Wieviel kann man einem Welpen zumuten?????

Diskutiere Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Bevor wir damit anfangen koennen, muessen erstmal die Grundkommandos sitzen. Und da sind wir ja noch ganz kraeftig am ueben. Sitz und Bleib klappt...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #41
Bevor wir damit anfangen koennen, muessen erstmal die Grundkommandos sitzen. Und da sind wir ja noch ganz kraeftig am ueben. Sitz und Bleib klappt schon ganz gut. Bei Spazierengehen ist halt noch alles andere interessanter als Frauchen und Herrchen. Aber naja, sie ist ja quasi noch ein Baby.
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #42
Hallo,
ja ich bin ein Dackelfan.:D
Ich trage meinen Dackel aber nicht.
Man sollte im Vorfeld klären , in welcher Etage man wohnt.
Ist vielleicht ein Kriterium , einen Hund zu kaufen.
Das Problem beim klassischen Teckel ist seine Wirbelsäule.
Und nicht nur beim Dachshund .sondern auch beim Zwergpudel, Pekinesen, französische Bulldogge und einigen anderen Hunden.
Ist übrigens genetisch bedingt.
Den Dackel kann man präventiv schützen, in dem man seine Bauchmuskulatur trainiert.
Die Bauchmuskeln unterstützten die Rückenmuskulatur.
Permanents Lauftrainig , die den kurzen Beinen angemessen sind, stärken die Bein / Bauch und somit auch die Rückenmuskeln.
Man muß einfach die Struktur einer Wirbelsäule verstehen.
Diese muß permanent gerfordert werden.
Nicht überfordert, sondern gefordert werden.
Viele Dackelhalter begehen da einen entscheidenen Fehler.
Permantenes Ausdauertraining , der Dackel läuft bis zu 3 Stunden genügsam neben dem Fahrrad her, wenn die V max angemessen ist, stärkt die Bein / Bauchmuskeln und somit die Rückenmuskeln.
Wer seinen Dackel klassisch trägt, nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten fordert, der darf sich nicht wundern, wenn die Wirbelsäule schlapp macht.
Ist wie beim Menschen.
Ohne Bauchmuskeln, keine Rückenmuskeln.
Ohne Rückenmuskeln leidet die Wirbelsäule.
Es ist aber richtig, das der Teckel nicht in den vierten Stock , über Treppen, laufen sollte.
Es ist aber auch richtig, das man in Deutschland keine Eisbären oder Huskys halten sollte.
Es ist immer das gleiche Thema.
Wer sich im Vorfeld über die Tiere Gedanken macht, die er halten will, erkundigt sich.

Gruß Hotte
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #43
Hotte ich gebe es auf zu diskutieren.
Wenn man in der 3. Etage wohnt (Ich wohn in einem ebenerdigen Haus) trägt man seinen Dackel.
Das ist kein Ausschlusskriterium meiner Meinung nach.
Es gibt draußen immer wieder Situationen wo es Treppen gibt. Ja. Und mein Hund läuft nichtmal 3 Stufen. Selbst die wird er getragen.
Für den Muskelaufbau machen wir auch einiges und dennoch lasse ich ihn KEINE Stufen laufen.
Man muss die Kirche im Dorf lassen.
Warum sollte man in Deutschland keine Huskys halten, wenn man es versteht, diese so auszulasten das sie ein artgerechtes, glückliches Leben führen?
Dieses Beispiel habe ich genannt, weil ich persönlich damit nicht umgehen könnte.
Das ist für mich ein klassisches Ausschlusskriterium.
Und nicht das, wenn ich meinen Dackel mal ein paar Stufen tragen muss.
Meinem Hund geht es übrigens damit sehr gut. Sagt auch unser Tierarzt.

