Gehorsamsübungen

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  • Gehorsamsübungen Beitrag #81
Hallo Bettina,

du kannst es mal im Vorsitz versuchen, das hat bei meinem ersten Hund super geklappt. Bleibt sie denn sitzen, bis du ein Kommando zum gehen gibst? Dann funktioniert das eigentlich.
Gib ihr einfach etwas, das sie halten soll, ins Maul. Dann bleibst du vor ihr stehen und streichelst ihr über die Schnauze, oben in Richtung der Augen und unten in Richtung der Nase, verstehst du? Dazu kannst du dann "ruhig" oder "halt's" sagen. Und vergiss nicht sie mit ruhiger Stimme zu loben wenn sie es dann festhält. Sobald sie es eine kurze Zeit fest und ruhig gehoben hat sagst du "aus" und bestätigst sie.
Später kann man das dann beim Bringen üben, indem man den Gegenstand nur ein ganz kleines Stück wirft und sie an der Schleppleine gleich wieder einholt.

LG
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #82
Das Kommando "bleib" ist eine einfache Übung, die mit viel Konsequenz schnell klappt und auch noch ausbaufähig ist.

Ich bringe den Hund dazu an einen Platz und lasse ihn absitzen. Dann sage ich „bleib“, gebe ein deutliches Handzeichen (Handfläche in Richtung Hund) und entferne mich langsam vom Hund. Am Anfang noch ohne dem Hund den Rücken zu kehren. Mit Sicherheit wird der Hund gleich aufstehen und versuchen zu folgen, dann wird der Hund sofort zurück auf seinen Platz gebracht wo er wieder absitzen muss.
Das gleiche von vorn, „bleib“ in Verbindung mit Handzeichen und langsam rückwärts gehen. Versucht der Hund wieder aufzustehen, wird der Versuch möglichst schon im Ansatz gestoppt! Sofort zurück bringen und absitzen lassen. Die ersten Male wird er wahrscheinlich öfter aufstehen. Hier heißt es also Konsequent sein und den Hund immer wieder zurück bringen. Am Anfang der Übung sollte man sich noch nicht so weit vom Hund entfernen. Wenn man es ein Stück geschafft hat, ohne das der Hund aufstehen wollte, kann man zum Hund zurück gehen und ihn kräftig loben! Die Entfernung vom Hund kann dann Schrittweise gesteigert werden. Wichtig ist bei dieser Übung, das der Hund das Kommando nicht selbst aufhebt, sonst entscheidet der Hund schnell selbst wie lange er sitzen bleibt.

Super geschrieben und werde ich nachher mal ausprobieren.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #83
Huhu und guten Morgen ^^
Kira ist jetzt fast gute 7 Monate alt.
Meine Eltern hatten damals schon ein Hund und habe daher ein bisschen Erfahrung was "Kommandos" angeht. Mein Freund ist da noch leider Neuling. Haben aber zusammen es super geschafft Ihr Sitz, Platz und Bleib beizubringen.
Leider muss ich ganz klar sagen das Madam mehr auf meinen Freund hört als auf mich. Zwar hört sie auch aber eher so beim 2-3 mal und wenn dann die Stimme etwas bestimmter wird. Oft gebe ich ihr auch z.b das Sitz zeichen mit Zeigefinger nach oben und sage "Sitz" und nach 5- 6 sek steht sie wieder auf oder Sitzt erst und legt sich dann plötzlich hin, wohl ich gar kein Platz gesagt habe und kein Handzeichen ( mit flacher Hand - innenfläche nach unten) zeige. Ich habe manchamal auch das Gefühl wenn sie das bei meinem Freund MAL macht das sie unsicher ist oder einfach nur mal testen will wie weit sie gehen kann.

