7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

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  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #41
Es hört sich danach an, als würde noch kein wirkliches Kommando für den Platz existieren. Oder versteh ich das jetzt falsch? Vielleicht setzt ihr da nochmal bei Null an. Nimm dir ganz viele Leckerlies, wirf immer wieder eins auf seinen Platz. Er wird sich die Leckerreien dann holen und nach dem 100 sten Mal wohl auch im Körbchen bleiben. Ab da würde ich ihn einwenig vom Platz weglocken und das Kommando "Decke" oder was auch immer einführen. Falls er das Kommando aber jetzt schon halbwegs versteht, würde ich einfach mit Körpersprache Nachdruck verleihen.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #42
Ich hab BJ gezeigt, wo er hinsoll und als alle 4 Pfoten auf seinem Platz waren bekam er was Tolles :D
Erstmal kurz, das kann man dann langsam steigern - am Anfang muss man vielleicht aber noch davor stehen bleiben.
Das muss aber alles erstmal in freundlicher Atmosphäre geübt werden, und nicht unter Druck :D

Manchmal muss BJ auch auf seinen Platz, dann bereite ich was Tolles vor. Also nen Kong, den ich ihm dann auf seinen Platz bringe oder ich präpariere das Wohnzimmer mit Futter, dass er sich erst holen darf wenn ich es sage... Deswegen freut er sich auch, wenn er auf seinen Platz soll. Ist ein "Trick" wie jeder andere auch, nur dass er dafür super belohnt wird! :D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #43
Das klingt toll. Ich werde es mal ausprobieren. :D
Danke!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #44
Ich habe amy das folgendermaßen gezeigt: sie auf ihren Platz geführt mit Leckerlie und sie dort im "Platz" abgelegt. Natürlich wollte sie dann wieder aufspringen und weglaufen. Aber jede noch so winzige Sekunde die sie da blieb bekam sie ein Lob, Leckerlie und das Kommando Bleib. Dann habe ich die ganze Sache langsam gesteigert. Erst einige Sekunden dann etwas länger usw. Mittlerweile (falls das Kommando bei euch demnächst sitzt) kann ich euch auch empfehlen, den Hund auf seinem Platz abzulegen. Ihn dann mehr oder weniger zu sehen zu lassen, wo ihr im Raum leckerlie versteckt. Er muss dort aber bleiben, bis er das Auflösekommando oder ein anderes Kommando z.B. " Such" hört. Meiner Hündin macht das total Spaß :) Nur so als kleiner Tipp am Rande. Bei uns ist die Kommandoreihe dann folgende: "Geh auf deine Decke" - "Down" (wird aber nicht benötigt) - "Bleib" (Frauchen versteckt Leckerli) - "Such" LG
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #45
Das der Hund immer bei seinem Rudel sein möchte ist ja logisch. Aber wie soll man ihm dies ermöglichen, wenn er alles tut, damit es nicht klappt. Wie ihr ja schon wisst, haben wir so kleine Problem damit, unseren Hund dazu zu bringen ruhig zu bleiben wenn wir ihn mit hoch ins Wohnzimmer nehmen.

Wenn er mit oben im Wohnzimmer ist, kann er höchstens eine Minute lang ruhig liegen bleiben (Wir haben auch schon versucht ihn sich im Raum umsehen zu lassen und einfach nichts zu tun, was daneben ging). Wir wissen nicht wirklich was wir machen sollen damit er nicht so aufgeregt ist und wieder nach uns schnappt. Denn wenn er wieder auf die Möbel springt, was er ja nicht darf, muss es ja auch irgendwie Konsequenzen geben. Und diese ist dann dass wir ihn wieder aus dem Wohnzimmer heraus führen und er unten bleiben muss. Nur wenn wir das machen schnappt er nach uns und zieht oft auch die Lefzen hoch. Ich weiß nicht warum er so reagiert, da wir ja auch ruhig bleiben, wenn wir ihn bestrafen wollen. Aber auch wenn er mal wieder auf die Couch gesprungen ist und wir ihm am Halsband herunterführen wollen, fängt er an zu schnappen.
Ist es Dominanz oder machen wir etwas falsch, denn wir probieren es nun seit gut zwei Monaten und es hat sich nicht ein bisschen gebessert. Auch das auf den Platz schicken gelingt nicht so wirklich.