LG
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #44
Ich muss mich da Schattenseele anschliessen. Auch wir wohnen in einem Haus (also wenige Treppenstufen). Aber trotzdem kann ein Dackel doch ein zufriedenes Leben fuehren, auch wenn er in der 3. Etage wohnt. Ich denke nicht, dass es dem Dackel schadet, wenn man ihn traegt. Klar sollte man sich im Vorraus informieren, ob man weitgehend die erforderlichen Kriterien erfuellen kann.Und ich finde auch mit der Husky Haltung, warum nicht, wenn man genuegend Bewegung und Zeit hat? Das waere ja genauso wie, wenn ich mit meiner franzoesischen Bulldogge nur franzoesisch sprechen muss, weil es sonst nicht artgerecht ist und sie mich nicht versteht.

Lg, Candy
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #45
Vor allem, selbst wenn man im 3. Stock wohnt.
Versteht man die Anforderungen die ein Dackel an seinen Halter hat, ist es völlig egal ob man im Keller, im Haus oder in der 3. Etage wohnt.

@ Candy wie gehts euch denn?
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #46
Ich denke, der Kommentar zur Huskyhaltung bezieht sich nicht auf die Auslastung, die kann man ueberall ermoeglichen, wenn man nur will. Nur haben die Nordischen doch recht dichtes Fell, sodass sie im Sommer doch ziemlich strapaziert sind bei der Hitze hierzulande. Wobei es auch in ihrer Heimat im Sommer nicht mal soo kalt ist. Ich denke, mit den richtigen Kuehlstrategien sollte der Sommer auch machbar sein, da haben andere Rassen aehnliche Probleme mit dichtem Fell, die dann ebenfalls nicht hier her gehoeren wuerden. Die Huskies meiner Grosseltern liebten zwar den Winter, aber auch im Sommer lagen sie nicht nur halbtot hechelnd im Schatten, sondern genossen auch grosse Runden und Action.
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #47
Hi Schattenseele,

danke der Nachfrage. Uns geht es gut. Hazel macht Fortschritte, allerdings mit der Leine klappt gar nicht. Sie will partout nicht laufen, wenn sie an der Leine ist. Ich meine sie ist noch nicht sehr schnell, sodass man sie immer wieder einholen kann. Ich versuche jetzt erstmal ihr das Halsband umzulassen, dass sie sich daran gewoehnt. Sonst macht uns die Hitze sehr zu schaffen. Ich habs auch mal mit einer kleinen Schuessel voller Wasser versucht, aber das ist ihr nicht so geheuer.

Wie gehts euch denn?

Lg, Candy
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #48
Huhu,
ich freue mich für euch mit...ach so ein Hundebaby zu hause ist etwas herrliches - natürlich ist es auch toll wenn er "endlich" groß ist.
Ich wollte nur zur Überschrift noch was los werden.

Also ich habe ja schon einige Welpen großgezogen....bisher hatte ich auch immer das Glück Frühlingswürfe zu bekommen :)) Ich bin immer mit meinen Welpen los-gezogen, habe sie immer und überall dabei gehabt.
Rosi (alt-deutscher Schäferhund- also schon was größeres) war ein Frühchen und sehr sehr zart...sie war in einem Wicketuch für Babies an meiner "Brust" und auch überall dabei. Täglich Stunden am See...natürlich komplett ausgerüstet mit Schlafplatz und Näpfen und Schatten.....im Biergarten und auf Grillfesten , im Büro, im Urlaub (Autofahrt)....- eben überall dort wo ich war....und das ist bis heute noch so.

Ich glaube Schattenseele hats gesagt - alles was du später in deinem Hund haben möchtest...muss du schon jetzt behutsam anfangen zu "legen". Egal ob es Plastiktüten oder Fahrräder sind, das alleine sein oder Strassenlärm......man muss dem Hund als Welpen SEINE Welt zeigen und ihm mit viel Liebe und Nachsicht, möglichst alle Ängste nehmen. Eine tolle, aufregende Zeit - genießt sie.

