Ich persönlich reite mit Gerte, sowohl als Treibmittel, wenn ich mit den Beinen nicht ordentlich durchkomme, als auch als Schenkelunterstützer, wenn Chivas mal wieder nicht auf mein rechtes Bein hören will - aber Letzteres wird ja schon besser

Ich benutze die Gerte grundsätzlich nicht doll, muss ich bei Chivas auch nicht. Allerdings kann es mal doller werden, wenn ich absolut keine Reaktion bekomme - was bringt es auch hin und wieder mal anzuticken, wenn die Reaktion sowieso gleich null ist. Für die richtige Reaktion oder wenigstens eine Reaktion in die richtige Richtung gibt es natürlich sofort Lob.
Ich bin eher für 1x richtig als 100x falsch.
Was aber nicht heißen soll, dass ich dieses heftige Einprügeln auf das Pferd befürworte... man muss ja nicht gleich bei 100 anfangen.
Sporen benutze ich gar nicht, ich kann mit den Dingern einfach nicht umgehen.
Ich finde es aber immer wahnsinnig unterhaltsam, Leute zu sehen, die ewig mit Sporen UND Gerte reiten, bzw. noch versuchen zu reiten. Wozu macht man das ? Ich dachte Sporen sind zur Verfeinerung der Hilfen ? Wie kann ich Hilfen verfeinern, wenn ich anscheinend schon ein so großes Problem habe entstehen lassen, dass ich jetzt peitschen und trampeln muss, damit das Pferd sich überhaupt noch bewegt ? Ich glaube einfach, dass hier der Sinn von Treibmitteln total verfehlt wurde.
Richtig scharfe Gebisse würde ich mir selbst niemals zutrauen, aber wenn man damit umgehen kann, finde ich das durchaus ok... die Frage ist nur, ob man das Pferd jetzt ein Leben lang mit so einem Teil reiten muss, oder ob man es nicht besser damit sensibilisieren sollte, um es wieder auf ein weniger scharfes Gebiss umzustellen.