7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

Diskutiere 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; hallo, ich habe auch ein Bernersenn der auch agresssiv ist er wird 2 und fängt seit 6 monaten damit an und meine Hunde kommen mehrmals täglich...
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #121
hallo,
ich habe auch ein Bernersenn der auch agresssiv ist er wird 2 und fängt seit 6 monaten damit an und meine Hunde kommen mehrmals täglich im garten zum Auspower mit Bälle und andere spiele mit toben und es wird auch Spazieren gegangen
meiner reagiert jetzt auf gleich Agresssiv es ist soweit das ich ihn kastrieren lasse und wenn er damit nicht aufhört wird er eingeschläfert weil es ist zu Gefährlich
er geht auf das Gesicht und da ist es mir einfach zu Gefährlich
meine Familie ist mir einfach wichtiger
hatten ihn schon mal abgegeben Kamm auch Das wegen wieder und er hat auch Polizei stramm stehen lassen usw
und meiner rennt mega viel und Spielt auch mega viel er geht auch über 160 Zaun Ohne Probleme
an der leine läuft er super nur in der Wohnung und wenn er rein soll macht er teater
 
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  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #122
Hallo,

mach mal bitte langsam mit Einschläfern....ich weiß nicht wo du herkommst aber in Deutschland schläfert dir kein Tierarzt einen gesunden 7 Monate alten fast Welpen ein!

Da sind Erziehungs und Kommunikations Fehler gelaufen...die nun doch wohl bitte nicht der Hund mit seinem Leben bezahlen muss.
Wenn es gar nicht anders geht, wende dich an eine Tiernot Organisation oder habe zumindest den Mut deinen Hund im Tierheim abzugeben.

Die Kastration alleine wird das Verhalten deines Hundes nicht so drastisch ändern - das können nur seine Menschen. Das würde aber arbeit bedeutet, wir hier im Forum oder auch ein Trainer könnten dich dabei Unterstützen, mit Rat und Tat. Aber ehrlich gesagt, so wie du dich und dein Problem darstellst sehe ich da wenig Einsatz und Wille deinerseits.
Falls ich mich täusche, bitte berichtige es.

Und bedenke was du deinen Kindern da vorlebst:

Ein lebenshungriges gesundes Tier, ein Freund und Kumpel - auf jedenfall aber ein Lebewesen , für das DU Verantwortung trägst - funktioniert nicht wie gewünscht: Prima töten wir es.

LG Suno
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #123
Erstens, bitte beachte die Rechtschreibung, anstatt ohne Punkt und Komma Wortfetzen hinzukleistern.
Zweitens, wie alt ist der Hund jetzt? 7 Monate oder doch 2 Jahre?
Aus dem Text wird kein bisschen deutlich, was genau euer Problem ist. Nur deine Rechtfertigungen "ich werfe Bälle" sowie "ich gehe spazieren"(wo es doch eine Selbstverständlichkeit bei Hundehaltung ist) und die Aussage, dass der Hund beim Reinholen ins Haus und drinnen ein "Theater" macht.
Frage an dich: wie kannst du erwarten, dass das einer versteht? So können wir dir nicht helfen. Also drücke dich bitte deutlich aus.
Und noch zuletzt, ganz in sunos Sinne: ein Lebewesen wird nicht nach Belieben getötet. Was jetzt bei euch abläuft, habt ihr selbst zu verantworten. Ihr nehmt ein Tierkind seiner Mutter, missversteht es und macht es zu dem, was es ist, und dann tötet ihr es. Greift gefälligst zur Verantwortung, wenn es um ein Leben geht. Und wir bemühen uns, euch zu helfen.

