7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

Diskutiere 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Kurz noch zum Maulkorb: Sowas ist völlig ok. Du tust dem Hund damit ja nicht weh und wenn man ihn vorsichtig daran gewöhnt, ist das auch keine...
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #21
Kurz noch zum Maulkorb: Sowas ist völlig ok. Du tust dem Hund damit ja nicht weh und wenn man ihn vorsichtig daran gewöhnt, ist das auch keine Qual. Er trägt ihn ja sicher nicht 24 Stunden am Tag ;) Ein Maulkorb kann - ähnlich wie die Schleppe - Sicherheit geben. Wenn ihr unsicher seid oder vor dem nächsten Bis Angst habt, dann ist das für das Training kontraproduktiv, weil ein Hund auf keinen für ihn labilen Chef hören wird und sich irgendwann selbst zum Chef ernennt. Dann wäre der Mist am Dampfen.

Also ich finde, der Maulkorb ist eine gute Idee, um ihn temporär (!) für das Training zu benutzen, bis ihr euch wieder sicher seid und die Chefrolle übernehmen könnt! Und 1000x besser als ein Stachelhalsband :clap:
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #22
Heute Morgen war ich mit ihm spazieren und es klappte jetzt schon besser, als das Mal zuvor. Natürlich sollte ich mich auf diesen kleinen Erfolg nicht ausruhen aber trotzdem ist es ein gutes Gefühl. Er ist sogar zum größten Teil Beifuß gegangen. ;D

Mitlerweile üben wir auch daran ihn mit hoch ins Wohnzimmer zu nehmen, denn es war ja schon irgendwie richtig. Man holt sich nicht ein Hund von großer Rassen wenn er keine Treppen hinauf da. Es ist auch nur eine Treppe die ihn vom Wohnzimmer abhält. Nur ist gestern, beim ersten Versuch ein Malör passiert und wir wissen nicht warum unser kleiner Witzbold das gemacht hat. Wir waren mit ihm Spazieren und zehn Minuten nachdem wir wieder da waren haben wir ihn rauf gelassen. Im unbewachten Augenblick hat er seine Chance gesehn und sprang auf das Sofa. Und sofort hat er darauf gepinkelt, was nicht sonderlich schön ist. War das sowas wie die makierung und könnte es daran liegen, dass er einfach musste? Er meldet sich wenn er mus, normaler weise, weshalb ich das nicht verstehen kann.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #23
Hallo!

Ich habe gute Neuigkeiten. Der Hund ist noch nie so wunderbar an der Leine gegangen. Zwar mit Maulkorb aber heute habe ich mal gesehen wie gut das gehen kann. Selbst unser alter Hund ist nie so gut an der Leine gegangen. Und da unser Hund ja mal als "aggressiv" abgestempelt wurde (Und wir durch unser Unwissen das geglaubt haben) Wurden wir heute eines besseren belehrt. Heute waren wir in der hUndeschule und dort war jemand neues mit seinem Hund. Als sich heraus stellte was er beruflich macht war ich echt erstaunt. Er ist Polizeiuhundführer. Und er zeigte uns wie es gehen konnte. Ich hatte auf dem Platz, wenn ich ehrlich bin noch ein paar Problem mit unserem Kurzen, da so viele Hunde dort waren und ich deutlich Fehler machte.
Auf jeden Fall bat der Polizeihundführer ihm mal den Hund zu überlassen. Erst maschierte er mit ihm über den Platz, was der Kleine ganz toll fand. Und nachher machte er den Hund auf ein Spielzeug scharf, was ein wenig gemein war, da er es nicht in sein Maul nehmen konnte durch den Maulkorb. Aber schöießlich bekam er ihn ab. Um zu demonstrieren dass der hUnd nicht gefährlich sondern einfach gefrustet ist sollte ich die leine fest in die Hand nehmen, damit der hund nicht an das Spielzeug kam. dann auf Befehl sollte ich ihn an das Spielzeug lassen. Der Hund biss hinein und wollte seine "Beute" nicht wieder los lassen. Während der Man mit unserem kleinen spielte sollte ich um sie herum rennen.
Wäre es ein aggressiver Hund gewesen hätte er vom Spielzeug abgelassen und hätte mich angegriffen. Da dies ausblieb stellte sich klar heraus, unser Hund ist gefrustet, da er seine Stellung im Rudel nicht kennt, wass wir ändern müssen. Und wir loben ihn zu wenig wurde uns vorgeworfen, was ich gerne als Kritik annehme und ändere. Und es stellte sich heraus, dass unser eigentliche Hundetrainer ein wenig zu grob war und auch zu wenig lobte.

