Rangordnungskampf Hund-Kind

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  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #21
"Hunde werden nicht eifersüchtig - das ist eine menschliche Eigenschaft"
(sorry, weiß noch nicht, wie man zitiert)

diese Aussage wage ich zu bezweifeln.
In meinen Augen können auch Hunde eifersüchtig reagieren, z.B. wenn man Kind und Hund zu Konkurrenten macht. Irgendwann, wenn Hund und Kind dann mal alleine sind, kann das böse ausgehen.
Hatte in meinem Leben immer Hunde, auch als meine Kinder noch klein waren.
Ich habe meine Kinder und meine Hunde zu gegenseitigem Respekt erzogen und kann heute behaupten, meine Kinder und meine Hunde waren immer die besten Freunde.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #22
das ist aber keine Eifersucht sondern der Hund bangt um seinen rang!
Weiss der hund wo sein fester platz in der Rangordung ist wird es akzeptieren das man mehr mit dem kind macht als mit ihm oder das kind mehr darf als er.
Hunde und Kinder sollte man meiner meinung nach eh nicht alleine lassen solange sich das Kind nicht durchsetzen kann - ausserdem "merken" sich Hunde nicht "ohhh das Kind durfte gestern auf den Schoß und ich nicht - jetzt beiss ich es mal" - sowas machen nur Menschen!
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #23
Meine Hündin maßregelt meinen Bruder

Also jetzt für die, die von meienm Problem noch nichts wissen^^(ich hatte dazu schonmal einen thread eröffnet)

Ich will mich schoneinmal im Voraus für den langen Text entschuldigen, aber ich möchte es halt möglichst genau beschreiben, damit ihr die Situation auch wirklich so versteht wie ich sie meine=)

Meine mittlerweile 6 Monate alte Hündin hat schon vor ca. zwei Monaten versucht, meinen kleinen Bruder(5 Jahre) in der Rangordnung unter sich zu stellen. Dank eurer Tips habe ich die beiden nun soweit gebracht, dass sie sich weitgehend ignorieren. Ich denke, dass ist so ein nebeneinander her leben, denn meine Hündin begrüßt meinen Bruder immer nur halbherzig und geht ihm auch sonst aus dem Weg. Diese Lösung ist zwar nicht ideal, aber imernoch besser, als wenn sich die beiden ständig traktieren. Das ging nun auch einige Zeit gut und ich vermute mal, dass sich die beiden als etwa gleichrangig betrachten (also zumindest mein Hund^^)Doch heute habe ich zum ersten Mal eine Situation erlebt, in der mein hund versucht hat, meinen bruder in seine Schranken zu weisen(meine Mutter hat mir dann NACHHER*grrrr* erzählt, dass das schon öfter Vorkam)Die Situation war diese:mein hund darf nicht in die Küche. Aber manchmal versucht sie es halt doch und wir schicken sie dann eben immer raus auf ihre Decke, wogegen sie sich auch nie wehrt. Nun hat heute mein Bruder versucht sie am Halsband zu nehmen und rauszuführen. Daraufhin ist sie herumgeschnellt und ht ihn in den Arm gezwickt und dabei geknurrt. Meiner Meinung nach(verbessert mich bitte wenn ich falsch liege) dachte sie sich sowas in der Art wie:" Was? Du willt mir was vorschreiben? Was soll denn das? Du hast mir gar nix zu sagen", weil er ja eben in der Rangordnung aus ihrer Sicht nicht höher steht. Ihrer Meinung nach war dieses Verhalten ja wahrscheinlich richtig, aber dulden kann man es trotzdem nihct. und man kann auch von einem fünfjährigen nicht erwarten, dass er weiß, welche Situationen er lieber m,eiden sollte, weil wie man sieht, ´kann man dabei sein und es passiert trotzdem etwas, weil es einfach zu schnell geht. Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir sagen könntet, wie ich mich verhalten soll, damit so etwas nicht wieder vorkommt.
Vielen Dank
glg

