13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen

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  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #21
Also ich muss sagen, dass wir nur eine Katze nehmen können, da mehr leider wohnungstechnisch nicht drin ist. Ich habe auch schon gelesen, dass man am besten zwei hält, wobei ich aus Kindheitserinnerung sagen muss, dass wir mit Einzelhaltung keine Erfahrung haben.

Die Katze ist auf jeden Fall immer umsorgt und es sind Leute da. Eventuell kommt später nach einem Umzug noch mehr, aber das Thema stellt sich erstmal nicht. Ich denke halt, man sollte nicht auf Zwang zwei Katzen nehmen, wenn es dann nicht klappt. Denn nichts ist schlimmer, als Katzen dann wegzugeben, oder was sich manche sonst noch so einfallen lassen.

Die Kastration ist bei unserer Katze dann schon geplant :)

Bitte auf keinen Fall ein Kitten in Einzelhaltung, dass wäre Tierquälerei, Katzen sind keine Einzelgänger sie werden wenn dazu gemacht, brauchst ja nur mal den Kitten beim Spielen zusehen, dann sieht man doch gleich, dass die das wirklich brauchen. Stell dir deine Kindheit ohne andere Kinder ja ohne Mitmenschen vor. Kitten kuscheln, spielen, toben und balgen miteinander, putzen sich gegenseitig die Öhrchen, jagen den Kratzbaum zusammen rauf und runter, galoppieren gemeinsam mit Katzenbuckel durch die Wohnung, entdecken gemeinsam die Welt, dass kann kein Mensch mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit ersetzen.

Wenn du nur eine Katze halten kannst, dann hole dir eine schon etwas ältere Katze aus dem Tierheim, ein Einzeltier, also eine Katze die aufgrund schlechter Erfahrungen, fehlerhafter Einzelhaltung, schlechter Sozialisierung usw. sich nicht mehr vergesellschaften lässt. Sich ein einzelnes Kitten zu holen wäre reiner Egoismus, weil Kitten ja so süß sind, man es unbedingt will und keine Rücksicht auf die Bedürfnisse des Kitten nimmt und ein Artgenosse ist für ein Kitten ein Grundbedürfnis und der sollte möglichst im annähernd gleichen Alter sein.
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #22
Ich denke nicht, dass es problematisch wäre, die Katzen an ein Leben in der Wohnung zu gewöhnen. In dem Alter ist noch vieles möglich. Bloß eine Garantie kann dir darauf halt keiner geben.

Allerdings muss ich es auch noch mal betonen, obwohl du es nicht hören magst: wenn nicht zwei gehen (es gibt übrigens auch andere Quellen für junge Katzen als nur diese eine, Tierheime zum Beispiel :roll:), dann lass es. Ein Kitten alleine in Wohnungshaltung grenzt an Tierquälerei. Für euch mag das dann vielleicht "nur ein halbes Jahr" sein. Aber für die Katze sind das endlos lange Tage ohne soziale Kontakte und in Einsamkeit. Willst du das wirklich einer Katze antun?
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #23
Zwecks Einzelhaltung wurde ja schon alles gesagt, dass ist wirklich nicht gut.

Zum Thema Platz.

Ich wohne seit über zwei Jahren auf 30 qm Dachgeschoss, ein paar Monate nach meienm Einzug, zogen zwei Katzen ein, seit letztem August sind sie zu dritt. Es ist sicher nicht optimial, aber es ging. Nächste Woche zieh ich um.

Euer Umzug ist doch ohnehin schon geplant, da kann man die Kleinen auch ruig auf etwas weniger Platz halten, ist ja quasi nur übergangsweise.


Das Kitten aber nun allein zu lassen, wird sehr wahrscheinlich zu Verhaltensstörungen führen: wildes rumpinkeln, Kratzen an Tapete und Möbel, Anspringen des Menschen von hinten (typsiches Spielverhalten, für das der Mensch aber eben überhaupt nicht gemacht).

Wenn ihr in euer jetzigen Wohnung partou keine zwei Katzen halten wollt, dann lasst es ganz sein. Tut dem kleinen Kätzzchen ein Leben in Einzelhaltung bitte, bitte nicht an
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #24
Ich weiß dass ihr jetzt alle auf mir herumtrampelt, nur es ist derzeit nicht anders möglich. Die Problematik ist bekannt, aber von den 4 süßen Babys sind halt schon 3 vergeben. Wir hoffen seit Anfang an, dass doch wieder jemand abspringt, aber so einfach ist das nicht. Wir müssen einfach mal schauen :)
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #25
Ich dann auch noch ;)

Auch wenn die anderen eigentlich schon alles gesagt haben - aber vielleicht hilft ja der stete Tropfen, den Stein zu höhlen ;)

Also: Zum einen denke ich, dass es absolut machbar ist, 13 Wochen alte Kätzchen, die bisher nur ein "Draußen" kannten, an ein "Drinnen" zu gewöhnen. Unsere beiden "Kleinen" sind Streunerbabies, die sind in einer Scheune aufgewachsen. In den ersten Lebenswochen bewegen sie sich ohnehin nur in einem sehr geringen Radius, erst ab ca. 8-9 Wochen werden sie mutiger und fangen an, die Umgebung zu erkunden - bleiben aber selbst da immer noch in der Nähe des vertrauten "Heimes".... Mit 13 Wochen sind sie daher mit Sicherheit noch recht leicht an Wohnungshaltung zu gewöhnen...

