Tierärztin hat angerufen. Sie wird nicht operiert. Das Risiko, dass der Darm vorfällt ist zu groß. Sie kann aber auch nicht ausschließen, dass trotz intensiver Bemühungen das Bauchfell doch aufbricht:shock: Und dann ist sie so gut wie tot. Auf gar keinen Fall schneller als Schritt gehen. Alles andere könnte nicht gut enden. Des Weiteren kann ein eiternder Abszess nicht operiert werden, weil die Keimbelastung zu groß ist. Der Klinikchef traut sich auch nicht ran. An sich erstmal nicht schlecht (wenn ich jetzt mal kurz egoistisch denken darf), weil so die Wahrscheinlichkeit, dass das Finanzamt meine Steuern zurückzahlt, bevor ich die Rechnung bekomme, am größten ist

. Es wird weiterhin Antibiotika gegeben und gespült. Sie will mir Donnerstag zeigen, wie ich das machen soll. Sie fragte mich, ob ich mir das zutraue. *Vanillesoße, Vanillesoße* (das hilft, wenn man Eiter sieht und es nicht müffelt. So kann ich mein Gehirn verarschen und den Würgereiz unterbinden

) Na klar, ich bin da nicht zimperlich und solange Teufelchen mitmacht, ist das kein Problem...Es wird solange gespült bis es zuwächst, dann wird bei Bedarf eine Drainage gelegt und dann wird neu entschieden, ob OP oder nicht OP. Sie hat die Hoffnung, dass der Körper den Fremdkörper (was für ein Wortspiel...) von selbst abkapselt, sodass das Ding drin bleibt, aber keinen Schaden mehr anrichtet (wenn ich auf die bisherigen Rechnungen gucke, hat das Ding genug Schaden auf meinem Konto angerichtet) *Hach, was bin ich wieder albern

*