Eifersucht zwischen Hund und Kind

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  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #21
Wie alt ist das Kind überhaupt? wenn das irgendwo steht dann hab ich es überlesen. Aber dein Sohn wird ihn vielleicht als Konkurrenz ansehen.

Wie wurde dein Sohn auf den Hund vorbereitet? Hatten die beiden eine Kennelernzeit beim Züchter. bzw. Tierheim oder wo auch immer ihr ihn herhabt?

Ich stelle mir das vor für deinen Sohn als ob er plötzlich ein Geschwisterchen hat und er sich zurückgesetzt fühlt, darauf folgt er mag den Hund nicht, der Hund merkt das und schon habt ihr den ganzen Mist.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #22
hmmm okay..hund ärgern ist ausgeschlossen.
aber ignorieren finden hunde auch gaaanz ganz doof.
kac*kt er hin,rempelt ihn um,springt ihn an,macht sachen kaputt,bekommt er aufmerksamkeit.
also dein sohn ist glaub ich 4?
sicherlich kannst du dich mal in ruhe(ohne hund) hinsetzen und in ruhe mit ihm reden.
das du und er zusammen arbeiten,damit lisa lieber wird .
wenn das mit der handfütterung nicht so klappt,dann vllt mal die brocken werfen,dann muss er dem hund nicht zu nahe kommen ;)
oder ihn vllt mal sitzt machen lassen(also sohn gibt die befehle,du bist immer dabei und überwachst)
oder du fährst mit sohnemann in ein tierladen,er darf ein tolles spielzeug für lisa aussuchen und ihr tobt damit.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #23
Kurze frage an die HUndebsitzer und profis hier....

Nur mal ein gedanke..Kann es sein das der Junge vielleicht auch Angst vor dem Hund hat? Und ihn deswegen nicht mag und ignoriert? oder das das wirklich wie bei geschwistern ist und plötzlich ist ein baby/Hund da und man muss sich die Mama teilen.

Darum würde mich wirklich mal interessieren wie das Kind der Sohn auf den Hund vorbeireitet wurde.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #24
nochmal:
Lilly-Walker -ich hatte nicht vor, gegen Dich zu wettern, sondern habe Deinen Beitrag schlichtweg nicht gesehen.
Ein Türgitter haben wir schon, aber der Hund springt dummerweise drüber. Zumindest nachts.

Ich habe das wettern nicht auf mich bezogen, wollte das nur generell anmerken;)

Hm, mal überlegen....

Ist dein Mann vielleicht handwerklich geschickt? Oder gar du selber?

Dann wäre es vielleicht eine Option das Gitter nach oben hin mit einem leichten Holzrahmen zu verlängern. Mit ein paar Hölzern und Maschendraht oder Katzennetz dürfte das zu bewerkstelligen sein.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Kurze frage an die HUndebsitzer und profis hier....

Nur mal ein gedanke..Kann es sein das der Junge vielleicht auch Angst vor dem Hund hat? Und ihn deswegen nicht mag und ignoriert? oder das das wirklich wie bei geschwistern ist und plötzlich ist ein baby/Hund da und man muss sich die Mama teilen.

Darum würde mich wirklich mal interessieren wie das Kind der Sohn auf den Hund vorbeireitet wurde.

Ich antworte mal als dreifache Mutter und behaupte JA, das kann durchaus so sein.

Konkurrenzdenken ist bei Kindern nicht selten und das können die lieben Kleinen durchaus auch auf ein Tier beziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #25
In den meisten Fälle, Wussel, wo Kinder Angst vor Hunden haben, versuchen sie nciht ihre Angst zu verdecken und den Coolen zu spielen, wenn der Hund kommt und ihn ignorieren. Alle Kinder die ich kenne die Angst vor Hunden haben weichen zurück, machen deutlich, dass sie weg wollen, werden von ihren Eltern auf den Arm gehoben, fangen an zu kreischen oder weinen, aber ich kenn kein Kind -gerade mit 4 Jahren-, das einfach ignoriert. Kann aber sein, dass ich mich täusche.

