Zweijähriger Boxer - Erziehung??

Diskutiere Zweijähriger Boxer - Erziehung?? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich würde das "Nein" vllt. noch mal intensivieren mit Rütteldosen o.Ä. Reagiert er denn empfindlich auf Geräusche? D.h., wenn er etwas frisst oder...
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  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #21
Ich würde das "Nein" vllt. noch mal intensivieren mit Rütteldosen o.Ä.
Reagiert er denn empfindlich auf Geräusche?
D.h., wenn er etwas frisst oder irgendetwas macht, was er nicht soll (noch nicht in Kontakt mit anderen Hunden!), Rütteldose schütteln oder etwas Klapperndes auf den Boden werfen und sobald er dir deine Aufmerksamkeit zeigt zu dir rufen und loben...
Er soll mit dem "Nein" also sowohl verbinden "Finger weg", als auch "bei Frauchen gibt´s eine gute Alternativlösung".
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #22
Durfte Tyson früher immer zu allen Hunden? Wie hast du das früher mit dem Vorbeigehen gemacht?

Nils ist jetzt 17 Monate und Tyson sehr ähnlich ;) Er möchte am liebsten mit allem und jedem spielen. Sobald er einen Hund sieht, fängt er an zu ziehen. Ich habe mit ihm "Langsam" ohne Ablenkung geübt. Wenn er trotzdem zieht, drehe ich um, wechle die Richtung und dann wieder dem Hund entgegen, wenn er brav läuft. Wenn er zieht, kommt er dem Obekt seiner Begierde nicht näher.
Das hat er insoweit gecheckt, dass das Ziehen nachgelassen hat.

Wenn der andere Hund angeleint ist, darf Nils (zumindest im Feld, Wiese usw.) nicht hin. Dafür üben wir (auch erst ohne Hund, halt bei Menschen, die sind nicht sooo toll, oder wenn ers eh schon macht) "Vorbei", das bedeutet "wir laufen jetzt vorbei, egal, was du willst". Dabei ist es wichtig, dass ich das Kommando durchsetze, es zu keinem Kontakt kommt. Zieht er hin, streckt er seine Nase in die Richtung des Hundes usw. "Nein".
"Vorbei" sage ich schon, bevor der Hund an uns vorbei läuft, so weiß Nils, dass es nichts bringt, er nicht hin darf.
Auch laufe ich nicht zögerlich, langsam, sondern so, dass er weiß: Frauchen weiß was sie will und setzt es durch. Aber nicht rennen, nur zügig gehen.
Anfangs hilft es auch, wenn der Abstand zum anderen Hund größer ist. Bei uns sind die Wege meist eng und es geht nur ein Meter Abstand. Da packte Nils früher oft das Spring-und-Zieh-Fieber. Ich habe ihn dann immer und immer wieder mit "Nein" zurechtgewiesen. An guten Tagen läuft er auch bei einem Meter mittlerweile brav. Wir üben jetzt ein halbes ahr bei jeder Gelegenheit.

Wichtig: Sobald er auch nur kurz brav läuft, lobe ich ihn verbal. (Leckerlis gehen nicht, da Magenprobleme, interessieren ihn auch nicht sonderlich) Er hört dann an meiner Stimme, dass ich mich freue, schaut mich an und propellert. In dem Moment bekommt er sein Spieli zum Abreagieren und ich spiele eine Runde mit ihm.

Aggressiv war Nils noch nie. Er hat auch noch nie geknurrt oder gebellt, wenn er nicht zu einem Hund durfte. Er hat gelernt, dass er nicht zu jedem darf.
Allerdings bellt und knurrt er, wenn wir vorbei sind :silence: Dann flippt er oft vor Freude vollends aus, weil er etwas toll gemacht hat, ich mich freue und er seine Toberunde zur Belohnung einfordert. Der andere Hund interessiert ihn nicht mehr. Aus dem Augen aus dem Sinn. - Mich stört das nicht. Er darf sich ruhig freuen. Sieht zwar komisch aus, wie er so um mich herum springt und knurrt. Aber ich bin der Meinung, dass er sich das dann nach der "schweren Arbeit" erlauben darf.
Meine Meinung. Würde ich nicht drauf eingehen, würde er es lassen.

