- Zoofachgeschäft - Horror!!! Beitrag #61
Sternlein
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Hallo zusammen,
ich entdeckte diesen Thread jetzt erst und möchte meine persönliche Meinung zum Thema "Zoogeschäft" äußern ohne jetzt jedes Wort des Threads gelesen zu haben.
Meine ersten Tiere kamen aus dem Zoogeschäft. Auch meine erste Ratte kam aus einem Zooladen. Ich nahm sie mit weil die total unterernährt und geschwächt da lag. Hatte aber keine Ahnung von Ratten! Man klärte mich natürlich völlig falsch auf. Meine Ratz fristete somit ein allein-Dasein. Sie war zwar völlig verschmust, zahm, etc. aber allein. Als sie 2 Jahre alt war, drang auch zu mir durch das Ratten Gesellschaft brauchen. Dann verbrachte meine Ratz ihren Lebensabend doch noch mit Gesellschaft.
Ein Kreislauf begann... eine Ratz verstarb, die andere bekam dann nicht nur eine sondern zwei neue hinzu u.s.w. bis ich auf einmal 3 Rudel hatte.
Dann - um einiges schlauer als zuvor - nahm ich ausschließlich Notfalltiere. Bevorzugt nahm und nehme ich Tiere die keiner mehr haben will wie z.B. kranke und/oder psychisch "gestörte"/bissige Ratten.
Seit vielen Jahren kommen nun Leute von Privat und Tierschutz auf mich zu und fragen ob ich was frei habe.
Was ich erlebe: Das mit den Notfalltieren ist ein Fass ohne Boden! Wir haben nur sehr begrenzten Platz. Ich weiß gar nicht wie viele Notfalltiere ich insgesamt schon hatte. Und es nimmt kein Ende. Es schmerzt zu sehen das es immer mehr Notfalltiere gibt. Sie tun mir allesamt leid. Helfen kann ich immer nur ganz wenigen. Es gibt mehr Notfalltiere als Menschen die sich derer gerne annehmen.
Aus der Position einer Tieraufnahmestelle finde ich Zoohandlungen die Tiere verkaufen, schrecklich. Ebenso finde ich es schrecklich wenn Tiere gezüchtet werden. Es gibt doch soooo viele Tiere - so viele die kein Zuhause oder ein sehr schlechtes Zuhause haben. Trotzdem werden immer mehr Tiere beabsichtigt produziert. Tiere die von der Art her alles andere als vom Aussterben bedroht sind... Und alles nur weil der Mensch es auf Grund vom finanziellen so will.
Ich hoffe das mir niemand meine persönliche Meinung übel nimmt. Ist eben die Meinung einer Person die versucht bei Tieren "gut zu machen" was andere versaut haben.
Ich bin übrigens auch in der Situation (natürlich freiwillig) das ich die medizinische Versorgung aller Notfalltiere (auch die, die schon krank zu mir kommen) und allem was so anfällt, selbst finanziere. Bin nicht reich. Ich stecke eben selbst dafür zurück. Wenn Tiere krank zu mir kommen, gebe ich also schon Geld für sie aus bevor ich sie überhaupt richtig kennen gelernt habe. Dies tue ich auf Grund meiner Tierliebe und meinem Verständnis für Tiere. Zoohändler, Züchter/Vermehrer, etc. denken während dessen nur daran Geld zu bekommen. Sie denken nur ans Geld verdienen während andere Leute - bedeutend weniger Leute - ihr Geld in Notfalltiere stecken. Ich hoffe, ihr versteht meine Meinung zu diesem Thema die u.a. aus meiner Situation heraus resultiert.
Ich stolperte hier (im Forum an verschiedenen Stellen) dann auch auf Aussagen das Zoohandlungstiere eben günstiger seien und man aus dem Grunde dort hingehen würde. (Ich zahle übrigens für die Tiere selbst die ich bekomme, nichts).
Bei solchen Aussagen wird mir schlecht. Wer schon über den Anschaffungspreis nachdenkt, ist sich nicht dessen bewusst das in so ziemlich jedem Tierleben weitaus höhere Tierarztkosten anfallen sofern man seinem Tier zu Liebe auch hin geht wenn es nötig ist.
ich entdeckte diesen Thread jetzt erst und möchte meine persönliche Meinung zum Thema "Zoogeschäft" äußern ohne jetzt jedes Wort des Threads gelesen zu haben.