Sorry dass ich euch so voll texte aber es wurde gefragt ob ich bericht erstatten könnte und vielleicht sind unter euch noch andere die es wissen wollten. Ich musste es auf jeden Fall mal los werden, da ich jetzt endlich wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehe.

Ganz liebe Grüße und nochmals vielen Dank für den Denkanstoß
:clap:
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #24
Hundidu,
das klingt doch richtig viel versprechend.:p
Von der ursprünglichen Trainerin solltet ihr Abstand nehmen und euch an die neuen Trainingsmethoden gewöhnen.;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #25
Hey
das hört sich ja toll an:clap:.
Berichte ruhig gerne weiter von euch!!!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #26
Hallo,
das freut mich- ganz, ganz, ganz ...doll!

Ihr bekommt das hin!

Du bist ein klasse Hundehalter und du hast einen ganz besonders tollen Hund! Weisst du es ist doch eigentlich immer das Gleiche, die Chemie muss stimmen!
Wenn du und dein Hund in dem "Polizei-Mensch" euren Mentor gefunden habt ...dann schlag zu- hör zu und lass dir helfen- doch du entscheidest!!!

Mein Mentor und Augen - Öffner war mein Cousin aus USA (K-9 Trainee...) und johhhh, 40% seines Anspruchs ...macht mich schon glückich:mrgreen:


Hau rein und nimm deinen Hund ganz fest in den ARM....

lg SUNO
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #27
Vielen vielen Dank.
Ja wenn man an die falschen Leute gerät kann einiges schief gehen. Der Polizeihundführer war selbst nur als "Hundebesitzer" dort. Aber ich habe mir vorgenommen ihn zu fragen ob er uns vielelicht helfen könnte. Da stecke ich mein Geld lieber in jemanden der bereits ausstrahlt wie viel Ahnung er hat. Und dann Ade Hundeschule. Denn so jemanden brauchen wir nicht. Mittlerweile brauch nicht groß was an der Leine sagen. Es sei denn er ist durch jemanden (Hund oder Mensch) abgelengt. Sonst hört mein kleiner Fratz aufs Wort.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #28
Hallo Hundidu,

schön zu lesen das es nun so toll mit deinem Hund klappt. Ich selber habe auch was Hundeschulen betrifft eine grosse Abneigung vor allem weil ich selber Hunde ausgebildet habe und zu meinen Zeiten im Wachdienst lange Hundeführer war. Was ich da in Hundeschulen von den "Trainern" manches mal gesehen hab hat mir die Haare zu Berge stehen lassen. Habe mir den ganzen Thread mal durchgelesen und war schon geschockt was du da am Anfang alles falsch bemacht hattest, freue mich aber nun umso mehr das du nun die Kurve bekommen hast. Mit Belohnung erreicht man echt ne Menge. Wünsche dir mit deiner Fellnase noch gaaaanz viel Freude
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #29
Ja die "Fellnase" ist auch glücklich, dass weiß ich. ;D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #30
Hallo und einen schönen Abend wünsche ich euch!

