Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE!

Diskutiere Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Hundefreude, ich schildere euch nun die Probleme mit unserem Hund möglichst ausführlich, in der Hoffnung auf gute und hilfreiche...
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  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #1
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Simi88

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Hallo liebe Hundefreude, ich schildere euch nun die Probleme mit unserem Hund möglichst ausführlich, in der Hoffnung auf gute und hilfreiche Tipps, weil ich mit meinem Latein langsam am Ende bin.

Meine Freundin und ich leben seit Mai mit Ihrem Hund Merlin (ein geretteter Straßenhund aus Russland, heute 4 Jahre alt geworden, Mops/Terrier Mischling, Sie hat ihn als Welpen bekommen und kastrieren lassen) in unserer ersten gemeinsamen Wohnung, davor hat der Hund mit meiner Freundin bei den Eltern und dem Bruder in einem Haus gelebt. Die Eltern haben noch zwei andere Hunde, also war unser Merlin sein Leben lang NIE komplett alleine, wenn alle Menschen weg waren, waren immerhin noch zwei Hunde bei ihm.

Unsere Probleme mit Merlin:
+ Er bellt immer laut und lang, wenn er draußen etwas hört (jemand am Fenster vorbei läuft oder unsere Nachbarn in den Hausflur kommen)
+ Er bellt sobald es klingelt und wenn Gäste kommen und das auch lange, lässt sich durch nichts davon abbringen
+ Wenn er alleine ist, muss er scheinbar durchgehend Heulen und Bellen.

Dazu kommen beim Gassi gehen noch Probleme mit anderen Hunden, das ist aber nicht tragisch, das Bellen aber müssen wir nun dringend hinbekommen. Unsere Nachbarn waren bisher recht kooperativ, mittlerweile bitten Sie uns aber den Hund nicht alleine zu lassen. Der Hund müsste nichtmal lange alleine sein können, aber 3 Stunden MUSS er einfach schaffen, ansonsten können wir ja nicht ansatzweise normal leben =(

Wir haben nun schon einige Hundebücher gelesen und folgendes versucht:
+ Sitz/Platz trainieren
+ Ihn darauf trainieren auf Befehl in sein Körbchen zu gehen (Was leider auch nicht gut klappt)
+ Ich gehe mittlerweile 90 Minuten am Tag Gassi und stelle ihm dabei Aufgaben, verstecke seine Leckerchen usw. um ihn geistig zu fordern, leider nach 5-6 Wochen ohne Erfolg
+ Wir haben das auch wie überall beschrieben langsam begonnen, erst 5 Minuten, dann 10, dann 15 usw. wir dachten anfangs auch, es hätte geklappt bis uns dann der Nachbar angesprochen hat, dass der Hund durchgehend heult. WIr haben uns anfangs immer ans Haus geschlichen, wenn wir wieder zurück kamen um zu lauschen, da haben wir nie was gehört

Gibt es im Raum Hockenheim einen guten Hundetrainier, der uns helfen kann? Ich hatte vorher mit meinen Eltern selbst Hunde (Türkische Hirtenhunde mit 80 Kilo Kampfgewicht), mit denen hatten wir nie Probleme, die wurden normal erzogen und waren vom Gemüt einfach still und einfach. Merlin ist leider sehr viel sturer und eigensinniger als alle Hunde die ich sonst kenne. Wir hatten vor 10 Jahren mal diese Teletac Halsbänder für unsere Hirtenhunde, einfach als Notnagel, falls diese mal irgendwas wittern und das Hirn aussetzt, das wollten wir nicht riskieren. Ich weiß die Teile sind bei Hundefreunden verschrien, aber wir haben das nur sehr sehr sehr selten nutzen müssen, ich habe das als Kind mal selbst an meiner Hand getestet auf der niedrigen Stufe ist das maximal ein mini „Pikser“ gewesen. Ist sowas eben vllt. im letzten Notfall eine Alternative, ein Teil dass wenn er bellt ihn so erschreckt? Oder was können wir noch versuchen? Es ist wirklich nicht so, dass ich es mir einfach machen möchte oder mir es gefallen würde dem Hund kleine Stromstöße zu versetzen, aber ich weiß langsam nicht weiter und abgeben will ich den Hund natürlich auch nicht.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #2
Direkt mal zu dem Teletakt: Klar, an der Hand und vorbereitet mag das gehen. Du kannst dir das aber gerne selbst mal einen Tag um den Hals binden. Deine Freundin soll sich irgendein Verhalten von dir aussuchen, dass sie nicht mag und darauf dann klicken, ohne dir vorher zu sagen, was sie sich ausgesucht hat.
Und du hast noch den Vorteil, zu wissen, woher der Schlag auf einmal kommt und was da passiert. Dein Hund nicht.

So wie es aussieht hat er bis jetzt einfach noch nicht gelernt, allein zu bleiben. Klar, war ja immer jemand da, und jetzt auf einmal keiner mehr. Heißt, das Ganze muss von Anfang an neu aufgebaut werden. (Einfach mal die Suchfunktion benutzen, hier gibt es mehr als genug Threads). Bis das nicht geht darf er nicht allein bleiben, da ihr euren Trainingserfolg sonst immer wieder kaputt macht. Wenn ihr es nicht selbst schafft müsst ihr eben mal nach einem Hundebetreuer kucken, dem ihr trauen könnt.

