Plötzlich Katzenhalter

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coffeelove

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Barcelos

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Dark ist nie wieder gekommen. Echt schade! Ich hoffe einfach, dass es ihm gut geht und versuche mir nicht das Schlimmste vorzustellen.

Bei Kumpi gibt es keine Neuigkeiten. Er lässt mich keinen mm näher an sich ran. Momentan war er aber auch ein paar Tage nicht da. Hoffe er taucht - wie bisher immer - in Kürze heil wieder auf.

Rasputin konnte ich vorgestern Spot on verarbreichen. Er lässt sich ja ganz vorsichtig ein klein wenig anfassen und da ich mehrere Zecken an ihm gesehen hatte dachte ich mir, dass ich es einfach mal versuche es ihm beim Fressen drauf zu tun. Bei Houdini hatte es auch geklappt, bei unseren 2 wäre dies nicht möglich. Es hat so mehr oder weniger gut geklappt, was aber weniger an Rasputin lag sondern an mir. Ich Dumpfbacke hatte nicht geschnallt, dass man das einfach nur aufdrehen muss und der Deckel nicht abgeht. Nun ja, so hatte ich dann einen guten Teil von dem Zeug an meinen Pfoten (Igitt wie das klebt) und etwas nur auf Rasputin. Scheint aber noch genug gewesen zu sein, denn die Zecken sind weg.
Das war dann meine "Strafe" dafür, dass bei unseren zwei Katzen immer mein Freund der Böse sein muss, der das Spot on verabreicht. Sonst hätte ich diese Deckelkonstruktion gekannt.

Eine Lebendfalle habe ich nicht geliehen bekommen. Also kann ich nur hoffen, dass Rasputin sich irgendwann so gut anfassen lässt, dass ich mich traue ihn in eine Transportbox zu stecken und er dann wiederkommt und nicht wie Dark verschwindet. Bei Kumpi wird das wohl leider nie funktionieren.
 
Barcelos

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Dark ist weiterhin nicht mehr aufgetaucht.

Bei Kumpi haben wir durch Zufall rausgefunden, dass er einen Besitzer hat. Ärgerlich, dass der sich anscheinend Null um ihn kümmert. Er humpelt so oft (letzte Woche ist er 3 Tage auf 3 Beinen gelaufen, geht jetzt zum Glück besser) und hat so oft heftige Kampfspuren. Kein Wunder, da er ja nicht kastriert ist. Nur da er einen Besitzer hat, muss ich jetzt die Finger davon lassen. Wenn er kommt, bekommt er trotzdem was zu fressen. Ich will ihn nicht wieder total abgemagert sehen so wie er am Anfang aussah.

Rasputin kommt immer weniger, aber wenn dann auch total ausgehungert. Nur leider, wahrscheinlich dadurch dass er so selten auftaucht, will er sich auf einmal auch nicht mehr anfassen lassen. Ganz vorsichtig ging es ja eine Weile gut und ich dachte schon, dass es bald soweit ist, dass ich ihn bald packen kann und jetzt so ein Rückschritt. Voll doof! Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend!
 
Barcelos

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Rasputin taucht wieder regelmäßig auf, lässt sich auch wieder anfassen. Allerdings nur am Futterplatz. Das kenne ich ja schon von Houdini, der war da ja auch so. Teilweise ist Rasputin aber echt kompliziert mit fressen. Teilweise wohl schon ein kleiner Mäkler, er frisst fast ausschließlich Sachen mit Fisch, ganz selten mal was anderes. Mäkeln kenn ich ja von Tigris zur Genüge, kann ich mit leben. Allerdings frisst er öfter nicht vom Teller. Dann muss ich ihn mit dem Löffel füttern, Löffelchen für Löffelchen unter die Nase halten und dann frisst er (wenn das Futter genehm ist). Es ist aber auch schon vorgekommen, dass ich ihn aus der Hand füttern muss.
Gleichzeitig frisst er inzwischen fast nur, wenn ich dabei bleibe. Ich muss zwar zur Salzsäule erstarren (außer mit den Händen/Armen), aber ich soll dabei bleiben. Trotz seiner Furcht vor mir, scheine ich ihm doch ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Dummerweise MUSS ich hocken und auf Dauer brüllen meine Waden dann gewaltig. Soblad ich mich hinknien will - und wenn es nur mit einem Bein ist -, dann ist er weg. Kommt aber zurück wenn ich wieder hocke. Das hat Houdini aber auch so gemacht, also überrascht es mich nicht. Ich verstehe es nur nicht. Was ist denn für Katzen der Unterschied ob ich hocke oder knie?

Kumpi kommt regelmäßig fressen, aber wenn ich da in der Nähe bleibe, dann frisst er nicht. Er hat gar kein Vertrauen.

