Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen?

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  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #21
Ich denke auch man kann nicht jeden Terrier über einen Kamm scheren. Und es sind die Halter und nicht die Hunde! Meine Schwester hatte auch mal einen Westi, auch weil er so niedlich ist. Das er jetzt großartig eine Erziehung genossen hat, glaub ich auch nicht, das normale Programm halt. Jedenfalls wenn sie zu Besuch war, natürlich mit Hund, hat der sich wunderbar mit meiner Katze vertragen. Obwohl er eigentlich keine Katzen kannte. Die zwei sind dann zusammen durch die Beete von meiner Mutter geflitzt. Wir fanden es lustig - meine Mutter nicht!:mrgreen: Aber das ist wahrscheinlich auch eine Ausnahme.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #22
Ja stimmt, sie heißen Parson- Russell- Terrier Hübsche Gesellen, aber nach den Foxterriern und Jack- Russell- Terriern direkt die härteste Nummer für mich, was Terrier allgemein angeht. Gerade die letzten beiden sind sehr beliebt momentan und sprengen alle Tierheime. Unser Nachbar musste seine Jacky Hündin auche erst abgeben, weil sie anfing nach den Kindern zu schnappen :?
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #23
Hmm, könnte sogar genau so ein Parson Russell sein, wenn ich's recht bedenke. Ich kenn mich da ja nicht aus, aber so in etwa, was Farbe und Größe angeht, das kommt schon hin...

War heute bei der Polizei. Durch meine gestrige Meldung beim Ordnungsamt wird aber schon ein Verfahren eingeleitet, alles nicht so einfach mit dem Behördendschungel...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Habe heute Abend noch mit ein paar Nachbarinnen gesprochen. Die sind mir für die Anzeige dankbar, der Hund war ihrer Aussage nach heute schon wieder ausgerissen und in unmittelbarer Nähe unseres Gartens (und ihrer Gärten, die Leute haben kleine Kinder, Hunde, Katzen, Meerschweinchen...). Eine Nachbarin meinte, sie hätte die Halterin "richtig gefaltet"...

Es scheint also alles noch schlimmer, selbst jetzt hat sie ihre Terrier nicht im Griff. Ich spreche im Plural, denn es sind zwei, ich glaube Geschwister (?). Allerdings ist nur einer das Problemtier, der immer abhaut. Da muss dringend ein Riegel vorgeschoben werden.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #24
hey frank,

es tut mir leid was mit deiner hübschen passiert ist.

das problem bei terriern ist dass die leute sie absolut unterschätzen. die eltern meines freundes haben auch eine Terrier-Dame, genauer gesagt einen Jack russel. und dieser durchgeknallte hund springt aus dem stand gut und gern seine 120cm hoch, mit anlauf locker mehr.

in diesem fall finde ich auch dass der dame die hunde (oder wenigstens dieser eine hund) entzogen gehört. meiner meinung nach bemüht sie sich nicht mal wirklich das tier zu bändigen (denn ein 2m-zaun hält auch einen kleinen terrier auf).
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #25
Meine Jessy war eine reinrassige Jack Russel Terrier Hündin. Deren Mutter hat Katzen tod gebissen (laut erzählung der Züchterin) Jessy war ein Jagdhund, aber eigentlich nie agressiv und KEIN Beller, die hat so gut wie nie gebellt. Einmal hat so eine Katzen (Die nun wirklich nicht zu den freudnlichsten Tieren zählen....) ihr fast ein Auge ausgekratzt, weil sie schnüffeln wollte und spielen (100%) Danach hätte sie Katzen definitiv tod gebissen, aber nie eine bekommen weil sie sich abrufen ließ.
Naja und dann kam der Tag als eine Babymietze plötzlich bei uns im Garten war, wir haben gar nicht reagieren können und Jessy war bei ihr. Die Kitte hatte aber keine Angst, woher sollte sie das auch wissen. Und ja... dann haben die gespielt, als hätte Jessy nie was anderes getan. Die Kitte hat ihre Nase spielerisch attackiert und wurde von Jessy abgeschleckt´bis sie klatschnass war, oder über die ganze Terrasse geschliffen wenn sie geschnüffelt hat. Die Kleine kam jeden Tag zum Spielen rüber (freiwillig) und danach wollte Jessy auch nur wieder Spielen. Leider ist die Katze irgendwann nie wieder gekommen, hat sich ein neues Heim gesucht. =(
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #26
Um nochmal auf den Westie meiner Eltern zurückzukommen. Das war ja so ein "Hündchen", der sich total überschätzt hat, meinen Berner Sennenhund angegangen ist und mit fletschenden Zähnen vor seinem Futternapf sass und niemand durfte sich ihm nähern, wenn er frass...:roll: Meine Mutter damals: geh das bloss nicht dran, der schnappt wenn er das Futter da hat.:shock:
Mein Vater hat zwar öfter mit ihm "geschimpft", wenn sich dieser Hund danebenbenahm, aber leider völlig falsch.:( Sprich: er hat ihn dann zu sich gerufen und ihm am Bärtchen gerupft.:shock: Der arme Hund wusste schon, was ihm blüht und ist mit eingekniffenem Schwanz zu meinem Vater gewackelt...(Mein Vater hat ihm NIE wehgetan, nicht falsch verstehen!!) aber er hat ihn völlig falsch erzogen! Ranlocken und dann bestrafen geht ja gar nicht.:(

