Grundregeln zur Hundehaltung

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  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #21
Hallo laia,
ein Hund macht überhaupt keine Arbeit!!!

EIN HUND IST EIN FAMILIENMITGLIED

....und Kinder / Männer / omas und Opas machen auch keine Arbeit sie sind das Leben.

Das ist mir neu. Kinder, Männer, Großeltern und Hund machen Arbeit.
Natürlich ist der Hund ein Familienmitglied, aber was hat das damit zutun, dass er keine Arbeit macht?

Laia, wenn du deinen Hund von klein auf an hast, ihm beibringst, dass die Kaninchen mit zur Familie gehören, wird es da nicht viele Probleme geben. Natürlich sollte er niemals unbeaufsichtigt bei den Kaninchen sein.
Ich denke ein Labrador wäre eine schöne Sache, weil man auch sagt, dass die gerade für "Anfänger" einfacher zur erziehen sein sollen. Habe von vielen "Hunde-Anfängern" gehört, dass sie es mit ihrem Labrador sehr leicht hatten- aber Vorsicht, auch da gibt es sicherlich Ausnahmen. Sie verlangen aber dennoch viel Aufmerksamkeit und Konsequenz. Ausserdem müssen sie beschäftigt werden, wie vorher schon erwähnt!
 
  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #22
Hallo
Hab mal von Wikipedia etwas über Agility kopiert , sind aber nur kleinere Abschnitte .
Beschreibung []


Grundprinzip []


Schema eines Agilityparcours, bestehend aus mehreren Hürden, Laufsteg, Tisch, Tunnel, Weitsprung, Wippe, A-Wand, Reifen und Slalom. Der Start befände sich beispielsweise an der oberen linken Ecke, das Ziel unten links.



play.png



Ein kompletter Lauf in der höchsten Leistungsklasse A3 bei einem Wettbewerb. Auch für den Laien gut zu erkennen ist hier der Einsatz der Führhand durch den Hundeführer.


Der durchläuft, geführt vom , einen Parcours, der aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengestellt ist. Hierbei ist zwischen dem „A-Lauf“ und dem „Jumping“ zu unterscheiden. Bei dem A-Lauf gibt es außer einfachen Sprunghürden auch . Beim Jumping fehlen Kontaktzonengeräte. Das Team (Hund und Führer) muss Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen.
Dieser Sport ist für die meisten Hunde geeignet. Sehr große Hunde sind allerdings selten, einerseits aus gesundheitlichen Gründen, andererseits weil sie in Wettbewerben eher chancenlos sind. In der Klasse Maxi bzw. Large sieht man sehr oft wendige Hunde wie und . Die Hunde müssen über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates aufweisen.
Das wichtigste beim Agility sind der Spaß und die sportliche Aktivität. Daher muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Anhänger dieser Sportart betonen: „Agility is fun!“
Der Hund läuft im Parcours frei (ohne Halsband und Leine) und darf vom Hundeführer während des Laufs nicht berührt werden. Er wird ausschließlich über Hörzeichen (Stimme) des Hundeführers und dessen Körpersprache geführt. Die Hindernisse im Parcours sind nummeriert und genau in dieser Reihenfolge zu absolvieren. In jeder Prüfung wird der Parcours anders gebaut. Die Planung liegt beim , der später die einzelnen Mensch-Hund-Teams bewertet. Ausgelassene oder in der falschen Reihenfolge genommene Hindernisse führen zu einer Disqualifikation des Teams für den jeweiligen Lauf. Stoppt der Hund vor einem Hindernis oder bricht seitlich aus, wird das als Verweigerung bezeichnet (Details stehen in den jeweiligen Prüfungsordnungen). Nach dreimaligem Verweigern wird das Team disqualifiziert. Verhaltensmängel des Hunds oder auch Fehlverhalten des Hundeführers (zum Beispiel Misshandlung des Hundes oder Missachtung des Leistungsrichters) führen ebenfalls zu einem Ausschluss des Teams.
Für die Absolvierung des Parcours steht dem Team eine vorgegebene Standardzeit zur Verfügung. „Jedoch ist die Standardzeit nur als Vorgabe zu sehen und die Schnelligkeit darf nicht als hauptsächliches Kriterium gesehen werden. Agility ist kein Geschwindigkeitslauf, sondern ein Geschicklichkeitslauf. Bei übereinstimmenden Ergebnissen geht die Entscheidung zu Gunsten des Hundes, der die geringeren Fehler an den Hindernissen hat. Nur im Falle gleicher Anzahl von Fehlern an den Hindernissen berücksichtigt man bei der Reihung die bessere Zeit.“
Das Absolvieren des Parcours setzt ein hohes Maß an Geschick bei Mensch und Hund voraus. Vor allem in den hohen Leistungsklassen führen bereits kleinere Führfehler des Hundeführers oder eine kurze Unaufmerksamkeit des Hundes leicht zu Fehlern, die eine Disqualifikation nach sich ziehen können. Genau diese Notwendigkeit exakter Zusammenarbeit des Teams macht aber einen Großteil des Reizes dieser Sportart für die Aktiven aus. Das Team stellt sich sehr fein aufeinander ein. Jeder beobachtet den anderen und beachtet winzige Hinweise seines Sportpartners. Dieses Zusammenspiel wirkt sich auf die gesamte Mensch-Hund-Beziehung aus und beeinflusst diese positiv.

