Übertreiben wir nicht doch ein wenig???

Diskutiere Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben! Ich bin mir nicht ganz sicher ob es so ein ähnliches Thema nicht schon im Forum gibt :uups: (wenn ja dann SORRY ;)), aber das...
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #1
Gumsche

Gumsche

Beiträge
441
Punkte Reaktionen
0
Hallo ihr Lieben!

Ich bin mir nicht ganz sicher ob es so ein ähnliches Thema nicht schon im Forum gibt :uups: (wenn ja dann SORRY ;)), aber das muss jetzt mal raus!

Meine Frage an euch (und Hand aufs Herz): "übertreiben wir es nicht langsam ein wenig mit unserer Hundefütterung und der Suche nach dem richtigen Futter?"
Ich schliesse mich da natürlich mit ein. ;)

Das Ding ist doch einfach mal, Zitat Martin Rütter (mein persönlicher Godfather of Hundeerziehung), der Hund stammt vom Wolf ab!
Der ja bekanntlich ein Allesfresser ist ( frisst hauptsächlich die dominierenden pflanzenfressenden Tierarten in seinem Lebensraum so wie auch Aas und Abfälle).

Das wir alle natürlich nur das Beste für unsere Doggies wollen ist ja klar. Aber fällt unser kleiner Schatz, im übertrieben Sinne, denn wirklich gleich tot um wenn wir ihm mal das und mal dieses Futter geben? Sind Essensreste wirklich sooo schädlich wenn sie Gewürzt sind? Und macht ihn das billige nicht so hochwertige Futter wirklich krank?

Ich rede jetzt nicht von Hunden die irgendwelche Krankheiten wie z.B. Allergien oder ähnliches haben, sondern von kerngesunden Kerlchen.

Ein befreundeter Tierarzt von mir aus der Göttinger Tierklinik hält sogar das Thema Barf für etwas umstritten, da es die meisten Hundehalter seiner Meinung nach falsch machen, weil sie nicht genügend Mineralien hinzufüttern und es dann doch lieber ganz sein lassen sollten.

Nicht das ihr mich jetzt falsch versteht, ich will hier niemanden angreifen!!! Sondern einfach nur nach eurer Meinung zu diesem Thema fragen.

Wie ja schon oben erwähnt bin ich ja auche eher eine von den Hundehaltern, die Nachts schon nicht mehr schlafen können, wenn sie sich nicht ganz sicher sind das sie das richtige Futter für ihren Liebling ausgewählt haben. :mrgreen: Aber die Aussage von Herrn Rütter, das unser Hund ja vom Wolf abstammt und da ja auch nicht immer Punkt zwölf (was auch die regelmäßigen Futterzeiten in Frage stellt) ein Kaninchen kommt und sich vor ihn hinlegt und wartet das es gefressen wird hat mich dann doch ganz einfach mal ins Grübeln gebracht. :eusa_think:

Eure Gumsche:006:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig???

Anzeige

  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #2
Klar er stammt vom Wolf ab.
Und daher versuchen wir hochwertiges Futter zu finden, welches einen hohen Fleischanteil hat, kein Getreide und Zucker oder sonstiges unnützes Zeug hat. Denn sowas befindet sich ja nicht im Beutetier.
Was anderes tun wir nicht ^^


Abwechslung gut, wüsste nicht wer was dagegen hat. Wenn mal was billiges dazwischen springt, nicht schlimm. Für manche ein No-Go, ist aber nicht furchtbar. Solange größtenteils hochwertiges, Hundgerechtes Futter gegeben wird.

Gewürze vetragen Hunde in geringen Maßen.

Hunde können auch mit schlechtem Futter alt werden. Aber sie bauen eher ab und dass muss man seinem Tier nicht antun.

Was das Barf angeht, das Problem ist dass hier jeder anfangen will seinen Hund zu barfen, klar dass sich dann Leute zu Wort melden, Tips geben ect, die eigentlich selber kaum Ahnung haben oder gar erst vor kurzen angefangen mit der Rohfütterung.
Wenn man es richtig macht, sich gut informiert und mit gesunden Menschen und Hundeverstand an die Sache rangeht, vlt Seminare besucht, dann ist es eine sehr empfehelnswerte Fütterungsmethode.
Barfen wegen solcher "Nichtswisser" zu verteufeln, oder als schlecht zu dekradieren, währe aber falsch.


Liebe Grüße
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #3
Ich finde sogar, wir übertreiben ganz gewaltig. Ich bin auch ständig hin und her gerissen zwischen "es ist noch kein Hund vom Aldi Futter gestorben" und "Habe ich mit diesem und jenen Futter wirklich alles abgedeckt"

Letzendlich bringt kein Futter irgendeinen Hund um.
Fakt ist auch, dass Discounter-Sorten sicherlich zich mal mehr Umsatz machen, als hochwertigere Sorten. Schließlich verkauft Aldi Trockenfutter in Paletten(!!) nicht in Beuteln. In meiner Zeit als Jobberin im F****napf habe ich auch viele Tiermed. Hochschul-Mitarbeiter getroffen, die auf das Barfen geflucht haben. Zum einen hieß es 9 von 10 Barfplänen seien für den Popo und sie hätten viele Tiere in Behandlung, die aufgrund von BArf-Ernährung krank geworden seien.