PS wenn man weiß, wie es geht, lösen sich viele scheinbar schlimme Probleme in Luft auf. Glaub bloß nicht, dein Hund wäre der einzige Pflegel, der so etwas bringt. Es kommt
mehr darauf an, wie du darauf reagierst. Kein Hund schnappt regelmäßig nach dem Gesicht eines Menschen, nur weil ihm danach ist. Es muss etwas passiert sein, entweder er hat extreme Angst und ihr bedrängt ihn, oder er hat schon länger angefangen zu zwicken, wenn ihm was nicht gepasst hat, ihr habt euch immer erschreckt und ihn gewähren lassen und jetzt, wo er gewachsen ist, ist es halt nicht mehr so süß, wenn er etwas nicht bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #124
Ich schließe mich der Meinung von Suno und Etoileza an. Wir hatte auch lange extreme Probleme mit Tyson. Es fing bei ihm auch früh an. Das erste Mal, da war er vielleicht gerade ein halbes Jahr alt. Auch ich musste lernen, dass es zum größten Teil die Schuld des Halters ist, denn der Hund agiert nur. Immerhin kann er sich ja nicht in Sprache ausdrücken, so wie wir.
Wenn ihr nicht mit ihm arbeiten wollt, dann seit so gütig, gib ihn in ein Tierheim, in dem er die Chance auf eine neue Familie hat, die ihn herzlich aufnimmt.
Es ist viel Verantwortung, für einen jungen Hund aber es lohnt sich.
Hunde meinen nichts so, wie es den Anschein hat.(Wenn doch, muss SEHR viel falsch gelaufen sein.) Immerhin kann ein Hund ja auch böse Knurren oder auch fester zwicken und Minuten später kommt er an und möchte gekrault werden.
Bitte gib euren Hund nicht so schnell auf. Mir wäre fast dasselbe passiert und es wäre ein riesen Fehler gewesen.


Liebe Grüße
Hundidu ^^




 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #125
Zweitens, wie alt ist der Hund jetzt? 7 Monate oder doch 2 Jahre?

In ihrem Post steht: 2 Jahre und vor 6 Monaten fing das an ;)

Der Hund der TE ist 7 Monate, aber das ist sie ja nicht...

Was habt ihr denn schon mit dem Hund bis jetzt gemacht an Training, um sein Verhalten zu ändern? In welchen Situationen "tickt er aus" und wie genau sieht das aus? Wie verhaltet ihr euch dann? Wie ist seine Körpersprache dabei?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hier das Zitat dazu:

hallo,
ich habe auch ein Bernersenn der auch agresssiv ist er wird 2 und fängt seit 6 monaten
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #126
Hallo liebe Leute
Es ist sehr lange her, dass ich mich gemeldet habe.
Tyson ist nun 2 Jahre alt und auch ein richtiger Rabauke. Ich habe vor ein paar Monaten damit angefangen, mit ihm Fahrrad zu fahren.
Allerdings ist er ja kein "Lauf-Hund" eher ein "Kraft-Hund" und ist auch nach bereits 5 Minuten fertig, so das ich ihn beinahe hinter mir her schleifen muss. Also habe ich mich vor einiger Zeit mit Hundesportarten auseinander gesetzt und im Internet recherchiert. Da ist mir das sogenannte "Dogscooting" ins Auge gestochen.
Da Berner ja eher dafür gebraucht wurden um Karren zu ziehen, wäre es ja vielleicht was für Tyson.

Das "Bei Fuß" hat er nun vollends raus. Er meint zwar ein paar mal ziehen zu müssen (Nur leicht, dass die Leine auf Spannung geht) aber das wird sofort korrigiert, damit das ich stehen bleibe. Er setzt sich dann von allein ab. Mit einem "Bei Fuß" gehts dann weiter
Unsere Nachbarn haben einen Jack Russel Terrier der ziemlich nervig ist. Wenn wir an deren Garten vorbei gehen und besagter Hund ist gerade draußen, sehe ich schon von weitem dass er in Lauerstellung geht. Dann wartet er, bis wir nah genug sind und kläfft wie ein bekloppter. Allerdings nicht ein bisschen, sondern richtig aggressiv und er läuft am Zaun auf und ab.

Da Tyson ja "Sehr schlecht" auf andere Menschen/Hunde reagiert habe ich mir Gedanken gemacht. Es hat anscheinend mit schlechter Sozialisierung zu tun, denn im Welpenalter hatte er kaum Kontakt zu anderen Menschen und Hunden. Ein schwerer Fehler von mir. :(
Nun weiß ich gar nicht genau, wie ich das machen soll, wie ich es ändern kann. Mit Menschen/Hunden in Kontakt bringen ist klar. Aber das ist leichter gesagt als getan, da er ja immer wie ein Wilder zieht und 65 Kilo halten ist echt nicht leicht. Jeden Freitag ist bei uns Markt, wäre es vielleicht eine Idee, ihn dahin mit zu nehmen?