Führtechniken []

Im Gegensatz zu anderen Hundesportarten wird der Hund beim Agility wechselnd an beiden Körperseiten geführt; dadurch kann der Laufweg des führenden Menschen verkürzt werden und der Parcours vom Hund schneller bewältigt werden. Im Gegensatz zum teils ähnlichen Turnierhundesport läuft der Hund auch nicht auf der gleichen Höhe wie der Mensch sondern eilt ihm voraus oder bleibt kurzzeitig hinter ihm, ohne dabei den Kontakt zu verlieren. Der Hundeführer versucht den Hund immer im Blick zu haben, auch wenn die Führhand (also die Hand, die der Hundeführer nutzt, um den Hund zu führen) gewechselt werden muss, der Hund also auf die andere Körperseite des Hundeführers kommt. Dazu nutzt das Team bestimmte Techniken des Wechsels:

  • Beim Belgischen Wechsel (Wechsel vor dem Hund) wird in einer Wende die Führhand gewechselt, um den Blickkontakt zum Hund beizubehalten. Dieser Wechsel ist Zeit sparend im Parcours, weil viele Hunde durch die Drehung des Hundeführers schneller zu laufen beginnen und der Laufweg des Hundes (Kurvenradius!) verkürzt wird.
Beispiel: Ausgangssituation: Hund hinten links vom Hundeführer; Ziel: 90° Rechtsdrehung und Wechsel des Hundes auf die rechte Seite;Durchführung: 270° Linksdrehung des Hundeführers.
  • Der Französische Wechsel (auch blinder Wechsel oder Japaner genannt, Wechsel vor dem Hund) wird verwendet, um Mittels einer Drehung des Körpers die Führhand zu wechseln, dabei geht der Blickkontakt zum Hund kurzfristig verloren. Dieser Wechsel ist Zeit sparend im Parcours, da man die Laufrichtung nicht ändert, wenn man sich weit genug vor dem Hund befindet.
Je nach Gegebenheiten im Parcours ist es manchmal notwendig, hinter dem Hund zu wechseln (back cross). Dabei wird der Hund über ein Hindernis vorausgeschickt und hinter dem Hund seine Lauflinie gekreuzt. Der Wechsel hinter dem Hund wird meist nur eingesetzt, wenn kein anderer Wechsel möglich ist, da viele Hunde dadurch die Sequenz langsamer bewältigen.

Kontaktzonenhindernisse []

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Kontaktzonenhindernisse ein. Diese Hindernisse haben gekennzeichnete Bereiche, die Kontaktzonen, die der Hund zwingend berühren muss. Die Kontaktzonen wurden erdacht, um den Hund abzubremsen und damit die Belastung der Gelenke zu verringern. Der Hund darf nun nicht mehr im weiten Satz auf- oder abspringen. Die Kontaktzonen sind farblich abgesetzt, die Farbe auch an den Seiten aufgebracht, damit ein Fehler besser erkannt werden kann. Die früher oft übliche Kombination „gelbes Hindernis mit roten Kontaktzonen“ ist die schlechteste Wahl, da der Hund diesen Farbunterschied schlecht wahrnehmen kann (). Neuere Hindernisse nutzen daher meist blau als Kontaktzonefarbe.