Hier noch ein paar Alltagstips:

Toll z.B. sind diese Ikea Kindertunnel...die kann man drinne und draußen aufbauen...wenn du den Welpen jetzt schon daran gewöhnst durch den Tunnel zu stapfen...wirst du es später im Hundesport um einiges einfachen haben...eine kleine Wippe bauen...mit einem Brett und einem Klotz....auch sehr hilfreich....einen kleinen "Erlebnis" Fußpfad bauen, mit Rascheltüte...Sand, und einem (unscharfen) Gitter.....wenn du eine Wasserratte haben möchtest solltest du jetzt schon anfangen "plantschen" zu üben - hier muss man nur aufpassen, daß der Hund nicht zu lange nass ist ...ihn abtrockenen (auch eine gute Übung für später) und vor allem KEINEM Zug aussetzten solange das Babie noch feucht ist.....
In den Ruhephasen, solltest du auch kleine "Untersuchungen" machen...damit er sich daran gewöhnt....mal in die Ohren gucken , mal die Pfoten untersuchen....

Ergebnis bei uns, ist ein super treuer und sehr folgsamer Hund der mir 100% vertraut - der vor Nichts und Niemand Angst hat....eine kleine Riesin, die man in einem Cafe gar nicht bemerkt, weil sie sich ganz leise unter den Tisch legt....natürlich waren da vorher 2-3 Stunden Auslastung in Form von Training ;-)

Zu der Leine...das ist reines Gezuchtel^^...die /der Kleine guckt einfach wie weit er mit seinem hübschen Dickkopf durchkommt. DU willst, daß er an der Leine ist - dann ist das so...dann läuft er eben nicht- wird ihm schon Langweilig werden, das doofe rumstehen :)). Auch hier sind Geduld , ein längerer Atem und natürlich ein paar Lieblingsleckerlies erforderlich.....
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #49
Hallo Suno,

vielen vielen Dank fuer die tollen Tipps. Ich werde sie beruecksichtigen. Vorallem das mit dem Erlebnispfad hat mir gefallen. Leider ist der naechste Ikea sehr weit weg, aber vielleicht finde ich ja was aehnliches.

Lg, Katrin
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #50
Hallo,

ich habe nie geschrieben, das man einen Dackel nicht tragen darf.
Und wo habe ich angemerkt, das es gut ist, Dackel Treppen hoch laufen zu lassen ?
Da ist wohl der Wunsch, der Vater des Gedankens gewesen. :D
Nur, das ich das nicht tue und das ich sehr viel wert, auf permantes Ausdauertraining achte.
Viele Probleme mit Dackeln entstehen durch mangelnde Bewegung und das daraus resultierende Übergewicht/ Dysbalancen in der Muskelstruktur.

Wenn man mal genau darauf achtet, bräuchte so manche Bodenwurst , schon einen Rollschuh unter seiner Wanne, damit die nicht mehr am Boden schleift.
Das ist schon Tierquälerei, weil man damit Probleme mit der Wirbelsäule gerade herausfordert.
Desweiteren ist auch die Beinstruktur eines Teckels, abhängig vom Bewegungsspielraum.
Tiere mit sehr kurzen Beinen , sind da viel anfälliger.

Wenn hier Jemand meine Argumente nicht gut findet, ist das o.k. für mich.
Viele Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen , in verschiedenen Situationen.
Es ist also " nicht schlimm " wenn Jemand seinen Dackel trägt. :D ( das habe ich auch nicht zielorientiert geschrieben ).
In meinem Alltag gibt es halt keine hohen Treppenstufen.