Man sieht wie es von Tag zu Tag besser geht mit dem Kleinen. Heute hatte er sein Kumpel auf einem unserer Spaziergänge getroffen und ich ließ ihn von der Leine (Da sie sich die ganze Zeit verhäderten) Natürlich ist mit hören nicht viel aber dank der anderen Hundeführerin bekam ich ihn am Ende wieder an die Leine (Das Spielen war zwar ein kleines Problem, da er den Maulkorb um hatte aber sonst).
Als er sich ausgepauert hatte udn er wieder an der Leine war machte ich mich auf den Weg nach hause. Einige Hundert Meter vorher jedoch machte ich ihn vom Maulkorb frei. Es lief so gut und sein "Angriff" blieb aus. Weiterhin hörte er auf "beifuß", fand die Umgebung aber ohne "Störfaktor" viel interessater, was ich verstehen kann. Aber wenn es so weiter geht braucht er den Korb bald nicht mehr und dann üben wir das -Von der Leine lassen-.

Hat jemand einen speziellen Tipp hierfür? Oder muss man einfach nur üben, dass der Hund zu einem kommt auf Kommando?

Liebe Grüße ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #31
Hallihallo!
Melde mich nach langer Zeit mal wieder.
Mit unserem kleinen läuft alles wieder gut, naja einigermaßen.
Das Training läuft gut und wir bekommen ja immer noch hilfe von dem "Polizei-Mann"
Ich gehe mittlerweile auch ohne Maulkorb mit dem kleinen spazieren und er macht mir an der Leine überhaupt keine Schwirigkeiten mehr. Das er mal zieh wenn andere Leute kommen ist in dem Alter sicher völlig normal. Er ist halt neugierig. Aber wie ich einmal erwähnte darf er noch nicht (Jedenfalls nicht immer) die Treppe hoch ins Wohnzimmer, weil er dann eigentlich nicht mehr wirklich hört und auf die Möbel springt. Oft macht er auch Pipi auf die Couch und dass ist immer eine riesen Arbeit das wieder daraus zu bekommen.
Wiss ihr vielleicht warum er auf unsere Möbel pipi macht?
Und dann ist der Kleine Nachts auch nicht ganz stubenrein. Morgens darf man dann seine "Hinterlassenschaften" weg machen.
Wir haben nicht die Möglichkeit in in der Nacht raus zu lassen da für uns alle die Nacht um fünf wieder vorbei ist und ein wneig Schlaf brauchen wir ja auch. Nicht dass es mir nicht wichtig wäre mit dem Hund.
Und da wäre dann noch was. Wenn man die Treppe hoch will z.B. ins Wohnzimmer kann es sein dass er einem (Er rennt schon fast) hinterher läuft und dann schnappte er nach den Füßen. Bei uns tragen alle Hausschluffen aber wenn seine Zähne mal eine falsche Stelle erwischen kann das wirklich höllisch weh tun. Er hört dann auch nicht mehr auf zu zwicken und wir wissen nicht was wir dann machen sollen, weil ein bestimmtes "Nein!" oder "Aus!" bringt dann nichts. Und ich will hier wirklich nicht übertreiben aber wen man versucht ihn irgendwie los zu werden und auf sein Platz zu schicken spring er an einem hoch um halt den Griff an seinem Halsband abzuschütteln. Und wenn er dass geschafft hjat schnappt er nach den Händen. Oft muss ich mit ganz dicken Händen oder Blauen Flecken aus der "Schlacht" heraus gehen. Wir wissen nicht warum er so reagiert. Und wenn er dann diese "Beißattacken" hat fletscht er auch die Zähne.
Wisst ihr vielelicht warum er dass macht?
Meint er dass böse wenn er uns zähnefletschend attakiert?
Was kann man dagegen tun?

LG ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #32
Wie es schon mal erwähnt wurde, er ist noch jung und versteht nicht, dass es da ein ganzes Abteil gibt wo die Familie sich aufhält... sein Rudel also und er darf nicht hin.
Das er die Coach anpinkelt sehe ich als normale Reaktion, ich denke er markiert sein Revier.

