HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei?

Diskutiere HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Blacky, noch einen Hinweis zum Klicker (Rasseldose, Hundepfeife, etc.). Sie wirken nur in dem Moment, wo Du sie anwendest. Wehe Du gehst mit...
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  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #21
Blacky,

noch einen Hinweis zum Klicker (Rasseldose, Hundepfeife, etc.). Sie wirken nur in dem Moment, wo Du sie anwendest.

Wehe Du gehst mit Deinem Hund raus und hast die Hilfsmittel vergessen oder sie funktionieren nicht, oder Du musst sie erst umständlich aus der Tasche graben!

Am Sichersten ist immer noch Dein Hund folgt Dir, Deinen Anweisungen - gesprochen oder als Handzeichen.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #22
Blacky,

noch einen Hinweis zum Klicker (Rasseldose, Hundepfeife, etc.). Sie wirken nur in dem Moment, wo Du sie anwendest.

Wehe Du gehst mit Deinem Hund raus und hast die Hilfsmittel vergessen oder sie funktionieren nicht, oder Du musst sie erst umständlich aus der Tasche graben!

Am Sichersten ist immer noch Dein Hund folgt Dir, Deinen Anweisungen - gesprochen oder als Handzeichen.

Hallo Unidog,
das stimmt nicht ganz! Der Klicker wird nur am Anfang der Übung eingesetzt. Wenn der Hund begriffen hat, worauf es ankommt, wird zusätzlich ein Befehl (Wort, Handzeichen, wie auch immer) eingeführt, und irgendwann kann man den Klicker weglassen.

Die Rütteldose sollte man vielleicht eher nicht in eine Reihe mit Clicker und Hundepfeife setzen; sie ist ein Hilfsmittel zur Bestrafung, zur Unterbrechung eines unerwünschten Verhaltens. Die beiden anderen dienen der positiven Verstärkung. Bei der Rütteldose lernt der Hund, etwas zu vermeiden, um den Schreckmoment zu vermeiden.

Grundsätzlich stimme ich Dir zu: Mit so wenig Hilfsmitteln zu arbeiten wie möglich macht das gemeinsame Tun entspannter, und im normalen Umgang möchte auch ich nicht mehr einsetzen als das, was ich immer bei mir habe: Meine Stimme und meine Körpersprache. Aber um etwas Neues einzuüben, sind sie oft sehr hilfreich. Man muss dem Hund ja - egal bei welcher Übung - erst einmal vermitteln, was man von ihm möchte. Da sind mir die Mittel der positiven Bestärkung (Lob, Leckerli, Clicker, Spielzeug etc.) immer noch die liebsten!
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #23
Die Rütteldose sollte man vielleicht eher nicht in eine Reihe mit Clicker und Hundepfeife setzen; sie ist ein Hilfsmittel zur Bestrafung, zur Unterbrechung eines unerwünschten Verhaltens. Die beiden anderen dienen der positiven Verstärkung. Bei der Rütteldose lernt der Hund, etwas zu vermeiden, um den Schreckmoment zu vermeiden.
Das ist nicht ganz richtig. Die Rütteldose ist nicht zur Bestrafung gedacht. Sondern es ist ein Hilfsmittel, um eine Situation zu unterbrechen. Angenommen der Hund kläfft wie wild herum, wirft man die Dose neben den Hund, gibt gleichzeitig ein Kommando. Der Hund wird in der Schrecksekunde das Kläffen lassen und genau dann sollte auch direkt das Lob folgen, damit der Hund verknüpft, sobald ich die Schnauze halte gibts nen Lob...