Wichtig ist, dass du ruhig bleibst. Leichter gesagt als getan, ich weiß. Nils reagiert sehr sensibel auf meine Stimmung. Wenn ich zögerlich bin, falsch oder zu spät reagiere, verfällt er schnell in sein altes "Dopsball"-Muster. Am besten läuft er vorbei, wenn ich sauer bin :silence: Da laufe ich eh zügiger als sonst und er weiß, dass ich nicht nachgebe. Ansonsten versucht er es halt immer wieder... Wir sind ja auch immer noch am Anfang unseres Trainings, machen Fortschritte, aber es gibt auch Rückschläge.

Zu anderen Hunden darf er trotzdem, auch an der Leine, aber halt nicht immer und nur wenn Kontakt erwünscht ist. Hier bei uns gibt es ein paar Rüden, die andere Rüden nicht mögen. Da muss Nils halt durch.
Wenn aber einer ihn überraschend überfällt, hat er kein Problem damit.

Geduld und Konsequenz ;)
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #23
Vielen Dank für deine ausführlichen Tipps ;-)

Zu deiner Frage... Wir hatten früher überhaupt keine Probleme mehr. Sind früher regelmäßig in die Hundeschule gegangen, doch dann gab´s immer wieder Aussetzer wegen gebrochener Zehe, Magenentzündungen usw. und ich denke, dass er in dieser Zeit, als er nicht mehr regelmäßig "fremde" Hunde zum Spielen trifft, damit begonnen hat - ist aber nur eine Vermutung!

Das Problem ist halt wirklich, dass das mit dem Vorbeigehen garnicht mehr so einfach für mich ist. Da kommt´s schon vor, dass ich über meine eigenen Füße falle, weil er sich so aufführt.

Vor allem weiss ich auch garnicht, wie ich dieses Verhalten einstufen soll, und woher es kommen könnte. Da er ja ohne Leine, bzw. sobald er bei dem Hund ist keinesfalls agressiv ist, sondern ganz im Gegenteil nur spielen will.
Woher kann es kommen, dass er sich so aufführt, wenn er nicht zu dem anderen Hund darf??:?:

Naja, ich denke da steht uns seeehhrrrr, seeehhhrrr viel Arbeit bevor. Aber ich weiss auch, dass ich teilweise selber Schuld bin, denn ich hätte wohl schon viel früher gegen dieses Verhalten eingreifen müssen. =( Aber aus Fehlern lernt man, nicht wahr? :uups:


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 3 Minuten und 2 Sekunden:

so hallo ,

ich klinge mich hier ma ganz fresch ein.
Also erstmal das verhalten des BOXERS das ofmals mit agression VERWECHSELT wird ist der hohe schutztrieb den diese Rasse aufweißt.
Das kommt daher das der Boxer eibne Unterart des Mastiffs ist, Diese waren pur zum schutz un der Verteidigung gezüchtet.
Es spielen auch noch andere Dinge eine Rolle aber das ist nicht das problem. Nur wollt ich halt mal sagen das es der pure schwachsinn ist uzu sagen Boxer seien meistens oder oft agressiv.

Nun zu deinem Problem. Das kannst du nun auf zwei Weisen regeln.
Die erste du besorgst dir ein Geschirr wo vorne noch ein Brustring eingearbeitet ist.
Ein ende der Leine wird normal in den Ring am Rückensteg eingeklingt und das andere Ende vorne am Bruststeg.
Wenn nun Tyson meint er müsse wieder auf einen Hund zu hechten dann ziehst du sachte an dem Ende der Leine das am Brustring festgemacht ist. der Hund kann gar nicht anders und bleibt bei dir.
Mit der Zeit wird der Hund bei dem zug am Brustring zu dir sehen.
Und ab da beginnt die eigentliche arbeit. Sobald er dich ansueht gib ihm ein tolles leckerlie ( Fleischwurst oder so ) oder Spile eganz doll mit ihm . So lernt er wenn ich meinen Kumpel anguck und lieb bin passiert was ganz tolles.
Und irgendwann lässt er andere Hunde ganz in ruhe und schaut dich an. Und imer wenn er dich anschaut spielen oder leckerlie. Oder sogar kurz toben und ein leckerlie.