Zum Thema Husky habe ich aber eine eindeutige Meinung.
Der klassische Husky ist äußerst intelligent und lebte von je her bei Temperaturen zwischen - 50 Grad bis knapp über 0 Grad.
Er benötigt selbst bei -50 Grad keine Schutzhütte, schläft in einer Schneehöhle.
Wie der Border Collie eine klassischer Hütehund ist, der ,man glaubt es kaum, seine Erfüllung im Hüten und Beschützen von Nutztieren findet, ist der Husky ein Schlittenhund, der bei tiefen Temperaturen das Ziehen von Schlitten liebt.
Diese Rasse in Deutschland zu halten, in denen es mittlerweile Temperaturperioden gibt, die über längere Zeiträume von bis zu 36 Grad bis 37 Grad zeigen, entspricht nicht meiner Einstellung einer artgerechten Tierhaltung.( im Extremfall ein Temperaturunterschied von bis zu 87 Grad ).:(
Ich denke das es genügend interessante Hunderassen gibt, auf die man zurück greifen kann, die sich bei uns wohl fühlen.
Es kommt aber gerade in den letzten Jahren vermehrt zu Halterwünschen, Tiere zu besitzen, die nicht in unsere Breitengrade gehören.
Und da ist wohl jedes Argument gut, um das zu rechtfertigen.
Ich mag Huskys sehr gerne. Ich liebe auch Pinguine.
Deshalb lasse ich sie auch da, wo sie hingehören.
Wer das anders beurteilt , ist kein schlechter Mensch.
Ich verstehe den Begriff " Tierfreund "aber so, das er , auch wenn er eine gewisse Rasse noch so mag, sie da leben läßt, wo sie hingehören.
Verzicht ist vielleicht die sozialste Form der Liebhaberei.
Verblendung eine andere.
Und : Schade , das ich das hier definieren muss.
Meine Beiträge stellen nur meine Meinung dar.
Meinungsvielfalt ist eine Form einer demokratisch orientierten Gesellschaft.



Zitat : Zu der Leine...das ist reines Gezuchtel^^...die /der Kleine guckt einfach wie weit er mit seinem hübschen Dickkopf durchkommt. DU willst, daß er an der Leine ist - dann ist das so...dann läuft er eben nicht- wird ihm schon Langweilig werden, das doofe rumstehen :)). Auch hier sind Geduld , ein längerer Atem und natürlich ein paar Lieblingsleckerlies erforderlich..... Zitat Ende.

Das funktioniert wohl mit einer Garnele, aber nicht bei einem Dackel.:D
Etwas rassenorientierter sollten deine Tipps aber schon sein.

Gruß Hotte
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #51
Hallo Hotte,

selbstverstaendlich darfst du deine Meinung aussern und im Grunde hast du auch Recht. Klar gibt es immer wieder Menschen, die durch das Halten bestimmter Tierarten ihren Egoismus ausleben. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass man auch in gemaessigten Breitengraden einem Hund der nicht von dort kommt ein durchaus ausgeglichenes Leben bieten kann. So gut wie jede Hundeart kommt aus einer bestimmten Region. Es duerfte also auch niemand aus Skandinavien eine italienische Hundrasse besitzen, weil diese nicht von dort kommt. Oder jemand der im Flachland lebt darf keinen Bernhardiner halten, weil dieser ja von jeher die Berge gewoehnt ist. Trotzallem gebe ich dir schon recht, dass eine ausfuehrliche Information unumgaenglich ist.

Wegen dem Tipp mit der Leine. Wie hast du das denn gemacht? Eigentlich ist Hazel draussen immer sehr aktiv, aber sobald sie die Leine angelegt bekommt, gehts weder vor noch zurueck.

Lg, Candy
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #52
Hey,

oh man hier geht es ja richtig rund :)

Also die Wohnsituation (auf das Stockwerk bezogen) als Kriterum zu wählen finde ich völlig falsch!
Natürich sollte man sich überlegen ob das alles so passt wenn man eine große Rasse halten will, denn irgendwann wird es schwer mit dem tragen, aber wenn man die Etage als Entscheidendes Kriterium mit einbezieht dürften ja nur noch Leute die im Erdgeschoss wohnen einen Hund haben.

Also entweder werden die Tierheime dann noch mehr überfüllt, oder es bricht ein Krieg um Erdgeschosswohnungen aus :D
Und doch - Du sagtes dass man einen Dackel nicht tragen soll.
Gut, dann muss man sich entscheiden:
Sein Lebtag nur dorther zu gehen wo keine Treppen sind (und die gibt es leider fast überall) weil man den Hund ja nicht tragen soll, oder den Hund die Treppen laufen lassen was ja wiederrum nicht gut für Gelenke ist.
Bleibt wohl nur das tragen ;)

Menschen die ihre kleinen Pfiffis panisch auf den Arm nehmen sobald ein größerer Hund als der eigene kommt, kritisiere Ich auch. Aber Halter die ihren Hund verantwortungsvoll tragen, und nicht weil es ja soooo süß ist, kann Ich nur Daumen hoch geben!

