Schicksal klopft an - Katze aufnehmen?

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SoylentGreen

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Hallo ihr Lieben,
Ich befinde mich in einem Gewissenskonflikt.
Mir ist bei meinen Eltern eine Katze zugelaufen. Nicht irgendwann, sondern an meinem Geburtstag. Sie war da und es war Liebe auf den ersten Blick. Das muss Schicksal sein.
Ich war bereits mit ihr beim Tierarzt: Kein Chip! Beim Tierheim habe ich auch angerufen, bisher keine Rückmeldung, dass sie Jemand vermisst. Auch in der Nachbarschaft habe ich mich bei Personen erkundigt, die mir zufällig auf der Straße entgegen kamen und beim mir bekannten Züchter, der wiederum seinen Bekanntenkreis gefragt hat, ob das Tier vermisst wird. Es handelt sich scheinbar um eine Rassekatze oder zumindest ein Mix, daher der Bezug zum Züchter.
Der Nachbar hat die Katze nun erstmal zu sich genommen - dort bleibt sie fürs erste im Außengehege und seinen Katzen. Da wird sie gefüttert und kann trocken schlafen. Der Tierarzt von den Nachbarn wird auch noch mal mit dem Lesegerät drüber gehen - ich wusste nicht, dass Chips im Körper auch wandern können und habe beim Tierarzt nicht darauf geachtet.
Das Kätzchen läuft aber wohl schon seit 2 Monaten durch die Nachbarschaft und geht scheinbar nachts auch nicht in ein Zuhause. Es ist schon unwahrscheinlich, dass da Jemand ist, der sie vermisst.

Nun überlege ich, sie aufzunehmen, wenn sie herrenlos sein sollte.
Ich habe eine Erdgeschossmietwohnung mit Garten in verkehrsberuhigter Gegend. Sie könnte weiterhin raus wie sie es ja nun schon gewohnt ist. Ich habe ein bisschen was auf der hohen Kante, falls sie mal krank werden sollte. Grundsätzlich bin ich als Azubi aber eine arme Kirchenmaus und lebe von Zugabe meiner Eltern.
Außerdem habe ich noch Wüstenrennmäuse, die wohl oder übel mit Katze und andersherum klarkommen müssten.
Zudem gibt es den Vermieter, der von Tieren nicht sooo begeistert ist. Obwohl mir nicht mehr im Kopf ist, ob er nun Hunde oder Katze unangenehm fand... das muss ich definitiv noch klären. Wenn der nicht will, stirbt der Traum sowieso im Keim.
Für den Urlaub bzw, wenn ich mal wegfahre, hätte ich Nachbarn, die sich wohl kümmern.

Ja was will ich nun hören? Im Klartext: Ich will hier mal die Stimme der Vernunft hören, die Horrorgeschichten, das was alles schief läuft.
Was kostet ein "guter Monat", "ein gutes Jahr", also welche Kosten kommen regulär auf mich zu?
Was kostet eine Krankheit?
Was geht alles schief? Was wurde euch schon zerkratzt, heruntergeworfen, angepinkelt, auf den Teppich gewürgt etc.? Ich lese gerne alles, womit ich rechnen muss :) will auch überlegt sein.

Ich glaube den Kern meiner Überlegungen habe ich hier schon mal dargelegt, bin aber auch offen für alle weiteren Einwürfe, Anmerkungen.

Liebe Grüße!
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #2
Eine Krankheit kann nicht geplant werden, da die Kosten von ein paar Euro bis in die Tausende gehen kann. Natürlich können sie auch spuken. Lasse sie unbedingt impfen und suche eine zweite Katze (wir suchen auch nach einem Kameraden für unser Kitten) denn auch bei Freigang ist eine Zweitkatze wichtig.
Vielleicht übelegst du dir, ob du einen Katzen Krankenversicherung abschließen möchtest. So lange sie klein sind, braucht man schon Nerven, jedenfalls hatten wir immer kleine Wildfänge und wir rechnen auch bei unserem Kitten mit einer Nervenprobe. :)
Wenn sie gesund ist, kann der Betrag auch nicht festgesetzt werden. Brauchst du eine Katzentoilette und Katzenstreu oder nicht, dann die Impfung und die Kontrollen beim Tierarzt. Auf das Futter kommt es auch an, was du geben möchtest usw.
Auf alle Fälle würde ich noch abwarten, ob doch noch ein Besitzer gefunden wird. Aushänge, schaue in der Zeitung nach vermissten Tieren oder geben beim Amtsblatt der Gemeinde unter Fundsachen die Katze an.
LG Nele-Fee
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #3
Nimm´s mir nicht übel, aber mit diesem Thread im Hinterkopf ( ) würde ich davon ehrlich gesagt absehen.