Eins muss man schließlich klar sagen: Genauso wie der Hund noch an die Wolfsernährung gewöhnt ist, so ist der Mensch an die Urmensch-Ernährung gewöhnt. Wir essen eben auch keine Gräser, Moose und Mammuts. Unser Verdauungssystem hat sich einfach in den Jahrhunderten angepasst. Und ich glaube, dass des Hundes auch. Gerade weil seine Vorgängerhunde von den Abfällen der Menschen Jahrhunderte leben mussten.

Ich denke an den vermeindlich "hochwertigen" Sorten mit viel Fleisch und wenig Nebenerzeugnissen, ist auch vieles faul. Schließlich würde der Hund nicht nur das reine Fleisch, sondern auch Fell, Innereien und dergleichen verspeisen. Daraus zieht er ebenso seine Nährstoffe.
So wie Billlig-Futter künstiliche Nährstoffe zugeführt werden, so passiert dies sicher auch mit den teuren Sorten, da ebenso wichtige Inhalte fehlen.

Das einzige Futter, in dem ich Knochen und Pansen deklariert fand, war Markus Mühle. Daher bleibe ich nun erstmal damit und habe mich zudem im beruhigenden Mittelpreis-Segment eingereiht.

Ich denke, wenn wir Menschen so sehr auf die Inhaltsstoffe unserers Essens achten würden, wie auf das unserer Hunde, würde so manchem das Staunen gar nicht mehr aus dem Gesicht gehen.
Die Futtermittelindustrie freut es jedenfalls, die springen auf den fahrenden Zug und verdienen Millionen...und zwar daran, dass wir bereit sind für "gutes" Hundefutter einen Kilopreis, wie für gutes Fleisch für uns zu zahlen.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #4
Off-Topic
Bevor ich Seminare zur gesunden Hundeernährung besuche, besuche ich garantiert erst welche zur gesunden Menschen- und Kinderernährung.


Und ja, ich finde, es wird oft übertrieben.

Winchester, deinen Beitrag finde ich klasse. Meine Hunde ergänzen ihre Nahrung übrigens eigentätig durch massig pflanzliches Futter. Die extrem hohen Fleischanteile halte ich nach den vielen domestizierten Jahrtausenden des Hundes für fragwürdig.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #5
Off-Topic
Bevor ich Seminare zur gesunden Hundeernährung besuche, besuche ich garantiert erst welche zur gesunden Menschen- und Kinderernährung.


Und ja, ich finde, es wird oft übertrieben.

Winchester, deinen Beitrag finde ich klasse. Meine Hunde ergänzen ihre Nahrung übrigens eigentätig durch massig pflanzliches Futter. Die extrem hohen Fleischanteile halte ich nach den vielen domestizierten Jahrtausenden des Hundes für fragwürdig.


Danke! Ich stimme dir auch zu 100% zu. Deutschland wird immer dicker und kränker, doch bei der Ernährung unseres Hundes stört uns evtl. ein Fleischanteil der 3% niedriger ist als in einem anderen Futter.
Was ich viel riskanter als potentiell gute Inhaltsstoffe finde, ist die Tatsache wie viele Futtersorten als gut angepriesen werden, diese aber auf dem deutschen Markt nicht wirklich erhältlich sind. Bis heute habe ich auf die Frage nach dem Warum keine Antwort erhalten.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #6
Hey,

ich denke man muss da einen mittelweg finden... der hund ist kein wolf, das sollte jedem klar sein. der hund ist aber immer noch wolfsähnlich. und die paar tausend jahre die er in unserer gesellschaft herumdümpelt reichen bei weitem nicht um eine evolutionäre Anpassung an so manchen "Fraß" zu erreichen.

industrielles hundefutter gibts noch keine 100 jahre- da hat sich also noch niemand angepasst ;) wenn dann wäre es keine evolution sondern eine mutation.

vor 100 jahren lebten die hunde immer noch halbwild- sie wilderten wie sie grad lustig waren, holten sich was sie brauchten aus der natur. dementsprechend war eine mangelernährung schwer, das ist eher eine erscheinung der heutigen zeit.

deshalb ist eben der gesunde mittelweg das wahre- hoher fleischanteil, innereien, gemüse,... minimalste mengen getreide wenns der hund verträgt bringt ihn auch nicht um. so schwer ist das barfen an sich sicher nicht- allerdings ist die verfügbarkeit immer so eine sache (wer gibt dem hund schon ein frisches kaninchen inkl. fell und allem?).
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #7
Ich denke einer der wichtigsten Grundsätze bei der Ernährung (von Hunden und Menschen) ist, dass ein Lebensmittel um so nahrhafter ist, je weniger es verarbeitet wurde.
Frische Lebensmittel sind gesund, nicht Tütensuppen oder Tiefkühlkost, das ist uns doch eigentlich allen bewusst.
Genau so verhält es sich auch mit dem Futter für unsere Lieblinge, ein Trockenfutter ist am Ende nichts anderes als Astronautenkost mit künstlich zugesetzten Vitaminen und Nährstoffen.