Zum anderen sehe ich gerade den krassen Unterschied zwischen Mehr-Katzen-Haltung und einer Katze, die als Kitten bereits in Einzelhaft gesteckt wurde.
Wir haben nämlich gerade die Urlaubspflege für den Kater unserer Nachbarn übernommen. Der arme Kerl ist bei denen mit ca. 10 Wochen eingezogen (also schon mal viel zu früh) - und dann eben auch allein. Der kennt überhaupt kein kätzisches Sozialverhalten - der kann noch nichtmal freundlich blinzeln, weil er nie gelernt hat, dass man so zeigen kann, dass man freundlich gesonnen ist... Der hat heute Nacht (die Nachbarn sind heute Nacht losgefahren) die halbe Wohnungstür zerlegt, weil er unbedingt hinterher wollte - wir haben ein gefühltes Kilo Wohnungstür-Isolierung eingesammelt, die er losgekratzt hatte...
Wenn ich mir vorstelle, wie der arme Kerl da tagein, tagaus allein herumhockt (mindestens den halben Tag ist er wirklich ganz allein, auch wenn die Nachbarn nicht in Urlaub sind), und wenn ich dann sehe, wie unsere Jungs miteinander toben und raufen und spielen oder wie der John-Boy liebevoll die Audrey putzt, da könnte ich heulen, wenn ich mir vorstelle, was der arme Kerl da oben alles verpasst....

Und auch wenn Du sagst, es ist nur für ein halbes Jahr - es ist das ENTSCHEIDENDE halbe Jahr... in dem wird die Katze dann nämlich eben kein kätzisches Sozialverhalten mehr lernen, und umso schwerer wird es werden, sie später zu vergesellschaften....
Von daher kann ich mich den anderen nur mit der dringenden Bitte anschließen: Wartet noch das halbe Jahr und holt Euch dann gleich zwei Katzen. Den Tieren zuliebe. Bitte!

LG, seven
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #26
Die Problematik ist bekannt, aber von den 4 süßen Babys sind halt schon 3 vergeben. Wir hoffen seit Anfang an, dass doch wieder jemand abspringt, aber so einfach ist das nicht. Wir müssen einfach mal schauen :)

Ich wiederhole es gerne noch mal, falls du es überlesen hast: das ist nicht die einzige Quelle für junge Katzen. Auch bei dir wird es Tierheime geben, die gerade jetzt überquellen und unzählige junge Katzen und Katzenbabys haben. Was spricht da denn gegen? Ich komme grade hier aus dem Tierheim und habe bei einem Bruchteil des Geländes schon 8 Katzenbabys ausmachen können :?.
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #27
Im Interesse des Kätzchens schließe ich mich hier nochmal an

Wartet noch das halbe Jahr und holt Euch dann gleich zwei Katzen. Den Tieren zuliebe. Bitte!

tut das was Ihr vorhabt dem Kätzchen bitte nicht an!
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #28
Ich musste notgedrungen meinen 14jährigen Kater zum Hauskater umfunktionieren.....:? Mit einem Trick gings ganz gut und nun lebt er schon über ein Jahr drin: Er war vor dem Umzug hierher einige Wochen bei meinem Sohn in einem sehr kleinen Zimmer. Danach kam ihm unsere größere Butze vor wie ein Wanderparadies :)
Dazu haben wir den Balkon gesichert, sodass er dort eine Art "Auslauf" hat - irgendwie gehts. Optimal ist es nicht, aber besser, als ihn nun von mir und seinem Hundekumpel zu trennen, allemal.

Gehts richtig an und ihr schafft das auch - ich kenn eure Situation nicht, um die richtigen Tipps zu geben, sorry.
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #29
die Wahrscheinlichkeit dass sich ein 13 Wochen altes Kitten an Wohnungshaltung gewöhnen kann ist sehr groß, ganz klar.
Das war zwar die Frage der TE ist aber nicht das Problem bei der Sache, das die TE scheinbar nicht begreifen mag:eusa_think::?:

oder mittlerweile doch;)
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #30
Hey,

ich möchte mich - aus eigener und ganz frischer Erfahrung - den anderen anschließen bezüglich der Einzelhaltung eines Kittens. Das geht überhaupt nicht. Punkt.
Da gibts auch meiner Meinung nach nichts zu diskutieren, vor allem dann nicht, wenn die Katze so jung ist und du sie in der wichtigsten Prägephase in Einzelhaft bringen willst.

Wenn ihr jetzt noch keine zweite Katze haben könnt/möchtet (denn zwei brauchen nicht viel mehr Platz als eine, gerade, wenn der Zeitrahmen absehbar ist), dann lasst es bleiben und gebt den anderen Abnehmern die Chance, jeweils zwei Geschwister aufzunehmen.