Unseren eigentlichen Katzen Tigris und Jovi geht es gut, auch das Altertümchen Jovi ist topfit und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Wenn Jovi was will oder nicht will, dann akzeptieren das alle anderen Katzen hier.
Im September bekommen beide die Zähne kontrolliert. Ich hoffe, dass das nicht zu schlimm wird. Bei Tigris wäre es wenn wahrscheinlich höchstens eine Gebissreinigung, wobei ich als Laie die noch nicht als nötig ansehen würde, aber mal abwarten was die Zahnspezialistin sagt.
Bei Jovi sind die Zähne ja leider wirklich nicht so gut. Mussten ihm ja schon ein paar ziehen lassen, hoffe, dass das nicht schon wieder nötig wird.
 
Barcelos

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Leider mussten wir heute morgen Jovi einschläfern lassen.

Sonntag stellte er auf einmal das Fressen ein und keiner weiß warum. Bis Samstag hatten wir einen 14jährigen Kater, der topfit war. Er sprang letzte Woche noch vom Boden an die Türklinke und öffnete sich selbst die Tür. Vor 5 Wochen war sein Blut untersucht worden, alle Werte top. Für Dienstag hätte er einen OP-Termin für seine Zähne gehabt, aber sonst war er kerngesund. Tierärzte (waren bei 2 verschiedenen Praxen) haben nichts gefunden.

Ich bzw. wir stehen völlig unter Schock und verstehen die Welt nicht mehr!
 
Audrey

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Ich weiß echt nicht was ich dazu sagen soll ... Ich weiß es echt nicht. Ich sitz hier seit 10 Minuten Kopfschüttelnd und komm nicht weiter... weil er 3 Tage lang nicht frisst? Es tut mir unendlich leid, aber ja, vertrau auf Deine Tierärzte. Vermutlich ist's echt der netteste Weg, im Vergleich zu künstlicher Ernährung und Pipetten und was weiß ich. Wenn er nicht mehr will, dann will er nicht mehr.
 
S

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Es tut mir natürlich sehr leid für dich und deine Tierärzte werden schon wissen, was sie tun und es ist schlimm, wenn man nichts findet.

3 Tage nichts mehr fressen ist für Katzen schon sehr kritisch, spätestens nach 48 Stunden sollte man da einen Tierarzt hinzuziehen. Ich persönlich hätte aber diese Entscheidung ohne Diagnose nicht treffen können, bevor ich mich zu so einem Schritt entschließe. Habe ja gerade etwas ähnliches erlebt, auch mein Kater (11 Jahre) war leider nicht mehr zu retten. Ja, womöglich hat er gelitten durch die Behandlungsversuche und die ganzen Untersuchungen, aber ich musste es doch wenigstens probieren. Er wurde geröntgt, per Ultraschall untersucht, auch mit Kontrastmittel und Magenspiegelung, mittels Infusionen und Sonde künstlich ernährt, 2x Blutwerte genommen usw. Sie haben einfach nichts gefunden, was seinen Zustand hätte erklären können. Die Tierärzte vermuteten eine sehr, sehr seltene Krankheit bei ihm Feline Dysautonomie.

Er hatte Dienstags eine Zahnbehandlung unter Narkose bekommen, leider wusste zu dem Zeitpunkt keiner, dass er diese so seltene Krankheit hatte, es gab auch keine Anzeichen dafür, das Blutbild war auch bestens alles gut. Nur danach hat er halt nichts mehr gefressen und Donnerstag früh, war dann auch der Bauch ganz dick, also bin ich in die Tierklinik mit ihm und da wurde eine Magenaufgasung festgestellt. Dann hat man halt versucht der Sache auf den Grund zu gehen, aber leider ist sein Zustand dann immer schlechter geworden und als man festgestellt hat, dass die ganze Peristaltik nicht mehr funktioniert und er auch auf keine Medikamente mehr reagierte, da waren Nervenbahnen abgestorben, sogenannte Ganglien, habe ich ihn dann am Sonntag schweren Herzens einschläfern lassen.

Letzte Woche habe ich übrigens das Ergebnis der Obduktion bekommen, er hatte tatsächlich Feline Dysautonomie.

Hätte ich geahnt, dass er nicht mehr zu retten ist, wäre es natürlich humaner gewesen ihn gleich gehen zu lassen.
 
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Es tut mir so leid, ich weis er wollte und konnte nicht mehr, er war ja schon so apathisch und hat sich mehr versteckt als noch gelebt :( , ihr habt alles getan was in eurer Macht stand für Jovi.

Fühl dich aus der Ferne gedrückt, selbst ich bin geschockt, wie du ja weist.
 
