Es geht überhaupt nicht darum, Leuten vorzuschreiben, wofür sie ihr Geld ausgeben, oder Hartz IV-Empfängern abzusprechen, daß sie sich um ihre Tiere kümmern. Da werden nun Themen vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.
Die Aussage war: es ist in Ornung, am Anschaffungspreis von Tieren zu sparen, auch wenn das bedeutet, daß man damit Tierquälerei unterstützt - denn darauf läuft es hinaus, wenn man sagt, es ist in Ordnung, Tiere von Vermehrern zu holen, Hauptsache sie sind billig.
Zu predigen "das darf nicht sein" ändert leider auch nichts daran, also sollte man das beste aus der Situation machen und lieber schaun man mit den Preisen der anderen mithalten kann und nicht so viel verlangt, dass die Tierheime und Co überlaufen, weil es bei anderen nur die Hälfte kostet und Geld hat ohnehin nichts mit Tierliebe zu tun, sondern Gefühle und Verantwortungsbewußtsein
Du sagst es, Tierhaltung hat mit Verantwortungsbewußtsein zu tun. Wo bitte ist es verantwortungsbewußt, wenn es einem egal ist, woher ein Tier stammt, und ob vielleicht dafür Tiere leiden mussten?
aber ihr nagelt euch nur auf Geld fest, als wärt ihr alle die reichesten und würdet nicht drauf achten müssen...
Wir sprechen hier von so horrenden Summen wie 2-5€! Was hat es denn bitte mit "reich" zu tun und "nicht auf's Geld achten müssen"? Wenn jemand darauf angewiesen ist, diese 5€ zu sparen, dann kann er sich, so leid es mir tut, Rattenhaltung insgesamt einfach nicht leisten. Dann sollte man in seinem Leben aber generell andere Prioritäten setzen (bzw. die hat derjenige dann ohnehin).
Für alle anderen ist es einfach nur bigott, da sparen zu wollen, und nur weil viele Menschen so denken, muß es noch lange nicht in Ordnung sein.
Oder nehmen wir mal Obdachlose deren Hunde was zu futtern bekommen, bevor er sich was leistet, da darf der Hund den Obdachlosen auch nicht lieb haben?
Der Obdachlose, der zuerst an seinen Hund und dann an sich denkt, ist doch das genaue Gegenteil von dem, was ich nicht gutheiße! Der macht sich Gedanken um das Wohlergehen seines Tieres, und zwar um einiges mehr als jemand, der in einen Zooladen rennt, nur weil das Tier da vielleicht 5 € billiger ist als im Tierheim.