Gehorsamsübungen

Diskutiere Gehorsamsübungen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an Alle Jeder der mit seinem Hund Stressfrei in die Öffentlichkeit möchte kommt nicht daran vor bei ihm einen gewissen Gehorsam...
  • Gehorsamsübungen Beitrag #1
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Ricalein

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Hallo an Alle
Jeder der mit seinem Hund Stressfrei in die Öffentlichkeit möchte kommt nicht daran vor bei ihm einen gewissen Gehorsam beizubringen.
Dazu gibt es für jede Übung einige Möglichkeiten es seinem Hund beizubringen.
Denen die Wissen wie es gehen kann möchte ich hier die Möglichkeit geben das aufzuschreiben für die die es lernen möchten.
Bitte fangt hier nicht an euch zu streiten was besser und was schlechter ist, viele Wege führen nach Rom.
Ich stelle mir das so vor das als Überschrift immer das Kommando steht welches erklärt wird, un dann eine Erklärung folgt die sehr genau schrittweise erklärt wie das Ziel erreicht wird.
Jetzt hoffe ich auf viele informative Beiträge.:D
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #2
Wichtig ist "Bei-Fuß", man sollte es erstmal mit der Leine üben, damit man den Hund auch richtig unter Kontrolle hat und anschließend, wenn er es kann, dann kann man ihn auch ohne Leine laufen lassen. Wobei Hunde oder allgemein Tiere unberechenbar sind und man muss immer ein wachendes Auge auf sie haben. An Straßen und so, ist es ja eh meist sehr gefährlich und da sollten die das "Bei-Fuß" gut beherrschen.
Zur Übung:
Wie gesagt an der Leine, beim Gassi gehen etc. Er würd ja Anfangs ziehen und immer wenn er das tut, dann "Bei-Fuß" rufen und ihn zurück ziehen und vielleicht ein kleines Stück zurück gehen...(So hab ich es ihm beigebracht) So wird er merken, dass wenn er nicht hört, nie an sein Ziel kommen wird...und wenn er besonders lange bei Fußläuft, immer mal loben und vielleicht auch mal ein Leckerchen geben, aber bloß nicht zu oft, weil sonst macht er das vielleicht nur für ein Leckerchen...da muss man aufpassen ;)

Lg
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #3
Leinenführigkeit

Zeil der Leinenführigkeit ist der an locker durchängender Leine dich an der linken Seite des Hundeführeres gehende Hund. Dabei sollte dessen Schulter in Kniehöhe des Menschen liegen, und zwar bei allen Ganggeschwindigkeiten ebenso wie bei der Links und Rechtsdrehung. Die Leine wird in der linken Hand gehalten, die recht streichelt und lockt. Mit dem energisch gesprochenen Hörzeichen "Fuß" und gleichzeit aufmunderendem Klopfen mit der rechten Hand an den Oberschenkel oder Bauch lockt Ihr den Hund dicht an Eure Seite, krault ihn unter dem Fang und redet freundlich auf ihn ein. Dabei geht stramm vorwärts, damit der Hund mitgehen muß, will er weiter die Freundlichkeiten genießen. Prescht er vor oder bleibt zurück holt ihn mit dem Hörzeichen "Fuß" in die gewünschte Stellung zurück, wo er augenblicklich gelobt wird. Der Ruck muß kurz und wirksam sein, niemals langgezogen!
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #4
Das Kommando "Bleib"

Das Kommando "bleib" ist eine einfache Übung, die mit viel Konsequenz schnell klappt und auch noch ausbaufähig ist.

