hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um?

Diskutiere hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Schwarzer, es tut mir schrecklich leid, dass ihr euren treuen Freund heute gehen lassen musstet. Fühle dich gedrückt, wenn du magst.
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #121
Hallo Schwarzer,

es tut mir schrecklich leid, dass ihr euren treuen Freund heute gehen lassen musstet.

Fühle dich gedrückt, wenn du magst.
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #122
Unser auch. Wir vermissen ihn so sehr. Aber es musste sein, er soll nich leiden. Weiss gar nicht was ich machen soll. Tut so weh! Mein beileid. Fühlt eich gedrückt!
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #123
Vielen,Vielen Dank es tut so gut und weh zugleich.
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #124
Hallo Karo

das ist eine gute Frage...
letzte Woche ist mein 12 Jahre alter Labrador verstorben und ich weiß absolut nicht wie ich das verkraften soll...alleine weil er nie ein Hund sondern eher mein bester Freund war!
Kennst du das Gedicht von der Regenbogenbrücke??
Ich lese es mir nahezu jeden Tag durch und es spendet wirklich etwas Trost...
ich würde dir gerne einen besseren Tipp geben,aber im Moment weiß ich auch nicht wie ich das verkraften soll.

Lg,Nicka
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #125
Memories + Spinnendon - mein herzliches Beileid.
Die Zeit wird den Tod lindern, vergessen will man nicht und kanns auch nicht.
Ich habe mir gleich immer einen neuen Hund aus dem Tierheim geholt, weil ich weiß, ohne Tier läuft gar nichts bei mir und weshalb soll ein Hund, der eh nicht so lange lebt, warten, bis ich mit der größten Trauer fertig bin. So hat auch ein neuer Hund gleich ein schönes Leben bei mir und ich war abgelenkt und konnte ich den Tod leichter verkraften. Es ist auch besser, wenn die leere Matratze/Korb wieder mit einem Hund "aufgefüllt" wird, als einem immer wieder zu Heulkrämpfen zu animieren.
Ihr werdet sehen, es wird leichter und vergessen worden, ist bei mir kein Hund, der immer eine Lebensbereicherung war und ist.
Gruß
HelgaK
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #126
Hallo,
unser Hund (14 Jahre) wurde letzte Woche eingeschläfert. Hat die Spritze bekommen und ist sofort eingeschlummert :(:(:(
Als er das so lag, konnte ich es zu Beginn gar nicht glauben, dass er jetzt nicht mehr bei uns sein wird:(:(
Haben ihn mitgenommen und bei uns im Garten beerdigt - mit Kreuz und allem drum und dran.
Ich hatte versucht ihm so einen provisorischen Sarg zu Zimmern -das Ding war am Ende aber mehr schlecht als recht.
Hatte dann gesehen, dass es so was auch im Internet gibt. Dachte mir aber das dauert viel zu lange, bis der Tiersarg bei uns ist.
Habt Ihr Erfahrungen mit so etwas?

VG Purzelbär
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #127
Huhu Purzelbär,

das tut mir sehr leid für dich und deine Familie :( Aber jetzt habt ihr wenigstens die Gewissheit, dass euer Hund keine Schmerzen mehr hat!

Leider hab ich mit so etwas keine Erfahrungen. Unser Welpe wurde damals in einen Schuhkarton gelegt - sein Tod kam sehr plötzlich.

Unsere Moderatorin [USER]Sanni[/USER] hat ihren Hund einäschern lassen. Ist zwar kein Sarg, aber immerhin eine Erfahrung was "Bestattungen" angeht.
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #128
Hallo ihr Lieben

