Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen?

Diskutiere Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Das Ordnungsamt legt sehr hohe Beweishürden an, das habe ich letzte Woche bei einem persönlichen Besuch mitbekommen. Ist ja im Grunde auch...
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  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #41
Das Ordnungsamt legt sehr hohe Beweishürden an, das habe ich letzte Woche bei einem persönlichen Besuch mitbekommen. Ist ja im Grunde auch richtig. Allerdings hat unsere Tierärztin jetzt bestätigt, dass Josie totgebissen und nicht überfahren wurde, wie die Terrier-Halterin wohl zwischenzeitlich nahelegen wollte, obwohl sie mir spontan am 7. Juni die Sache so gestand, wie sie sich für sie natürlich auch darstellte. Wenn ich Neues weiß, werde ich das hier wieder posten. Ich danke nochmal allen herzlich, die sich hier äußerten und ihr Mitgefühl ausdrückten...

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #42
Vielleicht das letzte Update in diesem Fall:

Die Halterin des Terriers wird Auflagen bekommen. Welche, darf mir das Ordnungsamt nicht sagen, auch wenn ich Betroffener bin. Mehr kann ich im Moment nicht machen, muss halt hoffen, dass die Auflagen streng genug sind, um eine Wiederholung des grausigen Geschehens vom 7. Juni auszuschließen...

Was würde ich geben, dass Josie wiederkommt...

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #43
*als stiller Mitleser outet*
Es tut mir sehr leid um Deinen Verlust Frank!
Umso toller finde ich es, dass Du die Kraft aufgebracht hast, Dich so lange durch diese Geschichte zu kämpfen!

Ich hoffe für Euch und alle Nachbarn, dass die Auflagen gut und konstruktiv sind, so dass Josis Tod nicht ganz umsonst war...

LieGrü Schnitzi
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #44
Danke, Schnitzi.

Ich hoffe auch auf sehr konstruktive Auflagen. Hier gibt es immer noch Katzen, unter anderem unseren Kater, aber auch andere Tiere und kleine Kinder.

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #45
Mir tut es auch wahnsinnig Leid für euch.:(Umso schöner finde ich es das ihr gekämpft habt um was zu bewirken und hoffen wir mal das dieser Person gut auf die Finger geschaut wird.Um andere Tiere vor sowas zu schützen.

Off-Topic
Was ich noch sagen wollte was mir auf dem Herzen liegt ich finde es immer sehr befremdlich so eine Situation mit einem Kind zuvergleichen.
Ein Hund der so aggressiv auf eine Katze oder Kleintier geht bzw so reagiert da kann man nicht von sprechen das Kleine Kinder auch gefährdet sind.Es ist jetzt nicht nur euer Fall ich habe das schon öfter gelesen das es gleich mit "wenn das ein Kind gewesen wäre" anfing.


Ich wünsche euch alles Liebe das ihr das verarbeiten könnt.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #46
Off-Topic
Ich verstehe was Du meinst Lexxie. Ich wäre als Mutter allerdings auch besorgt, wenn ein Nachbarshund häufig abhauen würde und durch die Nachbarschaft und eventuell auch meinen Garten stromert, da man dann ja nie weiß, ob er das nicht als sein Revier betrachtet und es als sein gutes Recht ansieht dort für hündische Ordnung zu sorgen.
Generell gehen Kleinkinder ja auch oft unbefangen gerade auf kleine Hunde zu (das werde ich als Mutter stetig unterbinden, da ist man auch als Elternteil gefragt) udn da sehe ich bei einem Streuner auch ein Problem, da ja im Zweifelsfall niemand erwachsenes da ist, um die Situation zu kontrollieren...
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #47
Hallöchen

Ich lese hier schon eine Zeitlang mit und möchte nun mal meine Gedanken äussern.