Übrigens, ein Nachbarskind hat heftige Angst&Panik vor meiner Hündin Mona, war aber nach ein paar Gesprächen bereit sich seiner Angst zu stellen, weil Mona genauso viel Angst vor ihm hat wie der Junge vor ihr. Wir haben es versucht mit einem Trick. Mona an ihren Lieblingsort "deponiert", an dem sie die Ruhe selbst ist, das ist der Kofferraum, und dazu noch ihre Decke und einen Knochen. Kofferraumtür aufgelassen und Kind hat aus ein paar Meter Entfernung Leckerlis in den Kofferraum geschmissen. Das haben wir täglich gemacht, gesteigert (sprich: der Junge ist näher gekommen, iwann aus der Hand gefüttert, dabei gestreichelt) zwei Monate lang. Inzwischen kann der kleine Junge mit Mona und mir zusammen Ball spielen und sie streicheln, nur darf er auf gar keinen Fall Zurückzucken.
Das nur nebenbei.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #26
ja, das argument würde auch passen... das der junge eifersüchtig ist.

ich denke das ist eine absolut verfahrene situation, in der ich nur noch hilfe eines trainers suchen würde...

denn im moment wirds so sein, egal was du machst, es wird falsch sein. wenn du dem hund aufmerksamkeit schenkst wird das deinem sohn nicht gefallen, und umgekehrt.

ich mein, sei mir nicht böse. es ist auch nicht böse gemeint. aber wenn dein sohn schon sagte, er will keinen hund sondern katzen. warum hast du mit dem hund nicht noch etwas gewartet? es gibt nun mal "hundemenschen" und "katzenmenschen", die die jeweilig andere tierart nicht besonders mögen.

ich wäre z.b mit 2 katzen im haus auch nicht glücklich...
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #27
Es müsste etwas geben was dem Hund Freude bereitet und wozu du deinen Sohn auch bewegen kannst sodass man eine gemeinsame Aktivität hat und jeder der Beiden merkt "hey so blöd ist der andere ja gar nicht" Vielleicht Schlittenfahren da wären beide zusammen schon mal an der Luft und vielleicht ergibt sich dann was. Viele Hunde laufen ja gerne dem Schlitten nacht und springen und toben vielleicht gefällt es den Zwei.

Aber ich kann gut verstehen dass dein Sohn den Hund nicht mehr mag gerade wegen dem Umrennen und dem Spielzeug kaputt machen.

Mal angenommen du redest mit deinem Sohn und erklärst ihm bzw fragst ihn ob ihr das zusammen schaffen könntet oder ob er will dass der Hund weg kommt, würde er das verstehen und sich mit dir besprechen? Vielleicht könnt ihr euch auf eine Versuchwoche einigen. Sollte dein Kind absolut und unbeirrt gegen den Hund sein dann wird es nicht klappen. Früher oder später wird er anfangen ihn zurück zu ärgern und das ist kein Leben für das Tier und sollte der Hund dann schnappen auch zu gefährlich.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #28
Wir sollten an dieser Stelle nicht vergessen, dass zwei Rassen mitgespielt haben, die gerne jagdlich (oder alternativ) ausgelastet werden. Kurze Spaziergänge mit Kleinkind an der Hand dürften da sowieso nicht reichen.
Es ist also über die bereits genannten Verhaltenstips hinaus auch ein höheres Maß an Auslastung nötig.