Was noch ein kleines Problemchen ist, dass er wie ein Verrückter an die Haustür springt, wenn es klingelt. Dass macht er allerdings nicht bei jedem. Bei mir und meiner Familie kommt das eher selten oder gar nicht vor. Bei unserem Vermieter (Fast unser direkter Nachbar) sieht das anders aus. Diese klopft anstatt zu klingeln und dann flippt Tyson richtig aus. Natürlich wäre die erste Idee die einem in den Sinn kommt, dem Vermieter zu sagen, dass er klingeln solle, da es so ja schon etwas abschwächen würde aber das bringt nichts. Der Mann ist schon älter und versteht nicht viel von Hundeerziehung (Er selbst hat zwei seeehr unerzogene Dackel).
Ich korrigiere Tyson jedes mal aber es fruchtet einfach nicht und so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Mit Leckerlie ablenken geht es auch nicht, denn er frisst es und dann gehts weiter. Oder aber er lässt es fallen.

Das "Von der Leine lassen" habe ich eingestellt, ich power ihn mit Fahrrad fahren aus oder mit Spielen an der Kurzen Leine.
Es sind mittlerweile einige Vorkommnisse gewesen, die mich daran zweifeln lassen, dass ich ihn jemals dazu kriege, mir ohne Leine zu folgen. Er muss ja nicht Bei Fuß gehen.
Man kann Tyson von der Leine lassen (Auch nur bedingt) wenn ein Hund zum spielen da ist. Sobald er fertig ist und keine Lust mehr hat geht er einfach und lässt sich nicht abrufen. Generell war es fast immer so, dass ich, sobald wir draußen sind, zweitrangig bin. Blickkontakt sucht er auch nur selten.

Dazu kommt noch dass bei uns etwas weiter eine Rottweiler-Hündin ist. Dass ist wirklich schlecht, weil Tyson ja un-kastriert ist. Und selbst wenn sie nicht läufig ist flippt er jedes mal aus wenn er sie im Garten sieht und will unbedingt dahin.
Ein einziges Mal haben wir die beiden zusammen gebracht (Sie ist ein paar Monate jünger als er), damit sie spielen können. Sie wollte Spielen... und Tyson wollte sie nur besteigen. Es ist fast zum Mäusemelken. Seit dem habe ich die beiden nicht mehr zusammen gelassen, denn er kann komischer Weise nur mit Rüde raufen.

Wenn bei uns Die Haustür aufgeht und jemand nicht aufpasst rennt Tyson raus und ist weg. Bei uns fahren einige Autos sehr schnell und mal ist Tyson in den Wald hinein gelaufen. Ich renne ihm nicht hinterher, folge ihm nur, weil es ihm egal ist, ob ich da bin oder nicht. Und wenn ich ihm nicht folgen würde, wäre er wohl weg und würde nicht wieder kommen. Einer der Gründe warum er nur mit Leine laufen darf :(
Ich verstehe dass Verhalten nicht. Er bekommt wirklich alles, ihm geht es gut bei uns. Ich gehe jeden Tag vier mal mindestens mit ihm raus und dennoch haut er ab. Wenn er weg läuft und ich rufe ihn, schaut er meistens nicht mal zurück.



LG
Hundidu
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #127
Du hast viele Fehler gemacht und wenn ich mir deine Anfangsposts so durchlaufe verstehe ich das Verhalten vollkommen.
Gib deb Hund mal eine Aufgabe ziehen ist schon mal gut. Kauf einen bollerwagen mit entsprechender Ausrüstung, übe mit ihm und dann lass ihn regelmäßig das Altpapier mit dir entsorgen oder altglaser. Mit viel Spaß dran. Eine gemeinsame Aufgabe schafft Bindung
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #128
Hi!

Da wir auch Bernersennenhunde haben/ hatten musste ich grade echt schmunzeln... Es sind "kleine Dickköpfe".

Mit Fahrrad fahren würde ich persönlich eher aufpassen. Berner sind sehr schwere Hunde und Deiner ist für diese Rasse sehr schwer. ( wie groß ist er denn? Unser wiegt 55 Kilo, laut Standart auch viel zu groß. Da muss Tyson ja ein richtiger Brecher sein.) Die Gelenke werden dadurch sehr belastet und können schneller Schaden nehmen als bei leichteren Hunden.