Vorab: die Geschichte ist dramatisch und sollte nicht passieren! Sowas geht nicht und ich hoffe sehr, dass diese Hundehalterin ihren Hund mit Hilfe eines proffessionellen Trainers in den Griff bekommt! Nicht weil ich Angst um Kinder habe, neeee, der wird kaum Kinder angehen. Terrier sind intelligent genug um ihre Jagdbeute (andere Tiere...) von Menschen zu unterscheiden. Ne, es ist schlussendlich einfach auch Stress für den Hund und den sollte man ihm nehmen.
Und es ist schade, dass es immer wieder solche Hundehalter gibt, die alle anderen "in den Dreck ziehen".

Was ich aber noch in den Raum werfen wollte: die Katze ist tot. Sie wurde gemordet. Grausam gemordet. Einverstanden.
Meine Frage aber nun: wieviele kleine, wehrlose Vögelchen, Baby Mäuse, Baby Hasen, Blindschleichen und Eidechsen hat genau diese Katze in ihrem Freigängerleben gemordet?

Nur so eine Frage. Und die Ausrede von wegen "aber das ist nicht das gleiche", finde ich nicht berechtigt. Klar, es ist nicht das gleiche, weil die arme Vogel und Mausemama kein Internet hat und das nicht posten kann... Könnte sie es, würde die Sache anders aussehen.

Ich glaube, wir hier sind alle Tierfreunde. Also sollte man immer die anderen Seiten auch sehen.

Die Rattenhalter unter Euch: was würdet Ihr tun, wenn ihr die total zahme Ratte im Garten ein bisschen laufen lässt (habe ich mit meinen früher gemacht!). Plötzlich kommt Nachbarskatze daher, Ratte tot! Das ist genauso dramatisch. Und? Einen Thread eröffnen wie gefährlich diese Katze ist und dass der Halter besser aufpassen muss...?! hahahaha, da werden alle auf Granit beissen. Den genau DAS finde ich das Paradoxe an Hunde und Katzenhaltung. Katzen können machen, was sie wollen, egal was, kein Mensch sagt was. Die können die ganze Nacht rummiauen, rumschreien, Abfallsäcke aufreissen (aber es waren dann natürlich wieder die Füchse und Marder---schon klar), sie koten und urinieren überall hin. Interessiert keinen Menschen.

Aber wehe, wenn sowas ein Hund macht... Die Hunde müssen überall an die Leine, man bezahlt für sie Steuern, muss Prüfungen und Tests machen... Aber die Katzen. Die laufen alle rum und tun und lassen, was sie wollen. Passiert dann mal sowas wie das hier oder wird eine Katze überfahren, ist das ein riesen Ding. Tja, sorry. Das Tier war unbeaufsichtigt unterwegs. Was will man? Wäre sie an der Leine gewesen, wie das von Hunden verlangt wird, wäre das kaum passiert..
In dem Fall war mal der Hund am streunern und stomern! Ist ein riesen Problem, "das darf der nicht". Klar... Aber die Katze!? Die macht das auch, aber die darf das?

Da verstehe ich die Menschen manchmal nicht, sorry.

Lg
kF
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #48
Off-Topic
Die Rattenhalter unter Euch: was würdet Ihr tun, wenn ihr die total zahme Ratte im Garten ein bisschen laufen lässt (habe ich mit meinen früher gemacht!). Plötzlich kommt Nachbarskatze daher, Ratte tot! Das ist genauso dramatisch. Und? Einen Thread eröffnen wie gefährlich diese Katze ist und dass der Halter besser aufpassen muss...?! hahahaha, da werden alle auf Granit beissen. Den genau DAS finde ich das Paradoxe an Hunde und Katzenhaltung. Katzen können machen, was sie wollen, egal was, kein Mensch sagt was. Die können die ganze Nacht rummiauen, rumschreien, Abfallsäcke aufreissen (aber es waren dann natürlich wieder die Füchse und Marder---schon klar), sie koten und urinieren überall hin. Interessiert keinen Menschen.
Genau deshalb und auch aus Gründen wie Parasiten, Luftzug, Raubvögeln und Ausbruchsgefahr wird hier im Forum das Thema als NoGo angeshen.

