Ich mag mich hier eigentlich gerne Fini anschließen. Es kommt immer darauf an, wo man übertreibt. Meine Hunde kriegen unsere Essensreste (abgewaschen, da wir stark würzen). Erst gestern gabs ne Gemüsemischung für sie, die in unsere Gemüselasagne nicht mehr gepasst hat. Sie bekommen auch manchmal was von meinem Frühstücksei und ich wiege mittlerweile so gut wie gar nicht mehr ab, was meine Hunde bekommen. Ausnahme ist Jerry, weil sein Gewicht eben stark schwankt. Ansonsten bekommen sie, was im Garten wächst oder im Markt günstig war oder was andere Hunde nicht haben wollten. Ich hab hier wenige bis gar keine Pülverchen stehen und ich kaufe auch nicht das linke Bein des vietnamesischen Großelchs mit 2 Nasen, weil das die Gesundheit meines Hundes angeblich besonders fördert

Für mich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit Kuren am meisten bei den Hunden erreiche und sie damit gut durch die Erkältungszeit krieg. Aufgrund von Hannas Mäkelmakel habe ich ohnehin nicht viele Möglichkeiten sie zu füttern, weil es Madame nicht genehm ist.
Ich persönlich habe kein Problem damit, mir immer neue Futtersorten anzuschauen und zu gucken, was andere barfen. Mir machts Spaß, ich lerne viel und den Hunden tuts gut. Seitdem Jerry "besseres" Futter bekommt, ist seine Lebensqualität auf jeden Fall gestiegen. Wenn mich jemand fragt, was er wohl füttern könnte, würde ich eben auch zu den Sorten raten, zu denen ich immer rate. Weil ich davon überzeugt bin und denke, dass es gutes Futter ist. Ich verteufel auch niemanden, der Discounterfutter X füttert, weil der Hund nix anderes verträgt. Auf der anderen Seite stört es mich, wenn Leute es aus absichtlicher Unwissenheit machen ("was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" oder "mein Hund ist mit diesem Futter 25 Jahre alt geworden!!!einself"), ihr TA es geraten hat und man es unreflektiert nachmacht oder es besonders billig war und man sich dann Geld gespart hat, auf das man vielleicht nicht unbedingt angewiesen ist (wohlgemerkt, es geht mir nicht um Leute, die kein Geld haben und auf günstiges Futter angewiesen sind).
Was ich aber auch nicht in Ordnung finde, sind eben Dinge wie dem Hund Chips oder Schokolade füttern. Wenn man es mal macht - ok wers unbedingt braucht...? Man könnte ja auch einfach eine Schüssel mit Leckerchen neben sich stellen und diese dem Hund geben. Hat denselben Effekt. Aber dann soll man sich auch nicht wundern, falls der Hund einen gereizten Magen hat, Zahnstein oder Karies bekommt oder seine Zähne verliert, weil er immer nur Hackfleisch bekam und sein Zähne nicht schützen konnte. Um ehrlich zu sein fehlt mir dann auch die Zeit und die Lust genau diesen Leuten zu helfen, die dann aus Verzweiflung ins Forum kommen und absolut keine Ahnung haben, wieso ihre Hunde oben genannte Probleme haben :roll: Meist wird es dann damit abgeschlagen, dass es ja rassebedingt ist. Selbst wenn es das ist, muss man seinem Hund doch nicht zusätzlich so einen Kram geben, oder?
Tja, was soll ich sagen: Ich übertreibe bestimmt, aber ich machs gern. Ich lese gerne Dinge zu Hundefutter und ich mache gerne Leckerchen selbst - Die Nachbarskatzen findens gut

Ich erwarte aber nicht, dass andere es auch so machen wollen. Aber wenn man mich fragt, wird man eben auch entsprechende Antworten bekommen
