Essstörungen - Thread

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  • Essstörungen - Thread Beitrag #41
Ich denke besser als sich garnicht helfen zu lassen, ist eine ambulante Therapie allemal. Vielleicht solltest du es einfach mal versuchen. Wenn es nicht klappt, kann man sich immer noch nach was anderem umsehen!
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #42
Piraja, ich verstehe dich sehr gut!

Es lohnt sich für dein Leben zu kämpfen! Für DEINS!!!
Als du aus der Klinik entlassen wurdest warst du so ergeizig! Schade das das auf einmal vorbei ist! Es hat mich für dich echt gefreut!

Stell dir mal vor, wie dizipliniert du wärst wenn du es wirklich schaffen würdest!

Weißt du, wie traurig deine Eltern wohl sind? Stell dir mal vor, dein "Kind" ist Magersüchtig. Du freust dich total für sie und auch so halt, dass sie entlich auf gutem Wege zur Besserung ist... und dann... der Rückschlag.... weißt du wie schlimm das für sie ist.

Ich selber bin MAgersüchtig! Also ich verstehe dich sowohl.

Eine Bekannt ist auch Magersüchtig. Sie war 18. Ihre Mutter hat nur noch geweint. Sie hat sich total verändert.
Wünscht du das deiner Mutter?

LG Gurke

Ich drück dir ganz fest die Daumen das du es doch noch schaffst, und den ergeiß zurück bekommst *daumendrück*

Also bitte geh nicht nach dem Essen ins Bad. Ess für dich! Du bist so ein sterkes Mädchen. Du schaffst das!
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #43
Danke für deine ehrlichen Antworten.
Ehrlich, ich kenne das, spüre es tagtäglich selbst, wie es ist, wenn Kopf und Bauch zwei Sprachen sprechen. Meine mich seit der Kindheit begleitenden sozialen Ängste habe ich größtenteils überwunden, doch (wie soll ich es beschreiben?) der "Mechanismus" läuft noch genauso ab wie früher. Seit JAHREN. Soll heißen, ich habe seit ich vor fünf Wochen wieder den Weg zum Abi aufgenommen habe, tagtäglich (und nachts) Durchfall vor Aufregung. Dabei sagt mir mein Kopf: Hör auf, ich habe gar keine Angst mehr!
Ich denke aber, dass mein Bauch das lernen wird. Durch Erfahrung. Immer wieder erleben, dass nichts Schlimmes passiert; da hilft keine Theorie, nur Praxis - und ich hasse es. Aber anders geht es nicht.

So weit warst du auch schon. Du hast nur momentan keine Kraft - was nach diesem schweren Weg total verständlich ist! Aber gib bitte, dir zuliebe, nicht auf.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich beitragen, dass sowohl die stationäre als auch die ambulante Therapie Vor- und Nachteile hatten. Alles hat seine Zeit; die stationäre war in meiner Akutphase genau richtig für mich. Ich befand mich unter einer "Käseglocke", die mich von der Umwelt abschirmte, mich komplett neu aufbaute. Danach kam ich in die Tagesklinik, die mich langsam wieder auf die "Wirklichkeit" vorbereitete. Ich fand diesen Zwischenschritt ziemlich hilfreich, da ich wohl gleich wieder untergegangen wäre, wenn ich sofort wieder auf mich allein gestellt gewesen wäre. Dann begann meine ambulante Therapie, die ich jetzt noch weiterführe. Dort kann ich vieles für mich klären, Alltagssituationen durchsprechen, die mich überfordern und auch mal einfach nur quatschen/heulen. Dabei ist es verdammt wichtig, die/den passende(n) Psychologin/-en zu finden - ich habe meine nach zehn Jahren jetzt endlich gefunden...

Dir würde ich, mal frei heraus, dazu raten, entweder eine weitere stationäre oder zumindest eine teilstationäre (also tagesklinische) Behandlung anzustreben. Vielleicht findest du auch letzteres angenehmer, man ist da meist von 8-16 Uhr eingebunden, ist quasi wie ein Arbeitstag. Vielleicht brauchst du die besagte Käseglocke aber auch noch... Man bekommt ja meist ein Beratungsgespräch bei einem Arzt oder sogar dem Leiter der jeweiligen Klinik, bevor man aufgenommen wird. Ich würde, wofür auch immer du dich dann entscheidest, auch diesen Rat mit einbegreifen. Wenn deine Kraft und momentan auch dein Wille, gesund zu werden, so gebrochen ist, würde ich von einer rein ambulanten Therapie bisher noch abraten...