edit Okapi: Ich habs mal mit dem alten Thema zusammen geschmissen, zur Erklärung siehe hier:
lg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #24
Ach mensche ,
das ist aber auch ne üble Sache.
Vielleicht wenn dein Bruder deinem Hund das Futter gibt und er somit sieht das dein Bruder über ihm steht.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #25
Ehrlich gesagt bezweifel ich, dass sie das interessiert. Sobald sie ihr Futter sieht vergisst sie alles andere^^.Das haben wir auch schon einmal probiert, aber mein Bruder ist ziemlich stur manchmal und hat dann halt keine Lust jetzt runterzugehen und den Hund zu füttern. und ich kann dann ja meine kleine schlecht hungern lassen, bis sich mein Bruder mal von seinem Spiel losreißen kann. ich weiß, dass ist ganz schön kompliziert, wir sind nunmal fünf Leute und im Moment bin ich die einzige auf die sie wirklich hört, aber die anderen "Baustellen" sind nicht so gefährlich....
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #26
Hallo Felomina
Ich finde das dein Bruder einfach zu jung ist für solche Aktionen, er kann ja nicht richtig reagieren um dem Hund seine grenzen aufzuzeigen, deshalb sollte er das auch nicht übernehmen den Hund aus der Küche zu führen.
Das geht nur wenn entweder deine Mutter oder du direkt dabei sind um einzugreifen, den in so einem Fall muss der Hund lernen das er das nicht darf, dafür muss aber einer von euch direkt dabei sein. Dein Hund ist ja selber noch ein Kind was lernen muss.
Jetzt mit 6 Monaten wird es auch zeit das Ihr mit den Gehorsamsübungen anfangt.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #27
Das ist mir eigentlich klar, dass solche Aktionen nicht gut sind. ich habe das meinem Bruder auch schon oft gesagt, aber wie solle in fünfjähriger unterscheiden in welchen Situationen der hund der Meinung ist, dass er zu weit geht? ich will ja nicht, dass sich die beiden komplett distanzieren. Und meine Eltern sind mir da auch keine Hilfe, die sehen dann den bösen Hund und wollen nicht einsehen, dass das keine böse Absicht, sondern aus ihrer Sicht normal war. Natürlich schimpfe ich auch mit ihr, aber es ist so schwierig, die anderen vier Leute bei uns zu Hause dazu zu bringen, alle gleich zu reagieren. Denn meine Eltern wollen sich von mir nur ungern was sagen lassen. Gibt es denn Übungen, mit denen man dem Hund klar machen kann, wer über ihm steht? Oder geht es da hauptsächlich darum, dass die beiden was zusammen machen (also Kommandos üben, spielen,....)?
lg
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #28
Das wäre eventuell auch ne möglichkeit.
Mein Jüngster wird im Februar 4.ER und ELTON sind ein Herz und eine Seele.Sie spielen ,toben und kuscheln tagtäglich.Genauso beräubern und pieksen sie sich aber auch.Aber halt alles nur spielerisch.Einschreiten muß man da nicht.Kurz danach liegen sie sich Wort wörtlich wieder in den Armen.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #29
Ich denke das bei euch der grundsätzliche Umgang mit dem Hund entscheidend dafür ist das er seine Platz im Rudel nicht genau kennt, dazu kommt das es einfach altersbedingt ist das er jetzt ausloten will ob er in der Hierarchie nicht den einen oder anderen Platz gut machen kann.
Du musst deinen Eltern keine Vorschriften machen, aber Ihr müsst euch einig sein wie der Hund erzogen wird und das nicht einer was verbietet was der andere durchgehen lässt.