Heute ist der 29.01.12, morgen wird mein geliebter Hund Ernie eingeschläfert! Er ist ein Bullterier und sehr lieb. Leider erst 7. Jahre alt. Er leidet an Lymphdrüsen Krebs, der sich schnell im gesamten Körper ausgebreitet hat. Ich leide sehr wenn ich ihn so sehe. Zum Glück hatte er nie Schmerzen, trotzdem wünsche ich mir sehr, dass der morgige Tag schnell vorbeigeht :( Uns verbinden so viele Erinnerungen, viel verreist sind wir mit ihm. Z.b im Auto hat er seinen Kopf immer in meinen Schoss gelegt und geschlafen, in Hotels kuschelte er sich in mein Bett und wartete bis ich dazukam. Ich bin zwar erst 16. Jahre alt, doch ich glaube, dass jeder der einmal richtig geliebt hat weiß, was es bedeutet jemanden so wichtiges zu verlieren. Ernie ist dünn wie ein Skelett, frisst nicht mehr, geht nicht mehr mit uns Gassi und erbricht nur noch. Überall hat er Krebsbildungen. Ich meine, warum wird ein so lieber Hund, der nie nie nie etwas verbrochen hat so schlimm bestraft? Und dann auch noch von einem auf den anderen Tag. Ich weiß leider nicht wohin mit meiner Trauer, natürlich ist mir bewusst, dass es die richtige Entscheidung ist, doch der Abschied wird sehr schwer :( Ich liebe ich, Erniemaus! Hab dort oben ein schönes Leben und vergiss mich ja nicht.
:(ernie.JPG
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #129
So ein hübscher Kerl. Es tut mir so leid. Die Tiere müssen genau so leiden wie Menschen, wenn sie krank werden. Meiner Meinung nach ist die Menschheit selbst schuld an dem vielen Leid, indem sie die Umwelt vergiftet, sei es mit Kernwaffenversuchen, Kernkraft, Chemie, Gentechnik oder züchten von hochgefährlichen Erregern im Labor. Alles ist vollgepumpt mit Gift, unsere Lebensmittel genauso wie das Hundefutter. Mit Herbiziden, Pestiziden, Fungiziden in pflanzlichen Lebensmitteln oder Antibiotika und Nährlösungen im Fleisch, unsere Klamotten sind voller Chemie, die Wohnung (Möbel, Teppiche, Baustoffe), Kosmetik Autoabgase, Nanopartikel usw. Was dann genau schuld war an der Krankheit kann man dann nie sagen, ich bin mir aber sicher, daß es eines oder mehreres dieser o.g. Gifte war. Die Tiere können nichts dafür und trotzdem trifft es sie genauso. Auch wir Menschen können davor nicht entfliehen, selbst wenn wir versuchen so gesund wie möglich zu leben. Man kann nur versuchen, das Risiko etwas zu mindern
Unsere Peggy war genau so eine Liebe, kuschelte sich immer genau so an wie Dein Ernie, ob im Auto, auf der Couch oder im Bett. Heute vor genau 6 Wochen haben wir unsere Peggy verloren und sind zum Teil mit daran schuld. Sie ist einfach in ein ganz langsam fahrendes Auto gerannt (wenig befahrene, schmale Anliegerstraße), von dem meine Freundin dachte, daß es keine Gefahr darstellt. Peggy saß wie all die Jahre jeden Morgen neben unserem Auto und wartete auf das Start-Leckerlie für den Morgenspaziergang. Meine Freundin suchte 2 Sekunden nach etwas im Kofferraum, weiß selbst nicht mehr, was es war! In der Zeit ist unsere kleine Maus alleine losgelaufen...all die Jahre hatte sie dort brav gewartet, nur diesmal war es anders. Auch nach 6 Wochen ist es noch nicht besser und niemand kann uns helfen. Wir machen uns ständig Vorwürfe und fühlen uns schrecklich einsam. Niemand wartet mehr an der Tür und bringt sich vor Freude fast um, wenn man nach Hause kommt. Erst wenn wir beide da waren, war die Kleine beruhigt und glücklich. Sonst schaute sie immer ganz angespannt. Unsere Maus wurde als Kindersatz angeschafft und das macht es doppelt schlimm. Wenigstens war sie bis zuletzt kerngesund und putzmunter wie ein Welpen und das mit fast 11 Jahren. Wenn wir sie hätten leiden sehen müssen und einschläfern, das hätte uns noch mehr das Herz gebrochen. Wir wünschen Dir jetzt alle Kraft der Welt und hoffen sehr, daß Dein lieber Ernie nicht leiden muß.
Natürlich kann man mit einem neuen Hund etwas schneller vergessen - aber wir wollen sie eben nicht vergessen. Sie bleibt für immer in unseren Herzen. Vielleicht sehen wir sie dann wieder, wenn unser Leben auch zu Ende ist? Das ist momentan unsere einzige Hoffnung.
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #130
So ein hübscher Kerl. Es tut mir so leid. Die Tiere müssen genau so leiden wie Menschen, wenn sie krank werden. Meiner Meinung nach ist die Menschheit selbst schuld an dem vielen Leid, indem sie die Umwelt vergiftet, sei es mit Kernwaffenversuchen, Kernkraft, Chemie, Gentechnik oder züchten von hochgefährlichen Erregern im Labor.

Naja, aber unsere Haushunde werden aber ein gutes Stück älter als Wolf und Urhund in der Natur, das wollen wir ja mal nicht vergessen. Ist ja nun nicht so, dass wir die Lebensewartung des Hundes verkürzt haben ;) Im Gegenteil, heutige Hunde werden sogar richtig alt im Verhältnis (lassen wir mal diverse Qualzuchten außen vor).

