7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

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  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #1
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Hundidu

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Wir haben den kleinen Racker nun seit 5 Monaten und eigentlich ging auch alles recht gut. Spazieren gehen an der Leine und mit Halsband musste man natürlich erst einmal üben.
Doch je älter er wurde dest anstrengender wurde er auch an der leine. Und irgendwann fing es auch zuhause an. Vovon ich rede ist agresssives Verhalten. Wenn ihm etwas nicht passt und er ein bestimmtes "Nein" zu hören bekommt, weil er etwas nicht tun soll flippt er völlig aus. Unser Hund daraf nur unten bleiben in der Küche und im Flur da wir nicht ebenerdig wohnen und es viele Treppen in unserem Haus gibt.
Wir wollen nicht dass er später noch einen Hüftschaden erleidet. (Sowas hatte unser alter Hund leider).
Auf jeden Fall ist es immer wieder das selbe. Man möchte hoch gehen und der Hund folgt einem (Was ja nur normal ist, da er da sein wil wo etwas los ist).
Wenn man aber nicht möchte das er einem folgt und "Nein", sagt hört er kein Stück darauf. Es scheint ihn sogar sauer zu machen, wenn man die Treppe hoch gehen will fängt er an einem in die Hacken zu beißen und das tut echt schon weh. Oder aber bei Spaziergängen: Ich gehe mit dme Hund, er beißt in die leine.
Ich verbiete es ihm, noch ist alles gut. Aber sobaltz wir ein kleines Stück zurück gelegt haben läuft alles auf eien Katastrophe hinaus. Plötzlich bleibt er stehen, dreht sich um und greift an. Vollkommen agressiv, springt er an einem Hoch und Beiß in Arme und Hände. Ich und der Rest meiner Familie durfte schon entliche Blessuren davon tragen. Vor Kurzen war der Kleine auch ausgebüchst und mein Bruder versuchte ihn einzufangen, da er nicht wieder rein wollte. Als er den Hund schließlich am Halsband festhalten konnte, da er wie ein Irrer umher gerannt war, biss er nach ihm. So sehr dass er schließlich tiefe Wunden hatte. In unserm Flur klebte sogar nachher Blut durch das Beißen. Langsam läuft dass alles aus dem Ruder und es ist seine letzte Chance. Ich möchte ihn nicht abgeben aber wir wissen langsam nicht mehr was wir tun sollen.
Spaziergänge sind beinahe unmöglich. Nun auf Anforderung des Hundetrainers in der hundeschule haben wir ihm ein Stachelhalsband geholt und ein Maulkorb ist auch auf dem Weg, denn wir wollen ihm die Spaziergänge ja nicht verwehren. Aber er macht es eifnach unmöglich.

Alter: 7 Monate
Art: Berner Sennenhund
Rüde
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #2
Toller Hundetrainer, der zu einem Stachelhalsband rät!

Edit: Foto entfernt. Solche Bilder brauchen wir wirklich nicht um die negativen Beispiele für den Einsatz von Stachelhalsbändern deutlich zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #3
Was ist dass den für ein Stachelhalsband, dass den Hund so maltretiert?
Sicher eines bei dem der Name auch wirklich mit dem übereinstimmt was es wirklich ist.
Wir setzen es eigentlich nie ein, da wir gemerkt haben, dass es nichts bringt. Unser Hund greift den Hundetrainer ja sogar während der Übungen an. Er bleibt ja auch nicht verschont.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #4
Es wäre zunächst einmal hilfreich ,wenn du etwas beschreiben könntest,wie so ein Hundealltag bei euch aussieht.Kennt euer Hund schon Grundkommandos -sitz,platz ,bleib komm?Könnt ihr ihn auch mal ableinen?Wie beschäftigt ihr ihn außer Spazierengehen.(z.B apportieren,Tricks,Futterspiele etc.).Ich würde um die Bindung zu stärken z.B.nur noch Handfütterung machen.Das heißt ,daß der Hund sich sein Futter erarbeiten muß.Ein Hundetrainer ,der zu einem Stachelhalsband rät ,ist sehr fragwürdig .Ihr möchtet sicher euren Hund nicht mit Schmerzen erziehen.Es ist auch immer sinnvoll ,wenn der Hund was falsch macht ,daß man ihm ein Alternativverhalten anbietet.Ich würde auf jeden fall einen Trainer zu Rate ziehen ,der mit positiver Verstärkung arbeitet und nicht zu Methoden wie Stachelhalsband arbeitet .Dadurch wird das "agressive Verhalten "sicher nicht besser.Es gibt hier sicher noch viele ,die einiges besser beschreiben können.

