen davon, dass ich wohl nicht den Fitnesstest bestehen würde, sind mir die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung zu schlecht.
Jetzt die Frage: Woran liegt das? Ist es wie den Berufen im sozialen Bereich, weil Polizisten, so blöd es auch klingt, nichts Produktives leisten? Also produktiv im Sinne von Waren für die Wirtschaft erzeugen? Polizisten kosten im Grunde nur und geben nichts Handfestes zurück, was man zu Geld machen kann. Wie kann man "Sicherheit" in einer Bilanz auf der Habenseite erfassen?

Würde man die Polizisten, sowie Pfleger, Lehrer, usw. besser bezahlen und mehr in die Ausbildung und Arbeitsbedingungen investieren, gäbe es diese Probleme vielleicht nicht, oder zumindest deutlich weniger. Wer weiß, wie die Ausbildung des betreffenden Beamten war und ob man die Tode der Hunde hätte verhindern können.

Wie gesagt, würde ich den Fall dazu nutzen, auf die nicht ganz optimalen Zustände bei unseren Freunden & Helfern hinzuweisen anstatt den Mann zu verteufeln, was für ein sadistisches Drecksschwein er doch ist. Wobei ich an der Stelle natürlich zugeben muss, dass es, wie überall auch, die obligatorischen schwarzen Schafe gibt, die in ihrem Job vollkommen deplatziert sind.
Wollen wir hoffen, dass er nicht zu denen gehört, sondern "nur" hoffnungslos überfordert war - was, wie gesagt, keine Entschuldigung sein soll.
 
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  • Staffs erschossen Beitrag #83
Eine meiner Kolleginnen war vorher Vollzugsbeamtin in Bayern. Nach allem, was sie erzählte, hat sie von Anfang an anständig Geld verdient, und gar nicht wenig. Die schlechte Bezahlung kann also kein flächendeckendes Argument sein. :eusa_eh:
 
  • Staffs erschossen Beitrag #84
Also ich höre und lese häufig, wie schlecht die Bezahlung ist für das, was geleistet werden muss. Hat sie vielleicht einen höheren Posten oder ist der Verdienst von Land zu Land unterschiedlich?

Aber ich habe ja nicht gesagt, dass die Bezahlung der Hauptgrund für die Probleme sind. Ich kann ja auch jede Menge Geld verdienen und trotzdem eine schlechte Ausbildung haben.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #85
Ehm .. in Bayern verdient man tatsächlich mehr als z.B. in Sachsen. Das gilt auch für andere Berufe. Ist tatsächlich so.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #86
Ist so. Man verdient mehr, dafür sind dann aber auch die Mieten höher ;)
Und schlechte Bezahlung find ich immer schwierig. Ich darf ja auch kein Kind schlagen nur weil ich wenig verdiene, oder? Also KEIN Argument, in meinen Augen...
 
  • Staffs erschossen Beitrag #87
Ehrlich - ich unterschreib dass - das die Hunde erschossen wurden... Wie kommen die Passanten dazu - dass sie in Gefahr kommen - Kindern möglicherweise noch ins Gesicht gebissen werden - weil das arme Hundi tut ja doch nix - ist alles Schmäh mit dem Sogenannten Kampfhund...
Wenn ich normalsterblicher mit meinem Hund spazieren gehe - habe ich eine Verantwortung zu tragen für meinen Hund und für mich. Das Klischee - na bei uns ist aber eingebrochen worden - und der Einbrecher hat die Hunde freigelassen (vielleicht haben die Hunde ja sogar den EInbrecher verletzt)... Wie kommt ein Mensch dazu sich von einem Tier beissen lassen zu müssen - in den Augen des Tierschutzes... Wo waren die Besitzer -wenn jemand einbricht schlagen die Hunde an - ein Hund ist kein "Selbstschussautomat" - der wartet auf den Besitzer.

wir Normalsterblichen müssen sogar für Busverspätungen zahlen, wenn der Hund in einen Autobus läuft - aber so.. die Besitzer sind die ärmsten, hätten sie sich um die Hunde artgerecht gekümmert - wäre das nicht passiert.

Das nächste mal werden wir unsere Amokläufer mit Lachgas betäuben - die sind ja auch arm - nicht nur die Tiere - und wenn sie davor noch den einen oder anderen derschiessen - selbst schuld - wäre er grad nicht da gestanden - wäre ihm auch nichts passiert... ich finde diese Einstellung zum kotzen...
 
  • Staffs erschossen Beitrag #88
Off-Topic
Ich weiß, Übertreibung macht anschaulich, aber aus persönlichen Gründen würde ich bitten, das Thema Amoklauf nicht zynisch aufzugreifen.. danke.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #89
Aber in meinen Augen ist es nichts anderes - die Hunde waren überfordert- geistig verwirrt - die haben sich nicht anders zu helfen gewusst... Als Mensch so zu reagieren ist fatal - für einen Hund soll das Normalität sein? Ein Hund ist so erzogen wie ihn die Besitzer machen - eine Überforderung eines Hundes gibt es nicht - wenn du als Besitzer ein Aug drauf hast...
 