Hunde vergleichen bringt übrigens nichts, denn sie sind ja doch alle anders und eigene Individuen :)

Zu dem Bellen... das ist immer schwieriger :)
Wie ist er denn nach den Spaziergängen? Müde, ausgepowert, schläft er? Wenn nicht, reichen 90min am Tag nicht. Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass ein Hund mind 2h am Tag draußen sein muss (mit rennen und toben! An der kurzen Leine zählt nicht) plus mind. 30min geistige Auslastung (Tricks üben oder sonstiges) zuhause.

Macht ihm seinen Platz schmackhaft! Jedesmal, wenn er drauf ist, gibt´s was Leckeres! Wenn er freiwillig drauf geht, super, Jackpot! Die meisten Hunde haben das dann ganz schnell raus, man muss nur dran bleiben :D

Wenn er das Kommando selbst auflöst - wieder auf den Platz schicken. Immer und immer wieder! (Aber jetzt nicht, dass der Hund den ganzen Tag auf seinem Platz bleiben muss :D ) Es reichen immer mal wieder 2min, Zeit variabel, aber es muss klar sein: Ihr schickt ihn dahin, ihr löst das Kommando auf!

Wenn das dann sitzt würde ich üben. Klingeln lassen, Hund auf den Platz schicken. Solange, bis er eben da bleibt, wenn es klingelt.

Die Idee mit dem Hundetrainer ist übrigens auch sehr gut! Einfach mal googeln, schauen, ob seine Arbeitsphilosophie zu euch passt (also Gewaltfreiheit und so weiter) und dann schauen, ob ihr sympathiemäßig auch zusammen passt.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #3
Ich wohne auch in der Nähe von Hockenheim:mrgreen:
Die Hundeschule in Hockenheim ist sehr gut, die meisten Hundeschulentrainer geben ja auch noch Privatstunden, frag doch da mal nach;)
Ja, Infano hat alles gesagt..
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #4
Was mir auch gerade noch einfällt... clickert ihr?
Man könnte, wenn er ruhig ist nach/zwischen dem Bellen, einfach clickern und später dann ein Kommando für Ruhe einführen...
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #5
Ich würde genau in der anderen Richtung ansetzen.
Wie ist er denn nach den Spaziergängen? Müde, ausgepowert, schläft er? Wenn nicht, reichen 90min am Tag nicht. Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass ein Hund mind 2h am Tag draußen sein muss (mit rennen und toben! An der kurzen Leine zählt nicht) plus mind. 30min geistige Auslastung (Tricks üben oder sonstiges) zuhause.
DAS Programm, wäre mir persönlich - für jeden Tag - zu viel. Viele Hunde können überhaupt nicht mehr "abschalten" - weil Sie es nie gelernt haben und jeden Tag Action ist.

Wie verhält er sich in der Wohnung, wie verhielt er sich vor dem "Bespaßungsprogramm" in der Wohnung, wie sieht euer Alltag aus - gibt es klare Abläufe, klare Strukturen oder gibt es häufig Veränderungen - und wenn es nur Schichtdienst etc. ist.

Wie lang habt ihr jeweils eure "Erziehungsversuche" durchgehalten?

Zu den Stromreizgeräten sag ich besser nichts - da vergess ich mich.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #6
Ich wohne auch in der Nähe von Hockenheim:mrgreen:
Die Hundeschule in Hockenheim ist sehr gut, die meisten Hundeschulentrainer geben ja auch noch Privatstunden, frag doch da mal nach;)
Ja, Infano hat alles gesagt..


Da werde ich mal nachfragen, denke nur auf den Hundeplatz hilft ja beim Bellen daheim wenns klingelt usw. nicht wirklich. Soweitich weiß hat der Hundeplatz nun aber auch geschlossen über den Winter :/ aber wenn die da privat auch was machen mit guten Leuten, wäre das schon eine option