@Candy: Frag doch einfach mal wegen der Leinensache in der Hundeschule nach.
Da solltest Du eh mit dem Kleinen hin, damit er viele andere Hunde etc. kennen lernt. Also wir waren Heute erst zum zweitenmal in der Welpenschule und sind vollends begeistert: Der Welpe findet es klasse, man lernt eine menge und bekommt immer Rat wenn man nur fragt!
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #53
Hallo Waldkatz,

freut mich, dass die Hundeschule bei euch so gut klappt. Hier in der naeheren Umgebung ist leider nichts, wo ich mit Hazel hingehen koennte. Ich habe zur Zeit kein Auto und da ist es schwierig wegzukommen - leider. Aber so bald ich kann, wuerde ich das mal ins Auge fassen.

Habt ihr auch aehnliche Probleme mit eurem Hund?
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #54
Hallöchen

Ich lese hier schon eine Weile mit und äussere nun auch noch kurz meine Meinung.

Zum Thema Dackel und Tragen. Ich sehe das absolut so wie Hotte, das man, mit vernünftigem Training und Muskulatur sicher sehr viel machen kann. Dennoch ist ein Dackel nicht DER Hund, der massenweise Treppen laufen oder Hindernisse überspringen sollte. Er wurde gezüchtet um in die Erdbaue zu kommen und da die Tierchen rauszuholen. Also ein absoluter "Bodenhund". Darum ist er ja auch so lang. Und dass es die Krankheit Dackellähme gibt, das hat ja auch seinen Hintergrund. Wenn man Hunde mit so derart langem Rücken (über?)züchtet, muss man sich nicht wundern, dass man dann mit so einem Hund auch bis zu einem gewissen Grad eingeschränkt ist. Und es wird sich kaum jemand einen Dackel anschaffen, der gerne täglich 4 Stunden Fahrrad fährt oder an eine Agility WM möchte...

Das man aber mit so einem Hund auch ganz viel Spass haben und auch viel machen kann, das zeigt z-B. Schattenseele ja immer wieder.
Alles in Massen, auch hier, meine Meinung! Dackel sind super Hunde---wenn man dies mit ihnen macht, wozu sie den Körperbau auch haben.

Betr. Hunderassen. Betr. VBorer Collie muss ich da was korrigieren: Der ist nicht gezüchtet worden um die Herde zu beschützen (dazu gibt es HerdenSCHUTZHUNDE, dazu gehört weder der Aussie noch der Border noch der Cattle oder Kelpie) sondern nur, um die Tiere von a nach b zu treiben.
So, wenn sich nun nur noch Schafherdenbesitzer einen solchen Hund kaufen können, na gut, dann wären auch nicht so viele Border "im Umlauf".
Fakt ist, dass diese Hunde alle sehr viel Power, sehr viel WTP und sehr viel Charakter haben und demnach sicher nicht für jeden geeignet sind. Man muss sie auslasten! Und zwar nicht zwingend mit einer Schafherde sondern einfach mit anderen Aufgaben!

Meine beiden zum Beispiel sind absolut ausgeglichene, nette, aber doch Powerhunde, die sich absolut für Suchspiele begeistern und damit auch, körperlich und geistig, auslasten lassen. Letztens hatte ich sogar ein Gespräch mit einem Drogenfahnder, der sich überlegt, ob wir meinen Nupri auf Drogen ausbilden wollen... Mal abwarten, ob da noch was kommt.
Diese Hunde (alle dieser Arbeitshunde) gehören zu sportlichen Leuten, die aktiv sind. Ich kriege jedesmal Flöhe, wenn so eine dicke Trulla von sicher 90 kg Gewicht mit einem Border mit hysterischem Blick daher kommt, sich als DIE Expertin aufspielt während der Hund den puren Wahnsinn spiegelt...