  • Staffs erschossen Beitrag #90
Schweinemama, bist du auch der Meinung, dass das okay ist, wenn z.B. bei mir am Tag eingebrochen wird und meine Hündin dadurch freien Zugang nach draussen hat, aus Neugierde rausläuft und dann abgeknallt wird, weil sie der falschen Rasse angehört?

Nur mal so als Beispiel. Genauso kann es nämlich ebenfalls passieren. Findest du mich dann als Halter auch verantwortungslos, weil ich meinen Hund für ein paar Stunden allein gelassen habe (so wie rund 95% der Hundehalter das mal tun)?
 
  • Staffs erschossen Beitrag #91
Ja das habe ich. Mein Hund hat das Recht hier zu wohnen, er hat das Recht anzuzeigen wenn jemand einbricht. Ein Hund hat kein recht einen Einbrecher zu beißen zu töten oder zu verletzen- das akzeptiere ich bei meinem Hund nicht. Mein Hund hat auch nicht das Recht alleine das Grundstück zu verlassen. Die Türe kann sperrangelweit offen sein der Hund macht keinen Schritt raus nicht mal im Traum denkt er dran . Wir haben Kinder im Haus und ja da bleibt schon mal die Gartentüre unbeabsichtigt offen. Denn das ist mein Beitrag zur Tierliebe- die ich meinem Hund tagtäglich gegenüber bringe, weil ich nicht will das meinem Tier was passiert- und ja der Hund vertraut mir blind- er weiß genau was er darf und was nicht - und ja sie folgt aufs Wort ohne Widerspruch- denn mit 4 Kindern im Haus erwarte ich das von meinem Hund.

Mein hund bleibt auch alleine, ich weiß jederzeit was sie tut, sie ist ein Rudeltier sie schmollt und schläft sich durch die Betten- es sei ihr erlaubt, denn ich habe auch ein schlechtes Gewissen wenn wir nicht alle gemeinsam unterwegs sein dürfen. Weil ich sie liebe so sehr wie sie mich und uns liebt, es ist eine Art blindes vertrauen sie ist intelligent genug zu wissen was richtig ist und was nicht.
 
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  • Staffs erschossen Beitrag #92
Das ist schön, dass es bei dir so klappt, aber das kann man bei Weitem nicht von jedem Hund erwarten. Würde bei uns die Türe plötzlich offen stehen, würde mein Hund raus und die Welt erkunden. So hat er die ersten 12 Monate seines Lebens verbracht, das ist aus ihm nicht heraus zu kriegen.
Ich finde, zufi hat einen guten Punkt. Für solche Fälle sollten eben Sachverständige eingesetzt werden, statt dass man vorsorglich alles eliminiert, was eine Gefahr darstellen könnte.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #93
Ist so. Man verdient mehr, dafür sind dann aber auch die Mieten höher ;)
Und schlechte Bezahlung find ich immer schwierig. Ich darf ja auch kein Kind schlagen nur weil ich wenig verdiene, oder? Also KEIN Argument, in meinen Augen...

Ich weiß ja nicht, bin grade in der Ausbildung und verdiene kaum was... aber vielleicht entsteht aus der Kombination aller negativen Faktoren eines Polizistenjobs, worunter auch ein niedriges Gehalt gehören kann, eine Art Frust, die in Zusammenspiel mit Ratlosigkeit, bzw. Überforderung zu impulsiven und in diesem Fall, lethalen Reaktionen führen kann.

Es gibt ja leider Leute, die ihren Frust nicht an Sandsäcken oder im Sport auslassen, sondern nicht ganz ethische Wege gehen. Womit ich wiedermal nicht sagen will, dass der Beamte genauso ist.
Aber da ich mich immer weiter im Bereich der Spekulationen bewege, lasse ich es besser, bevor ich mir noch irgendeinen Unsinn zusammenreime.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #94
Das ist schön, dass es bei dir so klappt, aber das kann man bei Weitem nicht von jedem Hund erwarten.
Ich denke richtiger wäre , dass man es leider nicht von jedem Halter erwarten kann .


Für solche Fälle sollten eben Sachverständige eingesetzt werden, statt dass man vorsorglich alles eliminiert, was eine Gefahr darstellen könnte.
Das ist doch realitätsfern . Wie viele Sachverständige dürfen es dann sein ?
Welche für entlaufene Hunde , welche für Pferde , welche für Kühe , welche für Exoten wie Strauße ,
Büffel und Kameliden usw. , usw. ....................
Warum muss jeder Polizist ein Hundekenner sein , wenn noch nicht einmal ein Großteil der Halter seine Tiere wirklich im Griff hat ?

