Also mein Hund hört auf "steh". Wenn ich das sage, bleibt er stehen, egal ob im Wald oder wenn wir über die Straße wollen, wenn Autos kommen oder an der Ampel. Er springt gerne Leute an, die er kennt und will sie freudig begrüssen. Aber bei schlechtem Wetter darf er das nicht, weil nicht jeder erfreut über schmutzige Hundepfoten an der Kleidung ist. Manche mögen es generell nicht gerne. Da hört mein Hund sofort auf "steh". Egal ob angeleint oder nicht. Wir haben das auch nicht lange und nicht oft geübt. Mein Hund hat sofort begriffen, was er soll. Zunächst an der Leine und dann ohne Leine. Man muss den Hund auch nicht anschreien wie man es täglich beim Gassi gehen oder überhaupt ständig von anderen Hundehaltern hört, sondern kann in ganz normalen Tonfall "steh" sagen. Ein Hund hat ein vielfach besseres Gehör als der Mensch. Wenn man den Hund anschreit, wittert er Gefahr, bekommt Angst und/oder kann somit andere Hunde oder auch Menschen aus Angst angreifen oder zumindest bellt er lautstark und zieht an der Leine, bis die anderen nicht mehr sichtbar sind. Ich benutze "steh" und "bei Fuß" in allen Situationen wo ich möchte, dass mein Hund an meiner Seite bleibt. Mit entsprechenden Handzeichen kann man das unterstützen, wenn der Hund zu einem sieht. Handzeichen sind auch gut zu benutzen, wenn der Hund weiter weg ist, uns aber sehen kann. Dann kommt mein Hund wie Nurmi angerannt. Zur Belohnung bekommt er auch dann ein kalorienfreies Leckerchen sowie seine Streicheleinheiten. Dann bleibt er auch ohne Leine an meiner Seite, denn es könnte ja doch noch ein Leckerchen abfallen. Das bekommt er dann auch zu einem späteren Zeitpunkt. Schließlich will ich mir seine Freundschaft erhalten, ohne dass er dick wird. LG Hedwig