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu sehr zugeschwallt... Hab nur einfach selbst so viel in der Richtung erlebt, dass ich immer sehr viel dazu zu sagen habe. :?

Ganz, ganz, ganz viel Kraft für dich, Laura!

Grüße, Sarah
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #44
Karamellogramm das kenne ich !
ich hab es zwar nicht so schlimm wie du,doch es war noch bis vor 2 Jahren so,dass vor jedem grösserem Ereignis mein Magen sich so aufgeregt hat dass ich mich übergeben musste.. Immer wenn wir in Ferien gefahren sind,oder als die Schule wieder angefangen hat.. Ich hab immer versucht mich abzuregen und daran gedacht dass es doch ganz normal ist in Ferien fahren oder das neue Schuljahr anzugehen..doch mein Magen hat nie mitgespielt. Als ich ins Gymnasium musste,hab ich die 1. Woche jeden Tag morgens gekot*t. Hab das auch gewusst dass es kommen wird und Tüten mitgenommen... das war sehr schlimm für mich :( ich hab dann immer versucht mich zu beruhigen und ganz oft solche anderen aufregenden Sachen zu unternehmen. Und mittlerweile habe ich es so gut unter kontrolle dass ich kann in Ferien fahren,zu Freunden auf Party's,ins neue Schuljahr ohne müssen zu kübeln :D

ich bin schon ein bisschen stolz auf mich.. keine Ahnung ob jemand sich kann vorstellen wie das ist.. doch es ist schön das gemeistert zu haben !
Ich wünsche jedem von euch,der Magersüchtig ist,viel Kraft und Mut diesen schwierigen Weg zu gehen !!
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #45
Hallo leute

ich finde es sehr erschreckend zu hören wie ihr euch dabei fühlt...

ich habe auch ne essstörung aber im anderen sinne...
Ich bin stark adipös und schiebe auch regelmäßig fressattacken....
Ich hoffe das ist okay wenn ich ein bischen über die andere seite poste. wenn nicht dann werde ich mich nach diesem beitrag von dem therad fernhalten...

also zu meiner geschichte... ich war immer schon was mehr als andere... kam damit auch als kind ganz gut klar... ich habe genau so geklettert wie andere kinder und ich war auch genau so aktiv. jeden tag draußen, war wirklich nur zuhause zum essen und zum schlafen.
In der pupertät fing es an das ich gemobbt worden bin. umso schlimmer der tag war umso schlimmer die fressattacke.
das ging dann so von meinem 11-16 lebensjahr und meine eltern meinten immer nur.. ess nicht so viel sonst wirste nur noch dicker.. also noch mehr frust.. warum ich wirklich gegessen habe wissen die glaube ich bis heute nicht. nach meiner normalen schulzeit bin ich dann auf der berufschule gegangen und habe meine schulische ausbildung gemacht. und siehe da ich war anerkannt.. mich hat keiner gemobbt... ich wurde so angenommen wie ich war.. aber das mit der fresserei hat nicht aufgehört.. ich konnte es einfach nicht also habe ich vor der schule gefrühstück mirr brot mit genommen und oft noch was beim bäcker opder aldi gekauft... ich kam dann von der schule und hab weiter gefressen... mind. alle zwei stunden habe ich irgendetwas gekaut... und so kam es dann das ich immer fetter wurde... und ich rede hier von hochgradig adipös nicht von 3 oder 4 kilo. bin dann irgendwann mit meinem ex zusammen gezogen und es wurde alles schlimmer... er hat mich regelmäßig geschlagen und auch sonst hat er mich wenig unterstützt... ich habe nur das gekocht was mir schmeckte und das in mengen wovon ne ganze familie satt werden würde...
Dann kam der große schock.. schlaganfall und das schon mit 18 warum? ein unerkannter herzfehler und mein fett sein haben dazu geführt... ich habe dann auch was abgenommen aber naja das war schneller wieder drauf als ich gucken konnte...
war dann im feb. dieses jahres in einer reha... und habe abstand von meinem ex gewonnen... und mein jetziger freund kam zu der reha und hat mir die augen auf gemacht das ich so bin wegen meinem exfreund... und er hat mir gestanden das er mich schon lange liebt und ihm das weh tut mich so zu sehen... ich habe mich dann getrennt.. und regerneriert... mittlerweile wohne ich bei ihn in belgien...ich habe mich wieder im griff... die hunde geben mir halt... und er natürlich auch... ich achte drauf das ich nur alle 5-7 std esse aber bin natürlich auchg stolz wenn ich es länger aushalte bzw nicht dran denke...ich achte auf meine ernährung mache aber keine diät... ich bewege mich viel mehr als früher durch die hunde... und es macht mir spass... auf die waage gehe ich dennoch nicht.. es reicht mir zur zeit nur zu sehen das ich kleinere klamotten brauche da alles rutscht und fleddert...

