Grüß dich,
Bei der Rohfütterung hast Du den Vorteil, das du jeden Inhalt selbst bestimmen kannst - die ganzen Konservierungsmittel, E-Stoffe und andere Dinge die ein Hundekörper nicht braucht (Getreide, etc.) fallen somit weg. Die Angaben bei den minderwertigen, industriellen Futtermitteln sind recht schwammig und man kann teilweise nur mehr erahnen was 'wirklich' im Tierfutter drinnen ist. Per Gesetz gibt es sogar einige Stoffe, die zwar ins Tierfutter rein dürfen, aber die nicht deklariert werden dürfen. Und da die Ernährung bei der Gesundheit ein riesengroßer Faktor ist - wenn nicht überhaupt der größte - möchte ich schon sehr genau wissen, was mein HUnd zu sich nimmt.
Mittlerweile gibt es schon einige Untersuchungen und Arbeiten, die zeigen, dass HD nicht nur rein vererblich ist, sondern auch eine falsche Ernährung dafür zuständig ist - als Beispiel für Ernährung.
Wenn du dich dafür interessierst, schau Dich nach passenden Büchern um, vor allem 'Schwarzbuch Tierfutter' bietet da wirklich sehr gute recherchierte Daten und Fakten, was so alles im Tierfutter landet. Teilweise wird sogar überlegt, den Haushaltsmüll irgendwie im Tierfutter 'unterzubringen'. Und bevor ich sowas meinem Begleiter/Freund ein Leben lang zu füttern gebe, kann ich die Rohfütterung wirklich empfehlen.
Hast Du es zu Anfang versucht, das Fleisch/Futter mit Salz ein wenig zu würzen? Gerade Hunde brauchen sowieso Salz und die meisten, die ich kenne, springen auf Salz an und fressen das Futter dann da Salz ja ein Geschmacksträger ist. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Ganze zuzubereiten:
* Mache ne normale Suppe nur mit Salz, Kartoffeln, Rindsfleisch etc. und pürier es nachher.
* Mach es ihr schmackhafter, gib Eier, Honig, geriebene Kürbiskerne, Kürkisgernöl oder anderes drüber.
* Nudeln in der Pfanne mit Wasser, Karotten und Fleisch erhitzen, bis daraus 'Saftfleisch' geworden ist.
* gib Käse drüber
* etc.
Viele Hunde die ich kenne, essen es roh leider auch nicht, wenn man es jedoch ein wenig dünstet/erwärmt wird es dann von den meisten gefressen. Was jedoch auch bei vielen hilft - inklusive meinem eigenen Hund: lass ihn hungern, wenn er nichts frisst

Dein Hund wird betsimmt nicht vom Fleisch fallen, wenn er mal zwei Tage nichts frisst - irgendwann kommt der Hunger doch hoch und er frisst alles, was du ihm hinstellst.