Hm, ich finde es nach wie vor schwierig. Ob so eine Operation Erfolg hat, hängt ja von vielen Faktoren ab, die der Tierarzt besser beurteilen kann als wir aus der Ferne (Größe, Ort und Art des Tumors, Allgemeinzustand des Hamsters etc.). Eine Operation ist natürlich auch eine Belastung für den Hamster, von der er sich auch erst wieder erholen muss. Generell kann man sagen, dass es sinnvoll ist, eine Operation zu wagen, wenn der Hamster noch fit und nicht zu alt ist. Die Narkose lässt sich heutzutage eigentlich sehr gut dosieren, so dass die Überlebensraten sehr hoch sind.
Wenn eine Op in Frage kommt, dann würde ich sie nicht bei dem Tierarzt machen lassen, bei dem du warst. Wenn er selbst sagt, dass dein Hamster bei ihm nur eine Überlebenschance von 1/3 hat, ist die Chance, dass sie bei der OP stirbt, größer als dass sie überlebt. Ich weiß nicht, wieviele Tierärzte ihr in der Gegend habt, aber wenn eine Operation nur bei diesem Tierarzt infrage kommt, dann würde ich mich gegen die Operation entscheiden.
Hast du die Möglichkeit, zu einem Tierarzt zu kommen, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat, dann würde ich mir dessen Meinung auch anhören und ggf. dort operieren lassen.
Die Kosten für so eine Operation sind normalerweise auch bezahlbar.
Ich musste bisher zwar nur Ratten operieren lassen, aber im Prinzip ist das ja ganz ähnlich. Für Tumoroperationen habe ich immer so um die 40 Euro bezahlt. Eventuell kommen noch kleinere Folgekosten hinzu (Naht geht auf etc.) Manche Tierärzte verlangen natürlich mehr, aber damit du eine Vorstellung hast, was auf dich zukommt. Ich habe sogar Ratten mit Atemwegserkrankungen operieren lassen, auch diese haben die Narkose überlebt. Am schlimmsten ist die erste Zeit nach der Operation, aber nach etwa einer Woche ist das Schlimmste überstanden.