Und wenn ich ehrlich bin, mit dem Hund zu rangen, wenn ihm wieder etwas nicht passt, ist echt schwierig, bei einem 10 Monate alten Hund der schon an die 45 kg wiegt. Normalerweise sollte man ja ruhig bleiben, bei sowas. Ruhig aber bestimmend. Aber er hört nicht auf, will seinen Kopf durchsetzen. Dann versuche ich ihn dazu zu bringen sich zu unterwerfen. Ich bin mir nicht sicher ob das so richtig ist, wie ich es mache. Aber ein einziges mal hat es sogar geklappt und danach hat das Platz schicken geklappt. Er ist ohne etwas zu machen auf seinen Platz gegangen. Er hat mich beim letzten Gerangel aber ziemlich verletzt und das "Schnappen" ist nun gar nicht mehr so harmlos. Ich mein, ein Hund hat scharfe Zähne aber er legt es, glaube ich, mittlerweile darauf an, mich zu verletzen. Manchmal bin ich mit meinem Latein echt am Ende und ich verstehe nicht wie ich mit meine Kleinen umgehen soll. Vielleicht könnt ihr mir ja auch hier helfen. Ich bin mir darüber bewusst, dass es auch nicht immer richtig ist, was ich mache aber ich versuche wirklich alles mir mögliche.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #46
Wäre abgeben für euch eine Option? Noch ist der Hund 10 Monate, jemand mit mehr Hundeerfahrung und Geduld könnte bei dem Hund noch einiges Potenzial rausholen, aber je länger er da ist umso schwieriger wird es, dass was versaut wurde wieder rauszubringen.
Wie du schon selber gesehen hast, eire Chemie scheint gar nicht zu stimmen. Ich finde du hast nicht die richtigen Nerven für einen Hund der eben Grenzen auslotet und der Hund merkt das.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #47
Ich schließe mich der Idee von Smoothie schonmal an. Natürlich ist so ein Schritt unheimlich schwer. Wenn ihr gegen eine Abgabe seid, dann holt euch bitte einen kompetenten Trainer ins Haus. Ihr versucht es jetzt schon 2 Monate ohne jeglichen Erfolg?! (trotz Tipps aus dem Forum) Dann werden euch noch mehr Tipps von uns Außentehenden nichts bringen... Euer Hund testet unheimlich extrem seine Grenzen aus. Wenn sich daran in den nächsten Wochen nichts ändert, lernt er nur umso mehr, dass er so weiter machen kann - oder irgendwann richtig zubeißt, wenn ihr seine Grenzen nicht akzeptieren wollt:?. Ihr braucht jemanden, der euch vor Ort zeigen kann, wie ihr ihm seine Grenzen wirklich klarmacht. Bitte sucht euch Hilfe!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #48
Hallo Hundidu, Super das es jetzt so gut klappt. Das mit dem Kommen würde ich zunächst in der Wohnung üben. Ihn immer wieder rufen und er muss alles stehen und liegen lassen und kommen, dann wird er gelobt und oder mit einem Leckerli belohnt. Du kannst ihm auch sein ganzes Futter in Etappen geben und immer nur dann wenn er auf Rufen kommt. Draußen übst du das mit der Schleppleine. Versteck Dich , Lauf in die andere Richtung wenn er nicht kommt.
Falls er nicht kommt wenn Du rufst, beende Spiel oder Spaziergang, wenn Du ihn mit der Schleppleine herangeholt hast, wenn er kommt lass ihn immer noch zwei oder Dreimal wieder laufen , damit er nicht lernt, wenn ich reagiere ist der Spaziergang oder das Spiel zuende.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #49
MeinZwerg: Noch auf der falschen Seite? ;)

Hundidu: Bitte sucht euch sofort einen Trainer! Schnappen und sowas sind Sachen, die gehen einfach nicht und wie du es selbst erkannt hast, ein 45kg-Hund kann dich auch ernsthaft verletzen.
Also bitte holt euch jemanden, der mit euch an eurer Rudelführung arbeitet und damit ihr es schafft, eure Grenzen wieder klar zu ziehen.

