Nein, mit 15 Jahren bist du nicht zu jung für einen Hund, aber so wie man es vom Text her sieht, bist du es anscheinend doch.
Dein Hund ist bei dir "unten durch" und du kannst "auf sie verzichten". Tiere sind nicht wie Menschen, Rattengirl. Sie denken nicht: ,,Ach, das ist die, die mich als erste gestreichelt hat. Dann muss ich sie doch lieber mögen als die andere!"
Meine Hündin ist in einer Tötungsstation geboren und als ich sie bekam, war sie an menschlichem Kontakt überhaupt nicht interessiert. Ich war damals 16, also nicht viel älter als du. Lass mich raten, wer deinen Hund füttert; deine Mutter. Wer geht hauptsächlich mit ihr spazieren? Wahrscheinlich auch deine Mutter. Wer hat die Erziehung übernommen?
Hunde mögen Menschen, die das Rudel anführen, die ihnen zeigen, was sie zu tun haben und die sie ernähren. Bring deinem Hund einen Trick bei, z.B. `Hopp´ oder sowas und wenn sie es kann, bestätige sie dabei. Füttere sie aus der Hand, sobald sie von sich aus zu dir kommt oder dich anstuppt. So wird sie merken, dass sie von dir abhändig ist und dass ihr beide eigentlich ein tolles Team seid. Sissy weicht heute nicht mehr von meiner Seite.