Größen- und Leistungsklassen []

Gestartet wird je nach Regelement in 2 bis 4 Größenklassen, in die die Hunde nach eingeteilt werden:
Mini und Maxi ( in Deutschland)Small, Medium und Large (FCI und IMCA international, in Deutschland, in der , sowie und in )Toy, Mini, Midi und Maxi (IFCS) In den verschiedenen Größenklassen wird die Höhe der Hindernisse der Größe der Hunde dieser Klasse angepasst.
Je nach Leistungsstand der Teams starten diese entweder in einer der drei Leistungsklassen oder in Senioren- bzw. Beginner-Klasse. Die Schwierigkeit wird gesteigert durch eine etwas größere Höhe der Hindernisse, vor allem aber durch einen anspruchsvolleren Parcourbau. In den hohen Leistungsklassen ist es durchaus üblich, dass gerade hinter einem Hindernis ein weiteres steht, dass jedoch nicht im Anschluss an dieses überwunden werden darf. Ebenso kann der Parcours dicht an Hindernissen gerade vorbei führen. Hier ist eine saubere Führtechnik und äußerste Konzentration beider Teampartner gefragt.

Gesundheitliche Probleme []


Der komplette linke Vorderfuß hat Bodenkontakt nach dem Sprung über eine Hürde


Die gesundheitlichen Aspekte beim Agility stellt Dr. H.C. Schamhardt, ein orientierter der Veterinär-Fakultät der Universität Utrecht in den Niederlanden, heraus. Ein Hund ist beim Agility nicht automatisch vor Überlastung geschützt. Bei Sprüngen zeigt sich zum Beispiel eine Überdehnung des Vorderfußes, also der Hand (normalerweise läuft der Hund nur auf den Zehen, siehe ). Beim Absprung des Hundes vor Hindernissen kommt es dazu, dass der gesamte Vorderfuß aufsetzt, das Handgelenk wird überstreckt. Auf Fotos der Sprungphase sieht das so aus, als sei die Pfote gebrochen. Es stellte sich aber heraus, dass dieses durchaus zum normalem Bewegungsrepertoire gehört. Bei der Landung ist die Belastung um ein vielfaches höher. Als Abhilfe wird vorgeschlagen, hier den Hürdenabstand zu verringern, was eine niedrigere Geschwindigkeit des Hunds im Parcour bewirkt, zusätzlich auch die Hürden zu erhöhen, was die Sprungwinkel steiler macht und beim Hund zu einer physiologisch günstigeren Haltung führt. Besondere Überlastungspotenziale bergen Sprünge in Verbindung mit Drehungen. Weiter Gefahrenmomente sind die Querlatten auf den Kontaktzonenhindernissen, die zu Pfotenquetschungen führen können. Diese Kritik wurde in den neuen Bestimmungen berücksichtigt: die Wippe hat keine Querlatten mehr, auf A-Wand und Steg müssen heutzutage die Leisten flacher sein und abgerundet, der Winkel der A-Wand ist nun etwas flacher. Schamhardt drängt auch darauf, die Rutschfestigkeit der Kontaktzonengeräte zu erhöhen. Ferner wird darauf hingewiesen, dass die Hauptgefahren für Überlastungen nicht bei Wettkämpfen mit vergleichsweise ihren kurzen Belastungszeiträumen liegen, sondern im Training, wo die Belastungsintensität und -dauer meist sehr viel höher als bei Prüfungen ist.


Quelle :

Das ist so das wichtigste über Agility , ansonsten einfach mal googlen .

Zu Dog Dancing : Das ist reine Geschmackssache , ich würde es z.B nie machen , find das irgendwie doof :eusa_shhh:
Aber es gibt sehr viele denen das richtig Spaß macht .
Achso bevor ich das vergess , für Agility verlangen die meisten Vereine eine bestandene Begleithundeprüfung , die kannst du aber in der Hundeschule machen .
Ich weiß allerdings nicht ob Labrador für Agility "geeignet " ist . Da müsste jemand anderes drauf antworten .
Du weißt jetzt aber schon das der Geruch vom Hund keinen Räuber vertreibt oder ?
Wenn du noch Fragen hast immer her damit .
LG Anna
 
  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #23
ja weiss ich danke. aber es beruhigt vielleicht ein bisschen. ich halte kaninchen jetzt seit 17 jahren und es ist mir nur einmal passiert das da was in das gehege eingebrochen ist. aber angst habe ich trotzdem noch davor.

ja aber das hört sich soweit ja ganz lustig an. muss man mit dem hund da in vereine gehen oder gibt es da einfach einrichtungen die man frei nutzen kann?
 