Das er reinmacht, dass kannst du ihm nicht zum vorwurf machen. Ein großteil dieses Forums hatte nicht stubenreine Hunde und sicherlich ist jeder von ihnen alle halbe Stunde mit ihm rausgegangen und eine ganze weile ordentlich auf den Zahnfleisch geschlappst. Das gehört dazu, wenn man sich einen Jungen Hund holt und entweder erfüllt man diese Pflicht oder wundert sich nicht, wenn der Hund nie stubenrein wird.
Ihr müsst ja nicht alle euren wertvollen Schlaf opfern und alle halbe Stunde runterdackeln, aber ist da niemand der sich ein Herz fasst und es ihm beibringen will? :eusa_eh:

Wie gesagt, es ist eine Sache, da musste jeder mit einem Welpen mal durch und das war eine Sache, die bei einem Junghund logisch mit einher geht.

Ich freue mich zu hören, dass ihr euch verbessert, nach wie vor finde ich es aber etwas unglücklich gewählt euch einen jungen Hund zu holen. Er darf nicht hoch, nicht die Kinder belästigen´ und dann sitzt er da unten alleine und muss seine Notdurft ins Haus verrichten, wo er doch vielleicht schon längst stubenrein wäre. Das ist ein wenig egoistisch gedacht, finde ich.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #33
Ist er denn schonmal gesundheitlich untersucht?

Ansonsten gebe ich Smoothie recht. Für die Stubenreinheit und Erziehung seid ihr zuständig, da ist es völlig egal, wer da mal übermüdet ist.
Wann geht ihr denn abends das letzte und morgens das erste Mal? Vielleicht reicht es ja schon, da noch einen Gang dazwischen einzuschieben. Ansonsten wäre es mir persönlich ehrlich lieber, die nächsten 2-3 Wochen auf dem Zahnfleisch daher zu kommen, als für den Rest meines Lebens morgens Pipi wegputzen zu müssen.

Das in die Füße zwicken ist und bleibt weiterhin Erziehungssache. Bleibt dann stehen und macht ihm deutlich, dass ihr das nicht wollt. Wenn Nein und Aus in dem Moment nicht funktionieren heißt das ebenfalls, dass das Kommando noch nicht sitzt und muss auch bearbeitet werden.
Ansonsten habt ihr natürlich auch immer noch eure Körpersprache, mit der ihr arbeiten könnt.
Könnte natürlich auch sein dass ihr die Treppe schneller hochlauft und der Hund so seinen Spieltrieb einschaltet.

Den Griff ans Halsband oder ins Geschirr empfindet mein Hund auch als Bedrohung. Er kennt den Unterschied zwischen spielerischer Hand und erzieherischer Hand sehr gut.
Außerdem sollte ein Hund in der Wohnung nackig sein dürfen :D
Ich persönlich würde also auch da mehr auf Körpersprache setzen (soweit er noch nicht auf Kommando auf seinen Platz gehen kann - auch noch etwas, dass ihr üben könnt).
Also zeigt eurem Hund, wo ihr ihn haben wollt.

Ich würde euch nun aber wirklich zu einem Hundetrainer raten. Bis jetzt sind das eher "Pippifaxproblemchen", die sich aber natürlich auch auswachsen können. Je nach Charakter ist euer Hund dann jetzt auch schon in der Pubertät und die nächsten Monate werden noch richtig anstrengend...
Da müsst ihr eh einiges an Kraft, Zeit und Geduld reinstecken... ein Hundetrainer hilft euch da.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #34
Abends gehen wir das letzte mal gegen zwölf mit ihm raus. Und Morgens das erste mal um fünf.
Und dass wir ihn noch nicht (Immer) ins Wohzimmer liegt einfach daran dass wir uns nicht immer dort aufhalten. Und wenn dann halt keiner dort ist dreht der kleine völlig durch. Da ist dann halt keiner der ihm verbietet auf die Möbel zu springen. Und aus diesem Grund machen wir immer mal wieder kleine "Übungen". Wir nehmen ihn mit rauf und achten darauf dass er auf nichts drauf spring. Wenn er es doch schafft holen wir ihn wieder von der Couch und sagen "Nein!"
Nur fruchtet es leider noch nicht, weil er dann wieder das zwicken anfängt.
Trotzdem nochmal danke.