Du bräuchtest ziemlich sicher noch eine zweite Katze und dann kommen erstmal noch die Kastrationskosten usw. usf.
Was auf der hohen Kante zu haben ist ja erstmal nicht schlecht, aber gerade, wenn du da sowieso schon so rumknapst würde ich das eher sein lassen.

Sie ist ja aktuell gut untergebracht und ich würde dann vermutlich eher versuchen ein geeignetes Zuhause für sie zu finden bzw. erst nochmal abwarten wie das mit Rückmeldungen eines Besitzers aussieht.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #4
Du schreibst neulich noch, dass du hinten und vorne nicht mit dem Geld aus-/klarkommst und willst dir trotzdem noch ein Tier holen? Mehr als unverantwortlich und einfach nur :eusa_doh::evil::roll:. Gerade Freigänger können sich richtig toll draußen verletzen, Bisse von anderen Katzen können sich toll entzünden. Aber auch so kann immer mal was sein. Ich rate dir davon ab zum Wohle der Katze, denn - welch Wunder - sie kostet Geld :eusa_think: Auch ist, selbst wenn es eine Freigängerkatze ist, mMn Einzelhaltung auch da mies. Es gibt Situationen wo die Katze mal nicht rausdarf. Und auch diese Aussagen "Meine Katze hat draußen genug Kontakt" - das kann man absolut nicht vergleichen, denn da geht es idR nur um Revierverteidigung und um nichts anderes. Das ist aber nicht alles nach was sich eine Katze im sozialen Aspekt sehnt.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #5
Ok, habe jetzt gelesen, dass du das Geld von deinen Eltern bekommst und selbst nicht mit Geld umgehen kannst. Dann gibt es nur eine Antwort. Lasse es bleiben, sonst müssen deine Eltern auch noch die Katze mitfinanzieren und irgendwo ist auch mal eine Grenze. Sorry für die ehrlichen Worte.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #6
Ein Kitten ist "meine" Katze nicht. Sie ist nach Schätzung des Tierarzt ungefähr 2 Jahre alt. Ob sie kastriert ist oder nicht, weiß ich gar nicht. Stimmt, das müsste auch noch geklärt werden. Das der Tierarzt sich da gar nicht für interessiert hat?!

Sicher variieren die Kosten, ich brauche ja auch nicht jeden Monat neuen Sand für die Mäuse, da ich auf Vorrat kaufe, aber grundsätzlich kommt man ja auf so und so viel Euro pro Monat. Also für Futter und Pflege und die Tierarztkosten im Jahr kann man ja auch auf 12 Monate verteilen. Gibt es hier vielleicht irgendwo eine derartige Kostenaufstellung, damit man das mal reell vor Augen hat?

Was deckt so eine Krankenversicherung für Katzen denn ab? Ein fixer Beitrag im Monat ist natürlich immer besser als auf einmal ganz viel. Deckt die nur Operationen ab? Und was kostet denn das ca. für ne Katze?

Ja Mido, da sprichst du genau meine größte Sorge an: Reicht mein Geld für die Katze?
Andererseits, wie viele Hartz 4 Empfänger haben Hund oder Katze? Die haben doch auch nicht mehr als ich und können das Tier halten.
Wobei sich meine Situation seit meinem Beitrag hier durchaus deutlich verbessert hat.
Genau deshalb möchte ich ja nun wissen, was mich eine Katze kostet. Wenn ich es nicht übrig habe, habe ich es nicht übrig, ganz einfach.

Natürlich werde ich nun erstmal nichts unversucht lassen, den Besitzer ausfindig zu machen. Meine Mutter will sich die Woche noch darum kümmern, dass da eine Anzeige in die Zeitung kommt, der Nachbar will sich auch umhören. Anscheinend ist für die Katze wohl auch schonmal über Facebook eine Suche rausgegangen.
Der Katze geht es erstmal gut soweit und der Besitzer, wenn es ihn gibt, sollte eine Chance haben sein Tier wiederzufinden.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #7
Also mit ca. 40-50,00 € im Monat für Futter und Streu (Spielzeug, Leckerlis usw.) solltest du schon rechnen. Was ist mit der Grundausstattung: Katzenklos, Näpfe, Spielzeug, Kratzbaum usw.? Dann muss die Katze auch geimpft werden, bei Freigängern ist das teurer als bei meinen Wohnungskatzen, da zahle ich für Katzenschnupfen und -seuche 25,00 € für die Impfung, bei einem Freigänger kommen dann noch die Impfungen für Tollwut und Leukose dazu. Außerdem sollte ein Freigänger gechipt und/oder tätowiert sein, damit man ihm dir einwandfrei zuordnen kann.