Audrey

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Hätte ich geahnt, dass er nicht mehr zu retten ist, wäre es natürlich humaner gewesen ihn gleich gehen zu lassen.
Meine TÄ wollte mir ja damals nicht sagen, wie lang das mit Ferdl noch geht. Ich hab sie quasi bekniet mir zu sagen ob es sich um Tage, Wochen, Monate handelt. Nach ganz viel betteln sagte sie dann "Wochen". Also hab ich ihm die schönsten Wochen geschenkt. Ganz ohne Tierarzt oder sonstiges - einfach nur schöne Wochen. Ich bin mir sicher, dass ich da alles richtig gemacht hab. Der Zeitpunkt, ihn gehen zu lassen, war übrigens auch, als er sich versteckt hat,
 
Barcelos

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So, kleines Update zu Rasputin.

Gestern abend kam er zum fressen hier an und hatte ein fast zugeschwollenes Auge. Da hier in NL ab 17 Uhr alles schließen muss, haben wir keine Chance mehr gehabt Hilfe zu bekommen.

Ich muss dazu sagen, dass er zwar zum Fressen kommt, aber fast gar nichts frisst. Es geht ihm also nicht gut. Heute morgen war das Auge immer noch dick. Telefoniert und wenn wir ihn kriegen würden, dann könnten wir ihn zu einem Tierarzt hier in der Gegend bringen, der ihn dann in die Auffangstation bringen würde. Hatten vorher schon telefoniert ohne Ende und Antworten bekommen wie "Ich habe heute keine Zeit" "Wir sind nicht zuständig" und keiner ging ans Telefon gab es auch noch. Deshalb sollte es über den Tierarzt laufen.

Irgendwie hat mein Freund ihn auch ausgetrickst bekommen, so dass er ihn packen und zumindest in unseren Vorraum tragen konnte. Ich musste aber dann doch dazu rennen und die Tür zuschlagen, weil Rapsutin anfing sich zu wehren. Eigentlich wollte ich vermeiden, dass er mich bemerkt, da ich ja die einzige Person hier bin, die ihn streicheln und schmusen kann, aber nun ja, musste halt sein. Dabei knallte Rasputin dann gegen die Tür und blutete auch noch.
In die Transportbox war dann keine Chance. Da waren wir völlig überfordert.
Also wieder telefonieren und dann haben wir endlich eine Tierambulanz gefunden, die sich zuständig fühlte (kaum zu glauben). Profi hatte ihn in 2 Minuten. Wie peinlich!

Jedenfalls wurde Rasputin nun ins Tierheim gebracht, soll dann 2 Wochen in Quarantäne bleiben, kastriert werden und dann käme er auf die Website. Ich hab geheult wie ein Schloßhund (hatte ihn doch schon noch lieber als ich dachte) und eben haben wir ihm Tierheim angerufen. Sollte sich kein Besitzer finden, dann ist er für uns reserviert! Freu!

Auch dort im Tierheim kann niemand an ihn ran, wirklich untersucht wurde er dadurch noch nicht. Das bluten wird geschätzt vom dortigen Tierarzt, dass er wohl bei der Tür-Aktion einen Zahn ausgeschlagen bekommen hat, ob er gechipt ist wissen sie natürlich nicht, da ja keiner in seine Nähe kommt. Das geschwollene Auge schätzt der dortige TA könnte Erklältung sein, aber nah ran kommt er ja nicht. Nächste Woche soll er kastriert werden, dann kommen hoffentlich nähere Informationen.

Jedenfalls gefiel Rasputin das eingesperrt sein Null. Da auch dort keiner an ihn ran kann und er dort wohl richtig panisch ist, bin ich wohl die einzige Person bisher, die ihn anfassen durfte.
Wie gehe ich am Besten vor, falls er wirklich zu uns zurückkommt? Dass er sich erstmal auch von mir nicht mehr anfassen lässt, davon gehe ich aus, macht auch nichts, dann fängt man halt wieder von vorne an, das würde schon werden. Nur damit das wieder wird, muss er ja auch wieder kommen. Wenn wir ihn abholen und sofort laufen lassen, habe ich die Sorge, dass er gar nicht erst mehr herkommt (obwohl ich da ein wenig auf seinen Hunger hoffe), wenn wir ihn erstmal einsperren, dann wird ihn das auch alles andere als begeistern und es kann sein, dass er sobald er raus darf nie wieder kommt. Und wenn erstmal einsperren, wie lange dann? Und dann drinnen schon versuchen sich ihm wieder anzunäheren oder drinnen in Ruhe lassen?

Ich hatte bitte gerne ganz viele Idee/Ratschläge/Vorschläge wie ich verfahren sollte, wenn er denn wirklich wieder zu uns darf.
 