Hundepfeife ist eigentlich auch ein gutes Hilfsmittel, auf das aber auch sehr konditioniert werden muss. Hierbei bedarf es auch viel Übung. Ich selbst habe auch mit Pfeifenarbeit mal angefangen, bin aber nicht sicher ob ich es weiter trainieren soll, da ich ihn auf zweierlei Töne konditionieren wollte. Einer fürs Ablegen, ein anderer fürs Herankommen. Da ich ihn aber auch via Handzeichen oder Kommando ins Platz bekomme und er sich nie soweit von mir entfernt, als dass er mich sieht oder ich ihn nicht rufen könnte, weiß ich nicht, ob diese ganze arbeit doch von Vorteil ist. Aber auch hier heißt es, ist der Hund auf diese Weise zu sehr konditioniert und du vergisst die Pfeife daheim, könntest du das Pech haben, dass dein Hund auf Kommandos nicht mehr so folgt als bei Pfeife.

Ein Freund von Clickern bin ich auch nicht wirklich. Bei dem Clicker habe ich immer das Gefühl, der Hund arbeitet nur für dieses Teil, nur für dieses einzige Geräusch, was ihm dann zeigt, dass er es richtig macht. Jeder könnte also einen auf Clicker konditionierten Hund führen. Und das finde ich nicht gut. Mein Hund soll mit mir arbeiten und für mich und nicht für irgendeinen Knackfrosch ;) Wobei ich sagen muss, dass man mit Clicker in vielerlei Hinsichten gerade auch bei sehr wilden und unkonzentrierten Hunden auf Dauer einen kleinen Erfolg erarbeiten kann. Es kommt immer darauf an, wofür und wie man den Clicker gebraucht ;)

LG
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #24
Radfahren lernt man nicht mit Stützrädern.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #26
Mein Hund soll mit mir arbeiten und für mich und nicht für irgendeinen Knackfrosch ;)
Ich seh das genau so wie sweetroke. Wirklich begeistert bin ich vom Clicker auch nicht. Was viele am Clicker schätzen ist der immer gleich bleibende Ton. Das sehe ich jedoch nicht als Vorteil, denn ich will mein Lob für den Hund abstufen und steigern können.
Sicher ist der Clicker für manche Übungen ganz gut, wenn man ihn richtig einsetzt, aber für mich ist das nichts. ;)
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #27
Mein Hund soll mit mir arbeiten und für mich und nicht für irgendeinen Knackfrosch

Das ist ja schön und gut! Möchte das nicht jeder von uns im Umgang mit seinem Hund erreichen, dass er etwas einfach für uns tut?

Aber hier ging es ursprünglich darum, wie Blacky es anders als mit Einsatz des Haltis erreichen kann, dass ihr Hund ihr mehr Aufmerksamkeit schenkt. Da kann sie sich nun schlecht hinstellen und ihrem Hund sagen: "Weißt Du, lieber Blacky, ich finde, du musst mir jetzt bitte deine Aufmerksamkeit schenken, weil Du mich magst und weil ich dich mag, egal wie interessant alles andere ist."

Hunde wollen nicht "gefallen". Sie tun immer, was für sie angenehm ist, was irgendeine Belohnung verspricht (es kann auch selbstbelohnend sein!), oder wovon sie sich eben einen Vorteil versprechen. (Sind wir Menschen denn soviel anders?) Erst später, wenn eine intensive Bindung entstanden ist, tun sie auch Dinge, weil sie es schön finden, wenn wir Menschen uns freuen. (Und auch dann haben sie einen Vorteil, weil sie eben die gute Stimmung genießen.)

Will man einem Hund etwas Neues beibringen, so geht es am besten, wenn es ihm auch Spaß macht, und das tut es am ehesten, wenn er irgendeine Belohnung dafür bekommt. Nur wenn ein Verhalten für den Hund angenehm ist oder lohnend, wird er es häufiger zeigen!

Deshalb denke ich, geht es in der Hundeerziehung immer auch darum, dass wir uns interessant machen für den Hund, dass wir ihn für erwünschtes Verhalten belohnen (das kann ja auch ein Spiel sein - oder was immer halt für diesen speziellen Hund die tollste Belohnung ist!), und dass wir folglich zunächst irgendeinen Anreiz schaffen, uns überhaupt mehr zu beachten. Auf welcher Grundlage wollen wir sonst mit dem Hund arbeiten?