Wie die anderen schon geschrieben haben, hast du natürlich bei Freigängern auch ein gewisses Verletzungsrisiko und gerade bei Revierstreitigkeiten Bisse und Kratzer anderer Katzen müssen tierärztlich versorgt werden, die können sonst zu schweren Entzündungen führen.

Wenn dein Geld ohnehin nicht ganz reicht und du auf die Unterstützung deiner Eltern angewiesen bist, müsstest rein theoretisch deine Eltern fragen, ob sie damit einverstanden sind, eine Katze mit zu finanzieren. Die Katze kann auch im Falle einer Verletzung oder Krankheit nicht mit der Behandlung warten, wenn du gerade kein Geld hast.

Ehrlich gesagt, kann ich dir nur abraten, so ein Tier muss man sich auch leisten können. Da muss man Rücklagen für den Tierarzt haben und nicht jeden Cent umdrehen müssen, alles andere wäre verantwortungslos.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #8
Ich stimme den anderen zu.

Mein Kater ist auch Freigänger, mittlerweile 15 Jahre.
Mit ihm hatten wir soweit Glück, was Verletzungen geht, aber er ist nun schon seit guten einem Jahr wegen seiner Bauchspeicheldrüsenentzündung in Behandlung.
Als es ganz akut war, wurde ihm öfter Blut gezogen, zur Kontrolle und dann halt die Medis.
Da kam und kommt auch einiges zusammen.
Mit sowas unvorhersehbarem muss man auch rechnen.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #9
Ja Mido, da sprichst du genau meine größte Sorge an: Reicht mein Geld für die Katze?
Andererseits, wie viele Hartz 4 Empfänger haben Hund oder Katze? Die haben doch auch nicht mehr als ich und können das Tier halten.
Ich kenne deinen anderen Thread nicht, aber möchte kurz einwerfen, dass es bei H4 vielleicht klappen kann Tiere zu halten, aber nicht unbedingt zu Bedingungen, die für die Tiere toll und artgerecht sind. Supermarktfutter kostet nicht viel, ist aber Schrott. Nur mal als Beispiel.

Des Weiteren nehmen einige sicher auch die Hilfe von Tiertafeln in Anspruch und die sollten mMn für Leute da sein, die unverschuldet in Not geraten sind, nciht für welche, die sich Tiere unter bescheidenen Bedingungen absichtlich anschaffen und eigentlich wissen, dass sie sie gar nciht ernähren können.

Hinzu kommt dass die meisten nicht ewig auf H4 sind, sondern (z.T. schnell) wieder Arbeit finden und Geld verdienen, das auch den Tieren zugute kommt.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #10
Ja Mido, da sprichst du genau meine größte Sorge an: Reicht mein Geld für die Katze?
Andererseits, wie viele Hartz 4 Empfänger haben Hund oder Katze? Die haben doch auch nicht mehr als ich und können das Tier halten.
Wobei sich meine Situation seit meinem Beitrag hier durchaus deutlich verbessert hat.
Genau deshalb möchte ich ja nun wissen, was mich eine Katze kostet. Wenn ich es nicht übrig habe, habe ich es nicht übrig, ganz einfach.