An der Leine:
Wenn wir Gassi gehen läuft sie eigentlich so super. Nur ab und zu zieht sie dann schon mal - dann zieh ich nicht fest aber kurz und ruckartig an der Leine und sage "Fuß". Kira läuft dann 5- 10 Schritte wieder normal und fängt dann wieder an -.-

An der Langlaufleine oder Freilauf:
Wenn ich sie Rufe " Kira hier" hört sie schon, aber manchmal auch nicht. Dann ist sie eher abgelenkt durch Gerüche an Büschen ect. Dann sag ich "Kira hier hin!" Ab und zu immer noch nichts das ich teilweise auf sie zukommen muss oder wenn ich sie angeleint habe mit einem kurzen Ruck ablenken muss oder wegziehe. Aber das ist doch keine Lösung so. Ich möchte das sie immer auf mich hört. Egal was da für Gerüche im oder am Busch oder sonstiges ist.
Was mache ich falsch?

Ich habe mit meinem Freund auch zwei Klicker gekauft, aber irgendwie werden wir mit den nicht ganz warm.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Liebe Grüße Shari und Kira
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #84
Shari: Wollt ihr denn, dass Sitz auch Sitz bleib bedeutet? Wenn nicht wäre sitz und danach wieder aufstehen nämlich völlig legitim und belohnenswert :)
Wenn aber doch und sie aufsteht oder sich hinlegt, musst du den längeren Atem haben. Sie also direkt wieder ins Sitz befördern (natürlich dann ohne Leckerchen). Die Zeit, die sie im Sitz bleiben muss würde ich auch nur langsam ausdehnen. Also im Optimalfall erkennst du die Zeit, wann sie nicht mehr will/kann und löst schon vorher auf.

Leinenrucks sind nie gut, weil der Hund - wenn überhaupt - nur über Meideverhalten lernt. Heißt, er hat Angst davor zu ziehen, weil das dann weh tut. Optimalerweise will man aber ja einen Hund, der neben einem läuft weil es da schön ist :)
Deswegen: Leinentraining machen (gibt hier auch Threads dazu) und Konsequent bleiben. Wenn der Hund per Zufall neben dir läuft (ist bei Hunden auch mal gern nur die Sekunde, die sie brauchen um von dem Schnüffelspot hinter dir zu dem vor dir zu kommen :) ) gleich ein Leckerchen ins Maul stecken.

Rückruf langsam aufbauen. Und nur rufen, wenn du sicher bist, dass sie kommt. Das ist total schwer :) Aber ansonsten nutzt du das Kommando nur ab und dein Hund lernt, dass er kommen kann oder nicht.

Mir hat sehr geholfen, dass ich meinen Hund nur noch aus der Tube (Nassfutter) gefüttert hab und ihn hab arbeiten lassen. Daheim gab´s nichts. Heißt extra viele Kommando-Übungen draußen und so weiter und so fort.
Dadurch erreichst du, dass 1. eure Bindung gestärkt wird und 2. der Hund viel mehr auf dich achtet.
Clickern wollte ich früher auch mal mit meinem Hund, wir waren aber einfach noch nicht so weit, hat dann weder mir noch Hund Spaß gemacht, also hab ich ihn weg gepackt - jetzt hab ich wieder angefangen und es funktioniert echt gut. Also die Hoffnung nie aufgeben :)

Kommandos auch nie zweimal geben! Fällt den meisten schwer, weil Menschen dazu neigen, sich zu wiederholen. Aber wieder - im Endeffekt lernst du dem Hund nur, dass er auf die dritte Wiederholung wartet, weil er auf das Ende des Kommandos wartet :)
Wenn sie nicht hört, gibst du ein Nein und fängst von vorne an.

