@A-Lena
Natürlich gibt es in JEDER Rasse auch mal Ausnahmen. Wobei generell gibt es schon einen Grundcharakter, den man erwarten sollte. Bei einem JRT oder Beagle zu erwarten, dass er wenig Jagdtrieb hat ist schon verwegen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit bei Rassen, die explizit für die Jagd gezüchtet wurden und z.B. beim Beagle gibt es fast ausnahmslos Arbeitslinien? Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Rassen will-to-please haben? Sehr gering. Dessen muss man sich bewusst sein. Wenn man sich den schlimmsten Fall vorstellt und sich dann sagt "OK, damit kann ich umgehen!" dann ist es OK, aber den besten Fall anzunehmen und dann erschrocken zu sein, wenn der schlimmste Fall eintritt, halte ich für fahrlässig.
Wieviele JRT beispielsweise kennst Du, deren Halter stetst und ständig Bällchen werfen und dass für geistige Auslastung halten? Ich kenne viele. Wieviele ungehorsame JRT kennst Du, die sich selbsständig machen und nicht auf Rückruf reagieren? Ich kenne viele und auch viele Beagle. Wieviele JRT und Beagle kennst Du, die aufgegeben haben, weil ihnen ARTGERECHTE, ihren Anlagen entsprechende Auslastung fehlt? Ich kenne viele.
Man kann sich auf die Rasse einlassen, wenn die Hund-Halter-Kombination passt. Wenn man sich die Rassen nur holt, weil sie einem optisch gefallen, dann ist das sicher der falsche Weg.
Übrigens, mein Glatthaar Foxterrier - Beagle - Mix ist zwölf Jahre alt und immer noch ein Powerpaket.