Die füttern meist aber wirklich nur billigstes Futter was auf Dauer auch nicht gut ist und die Unterstützung von Tiertafel etc. bekommt man nur, wenn man vorhandene Tiere, die man vor Hartz 4 schon hatte, nicht abgeben will. Eine Anschaffung von Tieren während Hartz 4 wird nicht unterstützt.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #11
Meine Lieblingsnachbarin ist ehemalige Hartz4-Empfängerin (inzwischen Rentnerin) - die hätte sich eine Katze nicht leisten können. Wir hatten überlegt, ob unsere Fauchschabe Dinah, die ja keine anderen Katzen leiden kann, vielleicht bei ihr besser aufgehoben wäre - selbst wenn wir Futter- und TA-Kosten bezahlt hätten, wäre es am Platz gescheitert.
Wenn ich das mal runterrechne, braucht es pro Katze 200g Nassfutter am Tag - macht ca. 1 Euro. Sind 30 Euro im Monat, rechnet man da noch Leckerchen zu und ist großzügig, sind das 40 Euro im Monat.
Streu - joar - wir kommen mit ´nem 40l-Sack bei 6 Katzen fast einen Monat hin... kann man also schlecht runterrechnen... bin ich also auch nochmal großzügig und sage 10 Euro... sind wir bei 50 Euro...
Kratzbäume, Spielzeug... schafft man sich in der Regel einmalig an und ergänzt dann so nach und nach...
Würde ich für die einmalige Anschaffung erstmal 100 Euro ansetzen, dann vielleicht so 10 Euro pro Monat (anzusparen) zum Ergänzen /Austauschen..
Will also heißen, dass ich pro Katze schon so um die 60 Euro im Monat rechnen würde - was nicht an Futter/Spielzeug/Streu draufgeht, sollte in die Spardose wandern für die Tierarztkosten, die nämlich ebenfalls noch anstehen. Wir hatten bisher Glück, bis auf Kastra unserer Streunerbabies und ein paar Impfungen sind bisher nur ein paar "Kampfbisse" bzw. Audreys Katzenschnupfen behandelt worden - war immer irgendwas zwischen 20-100 Euro... und das in 6 Jahren wirklich selten... Kann aber auch ganz anders aussehen, da steht man dann plötzlich vor ´ner Rechnung von 1000 oder mehr Euro... insofern sollte man da ein Polster haben...

Und ja - wenn das Eure erste Katze ist, braucht sie auf jeden Fall einen Kumpel. Die Kosten verdoppeln sich dadurch nicht - kennst Du ja von den Mäusen ;)

LG, seven
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #12
Bei 2 Katzen komm ich bei etwa 50-60 EUR pro Monat raus. Also nur Futter und Streu. Spielzeug kauf ich da keines mehr, darauf stehen die gar nicht, ist bei den meisten Freigängern wohl auch so - zumindest bei denen, die ich kenn. Kratzbaum - da kenn ich eine, die ihn gern gegen Versandkosten in gute Hände abgeben würde. Und was von ihr kommt ist auf jeden Fall katzengerecht! Ich kenn Deinen vorherigen Thread auch nicht, und es ist freilich nicht verkehrt, da was auf der hohen Kante zu haben- auch die jüngste Katze kann mal schwer krank werden - aber ich hab jetzt seit 11 Jahren mit 2 (ungeimpften) Wohnungskatzen max. 200 EUR beim TA gelassen.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #13
Katzenkauf und das direkt danach:
Wir haben unsere vom Tierheim bekommen, je Katze (haben zwei) 75 Euro Anschaffungskosten, also zusammen 150 Euro, 1. Impfung war mit drin, 2. konnten wir dann einreichen und mussten wir nicht zahlen. Kosten weiß ich auch nicht mehr. Dann hatten sie Würmer, waren ca. 15 Euro. Dann waren die Würmer nicht weg, waren nochmal 20 Euro (fand ich so widerlich, dass es sonntags zum Not-TA ging um die Pillen abzuholen:silence:). Als der Hund kurze Zeit später einzog brachte er Flöhe mit, also nochmal Spot On geholt, Preis weiß ich nicht mehr, waren aber sicher nochmal 20 Euro.

Laufende Kosten:
Pro Katze denke ich, dass wir auf 2-3 Euro Futterkosten pro Tag kommen, wir füttern LUX vom Aldi und gute Marken wie Bozita und Co. Macht im Monat dann ca. 60 bis 90 Euro für zwei Katzen plus Leckerchen.

Katzenstreu komme ich mit einem großen Sack Select Gold ca. 2 Wochen hin, dann muss ein zweiter her zum Auffüllen. Macht je Sack um die 15 Euro (glaube, es sind sogar 18 Euro). Einmal im Monat wird komplett getauscht, das heißt ca. 30 Euro Katzenstreu im Monat.

Einmaliges Zeug bzw. nachundnach:
Der Kratzbaum hat 100 Euro gekostet, die Toiletten zusammen ca. 50 Euro (bzw. 80, weil wir erst offene hatten und dann geschlossene gekauft haben). Dazu kamen dann Näpfe (haben vier Futternäpfe zum austauschen und in jedem Zimmer einen Trinknapf bzw. zwei in der Küche), Spielmäuse, Bällchen, Angeln, Katzenminze, Baldrian usw., also nochmal ca. 30 Euro.

Für die vielen Fenster mussten Kippsicherungen her; die Fenster sind hier so günstig eingebaut, dass wir nicht überall welche benötigen, sodass wir hierbei nur auf ca. 25 Euro kommen.