Audrey

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Ach Du bist so tapfer. Und das ist so schwierig. Aber aus meiner Erfahrung kenn ich es so: Freigängerkatzen meiden Menschen, die ihnen was böses getan haben. Aber nur, wenn das auch echt böse gemeint war. Weißt was ich mein? Von Dir wird eine gute Ausstrahlung ausgehen, sonst hätte er sich ja niemals von Dir anfassen lassen. Und das wird letztlich siegen. Also ich würde vom Gefühl her darauf vertrauen und ihn gleich wieder rauslassen. Ich glaub mit einsperren machst Du es nur schlimmer. Aber das ist jetzt echt mein rein subjektives Bauchgefühl.
 
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Nienor

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Bauernhofkatzen werden auch wieder einfach laufen gelassen - teilweise sind sie wochenlang weg, wenn sie z.B. in einem Tierheim Kitten aufziehen. Das klappt meist recht gut, weil sie ja ihr Revier kennen (anderenfalls müssen sie in einen Zwinger. Aber klar, ein gewisses Risiko besteht immer. Wenn du ganz sicher sein willst, brauchst du ein Gehege. Durch das Gitter fühlt es sich weniger eingesperrt an. Aber weg kann er trotzdem nicht.

Ich würde einfach davon ausgehen, dass du bei Null anfangen musst, was die Kontaktaufnahme angeht. Aber ich denke, du bist nicht der Typ, der nach so einer Aktion sich direkt wieder um den Hals des Tieres wirft ;-)
 
pc.lieschen

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Erstmal schön das er so behandelt wird und wieder zu euch zurück kann.

Ich persönlich würde gucken wie er sich verhält und ihn evtl. ein paar Tage noch drinnen lassen, dreht er alleedings am Rad, dann bleibt dir nichts anderes übrig als die Tür zu öffnen und zu hoffen.

Ich drücke die Daumen das Raspu freiwillig bei euch bleiben möchte 🥰
 
Midoriyuki

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Vom hiesigen TSV kenne ich es so, dass die "wilden" Katzen bei Vermittlung an andere Hofstellen usw. erstmal eine Weile in einem Gehege behalten werden bis sie verstanden haben wo es Futter gibt.

Das weiß er ja bereits- vom Gefühl her würde ich ihn 1-2 Tage drin behalten bis er ausreichend gefressen hat und du nochmal einen Blick drauf werfen kannst wie er sich so gibt und würde ihn dann wieder laufen lassen.
 
Barcelos

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Danke für Eure Antworten.

Ich habe einfach Sorge, dass er nicht mehr hier fressen kommen wird, weil er hier jetzt eine schlechte Erfahrung gemacht hat. Da besteht wohl eine 50:50 Chance. Houdini kam wieder, aber ihn konnte ich vorher auch nicht anfassen und er wurde mit einer Lebendfalle gefangen. Dark kam nicht wieder, ihn konnte ich vorher anfassen und er wurde von mir gepackt und in die Transportbox verfrachtet.
Daher habe ich jetzt Sorge, dass Rasputin auch nicht bleibt, eben weil ich ihn vorher anpacken konnte und er auch gepackt wurde und dann von der Tierambulanz in eine Transportbox gejagt wurde. So wollte ich das auch nicht, deshalb war er ja immer noch nicht kastriert. Ich wollte erst ganz viel Vertrauen haben oder ihn mit einer Lebendfalle fangen. Aber ich habe es mehrmals versucht, ich habe einfach keine mehr geliehen bekommen. Und nun, da er das Auge zugeschwollen hatte, war keine Zeit mehr, das konnte ich ja nicht so lassen.
Für die Zukunft bin ich nun am überlegen doch eine Lebenfalle zu kaufen, da der ein oder andere Streuner garantiert wieder auftauchen wird. Davon kann ich bei den hiesigen Gegebenheiten ausgehen. Falls ich mich dazu entschließe, gibt es da besonders gute/sichere, irgendwas worauf ich achten müsste beim Kauf?

Langsam beschleicht mich aber der Gedanke, ob ich nicht egoistisch bin, wenn ich ihn zurückhaben will. Ist das nach der Erfahrung hier wirklich das Beste für ihn? Oder will ich das nur denken, weil ich ihn lieb habe und vor allem, weil unsere Tigris ihn wirklich gern mag.
Aber ich werde es nur versuchen können und wenn das Tierheim so froh war, dass wir ihn wieder haben wollen, dann halten wohl auch die das für einen Versuch wert. Vielleicht sind sie aber auch einfach nur froh, dass wir ihn wollen, weil solche Katzen sind ja alles andere als leicht unterzubringen. Die meisten Menschen wollen ja doch eine Schmusekatze. Aber eine Schmusekatze brauche ich nicht, die habe ich schon, da darf Rasputin gerne so sein wie er sein möchte. Natürlich würde ich mich total freuen, wenn er hier bleibt und auf Dauer immer mehr Vertrauen gewinnt und irgendwann vielleicht sogar rein möchte, aber das würde seine freie Entscheidung sein.

Erstmal bleibt mir nur zu hoffen, dass er wieder gesund wird.
 
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