Das ist ein langer weg aber er lohnt sich. Glaube mir

ja und mach zusätzlich aufmerksamkeitstraining. Immer wenn er dich beim Spaieren anguckt ein leckerlie. Das hilft dann auch beim Training was ich vorher beschrieb.

ja die zweite Methode schreib ich dann falls diese net ziehen sollte

Hoffe konnte ein wenig helfen

Danke für deine Tipps.
Werde mal mit einem Brustgeschirr ausprobieren, was du mir vorgeschlagen hast. Geschirr haben wir zwar auch schon ausprobiert, aber nicht mit dem Anleinen an dem Brustring.

Aber ich bekomm einfach in der Situation keine Aufmerksamkeit von ihm. Er ist dann sooo auf den anderen Hund fixiert, dass ich keine Chance hab. Er will in dem Moment keine Wurst, nichts...


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 2 Minuten und 22 Sekunden:

Ich würde das "Nein" vllt. noch mal intensivieren mit Rütteldosen o.Ä.
Reagiert er denn empfindlich auf Geräusche?
D.h., wenn er etwas frisst oder irgendetwas macht, was er nicht soll (noch nicht in Kontakt mit anderen Hunden!), Rütteldose schütteln oder etwas Klapperndes auf den Boden werfen und sobald er dir deine Aufmerksamkeit zeigt zu dir rufen und loben...
Er soll mit dem "Nein" also sowohl verbinden "Finger weg", als auch "bei Frauchen gibt´s eine gute Alternativlösung".

Ach ja, und Schütteldose etc. haben wir auch schon ausprobiert, selbst die lautesten Geräusche sind ihm in dem Moment egal. Ignoriert er alles einfach...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #24
Wie groß ist denn der Abstand zum anderen Hund? Vielleicht ist der zu gering...

Wenn du Probleme hast, ihn zu halten, würde ich neben raus gehen, ihn Sitz machen lassen und fest halten. Loben, wenn er ruhig bleibt.

Nochmal meine Frage: Durfte er früher zu allen Hunden?
Hast du mit ihm das Vorbeigehen irgendwie geübt?

Er knurrt und bellt (?) also nur, wenn er nicht hin darf, ist aber lieb zu dem fremden Hund? Ich würde sagen, er akzeptiert nicht, dass er nicht darf und "beschwert" sich. Es muss ihm klar werden, dass DU bestimmst, ob er darf. Wenn er brav ist, darf er hin (Nils bekommt dann ein "Sag Hallo"), wenn er sich "daneben" benimmt, darf er nicht. Das müsstest du evtl. gezielt üben.
Fixiert er den anderen Hund? Macht er das auch bei denen, die er kennt?

Uns ist letztlich ein Hund begegnet (Rüde, Retriever, knapp 2 Jahre), der hat gebellt, als er nicht herdurfte. Als die Frau vorbei war und ihn losmachte, haute er ab und rannte zu Nils - war aber ganz lieb zu Nils.
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #25
Achso das habe ich vergessen, nein er durfte früher auch nicht zu allen Hunden, aber daher haben wir das eigentlich auch nie geübt.

Ja genau, sobald er bei dem Hund ist, will er nur spielen und es ist keine Spur mehr von Agressionen zu sehen, überhaupt nicht. Er hat auch noch nie einen anderen Hund gebissen oder dergleichen, ganz im Gegenteil. Ja total, sobald er einen anderen Hund sieht, fixiert er ihn und ist mehr oder weniger nicht mehr ansprechbar.