Es gibt sicher viele Leute, die kein Problem darin sehen, dass ihr Hund sie nicht beachtet. Sie gehen vielleicht nur mit Leine spazieren. Aber wann immer man einem Hund etwas Neues vermitteln will, braucht man seine Aufmerksamkeit, und dazu sind Hilfsmittel eben nicht schlecht. Es geht ja zunächst um eine Verstärkung der Motivation.

Auch ich möchte nicht jahrelang mit diesen Hilfsmitteln herumlaufen! Jedes dieser Hilfsmittel wird im Laufe des Lernfortschritts nachher durch die Stimme abgelöst und durch Körpersprache. Die habe ich immer bei mir. ;)

Und nicht jedes Hilfsmittel ist für jedes Problem oder Ziel geeignet. Mir ging es darum, Blacky Alternativen aufzuzeigen zum Halti. Sie kann dann selbst ausprobieren, was ihr am ehesten liegt, und worauf ihr Hund am besten anspricht.

Es sind und bleiben Hilfs-Mittel. Wenn ich einem Hund beispielsweise ein neues Kunststück beibringen will, zeige ich ihm durch Lob und Belohnung im richtigen Moment, welches das gewünschte Verhalten ist, und er zeigt es dann häufiger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einem Hund ohne diese positiven Verstärker (und nichts anderes ist ein Clicker!) etwas Bestimmtes beibringen kann, es sei denn, man wendet körperliche Gewalt an (Beispiel: "Sitz" erreichen durch Hinunterdrücken des Hinterteils.) Das aber wäre der denkbar schlechteste Weg, um eine gute, auf Vertrauen basierende Bindung zu erreichen!
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #28
Also ich wühle jetzt diesen Thread einfach mal wieder auf bevor ich einen neuen starte...
Es geht hier um meinen Hund den ich seit 3 Monaten habe.
Ich überlege mir ein Halti vorrübergehend anzuschaffen, bin mir aber noch nicht wirklich sicher.

Ich habe mit meiner Hundetrainerin gesprochen und wenn ich mir eines zulege werde ich es in einer Einzelstunde gezeigt bekommen.
ICh bin mir jedoch trotzdem noch unsicher ob ich mich dazu entscheiden soll, vor allem nachdem ich hier gelesen habe wie negativ die meisten dazu stehen.

Mein Hund ist ein Dalmatinerrüde, er ist nun 1 1/2 Jahre alt. Bis vor 3 Monaten hatte er noch keinerlei Erziehung genossen da die Vorbesitzer alte Leute waren die mit dem Hund nur duziduzi gemacht haben. Er konnte also Pfötchen geben tadellos und ein sitz gelang auch noch aber mehr war da noch nicht drin:roll:
Da er ein Dalmatiner ist der wirklich extrem viel Auslauf und vor allem eine gute Erziehung braucht ist er ihnen über den Kopf gewachsen.
Er hat eine Extreme kraft so das meine Mutter schonmal nicht mit ihm laufen gehen kann. Sie kann ihn nicht halten.
Mein Vater und ich sind also momentan die Einzigen die mit dem Hund laufen gehen können.
Er hat nicht gelernt an der Leine zu laufen und ist extrem kräftig.
Nun habe ich nach 3 Monaten intensivem täglichen Training den Hund einigermaßen im Griff. Bei mir läuft er immer noch oft mit Zug, jedoch nicht mehr so kräftig und permanent das ich nach 10 Minuten den Heimweg antreten muss damit ich es noch bis nach Hause schaffe so wie die erste Woche:roll:
Bei mir geht es mitlerweile und das Gassigehen wird immer mehr zum Vergnügen und nicht mehr zu einem "Hilfe schon wieder Extremsport" Ausflug. Er kommt auch auf Abruf sofort zu mir wesewegen ich ihn schon relativ früh von der Leine lassen kann.