In der neuen Wohnung fangen sie gern Fliegen und Schuster und gehen dabei auch mit Krallen an die Tapete. Also Kratzmatten geholt, erstmal 2 Stück, sind nochmal knapp 25 Euro, dazu kommen Kratzpappen (ca. 20 Euro, 10 Euro pro Teil), Kratzfrösche (je 10 Euro), ein kleiner Kratzbaum (ca. 15 Euro) und ein elektrischer Laserpointer (ca. 20 Euro).

Fazit:
Wir haben bis auf die offenen Katzenklos und den elektrischen Laserpointer kein überflüssiges Teil angeschafft! Alles was wir gekauft haben, war nötig bzw. hat sich gezeigt, dass es nötig wird (wie zum Beispiel die Kratzmatten zum Schutz der Tapeten - auch wenn sie nicht mit Absicht kratzen) und auch eigentlich keinen Aufschub von ein paar Wochen/Monaten duldet.

Ich weiß auch nicht, wie und wo manch anderer so günstig wegkommt:mrgreen:, aber unsere Quellen sind die gängigen Zooläden sowie Zooplus. Auf Angebote schauen wir auch mal, aber auch nicht immer.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #14
So da alle nur so "geringe" TA-Kosten haben, komme ich. 3 Katzen vom Tierheim adoptiert, alle 3 haben eine chronische Krankheit entwickelt. Nur allein im ersten halben Jahr 1500€ beim TA gelassen. Nichtmal iwas großes, aber es läppert sich einfach schnell. 2 Jahre habe ich die Monster jetzt und ich habe kA wie viel Geld ich so beim TA lasse. Da ich finanziell keine Probleme habe, zähle ich ehrlich gesagt keine Rechnungen zusammen, vll nehm ich das mal in Angriff ^^ als Folgeerscheinung haben die Monster jetzt schon sehr schlechte Zähne und ständige Entzündungen. Fiona fängt jetzt an, dass ihre Analdrüsen ständig dicht sind. Wieder Kleinigkeiten, die sich läppern. Ich kann nachvollziehen, dass sich nicht jeder 3 kranke Katzen leisten kann, aber man sollte immer darauf vorbereitet sein, deswegen hätte ich mir auch niemals angemaßt während der Ausbildung Tiere zu holen, die nicht in den Standard-Nagetier-Sektor gehören
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #15
Danke für all eure Kommentare und auch die Kostenaufstellungen. Für mich bleibt dann tatsächlich nur darüber nachzudenken und nun weiterhin nach dem Besitzer zu suchen.

Hat Jemand hier eventuell noch Erfahrungen mit der genannten Krankenversicherung für Katzen? Ich habe bisher nur von Haftpflichtversicherungen gehört, die gerne Beiträge einheimsen, aber nicht geben, wenn die Katze dann tatsächlich mal Tapeten zerkratzt.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #16
Ich hab mich vor ein paar Jahren mal mit dem Thema beschäftigt und festgestellt, dass es keine Versicherung gibt, die alles abdeckt.

Manche Versicherungen springen nur bei Ops ein, wobei Standartops ausgeschlossen sind. Andere Versicherungen springen nur für Standartsachen ein und bezahlen keine Sonderbehandlungen.

Ein großes Problem hab ich auch gesehen, was überhaupt die Versicherungsfähigkeit betrifft. Viele Versicherungen versichern Katzen unbekannter Herkunft und unbekannten Alters nicht. Manche Versichern die Katzen maximal, wenn sie noch keine 4 Jahre sind.

Alles sehr undurchsichtig und unsicher. Deswegen hab ich mich für ein Sparbuch entschieden.

Wenn Kosten anfallen, hab ich das Geld direkt da und muss mich nicht mit einer Versicherung rumschlagen. Wenn keine Kosten anfallen, hab ich das Geld eben für ein paar andere nette Dinge.

Der Stand ist aber wie gesagt ein paar Jahre alt, vielleicht hat sich dahingehend auch schon was getan. Am Besten forschst du selbst mal Internet nach, ob du überhaupt eine Versicherung findest, die deinen Ansprüchen gerecht wird.

Was die Gesamtsituation angeht, würde ich an deiner Stelle allerdings auch keine Katze aufnehmen. Das gibt meiner Meinung nach dein Lebensumstand und deine finanzielle Situation nicht her.