Nun ja, eines Tages kam ich...
Meine Eltern waren bei mir zu Besuch. Mit besagtem Westie. Der stürzte sich natürlich sofort auf den WASSERNAPF! :eusa_doh:von meinem Bernie und blieb dann davor fletschenderweise liegen! Mein Riesenhund hatte Angst und ist abgedreht!
Meine Eltern meinten: da kann jetzt keiner mehr hin!

Ich konnte das nicht mit ansehen und hab diesen kleinen Stinkstiefel in die Schranken gewiesen. Hab mich vor ihm aufgebaut und ganz ruhig und "sachlich" AUS gesagt, aber in einem bestimmten Ton! Der kleine guckte mich völlig irritiert an! Sowas kannte er bislang wohl noch nicht. Er hat aber trotzdem weiter die Zähne gefletscht und den Napf verteidigt. Ich hab ihm dann kurzentschlossen und nur ganz kurz in den Nacken gegriffen und sofort wieder losgelassen. Und nochmal AUS gesagt. (Kommentar meiner Eltern und besonders meiner entsetzten Mutter: was machst Du denn mit dem armen Hund???)
Was daraufhin geschah, konnten weder meine Eltern noch ehrlichgesagt ich glauben:mrgreen: Dieser kleine Giftzwerg sass daraufhin den ganzen Abend total friedlich neben mir und hat mich "angehimmelt" und sich kraulen lassen....:lol:

Ich glaube er hat "gedacht", endlich ein Rudelführer, der sagt, wo es langgeht..

Und genau DAS ist das Problem glaube ich, wenn sich "kleine süsse" Hündchen so danebenbenehmen. Die werden einfach nicht - oder falsch - erzogen.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #27
Ui, da will ich dennoch fix ein Wort verlieren, auch wenn es bei dir zum Glück gut gegangen ist Petra ;)
Bei einem Hund mit einem derartigen Verhalten sollte nicht einfach nur so eine Methode angewendet werden. Es hätte sich auch ins Gegenteil wenden können und er hätte sich in deinem Arm verbissen. Da muss natürlich grundlegend das Verhalten des Halters geändert werden und so Dinge, die Neid auslösen, hätten gar nicht zur Verfügung stehen dürfen.

Ich gehe davon aus, dass du als (ehemalige?) Hundehalterin wusstest, was du getan hast. Aber nicht, dass auf einmal ein paar Nichthundehalter ganz euphorisch auf die Idee kommen das nachzumachen. Bestimmte Rassen nehmen das auch mal nicht so hin und die meisten Terrierarten (wo wir schon beim Thema sind) gehören leider dazu.