Wir Menschen haben den Vorteil, dass wir entscheiden können, wann wir was essen und unser Appetit auch nicht immer unrecht hat (wessen Körper gerade z.B. dringend etwas Eiweiß benötigt, hat auch Appetit auf z.B. Ei oder Fleisch).

Unsere Hunde müssen essen was wir ihnen hinstellen und können Mängel nicht selbst durch Heißhunger auf etwas bestimmtes ausgleichen. Zudem werden sie häufig ihr Leben lang mit Fertignahrung ernährt, welche ja wie angesprochen schon aufgrund ihrer starken Verarbeitung eine mindere Qualität für die Ernährung hat.


Wann etwas übertrieben ist, ist immer Ansichtssache, je nach Betrachtungswinkel ist nicht die Rohfleisch- und Restefütterung mit dem was vor Ort anfällt übertrieben (so wie es früher schon immer war), sondern Fleisch aus ganzen Regionen zusammenzukarren, in extra erbauten Mulitfabriken zu kochen und zu Pulver zu verarbeiten, dieses Pulver durch ganze Länder zu Schiffen, es in anderen Großfabriken zu mischen, zu färben und in die Form von kleinen Kugeln, Ringen oder Herzchen zu pressen, diese Pellets dann in bunte Tüten zu verpacken und sie (wieder durchs ganze Land) an Supermärkte zu liefern wo der geneigte Heimtierliebhaber sich dann seine Lieblingsgeschmackssorte aussuchen kann.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #8
in letzter zeit denke ich auch immer wieder, wir übertrieben maßlos.

da rechnen wir ( beim barf) ernsthaft bis ins kleinste gramm aus, was der hund wovon braucht, ja immer abwechslung, dieses knöchlein hier, dieses gemüse da.

wer macht das denn bitte bei SICH oder seinen KINDERN?
sorry, aber ich finde, einige übertreiben ganz gewaltig ;)

meine kriegen ein, wie ich finde, recht gutes hauptfutter und dazu nebenher alles..
und mit alles meine ich alles.

das können "schrott leckerchen" von frolic sein, essensreste wie pizza,pasta, sonstwas.
und ich achte NICHT auf gewürze (okay,extrem scharf gebe ich nicht, aber alles andere schon)

aber auch frischfleisch, frische knochen gemüse etc.

also...meine sind definitiv allesfresser und ich wechsle den futtersack auch nach etwa 4-7 kilo, also bekommen sie ständig was anderes und ich bin sehr zufrieden damit
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #9
Eigendlich wollte ich nichts dazu schreiben aber ich tu es doch einfach mal...

Also ich bin ja noch recht jung und meine ehemaligen Tiere haben immer das bekommen was meine Eltern gekauft haben.
Das hieß die Nager bekamen Trockenfutter,Heu,Vitakraft Leckerlies und dann Gemüse Reste und Wiese.
Die Katze (die in unserem Laden gewohnt hat,war aber immer draußen unterwegs) hatte Sheba und co bekommen.
Und alle wurden sehr sehr alt. Und waren selten krank.

Mit 17 bin ich dann ausgezogen und habe mir wieder Tiere angeschafft.
Ich kaufte das was ich kannte.
Doch dann kam ich hier ins Forum und habe echt schon geweint als ich das alles gelesen habe.
Ich habe wirklich alles falsch gemacht.

Ich habe dann das beste und teuerste Futter gekauft (Und das für alle Tiere...) und habe alles andere weg geworfen oder verschenkt.
Auch wenn ich dann kaum was zu essen hatte.

Nun ziehe ich das auch schon einige Zeit durch und denke auch das ich übertreibe.
Ich meine ich hab wirklich keine Leckerlies mehr gekauft die nicht "perfekt" waren.

Nun stehe ich wieder vor Monatsende und habe mehr als 150 Euro für Futter ausgegeben. Und habe nicht mehr viel auf dem Konto.
Da denke ich mir langsam auch das kann nicht sein.

Ich habe knappe 40 Dosen Katzenfutter und 20 Schälchen Hundefutter im Schrank.
30 Dosen wirklich sehr hochwertiges Futter und 10 hochwertige Schälchen.
Und die Restlichen? Sind von Rossmann und co. Wo zwar auch kein Getreide usw drinne ist aber halt nicht sooo viel Fleisch.
Und die nächsten Monate werden es wohl mehr von diesen Dosen sein.

