*lach* den fisch aus dem wasser semmeln? das wär doch auch mal was :mrgreen:.
nein, fliegenfischen wird ansich auch gerne als königsdisziplin den angelns bezeichnet und ist am anfang bisschen seeeehr mühsam.
man verwendet eigentlich nur sehr zarte, dünne und leichte (filigrane) ruten, bei denen die kurbel am unteren griffende sitzt um mehr gefühl für die leine zu bekommen.
die leine oder schnur ist auch sehr dünn weil sie mit peitschenähnlichen bewegungen an die 30 meter punktgenau plaziert werden muss. ein geübter fliegenfischer schafft es an die 30 meter leine in doppel-s-form in der luft zu halten und die künstliche fliege (köder) ziemlich punktgenau in der nähe des fisches zu plazieren.
fliegenfischen ist eben genau die disziplin bei der man so ziemlich alles anders macht als bei anderen angeldisziplinen, sprich: immer aufpassen, immer in bewegung sein und viel gefühl ist von nöten.
eine zb. 2 kg forelle, oder 1 kg barsch oder auch was anderes schwereres an einer schnur zu haben, die bei ca. 3 kg schon reißt, ist nicht so einfach und da geht wirklich die post ab.
auch bin ich zb. selber kein angler der fische wieder zurücksetzt. ich fang nur so viele wie ich (oder meine fam.) auch isst, also maximal 2 bis 5 fische.
macht schon verdammt viel spaß, man ist an tollen orten in der natur und es ist nicht so leicht wies aussieht

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lg.