LG
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #35
Ich würde hier dringend mal an der Frustrationstoleranz arbeiten :D
Klingt für mich nämlich nach einem aufmüpferischen Jugendlichen der genau weiß, womit er euch kriegt :D

Gute Übungen dafür sind:
Bleib, sitzen bleiben während man etwas wirft, Essen erst auf Kommando...
Wichtig aber hier auch: Erst kommt in diesem Alter das Auspowern. Heißt Hund muss körperlich bewegt worden sein.
Dann kannst du anfangen, zu erziehen ;)
Aber natürlich trotzdem: wenn er brav geblieben ist oder gewartet hat, muss er ordentlich belohnt werden. Futterjackpot, fliegender Ball, ein kleines Rennspiel... was auch immer am Tollsten für euren Hund ist.

Außerdem ständiges Festigen der Grundkommandos.
"Nein" muss sitzen (eine Handlung zu unterlassen), genauso wie "Aus" (etwas los zu lassen).
Er ist nun in der Pubertät und muss einfach lernen, was geht und nicht. Da seid jetzt wirklich ihr gefragt. Ein endgültig ausgewachsener Berner Sennen der sich an keinerlei eurer Regeln hält oder mal blöd auch in die Fersen von Besuch beißt ist nämlich kein Spaß mehr.
Außerdem versteht er natürlich auch mit jedem Mal, wo er damit Erfolg hatte, weniger, warum er es nun lassen soll.

Dass er mal mit ins Wohnzimmer darf und mal nicht ist sicherlich auch schwer zu verstehen.
Probiert mal, wirklich ganz langsam mit ihm die Treppe hochzugehen - im Notfall eben an der Leine.
Jedesmal, wenn der Hund versucht aufzudrehen oder wenn ihr merkt wie er unruhig wird, bleibt stehen. Bis er sich von selbst beruhigt.
Oben angekommen gleich wieder stehen bleiben, am Besten ins Sitz schicken. Dann könnt ihr reingehen. Sobald er aufdreht oder auf Möbel springt - runterschicken. Sitz oder Platz bis er sich wieder beruhigt hat. Oder auch auf seinen Platz.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #36
Das sind wirklich gute Tipps, vielen Dank.

Ich werde mich daran halten. Waren heute auch zwei Stunden mit ihm im Wald, was er natürlich richtig toll fand. Das mit dem "Auf den Platz schicken" ist immer so ne Sache, weil ich von vielen Leuten gesagt bekommen hab dass er den Platz nicht als "Strafplatz" sehen darf. Und ist es dann nicht einer, wenn wir ihn hinschicken, wenn er etwas falsch gemacht hat?
Dass wir ihn immer nur ab und an hoch ins Wohnzimmer lassen ist für einen Hund unverständlich. Wenn man so darüber nachdenkt, kann das ja zu nichts führen. Aber es ist auch immer wieder ein Problem, wenn er oben im Wohnzimmer ist und die Türe auf. Dann kann es sein dass er weiter nach oben läuft. Dort stehen nämlich die Futternäpfe unserer Katzen und auch das Katzenklo. Ihn dann von beiden (Wo das eine echt ein wenig eklig ist) weg zu bekommen ist immer so eine Sache. Ich will wirklich alles richtig machen aber das "ruhig bleiben" ist auch manchmal ziemlich schwirig. Manchmal werde ich halt etwas lauter, wen nauch wirklich ungewollt. Natürlich nimmt der Hund mich dann nicht mehr ernst.
Natürlich ist es normal dass so ein kleiner Fratz anstrengend und nerven aufreibend ist aber manchmal ist es wirklich schwer. Und dann kann ich nicht mehr ruhig bleiben.