Das mit dem Absetzen hab ich auch schon probiert, aber da hab ich das Gefühl, dass er sich da noch mehr reinsteigert. Ich denke, dein Verdacht, dass er mir damit zeigen will, dass er hinkann wenn er das so will, könnte passen. Das würde auch verständlich machen, dass er eigentlich nicht dem Hund gegenüber agressiv ist, sonst würde diese Agression eher bleiben sobald er bei dem Hund ist. Sondern mir mit dieser Art nur zeigen will, dass ER der CHEF ist?!


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 4 Minuten und 33 Sekunden:

Geromina, hab nebenbei mal ne andere Frage. Vielleicht kannst du mir da auch weiterhelfen. Geht um mein Profil, hab da gestern beim registrieren irgendwie nen Blödsinn gemacht, und hab 4 Tiere (dabie hab ich ja eigentlich nur Tyson). Kann die anderen aber nicht mehr löschen, wenn ich auf "Tier löschen" klicke, dann steht da, dass ich dazu nicht berechtigt bin. Weisst du vielleicht, was ich da machen kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #26
Vielleicht gibst du ihm nach und das hat er gemerkt? Vielleicht ist der Abstand zum anderen Hund zu klein und es hilft, wenn du ihn vergrößerst?

Läufst du zwischen den Hunden?

Nils liebt Hunde über alles. Er möchte immer und mit jedem spielen. Mit der Zeit hat er zwar gelernt, dass bestimmte Exemplare nicht wollen, aber es kommt auch bei ihm vor, dass er zeitweise "taub" ist. Das hat sich aber gelegt, als ich mit dem Training begonnen habe. Er wollte auch kein Futter und interessiert sich meist nicht für sein Spieli. Dafür reagierte er schon bald auf meine Stimme und schaute mich dann kurz an... Ist aber bei edem Hund verschieden.

Will Tyson zu edem Hund?

Geromina, hab nebenbei mal ne andere Frage. Vielleicht kannst du mir da auch weiterhelfen. Geht um mein Profil, hab da gestern beim registrieren irgendwie nen Blödsinn gemacht, und hab 4 Tiere (dabie hab ich ja eigentlich nur Tyson). Kann die anderen aber nicht mehr löschen, wenn ich auf "Tier löschen" klicke, dann steht da, dass ich dazu nicht berechtigt bin. Weisst du vielleicht, was ich da machen kann?

Sorry da kann ich dir nicht helfen. Am besten du wendest dich an einen Moderator.
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #27
Ja das kann durchaus sein, dass ich ihm da nachgegeben habe, und er sich das gemerkt hat. Hmm... Das mit dem Abstand kann auch sein, denn wenn ein Hund zB auf der anderen Straßenseite vorbeigeht, dann läuft er mittlerweile auch schon recht brav weiter. Er schaut dann zwar rüber, aber er geht normal weiter.

Und jaaaaa... Er will wirklich zu jedem Hund :lol: *gg* Egal wie groß oder wie klein. :mrgreen:

Und wenn uns ein Hund auf unserer Seite entgegenkommt, dann kann ich nicht zwischen den Hunden gehen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dann immer noch mehr Kontrolle habe. Vor allem würde er mir dauernd vor die Füße springen, wenn ich dazwischen gehen würde.
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #28
Achso das habe ich vergessen, nein er durfte früher auch nicht zu allen Hunden, aber daher haben wir das eigentlich auch nie geübt.

Ja genau, sobald er bei dem Hund ist, will er nur spielen und es ist keine Spur mehr von Agressionen zu sehen, überhaupt nicht. Er hat auch noch nie einen anderen Hund gebissen oder dergleichen, ganz im Gegenteil. Ja total, sobald er einen anderen Hund sieht, fixiert er ihn und ist mehr oder weniger nicht mehr ansprechbar.

