Hallo,
ich kenne Michael Grewe von Seminaren, seine Bücher habe ich aber bisher noch nicht gelesen.
Von dem was er in den Seminaren zum Thema Hund und Mensch bzw. Erziehungssachen zu sagen hat finde ich ihn sehr gut! Mir haben seine Vorträge immer gefallen, was er sagt klingt logisch, nachvollziehbar und gerade wenn es um das Thema Emotion geht, kann ich mich ihm vollständig anschliessen. Warum er umstritten ist? Wahrscheinlich weil er nicht so der Freund von Leckerlies in der Hundeerziehung ist. Er setzt da mehr auf Beziehung und Umgang.
Meine Meinung: Klar kann man einen Hund ganz ohne Leckerlies erziehen, aber sagen wir mal 98% der Menschen sind dazu schlicht nicht geeignet

. Somit sind Leckerlies definitiv ein gutes Hilfsmittel für uns Menschen, weil wir nunmal typisch Mensch sind, und so sind wie wir sind. Wir haben eben Emotionen und der grossteil von uns, kann seine Aufmerksamkeit dem Hund nicht so zuteilen, dass es nur erzieherischen Charakter hat.
Es gibt bei fast jedem Experten Dinge, denen bei denen ich absolut der gleichen Meinung bin und Dinge wo ich nicht ganz übereinstimme.

Ich denke das ist normal. Ich würde nie sagen, ich arbeite nach der Methode von X oder Y.
Ich habs schon mal irgendwo im Forum erwähnt:
Mir hat mal jemand gesagt: Das Wissen über Hundeerziehung und Verhalten ist wie ein Kochbuch das ich mir selbst zusammen stelle. Ich sammle mir von jedem die Dinge die mir "schmecken".

So gehe ich auch vor.