Kommandos immer drinnen in Reizarmer Umgebung zuerst üben. Dann erst auf der "Standard-Gassi-Strecke", wo er die meisten Gerüche auch erst kennt. Wenn das dann reibungslos klappt, darfst du es woanders probieren :)

Außerdem sind Sachen wie ein Ball oder ein Dummy oder ähnliches toll. Wenn mein Hund schnell weiter geht wenn ich Komm rufe fliegt sein Dummy und er darf ihn holen. Taugt ihm mehr als so "profanes" Futter :D Aber da ist auch etwas besonders leckeres drin.
(Aber auch das muss man erstmal drinnen üben, sonst bleibt der Dummy auf der Strecke liegen und du darfst ihn einsammeln ^^)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach so, von solchen Gebüschen nicht wegziehen. Hunde verstehen es besser, wenn du den Geruch für dich blockierst - heißt, wenn sie etwas tolles riechen und nicht weiter gehen wollen, du aber willst dass sie weiter gehen...
Ist es besser, hin zu gehen und dich zwischen den Hund und das zu Beschnüffelnde stellst.
Dann hast du als Rudelführer den Geruch für dich beanschlagt, Hund hat nichts mehr dort zu suchen und geht (in 90% der Fälle am Anfang) weiter.
Bei manchen besonders gut duftenden musst du einfach den längeren Atem haben.

Das dauert zwar ein paar Tage, aber mein Hund geht inzwischen weiter wenn ich nur 2-3 Schritte auf ihn zugehe weil er weiß, er hat da eh keinen Spaß mehr :D

Solange der Hund nicht auf den Rückruf hört würde ich ihn nur noch an der Schleppleine lassen, so verhindert ihr unerwünschte Erfolgserlebnisse.

Und nicht vergessen: Mit 7 Monaten ist euer Hund wahrscheinlich gerade am Anfang der Pubertät. Da braucht man Geduld und auf jeden Fall den längeren Atem :D
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #85
bleint er einfach stehen und geht den rest von spazieren nicht mehr weiter villeicht ist das ein Zeichen "ich kann nicht mehr" ich würde mal dran ziehn das er weitergeht ..? kommt auch immer auf die Rasse an
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #86
Ich will ja nicht herumstreiten, aber bleib halte ich ( nur aus der Logik heraus) und viele Hundeexperten auch für ein nicht notwendiges Kommado. Der Hund lernt doch von Anfang an, dass ein Kommando solange gilt bis es aufgehoben wird. Wenn ich also Sitz sage bleibt er solange sitzen, bis ich ihn rufe oder ein anderes Kommando gebe. Wann muss er denn nicht bleiben? Oder zählt bleib mehr als Sitz? ;)
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #87
Also bei uns ist "Bleib" einfach nur bleiben. Mia muss also an dem Platz bleiben, wo sie ist, aber nicht in einer bestimmten Pose. Sie darf also stehen/sitzen/liegen/auf einem Bein rumhüpfen oder so :mrgreen:
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #88
Wie soll ich das jetzt erklären ?
Also Bleib ist für mich auch einfach das sie da bleiben wo sie sind.
Nehmen wir als beispiel ich geh duschen die Hunde müssen im Flur bleiben.
Also sag ich bleibt da.
Heiß für mich sie können dort sitzen stehen liegen oder wie Andie so schön sagte auf einem bein Hüpfen :mrgreen:
Ist mir egal was Hauptsache sie bleiben im Flur.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #89
Ehrlich gesagt gibt es bei mir auch kein bleib. Wenn ich Sitz sage heißt das Sitz, bis ich das Kommando auflöse. Bei meinem ersten Hund hab ich das mit dem Bleib auch noch gemacht, aber inzwischen finde ich es unnötig, es klappt nämlich auch so.
Was ich habe ist ein "leg dich hin". Das heißt nichts weiter als dass er sich dort hinlegen darf, wo er will, Hauptsache er liegt und gibt Ruhe, eine Abwandlung von auf den Platz schicken so zu sagen. Was es bei mir auch noch in der Art gibt ist ein Warte, wenn ich mir zum Beispiel beim Laufen die Schuhe binden muss o.ä.. Heißt auch nichts weiter als bleib mal kurz in der Nähe, bis wir weiter gehen.
 
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