Hunde sind da wie Kinder, die nutzen sowas sofort gnadenlos aus.
Also muss das zuerst mal bei euch klar geregelt sein. Dann ist es wichtig wenn einer dem Hund ein Kommando gibt, das es auch durchgesetzt wird. Das gilt auch für deinen Bruder, da er das aber kaum fertig bringen kann, halte ich es für besser wenn er sich wegen seines Alters eben noch nicht an der Hundeausbildung beteiligt.
Lies dir mal das Thema Aufmerksamkeitstraining durch, das ist für den Anfang schon mal eine sehr gute Übung.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #30
Das Hauptproblem ist doch, dass IHR nicht der Chef für den Hund seid. Also setzt der Hund sich eben durch. Der kleine Bruder hat in der Rangordnung überhaupt nichts zu suchen. Er muss neben der Rangordnung herlaufen. Der Hund darf ihn in keinster Weise maßregeln.
Du hast also gleich 3 Gruppen zu erziehen. Deine Eltern, dass sie anfangen endlich etwas zu begreifen und konsequent werden. Deinen Hund, dass er seinen Platz findet und das Kind außerhalb der Rangordnung ansieht. Und deinen Bruder, dass er einen gerechten Umgang mit Hunden erlernt. Er hat den Hund auch nicht zu maßregeln. Es geht einfach nach hinten los. Dein Bruder ist dem Hund schutzlos ausgeliefert. Wenn ihr bald nicht endlich etwas dagegen unternehmt, wird das ganze vielleicht noch böse enden - dann für den Bruder und im Endeffekt auch für den Hund, obwohl dieser nicht gegen seine Natur handeln würde.
Lasst Kind und Hund nicht alleine ohne euren Schutz bis ihr den Rang geklärt habt. Und sei es, dass der Hund dann mal irgendwo weggesperrt werden muss. Das ist besser als wenn dem kleinen Bruder etwas passiert.
Ihr müsst langsam wirklich in die Gänge kommen! Es ist gefährlich - absolut!
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #31
Das es gefährlich ist weiß ich, deswegen hab ich euch ja um Hilfe gebeten. Das ich die Rangordung klären muss ist mir auch klar. Ich wollte von euch wissen !WIE! ich das machen kann. DASS ich es machen muss weiß ich schon, seitdem ich mich das erste Mal deswegen gemeldet hab.Ich höre hier immerzu, woran es liegt, dass sie das macht, das weiß ich mittlerweile, ich wollte wissen was ich dagegen unternehmen kann.....
@Mäxchen:Ich will jetzt nicht unfreundlich werden oder so, aber das klingt für mich schon etwas vorwurfsvoll und das muss nicht sein, wenn ich mich an euch wende und wisen will, wie ich etwas ändern kann.
@Ricalein:das mit dem Aufmerksamkeitstraining hab ich schonmal gelesen und auch mit ihr ausprobiert. Soll ich das jetzt meinen Bruder machen lassen, oder wie war das gemeint?
lg
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #32
Vorwurfsvoll ist es nicht gemeint, es soll dir nur nochmal eindringlich den Ernst der Lage klar machen. Du hast hier doch auch schon ne Menge Tipps bekommen. Es gibt eben kein Allheilmittel mit dem man dem Hund zeigt, dass er unter einem steht. Das drückt man durch sein ganzes Verhalten aus. Und wie das bei euch aussieht, kann man hier nicht beurteilen. Da solltet ihr lieber einen Hundetrainer aufsuchen, der sich alles genau anschauen kann.
Wir können hier nur Tipps zur ersten Hilfe geben. Und diese lautet: Lasst Hund und Bruder nicht unbeaufsichtigt alleine. Sei in solchen Situationen dabei. Wenn der Hund ein Verbot missachtet, dann müsst ihr eingreifen, nicht der Bruder. Der Bruder muss, wie schon gesagt, neben der Rangordnung herlaufen. Er ist viel zu jung, um eingegliedert zu werden.