Ich verstehe worauf Du hinaus möchtest und habe auch nochmals lange über Katzen und Freigang, Wohnungshaltung und gesicherte Haltung nachgedacht. Im Endeffekt ist die Katze vom hiesigen Ökosystem nicht eingeplant, weshalb wohl ein gesicherter Freigang eine Lösung ist, die soweit ich es begreife, einen guten Kompromiss für alles darstellt.
Das macht aber nicht jede Katze mit. Du schneidest da ein sehr schwieriges Thema an, zu dem es, meiner Meinung nach, keine Pauschallösung gibt.

LieGrü Schnitzi

Edit: Soweit ich es bisher erlebt habe vergraben Katzen ihren Kot und Urin an blickgeschützten Stellen und Koten oder urinieren nicht auf einen Bürgersteig. (Ist jetzt nicht böse gemeint! Ich räume, wenn ich Gassi mit nem Hund gehe auch immer den Kot von Stadtwiesen und Gehsteigen und verstehe, dass das nicht die angenehmste Tätigkeit eines Tierhalters ist.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #49
Meine Frage aber nun: wieviele kleine, wehrlose Vögelchen, Baby Mäuse, Baby Hasen, Blindschleichen und Eidechsen hat genau diese Katze in ihrem Freigängerleben gemordet?

@kleiner Falke

Das kann ich Dir, was Josie angeht, genau sagen. Keine Maus, kein Vogel, keine Schlange oder sonst etwas. Maximal eine Motte. Josie hatte Freigang vom Sommer 2006 bis zu ihrem Tod 2011. Sie war in dieser Zeit keine einzige Nacht draußen. Sie war zuletzt 16 oder 17, hatte nur noch einen Reißzahn, wahrscheinlich auf eine Mangelernährung in ihrer Jugend zurückzuführen, die sie nicht bei uns verbrachte.

Insofern finde ich Deinen Einwurf natürlich recht unpassend.

Dass andere Katzen, zum Beispiel auch unser einjähriger Kater Carlos, manchmal Wildtiere (Mäuse und unvorsichtige Vögel) fangen, ist richtig. Aber zur Ehrlichkeit gehört auch, dass Katzen Raubtiere sind und eben nicht wie Hunde gehalten werden können. Der Vergleich ist absurd und Katzen sind Haustiere genau wegen dieser Funktion – Mäusefang und Schutz der menschlichen Vorräte – geworden. Den Begriff "Mord" halte ich in diesem Zusammenhang für völlig abwegig.

@Lexxie: Wir haben hier eine Mutter mit einer knapp einjährigen Tochter, die ihr Kind nicht mehr allein im Kinderwagen im Garten stehen lässt. Insofern ist es nicht ganz abwegig, auch kleine Kinder als subjektiv gefährdet zu betrachten.

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #50
Ich schalte mich hier mal kurz als Katzenhalterin ein. Ich liebe Katzen und ich liebe Kinder (hab aber selbst keine) und ich weiß das auf vielel Spielplätzen die Sandkasten voller Katzenkot (mit sicherheit auch Urin den man ja nicht so sieht) sind also Große schwester (meine kleine ist 10 Jahre jünger) fande das damals schon immer sehr unangenehm sie im Sandkasten spielen zu lassen. Ich habe nix gegen Katzenhalter die ihre Katze als Freigänger halten (ich tu es nicht das hat aber mehrere Gründe) aber zu sagen das Katzen ihre Hinterlassenschafften immer so platzieren das es keinen stört ist auch nicht ganz richtig.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #51
Off-Topic
Es geht hier nicht um Katzenkot und Sandkisten, jedenfalls mir nicht, das nebenbei, dieses Thema wird ja jedem Katzenhalter permanent und pauschal um die Ohren gehauen...

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #52
Auch mir tut leid, was da bei euch passiert ist!

