Hallo
Hab mal von Wikipedia etwas über Agility kopiert , sind aber nur kleinere Abschnitte .
Beschreibung [Bearbeiten]
Grundprinzip [Bearbeiten]

Schema eines Agilityparcours, bestehend aus mehreren Hürden, Laufsteg, Tisch, Tunnel, Weitsprung, Wippe, A-Wand, Reifen und Slalom. Der Start befände sich beispielsweise an der oberen linken Ecke, das Ziel unten links.

Ein kompletter Lauf in der höchsten Leistungsklasse A3 bei einem Wettbewerb. Auch für den Laien gut zu erkennen ist hier der Einsatz der Führhand durch den Hundeführer.
Der
Hund durchläuft, geführt vom
Hundeführer, einen Parcours, der aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen zusammengestellt ist. Hierbei ist zwischen dem „A-Lauf“ und dem „Jumping“ zu unterscheiden. Bei dem A-Lauf gibt es außer einfachen Sprunghürden auch
Kontaktzonengeräte. Beim Jumping fehlen Kontaktzonengeräte. Das Team (Hund und Führer) muss Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen.
Dieser Sport ist für die meisten Hunde geeignet. Sehr große Hunde sind allerdings selten, einerseits aus gesundheitlichen Gründen, andererseits weil sie in Wettbewerben eher chancenlos sind. In der Klasse Maxi bzw. Large sieht man sehr oft wendige Hunde wie
Border Collies und
Belgische Schäferhunde. Die Hunde müssen über einen guten Grundgehorsam verfügen und dürfen keine Schädigungen des Bewegungsapparates aufweisen.
Das wichtigste beim Agility sind der Spaß und die sportliche Aktivität. Daher muss sicher sein, dass der Hund gesund ist und nicht überfordert wird. Anhänger dieser Sportart betonen: „Agility is fun!“
Der Hund läuft im Parcours frei (ohne Halsband und Leine) und darf vom Hundeführer während des Laufs nicht berührt werden. Er wird ausschließlich über Hörzeichen (Stimme) des Hundeführers und dessen Körpersprache geführt. Die Hindernisse im Parcours sind nummeriert und genau in dieser Reihenfolge zu absolvieren. In jeder Prüfung wird der Parcours anders gebaut. Die Planung liegt beim
Leistungsrichter, der später die einzelnen Mensch-Hund-Teams bewertet. Ausgelassene oder in der falschen Reihenfolge genommene Hindernisse führen zu einer Disqualifikation des Teams für den jeweiligen Lauf. Stoppt der Hund vor einem Hindernis oder bricht seitlich aus, wird das als Verweigerung bezeichnet (Details stehen in den jeweiligen Prüfungsordnungen). Nach dreimaligem Verweigern wird das Team disqualifiziert. Verhaltensmängel des Hunds oder auch Fehlverhalten des Hundeführers (zum Beispiel Misshandlung des Hundes oder Missachtung des Leistungsrichters) führen ebenfalls zu einem Ausschluss des Teams.
Für die Absolvierung des Parcours steht dem Team eine vorgegebene Standardzeit zur Verfügung. „Jedoch ist die Standardzeit nur als Vorgabe zu sehen und die Schnelligkeit darf nicht als hauptsächliches Kriterium gesehen werden. Agility ist kein Geschwindigkeitslauf, sondern ein Geschicklichkeitslauf. Bei übereinstimmenden Ergebnissen geht die Entscheidung zu Gunsten des Hundes, der die geringeren Fehler an den Hindernissen hat. Nur im Falle gleicher Anzahl von Fehlern an den Hindernissen berücksichtigt man bei der Reihung die bessere Zeit.“
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Das Absolvieren des Parcours setzt ein hohes Maß an Geschick bei Mensch und Hund voraus. Vor allem in den hohen Leistungsklassen führen bereits kleinere Führfehler des Hundeführers oder eine kurze Unaufmerksamkeit des Hundes leicht zu Fehlern, die eine Disqualifikation nach sich ziehen können. Genau diese Notwendigkeit exakter Zusammenarbeit des Teams macht aber einen Großteil des Reizes dieser Sportart für die Aktiven aus. Das Team stellt sich sehr fein aufeinander ein. Jeder beobachtet den anderen und beachtet winzige Hinweise seines Sportpartners. Dieses Zusammenspiel wirkt sich auf die gesamte Mensch-Hund-Beziehung aus und beeinflusst diese positiv.
