Mir wäre auch nicht wohl dabei, meinen Hund in fremde Hände zu geben. Ich weiß nicht, wie die Hunde ausgebildet werden, was überhaupt... das wäre nichts für mich.
Außerdem ist es ja auch so, dass du den besterzogendsten Hund bekommen kannst - wenn du die Kommandos noch nicht verinnerlicht hast, nicht weißt, welche Körpersprache man benutzt... dann wird der Hund es halt nicht checken.
Ist ja wie wenn fremde Leute versuchen, deinem Hund Kommandos zu geben.
Außerdem find ich´s wichtig und gut, das alles mit seinem Hund zu erarbeiten. Es schweißt einfach zusammen
Also wenn du möchtest dass dein Hund eine gute Ausbildung bekommt... dann mach das lieber selbst

Ein paar Fehler in der Erziehung versauen einen Hund jetzt nicht unbedingt, wenn der Grundkurs stimmt.
Und du scheinst so langsam den richtigen zu finden
Immer wichtig: Positiv verstärken, nicht nur mit Meideverhalten arbeiten, Grenzen setzen und Übung. Dann noch eine richtige Portion Spaß an der Sache und mit dem Hund...
Der Platz soll kein Strafplatz sein, das nicht. Wenn du es aber so konditionierst, dass der Platz an sich positiv besetzt ist, ist es auch kein Problem, den Hund dann ab und an auch mal drauf zu schicken, wenn du ihn eben sonst nirgends haben willst.
Dein Hund ist ja auch nicht dämlich und merkt natürlich, ob du ihn "einfach so" drauf schickst oder ob du gerade genervt bist.
Gibt´s denn keine Möglichkeit, das Katzenfutter so zu stellen, dass der Hund nicht rankommt? Im Notfall mit einem Gitter abgetrennt oder so?
Ansonsten... das mit dem ruhig bleiben ist die schwerste Übung

Kenn ich auch. Und ich finde es ab und an auch wichtig. Wenn mein Hund jetzt gerade fremde Menschen oder sich selbst gefährdet darf ich auch mal laut werden - dann weiß er aber dass die Hütte brennt!
Nur brennt sie ja nicht immer

Hunde stumpfen da ja ab (wie bei Kindern

Wenn die jeden Tag einen Anschiss kassieren hören sie irgendwann ja auch nicht mehr zu

), also spar dir die Puste lieber für die wirklich ernsten Grenzüberschreitungen.
Nehmen wir an, er rennt mal wieder einfach weiter und spielt mit Katzenkacke- klar ist das eklig. Aber in dem Moment wo du dazu kommst kann es wahrscheinlich gar nicht mehr wesentlich ekliger werden. Also nimm dir die Zeit und atme kurz durch. Kostet 3 Sekunden, hilft aber einfach ungemein.
Und lern auch, über dich und deinen Hund zu lachen
Ich sag dir, die Pubertät wird noch einige Zeit lang andauern, euer Hund wird auch lange noch nicht so sein, wie ihr euch das vorstellt. Er wird euch auf die Probe stellen, immer und immer wieder. Er wird Kommandos und Grenzen nochmal hinterfragen bzw einfach mal vergessen...
Also halt dich an den schönen Momenten fest und lerne, drüber zu lachen