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Direkt mal zu dem Teletakt: Klar, an der Hand und vorbereitet mag das gehen. Du kannst dir das aber gerne selbst mal einen Tag um den Hals binden. Deine Freundin soll sich irgendein Verhalten von dir aussuchen, dass sie nicht mag und darauf dann klicken, ohne dir vorher zu sagen, was sie sich ausgesucht hat.
Und du hast noch den Vorteil, zu wissen, woher der Schlag auf einmal kommt und was da passiert. Dein Hund nicht.
Es ist auch definitiv nicht meine erste Option, aber wenn alle Bemühungen ohne Erfolg bleiben, werde ich den Weg gehen, bevor ich den Hund abgeben muss, das sollte ja verständlich sein. Lieber 4-5 mal erschrocken als ein Leben lang im Heim (den unseren Kläffer würde auch wenn er super süß aussieht keiner nehmen :/)
So wie es aussieht hat er bis jetzt einfach noch nicht gelernt, allein zu bleiben. Klar, war ja immer jemand da, und jetzt auf einmal keiner mehr. Heißt, das Ganze muss von Anfang an neu aufgebaut werden. (Einfach mal die Suchfunktion benutzen, hier gibt es mehr als genug Threads). Bis das nicht geht darf er nicht allein bleiben, da ihr euren Trainingserfolg sonst immer wieder kaputt macht. Wenn ihr es nicht selbst schafft müsst ihr eben mal nach einem Hundebetreuer kucken, dem ihr trauen könnt.
Betreuer fällt definitiv weg, der Hund MUSS zwangsläufig 2-3 Stunden alleine sein können, wie gesagt ich rede ja nicht von einem Arbeitstag, sondern nur von relativ kurzer Zeit. Werde aber deinen Tipp beherzigen und mal suchen. Wobei wir das meiste was immer empfohlen wird bereits gemacht haben.
Hunde vergleichen bringt übrigens nichts, denn sie sind ja doch alle anders und eigene Individuen :)
Ja das ist mir klar, wollte nur sagen, dass ich nicht ganz ahnungslos bin, sondern schon 3 Hunde hatte und die mit meinen Eltern sehr gut erzogen habe, nur unser kleiner Wau Wau jetzt will so ganz und garnicht.
Zu dem Bellen... das ist immer schwieriger :)
Wie ist er denn nach den Spaziergängen? Müde, ausgepowert, schläft er? Wenn nicht, reichen 90min am Tag nicht. Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass ein Hund mind 2h am Tag draußen sein muss (mit rennen und toben! An der kurzen Leine zählt nicht) plus mind. 30min geistige Auslastung (Tricks üben oder sonstiges) zuhause.
Ich bin selbstständig und 2,5 Stunden mit dem HUnd jeden Tag, schaffe ich leider definitiv nicht. DIe 90 Minuten waren schon eine Steigerung, aber für einen 10 Kilo schweren klein Hund ist das ja auch schon ein gewaltiger Marsch... Waren vorher immer so 35-45 Minuten. Neu sind eben die fast verdoppelte Auslaufzeit und die Spiele unterwegs mit denen ich versuche in vor Aufgaben zu stellen. Ansonsten spielen wir im Garten fast täglich mit dem Ball oder so einem Seil.
Macht ihm seinen Platz schmackhaft! Jedesmal, wenn er drauf ist, gibt´s was Leckeres! Wenn er freiwillig drauf geht, super, Jackpot! Die meisten Hunde haben das dann ganz schnell raus, man muss nur dran bleiben :D
Das haben wir nun seit Wochen versucht, wie bei diesem Martin Rütter, nur bei dem klappt es im TV deutlich besser als bei uns :p
Wenn er das Kommando selbst auflöst - wieder auf den Platz schicken. Immer und immer wieder! (Aber jetzt nicht, dass der Hund den ganzen Tag auf seinem Platz bleiben muss :D ) Es reichen immer mal wieder 2min, Zeit variabel, aber es muss klar sein: Ihr schickt ihn dahin, ihr löst das Kommando auf!

Wenn das dann sitzt würde ich üben. Klingeln lassen, Hund auf den Platz schicken. Solange, bis er eben da bleibt, wenn es klingelt.
Das haben wir noch garnicht geübt immer wieder klingeln, danke dafür

Die Idee mit dem Hundetrainer ist übrigens auch sehr gut! Einfach mal googeln, schauen, ob seine Arbeitsphilosophie zu euch passt (also Gewaltfreiheit und so weiter) und dann schauen, ob ihr sympathiemäßig auch zusammen passt.
Versuche da auf jeden Fall einenTrainier zu finden, nur weiß man da leider auch nie wer etwas taugt und wer nur vorgibt Ahnung zu haben

Habe mal auf alles in dein Zitat hinein geantwortet

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich würde genau in der anderen Richtung ansetzen.

DAS Programm, wäre mir persönlich - für jeden Tag - zu viel. Viele Hunde können überhaupt nicht mehr "abschalten" - weil Sie es nie gelernt haben und jeden Tag Action ist.
Habe das mit dem mehr fordern eben aus Hundebüchern und der Show von Martin Rütter
Wie verhält er sich in der Wohnung, wie verhielt er sich vor dem "Bespaßungsprogramm" in der Wohnung, wie sieht euer Alltag aus - gibt es klare Abläufe, klare Strukturen oder gibt es häufig Veränderungen - und wenn es nur Schichtdienst etc. ist.
Der Alltag ist in der Regel jeden Tag ähnlich. Alleine ist er zu verschiedenen Zeiten, eben dann wenn etwas anfällt und wir beide mal weg müssen und der Hund nicht mit kann... In der Wohnung ist er wenn wir alleine sind ruhig, er liegt die ganze Zeit und schläft, nur wenn er eben bemerkt (hört/sieht/riecht) dass vor dem Haus Leute/hunde sind, oder sogar jemand ins Haus kommt, dann geht der Alarm los und zwar ausnahmslos immer.
Wie lang habt ihr jeweils eure "Erziehungsversuche" durchgehalten?
Das gesteigerte Bewegungsprogramm nun 4-5 Wochen, das in sein Körbchen schicken machen wir nun seit 2 Wochen jeden Tag 30 Minuten. Immer Leckerchen in den Korb schmeißen, rausholen und wieder rein mit dem angedachten Befehl dazu usw. Laut Experten sollten Hunde das in der Zeit schon längst können, unserer leider nur wenn er will
Zu den Stromreizgeräten sag ich besser nichts - da vergess ich mich.
Wie bereits gesagt, soll das nur der allerletzte Ausweg sein, bevor der Hund am Ende weg müsste, was für uns eben noch weniger ine Option wäre als mit dem Stromgerät. Das das sicher nicht toll ist, ist mir klar, aberich denke mir wenn es hilft und er da 4-5 mal erschreckt und gepikst wird und es dann sitzt, ist es besser als ins Heim oder ähnliches