Der Hund bekommt auch mal was vom Tisch. Nudeln,Reis und alles was nicht gewürzt ist.
Und ich finde es nicht schlimm.

Klar muss man auf die Ernährung achten aber man sollte nicht übertreiben.

Den in den letzten Monaten haben meine Tiere hochwertigeres Futter bekommen als ich.

Mir ist es erst heute aufgefallen... Es kam eine 40 Euro Bestellung Futter an.
Und ich? Habe eine Tütensuppe mit Brot gegessen und das nicht zum ersten mal.
Nicht das ich nicht genug Geld habe aber ich denke immer : Das Geld kann ich lieber für die Tiere ausgeben.
Nur so sollte es natürlich nicht sein.

Man sollte immer einen Mittelweg finden...
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #10
Ich denke an den vermeindlich "hochwertigen" Sorten mit viel Fleisch und wenig Nebenerzeugnissen, ist auch vieles faul. Schließlich würde der Hund nicht nur das reine Fleisch, sondern auch Fell, Innereien und dergleichen verspeisen. Daraus zieht er ebenso seine Nährstoffe.
So wie Billlig-Futter künstiliche Nährstoffe zugeführt werden, so passiert dies sicher auch mit den teuren Sorten, da ebenso wichtige Inhalte fehlen.
Dazu möchte ich doch noch etwas sagen: So ziemlich jedes Futter enthält Innereien, auch wenn es hochwertig ist.
Aus Fell zieht der Hund übrigens keine Nährstoffe, auch der Wolf nicht. Er frisst das Fell auch nicht, er beleckt es und nimmt damit einzelne Haare auf, die eine ähnliche Wirkung wie Gras auf die Verdauung haben.
Es ist auch umstritten, wie viel Innereien ein Tier wirklich frisst. Ein Wolf frisst durchaus nicht das ganze Tier, er nimmt sich auch die "besseren" Stücke raus.
Und mal ehrlich: Wenn er genug bekäme würde er die weniger guten Teile wohl auch liegen lassen.

Meine Hunde ergänzen ihre Nahrung übrigens eigentätig durch massig pflanzliches Futter. Die extrem hohen Fleischanteile halte ich nach den vielen domestizierten Jahrtausenden des Hundes für fragwürdig.
Was fressen sie denn? Gras? Das sagt aber nichts über den nötigen Fleischgehalt aus. Nur weil ein Hund mal Gras oder einen Maiskolben auf dem Acker aus Jux und Tollerei frisst ist er noch lange kein Omnivore. Er würde das Gras vermutlich auch fressen, wenn du ihn vegetarisch ernähren würdest, da gibt es für mich also keinen Zusammenhang. Außerdem würden viele Hunde auch Kadaver und ähnliches draußen fressen, heißt das dann, dass sie zu wenig Fleisch bekommen?

Wann etwas übertrieben ist, ist immer Ansichtssache, je nach Betrachtungswinkel ist nicht die Rohfleisch- und Restefütterung mit dem was vor Ort anfällt übertrieben (so wie es früher schon immer war), sondern Fleisch aus ganzen Regionen zusammenzukarren, in extra erbauten Mulitfabriken zu kochen und zu Pulver zu verarbeiten, dieses Pulver durch ganze Länder zu Schiffen, es in anderen Großfabriken zu mischen, zu färben und in die Form von kleinen Kugeln, Ringen oder Herzchen zu pressen, diese Pellets dann in bunte Tüten zu verpacken und sie (wieder durchs ganze Land) an Supermärkte zu liefern wo der geneigte Heimtierliebhaber sich dann seine Lieblingsgeschmackssorte aussuchen kann.
Hier muss ich mich anschließen: Ich kenne Leute, die irgendwelche Kräuterpülverchen aus den USA bestellen, weil diese die Ernährung perfektionieren sollen oder den Hund vitaler machen sollen, was auch immer. Da ist bei mir definitiv eine Grenze erreicht.

Aber ja, ich mache mir Gedanken um die Ernährung meines Hundes, wie ich es auch um die meiner Kinder machen würde. Ich mache mir auch Gedanken um meine Ernährung, mit dem Unterschied, dass bei mir eben ab und an der Schweinehund zum Vorschein kommt, obwohl ich genau weiß, dass gewisse Dinge ungesund sind.
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass man um die Ernährung des Hundes wissen sollte und sich wenigstens bemühen sollte, ein einigermaßen gutes Futter zu besorgen.
Ich wiege auch beim Barf nicht alles aufs Gramm genau ab, schlussendlich sind das Richtwerte, an denen man sich als Anfänger orientieren kann und das braucht man auch. Die Feinjustierung hängt dann eben von Hund und Halter ab und kaum einer füttert grammgenau nach dem Plan.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #11
Haaach...

Ich mach mir überhaupt keine Gedanken um das Futter... Maxi bekommt abwechselnd, mal hat sie das teuere was total hochwertig sein soll aber dann bekommt sie zwischendurch auch mal nur Beneful oder ne billige Dose Nassfutter, was solls?