Das mit dem Absetzen hab ich auch schon probiert, aber da hab ich das Gefühl, dass er sich da noch mehr reinsteigert. Ich denke, dein Verdacht, dass er mir damit zeigen will, dass er hinkann wenn er das so will, könnte passen. Das würde auch verständlich machen, dass er eigentlich nicht dem Hund gegenüber agressiv ist, sonst würde diese Agression eher bleiben sobald er bei dem Hund ist. Sondern mir mit dieser Art nur zeigen will, dass ER der CHEF ist?!


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 4 Minuten und 33 Sekunden:

Geromina, hab nebenbei mal ne andere Frage. Vielleicht kannst du mir da auch weiterhelfen. Geht um mein Profil, hab da gestern beim registrieren irgendwie nen Blödsinn gemacht, und hab 4 Tiere (dabie hab ich ja eigentlich nur Tyson). Kann die anderen aber nicht mehr löschen, wenn ich auf "Tier löschen" klicke, dann steht da, dass ich dazu nicht berechtigt bin. Weisst du vielleicht, was ich da machen kann?
Ich schau mal danach.
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #29
Nils ist mir früher immer vor und zwischen den Füßen herumgesprungen. In der Stadt war es besonders schlimm - alle paar Meter ein Hund und keine Möglichkeit auszuweichen :eusa_doh:Ich bin teilweise tatsächlich über ihn gestolpert und fast hingeflogen :evil: Die Spaziergänge waren echt anstrengend.
Aber da wog er noch nicht so viel, 15-20 kg vielleicht. Ich bin dann halt stehen geblieben oder so gut es geht weiter gelaufen, im Slalom um ihn herum...

Inzwischen läuft er brav, wenn der andere Hund auf der anderen Straßenseite ist. Als er noch jünger war, wäre am liebsten auch da hin.

Er würde auch am liebsten mit jedem spielen. Er hat eine Yorki-Freundin, in die ist er total vernarrt und rücksichtsvoll. Er boxt sie nicht und ist ganz lieb zu ihr.

Ich laufe generell zwischen ihm und anderen Hunden. Durch dieses Splitting ist der Abstand größer und es ist für ihn das Zeichen, dass er nicht darf. Wenn er dann mal zu dem Hund rüber ziehen will, stell ich ihm mein Bein in den Weg und er weiß Bescheid "Bis hierhin und nicht weiter".
Früher hüpfte und zog er vor und hinter mir zu dem Hund. Hintenrum war besonders fies... Aber das hat sich mit der Zeit und Training zum Glück gelegt.

Versuchs mal mit Ruhe bewahren. Leicht gesagt, ich weiß. Aber bei Nils hilft es wirklich, wenn ich ruhig bleibe. Neulich kamen mir zwei Mädels mit zwei knurrenden und bellenden Hunden entgegen. Als ich die schon sah... Der Hund geht mit dem Mensch Gassi :roll: Ich habe Nils auf die Seite genommen, tief durchgeatmet und gesagt "Wir gehen da jetzt einfach vorbei", bin losmarschiert, habe mir in Gedanken eine Mauer zu den zwei Rabauken gebaut, zu Nils "Vorbei" gesagt - und bin "einfach" vorbei, als ob die gar nicht da gewesen wären.
Die zwei sind ausgeflippt, knurren, bellen, herziehen - und Nils blieb ganz ruhig, so ruhig wie ich. Der lief ganz brav bei Fuß vorbei. Mann hab ich mich hinterher gefreut und bin mit ihm wie blöd durch die Gegend gesprungen :D Ja, ich war da stolz auf ihn :mrgreen:

Klar, klappt es nicht immer. Wenn ich unsicher oder schlecht drauf bin, läuft Nils nicht so gut an Hunden vorbei, springt in die Leine usw. Aber ich bemühe mich, versuche mein Bestes und lerne jeden Tag dazu ;)
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #30
Hy Geromina!