Auch neigt die Rasse dazu im Alter sehr Familiengebunden zu sein und fremde Menschen doof zu finden. Unsere haben Unbekannte grundsätzlich ignoriert oder sind lieber weit weg gegangen um ja keinen Kontakt haben zu müssen. Und sie haben die ganz normale Welpenzeit erlebt mit Hundeschule und dementsprechend viel Kontakt zu Menschen und anderen Hunden.

Reagiert Tyson nur an der Leine aggressiv auf andere Hunde? Vielleicht auch mal einen Trainer konsultieren um da einen Überblick zu gewinnen.


Wenn ein Freilauf nicht möglich ist, weil er gerne abzischt ( was mir auch sehr bekannt vor kommt :roll: unser Bobby war/ist allerdings ein Jäger) hilft die Schleppleine gut um den Rückruf zu festigen. In Verbindung mit einem Futterbeutel wunderbar zur Auslastung geeignet.

Zum Thema Tür klingeln: Auch hier bleibt nur: Üben, üben, üben...

Du solltest darauf achten, schneller als Dein Hund zu sein. Wenn es klingelt: Hund nehmen, auf seinen Platz schicken/ in einen Raum schicken. Er muss nicht Euren Besuch kontrollieren, dass schaffst Du schon wunderbar allein.
Das kann man auch ganz wunderbar üben, in dem Du einen "Klingler" an Deine Haustür stellst und bei dem Signal immer den gleichen Ablauf mit dem Hund praktizierst.

Hierfür kann man den Hund auch an die Leine nehmen, neben sich absitzen lassen und wenn es klingelt warten bis der Hund sich beruhigt und Leckerchen geben.
Sitzt das, kannst Du anfangen Leckerchen durch den Raum zu werfen. Das alles dient dazu, dem Hund die "Besonderheit" des Türklingelns zu nehmen und sich wieder mit Dir zu beschäftigen. Im Welpenalter bis jetzt durfte er ja immer den Besuch abholen. Dieses Muster muss erst mal durchbrochen werden bzw eine neue Verknüpfung erstellt werden.


Und wenn Du erst mal den Hund nicht mehr alleine zur Tür drängeln lässt, hat sich das Abhauen auch erledigt... Er braucht Führung. Und ein Berner ist nicht für seinen Feinsinn bekannt. Die wurden früher auch zum treiben von Rinderherden genutzt und mussten dementsprechend "stumpf" sein, wenn mal ein Rinderhuf geflogen kommt. Das ist bis heute geblieben.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #129
Das ich viel falsch gemacht habe, weiß ich. Es war mein erster "Eigener" Hund den ich alleine erzogen habe. Natürlich hatten wir davor schon Hunde aber seine Vorgängerin haben wir vor zehn Jahren bekommen (Ich bin 19 Jahre Alt).

Tyson wiegt 65 Kilo bei einer Schulterhöhe von 71 cm. Ein ziemlicher Brocken. Er ist deutlich größer als alle Berner die ich so kenne.

Das Doofe mit der Türklingel ist, Tyson legt sich oft (Faul wie er ist) in den Flur, direkt vor die Tür. Da ist er natürlich schneller als ich.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #130
Sicher das er sich nicht davor legt weil er wachen will? Die Türe IST ein idealer Platz um alles unter Kontrolle zu haben. Er sieht Wer kommt und wer geht und hat den vollen Überblick über alles. Als Wachhunde natürlich logisch aber so kann er auch die unerwünschte Kontrolle ausüben. Kann natürlich sein das er nichts anderes gewohnt ist davor ja immer alleine im Flur ausharren musste.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #131
Hallöchen!

Ich kann mich Trullas nur anschließen.
Üben, üben, üben und das Konsequent.

Er bekommt wirklich alles, ihm geht es gut bei uns.
auch Führung? Weiß er dass er sich auf euch /Dich verlassen kann? Auch in brenzligen Situationen?

Versteh das bitte nicht als Vorwurf, aber solche Hunde brauchen eine klare Führung, es muss für ihn einen Sinn geben, euch zu folgen.

Was macht ihr denn unterwegs ?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Sicher das er sich nicht davor legt weil er wachen will? Die Türe IST ein idealer Platz um alles unter Kontrolle zu haben. Er sieht Wer kommt und wer geht und hat den vollen Überblick über alles. Als Wachhunde natürlich logisch aber so kann er auch die unerwünschte Kontrolle ausüben. Kann natürlich sein das er nichts anderes gewohnt ist davor ja immer alleine im Flur ausharren musste.