Sie ist gesund, sie wächst, sie ist schwer, sie ist grösser wie alle ihre Geschwister die nur das teuere Futter bekommen, sie hat keine Allergien wie ihre Schwester, hat keine Schwierigkeiten mit dem Zucker wie ihr Bruder, und hat es auch nicht in der Hüfte wie andere ihrer Geschwister...

Heute hat sie z.B das restliche Essen von mir bekommen, Maultauschen mit Speck, Zwiebeln und Tomaten, und? Es geht ihr gut, sie frisst ja alles, zwischendruch gibts auch mal ne Karotte oder en Apfel, ihr "Frischfleich" holt sie sich manchmal selbst wenn sie auf der Hauseigenen Wiese am Mausen ist, was sie darf, weils der Besitzer erlaubt hat und die Mäuse die ganze Wiese zerstören...

Diese frisst sie komplett mit Haut, Haaren und Knochen, und sie erbricht sich davon nicht...

Leckerlies? Haben wir, die billigen von P*nny, ich kauf doch keine schweineteuerern, wo sowieso gleich leer sind, ich hab schliesslich einen "grossen" Hund...

Der einzigste der Animonda bekommt, ist Loki, aber das auch nur weil er so klein ist, aber er macht sich genauso über Essensreste her, er frissst sie gerne!

Beide sind wohlgenährt und gesund, also warum soll ich mir gross Gedanken machen was sie fressen?

Manchmal denke ich wir ind ein wenig verkrampft was das angeht, klar hätte ich das Geld für teueres Futter, aber warum wenn es nicht nötig ist...
Und wenn Maxi zwischendurch auch mal einen Tag "Pause" einhält, davon stirbt sie nicht, sie ist es gewöhnt...

Und zu fressen gibt es auch um die Uhrzeit wo ich gerade Lust habe in die Speisekammer zu laufen und ne Schüssel Futter rauszukramen...
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #12
Ich bin auch der Meinung das ziemlich übertrieben wird.
Klar sollte man darauf achten das der Hund ordentlich ernährt wird. Wir für uns können tag täglich selbst entscheiden was wir essen. Sind sozusagen unser Glückes schmied, der Hund aber ist abhängig von uns. Von dem was wir ihm geben. Aber dennoch bekommt unser Hund auch reste vom Mittagessen oder mal ein Brot mit Wurst oder Käse was mein Bruder wieder von der Schule mitnachhause gebracht hat oder die innerrein vom kochhünchen. Was er nicht bekommt sind wirklich sachen die scharf sind oder eben anders extrem gewürzt sind.

Ein Komentar von meinem Opa fand ich allerdings einmal ziemlich bescheuert.
Er war zubesuch und es gab Spagetti bolognese. Da wir nicht alles aufgegessen haben, hat Blacky den rest bekommen und mein Opa mein allen erstes: Das könnt ihr doch nicht dem Hund geben. Der muss doch besseres bekommen, das ich doch nicht gut genug für ihn. ömm Hallo opa ? Du hast davon eben selbst gegessen ? Und dann soll das zu schlecht sein für den Hund ? sorry:eusa_think:
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #13
Ja wir übertreiben ganz klar! die ersten Monate habe ich jeweils für Hund und Katzen ca. 130 €/Monat nur für Fressen ausgegeben.
Übrigens habe ich auch den Beitrag von Martin Rütter gelesen... ich füttere meinen Hund morgens und abends aber eine feste Zeit gibt es nicht mehr, dann ist man zu unflexibel.
Ebenso der quatsch mit dem erhöhten Futternapf :-D ich habe mir einen gekauft.... bis eine kollegin dann zu mir meinte: ja ist ja auch total wichtig das der hund während den 30sec. wo er das napf leerinhaliert keine haltungsschäden bekomm :D der Wolf legt seine beute ja auch auf einen Baumstamm und isst dann erst :eek:
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #14
Naja, es kommt schon darauf an wo übertrieben wird? Wird zu teures Futter gekauft und Meilenweit über den grossen Teich geflogen? Teure Pülverchen, Zusatzfutter und Tabletten? Ja, vielleicht. Ich muss das auch nicht haben. Es kommt doch immer drauf an von welchem Blickwinkel aus man das ganze betrachtet. Wie bereits geschrieben wurde, finde ich es weit mehr übertrieben wie Fertigtrockenfutter hergestellt wird. Die Inhaltsstoffe sprechen doch meist schon für sich und kaum einer der grossen Hersteller hat ein Interesse daran ein Futter herzustellen, dass das artgerechteste und gesündeste für unsere Hunde ist. Solche Firmen wollen Umsatz machen, mehr nicht.

