7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

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  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #101
Total normal ;)
Dass er an dir vorbei schaut ist erstmal auch normal - schließlich ist da hinter deinen Beinen etwas wesentlich interessanteres als, naja, deine Beine :D Das Winseln würde ich dementsprechend eher auf den Stress schieben.
Dass er aber schon mal Sitz macht ist doch super. Heißt, trotz der enormen Ablenkung schafft er es irgendwie noch, dich wahrzunehmen und ein Kommando auszuführen. Belohne das! (Wenn er in dem Moment zu aufgeregt ist und keine Leckerlies nimmt eben nur mit der Stimme)
Versuche, die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und verlange ein einfaches, leichtes Kommando (bei uns ist das Stupsen, dabei stupst er mit seiner Nase in meine Handfläche). Sei geduldig, evtl hilft es auch, wenn du dich vor ihm hinkniest (aber Vorsicht, wenn er dann losprescht hast du keine Chance mehr). Wenn er es tut - egal wie abgelenkt er dabei tut, würdige es! Es ist eine ziemlich große Leistung!

Darauf kann man dann aufbauen. Man kann üben, mit weitem Abstand hinter anderen Hunden herzugehen oder aneinander vorbei und so weiter... wenn er erst einmal gelernt hat, dass es sich für ihn lohnt, wenn er seine Aufmerksamkeit bei dir behält wird er es auch irgendwann lernen. Wichtig ist aber wie gesagt, dass es sich lohnt ;)
Heißt, wenn er toll war und es gerade möglich ist, lass ihn als Belohnung auch von der Leine und mit dem anderen Hund toben. Oder renne du ein Stück mit ihm. Werf den Dummy, was auch immer. Hauptsache, es macht Spaß :D

edit: Wenn er beim Clickern so auf die Leckerlies stiert, stell sie doch irgendwo hin wo er sie nicht sieht, oder steck sie dir in die Hosentasche?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #102
Okay! ;)
Soweit so gut.
Jetzt weiß ich ja, dass es nichts schlechtes ist, wenn er versucht an mir vorbei zusehen. Ich muss mich wichtig machen. Ja.
Aber was mach ich, wenn er anfängt zu ziehen? Das Ziehen hat mich erst dazu gebracht ihn sitzen zu lassen. Das Abschirmen kam später dazu. Ist es vielleicht okay so, wie ich es im Moment mache?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #103
Also ich lasse BJ auch oft Sitz machen, so wie du´s beschreibst ;)
Ich merke, dass er immer öfter und immer besser auch lernt, sich trotzdem auf mich zu konzentrieren.

Wenn ich mal keine Lust auf Sitz habe bzw. es sich mit dem anderen Hund "schön" ausgeht, drehe ich einfach mit BJ um. 5-10m zurück laufen, dann kann man das nochmal probieren. Zieht er wieder, dreh ich wieder sofort um.
Das ist am Anfang echt nervtötend und anstrengend, bringt auf Dauer aber auch etwas.

Das eine ist das TRaining, dass du interessanter bist als andere Hunde, das andere ist das Training, auch in solchen Momenten nicht an der Leine zu ziehen :)

Und: Es ist okay, wenn es gewaltlos ist, für dich und deinen Hund scheinbar passt und dein Bauchgefühl dir sagt dass es richtig ist ;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #104
Hey ihr lieben.

Sind jetzt endlich fertig mit dem umzug und der kleine hat sich eingelebt.
Hier gibt es- meiner meinung nach -weniger ablenkung für ihn. Was bedeutet das er nicht immer wie ein aufgedrehter pudel umherhüpft. Die spaziergänge laufen hier immer besser.
Nur leider ist heute der extremfall eingetreten. Oft mache ich es so dass ich mit ihm einfach nur normal gehe. Lasse ihn dann auch mal an der langen leine laufen. Aber gespielt mit einem spielzeug wird nicht immer. Heute aber habe ich sein spielzeug mitgenommen. Ich wusste nicht was sein störfaktor war. Ich war das spielzeug einige male und er erfreute sich auch daran. Aber als micht ihm wieder gehen wollte schnappe er plötzlich in die leine und zerrte daran. Ich fasste ihn an das maul und sagte Nein. Er knurrt ziemlich wild und wollte nicht loslassen. Also versuchte ich ihn mit dem ball abzulenken wovon er keine notiz nahm. Die leine war schliesslich aus seinem Maul. Aber leider war das nicht alles. Als er nicht mehr die lei e bekam schnappte er nach meinen armen und packte einige male feste zu was wirklich sehr weh tat. Natürlich habe ich es mit Nein und Aus versucht aber er hörte nicht auf, zerrte immer weiter an mir. Das resultat, als ich es irgendwann schaffte ihn vo mir lösen war das er meine arme wund"gebissen" hatte. Natürlich ist nun auch in meinem mantel ein loch.
Ich kann diesen ausbruch nicht wirklich nachvollziehen. Warum könnte er das getan haben?
Wir haben eine neue leine (1,50 m ungefähr). Da ist eine etwas dickere schlaufe zum halten dran. Aus irgend ei er gummimasse oder so. Könnte es wohl ein jagdverhalten gewesen sein. Auch wenn das jagen bei jedem hund i sti kt ist. Ein berner sennenhund ist doch kein jagdhund.
Oder ist das wegen der pupertät?
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #105
Ich würde sagen, dass er wahnsinnig gefrustet war.