Der Polizist hat nichts falsch gemacht !
Wie sollte er sicherstellen , dass die Hunde dort bleiben , bis vielleicht der Halter o.ä. endlich vor Ort ist ?
Die Hunde hätten jede Sekunde durchstarten können , um mal "die Umgebung zu erkunden" .
Und da bin ich sehr froh , dass es der Auftrag der Polizei ist , solche Gefahren abzuwenden .
Auch kann man wohl kaum erwarten , dass er sich selbst sehenden Auges in Gefahr begibt und versucht die nackten Hunde erst am Genick zu packen um ihnen dann einen Gürtel o.ä. umzubinden ! Davor steht ja glücklicherweise erst mal der Selbstschutz .
Besser die Hunde tot , als ein Kind was zwei Blocks weiter spielt , sich vor den heran laufenden Hunden erschreckt , weg läuft , hin fällt und zur Beute wird .
Denn so schnell wie die Hunde laufen , könnte kein Beamter da hinter her kommen .
 
  • Staffs erschossen Beitrag #95
Eichhorn, ich verstehe deine Sichtweise.
Allerdings verstehe ich nicht warum er nicht auf den Moment gewartet hat an dem die Hunde sich auf den Weg machen. Bevor er schießt. Und warum man dem Tierheim abgesagt hat. Warum kein Vet. kommen könnte um die Hunde ggf betäuben zu können. Auflagen ja. Leine und Maulkorb. Aber direkt abschießen? Sorry geht in meinen Augen gar nicht. Niemand hätte einen Retriever geschossen. Da bin ich mir definitiv sicher.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #96
Ja , weil das vielleicht der eine Moment zu viel gewesen wäre , wo die Tiere sich aus dem Staub gemacht hätten .
Und zwei solche massigen Tiere reine Muskel.- und Beißkraft außer Kontrolle kann keiner Verantworten .

Vielleicht wäre nichts passiert , aber was wenn doch ............ ?
Der Beamte wäre seiner Lebens doch nicht mehr froh geworden . Mit zwei toten Hunden kann man leben , mit einem toten Kind nicht .

Bei einem Retriever bin ich ganz bei Dir . Bei zwei Retrievern sehe das wieder anders aus .
Wie in diesem Fall besteht bei mehr als einem Tier ja immer noch zusätzlich die Gefahr , dass die sich im Rudel gegenseitig hochschaukeln .
Ich bin mir sicher , bei zwei unzugänglichen Retrievern hätte man genauso gehandelt .
 
  • Staffs erschossen Beitrag #97
Ja das habe ich. Mein Hund hat das Recht hier zu wohnen, er hat das Recht anzuzeigen wenn jemand einbricht. Ein Hund hat kein recht einen Einbrecher zu beißen zu töten oder zu verletzen- das akzeptiere ich bei meinem Hund nicht. Mein Hund hat auch nicht das Recht alleine das Grundstück zu verlassen. Die Türe kann sperrangelweit offen sein der Hund macht keinen Schritt raus nicht mal im Traum denkt er dran . Wir haben Kinder im Haus und ja da bleibt schon mal die Gartentüre unbeabsichtigt offen. Denn das ist mein Beitrag zur Tierliebe- die ich meinem Hund tagtäglich gegenüber bringe, weil ich nicht will das meinem Tier was passiert- und ja der Hund vertraut mir blind- er weiß genau was er darf und was nicht - und ja sie folgt aufs Wort ohne Widerspruch- denn mit 4 Kindern im Haus erwarte ich das von meinem Hund.

Du, bei mir steht fast täglich die Terrassen- oder die Haustüre offen, da rennt meine Hündin auch nicht aus dem Haus. Aber woher willst du wissen, dass dein Hund nicht rausrennt, wenn weder du, noch deine Kinder da sind? Das würde mich mal brennend interessieren.

Und dass du es vollkommen okay findest, dass dann einfach mein Hund abgeknallt wird, enttäuscht mich, in Anbetracht, dass du Hundehalter bist, doch bei weitem.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und zwei solche massigen Tiere reine Muskel.- und Beißkraft außer Kontrolle kann keiner Verantworten .

Aha. Dass ein Golden Retriever eine höhere Beisskraft hat als ein Staff weißt du aber?
 
  • Staffs erschossen Beitrag #99
Dass man die Gefährlichkeit eines Hundes nicht von einer Rasse abhängig machen kann. Oder vielmehr von seiner angeblichen Muskel- und Beisskraft, wie du es so schön betont hast.
 
  • Staffs erschossen Beitrag #100
Wie bereits gesagt bin ich ja auch der Meinung , dass zwei Retriever nicht anders behandelt worden wären .
Deshalb verstehe ich immer noch nicht , was mir das sagen soll ?
 
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