In dem Falle deiner Eltern würde ich direkt mal sagen: Der Westi hat sie erzogen *g* Das geht leider schneller als man denkt.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #28
Huiii.... Mich als JRT halterin auch mal einmisch :D

Also erstmal tut es mir total leid für dich. Und ich wünsche deiner Mieze einen schönen weg über die Regenbogenbrücke!
Mein Bruder hat zwei JRT. Die aber für mich wie meine eigenen sind. Und daher hebe ich viel Erfahrung mit dieser Rasse. Ich würde sie niemals einen anfänger empfehlen, da man sich echt durchsetzten müssen können. Oftmals werden sie echt nur wegen ihrem aussehen gewählt. Ich seh das ja bei uns. Wenn wir mal 8std oder so weg sind (ist sehr selten) dann sind die Hunde danach so überdreht und unausgelastet... das geht gar nicht. Wenn den langweilig ist suchen die sich ihre eigene Beschäftigung. Und wenn sie nichts finden gehen sie eben Gassi, oder zerfressen irgendwas -.- Eddi und Mara machen das nicht. Weil sie immer gut ausgelastet sind. Aber wenn sie es einen Tag mal nicht sind, dann suchen die sich auch was. Gassie gehen können sie ja nicht alleine, weil sie nicht im Garten sollen wenn bei uns niemand zuhause ist. Früher hatten wir mal ne Woche nicht ganz so viel Zeit, weil da ein Todesfall in der Familie war mussten die Hunde in der Woche ein bisschen zurückstecken. Und das hat man total gemerkt. 3 Löcher haben sie in die Wand gefressen... Naja... Das knurren vor dem Futternapf und bellen am Gartenzaun ist alles Erziehungssache, abrufbarkeit und sowas alles sind alles sachen der Erziehung. Eddi und Mara warten immer ganz braf vorm Napf und gehen nicht ans Futter (auch wenn man mal eben den Raum verlässt). Sie gehen erst fressen wenn sie es dürfen. Eddi und Mara haben beide Jagdtrieb. Wenn auf dem Feld ein Hase losläuft, laufen beide hinterher. Wenn ich aber rufe kommen sie zurück und brechen die Jagd sofort ab. Bei Katzen genauso. Bekannt haben zwei Katzen und normalerweise jagen sie diese ja doch mal ganz gerne... gegen den Jadinstinkt wenn plötzlich was losrennt kann man halt nicht wirklich was machen.! Dafür klappt die abrufbarkeit. Die Katze in der Wohnung Eddi und Mara in der Wohnung und der ihre zwei JRT in der Wohnung. Mara ist erst hin. Bleibt stehen, Nackenhaare hoch. Mein bruder dann "Nein! Lieb sein!" und dann gingen die Haare runter und Hund lieb. Sie ist nicht hingelaufen und hat mir ihr gespielt, aber auch nicht hingelaufen und wollte sie jagen. Wenn die Katze in einen anderen Raum gerannt ist, dann sind sie schon aufmerksamm geworden aber mit nem "Nein" war die Katze schon wieder vergessen. Die Hündin von den schläft mit dem Kater sogar Nachts zusammen in einem Körbchen :D Das ist immer voll süß!
Aber ich würde Eddi und Mara nicht alleine mit der Katze in einem Zimmer lassen. Da es halt immer noch Jagdhunden sind. Die auf der Straße framden Katzen ja auch gerne hinterher rennen würden.

Ich finde der Hund kann da nichts für, dass er nicht erzogen wurde und dass auf ihn nicht aufgepasst wird. Der weiß nicht dass er nicht abhauen soll, denn wie es scheint fehlt da die Erziehung in großen mengen! Das Frauchen ist schuld. Die hat den Hund sicher nach dem Aussehen ausgesucht, denn der war bestimmt klein und süß :( und jetzt ist dem Hund langweilig und der sucht sich eine Beschäftigung.

Bei uns in der Straße auch so ein JRT. Jeden Tag geht der alleine Gassi, aber wieso? Weil die Besitzer mit ihm ...öhm... im besten falle 50 Meter raus gehen. Da hat eine Stoffhund besser gepasst. Ein anderer JRT im Dorf, auch nur ne 50 Meterrunde. Einen Balkon. Die beschwären sich dass der Hund alles kaputt macht.! Wieso wohl? Ist dem vllt. langweilig?!
Da vrauch man sich dann ja wohl nicht wundern. JRT passen sich halt seltener den Besitzern an. Die suchen sich eher ihre eigenen Wege. Wobe das Leben mit dem JRT (wenn es einen ansprüchen enspricht) echt wunderschön ist!
Es gibt halt leider nur immer wieder so Leute die meinen sie kaufen so einen Hund, weil die Rasse klein ist und somit wenig Auslauf braucht :(