L.G.
Martina

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mir fällt grad noch ein ,gesundheitlich ist aber mit eurem Hund alles ok.Habt Ihr das mal abgecheckt?Wo kommt der Racker eigentlich her -Züchter,Tierschutz,Privat...

L.G.
Martina
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #5
Hast du den Eigentümer des Bildes gefragt ob du das hier veröffentlichen darfst? Weil euer Hund ist es ja nicht
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #6
Hallo,
ohjeh...

Erstmal willkommen im Forum...ich versuche mich jetzt mal so freundlich wie möglich aus zu drücken....aber ganz ehrlich da ist scheinbar so alles schief gelaufen , was schief laufen kann. Ich hoffe du hast den Mut dir das jetzt alles mal "an zu hören"...:

Leider wieder mal ein Fall bei dem sich die Katze in den Schwanz beißt.

Ich fange mit der üblichen Basis an: 1. Auslastung 2. Erziehung 3. Zuneigung
als nächstes wieso ein Berner Senn...wenn man in einem Etagenhaus wohnt...?!
..und irgenwie hört sich dein Beitrag an als würde der Hund etwas falsch machen. Macht er aber nicht ein Hund agiert nicht! Er reagiert und in diesem Falle eben heftig...denn dieser Hund ist nicht glücklich.

Für mich hört sich deine Problembeschreibung eindeutig nach vollkommen gefrusteten, unausgelasteten Hund und nicht konsequenter Erziehung an.
- Der Hund verhält sich "aggressiv" beim Spaziergang - also wird weniger "spazieren" gegangen - mehr Frust beim Hund also noch "Aggressiver" usw.
- Nun darf er (auch wenns gut gemeint ist bzgl. zur Vermeidung von Gelenk Problemen) nicht mit zu seinem Rudel , also noch mehr Frust und wieder ein Grund für ihn "aggressiv" zu sein.

Es gibt überhaupt nur ezwei Lösungen. Entweder ihr gebt den "Kleinen" so schnell wie möglich in gute, erfahrene Hände....mit passendem Umfeld
oder
Ihr (nicht der Hund , denn der kann gar nichts ändern) habt noch eine letzte Chance:

1. Wirf das Sch***Stachelhalsband weg
2. Fangt an mit dem armen Tier zu arbeiten...denn das ist Liebe..
Zughundearbeit, eine Rettungshunde- oder Fährtensuchhundausbildung....mal als über Begriffe. Ein Berner Senn braucht zwar keine Agility Action aber eine enorme Bewegungsfreiheit und ausdauernde Bewegung.

So leid es mir tut , ich arbeite seit Jahren mit grossrassigen Hunden die als weitaus "aggressiver" gelten als der Berner schlechthin. Im Leben hat mich noch kein ausgewachsener, geschweige denn 7 Monate alte Hund agressiv blutig gebissen (Welpenspiele und noch nicht gänzlich antrainiertes Bissverhalten beim Junghund sind nicht agressiv , sondern die Unachtsamkeit des Menschen).

Euer Hund braucht viel lange Bewegung, eine Aufgabe und liebevolle klare Erziehung und ein funktionierendes Rudel und das ohne Stachelhalsband und Maulkorb!

Ihr geht (weils ja so anstrengend und gefährlich ist) kurz mal mit dem Armen raus....und natürlich beißt der in die Leine (Frust und Spieltrieb), rennt davon (was soll er denn machen um an seine Bewegung zu kommen) und will nicht mehr zurück...was soll er auch da, stundenlang im Flur rumliegen? Nachdem er nicht wirklich glücklich rausgekommen ist?

Also einer (es sollte nicht der kleine Bruder sein) mit Führungsqualitäten aus der Familie schnappt sich das Hundekind und geht rasant und voller Energie mit ihm los...und zwar von Anfang an an der kurzen Leine, klare nette und freundliche Kommandos dabei wie: Komm, Fuß - und dickes Lob bei jedem noch so kleinen Grund. Wieso "dreht" sich der Hund überhaupt um und beißt - ein Hund hat grundsätzlich Nichts VOR seinem Halter zu suchen.