Ganz genau, der Hund stammt vom Wolf ab und dieser frisst keinen totgekochten Getreidebrei, in dem rein gar nichts mehr lebendig ist oder sinnvolles zurück bleibt. Über die Bedeutung von Begleitstoffen weiss man ja selbst heute kaum noch etwas. Fakt ist, sie haben ihren Sinn und sie finden sich garantiert nicht mehr in Futter das so hoch erhitzt und quasi sterilisiert wurde. Es ist also einfach nur logisch, wenn man versucht seinen Hund so natürlich wie möglich zu ernähren (wenn man die Möglichkeit dazu hat). Ich gebe meinen Hund auch essensreste, so lange sie sinnvoll sind. Wenn wir eine Gemüsesuppe machen, dann bekommen die Hunde auch davon, wenn wir Kartoffeln machen, dann koche ich zwei für die Hunde mit usw. Nur bekommen meine Hunde nicht tonnenweise Nudeln.

Klar kann ein Hund auch mit Frolic 10 Jahre alt werden. Die Frage ist doch aber, wie alt wäre er geworden wenn er anders ernährt worden wäre. Und was heisst eigentlich immer mein Hund ist gesund? Im Moment? die letzten 10 Jahre? Welche Untersuchungen wurden gemacht? HD geröngt und offiziell ausgewertet?
Was sagt der Tierarzt zu Organversagen im Alter? Das kommt halt vor? Hat es keine Gründe?

Ich wiege ebenfalls nichts auf Gramm ab, ich wiege gar nicht ab. Ich habe zu Beginn eine ca. Menge ausgerechnet und seit dem fülle ich den Napf nach Augenmass. Nehmen die Hunde zu, bekommen sie halt weniger und wenn sie schlanker werden oder sich gerade sehr viel bewegen, bekommen sie halt mehr - alles über den Daumen gepeilt.

Meine Hunde bekommen auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt ihr Futter.. Darin sehe ich keinen Sinn. Ich denke man muss sich ganz klar informieren, aber auch ein wenig seinen gesunden Menschenverstand einschalten.

der hund ist aber immer noch wolfsähnlich. und die paar tausend jahre die er in unserer gesellschaft herumdümpelt reichen bei weitem nicht um eine evolutionäre Anpassung an so manchen "Fraß" zu erreichen.

industrielles hundefutter gibts noch keine 100 jahre- da hat sich also noch niemand angepasst ;)
Ganz genau so ist es. Industrielles Futter gibt es wohl seit ca. 80 Jahren..
Auf so kurze Zeit gab es ganz sicher keine Anpassung, zumal die Fütterung von Fertigfutter keinen selektiven Vorteil brachte.

Es gab mal einen interessanten Artikel über das Sterbealter bei Hunden und in verschiedenen Rassen. Lange Zeit wurden unsere Hunde immer älter, aber der Höhepunkt ist längst an uns vorbei gerauscht. Das Durchschnittsalter nimmt wieder ab. Sicher hat das vielfältige Gründe (vor allem fragwürdige Schwerpunkte der Zucht in manchen Rassen), aber die Ernährung wird vielleicht auch einen kleinen Teil dazu beitragen.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #15
Was fressen sie denn?

Da du mich direkt zitiert hast, will ich dir deine Frage mal beantworten (auch wenn du sie ja selbst mit Gras :eusa_eh: schon beantwortet hast...).
Nein, ich meinte nicht Gras. Das ist ja auch keine Ernährung sondern dient nur der Magen- und Darmreinigung.

Die Jungs bedienen sich im Garten und auf Spaziergängen sehr ausgiebig. Sie pflücken sich Erdbeeren, Stachelbeeren, Him- und Brombeeren selbst und wenn sie finden auch Blaubeeren und fressen davon nahezu täglich, wenn diese Beeren gerade wachsen.
Als Fallobst fressen sie Äpfel, Birnen und Kirschen. Äpfel und Birnen suchen sie auch im Winter noch unter dem Schnee heraus und essen es als tiefgekühltes Fallobst.
Derzeit essen sie Hasel- und Wallnüsse, die sie sich selbst knacken.
Und wenn die dran kommen, buddeln sie sich Möhren aus und fressen die ebenfalls.

Nur weil es erst seit 80 Jahren Fertigfutter gibt und der Wolf sich hauptsächlich von Beutetieren ernährt (davon machen Kleinnager einen recht großen Teil aus, bei denen das Fell durchaus mit gefressen und nicht nur beleckt wird) darf man die Zeit zwischen Beutetierfresser Wolf und Fertigfutterernährung der letzten 80 Jahre nicht vergessen.
Hunde durften durchaus nicht einfach so wildern. Und selbst wenn sie wilderten, dann meist im Auftrag ihrer armen Besitzer, die damit ihren Speiseplan aufbessern wollten. Viele lautlos jagenden Terrierrassen (zB. Bedlingtons) wurden aus diesem Grund von armen Bevölkerungsteilen gezüchtet. Das erwilderte Fleisch sollte aber hauptsächlich den Speiseplan der Besitzer bereichern. Sicher bekamen die Hunde auch ihren Anteil ab, das war aber garantiert selten das "gute" Fleisch. Und in den Zeiten, in denen die armen Besitzer selbst kein Fleisch auf dem Tisch hatten, bekamen auch die Hunde oft nur tot gekochten Getreidebrei.
Und auch vor der Entstehung der Rassen in dem Sinne gab es Landschläge. Und auch da bekamen die Hunde garantiert kein Fleisch, wenn die Menschen gerade keines hatten und durften auch nicht einfach als Nahrungskonkurrent zum Menschen das wenige Wild erwildern und für sich behalten.
Und diese Lange Zeit zwischen Wolf und "vor 80 Jahren" sollte man nicht vergessen.