Bei meinem Vater ist dies jedoch anderst...
Für den HUnd ist es nun etwas völlig neues das er sich unterordnen muss und nicht alles alleine entscheiden darf und daher ist es sehr schwierig es zu schaffen das er den Menschen als Führungsperson anerkennt.
Ich habe momentan Ferien und hatte deswegen jeden Tag mind. 2h Zeit in denen ich mit dem Hund gearbeitet habe und auch so bin ich immer anwesend. Mein Vater arbeitet jedoch den ganzen Tag und geht nur morgends 20-30 minuten und abends 20-30 minuten mit dem Hund laufen.
Das reicht leider nicht damit der Hund ihn als Führungsperson anerkennt. So hat mein Vater einen Permanent ziehenden Hund an der Leine den er nichtmal so schnell wie ich von der Leine lassen kann da der Hund nicht immer auf ihn hört und dies in der Nähe einer Straße oder bei Wegen an denen öfters Leute laufen zu gefährlich ist...Er hat so langsam die Schnauze voll und ich kann ihn auch etwas verstehen, er arbeitet den ganzen Tag 12 h kommt geschafft von der Arbeit nach Hause und dann fängt sozusagen die Arbeit für ihn nochmal von neuem an...
Wenn der Hund sich nicht bessert bleibt über kurz oder lang die ganze Arbeit an mir hängen und das wird wenn ich auf der neuen Schule bin ein großes Problem. 2-3h für den Hund am Mittag sind gar kein Problem aber den Hund 3 mal täglich versorgen zu müssen wird zu stressig da ich noch ein Pferd habe welches ich auch nicht vernachlässigen darf.
Nun möchte ich ein Halti anschaffen so das das Gassigehen in erster linie für meinen Vater etwas angenehmer wird. Eigentlich war der Hund ja für uns 3 geplant denn meine Mum ging auch gerne mit unserem früheren Hund laufen, aber so wie er an der Leine läuft kann sie gar nicht die Kraft entwickeln um ihn zu halten.

Findet ihr für diesen Fall ein Halti vorrübergehend für angemessen?

Wenn der Hund an der Leine gescheit läuft wäre es für alle beteiligten viel angenehmer... Meine Mutter ging mit unserem alten Hund fast täglich eine Stunde am Vormittag gassi und auch mein Vater machte öfters auch Abends mal größere Runden, das alles fällt aus solange der Hund noch so ist wie er ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #29
Hallo la maledizione,
tu deinem Hund einen Gefallen und lasse das mit dem Halti.
Übe statt dessen lieber Grundgehorsam,und zwar bis zum abwinken.
Vielleicht ein Tipp zum Freigang,nutze doch gleichzeitig zum verbalen Kommando eine Pfeife.Denn wenn das mit der Pfeife sitzt,können deine Eltern dieses übernehmen.Der Ton ist neutral;eine Stimme nicht.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #30
Mh darüber habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht mit der Pfeife,...
Das ist eine gute Idee:D
Er kennt das Kommando "Lennox hier" und einen Pfeifton den wir immer gleich wählen, aber klar hat mein Vater eine andere Stimmlage als ich...

Wir üben den Grundgehorsam wirklich extrem viel, wir sind noch zusätzlich in einem Mobility kurs, nicht damit mein Hund lernt über die Hindernisse zu gehen, das ist nur Nebensache,.. sondern um zu lernen zum einen an der Leine nicht alle anderen Hunde anzukläffen und sich trotz Ablenkung auf mich zu konzentrieren...
Das war die ersten 3 Mal echt Horror, mein Hund hat null auf mich gehört und ich stand immer Meilenweit von den anderen weg da ein in der Nähe stehen wegen dem Kläffen nicht möglich war... Die letzten beiden Male wurde es etwas besser und ich hab die ersten kleinen Erfolge gesehen...

Bei mir klappt das ganze ja auch schon recht gut, aber mein Vater bekommt das nicht hin das der Hund sich auf ihn konzentriert,...
Habt ihr noch Übungen wie man das ziehen an der Leine ohne hilfsmittel wegbekommen kann?