Dann zieht euch für eventuelle "Anfälle" eine gescheite Lederjacke und von mir ais Handschuhe an...und falls er trotz Tempo, Ansagen und Lob am Anfang doch mal schnappt(was ich ganz ehrlich bezweifle)...tuts euch nicht weh und dem Hund wird klipp und klar mit Körperhaltung und deutlichen NEIN klar gemacht das ihr das nicht wollt.Und weiter laufen....
Nach 40 Minuten straffen gehen an der Leine .... beißt der gar nichts mehr und ihr fangt an richtig zu Loben.

Die schlechte Nachricht: Ihr werdet die nächsten 10 - 12 Jahre TÄGLICH mit dem Hund raus 2-3 Stunden raus müssen. Irgenwann, nach dem der Grundgehorsam sitzt...darf er dann auch mal einen Wagen ziehen...oder euren Einkauf und das Picknick im Hunderucksack nach Hause tragen oder zu einer (das wäre das beste) Ausbildung mit euch gehen. Allerdings nicht in der Hundeschule in der man statt Auslastung, Erziehung und Liebe Stachelhalsband und Maulkorb empfiehlt.

Ok...

liebe Grüße Suno
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #7
Mensch Suno da haste aber ne ganz schöne Ansage gebracht. Aber recht haste... son Hund muß beschäftigt werden. geistig und viel Bewegung. Unsere ist immer ganz schön platt, wenn wir nach 2 Stunden dann endlich wieder zu Hause sind. Und das 2 x am tag. Sie kommt garnicht auf die Idee zu hause Blödsinn zu machen. Sie läuft uns auch hinterher wenn sie wach ist ansonsten schläft sie ganz brav auf dem Sofa(manchmal);)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #8
Ich meine ja nicht dass es alles der Hund in Schuld ist aber es kann auch nicht nur an uns liegen. Denn sein verhalten kam von einen Tag auf den anderen. Mir ist klar das ein Welpe nach einiger Zeit seine Grenzen Austesten möchte mit Pöbelverhalten und natürlich machen wir im Moment viel falsch.
Dieser Hund ist nicht unser erster. Der zweite Rüde den wir nun haben. Ich möchte es ja ändern wie es im Moment ist
aber man geht keine zwei Meter und mus angesprungen und heftig gezwickt werden. Natürlich hört sich das jetzt einfach nur nach rumgejammere an aber ich habe nach Hilfe gefragt, da mir dieser Hund sehr viel bedeutet udn ich ihn behalten will. Und ich bin natürlich für euer Ratschläge dankbar. Unser Hund ist eigentlich auch lieb, bis er halt mal ein "Nein" bekommt, wen ner etwas macht, was falsch ist. Und dieses "Nein", will er einfach nicht akzeptieren.

Ist es gut und richtig den Hund kurzfristig vom "Rudel" zu trennen, wenn er etwas falsch macht? Ich habe das Im Forum schon mal gelesen glaube ich. Angewand haben wir es jedoch nicht.

LG
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #9
Ich meine ja nicht dass es alles der Hund in Schuld ist aber es kann auch nicht nur an uns liegen. Denn sein verhalten kam von einen Tag auf den anderen. Mir ist klar das ein Welpe nach einiger Zeit seine Grenzen Austesten möchte mit Pöbelverhalten und natürlich machen wir im Moment viel falsch.
Dieser Hund ist nicht unser erster. Der zweite Rüde den wir nun haben. Ich möchte es ja ändern wie es im Moment ist
aber man geht keine zwei Meter und mus angesprungen und heftig gezwickt werden. Natürlich hört sich das jetzt einfach nur nach rumgejammere an aber ich habe nach Hilfe gefragt, da mir dieser Hund sehr viel bedeutet udn ich ihn behalten will. Und ich bin natürlich für euer Ratschläge dankbar. Unser Hund ist eigentlich auch lieb, bis er halt mal ein "Nein" bekommt, wen ner etwas macht, was falsch ist. Und dieses "Nein", will er einfach nicht akzeptieren.