Liebe Mimi, dass dein süßer Ernie gehen musste, tut mir sehr leid. Ich liebe ja die Schnäutzchen von den Bullterriern (manchmal darf man ja auch mal nur aufs Äußere schauen). 7 Jahre ist in der Tat kein Alter :( Aber er hatte bestimmt eine tolle Zeit bei euch. Das ist vielen Hunden leider nicht vergönnt. Denke lieber nicht daran, dass er doch hätte älter werden können. Versuch dich für ihn zu freuen, dass es ihm so gut bei euch ging und ihr ihm geholfen habt, auch in seiner schweren Zeit.

Ich drück dich, wenn du magst!

Peggy, ich finde es auch völlig ok, wenn ihr euch die Trauerzeit nehmen wollt. Aber ich denke, trotz neuem Hund "vergisst" man den alten nicht. Ich denke immer noch viel an meinen ersten Hund, der meine Kindheit begleitete :) Sie geben uns so viel, man kann sie einach nicht vergessen!
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #131
Hallo,
am 30.1. um 0.43 ist unsere Boxerhündin Zoe nach (Gott sei Dank) kurzem Kampf von uns gegangen. Sie hatte es an der Lunge und zum Schluss extrem Probleme beim Luftholen. Wir mussten sie einschläfern lassen und sie ist in unseren Armen von uns gegangen. Sie ist 12 1/2 Jahre geworden und hatte ein wirklich glückliches Leben. Als weißer Boxer ist sie leider taub auf die Welt gekommen, dazu noch mit einem leichten Herzfehler, weshalb der Züchter ihr schlussendlich kein langes Leben vorausgesagt hat. Als die Taubheit bestätigt wurde, wollte er sie sogar zurücknehmen und gegen einen gesunden Hund umtauschen - als ob sie ein fehlerhafter Gegenstand gewesen wäre! Da war es aber glücklicherweise schon zu spät und meine Freundin hatte sich schon in die kleine Schneeflocke verliebt. Was soll ich sagen, allen negativen Prophezeiungen zum Trotz hat sie es allen gezeigt! Sie war ein wahrer Kämpfer! Zoe war eigentlich der Hund meiner Freundin, aber gerade in den letzten Jahren ist sie im Grunde genommen immer mehr mein Hund gewesen, da ich meiner Freundin vor und nach der Geburt unseres Sohnes diese Aufgaben größtenteils abgenommen habe. Ich vermisse sie schrecklich, und ich höre und rieche sie immer noch in unserer Wohnung! Sie hat mein Leben so bereichert und jetzt eine unbeschreibliche Leere in meinem Herzen hinterlassen, von der ich mir nicht vorstellen kann, dass sie jemals wieder ausgefüllt wird. Ich kann im Moment einfach nicht glauben, dass dieses Gefühl irgendwann vorbeigeht, obwohl ich weiß, dass Zeit alle Wunden heilt. Leider ist mir das in der momentanen Situation einfach kein Trost. Vielmehr tröstet mich der Gedanke nach Lesen dieses Threads, dass es vielen Menschen genauso geht und dies bedeutet, dass es immer Menschen geben wird, die ihre Tiere so lieben und geliebt haben wie ich meine Zoe; und das heißt auch, dass somit so liebevolle Tiere wie meine Zoe immer ein wunderbares zu Hause finden werden.

P.S.: Liebe Pewee, ich bin eigentlich kein Fan von Xavier Naidoos Musik, aber er findet immer die richtigen Worte. Sie beschreiben genau das, was ich fühle. Es ist eine seltsame Mischung aus Trauer, Dankbarkeit, Angst und Liebe.​
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #132
Hallo OfficerDan,

es tut mir so leid für deine kleine Familie. Ich liebe Boxer, sie haben ein ganz wunderbares Wesen. Ich finde es schön, dass Zoe für euch keine Ware war, sondern ein Lebewesen und Familienmitglied. Trotz Hürden habt ihr sie behalten und euch liebevoll gekümmert. Da könnt ihr sehr stolz drauf sein!

Xavier Naidoo polarisiert, das stimmt ;) Aber nicht selten haben mir seine Worte in Trauerzeiten geholfen!
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #133
Liebe Pewee,
ja, sie war echt was Besonderes. So ein Hund ist mir ungelogen vorher noch nie begegnet. Sie fehlt mir, und das wird sie wohl auch immer tun...
Vielen Dank für Deine tröstenden Worte!
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #134
Ich möchte gern kraft geben!!!