Gut, dass du die Sache rechtlich verfolgst!


Nun noch mein Senf:

Jackie ist eine Mischung aus Jack-Russel und Miniatur-Bullterrier. Ihr Jagdeifer hielt sich immer in Grenzen aber zum Katzen Jagen hat's gereicht.....glücklicherweise ist sie zu langsam, um sich wirklich mit ihnen zu messen.
Sollte eine Katze wirklich nicht weglaufen, zieht Jackie grundsätzlich den Kürzeren, so zeigt sich das auch bei Tapsi, die uns vor ein paar Jahren zugelaufen ist...als diese ihre (nicht geplanten) Jungen hatte, hat sie Jackie regelmäßig
nach Strich und Faden verkloppt.....seitdem ist Frieden...man kann ohne großes Getue aneinander vorbei gehen.
"Der Terrier" an sich ist also nicht der prinzipiell Böse, es kann auch genau andersrum laufen...trotzdem wäre ich weit davon entfernt, der jeweiligen Katze einen Vorwurf zu machen...;)

Katzenhetze unter Terrierfreunden wie in oben zitiertem Forum halte ich für Auswüchse...unter den mir bekannten Terrierhaltern erlebe ich sowas nicht...
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #53
Manche Leute sind eben bekloppt das macht aber nicht die Rasse ich denke bei jeder Tierart/rasse gibt es solche Idioten.Und wieder ist es der Mensch , der seinen Hund nicht unter Kontrolle hat.Und beide Tiere eben drunter leiden müssen.

Wenn mein Garten zu unsicher ist mach ich den so das eben kein Hund ausbrechen kann.Hört mein Hund im freilauf nicht auf mich , mach ich ihn nicht ab.Wie oft sind mir Leute entgegen gekommen die sich die Seele aus dem Leib brüllen nach ihren "abrufbaren" Hunden.

Deswegen finde ich die Überschrift auch einwenig unpassend.Nicht jeder Terrier nimmt sich eine Katze zur Brust und nicht jeder Terrier muss angeleint werden.


[YOUTUBE]rTN5kTkdvME[/YOUTUBE]
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #54
Lexxie, die Headline ist vom 8. Juni. Außerdem kannst Du das Fragezeichen mitlesen, von daher sieh das mal entspannter. Ich wollte die Sache damals nicht auf der Regenbogenbrücke diskutieren, daher hatte ich diesen Thread eröffnet.

Wobei ich allerdings bleibe: Terrier werden unterschätzt, sie sind von den Zuchtzielen her sicher problematischer als etwa Hütehunde. Das heißt für die Halter ganz klar erhöhte Aufmerksamkeit und straffere Führung. Meins wäre das nicht, aber ich habe ja auch nicht vor, mir einen Hund anzuschaffen.