soo ich hoffe ihr konntet einen einblick von der anderen seite der essstörung bekommen... ich hoffe ich stelle damit nix böses an....
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #46
Herzblatt, ich finde es super, dass du auch einen Teil deiner Geschichte erzählst :)
Das ist schließlich auch eine Essstörung...

Mir wurde früher auch oft gesagt : "Naja, du bist ja auch nicht ganz schlank!"
Das tut sehr weh, vorallem wenn man es von Leuten hört, die einem nahe stehen. Ich glaube die wissen oft nicht, was sie da sagen und was das auslösen kann.
Inzwischen werde ich jedes Mal richtig sauer, wenn meine Freundinnen (die allesamt mega schlank sind) sagen, dass ich dünn bin. Irgendwie tut mir das auch weh, weil ich mir sicher bin, dass sie lügen. Und wer wird schon gerne von seinen Freundinnen angelogen...

Ich wünsche allen hier, dass sie es auch schaffen, genau wie du, wieder gesund zu werden!

______________

Laura, wie geht es dir?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich war heute seit langem mal wieder bei der Therapie. Diese Frau macht mich wahnsinnig... Sie hat mich die ganze Zeit ausgequetscht und dann immer gesagt "das sagen/ machen Magersüchtige auch immer" und so einen Mist. Dann hat sie mich gefragt, wie viel ich wiege. Ich habe es ihr gesagt und sie sagt: "Wirklich? Das glaube ich dir nicht! Du siehst leichter aus!"
Was will diese Frau von mir? Warum um Himmels Willen versucht sie mir eine Essstörung unterzujubeln? Warum kann mich die ganze Welt mit diesem Thema nicht einfach in ruhe lassen? Ich habe doch echt niemandem was getan...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Essstörungen - Thread Beitrag #47
@Herzblatt
Finde es auch schön, dass mal die "andere Seite" erzählt. Es gibt viele Menschen, die gar nicht wissen, dass es auch andersrum geht und verspotten die Leute ja einfach nur.

@Viviana
Wenn du nicht mit deiner Therapeutin klar kommst, wieso versuchst du nicht jemand anderen? Glaube es passert relativ selten, dass man auf Anhieb den Therapeuten erwischt, der perfekt mit einem harmoniert. Ich hab bei meiner ersten auch nach 3-4 Besuchen gedacht die hat se nicht mehr alle.
Gibt da auch einige, die haben meiner meinung nach seltsame Methoden (z.B. einfach mal 3 Stunden lang nichts sagen *hust* sehr hilfreich)

Ich werd übrigens auch immer 10kg weniger geschätzt und wenn ich dann mein wahres Gewicht sage schauen alle verdutzt und glaubens nicht.
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #48
Ich wollte schonmal weg, ich glaube das steht auch schon auf der 1. Seite. Aber dann hat sie mit meinen Eltern gesprochen und die haben gesagt: "So, Du gehst da jetzt nur noch alle zwei Wochen hin"
Ich traue mich einfach nicht ihr zu sagen, dass ich nicht mehr kommen will. ich weiß auch nicht warum...
Und meine Mutter hat gesagt, dass ich ihr das sagen soll. Aber wenn ich meine Mutter dazu überreden könnte dass sie da anruft und ihr sagt, dass ich nicht mehr komme, habe ich Angst, dass sie ihr dann sagt dass ich magersüchtig bin. Das will ich auf keinen Fall! Zumal glaube ich auch nicht, dass ich wirklich eine Essstörung habe.
Nur weil ich abnehmen will und mich besser fühle wenn ich nicht esse, habe ich ja nicht gleich eine Essstörung.
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #49
Nur weil ich abnehmen will und mich besser fühle wenn ich nicht esse, habe ich ja nicht gleich eine Essstörung.
Wann hat man denn deiner Meinung nach eine Essstörung?