Ich bringe den Hund dazu an einen Platz und lasse ihn absitzen. Dann sage ich „bleib“, gebe ein deutliches Handzeichen (Handfläche in Richtung Hund) und entferne mich langsam vom Hund. Am Anfang noch ohne dem Hund den Rücken zu kehren. Mit Sicherheit wird der Hund gleich aufstehen und versuchen zu folgen, dann wird der Hund sofort zurück auf seinen Platz gebracht wo er wieder absitzen muss.
Das gleiche von vorn, „bleib“ in Verbindung mit Handzeichen und langsam rückwärts gehen. Versucht der Hund wieder aufzustehen, wird der Versuch möglichst schon im Ansatz gestoppt! Sofort zurück bringen und absitzen lassen. Die ersten Male wird er wahrscheinlich öfter aufstehen. Hier heißt es also Konsequent sein und den Hund immer wieder zurück bringen. Am Anfang der Übung sollte man sich noch nicht so weit vom Hund entfernen. Wenn man es ein Stück geschafft hat, ohne das der Hund aufstehen wollte, kann man zum Hund zurück gehen und ihn kräftig loben! Die Entfernung vom Hund kann dann Schrittweise gesteigert werden. Wichtig ist bei dieser Übung, das der Hund das Kommando nicht selbst aufhebt, sonst entscheidet der Hund schnell selbst wie lange er sitzen bleibt.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #5
Sitz

Der Hund soll sich hinsetzen, egal wo er gerade ist (meist vor Deine Füße).
Halte ein Leckerchen über die Schnautze Deines Hundes, und senke es ab, bis der Hund mit dem Hintern auf dem Boden sitzt (Click und Leckerchen).
Nach mehrmaligem Einüben (mehrmals auf den Tag verteilt) wird die Übung dann um Wort und Zeichen (z.B. Zeigefinger nach oben) ergänzt, wenn Dein Hund in der richtigen Position ist
Wenn der Befehl korrekt ausgeführt wird, wird das Leckerchen immer mehr abgebaut
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #6
Das Kommando "Bleib"
Hallo liebe Hundefreunde:tier2:,
erst ein Mal die Grundlage des Befehls "Bleib".
Warum sollte man einen Hund bzw. Welpen das Kommando "Bleib" beibringen?
Das hatt viele Gründe zbs. wenn man an einer Ampel steht ist es hilfreich wenn der Hund nicht auf die andere Straßenseite zerrt, oder man geht schnell mal einkaufen und bindet seinen Liebling an einen Fahradständer vor der Einkaufsmöglichkeit an ( achted darauf das der Knoten fest genug ist ) . Sollte der Hund den Befehl "Bleib" so verstehen das er ruhig und brav für einen begrensten Zeitpunkt auf der Stelle "Sitz" bzw. "Platz" ausführt ohne großes Aufsehen zu erziehlen hatt er seine Aufgabe gut gemacht.
Doch wie bringe ich meinen Hund bleib bei?
Das ist leichter als ihr vermutlich denkt.
Auf jeden Fall müst ihr zu zweit sein ( ohne Hund gerechnet ) der eine hält die "Flexi Leine" kurtz und der andere geht weg dabei sagt ihr immer "Bleib" dabei bekommt der Hund eine Menge Leckerlis bzw. Streicheleinheiten.
Wenn er seine Sache gut gemacht hatt ruft ihr "Komm" und gebt ihm ein Lob.
Nach ein Paar Wochen Training sollte der Hund dieses Kommando auch ohne Leine können:clap:.

LB Jacqueline & CO.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gehorsamsübungen Beitrag #7
Kommando Hier

Das Kommando hier wird eigentlich schon von Anfang an geübt, wenn der Welpe ins Haus kommt. Selbstverständlich dem Alter entsprechend spielerisch. Dabei lernt der Hund dann auch gleich auf seinen Namen zu hören.
Am Anfang darf man ruhig alles mit etwas sehr Leckeren belohnen.
Beim Welpen wartet man ab bis der Hund von selber zu einem kommt, wenn er dann kommt wir der mit Namen und komm hiiier gerufen, dabei darf man auch mit der Hand auf den Oberschenkel klopfen. Ist er dann bei einem angekommen wird er mit viel Freude gelobt geknuddelt und bekommt das Leckerchen.
Was man auf keinen Fall machen darf, ist das Kommando oder irgend ein anderes zu benutzen wenn von vorne herein klar ist das der Hund es in dem Augenblick nicht erfüllen kann oder wird weil er zum Beispiel durch was anders abgelenkt ist. Dadurch würde er nur begreifen das er nicht folgen muss und diese Erfahrung wird er immer in sich behalten.