Frank
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #55
Mir tut es wirklich Leid um deine Katze Frank... Ich finde das du doch sehr gegen Leute bist die einen Terrier besitzen aber: Man kann nicht eden über den selben Kam scheren. Auch ich finde die Überrschrifft sehr unpassend. Und anderen zu sagen das sie das ganze entspannter sehen sollen finde ich ebenfalls unpassend den du selbst steigerst dich meiner Meinung nach zu sehr darein. Natürlich versteh ich deine Trauer und auch deine Wut gegen diese Halterin aber es ist ein "Einzelfall" und deswegen kann man das eben so nicht verallgemeinern.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Und mein Beitrag zum Katzenkot im Sandkasten sollte eine Antwort auf Schnitzis Beitrag sein und sollte eigentlich im Offtopic laden nur ist scheinbar das Offtopic abhanden gekommen.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #56
Off-Topic
Sorry sexys33p,
aber ich bin kein Freund davon, jede unerfreuliche Tatsache des Alltags als "Einzelfall" abzutun. Dass Terrier überdurchschnittlich heikel zu haltende Hunde sind, bestätigt einem jede/r, der/die sich mit Hunden auskennt. Etwas für Leute, die wirklich Zeit für die Tiere haben und Ahnung. Das scheint mir beim Modehund Terrier leider oft nicht gegeben. Also eben nicht unbedingt der berüchtigte "Einzelfall". Darauf wollte ich hinweisen. Über die Headline kann man streiten, aber sie ist vom 8. Juni, da waren mein Schock und meine Wut noch ganz frisch.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #57
Man kann aber nich jeden terrier in die Schublade stecken und man kann auch nicht jeden Halter der Rasse da rein stecken. Und die mehr Zahl/in der Regel beißen Terrier keine Katzen tot und gehen ständig alleine stiften. Also ist es sehr wohl ein Einzelfall. Ich bin mein Lebenlang mit Tieren aufgewachsen egal ob Hunde Katzen Hühner Hasen ect pp. Meine Großeltern hatten einen Yorki (18 Jahre ist er geworden) dem konnte man seine erspielte Beute (Leckerlies) sogar aus dem Maul nehmen (und der Hund war nur ein Jahr jünger wie ich). Meine Schwiegereltern hatten bis vor Kurzen einen Rotttweiler (12 Jahre al geworden und ein Listenhund) der war viel zu faul um was zu machen ich, und ich bin recht zierlich mit 1,68m und 45 Kilo, konnte mit dem 80 Kilo Hund spazieren gehen (und ich wusste wenn er doch los rennen würde könnte ich ihn nicht halten) er hat immer gefolgt. Aber bin ich dann nicht auch jemand der nicht nachdenkt und einfach so mit so einem Hund los läuft?
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #58
Off-Topic
Das Problem mit den Sandkästen hatte ich nicht bedacht. Kommt auf meine Liste zu pro gesicherter-Auslaufhaltung von Katzen...
Ich möchte nur noch kurz mitsenfen und sagen, dass nahezu jedes Tier eine echte Gefahr darstellen kann, wenn der Halter nicht mit seinem Tier umzugehen weiß. Ich halte ja "nur" Ratten und wenn ich nicht regelmäßiges Meditraining mit Tumorcheck und Anfassen unter dem Risiko meiner Finger bieten würde, hätte mindestens mal der TA/TAH ein Problem, aber auch unvorsichtiger Besuch... (Manche fassen in den Käfig, obwohl man es verbietet :eusa_doh:. Manchmal zweifle ich an so einigem...)
So ein Rattenbiss klingt popelig, kann aber ungünstig gelegen, einen Finger dauerhaft lahmlegen. Das möchte ich natürlich nicht verantworten.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #59
Zitat von Frank: Terrier werden unterschätzt, sie sind von den Zuchtzielen her sicher problematischer als etwa Hütehunde.

Zitat von Frank: Dass Terrier überdurchschnittlich heikel zu haltende Hunde sind, bestätigt einem jede/r, der/die sich mit Hunden auskennt.


Tut mir leid, Frank, aber ich kann diese beiden Zitate nicht annährend bestätigen. Ich habe seit über 20 Jahren Erfahrungen mit Hunden, habe schon manchen trainiert (auch sogenante Problemhunde), bin mit einem Lakeland-Terrier aufgewachsen (erstaunlicherweise hat der, obwohl er unser Ersthund war, in seinen ganzen 16 Lebensjahren keine einzige Katze und auch kein anderes Tier zerrissen...) und bin heute Besitzerin 2 er Hütehunde.
Ne, kann das wirklich nicht bestätigen.
Ich würde niemanden einen Hütehund (Border Collie, Aussie, Cattle Dog, Kelpie...) als Ersthund empfehlen! Niemandem. Aber ein lustiger Terrier, oder Terriermix auf jeden Fall. Denn diese Hunde sind um einiges robuster als die super sensiblen Hütehunde. Hütehunde gehören nicht in Anfängerhände. Auch deren Mixe nicht. Aber Terrier oder Terriermixe sind sowas von lebensfrohen Tieren, die soviel Blödsinn mitmachen, die sind ideale Gefährten für Kinder, tolle Familienhunde!

