Hallo,
meine junge Fähe hat pauschal in alles reingebissen um zu schauen ob es fressbar ist. Ich halte gar nichts von "auf den Kopf hauen". Ich habe es so gemacht:
1.Futterleckereien (Hühnerherzen in Stücken) aus der Hand gegeben
2.etwas Vitapaste auf die Finger und abschlecken lassen damit Hand als positiv verknüpft wird
3.Große Futtersachen (Küken, Hühnerherz) fresen lassen und beim Fressen streicheln
4. Futter in die linke Hand, Frettchen musste meine rechte Hand "streifen" um ans Futterzu kommen, somit wählt sie den Weg an der Hand vorbei freiwillig und beißt nicht weil Sie sich annähern kann. (Funktioniert prima bei Hunden mit Handscheue)..
Hat eine Woche gedauert und nun ist nix mit beißen.
Wichtig: durch Ignorieren lernt ein Frettchen (und auch ein Hund) nicht was es besser machen kann.
Im Genick packen läuft kontraproduktiv: Raubtiere packen anderen ins Genick wenn es um eine Tötungsabsicht geht, da kann ein Frettchen nicht lernen sondern meidet einfach irgendwann die Hand, das find ich nicht okay, sie sollen es von sich aus nicht tun wollen und das geht nur positiv und mit Futter.
Auch "Nein" sagen lehne ich ab, denn das sorgt nicht dafür dass ein Frett weiß was es stattdessen machen soll...
Mir hat am Anfang ein Fleischerhandschuh (Edelstahl) geholfen. Die sind recht teuer, aber da ich mit bissigen Hunden arbeite habe ich einen...