Antworten direkt im Zitat zu finden

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was mir auch gerade noch einfällt... clickert ihr?
Man könnte, wenn er ruhig ist nach/zwischen dem Bellen, einfach clickern und später dann ein Kommando für Ruhe einführen...
Was ist denn clickern? Das sagt mir nichts?
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #7
Also: 2-3h sind eine lange Zeit!
Allein sein üben: Kurz raus gehen, wieder reinkommen. Wenn das innerhalb der Wohnung geht, vor die Haustüre gehen. Anfangs übt man im Sekundentakt, bleibt der Hund entspannt, kann man es Minute für Minute ausweiten.
Regt er sich auf seid ihr zu schnell vorgegangen und müsst nochmal einen Schritt zurück.
2-3h sind natürlich eine lange Zeit für einen Hund, der das allein sein nie gelernt hat.
Warum fällt ein Betreuer aus? Wie stellst du dir das sonst vor?
Da hilft leider nunmal nur Übung und Erziehung.

Wie sieht denn euer Tag genau aus? Geht ihr die 90min am Stück? Oder verteilt auf dreimal? Wie lauft ihr Gassi? Trefft ihr Spielkameraden, darf er frei laufen und toben?
Stimme Exe zu dass ein Hund zuhause Ruhe lernen sollte. Ich finde 90min Gassi am Tag (und kleine Hunde sind da nicht weniger fordernd als Große, übrigens) insgesamt doch nicht ausreichend auf Dauer.
Wenn der Hund draußen ausgetobt hat, ist drinnen die Ruhe nämlich auch leichter durchsetzbar.

Erst klingeln lassen, wenn er auf seinem Platz bleiben kann. Was willst du sonst erreichen?
Wenn er das mit dem Platz noch nicht verstanden habt, übt ihr nicht oft genug oder habt es ihm noch nicht so erklärt, dass er es verstanden hat ;)

Ein guter Trainer bringt deinen Hund dazu, zu tun was er will, ohne Gewalt, Unterwerfung, Schnauzengriff oder Ähnlichem.
Er beschäftigt sich erst mit deinem Hund und dir, bevor er irgend etwas dazu sagt. Ein guter Hundetrainer kann dir auch sagen, was dein Hund dabei fühlt wenn er sich so verhält. Ist er aufgeregt, aggressiv, ist es nur aus Unsicherheit... sprich er versteht die Körpersprache deines Hundes.
UND: Ein guter Hundetrainer arbeitet mit EUCH, und nicht mit dem Hund. Ein Hund hat nämlich immer einen guten Grund, etwas zu tun. Der Hund hat also auch kein Problem. Ihr habt das Problem, also müsst ihr auch etwas ändern.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #8
Es ist schon richtig, dass Hunde Bewegung und Beschäftigung brauchen. Es kommt aber immer auf ein gutdosiertes Mittelmaß an - zu viel schadet, genauso wie zu wenig!

"Clickern" tut man in der Regel mit einem . Damit markert (punktgenaues Bestätigen) erwünschtes Verhalten.

Aber euer Hund scheint ja relativ entspannt in der Wohnung zu sein - bis auf das Getöse wenn er was hört. Zwei Wochen sind jetzt noch nicht sooo lang, für ein Verhalten, was fest im Hund sitzt. Da soll ein Experte mal was Anderes behaupten. ;) Wie lang kann er denn schon auf seinem Platz liegen bleiben, wenn ihr trainiert? Inwieweit habt ihr das schon ausgebaut? Wo ist sein Platz - im Flur? Im ruhigen Schlafzimmer?

Ich würde übrigens nicht nur bestätigen, wenn der Hund auf den Platz geschickt wird - sondern auch, wenn er einfach dort ruhig liegt.

Zum Alleinbleiben: Was ist, wenn ihr ohne ihn den Raum verlässt? Macht er Terz? Schläft er weiter?

