Was die VGs und die Anzahl der Katzen angeht, so ist mir diese Phänomen schon häufig in Erfahrungsberichten aufgefallen.
Mir scheint, bei vielen Katzen auf begrenztem Raum ist der Neuling halt einfach "dabei", aber es wird von Seite der vorhanden Katzen nicht viel Aufhebens darum gemacht. Es scheint dann wirklich am Neuankömmling zu liegen wie gut er sich in die Gruppe einfindet.
Wärend es um so schwieriger scheint, je weniger Katzen beteiligt sind und vor allem auch je älter diese sind.
Was die Frage nach dem "normal" angeht. Mir scheint, "normal" ist das Verhalten das Katzen zeigen die möglichst frei in ihren Entscheidungen sein können.
Es gibt ja diverse Dokus zum Verhalten von Freigängerkatzen, eine davon habe ich neulich verlinkt. Da wird ganz deutlich, wie groß die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Katzen ist und wie viel Zeit darauf verwendet wird, das eigene Revier abzustecken und zu verteidigen.
In der Regel gehen die Katzen alleine ihrer Wege und es gibt auch eine Szene in der gezeigt wird wie der gegenerische Kater vom Futternapf vertrieben wird. Und trotzdem scheint es auch Zeiten zu geben in denen die Nähe anderer Katzen geduldet und evtl. sogar gesucht wird bevor sich die Wege wieder trennen.
In dem Film werden die Charaktere der Katzen mit denen der Menschen verglichen und ich finde das sehr passend. Es gibt eben eher eigenbrödlerische Wesen, dann aber auch gesellige und welche die man symphatisch findet und andere die man gar nicht abkann.
Vielleicht finden sich die Katzen die da freiwillig nebeneinder in deinem Garten sitzen einfach ganz OK?