So und was die Huskies betrifft. Meine Kollegin hat selber 2 Stk. (Siberian). Sie selber startet regelmässig an Rennen in der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein. Auch hat sie viel Kontakt zu diversen Schlittenhunde-Leuten und auch Züchtern.
So, Fakt ist, dass ein Husky sehr viel Unterwolle hat. Die Unterwolle (und das ist bei anderen Hunden genau gleich) dient nicht nur als Kälteschutz sondern auch als Wärmeregulierung. Nur ist die Unterwolle bei einem gesunden Husky im Sommer anders als im Winter.
So, und in Sibirien oder auch in Alaska, da werden die Sommer auch ganz schön warm. Da kann es gut und gerne auch einiges über 20 Grad geben. Selbst in Grönland kann es an einem warmen Sommertag locker 20 Grad geben!
Und natürlich sollen die Hunde bei Temperatueren von mehr als 15 Grad nicht mehr ins Training. Da liegen sie rum, gehen gerne baden oder machen einen easy Spaziergang oder eine lockere Tour am Fahrrad durch den Wald mit Badepause. Genau, wie meine Border Collies auch.

Wenn man dies so eng sieht, dann dürfte man ja diverse Hunde gar nicht hier halten, wenn es so heiss wird. Neufundländer, Leonberger, Collie, alle Spitze, Bernsersennenhunde (Schweizer Zucht übrigens aber total dickes Fell und viel Wolle!), all diese Rassen und noch manche mehr, wäre ja eine Quälerei bei über 20 Grad. Alle die haben sehr viel Fell und sehr viel Unterwolle!

Drehen wir das ganze mal um. Was ist im Winter? Eine Bracke? Ein Viszla, Rhodesian Ridgeback, div. spanischen Mischlinge, Dackel, Pointer, Dalmatiner und und und, sämtliche sehr kurzhaarigen Rassen. Was ist mit denen? Wäre ja dann auch Quälerei, die alle hier zu halten, weil es im Winter viel zu kalt ist?! Okeeeee, man kann ihnen ein Pullöverchen anziehen. Macht in gewissen Fällen tatsächlich auch Sinn. Aber wenn wir schon bei der Natur sind: schon mal einen Wolf im Pulli gesehen?! :roll:
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #55
Danke kleiner Falke genau meine Rede.
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #56
Danke Falke.
Danke für diesen Text !
Ja alles in Maßen, das ist auch mein Leitsatz.
Das gilt auch für alle Hunde..
Und Hotte, Übergewicht ist für alle Hunde schädlich. Und wie viele übergewichtige Labradore sehe ich hier.. *Sfz*
Anderes Thema.


LG
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #57
Hey,

als erstes mal an kleiner Falke:
Nur weil jemand Dick ist, heißt dass aber nicht gleich dass er seinen Hund nicht auslastet!
Ich habe auch Übergewicht, aber einen Bayrischen Gebirgsschweißhund Mischling. Ich laufe immer 1 - 2 Stunden mit ihm, gehe mit ihm auf Feldern und und und...
nur weil man Dick ist sitzt man nicht den ganzen Tag nur rum und bewegt sich nicht ;)
Ben ist top fit und ihm geht es bestens.
Wobei ich nun nicht sage dass jeder Übergewichtige seine Hunde auslastet, bestimmt gibt es welche die wirklich fast nur zu Hause sitzen.

So, nun zu Candy.
Ganz solche "Probleme" haben wir nicht.
Betelgeuse setzt sich auch öfter hin, aber ich sage dann "Betelgeuse, Komm!" und gehe einfach weiter. Sobald er mich nicht mehr sieht (aber natürlich ich ihn!) kommt er nach... also spätestens dann!
An der Leine bleibt er öfter mal stehen und sollte es mit all dem guten Einreden etc. nicht klappen, zupfe Ich einmal sanft an der Leine und er kommt mit.
Er bleibt viel öfter stehen wenn wir ohne Ben gehen, so als würde er ihn ständig suchen...
aber im großen und ganzen läuft er konstant mit.
Er hört auch zuverlässig auf "Hier!" und spätestens wenn nichts mehr zieht nutze Ich eben das :)