Zu den 90 Minuten: Ich finde die Kombination aus "min. 90 Minuten Bewegung + min. 30 Minuten Kopfarbeit" täglich schon viel. Mal ein bisschen arbeiten, mal einfach nur spazieren gehen, ja - aber da geht wohl auch jeder ein wenig von seinem Standpunkt aus. :) Meine Hunde arbeiten beispielsweise häufig auf dem Hundeplatz, an den Tagen fällt "Spazierengehen" an sich, fast ganz weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #9
Aber euer Hund scheint ja relativ entspannt in der Wohnung zu sein - bis auf das Getöse wenn er was hört.
Dazu hat er meiner Meinung nach noch nichts gesagt :eusa_think:
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #10
Ich bezog mich darauf:
In der Wohnung ist er wenn wir alleine sind ruhig, er liegt die ganze Zeit und schläft, nur wenn er eben bemerkt (hört/sieht/riecht) dass vor dem Haus Leute/hunde sind, oder sogar jemand ins Haus kommt, dann geht der Alarm los und zwar ausnahmslos immer.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #11
Off-Topic
Uha, glatt überlesen :uups: Dankeschön :D
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #12
Da werde ich mal nachfragen, denke nur auf den Hundeplatz hilft ja beim Bellen daheim wenns klingelt usw. nicht wirklich.
Ja, ist ja klar, deswegen habe ich ja auch gesagt, Privatstunden;) Aber auch in der Hundeschule kann der Hundetrainer dir da weiterhelfen, wenn du sagst, dass er bellt, wenn es klingelt etc...
Bei uns ist eigentlich auch Winterpause, aber es gibt jetzt statt 3 Erziehungskursen nur noch einen über den Winter, und da kann man dann hingehen, wenn der Hund gerade so toll mitmacht, dann wäre es ja schade, erst wieder in 6 Wochen zu gehen...
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #13
Also: 2-3h sind eine lange Zeit! Hmm denke da kann man geteilter Meinung sein, kenne eigentlich keinen einzigen Hund bei dem diese Länge auch nur ansatzweise ein Problem ist. Die meisten Hunde müssen durch Arbeitstage der Besitzer ja deutlich länger alleine sein...
Allein sein üben: Kurz raus gehen, wieder reinkommen. Wenn das innerhalb der Wohnung geht, vor die Haustüre gehen. Anfangs übt man im Sekundentakt, bleibt der Hund entspannt, kann man es Minute für Minute ausweiten.
Regt er sich auf seid ihr zu schnell vorgegangen und müsst nochmal einen Schritt zurück.
2-3h sind natürlich eine lange Zeit für einen Hund, der das allein sein nie gelernt hat.
Ja so müssen wir das wohl immer weiter machen, aber haben das auch bislang so gemacht.
Warum fällt ein Betreuer aus? Wie stellst du dir das sonst vor?
Weil ich nicht für feste Zeiten jemand brauche, sondern eben spontant immer. Der Hund ist ja nur alleine wenn irgendwas anfällt warum ich und Freundin ohne ihn weg müssen. Dazu kommt dass ich niemand in der WOhnung haben möchte, wir sowieso in absehbarer Zeit umziehen und der Hund es einfach können muss.
Da hilft leider nunmal nur Übung und Erziehung.
Das möchten wir ja so gut wie es geht angehen
Wie sieht denn euer Tag genau aus? Geht ihr die 90min am Stück? Oder verteilt auf dreimal? Wie lauft ihr Gassi? Trefft ihr Spielkameraden, darf er frei laufen und toben?
Morgens nach dem Aufstehen 5 Minuten um den Park, dann um 12 Uhr wieder 5 Minuten um den Park, um 15 Uhr dann der große Spaziergang, dann abends um 9 nochmal 2-3 Minuten nur zum Pipi machen und nachts um 0 Uhr ca. geh ich nochmal 5 Minuten.
Stimme Exe zu dass ein Hund zuhause Ruhe lernen sollte. Ich finde 90min Gassi am Tag (und kleine Hunde sind da nicht weniger fordernd als Große, übrigens) insgesamt doch nicht ausreichend auf Dauer.
Wenn der Hund draußen ausgetobt hat, ist drinnen die Ruhe nämlich auch leichter durchsetzbar.
Ja wäre ich nun Schüler, Student, Halbtags beschäftigt oder arbeitslos könnte ich vielleicht 2 Stunden spazieren gehen, aber so ist es schwer genug 60-90 Minuten zu realisieren.... hier tun wir unser möglichstes

Erst klingeln lassen, wenn er auf seinem Platz bleiben kann. Was willst du sonst erreichen?
Ja damit hast du wohl recht, das müssen wir halt noch weiter und weiter und weiter machen
Wenn er das mit dem Platz noch nicht verstanden habt, übt ihr nicht oft genug oder habt es ihm noch nicht so erklärt, dass er es verstanden hat ;)
Ja wir geben uns Mühe, haben das bislang nach Anleitung gemacht, laut Martin Rütter sollte ein Hund das nach 20x checken, dass er im Korb futter bekommt, unserer hats nun nach 2.000 mal noch nicht :D

Ein guter Trainer bringt deinen Hund dazu, zu tun was er will, ohne Gewalt, Unterwerfung, Schnauzengriff oder Ähnlichem.
Er beschäftigt sich erst mit deinem Hund und dir, bevor er irgend etwas dazu sagt. Ein guter Hundetrainer kann dir auch sagen, was dein Hund dabei fühlt wenn er sich so verhält. Ist er aufgeregt, aggressiv, ist es nur aus Unsicherheit... sprich er versteht die Körpersprache deines Hundes.
Das sehe ich genauso, nur schwer das vorher zu wissen :)
UND: Ein guter Hundetrainer arbeitet mit EUCH, und nicht mit dem Hund. Ein Hund hat nämlich immer einen guten Grund, etwas zu tun. Der Hund hat also auch kein Problem. Ihr habt das Problem, also müsst ihr auch etwas ändern.
Da kann man nun geteilter Meinung sein :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Es ist schon richtig, dass Hunde Bewegung und Beschäftigung brauchen. Es kommt aber immer auf ein gutdosiertes Mittelmaß an - zu viel schadet, genauso wie zu wenig!
Sign!
"Clickern" tut man in der Regel mit einem . Damit markert (punktgenaues Bestätigen) erwünschtes Verhalten.
Ok das schaut gut aus, aber riskiere ich da nicht dass der Hund etwas falsch interpretiert. Ihr sagt ich soll ihn dann belohnen wenn er aufhört zu bellen, denkt der Hund dann nicht: "Aha super, bellen dann ruhig und schon werde ich belohnt"
Aber euer Hund scheint ja relativ entspannt in der Wohnung zu sein - bis auf das Getöse wenn er was hört. Zwei Wochen sind jetzt noch nicht sooo lang, für ein Verhalten, was fest im Hund sitzt. Da soll ein Experte mal was Anderes behaupten. ;) Wie lang kann er denn schon auf seinem Platz liegen bleiben, wenn ihr trainiert?
Er kommt immer wieder direkt raus, geht rein legt sich kurz hin und dann kommt er wieder und will bei uns as futter holen, das wir ja immer in den Korb werfen. Wenn er "freiwillig" in den Korb geht, so wie nachts bleibt er natürlich stundelang, aber ich gehe mal davon aus, dass du nach dem Verbleib auf meinen Befehl hin fragst.
Inwieweit habt ihr das schon ausgebaut? Wo ist sein Platz - im Flur? Im ruhigen Schlafzimmer?
Sein Platz ist im Schlafzimmer neben dem Bett (Das hat er übrigens am zweiten Tag gelernt, hatte davor immer bei Ihren Eltern im Bett schlafen dürfen, wir haben ihm das in zwei Tagen abgewöhnt was er davor 3,5 Jahre gemacht ht, da gings fix)
Ich würde übrigens nicht nur bestätigen, wenn der Hund auf den Platz geschickt wird - sondern auch, wenn er einfach dort ruhig liegt.
ok, aber wie lang wie oft,kann ihm ja nicht alle 10 Sekunden ein Leckerchen zu werfen und das dann 10 Minuten lang
Zum Alleinbleiben: Was ist, wenn ihr ohne ihn den Raum verlässt? Macht er Terz? Schläft er weiter?