Bisher haben wir die Methode das kurz bevor sich die Leine spannt wir einfach die Richtung wechseln... Anfangs wurde er immer "mitgeschleift" weil er den Richtungswechsel nie bemerkt hatte bis die Leine fest war, jetzt merkt er dies schon relativ oft und folgt mir bevor die Leine sich ganz spannt... Das soll bezwecken das der Hund immer die Aufmerksamkeit bei uns hat. Das ganze nennt sich Orientierungslaufen... Außerdem übe ich öfters im laufen das er mich während dem Laufen für ein paar Schritte anschauen muss, das machen wir noch mit Leckerlie und dem Komando "Lennox Schau mich an"

Es gibt aber auch Situationen in denen wir nicht zum Orientierungslaufen kommen da er total abgelenkt ist... Ich sage NEIN zieh ihn weg und er rennt wieder hin... Es ist ihm in solchen Momenten egal ob ich ihn leicht wegziehe oder stärker, ob ich Nein energisch sage oder Normal... In solchen Momenten muss ich ihn dann sozusagen am Geschirr als Handtasche nehmen um einigermaßen die Gewalt über ihn zu haben und ihn an diese Stelle vorbei zu bekommen.. Die Leute die das dann sehen schauen als wäre ich ein Tierquäler oder mein Hund total unerzogen, wobei ich genauso denken würde wenn ich das bei jemanden sehen würde das der den Hund so mit sich schleift. Da weiß ich echt nicht was ich anderes machen soll...Ich bekomme einfach nicht die Aufmerksamkeit von ihm ich habe dann einen springenden, zerrenden, kläffenden Hund an der Leine...Solche Situationen sind bei mir zwar toitoitoi selten geworden, bei meinem Vater führt er sich aber öfters noch so auf...

Ich hoffe nur das ich den Hund hinbiege bevor es irgendwann mal Platzt und ich den Hund alleine am Hals habe denn weggeben würde ich ihn niemals er hat schon oft genug seinen Besitzer gewechselt,... Nach der älteren Frau hatte er auf jeden Fall noch eine Besitzerin bei der er 3 Monate war und ob dazwischen noch mehrere waren wissen wir nicht, wir können es nur vermuten... Der Hund ist gerade mal 1 1/2 und hatte auf jeden Fall schon mit dem Züchter 3 andere Besitzer...

Das alles haben wir erst erfahren als wir ihn schon bei uns hatten... wir wurden ziemlich angelogen, als wir die 6h fahrt von BW nach NRW hinter uns hatten und ihn abholten sollte uns ein Stachelhalsband mitgegeben werden damit er besser läuft was wir dann abgelehnt haben da das in meinen Augen Tierquälerei ist...
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #31
ich gebe zu ich benutze bei Tracy täglich ein halti weil ich ohne überhaupt nicht am feld ankommen würde da sie mich bis dahin umgerissen hätte. aber bei miener leigt es an der nicht auslastung sobald sie am feld ihren renntrieb befriedigt hat ist sie total artig ablenken und alles hatte bei ihr nichts gebracht udn sie ist so nervös beim laufen zum feld hin das sie alles und jeden ankläfft und zu diesen hinzert und springt. und da hilft das halti sehr aber sie hats ja auh nur max. 10 min am tag um also darin seh ich kein problem und ich nehme es als maulkorb ersatz inner bahn also da ist es eigendlich nur drum und kein zug oder so drauf da hängt die leine ganze zeit locker.
aber für kurz finde ich es super ohne ginge es bei mir nicht auch wenn ich weiß wie verrufen es ist man mus halt nur immer dran denken das man 2 leinen oder eine sehr lange benutzt und die die am halti ist eigendlich immer locker runterhängt und nur ganz krz angezogen wird wenn der hund zieht also richtiger umgang muss gelernt sein. aber das muss jeder für sich entscheiden ob er eins nimmt.

