@fliegendespferd: Ich sage auch man (ich auch) kann.
Meine Hund (Dogge) hat auf den leisesten Ruf hin gehört, auch aus dem Auto heraus & er wußte wo er seinen 'Platz' hatte: bei Fuß, bei Pferd ca. 1,5m vom Pferd weg, wenn Fußgänger kamen direkt mit dem Kopf an meinem Stiefel, vom Auto aus: 5 m schräg vor mir
Ich denke mal, das man, wenn der Hund auf die andere seite(Beifahrerseite) läuft oder zurückbleibt(weil es da so gut gerochen hat?) NICHT mehr auf ihn Einwirken kann.
Da denkst du falsch: Man kann einem Hund durchaus beibringen, dass jetzt 'nicht schnüffeln Zeit' ist. (Abgesehen davon, dass ich mein Tempo selbstverständlich dem des Hundes anpasse, also wird er langsamer werde ich es auch)
Zum 'Schnüffeln' geht man natürlich langsam Gassi - das Auto-, Radfahren oder Reiten ist nur ZUSATZ nicht ERSATZ!
UND: NATÜRLICH sehe ich meinen Hund IMMER - egal wo ich mit ihm bewege. Er entfernt sich NIEMALS aus meinem Gesichtsfeld (und aus Rufweite), außer auf eingezäuntem, hundesicherem Gelände.
Ein Hund kann durchaus so ausgebildet sein, dass man faktisch keine Leine braucht. Meine hatte ich nur im Wald & in der Stadt 'pro forma' dran, denn mal ehrlich: gute 45kg Dogge halte ich (knapp 60 kg) sicher NICHT, sollte er es darauf anlegen
aber das tut er nicht, weil er entsprechend erzogen ist!
Zum Auto / Radfahren / Reiten mit Hund allgemein: man kann sehr wohl auf seinen Hund Rücksicht nehmen...
1. kennt man sein Tier & sieht wann es müde wird
Meiner zB wurde einfach langsamer wenn er 'genug' hatte, trabte neben her und manchmal kam ein 'Wuff' und ein Hüpfer was hieß: 'Weiter gehts!'
2. macht man solche Sachen immer nur entsprechend der Kondition des Tieres
Niemand hier spricht von kopflosen rasen mit Auto/Rad/Pferd um den Hund 'fertig zu machen'... soviel sollte eigentlich klar sein.
LG Lilly