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Führtechniken [Bearbeiten]
Im Gegensatz zu anderen Hundesportarten wird der Hund beim Agility wechselnd an beiden Körperseiten geführt; dadurch kann der Laufweg des führenden Menschen verkürzt werden und der Parcours vom Hund schneller bewältigt werden. Im Gegensatz zum teils ähnlichen Turnierhundesport läuft der Hund auch nicht auf der gleichen Höhe wie der Mensch sondern eilt ihm voraus oder bleibt kurzzeitig hinter ihm, ohne dabei den Kontakt zu verlieren. Der Hundeführer versucht den Hund immer im Blick zu haben, auch wenn die Führhand (also die Hand, die der Hundeführer nutzt, um den Hund zu führen) gewechselt werden muss, der Hund also auf die andere Körperseite des Hundeführers kommt. Dazu nutzt das Team bestimmte Techniken des Wechsels:
- Beim Belgischen Wechsel (Wechsel vor dem Hund) wird in einer Wende die Führhand gewechselt, um den Blickkontakt zum Hund beizubehalten. Dieser Wechsel ist Zeit sparend im Parcours, weil viele Hunde durch die Drehung des Hundeführers schneller zu laufen beginnen und der Laufweg des Hundes (Kurvenradius!) verkürzt wird. [4]
Beispiel: Ausgangssituation: Hund hinten links vom Hundeführer; Ziel: 90° Rechtsdrehung und Wechsel des Hundes auf die rechte Seite;Durchführung: 270° Linksdrehung des Hundeführers.
- Der Französische Wechsel (auch blinder Wechsel oder Japaner genannt, Wechsel vor dem Hund) wird verwendet, um Mittels einer Drehung des Körpers die Führhand zu wechseln, dabei geht der Blickkontakt zum Hund kurzfristig verloren. Dieser Wechsel ist Zeit sparend im Parcours, da man die Laufrichtung nicht ändert, wenn man sich weit genug vor dem Hund befindet. [5]
Je nach Gegebenheiten im Parcours ist es manchmal notwendig, hinter dem Hund zu wechseln (back cross). Dabei wird der Hund über ein Hindernis vorausgeschickt und hinter dem Hund seine Lauflinie gekreuzt. Der Wechsel hinter dem Hund wird meist nur eingesetzt, wenn kein anderer Wechsel möglich ist, da viele Hunde dadurch die Sequenz langsamer bewältigen.
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Kontaktzonenhindernisse [Bearbeiten]
Einen besonderen Stellenwert nehmen die Kontaktzonenhindernisse ein. Diese Hindernisse haben gekennzeichnete Bereiche, die
Kontaktzonen, die der Hund zwingend berühren muss. Die Kontaktzonen wurden erdacht, um den Hund abzubremsen und damit die Belastung der Gelenke zu verringern. Der Hund darf nun nicht mehr im weiten Satz auf- oder abspringen. Die Kontaktzonen sind farblich abgesetzt, die Farbe auch an den Seiten aufgebracht, damit ein Fehler besser erkannt werden kann. Die früher oft übliche Kombination „gelbes Hindernis mit roten Kontaktzonen“ ist die schlechteste Wahl, da der Hund diesen Farbunterschied schlecht wahrnehmen kann (
siehe Farbwahrnehmung beim Hund). Neuere Hindernisse nutzen daher meist blau als Kontaktzonefarbe.
Größen- und Leistungsklassen [Bearbeiten]
Gestartet wird je nach Regelement in 2 bis 4 Größenklassen, in die die Hunde nach
Widerristhöhe eingeteilt werden:
Mini und Maxi (
IRJGV in Deutschland)Small, Medium und Large (FCI und IMCA international,
VDH in Deutschland,
SKG in der
Schweiz, sowie
ÖKV und
ÖHU in
Österreich)Toy, Mini, Midi und Maxi (IFCS) In den verschiedenen Größenklassen wird die Höhe der Hindernisse der Größe der Hunde dieser Klasse angepasst.