Ist der Hund schon etwa 6 Monate alt oder älter wird mit dem Gehorsam ja erst richtig angefangen. Da geht man etwas anders vor.
Vorraussetzung ist das der Hund Sitz schon beherrscht.
Der Hund ist angeleint, man macht zum Beispiel aus der Leinenführigkeit heraus Sitz und entfernt sich dann um die Leinenlänge vom Hund, stellt sich ihm gegenüber und wartet eine Weile ab, weil er sonst das Umdrehen als Kommando fürs kommen übernehmen würde. Wenn der Hund brav sitzen bleibt kommt das Kommando Hier und eventuell ein leichter Ruck an der Leine damit der Hund zu dir kommt. Wenn er direkt vor dir angekommen ist soll er wieder Sitz machen, so das er direkt vor dir sitzt.
Auch hier kann wieder mit der Hand auf den Oberschenkel geklopft werden, das versteht der Hund dann mit der Zeit als Sichtzeichen.
Hat der Hund verstanden um was es geht kann man die Distanz durch zurück gehen, eine längere Leine und später auch ganz ohne Leine ausdehnen.
Ich empfehle dem Hund gleichzeitig das Kommando Hier auch auf den Doppelpfiff mit einer Hundepfeife ( aber bitte eine vernünftige) beizubringen, da er den Pfiff wesentlich weiter hört und der Pfiff nicht so launisch ist wie die menschliche Stimme.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #8
Körpersprache: „Zu mir“, „Setz dich“, „Leg dich“ und „Beleiben“.

Hunde kommunizieren vorrangig über Körpersprache. Also sollten wir auch auf diese Weise mit ihnen „reden“.
War anfangs selbst überrascht wie gut das funktioniert. Nicht nur bei meinem Hund, selbst bei fremden Hunde ohne „Grundausbildung“.
Gut sozialisierte Hunde, ja selbst schon Welpen, verstehen diese Signale!

„Zu mir“
Soll der Hund zu mir kommen, so gehe ich ein/zwei Schritte langsam rückwärts. Dabei geben beide Arme das einladende Heranlocken. Sprich: Arme nach vorn strecken und die Handinnenflächen zur Brust führen.

„Setz dich“
Ist der Hund kurz vor mir, gehe ich einen halben Schritt auf ihn zu und neige den Oberkörper leicht nach vorn. Dabei geht der rechte Arm nach oben, die Handinnenfläche zeigt zur Brust.

„Leg dich“
Der Hund sitzt vor mir. Ich führe meine Hand vor ihm nach unten bis die Handinnenfläche fast den Boden berührt. Nun drehe ich die Hand (die Handinnenfläche zeigt jetzt nach oben) und ziehe sie langsam nach vorne weg vom Hund.

„Bleiben“
Der Hund liegt oder sitzt vor mir. Ich strecke beide Arme aus und richte die Handflächen gegen den Hund, so als wollte ich ihn wegdrücken. Nun gehe ich langsam rückwärts vom Hund weg. Zu Beginn nur ein bis zwei Schritte – da es ja ein Erfolgserlebnis werden soll. Will der Hund trotzdem folgen gehe ich sofort wieder einen halben Schritt nach vorn. (siehe „Setz dich“). Stück für Stück wird die Distanz erweitert und auch das Umdrehen und Vorwärts-Weggehen von Herrchen/Frauchen eingefügt.
Kommt der Hund auf eine größere Distanz nachgelaufen, so führt man ihn zum Ausgangspunkt zurück und beginnt von neuem. Hilfreich ist dann ein Gegenstand (Decke, Leine ect.) der die Warteposition markiert.
Als Belohnung reicht anfangs das Zeichen "Zu mir". Der Hund will ja nichts sehnlicher als wieder bei euch sein! Disziplinierte Hundehalter geben dann zuerst ein "Setz Dich" bevor der Hund sein Lob und Leckerchen bekommt. Später kann man man auch zum Hund zurück gehen und es gibt eine große Begrüßung mit einem extra feinen Leckerli.


Das alles sollte immer in flüssiger Bewegung und ohne die für den Hund bedrohliche Starre ausgeführt werden.
Der Tanz mit dem Hund.