Dein Bruder soll kein Aufmerksamkeitstraining mit dem Hund machen. Da ist es besser, wenn du das machst, weil der Hund erstmal auf euch hören sollte. Wenn er euch als Chef ansieht, dann hat sich auch das Problem mit dem Bruder gelöst, weil er dann gehörigen Respekt vor euch hätte und den Bruder nicht im Traum je maßregeln würde.

Versuch doch mal hier aufzuschreiben, was ihr für Regeln und Verbote für den Hund habt. Und schreib gleichzeitig die darauf folgenden Konsequenzen hin.
Das hat den Sinn zu schauen, wie ihr überhaupt mit dem Hund umgeht, ob eure Konsequenzen dem Hund überhaupt zeigen, dass man euch ernst nehmen kann.
Mal als Beispiel wie ich das meine: Der Hund geht in die Küche, darf er nicht. Ihr schickt ihn auf die Decke. Er versucht es weiter und wird wieder auf die Decke geschickt. Sowas nimmt kein Hund ernst, weil er ja eben immer wieder aufstehen kann und es trotzdem nochmal probieren kann.
Da müsst ihr dann verschiedene Stufen aufbauen. Und die letzte Stufe sollte immer eine solche sein, dass der Hund euer Verbot nun einfach nicht mehr missachten kann, dass er einfach keine andere Möglichkeit hat.

Die Rangordnung kann nur geklärt werden, wenn ihr alle eure Regeln und Verbote IMMER und JEDERZEIT konsequent und souverän durchsetzt. Ihr dürft nicht einmal sagen "Naja gut, stört mich jetzt gerade nicht". Was ihr sagt, muss Gesetz für den Hund sein.

Wie sieht es bei euch mit dem Füttern aus? Wie bekommt der Hund sein Fressen, bekommt er einfach so fürs Nichtstun mal Leckerchen? Wenn ihr nur Trockenfutter füttert, solltet ihr ihn komplett für sein Futter arbeiten lassen. Ihr müsst dem Hund zeigen, dass ihr über alle Ressourcen verfügt, die für ihn interessant sind und die er haben will. Das heißt unter anderem Futter, Spielzeug, Sozialkontakt. Der Hund sollte also z.B. kein Spielzeug zur freien Verfügung haben. Es gibt nur ein tolles Spiel, wenn ihr dabei seid und es dem Hund ermöglicht. Und ihr hört auf, wenn ihr keine Lust mehr habt, nicht wenn es dem Hund genehm ist.

Wo darf sich der Hund denn aufhalten? Hat er einen festen Stammplatz, liegt er euch im Weg herum? Steht er auf, wenn ihr durch wollt oder steigt ihr über ihn oder umrundet ihn?
Wenn der Hund im Weg ist, immer umrennen. Ist sein Problem. Auch wenn er z.B. nah mit seinem Kopf an einem Schrank ist, den ihr gerade aufmachen wollt. Dann bekommt er den Schrank eben vor den Kopf gehauen (natürlich nicht mit voller Kraft). Setz dich auch ruhig auf seinen Platz, in sein Körbchen, auf seine Decke, was auch immer. Das ist nämlich alles deins. Du bist nur so nett und erlaubst dem Hund es auch zu nutzen.
Kommandos werden exakt EINMAL gegeben. Danach werden sie sofort durchgesetzt. Wenn du weißt, dass du das Kommando nicht durchsetzen kannst, dann gib es auch nicht.
Mache mit deinem Hund Unterordnung. Lass ihn absitzen, Platz machen, was auch immer er alles so kann. Und belohne ihn nicht ausschließlich mit Leckerlis. Eine liebe Tonlage, ein kleines Streicheln ist ausreichend. Beende Übungen immer mit einem Erfolg für den Hund. Also übe nicht Übungen, die er noch nicht gut beherrscht.
Sei nicht launisch, sei souverän. Schreien, Wut, all das wirkt in den Augen eines Hundes lächerlich. Lasse keine Situationen zu, in denen dich der Hund auf die Palme bringen könnte.
Beim Gassigehen entscheidest du, wo es lang geht. Du entscheidest, wie lange der Hund schnüffelt. Du entscheidest, ob er mit anderen Hunden spielen darf. Du entscheidest, zu wem er Kontakt aufnehmen darf.
Wenn bei euch Besuch kommt, wie wird der Hund vom Besuch begrüßt? Der Besuch sollte zunächst euch begrüßen. Der Hund kommt ganz zum Schluss. Wenn der Hund sich gerne vordrängelt, dann wird er ausgeschlossen. Packe ihn in irgendein Zimmer, lasse den Besuch zur Ruhe kommen und dann darf der Hund erst dazustoßen.
Knuddel den Hund nicht ständig. Er ist unwichtig. Mache die Dinge, die du machen willst und achte nicht laufend auf den Hund. Im Vorbeigehen kann man ihn leicht streifen, um ihm zu zeigen, dass man zusammengehört. Aber nicht laufend abknuddeln. Wenn er alleine war und ihr nach Hause kommt, dann ist der Hund Luft für euch. Wenn ihr dann irgendwann Lust habt, dann ruft ihr den Hund zu euch und geht aber nicht zu ihm.