Die Voraussetzung "alle Familienmitglieder sollten mit dem Hund einverstanden sein" wäre sicherlich wichtig gewesen, da ist das Kind schon ein Stück weit in den Brunnen gefallen.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #29
Sorry,
da scheint ne Menge Eifersucht im Spiel zu sein, von Seiten des Kindes und des Hundes! Aber Kinder gehn nun mal vor.
Du nimmst den Hund sicherheitshalber mit ins Schlafzimmer und achtest immer drauf, daß er bei dir ist, um das Kind zu schützen. Das ist ja erst mal gut gedacht und nett für den Hund... Aber was ist mit deinem Sohn? Meiner ist in dem Alter doch noch öfters mal nachts in mein Schlafzimmer/Bett gekommen oder zumindestens am Wochenende zum Kuscheln - aber da ist ja der Hund!
Und wenn ein Hund erhöht liegt, Bett oder Sofa und das Kind zum Beispiel am Boden spielt, erhöht das automatisch seine Stelle in der Rangordnung! Das Kind muß auf diesen Stellen auch absolut sicher sein - da hat der Hund halt überhaupt nichts zu suchen und schon ist automatisch wieder ein Stück an der Rangordnung gedreht.

Als unser Sohn damals 4 Jahre alt war und wir den Hund damals geholt haben, haben wir aber auch ihm klar gemacht: Futterplatz des Hundes ist tabu für ihn und in die Nähe des Hundes wird nicht gegangen, wenn er was zu Knabbern hat! Obwohl das nachher eigentlich gar nicht mehr nötig war.

Und auch wenn mich jetzt wieder alle Hundebesitzer hassen, ich würde den Hund in einem anderen Raum schlafen lassen und Tür zu! Der Hund wird vieleicht kurz weinen, aber sich dran gewöhnen und das Kind hat nachts die Möglichkeit, wenn es Angst hat, die Tür offen zu lassen und auf die Toilette oder zu Mutti zu gehen ohne Angst zu haben und zu denken: "Da ist der blöde Hund". Und dann wird ihm zum Spielen der Hund auch wieder Spaß machen. Und der Hund wird merken, daß er im Rudel eben erst nach dem Kind kommt!
LG
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #30
Guten Morgen!
Vielen Dankf für die ganzen Antworten.
Mein Mann und ich haben gestern nochmal über das Thema "Lisa bleibt" gesprochen.
Die ganze Situation wurde für uns alle erst so frustig, als wir -offenbar aus falschem Verständnis- den Hund nicht mehr aufs Sofa gelassen haben und ihn immer weggeschickt haben, wenn unser Sohn dabei war.

Und daß ich meinen Sohn nicht nach seiner Meinung gefragt, ob Lisa zu uns kommt oder nicht, ist auch ganz bewußt so. Er soll sich ja nicht drum kümmern, sondern ich. Ich habe sie ausgesucht und geholt. Er wußte zwei Wochen vorher, daß sie kommen wird. Außerdem wohnen wir auf einem großen Grundstück, recht weit abseits von "allen Wegen" und da wir nachts schon das eine oder andere Mal "Unbefugte" Besucher hatten, mußte eine Abschreckung für diese Leute her und für mich jemand, der mich weckt. Ich will also nicht auf Lisa verzichten. Zumal sie jetzt schon ein Jahr bei uns ist.

Ich bin davon ausgegangen, daß der Hund und mein Sohn schon miteinander auskommen.
Er erklärte mir gestern nocheinmal, daß er sie nicht mag, weil sie ihn umrennt. Er kann draußen nicht rennen, genausowenig drinnen, ohne daß Lisa schneller ist und ihn seitwärts umschubst. Sie achtet überhaupt nicht drauf, ob er irgendwo steht oder sitzt, wenn sie spielt. Wenn sie tobt, macht sie nen großen Bogen, um über die Couch zu jagen und meinem Zwerg "über den Kopf zu springen". Ich kriegts also immer irgendwie eine Pfote ab.

Diese Nacht haben wir einfach alle in einem Bett geschlafen, inklusive Hund. Das war mal entspannt, weil der Hund dann nicht immer irgendwo hingeht, sondern einfach die ganze Nacht durchpennt.