Ist es gut und richtig den Hund kurzfristig vom "Rudel" zu trennen, wenn er etwas falsch macht? Ich habe das Im Forum schon mal gelesen glaube ich. Angewand haben wir es jedoch nicht.

LG

Suno hat schon gesagt, wie es richtig geht. Lies dir ihren Post noch mal durch. ;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #10
Ach herje,
da scheint ja einiges bei euch im Argen zuliegen.
Im Grunde kann man sich Suno nur anschließen.

Ich habe mit unserem Hovawart Mischling damals ähnliche Probleme gehabt.
Uns hat eine Trainerin geholfen, die mit Futterbeutel/Dummy arbeitet.
Uns hat das sehr geholfen
vielleicht schaust du hier mal rein-
Vielleicht ist es ja was für euch.

Lg und viel Erfolg
willi79
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #11
Suno, ganz großes Kino dein Beitrag :clap:

Ich meine ja nicht dass es alles der Hund in Schuld ist aber es kann auch nicht nur an uns liegen.

Das hier ist eigentlich schon die falsche Einstellung, Hundidu. Es geht ja jetzt auch nicht darum, einem die Schuld zuzuschieben. Die Sache ist: Es läuft nicht. Es läuft ganz dicke nicht. Und der Spaß wird nicht mehr, wenn euer Berni mal ausgewachsen ist und euch mit seinem Gewicht erdrücken kann, wenn er will. Geht nicht der Frage oder Aussage nach "wer ist schuld?", sondern "wie können wir das ändern?". Ändern könnt nur IHR das. Der Hund hat keinerlei Möglichkeiten etwas zu ändern. Er weiß nicht, was ihr erwartet und als lediglich kleineres Rudelmitglied hat er auch keine Möglichkeit etwas zu ändern. Er ist nicht frei in irgendwelchen Entscheidungen und er hat nicht die Macht etwas zu ändern. Er handelt so, wie er es für das beste hält, das kann man ihm nicht zum Vorwurf machen. Er ist noch klein und weiß es nicht besser. Wir würden einem Kleinkind ja auch keinen Vorwurf machen, wenn es etwas macht, was nicht unseren Normen entspricht. Wir müssen es ihm erklären und Alternativen aufzeigen. Ein 7 Monate alter Hund ist nichts Anderes. Übertragen gesehen.

Jeder Hund ist anders und jeder Hund reagiert anders auf Situationen. Das ist durch Charakter, Gemüt und Erfahrung bedingt. Ich hatte 4 Hunde in meinem Leben und einige in Freundschaft und Verwandschaft. Jeder reagiert anders und jeder braucht entsprechend verschiedene Methoden zur Erziehung und braucht andere Aktionen von mir, um mich zu verstehen.

Ist es gut und richtig den Hund kurzfristig vom "Rudel" zu trennen, wenn er etwas falsch macht? Ich habe das Im Forum schon mal gelesen glaube ich. Angewand haben wir es jedoch nicht.

In dieser Situation finde ich das nicht angebracht, weil der Hund grundlegend schon nicht ausgelastet und sehr frustriert ist. Wenn du ihn noch vom Rudel ausschließt, ist die Frustgrenze auf ein Maximum ausgeschöpft worden. Man kann den Hund mal aus seinen Platz (und damit abseits vom Rudel schicken), wenn er grundlegend ausgelastet ist, aber mal Quatsch gemacht hat oder beispielsweise seinen Kauartikel dort kauen soll. Ihn wegschicken oder selbst weggehen kann man auch, wenn er die Beißhemmung noch nicht gelernt hat ("Au" rufen und weggehen oder "erstarren"). Würde ich hier aber nicht anwenden. Ich bin sicher, die meisten Probleme lassen sich mit guter Beschäftigung lösen und da hat Suno ja schon was Interessantes geschrieben. Ein wenig Kopfarbeit würde ich noch einbauen für 5-10 Minuten pro Einheit (Intelligenzspielzeuge, Futtersuchspiele, Clickern, usw.).

Liebe Grüße
Pewee
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #12
Also... mit 7 Monaten würde ich diesen Hund schon ganz klar in die Pubertät einordnen und nach dem, was ihr schreibt klingt das auch so. Ist wie bei Menschen auch. Manche haben die Pubertät arg, bei manchen merkt man es gar nicht.