[SCHILD]und jetzt dürft ihr mich steinigen weil ich ein halti benutze[/SCHILD]
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #32
Wenn dein Hund Probleme mit anderen Hunden hat, dann würde ich mir Hundebesitzer aus der Gegend suchen, damit er Sozialverhalten lernt, dann klappt das auch besser. Ansonsten bring ihn zum sitzen und halte ihn am Halsband, bis der Hund vorbei ist. Dann weiß er dass ziehen zwecklos ist und du hast die Kontrolle. Wenn er brav sitzen bleibt, kannst du ihn belohnen...
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #33
wenn das jetzt an mich gerichtet war mein hund hat kein problem mit anderen hunden. es ist bei ihr einfach nervosität und der drang ganz schnell hinzukommen und da wird alles angemacht was uns in den weg kommt leute hunde gegenstände aber das ist alles im rausch der navosität da ist sie auch nicht ansprechbar. war sie ne halbe stunde rennen ist sie der liebste hund der welt. :D von daher ist das halti für mich angebracht das hat bei ihr nix mit erziehung zu tun es ist mir eine hilfe da sich nicht gleich umstürze bei dem gezerre denn ich kann mir kein sturz leisten weil ich inner 29.ssw schwanger bin und da nehm ich lieber nen halti in kauf als das leben meines kindes aufs spiel zu setzten aber. aber in dem anderen fall muss der vater von ihr wohl üben üben üben auch wenns nervig ist hatte ich auch alles durch aber im rausch von nervosität kann ich tun was ich will da hinft auch kein leckerchen und auch net da sliebste spielzeug denn sie ist wie in trance.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #34
Dann würde ich sie wirklich flitzen lassen... Ein Teil des Spaziergangs üben und den anderen Teil toben ;). Du musst den Weg zum Feld halt konsequnt sein. Kannst du sie nicht halten?
Achso, das oben war an Blacky gerichtet.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #35
ja mach ich ja aber ich kann sie nicht in einer wohnsiedlung flitzen lassen ich sagte ja dass sie 5-10 min am halti ist bis wir am feld sind
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #36
Habt ihr noch Übungen wie man das ziehen an der Leine ohne hilfsmittel wegbekommen kann?

Japp.Sobald er zieht,einfach stehen bleiben.Wortlos.Sobald er euch anschaut,weiter gehen.Wenn er wieder zieht,wortlos stehen bleiben.Und wieder und wieder.
Da kann es gut sein,das man für 10 Meter 5 Minuten braucht.Aber nach ein zwei Tagen sollte er es begriffen haben.Ihr müßt da aber konsequent sein.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #37
jap die übung ist an sich gut wenn der hund diese auch kapiert lach ich hab es mit meinem hund 2 monate gemacht das spiel dann hatte ich keine lust mehr und bin beim ziehen stehen geblieben hab sie rangezogen und weiter gelaufen bei jedem ziehen wieder rangezogen und fuss gesagt irgendwann hat sie diese methode begriffen
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #38
jap die übung ist an sich gut wenn der hund diese auch kapiert lach ich hab es mit meinem hund 2 monate gemacht das spiel dann hatte ich keine lust mehr

Nee nee,du warst da ja auch der Meinung,Tracy das ziehen ab zu gewöhnen.Dabei hat Tracy dir das steh bei gebracht. :mrgreen:

Man muß da schon sehr konsequent bei sein.Einmal durchgehen lassen,und alles war fürn Popo.
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #39
Japp.Sobald er zieht,einfach stehen bleiben.Wortlos.Sobald er euch anschaut,weiter gehen.Wenn er wieder zieht,wortlos stehen bleiben.Und wieder und wieder.
Da kann es gut sein,das man für 10 Meter 5 Minuten braucht.Aber nach ein zwei Tagen sollte er es begriffen haben.Ihr müßt da aber konsequent sein.
Das habe ich auch schon erfolgreich angewendet und kann es nur empfehlen!
 
  • HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei? Beitrag #40
ach elton wieso hab ich grad keine andere antwort von dir erwartet lach :D
aber ich muss sagen ich habe tracy gut erzogen bekommen naja sie mich manschmal auch lach aber so an sich ist sie ein sehr gut hörender hund ich kann sie in eigendlich fats jeder situation abrufen eigendlich ins jeder nur gegen wasser habe ich keine changse:D
 
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HALTI - Anerkannte Erziehungsmethode oder Tierquälerei?

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