Ansonsten wäre unser "größtes Problem" mit ihm eben dass er in die Wohnung macht... aber dafür ist er eben ein Welpe und sobald er dass besser unter Kontrolle hat hat sich das ja auch erledigt :)

Wichtig ist aber dass Du nicht auf deinen Hund wartest!
Wenn er sich setzt und nicht weiter will, sag enfach "Komm" und geh weiter.. er muss mercken dass Du nicht auf ihn wartest und er sich "beeilen" muss um sein Rudel nicht zu verlieren.
Wenn Du immer wartest, lernt er dass er machen kann was er will, Frauchen wartet ja.
Wenn dein Welpe an der Leine einfach nicht weiter läuft würde Ich die Leine einfach mal fallen lassen und weitergehen, eben wieder mit "Komm!" und natürlich nicht an der Straße :)

Hast Du ihn/sie (sorry, weiß gerade nicht mehr so recht), denn ordentlich an die Leine gewöhnt?
Es gibt Welpen denen machst Du die Leine dran und es stört sie nicht (Betelgeuse) es gibt aber auch Welpen die dann völligst abdrehen!
Mach ihm die Leine öfter mal in der Wohnung dran, kuschel dann mit ihm oder übe Sitz oder so.. also dass er etwas positives macht wenn er die Leine anhat.
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #58
Hallo Waldkatz,

vielen Dank fuer den ausfuehrlichen Tipp. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben. Ich hatte von Anfang an Probleme mit der Leine. Wenn wir dann draussen sind, geht sie eben keinen Schritt mehr und versucht mit aller Macht und Kraft sich daraus zu befreien. Es half bisher auch kein Rufen oder aehnliches. Aber ich werde jetzt schon mal im Haus anfangen, sie mit der Leine rumlaufen zu lassen. Vielleichts klappts ja dann. Sobald ich wieder mobil bin, wird nach einer Hundeschule/Welpengruppe Ausschau gehalten.

Wie alt ist Betelgeuse denn?

Lg, Candy
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #59
Zitat : Wegen dem Tipp mit der Leine. Wie hast du das denn gemacht? Eigentlich ist Hazel draussen immer sehr aktiv, aber sobald sie die Leine angelegt bekommt, gehts weder vor noch zurueck. Zitat Ende