Aber offensichtlich habt ihr da einen, den es ganz schön erwischt hat :)
Und Pubertät heißt: Der Hund braucht Auslauf! Viel davon! Wenn er nicht zuverlässig zurückkommt müsst ihr eben mit Schleppleine arbeiten oder auf einem eingezäunten Grundstück. Wichtig hier: ihr müsst mit ihm spielen und euch auch bewegen :D Sonst wird ihm langweilig und das ist nicht Sinn der Sache.

Danach könnt ihr mit der Erziehung anfangen. Hier würde ich wohl erstmal wieder mit "Nein" anfangen und deutlich machen, dass ihr da KEINE Ausnahme duldet. Außerdem die Grenzen mal wieder fest stampfen. Was ihr nicht wollt, lasst ihr nicht zu - fertig.

Geistige Auslastung ist auch ganz wichtig, wurde hier aber auch schon beschrieben.

Wie spielt ihr mit ihm? Habt ihr ihm eine Beißhemmung beigebracht? Mein Hund hat aus Frust auch mal in die Leine gebissen, er springt auch mal und er nimmt auch mal meine Hand ins Maul um mich zum Spielen zu bringen... ich kann mir schon vorstellen, dass das bei einem entsprechend massigen Berner SEnnen auch mal blutig werden kann.


Was ich hier aber am Wichtigsten finde: Holt euch einen neuen Hundetrainer! Hört auf, diesem Scharlatan noch mehr Geld in den Rachen zu werfen. Ein guter Hundetrainer arbeitet im Endeffekt mit euch. Zeigt euch Übungen etc pp., wie ihr besser zusammen arbeitet. Meine Hundetrainerin z.B. ist auch auf Problemhunde spezialisiert und schafft es, von jedem Hund das zu bekommen, was sie will - ohne ihn anzufassen, an der LEine zu rucken oder gar ein Stachelhalsband zu benutzen.
An eurer Stelle würde ich mir aber auch jemanden suchen, der zu euch nach Hause kommt. Meistens übersieht man selbst die offensichtlichsten Dinge, da hilft es, wenn eine kompetente Person einem mal den Spiegel vorhält.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #13
Vielen Dank für die ganzen Tipps, auch wenn ich zuerst etwas überfordert mit der ganzen Info war. Heute ist der bestellte Maulkorb angekommen, (Den sicher einige hier als nicht sonderlich gut einstufen werden), hierbei muss ich anmerken dass der Spaziergang eigentlich reibungslos verlief. Natürlich mus das "Beifuß" Noch ein wenig besser sitzen. Aber seit heute hat er einen anderen (3Jahre alt) Berni als Freund. Mal sehen was sich so ergibt.

Und ich will noch einmal anmerken, dass ich euch echt dankbar bin. Erst dachte ich es sei vielleicht doch gut das Stachelhalsband ab und an mal anzuwenden aber ich könnte mir jetzt selbst dafür in den aller wertesten beißen für diese Dumheit. Schließlich werden Menschliche Kinder ja auch nicht so erzogen.

Ich habe auch mit dme Rest meiner Familie gesprochen und gemeint, dass es keine Gute Hundeschule sein kann, die ein Stachelhalsband empfielt. Nur haben wir leider nicht das große Glück es ist die einzigste bezahlbare Schule die noch nicht besetzt ist. -.-

Liebe Grüße ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #14
Na, dann lieber keine Hundeschule als eine, die euren Hund noch vollends versaut.
Habt ihr nicht vielleicht Hundetrainer in der Nähe? Die sind zwar etwas teurer, dafür braucht ihr die ja auch seltener. Meistens kommen die ja nur alle 4-6 Wochen vorbei.

Aber mit den Grundzügen kann dir hier ja bestimmt etwas geholfen werden. Wenn du gar zu unsicher bist, was die Körpersprache von Hunden angeht kannst du dir das Buch "Calming signals" kaufen, da lernt man sehr viel.
Du kannst aber auch hier Videos einstellen, dann geben wir mal unseren Senf dazu :)

Wie läuft denn so ein Spaziergang bei euch ab? Wie oft und wie lange und was unternehmt ihr?


edit: Wirklich schön, dass du jetzt doch so schnell gemerkt hast dass das Stachelhalsband nicht das Richtige für dich ist :D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #15
Es ist halt so wir gehen los (Achten aber darauf dass der Hund nach uns aus der Türe geht und Beifuß geht, was nicht imemr leicht ist) Und wenn wir dann, (Wir nennen es Hundewiese), angekommen sind toben wir mit ihm herum, was sich für den Moment auf rennen beschränkt, da er ja einen Maulkorbträgt.