Eine Freundin von mir und ihre Eltern wollen sich vllt. auch einen Hund holen. Und ich hab dann gefragt was die wollen. Und der Vater möchte ein Dobermann, der Mutter ist das egal und die Tochter nen Labroder. Vater und Tochter beide weil sie gut aussehen. Und ich so, gut dann wollt ihr ja kein JRT. Und er so "Was soll ich denn mit so einer kleinen Fusshupe die nach 5Minuten gehen müde ist?" Boah... da bin ich aber richtig sauer geworden... Wollen sich nen Hund holen gucken nach dem Aussehen und haben von den Charaktern keine Ahnung. Die können froh sein dass ich die Tochter so gerne mag und ich somit alles was schon kurz vor Gespochen war nochmal festgehalten habe und den alles erklärt habe... Jetzt haben sie keinen Hund sondern eine Katze....

Puhh so viel geschrieben. Aber ich mag es halt nicht wenn man z.B. JRT sagt, dass sie, ich sage mal ganz krass, keine tolle Hunderasse sind, weil sie eine Katze zerlegt haben. Es lag ja nun nicht am Hund, dieser hat es zwar getan, sondern an dem Frauchen.
Denn das ist echt eine richtig tolle Rasse, die aber auch richt dolle gefordert werden möchte.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #29
Der fragliche Hund hier ist kein Jack-Russell-, sondern wahrscheinlich ein Parson-Russell-Terrier, also eine Nummer größer. Dass die Schuld bei der Halterin liegt, ist ganz meine Meinung. Daher haben wir sie ja auch angezeigt, nicht aus Vergeltung, sondern aus Vorsorge, denn nier gibt es wie gesagt nach wie vor Katzen und die die Mütter machen sich Sorgen um ihre kleinen Kinder. Dass ich trotzdem keine große Liebe zu diesem Terrier-Doppel entwickeln werde, ist wohl verständlich...

Es gibt hier übrigens auch einen Jack Russell in der Nachbarschaft. Sein Temperament merkt man ihm auch an, aber der Besitzer geht verantwortungsvoller mit dem Tier um.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #30
Es hätte sich auch ins Gegenteil wenden können und er hätte sich in deinem Arm verbissen. Da muss natürlich grundlegend das Verhalten des Halters geändert werden und so Dinge, die Neid auslösen, hätten gar nicht zur Verfügung stehen dürfen.

Bestimmte Rassen nehmen das auch mal nicht so hin und die meisten Terrierarten (wo wir schon beim Thema sind) gehören leider dazu.

In dem Falle deiner Eltern würde ich direkt mal sagen: Der Westi hat sie erzogen *g* Das geht leider schneller als man denkt.

Du hast absolut recht!;) Aber ich hatte noch nie Angst vor Hunden und es ist gutgegangen!:D
Aber ich habe noch ein anderes Beispiel. Damals auf dem Hundespaziergang lernte ich ein Pärchen kennen, die mit ihrem Schäferhund nicht zurechtkamen. Der Hund kam aus dem Tierheim und hatte in seiner Vergangenheit anscheinend sowas wie ne "Schutzhundausbildung" erfahren. Jedenfalls hatte er ganz "vorbildlich" schon 2 Spaziergänger in den Arm gebissen:shock: und er liess keinen Besuch mehr in der Wohnung dieses Pärchens zu. Die Leute waren total verzweifelt und der Hund rannte nur noch an der Leine und mit Maulkorb herum.

Eines Tages sprachen sie mich an. "Dein Hund hört so gut und ist so lieb, wie machst Du das..Wir können gar keinen Besuch mehr bekommen, der Hund rastet total aus und fletscht die Zähne."

Tja, das hat mich dann natürlich sehr interessiert. Und unvorsichtigerweise hatte ich mich angeboten, als "Testbesucher" herzuhalten.:shock:

Ich also da geklingelt und es kamen mir das Frauchen mit einem ziehenden und fletschenden Schäferhund mit Leine und Maulkorb entgegen.
Was hab ich also gemacht? Bin draussen stehengeblieben und hab gesagt: bitte als erstes Leine und Maulkorb ab, dann komm ich rein.
:mrgreen:
Die beiden Besitzer haben mich angeguckt, als wäre ich lebensmüde...
Aber sie haben es gemacht.

