Naja, ich bin eher der Meinung, dass zwar der Body und das Objektiv übereinstimmen sollen (jetzt nicht in dem Sinne vom richtigen Anschluss sondern Leistung), aber ich habe meine DSLR nun schon (fast) 4 Jahre, es hat sich in der Zeit sehr, ich meine wirklich sehr viel getan, aber ich vermisse an meiner DSLR rein gar nichts, denn was bringt mir eine Videofunktion, wenn sie noch gar nicht wirklich ausgereift sind (und das nun nicht nur auf die DSLR bezogen, ich finde auch bei den DigiCams und bei Handys ist die Video und auch HD-Funktion nicht immer so ausgereift wie man sie von VideoCams [zumal hier die HD-Funktion auch noch nicht sooo ausgereift sind, wie viele immer denken] kennt und viele dann entäuscht von der Funktion sind), was bringt mir ein neuer Body, wenn ich den aktuellen ggf. noch nicht ganz behersche und ich kann mir gewiss nicht vorstellen, dass man seine Cam als Hobbyfotograf in ein paar Jahren (gehen wir mal von 4 - 5 Jahre aus, da tut sich ja einiges im Technikbereich) so vollkommen ausgeschöpft hat, das man sich eine neue kaufen muss.
Wenn ich mal von mir ausgehe muss ich sagen, dass ich 3 Jahre mit einem Standardobjektiv auskam (klar das ist nun mal ein extrem Fall), aber selbst wenn man sich in den 4 - 5 Jahren jedes Jahr ein Objektiv kauft, denke ich nicht, das man seine Cam vollkommen kennt. Und wenn man sich jedes Jahr ein Objektiv kauft, hat man die 2000 € auch schnell erreicht.
Ich habe für meine DSLR derzeit "nur" ca. 1100 € bezahlt, da ist nun der Body und zwei Objektive enthalten, und es sind gewiss keine "super-mega-knüller" Objektive, wobei ich von ihnen schon ziemlich angetan bin, aber eben nicht Lichtstark.
Zudem, hast du mal nachgeschaut, was alleine das Objektiv von der Person ca. gekostet hast? Es ist derzeit für 516 € bei Amazon (Für Nikon D-Reihe) zu erwerben, klar ist/war die 40D (so meine ich mich) nicht einer der Mega teuren, aber auch nicht einer der billig dinger (zumindest zur Zeit als sie auf den Markt kam).
Und wie ich gerade schon schrieb, man selber MUSS wissen was man selber machen möchte!
Ich weiß zwar nun nicht, in wie fern die Person in deiner Agentur ausgebildet ist und auch nicht für welche Agentur er und du arbeitest und will auch niemanden was unterstellen (

), aber ich denke, wenn man wirklich zum Profi-Fotograf ausgebildet werden möchte (und dies nicht nur eine Phase ist), sollte man gleich zu besseren greifen, aber man muss eben selber wissen was man von einer DSLR erwartet und noch viel mehr sollte man sich im klaren sein, dass selbst die billigen auf dauer nicht billig bleiben (nun im bezug auf das Equipment, also jetzt mal nur auf die Objektive gesehen, denn mein neuestes (Sigma 70 - 300mm F4,0 - 5,6 Makro) ist nicht sonderlich Lichtstark und hatte dennoch 180 € gekostet, das mag sich zwar nun wenig anhören, aber da dies kein "spezielles" Objektiv ist würde es noch erheblich teurer werden. Mein Traum Objektiv ein FishEye z.B. kostet derzeit ab 600 € aufwährts (je nachdem, was man für eine Kameramarke hat).
Daher finde ich es als rausgeschmissenes Geld, wenn man sich erst alles kauft (um zu schauen, ob es wirklich was für sich ist) und es dann hinterher nicht weiter verwenden kann denn, ich meine, das gerade Canon und Nikon nicht immer ein und das selbe Bajonett (unter den eigenen Modellen versteht sich) verwendet (hier lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren, wenn ich falsch liege!
Zumal ich als Neuling und Einsteiger nicht das Risiko eingehen würde 2000€ für etwas auszugeben, da ich noch nicht abschätzen kann, was wirklich draus wird.
Ich würde Grundsätzlich von einer DSLR abraten, wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob eine DSLR das richtige für sich ist, denn einfach mal auf den Auslöser drücken ist (so finde ich) nicht, da sind dann oft die Kompakten sogar besser, wenn man aber sich mit der Technik beschäftigen möchte und da auch Zeit investieren möchte, rate ich viel eher zu einer DSLR, da sie mit etwas "know-how" doch weit aus bessere Fotos machen als die Kompakten