Ich glaube überigens auch, daß mein Sohn eifersüchtig ist. Aber ich kann nur versuchen, meine Aufmerksamkeit gerecht zu verteilen. Indem er z.B. auch Hund spielt und die beiden dann nebeneinander sitzen und jeder Kunststücke macht.
Vobei Lisa schon auf das hört, was der Zwerg sagt. Die Standard-Befehle nimmt sie ihm auch ab.

Eine Frage hätte ich:
deutzia hat geschrieben, daß es wegen der Rangfolge schlecht wäre, wenn der Hund auf dem Sofa sitzt, wären mein Sohn auf dem Boden spielt. Schicke ich sie also auf ihren Platz, wenn der Kleine auf dem Boden spielt und nicht auch auf dem Sofa sitzt?

Die Tierärztin hat uns übrigens empfohlen -damit wir nicht die Türen zusätzlich "verbauen" müssen- den Hund vom Überspringen der Türgitter mittels Klapperbox abzuhalten. Die also rufen und immer wenn sie ansetzt zum Springen, den Krachmacher werfen. Sinnvoll?
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #31
Hey, das ist doch schon mal eine Basis, wenn das Lisa-bleibt-Gespräch positiv verlaufen ist.

Wenn die Abneigung eures Sohne vorwiegend daraus resultiert, dass euer Hund für den kleinen Drops einfach noch zu stürmisch ist, dann ist ja Hopfen und Malz noch nicht verloren. Vielleicht kannst du deinem Sohn nochmal erklären, dass Lisa ihn nie mit Absicht umrennt oder weil sie ihn nicht mag, sondern weil sie halt auch noch etwas arg stürmisch und dabei ein bisschen trampelig/trottelig ist und das sich das bessern wird, je älter Lisa wird, je größer er selbst wird und vor allem je mehr mehr er versucht, sich mit ihr zu beschäftigen. Vielleicht kannst du ihm ja auch erklären, dass ihr Lisa nicht zuletzt deswegen geholt habt, damit sie ihn beschützt und auf ihn aufpasst und sie euer Haus sicherer macht.

Das mit der falschen Rangordnung, wenn der Hund auf der Couch liegt und das Kind in der Zeit am Boden spielt, vergiss mal ganz schnell wieder (dann würde die Rangordnung bei mir zuhause seit fast zwölf Jahren völlig schief laufen). Wichtiger ist da eher, dass dein Hund nicht versucht, sich zwischen euch zu drängen, wenn ihr mal kuschelt oder auch Platz macht, wenn euer Sohn den Platz neben euch "beansprucht". Der Rangniedere hat dem Ranghöheren immer Platz zu machen, kann aber ansonsten liegen, wo er mag. Diese Zeremonie des Platzanspruches vom Ranghöheren geschieht allerdings im Gegenzug immer ganz ruhig und weder mit hektischen Gesten noch mit lauten Tönen. Vielleicht wird das bei euch nicht von heute auf morgen ohne Protest und Grummeln eures Hundes klappen, weil das Verhältnis zwischen den beiden lange nicht so doll war, aber das wird sich schnell geben, sofern dein Sohn auch mal auf Lisa zugeht und sich auf sie einlässt.

Bevor du versucht, den Hund mit der Rappeldose aus dem Kinderzimmer zu vertreiben, bzw. am Überspringen des Hundegitters zu hindern, versuch lieber mal, den Hund wirklich dahin gehend zu erziehen, dass er dieses Zimmer nicht mehr betritt. Geh ruhig ins Kinderzimmer mit Lisa im Schlepptau, dreh dich im Türrahmen zu ihr um und gib das Kommando "stopp". Bleibt sie dann im Türrahmen stehen, schiebst du direkt ein Leckerchen hinterher. Das hat den Vorteil, dass euer Hund keine anonyme Sperre in Form eines Gitters hat, dessen Sinn er nicht versteht und das für ihn eher eine Aufforderung zum Überspringen darstellt, sondern die Grenze ist von dir als Leader durch ein Kommando gesetzt. Es wird vielleicht am Anfang etwas umständlicher, den Hund wirklich dabei auch im Auge zu haben, um anfangs immer auf die Einhaltung des Kommandos zu bestehen, aber auf Dauer wird es effektiver sein und auch eure Rangordnung weiter festigen. Du als Leader hast das Recht, dem Hund den Zugang zu einigen Räumen zu verweigern und auf dieses Recht bestehst du dann - hier auch wieder ganz ruhig, cool und souverän. (Übrigens kannst du dir mal das Thema von Suno durchlesen. Suno hat es darin ganz toll erklärt.)