Also hab heute schon gemeinsam mit meinem Freund und Tyson geübt. Um ganz einfach zu beginnen, haben wir uns den Border Collie ("Milky") meiner Eltern geholt, und mit ihr gemeinsam angefangen zu üben. Tyson und ich standen ca. 50m entfernt von Milky und meinem Freund. Tyson war natürlich schon sehr fixiert auf sie, und so bin ich mit ihm auf die beiden zugegangen, und sobald er begonnen hat zu ziehen hab ich umgedreht und bin ein paar Schritte zurückgegangen. Und das haben wir immer wieder wiederholt. Dann waren wir endlich bei den beiden angelangt, bin ich öfters mit ihm vorbeigegangen, solange bis er nicht mehr zu ihr wollte, und brav mit mir an ihnen vorbeigegangen ist.

Natürlich hat er immer wieder, wenn er mich angesehen hat, Wurst und tolles Lob bekommen.

Ich werde da jetzt ne Zeit lang mal nur mit meinem Freund, meinen Schwestern und den Hunden meiner Eltern üben, da ich denke, dass ich mit Tyson wirklich ganz einfach beginnen muss, und es dann schön langsam steigern kann. Freme Leute, und dann erst fremde Hunde, da dann die Ablenkung noch viel größer ist, als bei bekannten Hunden.

Ja, das ist auch eines meiner großen Probleme. Sobald ich sehe, ein Hund kommt auf uns zu, so werde ich innerlich schon sooo unruhig, dass ich das natürlich auf Tyson übertrage, und ihm darin eigentlich nur bestärke, dass er sich jetzt ganz schlimm aufführen muss. :uups: Aber ich hoffe, dass ich selber mit der Zeit immer mehr dazulernen werde, und dann mit viel Übung auch selber ruhig bleiben kann.

Schade, dass wir so weit auseinander wohnen. Hatte leider noch nie die Möglichkeit Tyson mit einem anderen Boxer spielen zu lassen, weil ich niemanden kenne ;-( Dabei würde ich das so gerne mal beobachten...
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #31
Das ist doch toll, dass du Fortschritte machst! Ich finde, das war schon ganz wichtig, dass das geklappt hat! Man muss immer schauen, mit welchen Methoden man seinen Hund erzieht. Es gibt nirgendwo ein Nonplusultra und jeder Hund springt auf andere Sachen an. Ich finde auf jeden Fall, dass das ein wichtiger Schritt war, dass das geklappt hat! Weiter so! Damit sieht er wohl, dass er eben mit dem Bellen und ziehen nicht gleich zum Hund kommt und somit scheint auch schon sein Beweggrund evtl. klar zu sein. Das muss man auch immer erstmal rausfinden.

Und das du unruhig bist, kann dir keiner übel nehmen. Klar, der Hund merkt das, aber solche Gefühle kann man schlecht unterdrücken. Natürlich solltest du dich aber bemühen, so ruhig wie möglich zu sein.
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #32
Ja wie gesagt, ich werde das jetzt noch weiterhin mit bekannten Hunden üben, und dann immer ein bisschen schwieriger machen, indem ich fremde Leute bzw. fremden Hunden entgegengehen werde.

Ich glaube, ich muss Tyson einfach mal zeigen, dass er nicht der Chef ist, und dass ich jetzt endlich was gegen sein Verhalten tun werde, und ich hoffe sehr, dass ich das längere Durchhaltevermögen habe, und es schaffe, das wirklich durchzuziehen, denn nur dann wird es auf Dauer besser werden.