Ich denke hier stimmt einiges nicht, da auf den Platz schicken eigentlich ziemlich schnell gelernt wird :D
Da sollte einfach jemand mit euch mal drauf schauen und auch an eurer/deiner Körpersprache arbeiten.


Das Unterwerfen solltest du lassen. Das bringt nichts und wie du ja auch merkst geht das ziemlich schwer wenn der Hund eine entsprechende Größe hat. Es gibt auch andere Wege, sich bei einem Hund durchzusetzen, wozu man ihn meist noch nicht einmal anfassen muss.
Konsequenz und eine deutliche Körpersprache sind hier wieder das Zauberwort.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #50
huhu,

Ich habe ja nicht so viel Ahnung von Berner Sennenhunden... *heißen die so?, wenn ich mich irre, bitte genauer sagen*
In unserer Nachbarschaft, läuft auch so ein Hund herum mit seinem Herrschen... und ich muss schon sagen, das dieser Hund echt ein Liebevolles Tier ist...
Ich sehe ihn meist mit seinem Herrschen unterwegs und ich sehe es direkt an diesem Hund an, das er seine Auslastung hat... er ist richtig Lieb.

Zum Thema Stachelhalsband :

Ich weiß nicht, wieso der Tiertrainer sowas sagt... geschweige reizt man das Tier damit noch weiter und er wird noch agressiver.
Was suno sagte.. Muss ich ihn allen Sachen auch das Recht geben.

Mehr Auslastung, geschweige mehr mit dem Berner beschäftigen und das Problem beseitigt sich auch...
Spaziergänge die etwas über eine Stunde gehen, reichen bei weitem nicht aus... so ein Großer Hund benötigt schon seinen Auslauf.
Der Besitzer aus der Nachbarschaft ist meistens 6 Stunden mit ihm unterwegs...

Wenn ihr mit dem Hund im Wohnzimmer seid... dann sucht euer Verbeiner natürlich irgendetwas.. das ihr euch mit ihm beschäftigt...
Wenn ihr ihn aber nach unten schickt, oder ihn nach unten bringt.. ist das klar, das er nach euch schnappt..
Das is die Auslastung die er nicht hat... Die beste methode ist, das ihr mit ihm ne runde spielt...
Gibt ihm die Zuneigung die er benötigt... streichelt ihn, krault ihn...

Das habe ich alles bei meiner Leika (meinem Schäferhund) gemacht .. ich war mit ihr auch fast jeden Tag mind. 2 Stunden draußen.. und habe mit ihr gespielt..


Euer Verbeiner ist immer noch sehr Jung.. wenn ihr das so weiter macht bis jetzt.. wird er nie zu einem Lieben und Treuen Begleiter..

Auch ich muss Smoothie in diesem Punkt zustimmen..
Wenn ihr mit ihm überfordert seid.. wäre das abgeben auch wenn es sehr schwer ist.. Sinnvoll.. oder ihr beschafft euch nen Trainer, der fast Ordentliches Taugt..

Liebe Grüße
Mike alias Schaaf
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #51
Also abgeben ist keine alternative für mich. Er würde ins Tierheim kommen und dass will ich nicht. Natürlich könnte man auch sagen man versucht es auf andere Wege aber ich weiß nicht WO er hin kommt und deshalb, und auch weil ich nicht einfach aufgeben werden, gebe ich ihn nicht ab. Ohne jetzt jemanden angreifen zu wollen, finde ich es echt schlimm, dass ihr jemandem dazu ratet den Hund abzugeben. Auch wenn ihr es vielleicht gut meint.
Ich weiß mittlerweile warum mein Kleiner so "aggressiv" reagiert. Aber tut mir echt leid, wenn sowas bei meine Fragen rum kommt lass ich es gleich.
Ich habe mir einfach nur gedacht dass es vielleicht irgendwelche anderen gründe hat, weshalb er siuch so verhält und habe um ein paar Tipps, um Hilfe gebeten. Aber nicht um sowas.