Ich werde mir aber die größte Mühe geben es zu schaffen. Der "Polizei-Mann" will unseren kleinen vielleicht mal mit auf einen Kurs nehmen, wo Hunde ausgebildet werden. Meint ihr, das wäre etwas? Mir ist bei dem Gedanken ihn vielleicht für drei bis Sechs Wochen nicht mehr zu sehen ein wneig mulmig zu mute. Aber ich wollte von Anfang an, dass, wenn wir uns einen neuen Hund holen, dass er eine bessere Ausbildung bekommt und warum dann nicht aus so etwas.
Was meint ihr?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #37
:eusa_eh: Mir wäre das etwas zu heikel, meinen Hund irgendeinen ´Polizisten-Mann´ mitzugeben. Das ist MEIN Hund, MEINE Pflicht ihn auszubilden und mit ihm zu arbeiten, nicht der Job von irgendeinen polizist- Mann, der ihn mit nimmt?

Was für ne Ausbildung soll den das dann werden? Schutzhunde? Das er auf Kommando lernt zu beißen oder sowas.

Ne, also du merkst, ich halte nach wie vor gar nichts davon. Du übst mit den Hund, dass ist toll wirklich, aber wenn du nicht klar kommst solltest du ehrlich zu dir sein und dem Hund jetzt wo er noch halbwegs unverkorkst ist ein Zuhause ermöglichen, wo er in allen oder den allermeisten Räumen Willkommen ist, auch bei den einzelnen Familienmitgliedern bleiben darf, wo er bei Nacht ordentlich rausgeführt wird, wo an seiner Stubenreinheit und dem Grundgehorsam anständig mit Spaß und durchhaltevermögen gearbeitet wird.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #38
Mir wäre auch nicht wohl dabei, meinen Hund in fremde Hände zu geben. Ich weiß nicht, wie die Hunde ausgebildet werden, was überhaupt... das wäre nichts für mich.

Außerdem ist es ja auch so, dass du den besterzogendsten Hund bekommen kannst - wenn du die Kommandos noch nicht verinnerlicht hast, nicht weißt, welche Körpersprache man benutzt... dann wird der Hund es halt nicht checken.
Ist ja wie wenn fremde Leute versuchen, deinem Hund Kommandos zu geben.

Außerdem find ich´s wichtig und gut, das alles mit seinem Hund zu erarbeiten. Es schweißt einfach zusammen :D
Also wenn du möchtest dass dein Hund eine gute Ausbildung bekommt... dann mach das lieber selbst :D Ein paar Fehler in der Erziehung versauen einen Hund jetzt nicht unbedingt, wenn der Grundkurs stimmt.
Und du scheinst so langsam den richtigen zu finden :D
Immer wichtig: Positiv verstärken, nicht nur mit Meideverhalten arbeiten, Grenzen setzen und Übung. Dann noch eine richtige Portion Spaß an der Sache und mit dem Hund...


Der Platz soll kein Strafplatz sein, das nicht. Wenn du es aber so konditionierst, dass der Platz an sich positiv besetzt ist, ist es auch kein Problem, den Hund dann ab und an auch mal drauf zu schicken, wenn du ihn eben sonst nirgends haben willst.
Dein Hund ist ja auch nicht dämlich und merkt natürlich, ob du ihn "einfach so" drauf schickst oder ob du gerade genervt bist.

Gibt´s denn keine Möglichkeit, das Katzenfutter so zu stellen, dass der Hund nicht rankommt? Im Notfall mit einem Gitter abgetrennt oder so?

Ansonsten... das mit dem ruhig bleiben ist die schwerste Übung :D Kenn ich auch. Und ich finde es ab und an auch wichtig. Wenn mein Hund jetzt gerade fremde Menschen oder sich selbst gefährdet darf ich auch mal laut werden - dann weiß er aber dass die Hütte brennt!
Nur brennt sie ja nicht immer :D Hunde stumpfen da ja ab (wie bei Kindern :D Wenn die jeden Tag einen Anschiss kassieren hören sie irgendwann ja auch nicht mehr zu :D ), also spar dir die Puste lieber für die wirklich ernsten Grenzüberschreitungen.