Ja ich muss mich auf jeden Fall bemühen ruhig zu bleiben, und so zu denken wie Geromina... Einfach Augen zu und durch *g* Aber das ist nicht so einfach, weil ich mir die Situation schon ausmale, bevor der Hund überhaupt auf unserer Höhe ist. Sobald ich einen Hund sehe, nehm ich schon die Leine fester in die Hand, überlege wie ich am besten vorbeigehen könnte, somit steigt die Unruhe in mir immer mehr, und bis der Hund endlich bei uns ist, hat sich das alles auf Tyson übertragen... =(
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #33
Toll, dass es so gut geklappt hat :clap: Freut mich zu lesen. Immer schön üben, dann klappt das immer besser ;)

Als wir umgezogen sind, bin ich hier im Feld spazieren gegangen. Sooo viele Hunde :shock: Anfangs war ich echt im Dauerstress, unsicher, aufgeregt, wusste nicht, was ich tun sollte usw. Durch die ständigen Hundebegegnungen war ich ja gezwungen, mich der Herausforderung zu stellen. Es hat schon einige Zeit gedauert, bis ich ruhiger wurde.
Klar, wir sind alle nur Menschen und machen Fehler - ich nicht ausgenommen, bin auch nicht perfekt :mrgreen:
Jeder Tag, jede Situation, jede Stimmung ist anders. Mal läufts gut, mal nicht. That's life!

Eigentlich arbeite ich doch mehr an mir als an ihm :roll:

@ Tyson: Ja, schade...habe ich auch schon gedacht. In Heidelberg hatte Nils eine tolle Boxerfreundin. Die war schon neun, aber so unvorstellbar verspielt. Es war immer ein besonderes Erlebnis, die zwei spielen zu sehen.
Hier haben wir auch schon eine Boxerin kennen gelernt. Die mag Nils, will aber nicht spielen :( Zum Glück spielen manche anderen Hunde auch böxisch. Ist halt aber nicht dasselbe.
Versuchs doch mal mit einer Anzeige in der Zeitung!

Ich kenn das! War und ist bei mir nicht anders. Ich bin schon ruhiger als früher - aber auch nicht immer... Ob sich das irgendwann legt, dass man selber ruhiger wird? *grübel
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #34
Toll, dass es so gut geklappt hat :clap: Freut mich zu lesen. Immer schön üben, dann klappt das immer besser ;)

Als wir umgezogen sind, bin ich hier im Feld spazieren gegangen. Sooo viele Hunde :shock: Anfangs war ich echt im Dauerstress, unsicher, aufgeregt, wusste nicht, was ich tun sollte usw. Durch die ständigen Hundebegegnungen war ich ja gezwungen, mich der Herausforderung zu stellen. Es hat schon einige Zeit gedauert, bis ich ruhiger wurde.
Klar, wir sind alle nur Menschen und machen Fehler - ich nicht ausgenommen, bin auch nicht perfekt :mrgreen:
Jeder Tag, jede Situation, jede Stimmung ist anders. Mal läufts gut, mal nicht. That's life!

Eigentlich arbeite ich doch mehr an mir als an ihm :roll:

@ Tyson: Ja, schade...habe ich auch schon gedacht. In Heidelberg hatte Nils eine tolle Boxerfreundin. Die war schon neun, aber so unvorstellbar verspielt. Es war immer ein besonderes Erlebnis, die zwei spielen zu sehen.
Hier haben wir auch schon eine Boxerin kennen gelernt. Die mag Nils, will aber nicht spielen :( Zum Glück spielen manche anderen Hunde auch böxisch. Ist halt aber nicht dasselbe.
Versuchs doch mal mit einer Anzeige in der Zeitung!

Hmmm hier bei uns ist das leider ganz anders... Wenn ich am Feld spazieren gehe, kommen uns sehr selten Hunde entgegen - daher bin ich dieser Auseinandersetzung bisher immer aus dem Weg gegangen, bzw. habs mehr oder weniger "verdrängt" weil ich eh nicht jeden Tag damit konfrontiert wurde. Weiss nicht wieso es mich jetzt plötzlich so fertig macht, aber ich denke irgendwann muss er es einfach lernen, und wenn ich nicht sofort damit beginne, dann schiebe ich es ewig vor uns hin.