Auf jeden Fall Danke nochmal, für die Tipps. :clap:
Der Polizei-Mann ist eine sehr gute Hilfe beim Training.

LG Hundidu
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #52
Ich halte an meiner Meinung fest. Selbst im Tierheim wuerde er wohl eher an eine kompetente Familie geraten, die dem Hund Platz bietet bei der ganzen Familie und hundeverstand hat um ihn zu erziehen ( letztere Punkt ist nicht mal ein Vorwurf. Manchen Menschen fehlt das einfach.)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #53
Ja und warum reagiert er so?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #54
Er reagiert so durch unseren Fehler. Sein Platz war im Flur unter einer Treppe, ungefähr drei Meter von der Haustür weg. Und weil er nicht richtig zu ruhe kommen konnte ist er immer wieder aufgedreht. Das haben wir jetzt schleunigst geändert, wobei wir gerade dabei sind ihn an den neuen Platz im Wohnzimmer zu gewöhnen, ohne das er auf die Möbel springt.

Es ist klar das alles nicht sofort klappt aber ich lasse mir sowas echt nicht hier schreiben, auch wenn es kein Vorwurf sein soll. Für mich ist es einer. Und der Hund ist 10 Monate alt, da ist genug zeit dem Hund beizubringen was sich gehört und nicht. Und man selbst hat zeit zu lernen. Wäre dem wirklich so dass wir dem allem nicht Herr werden könnten und einfach nicht kompetent genug sind, (Wie ja behauptet wird), dann wärt ihr wohl nicht die ersten die uns zu einer Abgabe raten würden. Aber selbst der der Polizeihunde ausbildet ist der Meinung dass wir das schaffen und sagt in keiner Silbe dass wir ihn abgeben sollten.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #55
Hundidu, wie verhält es sich denn nun mit dem Schnappen?
Wenn ich das richtig gelesen habe war der Hund ja nicht nur aufgedreht, sondern auch fordernd und vor allem aggressiv euch gegenüber.
Wie geht ihr denn dagegen nun vor? Mit einem reinen Platzwechsel ist es ja nicht getan...
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #56
Der Trainer hat und ein paar Unterordnungsübungen gezeigt, damit wir das in den Griff kriegen. Und wenn es nicht dass bringt, was erwartet wird, ist der Trainer ja auch noch immer ein Tag in der Woche Persönlich dafür da, uns zu helfen, falls irgendwas noch nicht richtig sitzt.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #57
Was sind das denn für Unterordnungsübungen? Ich kenne nämlich keine, die ich anwenden würde. Ich würde Bindungsübungen anwenden (Handfütterung, Kontaktliegen und Co.), zusätzlich zum Gehorsamstraining, aber vielleicht meint er ja dasselbe und drückt es nur anders aus...
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #58
Mischling
bei der Polizei wird der Grundgehorsam als Unterordnung bezeichnet.
Auf Kommando SITZ PLATZ FUSS STEH = Unterordnung

Weiß ich weil ich im polizeihundesportverein bin.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #59
Da würde mich doch glatt interessieren, was du und der Polizei- Mann unter Unterordnungstrainig verstehen tut. :?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #60
Das wird auch im IPO - sprich "Freizeitpolizeidienst" :mrgreen: - so genannt, das heißt noch lange nicht, dass damit Sitz, Platz, Fuß, Steh und Bring gemeint sind ;). Die Polizei bildet leider auch noch ein bisschen anders aus wie wir alle wissen, daher die Frage, was genau damit gemeint ist.
 
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