Meine Süße, eine Schäferhündin,
Sie ist am 04.03.2009 von mir eingeschläfert worden! Sie wollte nicht mehr und das hat Sie mir gezeigt! Sie setzte sich immer wieder an Orte hin und wollte nicht mehr mit nach Hause kommen! Bitte versteht mich richtig, Sie hat ein so schönes Leben bei uns gehabt, das wir immer wieder über diese Situation erschrocken waren!!! Wir bemerkten auch das Sie immer schwächer wurde, bis ich Sie teilweise Tragen musste (ein 45 Kg Hund) Ich wollte es nicht wahr haben hatte mich immer dagegen gewehrt, wollte Sie nicht verlassen, loslassen, es gingen Sachen in meinen Kopf vor wo ich oft dachte was denkst _Du da!? Sie wollte nicht mehr! 12 Jahre groß gemacht, als Welpe bekommen, mit Nukelflasche groß gemacht, -und nun das! Man vergeht die Zeit.
Es ist als wenn dein Kind Stirbt!!! viele sagten zu mir hab Dich nicht so, ist nur nen Hund!? Nein ich habe eine Tochter und ich währe genauso Traurig! Unsere Hündin Kessi ist schon 3 Jahre Tod und ich trauere immer noch so doll wie am ersten Tag!!!
An alle die Ihr liebes Tier verloren haben, so möchte ich euch sagen solange Ihr an Euren Tier egal Hund, Katze oder anderes denkt, solange werden diese auch bei euch sein!!! Es ist immer einfach gesagt und mir kann man es auch nicht recht machen! seid nicht Traurug wir sehen Sie wieder!!! unsere Lieben!!!
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #135
:(Kann dich voll und ganz verstehen, Bockydoc. Mussten unseren 12-jährigen Labrador vor zwei Jahren einschläfern - Arthrose, Herzproblem, Krebs Spondilose und am Ende Organversagen. Und ich vermisse ihn immer noch. Nur ich möchte nicht irgendeinen neuen Hund, ich möchte nur diesen einen Hund wieder haben.:(
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #136
hallo alle zusammen...
ich bin 22 und unsere hündin lotta hat mich beinahe 15 jahre davon begleitet. in den letzten 2 jahren habe ich sie leider nicht mehr so oft gesehen, weil ich von zu hause weggezogen bin. ich denke, dass sie, zumindest zu einem großteil ein schönes leben hatte. sie war ein Airedale Terrier und wurde für die durchschnittliche lebenserwartung dieser rasse schon recht alt. leider machte sich in den letzten jahren das alter immer mehr bemerkbar. sie hatte immer mehr schwierigkeiten etwas zu hören, konnte immer schlechter sehen und hatte öfter probleme beim aufstehen. im letzten jahr hatte sie wohl auch anfälle von demenz, was sich auf verschiedenen wegen äußerte. natürlich rannte sie auch nicht mehr so viel wie früher, in den letzten monaten gar nicht mehr. es machte das spazierengehen teilweise überflüssig. dann gab es sogar momente, an denen wir glaubten, dass es bald zu ende gehen würde. aber immer wieder entkam lotta dem tod. sie war ihr ganzes leben lang ein so lebensfrohes tier. deswegen hatten wir immer den eindruck, sie würde trotz ihrer altersgebrechen mehr freude am leben haben, als dass sie leiden würde. so entschieden wir uns immer wieder dagegen sie einzuschläfern. trotzdem haben wir die letzten monate jederzeit damit gerechnet, dass sie irgendwann einfach nicht mehr aufwachen würde. und wir hätten sie auch eingeschläfert, wenn wir uns wirklich ihrer qualen sicher gewesen wären. aber dem war nicht so. wäre sie nun einfach nicht mehr aufgewacht, dann hätten wir es zwar schwer ertragen, aber es wäre ein würdevoller tod, nach einem erfüllten leben gewesen. aber gestern bekam ich einen anruf von meiner mutter...lotta war im garten umhergeirrt, wie sie es so oft tat. sie hat einfach nicht gut genug sehen können wo sie hin ging. sie stolperte über eine kleine mauer aus gestrüpp und hängte sich an ihrem hundehalsband selbst auf. es vergingen einige stunden, bis meine mutter sie fand. wir hatte mit ihrem tod gerechnet, aber nicht so. würdelos und qualvoll. das hat sie nicht verdient. wo ist da irgendeine gerechtigkeit?? war da eine höhere macht im spiel?? wenn ja, warum dann so?? ich wäre beruhigt, wenn ich wüsste, dass lotta dieses ende selbst gewählt hätte. aber das glaube ich einfach nicht. wahrscheinlich war es einfach nur ein verdammter zufall. der enizige trost, wenn man das so nennen kann, ist der, dass ich trotzdem denke, das einschläfern in ihrem fall falsch gewesen wäre. auch wenn man ihr damit dieses ende erspart hätte. aber ich denke, sie hätte es noch nicht gewollt. das so etwas passieren würde, damit konnten weder sie noch wir rechnen. ich versuche mir also krampfhaft einzureden, dass es nicht unsere schuld war. dass sie ein schönes leben hatte. dass sie jetzt befreit ist, von ihrem leben, um ein viel besseres zu beginnen. dass sie an einem viel schöneren ort ist. jung, wild und lebensfroh, wie sie es einmal war. jedes ende ist nur ein neuanfang. aber ich vermisse sie so schrecklich. obwohl ich sie schon seit mehreren wochen nicht gesehen habe. allein die vorstellung, dass sie nicht mehr da ist, dass sie nie mehr da sein wird, zerreißt mich. vor allem die art und weise, wie sie ging...
sie hat mir in einer der schwersten phasen meines lebens beigestanden und kraft gegeben, auch wenn sie es nicht wusste. und dafür werde ich ihr ewig dankbar sein und sie ewig in meinem herzen tragen. ich hoffe nur, dass auch sie uns nie vergisst. ich will einfach nur sicher sein, dass sie jetzt glücklich ist, wo immer sie auch ist. es fällt mir unheimlich schwer, einen tag danach darüber zu schreiben. aber ich weiß nicht, was ich sonst tun soll und ich hoffe, es hilft mir in irgendeiner weise...
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #137
Mein Rauhhaardackel Charlie wird im Juli 15 Jahre alt und ich weiß das wir sicher nicht mehr soviel zeit miteinander verbringen werden :-( warum kann man nicht genau wissen wieviel Zeit einem noch mit seinem Liebling bleibt? Da könnte man sich ja dann diesbezüglich einrichten!Hab gr0ße Angst vor dem Moment wenn er gehen muß:-:)-:)-(
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #138
warum kann man nicht genau wissen wieviel Zeit einem noch mit seinem Liebling bleibt?