Das wäre das erste was ich ändern würde, liegt er da schick ihn weg... immer. Er soll auf seinem Platz liegen und gut ist.
Nicht im Flur, auch nicht vor oder in anderen Türen , nicht an Treppen - ab oder aufgängen.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #132
Guten Morgen,

hab den Beitrag gelesen, da meine Eltern auch einen Berner Welpen haben (18 Wochen) Eine Hündin:)
Ich will nicht klugscheißern, kann mich aber in vielem meinen Vorrednern anschließen. So wie ich es lese und empfinde, fehlt die Sozialisierung mit anderen Menschen und Artgenossen. Das mit der Hundeschule war ja glaub ich ein Problem oder?
Meine Eltern wohnen in einem Haus, aber im 1 OG bzw ist auch das Schlafzimmer ganz oben. Unten wohnt unsere Tante. Das heißt auch für uns, (nur zum Verständnis, ich wohne nicht bei meinen Eltern aber in der gleichen Strasse) die Maus bei der Treppe so oft wie es geht tragen, insbesondere wenn es runter geht. Dennoch läuft sie auch 1-2 Mal am Tag die Treppe weil sie natürlich auch schwerer wird. Aber alle 2 Stunden geht man mit ihr raus in den Garten oder auf angrenzende Wiese, damit sie ihr Geschäft machen kann. Und auch bei uns war das Wohnzimmer in den ersten 3 Wochen tabu, bzw durfte sie nur unter Aufsicht rein, da letztes Jahr neu renoviert:) Da läßt man sich ungern die Ledercouch ruinieren. Trotzdem ließ es sich nicht vermeiden, dass sie auf den Boden Pippi gemacht hat. Ist aber selten. Sie darf rein wenn sich meine Eltern oder wir alle da aufhalten. Das ist ja normal, der Hund will bei seinem Rudel sein. Sie soll überall dabei sein, das war von Anfang an klar, da Familienhund. Es liegt eine große Decke da und da legt sie sich in den meisten Fällen drauf. Wir gehen jede Woche in Hundeschule und so geht sie auch normal mit anderen Hunden um. Bei Menschen ist sie bei jedem sehr freudig. Unser Problem war am Anfang die Beißhemmung, was sich aber zum großen Teil erledigt hat, manchmal kaut sie noch bissl auf der Hand rum, sie kriegt aber auch grad neue Zähne. Die Erziehung ist das A und O und ich glaube ohne Hundeschule ist es schwer. Jetzt ist er aber schon 2 Jahre gell? Wird ja nicht einfacher. Und wenn ihr Euch mal einen Trainer sucht? Klar das wird Geld kosten aber ich glaube das muss man investieren. So a`la Martin Rütter oder Cesar Milan:))) Ich schaue dass gern, auch wenn ich nicht alles so tun oder umsetzen würde. Was ich aber schon viel gehört und gelesen hab ist die Sache mit dem gegenseitigen Vertrauen und mit der übertragbaren Energie. Das merk ich bei uns auch. Am Anfang war insbesondere mein Vater immer sehr nervös wenn Ayka im Wohnzimmer war. Man war immer "auf dem Sprung" wenn sie umher lief, an den Blumen war oder an den Möbel. Nervös halt und da war sie auch nervös. Was uns viel hilft, ist, dass wir ein Tagebuch führen. So kann man nachlesen was an welchem Tag so war. Jetzt ist ein fester Tagesablauf und man hat irgendwann gemerkt , ok großes Geschäft ca 3-4 mal und in welchen Abständen. Es wird alles notiert. Also wann sie ihr Fressen bekommt, was man "Besonderes" unternommen hat usw. Vielleicht affig aber meinen Eltern hats geholfen um auch für sich selbst Sicherheit zu bekommen. Gibts im Internet bei Euch in der Nähe denn Angebote für Trainer?
Wer hat denn bei Euch das Sagen? Bist Du der Rudelführer oder mehrere Personen? Auch wenn wir zu 4 sind, aber der Chef ist mein Vater und auf ihn ist sie auch fixiert. Ich hoffe sehr, Du findest Hilfe und Unterstützung.
 
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