Und dann machen wir halt ein paar kleinere Übungen, um z.B. das "Sitz" zu festigen. Oder dass er halt da beleibt wo er ist und erst bei "Komm" zu einem kommt. Von der Leine lassen wir ihn noch nicht, da wir da noch unsere bedenken haben. Unser Spaziergang mit ihm beschränkt sich auf 30 Min bis zu einer Stunde. Aber es kann auch mal länger sein. Wenn der ganze Schnee weg ist werden es sicher längere Spaziergänge werden.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #16
Das dreimal am Tag?
An sich klingt das schon gut, aber nach viiiiel zu wenig. Ich denke, dein Hund sieht das genauso, wenn er aus Frust schon in die Leine beißt :D
Das bei Fuß wäre mir persönlich auch nicht so wichtig. Übe lieber, dass er anständig an der Leine geht. Also, dass er trotzdem auch mal am Rand schnuppern darf, aber eben trotzdem ohne ständiges Stoppen oder Ziehen.

Und joa, Hunde LIEBEN den Winter. Die meisten zumindest. Da müsst ihr euch wohl einfach warm einpacken und trotzdem längere Runden machen. Wichtig ist auch, da Abwechslung rein zu bringen. Nicht immer auf die selbe Wiese.
Und: Kauft euch eine Schleppleine. Damit könnt ihr auch den Rückruf und so weiter trainieren. Außerdem bekommt der Hund natürlich noch mehr Auslauf als an der "normalen" Leine. Ich weiß nicht, wie schnell ihr seid, aber wenn ich mit meinem Hund renne gähnt der eigentlich nur :D

Euer Hund braucht einfach die Möglichkeit, diese ganze Energie und das Testosteron, dass da gerade einschießt, abzubauen. Sicher - es müssen auch mal ruhige Tage dabei sein, damit der Hund kein Arbeitstier wird. Aber irgendwann muss das wieder raus. Sonst kann man da nichts erziehen :)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #17
Also heute war der Spaziergang anderthalb Stunden lang, was sicher immer noch nicht genug ist. Aber wir müssen ja erst wieder von klein auf anfangen, durch unsere Fehler. Aber ich bin mir sicher dass klappt schon. Und da er ja jetzt einen echt netten Spielgefärten getroffen hat wird er auch mal unter Artgenossen richtig gefordert. Für heute ist er auf jeden Fall fertig und kommt gar nicht mehr aus seinem Körbchen. :D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #18
1,5h find ich schon okay.
Das kann man später immer noch steigern, aber du willst dir ja auch keinen Junky ranziehen. Wir machen: morgens 30min, mittags 1,5-2h, abends 30min und nachts nochmal 20min. So als Orientierung.
Das kann dann auch mal mehr, mal weniger sein, aber für unseren Hund fahren wir damit recht gut.
Wenn man merkt er explodiert muss man halt mal wieder 1-2 Tage mehr machen :D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #19
Wird schon klappen. Es ist halt aber so das wir vor dem kleinen eine Berner Sennen - Border Collie Mischlingshündin hatten die halt alles etwas langsamer angegangen ist. Es war halt alles nicht ganz so anstrengent. Aber da sieht man mal wieder wie verschieden Gemüter bei Hunden sein können.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #20
Jap. Aber ist bei Kindern ja auch nicht anders :D
Und Pubertät ist halt auch für manche Hunde nicht gerade einfach :D Wichtig ist einfach: Ihr habt die Hosen an! Eure Regeln und Grenzen sind Gesetz, wer sich dem widersetzt kriegt Bescheid gesagt. UND: Ruhe bewahren! :D Das ist das Schwierigste, aber Wichtigste. Wer nicht mehr ruhig ist wird hektisch und aufgeregt und verliert in den meisten Fällen den Überblick...

Oh, und weiter berichten bitte! Würde mich sehr interessieren, wie ihr euch weiter macht :D
 
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