Ich weiß jetzt nicht, was du davon alles schon machst oder auch nicht, deshalb habe ich jetzt einfach mal alles aufgeschrieben, was mir gerade so einfiel!
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #33
wow, ganz schön viel....
also eigentlich sind mein hund und mein Bruder nie alleine zusammen, deshalb gab es ja auch längere Zeit keine Probleme. Was bei uns das eigentliche Problem ist, ist die Inkonsequenz meiner Eltern. Wenn sie keine Lust haben den Hund vor die Tür zu schicken bleibt sie halt in der Küche....bei mir muss sie raus, entweder ich schicke sie mit dem Kommando "raus" aus der Küche und wenn sie dann nochmal versucht reinzukommen schicke ich sie eben raus und mache die Tür zu. Sie hat direkt vor der Küchentür einen Platz wo sie sich hinlegen kann, also ist das ja nicht wirklich tragisch.
Wenn ich mit ihr spazieren gehe hat sie ordentlich an der Leine bzw. Fuß zu laufen bis ich sie losmache. Ich lasse sie auch mal schnuppern,aber es kommt auch mal vor das ich weiterlaufe und sie eben mit muss, ich lass mich nicht von ihr durch die gegend zerren, auch wenn ich mir manchmal etwas fies vorkomme. Meine Eltern (die vormittags mit ihr raus gehen wenn ich in der Schule bin) beschweren sich neuerdings immer, dass sie wie blöd zerren würde, was ich gar nicht von ihr kenne(na gut, sie versucht schonmal vom weg abzuweichen, aber ziehen tut sie bei mir nie).Was ich damit sagen will ist, dass sie ziemlich stark differenziert zwischen den Leuten, also bei wem sie etwas darf und bei wem nicht. Und das merkt sie natürlich auch bei meinem Bruder. Es hatte ja schonmal jemand erwähnt, dass das verhältnis zwischen den beiden eher sein sollte, wie bei wurfgeschwistern....also dass sie im Prinzip nebeneinander her leben und sich nicht wirklich berühren....und das kann ich erreichen, indem ich meinem Hund zeige, dass ich der Boss bin und das ich nicht zulasse, dass er meinem Bruder was tut.Hab ich das jetzt richtig verstanden? Wäre es da sinnvoll, wenn die beiden mehr Zeit miteinander verbringen oder eher weniger? Und noch etwas...du hast da einige Themen angesprochen....ein paar setzen wir schon um...aber ein paar Sachen machen wir und ich bin bis jetzt nicht mal auf die Idee gekommen, dass das irgendwelche Auswirkungen haben könnte. Zum Beispiel die Begrüßung:wenn ich von der Schule nach Hause komme rast mir mein hund natürlich entgegen und freut sich wie wild. Warum soll ich sie da ignorieren? Ich achte schon darauf die Menschen zuerst zu begrüßen, aber den HUnd eben auch. Ich bin mir eigentlich sicher, dass sie mich als "Rudelchef" sieht. Aber (auch wenn sich das blöd anhört) ich glaube, dass sie meine Eltern unter mich stellt, also sie hört in den gleichen Situationen auf mich besser als auf meine Eltern....ist das jetzt schlecht oder normal, dass der Hund eben nur einen Chef akzeptiert? Solche Unterordnungsübungen mache ich oft mir ihr...einfach ein paar Übungen um den Gehorsam zu trainieren, macht sie auch gut mit. ich denk eins der größten Probleme ist, dass meine Eltern keine richtige Lust haben sich mit der PPsyche eines Hundes zu beschäftigen....das macht das Gnaze für mich noch schwieriger....aber ich werde versuchen die tips umzusetzen
DANKE!=)
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #34
Es ist absolut schwierig einem Hund beizubringen, dass er nicht der Chef ist, wenn nicht alle an einem Strang mitziehen. Und es ist völlig normal, dass der Hund da unterscheidet.
Genau - du bist der Boss und du entscheidest, wie er sich deinem Bruder gegenüber zu verhalten hat. Dein Bruder steht unter deinem Schutz. Er ist dir wichtig und dein Hund darf ihm nichts tun. Und das versteht der Hund nur, wenn er dich eben auch richtig ernst nimmt.
Für den Hund wird es sehr schwierig zu sehen, was er darf und was nicht. Bei deinen Eltern darf er dann mal in der Küche bleiben, bei dir dann wieder nicht. Da musst du mit deinen Eltern reden und ihnen klar machen, dass sie sich an die Regeln konsequent halten müssen. Du kannst ihnen auch sehr deutlich machen, dass sonst deinem Bruder etwas schlimmes passieren könnte und sie es hätten verhindern können, wenn sie nur richtig mit dem Hund arbeiten würden.