Am Ende musst du das natürlich selbst entscheiden, und wenn deine Eltern dich hierbei 100%ig unterstützen und du moralisch damit kein Problem, warum nicht?
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #17
Ich kenn Deinen vorherigen Thread auch nicht, und es ist freilich nicht verkehrt, da was auf der hohen Kante zu haben- auch die jüngste Katze kann mal schwer krank werden - aber ich hab jetzt seit 11 Jahren mit 2 (ungeimpften) Wohnungskatzen max. 200 EUR beim TA gelassen.
Wobei deine Katzen dann zu den Ausnahmetieren mit gesunden Zähnen gehören dürften. Statistisch leidet jede zweite Katze über fünf Jahren unter der schmerzhaften Zahnerkrankung .
Bei einer einmaligen Behandlung inklusive Dentalröntgen legt man bei einer Katze locker mal 500 Euro hin. Da dies eine fortschreitende Erkrankung ist sind viele hundert Euro nötig bis der letzte Zahn entfernt ist.

Da die wenigsten Halter in der Lage sind, solche und ähnliche Probleme rechtzeitig zu erkennen, sollten zumindest regelmäßige Kontrolluntersunungen beim Tierarzt durchgeführt werden. Alleine eine ausführliche Kontrolluntersuchnung kostet schon um die 30 Euro beim einfachen Satz.
Das sind bei zweijährlichen Untersuchungen bei zwei kerngesunden Katzen schon 300€ in zehn Jahren. Bei Freigängern sollte Impfen selbstverständlich sein, deswegen noch weitere, erhebliche Kosten auch wenn die Katzen sonst keine gesundheitlichen Probleme haben...


Und da ich den vorherigen Thread kenne, kann ich nur hoffen, dass die TE noch mal Vernunft walten lässt und der Katze zuliebe davon absieht, sie zu sich zu holen.
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #18
Dann haben wir hier auch Ausnahmetiere... (Haben wir verhaltenstechnisch eh....)
Seit 6 Jahren wohnen hier Katzen, die Jüngsten sind zuerst eingezogen, danach folgte ein gemischter Trupp.
Zahnprobleme hatte hier noch keiner...
Ich denke, das kann so oder so passieren - wer Pech hat, rennt alle naselang zum TA, wer Glück hat, bleibt fast das gesamte Katzenleben davon verschont. Das kann man einfach nicht pauschalisieren, und sicher ist es wichtig, dass man da was für eventuelle Notfälle auf der hohen Kante hat...

edit: Und neee, ich glaube nicht, dass sich ´ne Katzenversicherung lohnt. Wie Du schon sagst - bis die mal zahlen...
Dass Katzen Tapeten und Möbel zerkratzen (können) ist bekannt... Und dass sie gelegentlich mal wo hin strullen, wo sie nicht sollen - joar, können sie auch.. und wenn dann wirklich mal was Ernstes ist, kann man wieder x-mal hinterherrennen.
Wir haben uns das gespart, denn ich denke, im Zweifel zahlt man da seine - weiß nicht? 50 Euro? für bei uns 6 Katzen... keine Ahnung... kann auch mehr sein... im Monat ein - und sieht am Ende nix davon wieder.... da legen wir lieber so pro Monat gefühlte 50 Euro auf die Hohe Kante und bezahlen Notfälle dann davon... oder gönnen den Katzen mal ´nen hübschen neuen Kratzbaum... oder so ;)
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #19
Off-Topic
Mein Kater hatte laut Vorbesitzerin auch keine Zahnprobleme. Sie war auch nie mit ihm beim Tierarzt. Und gefressen hat er normal, wie fast alle FORL-Katzen

Zahnstein war noch das harmloseste. Acht Zähne mussten entfernt werden weil sie mit FORL befallen waren, einige waren schon abgefallen und es musten nur noch die Wurzelreste rausgepult werden.
Lt. TA hat er jahrelang unter Schmerzen gelitten.

Will damit sagen: Wer seine Katzen nicht extra durchchecken lässt, wird auch nichts von den Zahnproblemen wissen.

In welchen Abständen geht ihr denn zu Kontrolluntersuchungen? Lasst ihr bei älteren Tieren auch gelegentlich geriatrische Profile erstellen?
 
  • Schicksal klopft an - Katze aufnehmen? Beitrag #20
Off-Topic
Sini, wird das beim TA extra untersucht oder sollte ein TA das beim Blick auf die Zähne sehen können? Der ist bei uns natürlich Standard, aber wenn der TA sich mit FORL nicht auskennt, könnte das ja leicht übersehen werden, nehme ich an?!
 
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