Nehmen wir an, er rennt mal wieder einfach weiter und spielt mit Katzenkacke- klar ist das eklig. Aber in dem Moment wo du dazu kommst kann es wahrscheinlich gar nicht mehr wesentlich ekliger werden. Also nimm dir die Zeit und atme kurz durch. Kostet 3 Sekunden, hilft aber einfach ungemein.

Und lern auch, über dich und deinen Hund zu lachen :D

Ich sag dir, die Pubertät wird noch einige Zeit lang andauern, euer Hund wird auch lange noch nicht so sein, wie ihr euch das vorstellt. Er wird euch auf die Probe stellen, immer und immer wieder. Er wird Kommandos und Grenzen nochmal hinterfragen bzw einfach mal vergessen...
Also halt dich an den schönen Momenten fest und lerne, drüber zu lachen :D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #39
Hundidu,meine bekommt einen Riesen Kauknochen und rennt dann wie der Wind auf ihren Platz.So hab ich ihrs beigebracht. Knochen gibts nur wenn sie auf ihren Platz geht. Jetzt geht Sie auch schon von selbst und schläft auch mal ein. Also als Strafe sieht Sie die Decke nicht,denn es gibt was Leckeres.
letztens hat Sie mir ne gefrorene Kackwurst aus dem Wald gebracht. Hmmmm lecker. Hab ich gegen ein Leckerlie getauscht.Toll fand ichs nicht aber lustig. Nur kurz dazu,nicht alles so schlimm sehen.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #40
Er geht auch gerne auf seinen Platz und schläft dort auch. Und wenn er mal einen Knochen zum kauen bekommt, verschwindet er auf seinen Platz. Aber wenn man ihm deutet, dass er eben dort hin gehen soll, versteht er es nicht oder "will" es nicht verstehen. Ich habe es dann damit versucht ihn am Halsband auf seinen Platz zu führen udn in "Sitz" zu rufen. Nur ist es immer ein Problem. Er bleibt fünf Sekunden sitzen und kommt dann wieder vom Platz. Ich meine, vielleicht ist es einfach, dass er noch nicht ganz gerafft hat, was ich von ihm will. Aber ich denke es wird.
Seine Zwickereien werden auch immer weniger und er hört deutlich besser auf mich. Wobei ich die einzige bin, in meiner Familie, auf die er "so gut" hört. Es kann natürlich besser sein aber wir haben ja noch Zeit zum üben.
 
Thema:

7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme - Ähnliche Themen

Welpe macht sein großes Geschäft nicht draußen: Hallo meine lieben, vorab ich bin noch nicht lang Hundehalterin und mein 14 Wochen alter American Bully Welpe ist auch mein erster eigener :)...
Hilfe - Hund will nicht mit mir Gassi gehen: Hallo, Ich bin wirklich am Verzweifeln. Unser Appenzeller Sennenhund ist mittlerweile 5 Monate alt. Wir sind ein 5 - Personen Haushalt. Im...
Erziehung eines älteren Hundes: Hallo ihr Lieben, Es geht um meinen Hund Max, der diesen Sommer 15 Jahre alt geworden ist. Er lebt schon seit er ein Welpe war bei uns (damals...
Probleme nach Umzug mit anderen Hunden: Hallo ihr :) Name des Hundes: Tarja Alter des Hundes: 1 1/2 Jahre Rasse des Hundes: Staffordshire Bullterrier Herkunft: Züchter aus Niedersachsen...
Hund macht dauernd in die Wohnung und will nicht spazieren gehen: Hallo liebes Forum, Ich weiß nicht mehr weiter. Wir haben unseren Appenzeller Sennenhund (mittlerweile fast 7 Monate alt) als er ca 10 Wochen alt...
Oben