Da ja anscheinend die Abneigung deines Sohnes gegen den Hund eher aus Missverständnissen und ungestümen Rempeleien herrührt, ist aus meiner Sicht keine irreparable Abneigung und die beiden wachsen doch vielleicht noch zu einem richtig tollen Team zusammen. Vielleicht könnt ihr ja auch mal zusammen zu einem Agility-Schnuppertraining gehen. Da können sich quasi Hund und Kind einen Spielplatz teilen und zusammen spielen/trainieren. Ansonsten kann man sich ein paar dieser "Spielgeräte" auch selber machen oder auch kaufen und im Garten oder Park aufbauen (Slalomstangen oder Tunnel z.B.). Das hat natürlich den Vorteil, dass dein Sohn nicht nur zugucken muss, sondern auch selber mitspielen kann, was im Verein weniger gern gesehen wird, da ja alle mal trainieren wollen. Ich glaube, die beiden könnten gleichermaßen Spaß daran haben und so eine Basis finden, auf der sich dann prima aufbauen lässt.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #32
Zum Thema "Höllen-Mix":

Ich glaub wir haben zuhause 2 der sogenannten "Höllenmixe" ;D.
Die eine Beagle-Pointer, der andere Bordercollie- Appenzeller Senne.
Und mit genug Auslastung, Schmuseinheiten und Training, klappt das ganze wirklich wunderbar.

Und gerade sehe ich, was Dogma geschrieben hat und da ist dann von meiner Seite aus nichs mehr hinzuzufügen. ;)

Ich wünsche viel Glück!
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #33
Dem Hund den Zugang zum Kinderzimmer zu verwehren ist schwierig. Ins Spielzimmer darf sie nicht, das weiß sie. Aber das Kinderschlafzimmer ist ein Durchgangszimmer zu unserem Schlafzimmer. Wir müssen da also immer durch, wenn wir ins Bett gehen.
Ist das vielleicht zu verwirrend oder kann der Hund das unterscheiden, daß sie da nur mit mir zusammen durchgehen darf?

Den Text zum Thema Rangordnung habe ich gelesen. Ich habe da schon ganz viel drüber gelesen. Aber wenn da nicht jemand konkret sagt, so ist das bei "Dir und Lisa" stehe ich völlig auf dem Schlauch. Ich komme aus der Theorie nicht raus.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #34
Ich weiss ja nicht ob Kind und Katze das selbe ist aber als ich meinen Kater bekam, meinte meine Hündin nach einer Woche das Sie in die Wohnung pinkeln muss .... Dabei hat Sie sich genau neben mich gestellt mich angeschaut und gepinkelt !

Anfangs schimpfte ich Sie , wurd aber nicht besser ... Dann überlegte ich mir warum Sie das macht , hmmm Sie will Aufmerksamkeit ob die gut oder schlecht ist , ist egal ( bKinder machen das auch oft so ) also ignorierte ich Sie gezielt wenn Sie das machte und das Pippi machte ich ich erst weg weg als ich ein bischen mit dem Kater gespielt hab ...

Um Sie bemühte ich mich ganz gezielt neben der Katze und mit der Katze !!