Ich für mich habe festgestellt, dass meine Hunde mit einem Fleischanteil von über 70% nicht klar kommen.
Sie bekommen die Dosenfuttersorten von just-4-dogs und Platinum lamb&rice als Trockenfutter. Ich sehe keinen Grund darin, ihnen kein Getreide zu geben.
Genauso bekommen sie aber auch mal nen Zwieback, Joghurt, Kartoffeln und gekochtes Gemüse, was bei uns über ist oder ein Stück Pizza und Brotrand und auch ein paar Nudeln. Und wenn ich unser Fleisch zubereite, bekommen sie die rohen Sehnen, die ich abschneide.
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #16
Erstmal ganz lieben Dank das sich doch einige von euch an meinem Thema beteiligt haben! Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht!

Also ich habe mich ja auch ganz schön von dieser "ich muss das beste Futter für meinen Hund kaufen- Welle" in den letzten zwei Jahren anstecken lassen. Davor habe ich einfach alles gefüttert. Vom teuren Futter über billiges, Essensreste (egal ob gewürzt oder nicht) und und und...eben alles was mein Hund so gefressen hat.

Irgendwann bin ich in den Hundeverein eingetreten und da ging es dann los mit dem Futterthema. Und ganz verwirrt war ich, als ich anfing mich im Internet (in verschiedenen Foren) mit anderen Hundehaltern über die Fütterung meines Hundes auszutauschen. War ich denn wirklich eine so schlechte "Hundemama"? Hatte ich denn so viel falsch gemacht? Natürlich wurde gleich mal das beste und teuerste Futter (worüber man sich ja auch wieder streiten könnte :eusa_shhh:) rangekarrt. Aber nach soeiner gewissen Zeit und dem ganzen Geld was mein Hund da so futterte (und noch immer futtert :mrgreen:), denke ich das sich was ändern muss!

Nicht das es mir nur ums Geld ginge, aber mal ehrlich...ich esse auch das Essen vom Aldi (und lebe noch :041:), und gehe auch nicht in den nächsten Feinkostladen und frage den Verkäufer was für meine Kinder heute das beste Menü wäre. ;)

Mein Fazit: Ich werde nun die Stoptaste drücken und zurück auf Anfang spulen! Meine Meinung JETZT ist, ja wir übertreiben!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #17
Grüß euch,

Eigentlich wollte ich zu dem Thema nichts schreiben *sich auf die bösen Finger hau*, aber sie wollen irgendwie nicht still halten. Übertreiben definiert jeder anders. Ich "übertreibe" wohl auch, weil mein Hund zu 95 % Frischfleisch bekommt - seit Welpenalter an. Hier und da mal Flocken dazu wenn man sie geschenkt bekommt, aber Essensresse gibt es bei uns keine. Selbst Mutter hat absolutes Verbot, Akos irgendetwas zuzustecken. Der tolle Nebeneffekt: Es ist viel günstiger als sämtliches hochwertiges anderes Futter.
Wieso füttere ich so? Viele Inhaltsstoffe fördern Krankheiten. "Tot umgefallen" ist direkt darauf natürlich kein Hund, aber man sollte beachten, das gewisse Dinge schleichend von statten gehen und sich oftmals erst im Alter zeigen. Manchmal hat man Pech und hat dann vielleicht schon einen 3-Jährigen Hund, der zig Allergien und co. hinter sich hat.

Ein Beispiel einer Bekannten: 4 jähriger Golden/Labrador Retriver, Aggression steigerte sich immer mehr. Es gab zig Untersuchungen, nichts wurde gefunden bis ein TA auf die Idee kam, das Futter zu untersuchen. Es waren viele Aromastoffe dabei und als der Hund eine Fütterung ohne diese Stoffe bekam, legte sich die Aggression auch wieder. - Auch an solche Möglichkeiten sollte man denken.

Ich möchte mir sicher sein, das ich meinem besten Freund, meinem Kollegen eine bestmögliche Gesundheit bieten kann, das fängt schon mit der Futterwahl an. Er ist darauf angewiesen, was ich ihm füttere. Ich als Mensch kann es mir aussuchen, ob ich mir ne Pizza reinstopfe oder doch lieber eine Banane. Ich sehe darin also eine gewisse Verpflichtung das Passende zu füttern. Klar, "umbringen" wird es ihn sicherlich nicht, wenn er jetzt 2 Monate Tag für Tag nur Trockenfutter bekommt, aber tagein, tagaus jahrelang würde ich es ihm nicht zumuten.

