Naja "Rückenmarkparasiten" gibt es schon...
bei den Menschen, nennt sich das Multiple Sklerose...
das heißt Parasiten in Rückenmark und Hirn
Der Vollständigkeit halber: Die Ursachen von MS sind bis heute nicht eindeutig geklärt; die Aussage MS = Parasiten halte ich vorsichtig ausgedrückt für gewagt.
Wen es interessiert: relativ leicht verständliche Informationen zu MS findet man z.B. hier:
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose...gorie=wasistms
http://www.onmeda.de/krankheiten/mul...erose.html?p=4
Nach dem derzeitigen Wissensstand ist die MS eine Autoimmunerkrankung, bei der zusätzlich genetische und epidemiologische Faktoren eine Rolle spielen, und die schließlich zur Markscheidenschädigung (Demyelinisierung) und axonalen Degeneration (Verlust) der Nervenzellverbidungen führt.
http://www.amsel.de/ms/index.php?kategorie=wasistms
Man müsste wohl sagen, daß es sein
könnte, daß Parasiten eine Rolle spielen; MS ist eine Autoimmunerkrankung, die durch oder in Kombination mit anderen Ursachen ausgelöst werden kann (genetische Prädisposition, vorhandene Virusinfektionen etc.).
Enge Verwandte von Menschen mit Multipler Sklerose haben ein 10- bis 30-mal höheres Risiko, ebenfalls daran zu erkranken, als die übrige Bevölkerung. Bei einigen Völkern ist Multiple Sklerose auffallend seltener zu beobachten als bei anderen. Demnach scheinen erbliche Faktoren die Entstehung von Multipler Sklerose mit zu beeinflussen. Dennoch ist Multiple Sklerose keine Erbkrankheit im klassischen Sinn, da auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei ihrer Entstehung spielen.
Infektionen: Auch ausgeheilte Infektionen mit bestimmten Erregern, deren Oberfläche Ähnlichkeiten mit Markscheiden der Nervenfasern aufweisen, könnten zu der immer wieder aufflammenden Entzündung im zentralen Nervensystem führen. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Herpes-Viren, vor allem das Epstein-Barr-Virus, sowie Chlamydien.
Risikofaktoren
Durch seelische und körperliche Belastungen, bei denen das Immunsystem aktiv wird, steigt das Risiko für einen akuten Schub der Multiplen Sklerose. Zu den möglichen Risikofaktoren zählen:
- Stresssituationen, zum Beispiel Operationen und größere Verletzungen
- Schwankungen im Hormonhaushalt wie Pubertät oder Wechseljahre
- Infektionen, besonders Virus-Infektionen wie zum Beispiel Grippe
- bestimmte aktive Impfungen sowie Desensibilisierungsbehandlungen bei Allergien
- Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen, zum Beispiel Sonnenhutpräparate (Echinacea)
Diese Beobachtungen stützen die Schlussfolgerung, dass die Ursache der MS in einem komplexen Zusammenspiel aus Veranlagung und Umwelteinflüssen zu suchen ist. Das derzeit allgemein akzeptierte Konzept zur Entstehung der MS besagt, dass bei bestimmter genetischer Veranlagung ein Krankheitsprozess in der frühen Kindheit initiiert wird, der symptomlos verlaufen, aber unter dem Einfluss äußerer Einflüsse auch zum Vollbild der Krankheit führen kann. Diese Einflussfaktoren sind unbekannt, diskutiert werden virale Infekte wie das Cytomegalievirus.
http://www.amsel.de/ms/index.php?kategorie=wasistms