Zu den 90 Minuten: Ich finde die Kombination aus "min. 90 Minuten Bewegung + min. 30 Minuten Kopfarbeit" täglich schon viel. Mal ein bisschen arbeiten, mal einfach nur spazieren gehen, ja - aber da geht wohl auch jeder ein wenig von seinem Standpunkt aus. :) Meine Hunde arbeiten beispielsweise häufig auf dem Hundeplatz, an den Tagen fällt "Spazierengehen" an sich, fast ganz weg.
ja also bis wir das nun angehen wollten, waren wir vllt 1x am Tag so 30-35 Minuten weg und dann 3-4x noch eine Minirunde von vlt 3-5 Minuten. Dazu noch daheim quasi jeden Tag gespielt, nun haben wir das eben ausgebaut
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #14
Also: 2-3h sind eine lange Zeit! Hmm denke da kann man geteilter Meinung sein, kenne eigentlich keinen einzigen Hund bei dem diese Länge auch nur ansatzweise ein Problem ist. Die meisten Hunde müssen durch Arbeitstage der Besitzer ja deutlich länger alleine sein...

Schau dich hier im Forum um. Die meisten (mich übrigens eingeschlossen) haben Probleme mit Allein bleiben oder Stubenreinheit.
Die Hunde, die einen Arbeitstag schaffen, haben das auch irgendwann mal von klein auf gelernt. Ganz von allein können das wohl die allerwenigsten.

Ja wäre ich nun Schüler, Student, Halbtags beschäftigt oder arbeitslos könnte ich vielleicht 2 Stunden spazieren gehen, aber so ist es schwer genug 60-90 Minuten zu realisieren.... hier tun wir unser möglichstes
Sollte man wissen/sich überlegen, bevor man sich einen Hund holt. 2-3h am Tag sollte man schon erübrigen können.

Ja wir geben uns Mühe, haben das bislang nach Anleitung gemacht, laut Martin Rütter sollte ein Hund das nach 20x checken, dass er im Korb futter bekommt, unserer hats nun nach 2.000 mal noch nicht :D
Wie genau baut ihr das denn im Moment auf? Da hat ja jeder eine andere Taktik, vielleicht habt ihr für euren Hund einfach noch nicht die richtige Methode gefunden und der ein oder andere User hat noch Tipps für euch, wie es bei ihnen geklappt hat.

UND: Ein guter Hundetrainer arbeitet mit EUCH, und nicht mit dem Hund. Ein Hund hat nämlich immer einen guten Grund, etwas zu tun. Der Hund hat also auch kein Problem. Ihr habt das Problem, also müsst ihr auch etwas ändern. Da kann man nun geteilter Meinung sein :)
Eigentlich nicht ;) Euer Hund wird sein Verhalten nur verändern, wenn ihr etwas an eurem Verhalten ändert.