Also danach war alles ganz anders. Der Hund fletschte zwar immer noch, aber ich hab mir meine Angst nicht nmerken lassen und hab mich in meiner ganzen Riesenstatur von 165 cm Grösse:mrgreen: vor ihm aufgebaut und hab AUS gesagt. Sofort hörte er auf die Zähne zu blecken und lief mit eingezogenem Schwanz ins Wohnzimmer. Dort liess er mich nicht aus den Augen, aber ich durfte mich hinsetzen, ohne dass er in irgendeiner Weise ein Anzeichen von Aggression zeigte.
Hab dann ein paar mal Sitz und Platz mit ihm geübt, das klappte hervorragend. Die Besitzer verstanden die Welt nicht mehr, und als er mir dann noch sein Quietscheentchen zum Spielen anbot, war es ganz vorbei.:mrgreen:

Tja, was hatten sie gemacht, als dieser Hund die beiden Spaziergänger angegangen ist? Sowas wie: Was machst Du denn da? Du weisst doch, dass man das nicht macht. Böser Hund, Du weisst ja was passiert wenn Du Dich nicht benehmen kannst, Du kommst wieder ins Tierheim...

Und bei Besuch: nein, so geht das nicht, hör mal das sind ganz liebe, da musst Du auch lieb sein...usw...:shock:

Es wurde also auf den Hund (dazu noch in einem lobendem Tonfall bei seinem Fehlverhalten!) eingeredet, aber klare Kommandos waren Fehlanzeige. Und ein Rudelführer weit und breit nicht in Sicht.

Nach meinen Besuch waren die Besitzer übrigens ziemlich dankbar und haben ihr Verhalten total verändert und jede Menge geübt. Der Hund konnte am Ende ohne Leine und ohne Maulkorb spazierengehenund Besuch war auch wieder möglich.
Und zugegebenermaßen war ich auch ein klein wenig stolz auf mich:uups:
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #31
Inzwischen wissen wir von einer anderen Nachbarin, dass der Terrier von Passanten gewaltsam daran gehindert werden musste, die bereits tote Josie zu ...ich weiß es nicht. Die Geschichte lässt uns hier nicht los, grausam...

Viele Grüße
Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #32
Mittlerweile haben wir über einen Aushang Zeugen für den Vorfall gefunden und auch die Frau, die unsere Katze noch verteidigt hat.

Am Samstag hat sich die erwähnte Frau bei meiner Frau gemeldet (ich war am WE nicht da). Sie war in dem ganzen Chaos am 7. Juni leider machtlos und kam zu spät. Konnte den Terrier nicht von der Katze trennen. Eine andere Frau hat offenbar versucht, den ausgerasteten Terrier mit einem Kehrblech zu vertreiben – auch ohne Erfolg. Angeblich hat sich die Halterin noch über diesen Angriff (?!) auf ihr Tier beschwert...

Ein weiterer Mann hat sich auch gemeldet, er war im Auto und hat wohl mitbekommen, wie ein anderer Autofahrer den Terrier mit seinem Wagen abdrängen wollte (Hupe und drauflosfahren). Klingt abenteuerlich, war aber ebenfalls erfolglos. Wenn im Terrier das reingezüchtete Programm abläuft, ist offenbar alles zu spät, jedenfalls wenn die Rudelchefin/Halterin nicht anwesend ist und den Spuk beendet. So muss ich das deuten.

Wirklich bitter. Sowie ich nicht beschäftigt bin, muss ich daran denken, wie grausam und sinnlos unsere Josie sterben musste.

Viele Grüße
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #33
ohh je das tut mir ehrlich leid...da fehlem einem die worte....was sagt den die besitzerin dazu? vielleicht würde eine hundeschule helfen das anderen katzen so ein schicksal erspart bleibt...bez. was wird gegen den terrier und seine besizerin unternommen?

ganz liebe grüße
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #34
Das Ordnungsamt ist auf meine Anzeige hin tätig und ich versuche sie auf Trab zu halten, u.a. indem ich die oben erwähnten Zeugen morgen nachmelde.

Von der Halterin habe ich nichts mehr gehört. Die Zettel wird sie sicher auch gesehen haben. Sie hat sie immerhin hängen lassen...