LG Crissi

Entschuldigt bitte meine Unkonventionalität, aber ich arbeite nun mal (erfolgreich!) nur mit Körpersprache, Handzeichen und mind. zweisilbigen Kommandos. So kann man im normalen Alltag auch normal mit dem Hund reden.
Scharfe einsilbige Befehle kennt mein Hündin nur als „Supersignal“. Und das ist für sie schon quasi eine Rüge oder das Signal "Gefahr im Verzug!".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gehorsamsübungen Beitrag #9
Übung "Bleib" war erfolgreich.

Hallo Crissi,

Dein Beitrag war super. Vielen dank. Ich habe das so gemacht, wie Du es beschrieben hast. Das hat nicht sehr lange gedauert, bis mein Hund sich gelegt hat und erst auf mein Kommando wieder aufstehen durfte. Gestern hatten wir eine Situation, wo wir nicht einfach an einem gefährlichen aber angeleinten Hund vorbei gehen konnten, da wir in Begleitung einer blinden Frau mit ihrem Blindenhund waren.
Ich musste mich also in dem Moment der Reaktion der blinden Frau anpassen.
Der Blindenhund wurde abgelegt und meiner dann auch. Sie durften wieder aufstehen, als der andere Hundehalter mit seinem Hund vorbei gegangen war.
Ich bin ganz glücklich, dass es so gut geklappt hat. Jetzt kann mein Hund das auch schon so, dass ich nur noch "Bleib" sagen muss. In den letzten Jahren hatte ich zwar 3 Hunde, aber die waren krank und konnten sowieso schon diese Übung. Besser ist, man übt es zwischendurch immer noch mal, bevor Situationen eintreten, die man vielleicht nicht mehr beherrschen kann.
Ebenfalls muss ich auch noch die Übungen mit dem Blindenhund durchführen, da der Vorgang bei der Bindenhund-Ausbildung etwas anders eingeübt wurde. Wenn ich mit dem Blindenhund ohne seine Haltein mal raus gehen muss, soll er mir genau so gehorchen wie seiner blinden Halterin.

LG Hedwig
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #10
Hallo,

hat hier einer ein Tipp wie ich meinem Hund "Gib laut" beibringen kann?

Lieben Gruß, Annika
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #12
Danke, für den link.
Hat noch jemand eine andere idee wie ich das anstellen kann?
Mein Hund bellt sonst nicht, also ganz selten.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #13
Die Anleitung zu "Gib Laut" dort ist zwar von mir, aber mal sehen...
Kriegst du deinen Hund denn irgendwie zum bellen oder geht das gar nicht? Ich möchte das ja jetzt hier nicht zuspammen, also kannst du mir ja mal PMs schreiben und mir etwas von deinem Hund erzählen, dann kann ich dir vielleicht weiterhelfen.
Muss jetzt nur erstmal weg, bin aber ab ca. 20 Uhr wieder da ;) Meld dich mal und schreib einfach direkt, wie dein Hund so ist.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #14
hallo da hier ja richtige Profis am Werk sind wer kann mir Tipp geben mein Hund beisst immer in die Leine wie bekomme ich es raus? Immer wenn ich aus sage bellt er mich an was mach ich falsch
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #15
Hallo Ihr Lieben,


ab welchem Alter kann und sollte man mit Gehorsamübungen anfangen. Haben seit Sonntag einen 12 Wochen alten Welpen der sehr schlecht gehalten wurde (Katzenklo nutzung und nur Fressen hingestellt sonst nichts mit dem kleinen gemacht)
Erstmal muss er sich ja bei uns richtig eingewöhnt haben. Da wir totale Hundeanfänger sind weiß ich leider auch nicht wie lang die Eingewöhnungsphase dauern kann. Aber ich bin ja hier schon fleissig am lesen und für Tipps und Tricks dankbar.