Klar weiß man das bei einem Hundetrainer nie im Voraus, dafür gibt´s ja aber Kennenlerngespräche.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #15
Es ist schon richtig, dass Hunde Bewegung und Beschäftigung brauchen. Es kommt aber immer auf ein gutdosiertes Mittelmaß an - zu viel schadet, genauso wie zu wenig!
Sign!
"Clickern" tut man in der Regel mit einem . Damit markert (punktgenaues Bestätigen) erwünschtes Verhalten.
Ok das schaut gut aus, aber riskiere ich da nicht dass der Hund etwas falsch interpretiert. Ihr sagt ich soll ihn dann belohnen wenn er aufhört zu bellen, denkt der Hund dann nicht: "Aha super, bellen dann ruhig und schon werde ich belohnt"
Aber euer Hund scheint ja relativ entspannt in der Wohnung zu sein - bis auf das Getöse wenn er was hört. Zwei Wochen sind jetzt noch nicht sooo lang, für ein Verhalten, was fest im Hund sitzt. Da soll ein Experte mal was Anderes behaupten. ;) Wie lang kann er denn schon auf seinem Platz liegen bleiben, wenn ihr trainiert?
Er kommt immer wieder direkt raus, geht rein legt sich kurz hin und dann kommt er wieder und will bei uns as futter holen, das wir ja immer in den Korb werfen. Wenn er "freiwillig" in den Korb geht, so wie nachts bleibt er natürlich stundelang, aber ich gehe mal davon aus, dass du nach dem Verbleib auf meinen Befehl hin fragst.
Inwieweit habt ihr das schon ausgebaut? Wo ist sein Platz - im Flur? Im ruhigen Schlafzimmer?
Sein Platz ist im Schlafzimmer neben dem Bett (Das hat er übrigens am zweiten Tag gelernt, hatte davor immer bei Ihren Eltern im Bett schlafen dürfen, wir haben ihm das in zwei Tagen abgewöhnt was er davor 3,5 Jahre gemacht ht, da gings fix)
Ich würde übrigens nicht nur bestätigen, wenn der Hund auf den Platz geschickt wird - sondern auch, wenn er einfach dort ruhig liegt.
ok, aber wie lang wie oft,kann ihm ja nicht alle 10 Sekunden ein Leckerchen zu werfen und das dann 10 Minuten lang
Zum Alleinbleiben: Was ist, wenn ihr ohne ihn den Raum verlässt? Macht er Terz? Schläft er weiter?

Zu den 90 Minuten: Ich finde die Kombination aus "min. 90 Minuten Bewegung + min. 30 Minuten Kopfarbeit" täglich schon viel. Mal ein bisschen arbeiten, mal einfach nur spazieren gehen, ja - aber da geht wohl auch jeder ein wenig von seinem Standpunkt aus. :) Meine Hunde arbeiten beispielsweise häufig auf dem Hundeplatz, an den Tagen fällt "Spazierengehen" an sich, fast ganz weg.
ja also bis wir das nun angehen wollten, waren wir vllt 1x am Tag so 30-35 Minuten weg und dann 3-4x noch eine Minirunde von vlt 3-5 Minuten. Dazu noch daheim quasi jeden Tag gespielt, nun haben wir das eben ausgebaut
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #16
Es kann natürlich sein, dass der Hund es falsch verknüpft. Das passiert aber ohne Clicker genauso gut. ;)

So, er kommt immer wieder direkt raus - würde ich auch kommen, wenn ich der Hund wäre, denn nur das lohnt sich ja. Ihr habt da einen kleinen Denkfehler. ;) Ihr sollt sehr wohl alle paar Sekunden dem Hund ein Leckerchen hinwerfen, so lange er dort liegt. ER sollte nicht entscheiden, wann er aufsteht. Deshalb ist es ganz wichtig, dass ihr ihn "erlöst" bevor er überhaupt auf den Gedanken kommt, selbstständig seinen Platz zu verlassen.

Also, Hund auf den Platz schicken, belohnen, warten (und wenn es am Anfang nur 2 Sekunden sind!), Leckerchen, auflösen (Hund abrufen oder was auch immer) - wieder von vorn. Und die Zeit, wo er dort liegt ganz langsam ausbauen. Damit er lernt: ich soll hier liegen - bis Herrchen was anderes sagt. Und wenn sich neben ihm ein Abgrund öffnet.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #17
Schau dich hier im Forum um. Die meisten (mich übrigens eingeschlossen) haben Probleme mit Allein bleiben oder Stubenreinheit.
Die Hunde, die einen Arbeitstag schaffen, haben das auch irgendwann mal von klein auf gelernt. Ganz von allein können das wohl die allerwenigsten.
Okay krass, ich kenne vllt. 20-25 Hunde und weiß nur von einem dem Probleme damit hat und dann heult :/

Sollte man wissen/sich überlegen, bevor man sich einen Hund holt. 2-3h am Tag sollte man schon erübrigen können.
Wie bitte? Ich habe EINEN Hund, der am Tag über 90 Minuten Gassi geführt wird, der quasi nie alleine sein muss, da ich zuhause arbeite. Welcher Hund hat denn bitte sonst diesen Luxus und mehr Zuwendung? Das haben garantiert weniger als 90 Prozent aller Hunde in Deutschland, allein durch die Arbeit...... Aber abgesehen davon hatte meine Freundin den Hund als Schülerin gerettet (von der Straße) damit hatte ich nicht zu tun ;) Ihr wollt mir doch nicht wirklich erzählen dass jeder hier mit seinem Hund täglich zwei Stunden Gassi geht, also selbst bei uns auf dem Hundepatz gehen die größten Hundenarren nicht so lang.....

Wie genau baut ihr das denn im Moment auf? Da hat ja jeder eine andere Taktik, vielleicht habt ihr für euren Hund einfach noch nicht die richtige Methode gefunden und der ein oder andere User hat noch Tipps für euch, wie es bei ihnen geklappt hat.
Also wir stellen das Körbchen 5 Meter von der Couch auf und werfen ihm dann ein Leckerchen in den Korb, dann muss er rein und es sich holen. Dazu sagen wir dann eben "geh in den Korb" wenn er im Korb ist versuchen wir ihn zum "Platz" zu bringen und werfen ihm dann wieder was zu. Wenn er dann liegt holen wir ihn wieder raus und machen das gleiche Spiel wieder. Wenn er von alleine zum Korb geht sagen wir eben wieder"geh in den Korb" und schmeißen ihm was hin..