Und siehe da knapp zwei Wochen später war der Spuck vorbei ...
Vlt möchte Sie aufmerksamkeit nicht nur von Dir sondern auch von deinem Sohn und zwar gezielt nicht weils sein muss :)
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #35
"Der Rangniedere hat dem Ranghöheren immer Platz zu machen, kann aber ansonsten liegen, wo er mag." - Das ist total richtig, wie es eben sein sollte. Wenn es aber (noch) nicht funktioniert, muß man eben erst mal andere Maßnahmen treffen bis die Rangordnung klar ist. Also Hund nicht erhöht liegen lassen!
Und bitte Hund nicht wegschicken, wenn Kind da ist! Das würde für den Hund wieder nur bedeuten "Wenn der da ist, darf ich nicht zu Frauchen". Ich meinte nachts, wenn alles schläft, dem Kind die Möglichkeit geben ohne Angst zu Mutti oder zur Toilette zu gehen. Und nur da den Hund "aussperren" bzw. den Schlafplatz anders wählen!
Und dann mit Kind und Hund draußen zusammen spielen. Wir haben zum Beispiel damals Verstecken gespielt. Der Sohn hat sich hinter einem Baum oder was weiß ich versteckt. Der Hund mußte suchen. Da hat sich dann auch der Sohn gefreut, wenn ihn sein Hund gefunden hat! Aber es gab trotzdem auch immer Phasen, wo das Kind gebrüllt hat "Der Hund soll ins Tierheim", weil der Hund ihm seine mühevoll gesammelten, wunderschön aussehenden Stöckchen geklaut hat (Wir wohnen am Wald). Aber als Beide älter waren, waren sie ein Team!
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #36
das mit dem Klappern ist auf jedenfall sinnvoll damit kann man Hunde viel abgewöhnen wichtig ist nur es immer im richtigen Moment zu machen nicht zu früh und nicht zu spät. Der Hund muss richtig erschrecken so merkt er sich sehr schnell dass er nicht über die Absperrung springen darf
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #37
Aber das Kinderschlafzimmer ist ein Durchgangszimmer zu unserem Schlafzimmer. Wir müssen da also immer durch, wenn wir ins Bett gehen.
Ist das vielleicht zu verwirrend oder kann der Hund das unterscheiden, daß sie da nur mit mir zusammen durchgehen darf?

Ja, das lernt euer Hund zu unterscheiden. Du kannst diesen Unterschied deutlich machen, indem du immer an der Türschwelle stehen bleibst und jeweils ein Kommando gibst. Soll sie draußen warten, fällt das Kommando "stopp"... soll sie mitkommen, sagst du "komm" oder vielleicht sogar "go", denn dann kannst du es auch später mit geworfenem Hundespielzeug trainieren. Sofern das "stopp" einmal richtig sitzt, fliegt ein Ball oder ähnliches ind Kinderzimmer, du sagst an der Türschwelle "stopp", dein Hund muss draußen warten, dann kommt das "go" und Lisa darf sich ihr Spielzeug aus dem Zimmer holen. Zu Beginn kannst du sicherheitshalber mit Leine üben (am besten mit Geschirr, damit die gespannte Leine nicht am Hals ruckt, wenn Lisa mal zu stürmisch ist). Irgendwann lässt du das "stopp" weg, die Leine hindert sie daran, ins Zimmer zu rennen und auf das "go" lässt du die Leine los. Es funktioniert auch gut, wenn du Leckerchen ins Zimmer wirfst und nur auf "go" hat sie die Möglichkeit und auch Erlaubnis, reinzugehen und es sich zu holen.