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #35
Wenn die Sachen stimmen, die über Hund und Halter erzählt werden, wird eine Hundeschule nichts mehr bringen. Wie man sieht, hatte der Hund schon zu viel Erfolg. Entweder Leinenzwang oder der Hund muss in professionelle Jägerhände, der mit dem Verhalten umzugehen weiß. Viele Hundeschulen trauen sich an solche Fälle nicht mehr ran.
Wenn im Terrier das reingezüchtete Programm abläuft, ist offenbar alles zu spät
So ist es. Ein richtiger Jagdterrier wird darauf getrimmt, im Zweifelsfall auch sein Leben einzusetzen. Gilt aber für viele Jagdhundrassen. "Berufsrisiko" der Jagdhunde sozusagen. Wegscheuchen bringt da gar nichts. Auch ein Eindreschen auf den Hund bringt nichts. Im Gegenteil. Entweder wird er erst recht animiert oder verbeißt sich noch in anderen (deswegen sollte man auch nie in eine Keilerei zwischen zwei Hunden eingreifen, sondern höchstens an den Hinterpfoten aus dem Geschehen rausziehen). Wenn sich Hunde verbeißen oder so aggressiv sind, kann ein ordentlicher Eimer Wasser helfen. Danach müssen die Tiere aber unbedingt von einander getrennt werden.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #36
Hmm, immerhin wurden weder der Terrier noch die Halterin auf der Suche nach ihr seit zehn Tagen hier gesehen. Ich hoffe, dass die gute Frau aus dem Geschehen (und der Anzeige?) immerhin gelernt hat, ihren Hunde nie nicht mehr die Chance zu geben, allein in den Garten (und darüberhinaus) zu laufen. Das wäre immerhin eine positive Nachricht, aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben... Beim Gassigehen hat meine Frau sie am WE gesehen, aber 'ne Ecke weg von hier.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #37
Hallo
Erst mal mein Beileid für deine Katze..

Versteht die Halterin nicht..
Ich meine ich habe euch einen Terrier mix ne ganze Nr größer die Katzen draußen absolut nicht Leider kann..
& ich würde aber nie nie zulassen das sie draußen an eine Katze kommt..
Da fehlen einen dir Worte ..
Lg
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #38
Gut, nachdem der Thread nun ins Katzenkörbchen verschoben wurde (passt nicht eher Haltung?) nochmal ein kleines Update von mir.

Ich habe heute wieder mit dem Ordnungsamt telefoniert und die zwei oben erwähnten Zeugen nachgemeldet. Die Sachbearbeiterin bedankte sich für den Service und sagt, Sie hätte meine Zettel (mit denen wir nach zeugen gesucht hatten) auch schon gesehen. Hoffe, das nimmt der Sache ein wenig den unpersönlichen Touch, den so etwas aus behördensicht immer haben muss. Die Sachbearbeiterin muss dann auch das gesehen haben und ihre grünen Augen, die ich immer noch so vermisse...

Nach dem Zwischenstand gefragt, sagte sei, dass sie eine der zuerst benannten Zeuginnen bereits vernommen habe. Soweit erstmal.

Jean, auch Danke für Dein Mitgefühl.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #39
Update:

Mittlerweile sind wohl einige Zeugen vernommen worden, auch die Frau, die Josie noch lebend im Kampf gegen den Terrier gesehen hat und die vergeblich versucht hat ihr zu helfen. Die Halterin ihrerseits hat sich auf Nichtwissen zurückgezogen, ihre Aussage mir gegenüber, ihr Hund habe unsere Katze getötet, gegenüber dem Ordnungsamt nicht wiederholt und über einen Verkehrsunfall gemutmaßt. Die Sachbearbeiterin sprach von "Aussage gegen Aussage", was mich natürlich alarmierte. Zumal die Halterin letztlich wie ich keine direkte Zeugin ist – das ist ja gerade der Skandal.

Ich habe nun auch noch etwas Hintergrund zu Protokoll gegeben, unter anderem das spontane Eingeständnis der Halterin mir gegenüber am Tattag. Dennoch scheint die Zeit für eine Gegenoffensive gekommen. Glücklicherweise habe ich noch etwas in der Hinterhand...

(Ich werde hier weiter über die Entwicklung berichten, wenn ich den Thread im Katzenkörbchen doch etwas unglücklich untergebracht finde. Wenn nicht im allgemeinen Teil, dann unter "Katzen Haltung" meiner Meinung nach, aber man kann wohl nicht alles haben.)
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #40
Ich drücke weiterhin fest die Daumen !
Die ganze Geschichte ist so megaschlimm und traurig...

LG
 
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