Eigentlich nicht ;) Euer Hund wird sein Verhalten nur verändern, wenn ihr etwas an eurem Verhalten ändert.
Klar weiß man das bei einem Hundetrainer nie im Voraus, dafür gibt´s ja aber Kennenlerngespräche.
Naja wenn ich aber viele Hunde habe die nicht den Charakter haben, ob wohl ich mich gleich verhalte, dann liegt es nun nicht alleine an mir ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Es kann natürlich sein, dass der Hund es falsch verknüpft. Das passiert aber ohne Clicker genauso gut. ;)

So, er kommt immer wieder direkt raus - würde ich auch kommen, wenn ich der Hund wäre, denn nur das lohnt sich ja. Ihr habt da einen kleinen Denkfehler. ;) Ihr sollt sehr wohl alle paar Sekunden dem Hund ein Leckerchen hinwerfen, so lange er dort liegt. ER sollte nicht entscheiden, wann er aufsteht. Deshalb ist es ganz wichtig, dass ihr ihn "erlöst" bevor er überhaupt auf den Gedanken kommt, selbstständig seinen Platz zu verlassen.

Also, Hund auf den Platz schicken, belohnen, warten (und wenn es am Anfang nur 2 Sekunden sind!), Leckerchen, auflösen (Hund abrufen oder was auch immer) - wieder von vorn. Und die Zeit, wo er dort liegt ganz langsam ausbauen. Damit er lernt: ich soll hier liegen - bis Herrchen was anderes sagt. Und wenn sich neben ihm ein Abgrund öffnet.

Ja klingt gut, so in etwa hatten wir das auch vor. Leider haben wir auch oft das Problem: Wir werfen es in den Korb und er stellt sich nur neben den Korb macht einen langen Hals schnappt sich und kommt wieder, oder er geht eben rein holts und gleich wieder raus. Wirklich ins liegen kriegen wir ihn selten. Hilft es wenn jemand daneben steht und ein wenig nachhilft.. ihn also hinlegt und dann wirft man im immer was zu?
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #18
Zu den 90 Minuten: Ich finde die Kombination aus "min. 90 Minuten Bewegung + min. 30 Minuten Kopfarbeit" täglich schon viel. Mal ein bisschen arbeiten, mal einfach nur spazieren gehen, ja - aber da geht wohl auch jeder ein wenig von seinem Standpunkt aus. :) Meine Hunde arbeiten beispielsweise häufig auf dem Hundeplatz, an den Tagen fällt "Spazierengehen" an sich, fast ganz weg.

Finde ich gar nicht viel, ehrlich gesagt.
Schon die morgendliche Runde dauert bei uns 20-30min. Mittags eine große (1-2h), abends und nachts noch mal 20-30min. Dazu noch das, was man im Haus alles noch so übt, aber das sind ja eher kleine 5-10min Einheiten.
Und ich denke nicht, dass ich mir damit ein "Arbeitstier" ranziehe.

Klar gibt es immer mal Tage, da macht man mehr, Tage, an denen macht man weniger...
Ich finde aber, so als grobe Richtlinie sollte man einfach nicht sagen, dass das so mehr als ausreichend für einen Hund ist, wenn man diesen nicht kennt.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #19
Finde ich gar nicht viel, ehrlich gesagt.
Schon die morgendliche Runde dauert bei uns 20-30min. Mittags eine große (1-2h), abends und nachts noch mal 20-30min. Dazu noch das, was man im Haus alles noch so übt, aber das sind ja eher kleine 5-10min Einheiten.
Und ich denke nicht, dass ich mir damit ein "Arbeitstier" ranziehe.

Klar gibt es immer mal Tage, da macht man mehr, Tage, an denen macht man weniger...
Ich finde aber, so als grobe Richtlinie sollte man einfach nicht sagen, dass das so mehr als ausreichend für einen Hund ist, wenn man diesen nicht kennt.

Das ist natürlich viel, das kann ich definitiv nicht realisieren, aber ich habe einfach trotzdem nicht das Gefühl, dass der Hund vernachlässigt wird. Wenn ich Gassi gehe bekommt er auch immer den Ball geschmissen bis er er schnauft und hechelt.
 
  • Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE! Beitrag #20
Ich würde das Körbchen nicht immer umstellen. Entweder ihr legt ihm einfach da eine "feste" Decke oder sowas hin oder stellt das Körbchen ganz dahin.

Fan von "anfassen zum Beibringen" bin ich persönlich nicht.
Kann euer Hund normales Platz? Also, egal wo? Dann sollte es eigentlich auch auf seinem Platz funktionieren. Platz lernt man, indem man ein Leckerchen auf den Boden legt, die Hand drüber. Dann einfach abwarten, irgendwann legen sich so gut wie alle Hunde hin. :) Super, dann kriegt er auch das Leckerchen.
Dann verbinden. Auf den Platz und ins Platz - dann kriegt er Leckerchen :)

Ich würde auch das Leckerchen nicht reinschmeißen, sondern damit warten, bis der Hund drin ist.
Und dann so, wie exe schon beschrieben hat :)
 
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Verzweifel am Gebell unseres Mischlings :( BRAUCHE HILFE!

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