Meine ersten Tiere kamen aus dem Zoogeschäft. Auch meine erste Ratte kam aus einem Zooladen. Ich nahm sie mit weil die total unterernährt und geschwächt da lag. Hatte aber keine Ahnung von Ratten! Man klärte mich natürlich völlig falsch auf. Meine Ratz fristete somit ein allein-Dasein. Sie war zwar völlig verschmust, zahm, etc. aber allein. Als sie 2 Jahre alt war, drang auch zu mir durch das Ratten Gesellschaft brauchen. Dann verbrachte meine Ratz ihren Lebensabend doch noch mit Gesellschaft.
Ein Kreislauf begann... eine Ratz verstarb, die andere bekam dann nicht nur eine sondern zwei neue hinzu u.s.w. bis ich auf einmal 3 Rudel hatte.
Dann - um einiges schlauer als zuvor - nahm ich ausschließlich Notfalltiere. Bevorzugt nahm und nehme ich Tiere die keiner mehr haben will wie z.B. kranke und/oder psychisch "gestörte"/bissige Ratten.
Seit vielen Jahren kommen nun Leute von Privat und Tierschutz auf mich zu und fragen ob ich was frei habe.
Was ich erlebe: Das mit den Notfalltieren ist ein Fass ohne Boden! Wir haben nur sehr begrenzten Platz. Ich weiß gar nicht wie viele Notfalltiere ich insgesamt schon hatte. Und es nimmt kein Ende. Es schmerzt zu sehen das es immer mehr Notfalltiere gibt. Sie tun mir allesamt leid. Helfen kann ich immer nur ganz wenigen. Es gibt mehr Notfalltiere als Menschen die sich derer gerne annehmen.
Aus der Position einer Tieraufnahmestelle finde ich Zoohandlungen die Tiere verkaufen, schrecklich. Ebenso finde ich es schrecklich wenn Tiere gezüchtet werden. Es gibt doch soooo viele Tiere - so viele die kein Zuhause oder ein sehr schlechtes Zuhause haben. Trotzdem werden immer mehr Tiere beabsichtigt produziert. Tiere die von der Art her alles andere als vom Aussterben bedroht sind... Und alles nur weil der Mensch es auf Grund vom finanziellen so will.
Ich hoffe das mir niemand meine persönliche Meinung übel nimmt. Ist eben die Meinung einer Person die versucht bei Tieren "gut zu machen" was andere versaut haben.
Ich bin übrigens auch in der Situation (natürlich freiwillig) das ich die medizinische Versorgung aller Notfalltiere (auch die, die schon krank zu mir kommen) und allem was so anfällt, selbst finanziere. Bin nicht reich. Ich stecke eben selbst dafür zurück. Wenn Tiere krank zu mir kommen, gebe ich also schon Geld für sie aus bevor ich sie überhaupt richtig kennen gelernt habe. Dies tue ich auf Grund meiner Tierliebe und meinem Verständnis für Tiere. Zoohändler, Züchter/Vermehrer, etc. denken während dessen nur daran Geld zu bekommen. Sie denken nur ans Geld verdienen während andere Leute - bedeutend weniger Leute - ihr Geld in Notfalltiere stecken. Ich hoffe, ihr versteht meine Meinung zu diesem Thema die u.a. aus meiner Situation heraus resultiert.
Ich stolperte hier (im Forum an verschiedenen Stellen) dann auch auf Aussagen das Zoohandlungstiere eben günstiger seien und man aus dem Grunde dort hingehen würde. (Ich zahle übrigens für die Tiere selbst die ich bekomme, nichts).
Bei solchen Aussagen wird mir schlecht. Wer schon über den Anschaffungspreis nachdenkt, ist sich nicht dessen bewusst das in so ziemlich jedem Tierleben weitaus höhere Tierarztkosten anfallen sofern man seinem Tier zu Liebe auch hin geht wenn es nötig ist.