  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #24
Hallo
Also es gibt Hundeschulen die sowas anbieten , aber auch Vereine .
Das ist aber von Ort zu Ort verschieden .
Am besten einfach mal beim Training zu gucken und fragen was das zeug hält . Ist es eine gute Hundeschule / Verein beantworten die dir alle Fragen die du hast .
Ich weiß nicht ob die Aussage untergegangen ist , aber die meisten Vereine verlangen ein Begleithundeprüfung . Die kannst du aber bei den Vereinen direkt machen .
Die Prüfung wird meist verlangt , weil der Hund die meiste Zeit frei läuft und somit gut hören muss .
Hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden .
LG Anna
 
  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #25
Hallo Laia,
wenn ich so lese wie du allein schon mit Begeisterung deine Häschen und Meerschweinchen hällst,welche mühe du dir mit deren Auslauf,Beschäftigung und Futter ect. gibst,gehe ich sehr stark davon aus das du ein Mensch bist der sich sehr stark mit seinen Tieren auseinander setzt und auch bereit ist unheimlich viel dafür zu tun das es deinen Tieren an nichts mangelt,daher kann ich die skepsis und "vorsichtige" Kritik der anderen nicht nachvollziehen.Ein Hund würde sicher prima in dein Leben passen.Und allein schon auf deine eventuelle spätere Erblindung hin wäre jetzt vielleicht auch der richtige Zeitpunkt sich schon einen Hund anzuschaffen.Du könntest dich schon mal im Internet nach Institutionen umsehen die Blindenhunde ausbilden und dort nach Rat fragen wie du den Hund ausbilden kannst weil es dir ja jetzt noch möglich ist,halte regelmäßigen kontakt,vielleicht gibt es dort auch Seminare wo du mit Hund hin kannst um zu lernen.Bilde den Hund erstmal der Beschäftigung halber aus und wenn es dir im späteren Leben nützt ,super!So ist das Tier prima beschäftigt,und zwar weit mehr wie mancher Familienhund der 1-2 mal die Woche auf den Platz geht.Durch die spaziergänge lernst du ständig einen haufen Leute und Hunde kennen und schließt wahrscheinlich auch freundschaften die dir bei dem ein oder andern Problem auch mal hilfreich sein können wenn du evtl. mal Probleme mit der körperlichen Auslastung hast (blind Radfahren ist etwas schwierig)Ob man jetzt einen oder zwei Hunde am Fahrrad hat,mein Gott.Wo ein Wille ist,ist ein Weg und Probleme sind da bezwungen zu werden und einen Stärker zu machen.
Inwieweit ein Hund dir helfen kann deine Kleintiere zu schützen weiß ich nicht aber da würde ich nicht in einer stinknormalen Hundeschule nachfragen sondern eher bei Institutionen/Hundetraingshäuser die sich mit Ausbildung und Umerziehung in Lehrgangsform mit Hund und Halter beschäftigen,die sind meist sehr kompetent und bieten in der Regel ein ganz breites Feld an Ausbildungsmöglichkeiten an,und sind daher auf vielen Gebieten erfahren und können auf individuelle Dinge eingehen(in deinem Fall Blindenhundausbildung+"Herdenschutzaufgaben) auch bevor ein Hund angeschafft wurde lohnt es sich damit in Verbindung zu setzten und um Rat zu bitten welche Rassen für deine Zwecke geeignet sind wieviel du selber machen kannst und welche Ausbildungsteile sicherheitshalber vom professionellen Ausbilder gemacht werden sollten,und,und,und.
Mach das "unmögliche" möglich,mit eisernem Willen und den richtigen Ansprechpartnern wird das funktionieren.;)
 
  • Grundregeln zur Hundehaltung Beitrag #26
vielen dank gwertr,

die idee den hund erstmal allein zur beschäftigung als blindenhund auszubilden gefällt mir ganz gut. es macht ihm sicher viel spaß und für den fall, dass ich doch nicht so gut damit zurechtkomme wie ich hoffe hilft er mir dann sicher auch ganz toll.

ich werfde mich in diese richtung mal weiter informieren.

ich gebe mir immer sehr viel mühe meinen tieren gerecht zu werden und bin mir sicher auch einem hund ein tolles leben bieten zu können. ich denke ich habe mich am anfang nur sehr missverständlich ausgedrückt, weshalb da so zweifel an mir aufgekommen sind. will ich auch niemandem verübeln. sie interessieren sich ja nur um das wohlergehen meines späteren begleiters. trotzdem danke ich dir für die aufmunternden worte ;-)

danke auch an alle anderen, die mir tipps gegeben haben. ich denke ich weiss jetzt vorerst genug und wende mich fals ich noch weitere fragen habe nochmal an euch.
 
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