Ich glaube, auf so etwas kann man sich nie vorbereiten :( Es zu wissen, macht es sicher nicht besser, eher schlechter. Für mich wäre das wie der Tag der Einschläferung, jeder Schritt in diese Richtung wäre schwer und träge und es würde einem nur das Herz zerreißen. Ich bin sehr froh, dass mein Andy damals nur 2 Wochen "gebraucht hat", um zu gehen. Vorher war er immer richtig gut drauf und man hatte den Eindruck, dass er 25 hätte werden können. So war es eher ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Es gibt Hunde, die auch mit 15 noch ein paar glückliche Jahre vor sich haben (mein Andy z.B. ;)). Denk nicht dran, dass er bald nicht mehr sein könnte, genieße lieber die Zeit mit ihm, die er noch hat :)
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #139
geht es ihm denn noch gut?? denn wenn ja, genieße alle zeit die du noch hast mit ihm und denk nicht zuviel über die zukunft nach. und hoffe, dass wenn das ende kommt, er eines tages ruhig einschläft und ohne qualen hinübergleitet.
 
  • hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? Beitrag #140
Ja ihr habt ja recht und man sollte sich sicher nicht soviele Gedanken im Vorfeld machen und die Zeit einfach genießen! Im Prinzip geht es ihm so noch ganz gut! Er muß seit ein paar Jahren immer früh und nachmittags eine Herztablette nehmen und vor dem Schlafengehen noch eine Tablette die den Blutdruck senkt und sein Herz dadurch entlastet wird! Eine Herzklappe schließt bei ihm nicht mehr richtig! Jetzt im Winter hat er damit auch nicht solche Probleme,aber im Sommer schon!Er ist auch schwerhörig,aber in dem Alter ja fast normal! Halt wie auch bei nem älteren Menschen:)! Einmal am Tag kann man mit ihm auch noch eine schöne große Runde gehen,daß schafft er meistens noch:)na ja jetzt bei dem vielen Schnee und seinen kurzen Dackebeinen ist es ein Problem!Wenn wir andere Hundebesitzer treffen und diese dann sein Alter hören sagen sie dann immer,was so alt schon!!! Ein Wunder das Dackel so alt werden können meinen sie dann! Dsa zieht mich dann immer runter und mir wird dann extrem bewußt das die zeit bemessen ist:-:)-(
 
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