--
Ich finde es eigentlich auch sehr bedenklich, wenn sich jemand durch Essensverweigerung besser fühlt. :(
~§~
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #50
Es hört sich aber so an als wenn du auf dem beste Wege bist da reinzuschliddern.
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #51
Ich wollte schonmal weg, ich glaube das steht auch schon auf der 1. Seite. Aber dann hat sie mit meinen Eltern gesprochen und die haben gesagt: "So, Du gehst da jetzt nur noch alle zwei Wochen hin"
Ich traue mich einfach nicht ihr zu sagen, dass ich nicht mehr kommen will. ich weiß auch nicht warum...
Und meine Mutter hat gesagt, dass ich ihr das sagen soll. Aber wenn ich meine Mutter dazu überreden könnte dass sie da anruft und ihr sagt, dass ich nicht mehr komme, habe ich Angst, dass sie ihr dann sagt dass ich magersüchtig bin. Das will ich auf keinen Fall! Zumal glaube ich auch nicht, dass ich wirklich eine Essstörung habe.
Nur weil ich abnehmen will und mich besser fühle wenn ich nicht esse, habe ich ja nicht gleich eine Essstörung.



Hallo Viviana

Also ersten du musst da nicht hin selbst wenn deine eltern das sagen...
und wenn deine mutti dort anruft und ihr sagt das du nicht mehr kommst und deine therapeutin gibt auskunft ist das gegen ihre schweigepflicht und dagegen würde ich an deiner stelle an gehen

du bist 17 jahre alt wenn ich das richtig gesehen habe oder?
lass dich doch nicht von einer therapeuten einschüchtern... zeig doch wie stark du bist denn wenn du nix isst fühlste dich ja auch sehr stark in deinem willen... dann zeig dein willen auch anders

und zu den essstörungen...
Ich kann nicht beurteilen ob du schon eine hast... aber ich denke ob es nun nichts essen ist und sich gut fühlen oder sich so voll zu stopfen bis nix mehr geht... ist beides eine essstörung... du hast geschrieben dir ist oft schlecht bei bzw nach dem essen das deuten alles darauf hin... und wenn du eine hast musst du es nur erkennen... es ist eine krankheit wogegen man alleine nix machen.. nur man muss es erkennen...
erstmal rate ich dir dringenst mit deiner therapeuten schluss zu machen...
und suchst dir ganz fix nen neuen... und dann gehst du es langsam an und versuchst bei der wahrheit zu bleiben.. wie schon jemand sagte du musst ja nicht alles erzählen
dann geh mal in dich und stell dir die frage ob du es vielleicht bist oder schau dir an wie andere so essen nicht was sie essen und wieviel... aber wie oft... und dann zieh den vergleich zu dir... ich denke dann kannst du dir die frage beantworten...
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #52
Wenn die Therapeutin denkt, dass se hochgradig gefährdet wäre, müsste sie sogar den Eltern Besched geben, weil Viviana minderjährig ist.
Ich denke aber, dass dies momentan noch nicht der Fall ist...es liest sich zumindest nicht so..
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #53
Ich bin wirklich überfordert... Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll. Ich traue mich auch nicht, mit jemandem drüber zu reden. Ich will da weg, traue mich aber nicht, obwohl ich weiß, dass es besser wäre.

Ich weiß eigentlich immer, was besser für mich wäre, aber ich mache es nicht...
Oh man, so ein Chaos im Kopf...
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #54
Hallo Leute...

ich wollte euch ma fragen wie es euch so geht??