Je nach Leistungsstand der Teams starten diese entweder in einer der drei Leistungsklassen oder in Senioren- bzw. Beginner-Klasse. Die Schwierigkeit wird gesteigert durch eine etwas größere Höhe der Hindernisse, vor allem aber durch einen anspruchsvolleren Parcourbau. In den hohen Leistungsklassen ist es durchaus üblich, dass gerade hinter einem Hindernis ein weiteres steht, dass jedoch nicht im Anschluss an dieses überwunden werden darf. Ebenso kann der Parcours dicht an Hindernissen gerade vorbei führen. Hier ist eine saubere Führtechnik und äußerste Konzentration beider Teampartner gefragt.
Gesundheitliche Probleme [Bearbeiten]

Der komplette linke Vorderfuß hat Bodenkontakt nach dem Sprung über eine Hürde
Die gesundheitlichen Aspekte beim Agility stellt Dr. H.C. Schamhardt, ein
veterinärmedizinisch orientierter
Biomechaniker der Veterinär-Fakultät der Universität Utrecht in den Niederlanden, heraus. Ein Hund ist beim Agility nicht automatisch vor Überlastung geschützt. Bei Sprüngen zeigt sich zum Beispiel eine Überdehnung des Vorderfußes, also der Hand (
normalerweise läuft der Hund nur auf den Zehen, siehe Anatomie). Beim Absprung des Hundes vor Hindernissen kommt es dazu, dass der gesamte Vorderfuß aufsetzt, das Handgelenk wird überstreckt. Auf Fotos der Sprungphase sieht das so aus, als sei die Pfote gebrochen. Es stellte sich aber heraus, dass dieses durchaus zum normalem Bewegungsrepertoire gehört. Bei der Landung ist die Belastung um ein vielfaches höher. Als Abhilfe wird vorgeschlagen, hier den Hürdenabstand zu verringern, was eine niedrigere Geschwindigkeit des Hunds im Parcour bewirkt, zusätzlich auch die Hürden zu erhöhen, was die Sprungwinkel steiler macht und beim Hund zu einer physiologisch günstigeren Haltung führt. Besondere Überlastungspotenziale bergen Sprünge in Verbindung mit Drehungen. Weiter Gefahrenmomente sind die Querlatten auf den Kontaktzonenhindernissen, die zu Pfotenquetschungen führen können. Diese Kritik wurde in den neuen Bestimmungen berücksichtigt: die Wippe hat keine Querlatten mehr, auf A-Wand und Steg müssen heutzutage die Leisten flacher sein und abgerundet, der Winkel der A-Wand ist nun etwas flacher. Schamhardt drängt auch darauf, die Rutschfestigkeit der Kontaktzonengeräte zu erhöhen. Ferner wird darauf hingewiesen, dass die Hauptgefahren für Überlastungen nicht bei Wettkämpfen mit vergleichsweise ihren kurzen Belastungszeiträumen liegen, sondern im Training, wo die Belastungsintensität und -dauer meist sehr viel höher als bei Prüfungen ist.
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Quelle :
http://de.wikipedia.org/wiki/Agility
Das ist so das wichtigste über Agility , ansonsten einfach mal googlen .
Zu Dog Dancing : Das ist reine Geschmackssache , ich würde es z.B nie machen , find das irgendwie doof :eusa_shhh:
Aber es gibt sehr viele denen das richtig Spaß macht .
Achso bevor ich das vergess , für Agility verlangen die meisten Vereine eine bestandene Begleithundeprüfung , die kannst du aber in der Hundeschule machen .
Ich weiß allerdings nicht ob Labrador für Agility "geeignet " ist . Da müsste jemand anderes drauf antworten .
Du weißt jetzt aber schon das der Geruch vom Hund keinen Räuber vertreibt oder ?
Wenn du noch Fragen hast immer her damit .
LG Anna