Ich bin wie bei der Rohfütterung der Meinung: "Die Abwechslung machts" und ich denke, das der Großteil von uns hier sowieso nicht jahrelang Tag für das Tag die selbe Sorte füttert ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #18
Naja. Ich weiss nicht, ob wir übertreiben. Wahrscheinlich schon, aber man will doch das Beste für sein Tier.
Barfen wollte ich auch mal, aber das mit den ganzen Ergänzungsfuttermittel hat mich dann abgeschreckt. Da darf nichts fehlen, sonst gehts dem Hund nicht mehr gut.
Und ich finde es gibt schon einige Trocken- oder Nassfuttersorten, die auch nicht schlecht sind.
Ich füttere zwar auch kein billiges Hundefutter... Aber unser Kater (19 Jahre alt) frisst seit er ein Kätzchen ist das billigste Futter, das ich kenne. Vom Discounter, Fleisch ca. 4% oder so, und es geht ihm super. Er ist auch Freigänger, die Tierärztin ist immer wieder verblüfft, wie gut es ihm in seinem Alter noch geht!
Also ich denke, dass auch billigeres Futter dem Tier nicht schadet. Aber irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinem Hund kein teures, hochwertiges Futter kaufe... :angel:
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #19
Also ich behaupte einfach mal, dass es in dem Moment übertrieben ist in dem ich mich auf gar nichts anderes mehr konzentrieren kann als auf das Futter:)
Solange das Wohlergehen meines Hundes an erster Stelle steht ist es logisch, dass ich versuche ihn auch möglichst gut zu ernähren...verträgt er nicht mehr als 70% Fleischanteil, dann gibt es das eben nicht.
Ernährung ist nicht alles, wenn auch ein wichtiger Teil, und deswegen wird mein Monster gebarft, bekommt aber trotzdem Leckerlies, die wirklich nicht die besten sind, kriegt Restkartoffeln, Reis und Gemüse und darf mal den Joghurtbecher auslecken.
Auch wenn ihm mal ein Stück Leberkäse zugesteckt wird (alte Menschen können so verdammt stur sein) sehe ihc das nicht unbedingt gern, aber davon erwarte ich keine schrecklichen Konsequenzen.
Hauptsache das Grundfutter deckt alle wichtigen Bereiche ab.
Der Rest ist Auslegungs - und Glaubensfrage.

Industriefutter finde ich übrigens deshalb besonders schwierig, weil auch die teuersten, besten Marken wie bereits geschrieben eben doch totgekocht sind. Mein Essen besteht auch zu einem großen Teil aus Rohkost, weil ich das als sinnvoll erachte und von daher bekommt Liam den größten Teil seines Futters eben roh.

Sollte ich anfangen zu vergessen mit ihm rauszugehen, weil ich nach dem tollsten Futter der Welt suche ist das ganz sicherlich übertrieben:)
 
  • Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? Beitrag #20
Das Beispiel mit dem Hasen und dem Wolf nenne ich auch immer, wenns um die ach so artgerechte Fütterung der Hunde geht!
Alle unsere Familienhunde der ganzen letzten Jahre bekommen Trockenfutter und sind ALLE kerngesund!!!

Ich finde es auch mehr wie übertrieben! Entweder komplett artgerecht oder man lässt es bleiben! ;)

Meine Wuffs bekommen zwischendurch mal was "Schönes" zu fressen, aber ansonsten gibt es Trockenfutter... Und die beiden leben noch!!! ;)
 
Thema:

Übertreiben wir nicht doch ein wenig???

Übertreiben wir nicht doch ein wenig??? - Ähnliche Themen

Kitten frisst wenig, ist aber total fit. Normal?: Hallo liebes Tierforum, ich habe mir vor genau einer Woche eine süße Britisch Kurzhaar Kitten gekauft. Sie hatte etwas gebraucht um sich...
Junghund (8 Monate) pinkelt bei jeder Aktivität!: Hallo, ich bin neu in diesem Forum und ich hätte eine Frage an euch. Wir haben einen 8 Monat alten Pomeranian Zwergspitz. Der Kleine ist leider...
Welche Rasse könnte gut passen?: Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund? Ja ich hatte bereits Hunde zusammen mit meinen Eltern. Insgesamt sind...
Richtiges Haustier: Hallo liebe Menschen, Ich würde mir gerne ein Haustier holen. Bevor ich irgendwie losgehr und mir irgendeins hole, wollte ich mal nach...
Schlanker Seniorhund Futter Schwierigkeiten: Hallo, ich habe seit langem mal wieder eine Frage 😊 Vielleicht hat jemand da etwas wissen oder Erfahrungsberichte. Ich habe einen 11 Jahre alten...
Oben