Zum Thema begrüßen: Wenn du den Hund sofort begrüßt, während er sich noch wie blöd freut, zeigst du dem Hund nur, dass du ihn auch sehr vermisst hast und froh bist, dass ihr wieder zusammen seid und dass es ja ganz ganz schlimm ohne ihn war. Da du deinem Hund aber klar machen willst, dass er hier nicht super wichtig ist, solltest du zunächst mal darauf verzichten. Geh ins Haus, zieh deine Schuhe und Jacke aus, begrüße die Familie, trink ein Glas Wasser und dann rufe den Hund zu dir. Auch wenn du innerhalb von Zimmern wechselst. Den Hund ignorieren.
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #35
oh...das wird hart...ich freu mich ja auch ganz sehr sie wiederzusehen...aber gut, wenns was bringt werd ich es schon schaffen. Und was bringt das? Dem Hund zeigen, dass sie nicht dir erste Geige spielt? Und das sollen dann vermutlich alle so machen...nicht nur ich. Ich werde nochmal mit meinen Eltern reden, aber sie reagieren eben schnell genervt, wenn ich sie auf etwas hinweise oder machen sich dann über mich lustig. Klar, ich hab auch noch nie einen Hund gehabt, aber im Gegenstz zu ihnen habe ich mich schon Monate vorher (also bevor wir unsere Kleine geholt haben) mit Hunden beschäftigt und viel gelesen.....aber das wollen sie nicht akzeptieren. Aber jetzt hab ich ja Ferien, da ergibt sich hoffentlich mal eine Situation, wo wir z.B. mal zusammen spazieren gehen könnten, denn ich gehe mal davon aus, dass es nicht die Böswilligkeit des Hundes ist, dass sie bei meinen Eltern zieht, sondern dass die irgendetwas anders machen als ich und sie es deshalb nicht versteht....Und noch eine Frage: soll ich jetzt speziell meinen Bruder bevorzugen oder die ganze Familie?
 
  • Rangordnungskampf Hund-Kind Beitrag #36
Genau, dem Hund zeigen, dass er nicht Lebensmittelpunkt ist.
Ein Hund handelt nie aus Boshaftigkeit. Sie hat gelernt, dass sie bei deinen Eltern ziehen kann, also zieht sie. Bei dir weiß sie, dass du dir das nicht gefallen lässt, also zieht sie nicht.
Du kannst jeden in der Familie ruhig gleich behandeln, du solltest nur bei deinem Bruder darauf achten, dass sie ihm nicht zu nahe kommt und wenn du denkst, dass es gefährlich werden könnte, ist es dein Job sie abzurufen.

Wenn meiner mit kleinen Kindern Kontakt hat, weiß er, dass ich immer dabei bin und genau darauf achte, was er macht. Wenn die Kinder versuchen ihm ein Spielzeug aus der Schnauze zu nehmen, weiß er, dass er es sich gefallen lassen muss, obwohl er es Kindern nie freiwillig geben würde. Aber wenn er es dann doch festhält, bin ich sofort zur Stelle und weise ihn zurecht und übergebe das Spielzeug an das jeweilige Kind. Alleine mit Kind wäre es mir zu gefährlich.
 
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