Übrigens sind die gemeinsamen Nächte im Bett eine tolle Möglichkeit, die Zusammengehörigkeit in eurem kleinen Rudel zu fördern. Wenn alle ganz friedlich "auf einem Drubbel" liegen, dann ist das schon die halbe Miete und das Verhältnis von Kind und Hund zumindest aus Sicht des Hundes gar nicht so gestört, wie es den Anschein macht - was ja auch dadurch bestätigt wird, dass Lisa die vom Sohnemann gegebenen Kommandos aus durchaus befolgt. Vielleicht könnt ihr das auch tagsüber mal machen. Ihr legt euch einfach zu dem Hund auf den Boden und kuschelt nur ganz eng, ohne Spiel, ohne Toberei. Lies deinem dabei vielleicht ein Buch vor, damit es ihm nicht langweilig wird. Wichtig ist nur, dass die beiden auch die Nähe des anderen genießen können, ohne dass immer einer versucht, den anderen abzudrängen oder gar über den Haufen zu rennen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

das mit dem Klappern ist auf jedenfall sinnvoll damit kann man Hunde viel abgewöhnen wichtig ist nur es immer im richtigen Moment zu machen nicht zu früh und nicht zu spät. Der Hund muss richtig erschrecken so merkt er sich sehr schnell dass er nicht über die Absperrung springen darf
Eine Rappeldose sollte nur der letzte Ausweg bei gravierendem Fehlverhalten sein. Sie soll niemals eine Einfach-mal-so-Erziehungsmaßnahme sein, zumal sich diese "Schrecksekunde" beim Hund schnell abnutzt und obendrein die meisten das richtige Timing erst gar nicht beherrschen und sich erst genauestens von einem Trainer zeigen lassen sollten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #38
die rappeldose ist wirklich ein extremes mittel, genauso wie wurfketten und ähnliches.

Und als laie läuft man gefahr, dass der hund das rappeln nicht mit dem überspringen, sondern mit etwas andrem verbindet. nicht sinn der sache, oder?

@deutzia:

ich sehe hier absolut keine rangfolgeprobleme, und keine angst seitens des kindes. das was du empfiehlst führt auf dauer nur dazu, dass der hund das kind immer weniger ausstehen kann. denn sie WIRD ja fürs kind zur seite geschoben.
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #39
Die Rappeldose ist bei mir im Einsatz wenn es klingelt und der Hund bei "Aus" weiterbellt, nicht aber bei anderen Dingen da sie wirklich "hart" ist ...

Meine Katze darf fast überall rauf was der Hund nicht darf.
Man möchte meinen jetz denkt der Hund Sie ist Ranghöher, ist aber nicht der fall !
Mein Hund versucht trotzdem immer die Katze " zurecht zuweisen" weil der Hund meint er steht über der Katze ... Also das mit der Couch und erhöten sitz Plätzen funtioniert nicht immer .... Wenn dann sollte der Hund vielleich prinzipiell ga nimmer auf die couch und nicht nur wenn das Kind kommt ....

Hund und Kind sollten spielerisch zusammen finden ....


Kann man den nicht Tierpsychologen wie am Rütter Emails schreiben ?

lg
 
  • Eifersucht zwischen Hund und Kind Beitrag #40
Ich glaube mit einer Email an nen Tierpsychologen wird es nicht getan sein. Man sieht ja hier im Thread schon, wie komplex das ganze ist.
Ich glaube nicht, daß ein proffessioneller Tiertrainer/-psychologe, Antwort geben wird, wenn er das Zusammenspiel zwischen dem Hund und der Familie gesehen hat.
Das wären wohl einige Emails, die man austauschen müßte ;)

Wie ich schon schrieb, sind wir alle (bis auf den Zwerg) eigentlich glücklicher, wenn sie mit auf der Couch liegt. Bei mir geht sie sofort beiseite, wenn ich mich dem Sofa nähere -aber auch nur, weil sie wohl Angst hat, ich setz mich drauf. Werde versuchen die Tips umzusetzen. Wie ist das denn, wenn mein Sohn kuscheln möchte? Kann ich den Hund dann beiseite schieben? Und ist "Kind_links, Hund-rechts" neben mir eine zu unklare Aussage?
 
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Eifersucht zwischen Hund und Kind

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