LG Sonja
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #16
das eingewöhnen wird durch spielerische übungen unterstützt, er soll sich ja schließlich von anfang an daran gewöhnen, dass du seine bezugsperson bist. dein hund fängt durch alle faktoren, und dazu gehört auch, übungen machen, an, dir zu vertrauen. also immer los los mit dem gehorsam einüben. am besten mit vielen leckerchen und spielpausen :)

ihn zu verschonen wäre nicht ratsam, da dein hund auch grade in einer besonderen prägungsphase ist.
auch draußen wie drinnen immer fleißig üben, ihn immer wieder mit namen rufen und kommen lassen, damit ihr ihn loben und knuddeln könnt!
er lernt also wie du siehst, von anfang an und lernen heißt vertrauen. daraus besteht die eingewöhnungsphase :)
genauso wie du ja von anfang an mit ihm stubenreinheit übst, kannst du auch alles andere schon üben! wie gesagt, das verstärkt die bindung mehr als wenn du ihn einfach "nur mal machen lässt, weil er ja noch so neu ist"! ;)

LG
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #17
"Fuß" oder "Bei-Fuß"

Bei unseren Hunden habe ich im eingezäunten Gebiet bei uns zu Hause ohne Leine geübt, außer Haus natürlich immer mit Leine. Der Hund sollte in der "Startposition" am besten neben einem stehen (war bei meinen schnell gewährleistet da ich zuvor immer das Kommando "komm" geübt habe). Die ersten Male habe ich ihnen ein Leckerchen vor die Nase gehalten und bin losgegangen und die Hunde natürlich dem Leckerchen hinterher (deutlich "Fuß" sagen). Das habe ich so lange gemacht, bis sie das Schema in etwa verstanden haben. Danach erstmal nur noch die Hand zur Faust geschlossen und den Weg, den sie Fuß gehen sollen, verlängert. Wenn das alles schon gut sitzt, würde ich dem Hund antrainieren, dass er nicht mehr auf eure Hand fixiert ist, sondern den Blickkontakt üben. Es ist immer von Vorteil, dass auch schon in jungen Jahren zu üben. Es festigt eure Bindung, der Hund achtet sehr auf das, was ihr nun als nächstes tun wollt und der Hund wird weniger schnell abgelenkt wenn ihr ihn auf euch fixiert. Gerade bei Welpen, oder neuen Hunden ist die Gefahr hoch, dass alles noch neu und aufregend ist und man alles erkunden will.
Das ganze habe ich 2-3x pro Spaziergang gemacht (was ja bei einem Welpen recht häufig vorkommt) und die Hunde hatten es in wenigen Tagen drauf. Ab dann bin ich mit ihnen in Gebiete die schneller ablenken können wie z.B. dicht befahrene Straßen oder Gebiete wo noch andere Hunde sind. Wenn es nicht auf anhieb dort klappt, ruhig nochmal das Leckerchen vor die Nase halten und neu aufbauen.

Bei den Hunden habe ich direkt mit den Gehorsamsübungen angefangen, nachdem sie eine Woche ihre "Eingewöhnungsphase" hatten, sprich Hanna 9 Wochen und Jerry ca. 12 Wochen
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #18
Wie lange sollte man denn üben??
Also jetzt 5 min oder länger..

Lg
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #19
Das kommt ganz auf den Hund an ;)
Am besten hört man mit einer Übung dann auf, wenn der Hund gerade sichtlich Spaß hat.
So freut er sich auf die nächste Einheit und ist dann gleich wieder mit Herz und Seele bei der Sache.
 
  • Gehorsamsübungen Beitrag #20
Okay danke :)


Muss auch direkt berichten, haben vorhin das "Bleib" hier oben in der Wohnung geübt. Mit Sitz aber nur.
Nunja waren dann grad draußen mit Kinderwagen.. und als wir wieder gekommen sind musste ich Kind im Maxi Cosi und Paul im Hausflur absetzen *g* damit ich den Wagen in den Keller bringen konnte..

Und siehe da.. ich hätts echt nich gedacht. Er is sitzen geblieben wo ich ihn abgesetzt habe, bis ich wieder gekommen bin :) und das wo er "angeblich" sofort anfängt zu weinen wenn man ausser Sichtweite geht..
Bin soo stolz auf den kleinen Mann :)
 
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