Hallo,

ist eine relativ einfache Sache.
Natürlich gibt es mehrere erfolgreiche Ansätze.
Ich benutze keine starren Leinen, da der natürliche Bewegungsablauf eines Hundes stark eingeschränkt wird. Hunde laufen nicht gerade aus , wechseln viel mehr ständig die Richtung, da ihr ausgeprägter Geruchssinn permanent Informationen wahr nimmt ( ist zumindestens bei Jagdhunden so ).
Am Anfang also an die 5m Rollleine.
So merkt der Hund erst mal fast gar nicht, das er angeleinet ist.
Dann habe ich einen speziellen, prägnanten Pfiff , den ich ausstoße, wenn der Hund in 2m bis 3m Entfernung schnüffelt. Am Anfang guckt er vielleicht zu mir rüber, reagiert aber meist nicht. Ein kleines Stück Fleischwurst, in meiner Hand , animiert den Hund, zu mir zu kommen.
Reagiert der Hund trotzdem nicht, ziehe ich in an der Leine sachte zu mir, bis er neben mir steht. Dann kräftig loben.
Bei dieser Methode darf der Hund aber kein Halsband tragen, sondern ein Geschirr, damit die Halswirbelsäule nicht unnötig belastet wird.
Wichtig ist, das man nach dem ersten Ruf oder Pfiff, konsequent reagiert.
Wer drei vier mal ruft, kann nicht erwarten, das der Hund versteht, das er sofort reagieren muß. Verständlich, oder ?
Ziemlich schnell ( bei mir dauerte es keine zwei Wochen ) hat das jeder Hund verstanden.
Immer öfter habe ich dann die Fleischwurst weg gelassen und meine Hunde reagierten dann nur noch auf den Pfiff.
Wenn der Hund dann neben mir steht, stelle ich die Laufleine auf kurz und gehe 5m .
Reagiert der Hund nicht, ziehe ich ihn hinterher ( ohne Gewalt und mit weicher Stimme ). Leute die ihre Hunde anbrüllen oder schlagen, haben eh verloren.
So lernt der Hund zwei Sachen gleichzeitig.
Auf einen auditiven Impuls muß er zu seinem Halter kommen und das er kurz an der Leine gehen muß.
Beweist man bei dieser Methode viel Geduld, ist konsequent und bleibt emotional neutral, bringt eine ständige Wiederholung schnell den gewünschten Erfolg.
Hunde sind gerade als Welpen lernfähiger als man denkt.
Das nennt man in der Pädagogik " klassische Konditionierung ".
Funktioniert bekannter Maßen auch bei Menschen.:D
Durch ständiges Wiederholen werden Verhaltensweisen verinnerlicht und Reize richtig umgesetzt.
Wer sich aber von Kulleraugen beinflussen läßt, nicht von Anfang an konditioniert, der bezahlt spätestens in der Junghunddekade den Preis.
Wenn ich jeden Tag die Masse an Hunden sehe, die bellend in der Leine stehen oder nicht auf Zurufe reagieren, Fahrradfahrern oder Joggern nachstellen, dann frage ich mich schon, warum es Menschen gibt, die sich Tiere halten, obwohl sie überhaupt kein Interesse an deren, relativ einfachen und überschaubaren Verhaltensstrukturen zeigen.
Irgend ein User hat mich hiermal ironischer Weise als " Hundeflüsterer " bezeichnet.
Na, wenn Jemand , der erfolgreich Hunde erzieht, schon als magisch bezeichnet wird, ist das wohl eher ziemlich peinlich und nur ein Beweis dafür, das Andere das nicht können.
Die Gründe dafür liegen wohl eher im Desinteresse, einer Überforderung oder ist einfach nur gehässig.
Aber mit diesen Vorwürfen kann ich leben, da meine Hunde immer sehr alt geworden sind und meistens immer ohne Leine laufen durften .
Letztendlich ist immer das Endergebnis wichtig .:D

Liebe Grüße Hotte
 
  • Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? Beitrag #60
Hey,

also "nur" weil ein Hund in der Leine hängt kann man ja nicht direkt sagen Herrchen/frauchen könne ihn nicht erziehen oder sei desinteressiert ;)
Ben hat sich anfangs hier genauso Verhalten, da er aus schlechter Haltung kam und total verunsichert war.
Jeder der uns also zu der Zeit sah dachte wohl er wäre ja ein sooo schrecklicher, unerzogener Hund.
Bis aber solche Fehler anderer wieder "repariert" sind dauert es eben eine Weile und der Hund verhält sich halt immer noch so, auch wenn Frauchen sich mühe gibt und interesse hat ;)

@Candy: Betelgeuse ist Morgen 11 Wochen alt, und deiner?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Wieviel kann man einem Welpen zumuten?????

Wieviel kann man einem Welpen zumuten????? - Ähnliche Themen

Welpe schläft viel: Hallo ich habe eine frage, unsere kleine Labrador Hündin jetzt 13 Wochen alt schläft die Nacht schon durch meistens von 23:00 Uhr oder 0:00. Bis...
Mein Hund ist aggressiv: Hallihallo💕 Zuerst ein mal danke für die vielen lieben und hilfreichen Vorschläge die ich hier im Forum zu meiner 4 Monate alten...
Welpe macht sein großes Geschäft nicht draußen: Hallo meine lieben, vorab ich bin noch nicht lang Hundehalterin und mein 14 Wochen alter American Bully Welpe ist auch mein erster eigener :)...
Viele Fragen: Einen wunderschönen guten Abend und entschuldigt bitte für den nachfolgenden langen Text.😅 Also erstmal kurz zu mir. Ich heiße Bella, bin 27...
Wie oft sollte ich mit meinem 5 Monaten altem Welpen raus: Hallo ihr Lieben, ich habe mal eine Frage mein Welpe ist jetzt genau 5 Monate alt und stubenrein wird er so langsam er fängt jetzt gut an sich...
Oben