Hast du eine ungefähre Vorstellung davon, wie sich Kitten im Alter von 13 Wochen verhalten? Kann ich dir sagen:
tagsüber wechselt es sich ab zwischen mal toben, fressen und schlafen, aber abends gehts richtig ab. Die rasen durch die Bude, springen überall drauf, kämpfen miteinander und raufen, bis einer heult.
Unfug von vorne bis hinten. ;)

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich nur ein Katzenkind hätte. :shock:
Zu zweit können sie ihre gesammelte Energie (und die haben viel davon!!) wenigstens aneinander auslassen. Wären sie in Einzelhaft, muss eben der Mensch mitsamt seiner Wohnungseinrichtung dafür herhalten.
Katzen, die so jung in Einzelhaft kommen, kennen meist auch die Grenzen beim spielerischen Kämpfen nicht, sodass euch eure geplante Katze unter Garantie das ein oder andere Mal blutig kratzen/beißen wird.

Beispiel: meine Schwester hat vor ca. 3,5 Jahren eine Babykatze aufgenommen, da eben alle Geschwister auch schon vergeben waren.
Die Kleine wa ja anfangs echt süß, aber so mit 14-15 Wochen fing sie an, an den Hosenbeinen hochzuklettern, auf den Rücken zu springen (mit ausgefahrenen Krallen versteht sich!), kämpfte mit Menschenhänden wie eine wild gewordene Bestie, biss und kratzte jeden blutig, der mit ihr spielen wollte, schmiss Blumentöpfe von den Fensterbänken, kratze Risse in die Couch (trotz massig vorhandenem Spielzeug und riesigem Kratzbaum) und pinkelte auch fast jeden Tag in den Flur, wenn meine Schwester und ihr Mann nicht da waren.
Meine Hände sahen aus, als hätte ich in ein Glas mit Rasierklingen drin gepackt.

Daraufhin nahm meine Schwester eine zweite, etwa gleichalte (ein paar Wochen älter) Katze auf. Und siehe da: die Probleme erledigten sich so gut wie von selbst.
Heute ist diese Katze zwar zu 90% lammfromm, aber man merkt ihr die kurze Einzelhaft immer noch an, wenn sie mal mit Menschenhänden spielt und von jetzt auf gleich ohne Vorwarnung wie verrückt zubeißt und kratzt.
Sie beißt zwar nicht mehr so fest, dass es blutet, aber immer noch viel zu feste. Diese Katze war nur wenige Wochen allein und hat trotzdem einen dauerhaften Schaden behalten. Was meinst du, was passiert, wenn du deine Katze in dieser so wichtigen Phase 6 Monate oder länger in die Isolationshaft setzt??
Die andere Katze hingegen kennt ihre Grenzen, aber sie war auch niemals allein.



Wir schreiben das hier nicht, weil wir es unbedingt besser wissen möchten.
Lass es dir einfach mal gesagt sein: abgesehen davon, dass du dieser Katze enormes Leid antust, wenn du sie unbedingt zwingen musst, keinen Kontakt zu Artgenossen zu haben, tust du dir selbst damit auch keinen Gefallen.
Früher oder später geht dir diese Katze so dermaßen auf die Nerven, dass du diesen Schritt bereuen wirst.

Stell dir mal vor, man würde dich für 6 Monate von allen anderen Menschen abschotten, du kannst nichts dagegen tun und deine einzigen Sozialkontakte wären Lebewesen, die dich und deine Körpersprache nicht verstehen und die nicht Tag und Nacht für dich greifbar sind.
Wie würde es dir in dieser Zeit gehen? Wärst du glücklich?


Und nochmal: wenn die Haltung von zwei Katzen derzeit nicht möglich ist (warum auch immer?!), dann stell doch bitte deine Wünsche zurück, bis es möglich ist.
Tu das bitte keiner Katze an!
Auch, wenn du dich jetzt schon so sehr darauf eingestellt hast, es ist für beide Seiten sehr unschön.

Denk bitte bitte bitte nochmal drüber nach und handele zum Wohl des Tieres. Entweder zwei oder keine.

Und bevor du jetzt nochmal das Argument aufgreifst, dass nur noch eine zu haben ist: es wurden dir genug Stellen genannt, wo man gerade jetzt ebenfalls junge Katzen bekommen kann!

LG
 
  • 13 wöchige Katze zur Hauskatze erziehen Beitrag #31
Ich weiß dass ihr jetzt alle auf mir herumtrampelt, nur es ist derzeit nicht anders möglich. Die Problematik ist bekannt, aber von den 4 süßen Babys sind halt schon 3 vergeben. Wir hoffen seit Anfang an, dass doch wieder jemand abspringt, aber so einfach ist das nicht. Wir müssen einfach mal schauen :)

Es herrscht gerade Kitten-Überfluss in sämtlichen Tierheimen. Die wissen um diese Jahreszeit nicht wohin mit den Zwergen.:( Leider. Aber auch ein Glück für Dich!;) Da hast Du nämlich die freie Auswahl für einen Katzenkumpel! Alles da, da bin ich sicher. Von schwarz bis getigert bis hin zu weiß und buntgescheckten Kitten....Von scheu bis Draufgänger...
Geh einfach mal gucken!
 
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