bei mir ist wieder der reinste chaoshaufen
und wie spühlt man chaos weg mit fressen... ich bekomme die kriese... jetzt wo ich vor hatte abzunehmen und ein ziel hatte habe ich so ein beschissenen stress das ich wieder nur fresse... keine sättigung nix...
das ist doch net mehr normal...
passiert euch das auch oft?
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #55
ja, ich fresse auch wenn es mir schlecht geht und ich stress habe. Versuch einfach, es etwas einzudämmen, nur drei mal am tag zu essen. erst mal nicht versuchen abzunehmen, lieber versuchen nicht weiter zu zu nehmen. Abnehmen kannst du immer noch wennes dir sonst gut geht...
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #56
Ja aber ich hatte entlich ein ziel wofür ich abnehmen möchte... ICH will aus unseren neuen hündin nen multichamp machen das habe ich mir vorgenommen das ich das mache im ring und nicht mein männe... aber so eine wie ich mit so nem eleganten hund im ring geht nicht da muss was runter und ich habe 8 monate zeit wo sie das erste ma in den ring geht.... also ist abnehmen angesagt und nu?? nur am fressen .... alles kacke...
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #57
...

Dann gehöre ich wohl zu den Mitteldingern.
Ich kenne das fressen und das hungern. *seufz*

:/ Ich schaffe es nur nicht so -frei- darüber zu schreiben.
~§~
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #58
Hallo leute

ich finde es sehr erschreckend zu hören wie ihr euch dabei fühlt...

ich habe auch ne essstörung aber im anderen sinne...
Ich bin stark adipös und schiebe auch regelmäßig fressattacken....
Ich hoffe das ist okay wenn ich ein bischen über die andere seite poste. wenn nicht dann werde ich mich nach diesem beitrag von dem therad fernhalten...

Hallo Herzblatt. ;)

Dieser Therad ist für alle Formen der Essstörung gedacht, ich
möchte niemanden ausgrenzen. ;)

Ich finde es toll, dass du darüber schreibst bzw. schreiben kannst.
viele Menschen vergessen,
dass es auch die andere Seite der Essstörung gibt.

Was mich immer traurig macht, ist, dass das Thema Essstörung mit so vielen Vorurteilen belastet ist.
Ich denke, gerade bei Adipositas bekommt man Vieles (vlt. noch schlimmer als bei Anorexia Nervosa) Unangenehmes zu hören, weil viel einfach nicht wissen, dass dick sein auch krankhaft sein kann, und nicht schlichtweg damit zu tun hat, dass eine Person einfach so, Unmengen isst.

Wie geht es dir im Moment?

Wie geht dein Umfeld damit um?
 
  • Essstörungen - Thread Beitrag #59
hallo

ich habe so ziemlich das selbe wie herzblatt.

ich wollte auch mal was darüber berichten, aber ich möchte hier kein mitleid erregen weil es mir sonst nur wieder schlechter geht.

also als ich grade geboren war war ich für meine größe untergewichtig und habe beim stillen am anfang abgenommen, allrdings ist das mormal und ein baby nimmt auch wieder zu. nur wusste dies mein kinderarzt nicht (und daraus schliesse ich das es ein sehr schlechter arzt ist) und er sagte meiner mum das ich zermatschte bananen essen sollte damit ich zunehme, und dann habe ich auch zugenommen.

meine eltern waren beide berufstätig und daher war ich den ganzen tag erst im kinergarten und dann bei der tagesmutter. als ich so ca 5 jahre alt war kam ein au-pair mädchen zu uns und ich kam auf eine englische vorschule die auch 1-13 klasse hatte. ich habe mich genauso viel bewegt und geklettert wie andere kinder und war auch im schwimmverein und im ballet.

als ich in die 3te klasse kam habe ich auf eine deutsche grundschule gewechselt und da wurde mir bewusst das ich anders war als die anderen kinder.ich war viel dicker. ich fing mit dem reiten an und das half mir meine probleme zuu vergessen oder wenigstens für diese stunde die ich auf dem pferd saß zu verdrängen.ich entdeckte die harmonie die zwischen pferd und reiter herschen konnte. es gab ein pferd das viel zu groß für mich war denn es war 1.79m groß, aber er lies nur wenige an sich dran, eine davon war ich. er war ein klasse springpferd, denn er ging bis S. es wundert mich bis heute was so ein pferd im schulbetrieb zu suchen hatte. ich war anfänger und ich hatte das gefühl er würde auf mich aufpassen woleen, denn bei mir und sehr wenigen anderen war er total lieb und hat nichts gemacht, aber bei meiner freundein die seit 5 jahren reitet hat er rumgespackt und alle hat er abgeworfen.ein halbes jahr später verstarb mein geliebter escopar genannt esco.ich fing wieder mit dem essen an. I ch entdeckte während der pfingstferien in ostfriesland einen reiterhof. ich war dort einmal reiten und seit dem fahre ich dort jedes jahr hin. dort gab es ein pferd das hieß foxi. Er konnte die lücke die durch esco in meinem herzen fehlte fast ersetzen auber halt nur fast. sein bruder lord ist mir auch sehr ans herz gewachsen und es tut mir weh wie ich sehe das sie älter werden un dirgendwann auch sterben werden. Aber in meinem heimischen reitstall kam ich dann in eine reitgruppe die perfect war. sie waren die besten freunde für mich.und sie sind immer noch sehr sehr gute freunde für mich.