Und ich denke sobald wir das bisschen besser im Griff haben, ist das spazierengehen nicht nur für mich sondern auch für Tyson viel, viel entspannter, da ich mir nicht mehr so viele Gedanken machen muss, wie ich reagiere wenn uns jetzt ein Hund entgegen kommt. Aber bis es so weit ist, haben wir noch viel Arbeit vor uns :)

Wir fahren immer wieder in eine Nebenortschaft, da ist ein kleiner See, und rundherum so quasi eine "Hundewiese". Da haben alle die Hunde freilaufen, auch Tyson läuft dort ohne Leine, da er sich wirklich mit allen Hunden versteht. Die meisten spielen ein wenig mit ihm, aber dann wird er ihnen doch etwas zu wild -> er schießt beim spielen immer alle mit dem Hintern weg (vielleicht weisst du eh genau was ich meine? *g*) Naja, und die meisten vertschüssen sich dann recht schnell wieder. Ab und zu finden wir mal Hunde, die genau so wild und ungestüm sind, da kann er sich dann so richtig austoben. Aber ich denke wenn zwei Boxer miteinander spielen, dann ist das doch gleich was ganz anderes ;-)

Hmmm... Das könnte ich mal prbieren. Vielleicht finde ich ja so jemanden... ;-) Danke für den Tipp!


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 1 Minute und 16 Sekunden:

Eigentlich arbeite ich doch mehr an mir als an ihm :roll:

Und ja... Ich denke ich muss auch mehr an mir arbeiten als an ihm :uups:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #35
Hallo

ja Tyson wenn ich könnte würde ich dir auf die Schultern klopfen und sagen : Gut gemacht sogar sehr gut.
Denn egal was du machst , die erziehung eines Hundes beginnt auf der seite der leine an der D U dich befindest.
noch genauer gesagt genau bei dir. Dein Verhalten, deine Gestik , dein verständnis für den HUnd usw. Das hast du ja ganz richtig verstanden.


Joa und wenn zwei Boxer miteinander spielen dann ist das was ganz anderes. Aber das ist logisch den der Boxer benutzt eine andere Mimik wie die meisten Hunderassen. da kommt es gerne mal zu missverständnissen.

ich kann das jeden Tag beobachten. Hab ja zwei Rabauken von der Sorte

Aber Tyson du schaffst das schon.
Du beginnst richtig, nämlich bei DIR

Also bis dann
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #36
Danke BoxerWothan :)

Ich hoffe dass ich jetzt auf dem richtigen Weg bin.
Muss ja leider sagen, dass ich an allem selber Schuld bin (wer auch sonst?). War ne Zeit lang viel zu "faul" und hab mir viel zu lange Zeit gelassen, mit Tyson beginnen, das "Problem" in Angriff zu nehmen. Aber ich bin mir dessen bewusst, dass all die Fehler, die Tyson macht, eigentlich MEINE Fehler sind, ich weiss dass Tyson und ich das schaffen werden :) Sehe das jetzt sehr optimistisch ;-)

LG


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Tyson schrieb nach 1 Minute und 9 Sekunden:

Ach ja und das Tyson keinen Boxerfreund hat, find ich sooo schade.
Die Art wie Boxer spielen ist ein Wahnsinn, und ich würde gerne beobachten, wie er sich mit anderen Gleichgesinnten austoben kann. =/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #37
Kann dich gut verstehen ;)

Bin auch gerade auf der Suche nach einem Boxerfreund für Nils. Leider scheinen wir in die falsche Gegend gezogen zu sein :?

*daumendrück
 
  • Zweijähriger Boxer - Erziehung?? Beitrag #38
Ja wirklich. Wobei ich denke, dass Boxer ja allgemein schon eine sehr seltene Rasse sind. Meistens treffe ich ältere Leute, die von den Hunden schwärmen und dann erzählen, dass sie früher auch Boxer hatten. Habe bis jetzt ein einziges Mal ein Boxermädchen mit Tyson getroffen, die war aber soooo verängstigt, dass grade bei seiner Spielart keine Chance bestand, dass die beiden Freunde werden... :-(
 
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