Und klar, natürlich: man muss sie erziehen!

Ausserdem, es gibt soviele Arten von "Terriern", dass es doch sehr gewagt ist, diese alle als Pauschalbegriff zusammen zu nehmen. Dann gibt es noch x Terrier Mischlinge, na bingo. Da ist jeder zweite Hund, der in Deutschland rumläuft ein Terrier oder Terriermix..

Ich bin einverstanden, wenn man hier sagt, dass es viele Hunde gibt, die nicht annährend unter Kontrolle sind! Ja. Und genau diese Hundehalter, die so nachlässig sind, die ziehen alle anderen in den Dreck. Wegen denen gibt es überall Verbote, werden die Steuern immer höher, gibt es immer mehr Hundehasser. Ja, sehe ich so. Ich ärgere mich selbst als Hundehalter mindestens 1x täglich über einen anderen Hundehalter. Ist doch bedenklich!

Und auch diese Geschichte mit der Katze, klar, kein Thema, sowas sollte in unserer Gesellschaft nicht passieren. Aber genau solche Dinge passieren immer wieder. Nur werden die vielleicht nicht so publik gemacht. Tagtäglich werden Tiere von anderen Tieren gemordet. Ob nur aus Freude (hatte heute bereits wieder 2 Anrufe von verzweifelten Katzenhaltern, deren Tiere angeknabberte Vögel heimbrachten---mussten beide eingeschläfert werden, die Katze sitzt nun gemütlich auf dem Sofa und putzt sich die Pfötchen, nachdem sie ihr lecker Sheba vertilgt hat) oder wirklich aus purem Überlebensinstinkt.
Tagtäglich ermorden wir Menschen Tiere. Nicht mal böswillig. Gestern bin ich auf einen Regenwurm gestanden...Mea culpa, sorry, Wurm!
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit lag ein platter Igel auf der Stasse. Herrlich. Manche geben ja noch extra Gas, wenn sie einen sehen. Arschlöcher! (tschuldigung, der musste raus!) Ja, ist mir schon klar, sind halt alles Wildtiere, ist nicht das gleiche.... Ja. ja. Aber dennoch lieben wir hier doch ALLE Tiere! Und die Wildtiere (zumindest meiner Meinung) haben genausoviel Recht auf Leben wie die eigenen Haustiere. Hey, ich bin TIERfreund. !

Ich meine, seien wir ganz klar und radikal. Frank schreibt auch, Katzen erwischen wohl mal unvorsichtige Vögel.... Ja, mag sein. Mag sein, dass die wirklich zu langsam, zu unvorsichtig waren, es nicht rechtzeitig auf den Baum schafften..
Vielleicht war die Katze von Frank aber (vielleicht auch dem Alter entsprechend) auch unvorsichtig... Die Natur kennt keine Gnade, sorry!

Nochmals zu den Hunden: es spielt gar keine Rolle, welcher Rasse der Hund angehört! Denn das Problem ist der Mensch----nicht der Hund! Jeder Hund ist so, wie er von seinen Besitzern und Trainern gemacht wurde.
 
  • Terrier und ihre Halter – eine Gefahr für Katzen? Beitrag #60
Off-Topic
Sexysh33p, ich weiß gar nicht, warum Du Dich angesprochen oder angegriffen fühlst. Wenn es mit Euren Hunden immer gut geklappt hat, seid Ihr wahrscheinlich sehr gute Hundehalter, das sage ich ohne Ironie. Find' ich gut. Ich stecke gar nichts in eine Schublade, wehre mich aber gegen das Geraune vom "Einzelfall", mit dem noch jeder Missstand in dieser Gesellschaft entschuldigt wird. Nein, es ist kein Einzelfall, was Josie zugestoßen ist. Hoffentlich nicht die Regel, aber auch kein "Einzelfall". Google ist Dein Freund.

Frank
 
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