als ich aufs gymnasium gekommen bin kam ich in eine klasse in der ein mädchen war die ich kannte. ich war mit ihr in der krabbelgruppe. wir wurden durch zufall beste freunde denn wir wussten nicht das wir zsm in der krabbelgruppe waren. aber an dieser schule wurde ich auch von aleen gemobbt. im stall lernt e ich meine freundein lena kennen und sie ist sehr dünn und man sieht auch die knochen aber sie ist nicht magersüchtig denn sie ist wie ein scheunendrescher=), immer!!!manchmal wenn ich sie sah bekam ich minderwertichkeitskomplexe. an einem dienstag kam eine neue bei uns in die reitgruppe und ich mochte sie garnicht. heute sind wir beste freunde und ich kann mit ihr über alees reden was mich bedrückt und sie heitert mich auf und hilft mir aufräumen wenn mein leben wieder nur aus chaos besteht. Aber trotzdem fange ich an immer wieder zu essen auch wenn ich keinen hunger hab. auch wenn jemand mal wenn er sauer auf mich ist sagt sie du fette sau und ich würde am liebsten anfangen zu heulen.=(


so etwas lang geworden

lg leonie

PS: piraja, gib nicht auf. du schafst das!! ich glaube fest an dich!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Essstörungen - Thread Beitrag #60
Erstmal bin ich froh, dass du dich wieder gemeldet hast Laura, hatte mir schon ein bisschen Sorgen um dich gemacht ;) Wie geht es dir?

Ich finde es wirklich gut, wenn hier auch die anderen Seiten der Essstörung gezeigt werden.

Es stimmt, Essstörungen sind extrem mit Vorurteilen behaftet. Doch nur, weil keiner dahinter blickt. Weil keiner versucht zu verstehen, was in den Menschen vorsich geht. Aber andererseits gehen viele (auf jeden Fall meine Freundinnen) so sorglos damit um. Sie denken sich nichts dabei, wenn sie sagen "ich wäre gerne magersüchtig, dann müsste ich nicht dauernd Diäten machen" Hallo? Denken die eigentlich mal drüber nach, was sie da sagen? Erst denken, dann reden kann ich nur sagen!

Ich hätte heute echt heulen können... Ich war auf einem Herbstfest und alle saßen da und haben Suppe, Kuchen, Süßigkeiten und Würstchen gegessen. Und sie haben es einfach gegessen. Ich habe mich gefragt, warum die das einfach essen können. Auf einmal hat es sich nicht mehr so gut angefühlt, als einzige nichts zu essen. Ich habe nur einen Kaffee getrunken und mich gezwungen keinen Kuchen zu essen, weil ich sonst so Angst gehabt hätte Morgen auf die Waage zu steigen... Einerseits wollte ich mich gerne dazu setzen und einfach essen und andererseits wusste ich, dass ich mich hinterher tierisch ärgern würde wenn ich nachgeben würde. Und irgendwie bin ich jetzt auch froh drüber, dass ich es geschafft habe weil ich (meiner Meinung nach) in den letzten Tagen zu viel gegessen habe. Aber andauernd wurde ich gefragt, ob ich schon was gegessen habe (das war das Herbstfest vom Therapeutischen Reiten, wo ich seit vielen Jahren helfe und ich war als Helferin dort)

Ich war da mit meiner allerbesten Freundin, die schon viel älter ist als ich und ich wollte irgendwie mit ihr drüber reden, aber ich konnte nicht. Und ich kann mit ihr wirklich über alles reden, ich vertraue ihr so sehr. Aber es ging nicht und ich wollte auch die schöne Stimmung nicht kaputt machen.
Deswegen musste ich das hier mal loswerden, tut mir leid...
 
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