Frust wird dann oft an der Leine "abreagiert" und vermutlich fand er das einfach witzig, dass du dann "mitgespielt" hast;)

Ein berner sennenhund ist doch kein jagdhund.

Kurz dazu: JEDER Hund hat die genetisch fixierte Tendenz zum Jagen. Es ist eben entscheiden wie ausgeprägt das Ganze ist, wie viel Erfolg er mit diesem Verhalten bereits hatte etc.

Das was er bei dir gezeigt hat würde ich aber definitiv nicht als Jagdverhalten einordnen, sondern eher als übermütigen Junghund, der ein neues Spiel gefunden hat: Seinen Menschen zu einem lustigen Zerrspiel zu verleiten bei der Mensch auch noch ultralustige Geräusche macht;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #106
Sehe das genauso wie Mido.
BJ hat das damals auch oft gemacht, wenn er Frust hatte. Und weil man natürlich die Leine aus dem Maul bekommen will hat er automatisch ein "Spielzeug" ;)
Bei uns ging es irgendwann am Schnellsten, wenn ich gaaaaanz langsam wurde. Also nicht aufregen, durchatmen und dann einfach (wirklich ! )langsam aber bestimmt die Leine rausoperieren. Wenn er in die Jacke beißt, genauso verfahren.

Und nebenbei auch an der Frustrationstoleranz arbeiten. Er muss mal warten (auf sein Fressen, auf´s Spielzeug...), es wird nicht immer gespielt wenn er Lust hat... und so weiter. Alles, was eben Geduld fördert.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #107
Off-Topic
Und ich bin nach wie vor der Meinung das die TE den Hund abgeben sollte, bevor er unrettbar verkorkst ist.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #108
Hallo,

Ich muss mich auch mal wieder einmischen hier,

Jetzt muss ich mal fragen wie Lange geht ihr mit den Hund raus, wie lange ist er alleine ... oder ist immer jemand bei ihm?
Tyson muss in dieser Richtung gefördert werden...

Gassi gehen :
Der Hund wird, so wie ich das noch richtig in Erinnerung habe, Links geführt, wo die Schlaufe am Rechten Handgelenk bei dir befestigt ist, und mit der Linken Hand, wird die Leine so gehalten, das Tyson "bei Fuß" macht oder das er mehr freiraum hat.
Sollte er ziehen, muss du in deiner Schrittgeschwindigkeit bleiben und ihn ausbremsen. da wäre eine Leine mit 5 oder 7 Meter Länge verdammt gut.. damit kann man das üben.
bei ca 1.5 Metern haste da keinen Freiraum.
das Engt ihn ein und er schnappt sich die Leine und spielt mit dir : Ich zerr dich einmal da und da lang.
Sollte er dennoch die Leine in den Maul nehmen, sollte man sofort das Signal geben... Klicker oder das "AUS"... und nicht darauf reagieren... geschweige an die Leine Zerren.. das wird wie die anderen gesagt haben, das neue Spielzeug für ihn.

Die Ganze Familie muss an einem Strang ziehen.. sonst wird das nichts..
Holt euch einen Hunde Trainer mit ran, der auch Ahnung hat... der euch in der Hinsicht helfen kann.


Smoothie, so nun zu dir :

Du kommst mit der Aussage : Hund abgeben, da frage ich mich langsam, wie du direkt Tickst...
Wenn du der Hund wärst und du mit deinem Herrschen oder Frauchen nicht klar kommst, aber du Sie liebst.. wie würdest du dich fühlen, wenn Sie dir sagen, Ja komm ich geb dich ab, dass hat kein Sinn mehr...

Ich kann deine Meinung eigentlich verstehen, aber wenn du wirklich keine Konstruktive Kritik an Hundidu abgeben kannst... bleib von diesen Thread weg...dann wirste auch kein Feinde bekommen.
Sie oder Er... versucht verzweifelt bei "UNS" Hundefreunden Rat zu suchen... Was man machen kann, geschweige wie man helfen kann... Da könntest du dich auch mit einklinken.. und nicht sowas schreiben..immer und immer wieder.

Ich bewundere Infano in dieser Hinsicht, wie er zweifelhaft versucht, Hundidu zu helfen.. das könnte ich auch von dir erwarten.. ich weiß das du auch eine andere Seite hast.


So Long...
Schaaf alias Mike
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #109
[VERSTECK]Hundidu versucht nun seit 8 Monate einen Hund her zu werden, der nach aller Kompetenz des Forums bisher als Junghund beurteilt wurde der grenzen testet. Wäre es eine tollwütige Kampfmaschine die schon völlig verkorkst ist und die Hundidu verzweifelt versucht zu resozialisieren hätte ich gesagt: Respekt für die Geduld.
Aber bei einen frotzelnden Junghund?
Da wäre eher Schadensbegrenzung angesagt.[/VERSTECK]

ich hab auch nichts weiter dazu zu sagen. Bringt ja auch nichts. ;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #110
Off-Topic
Infano ist eine sie ;) Aber danke ;)


Smoothie: Eben. Es ist ein frotzelnder Junghund und keine Kampfmaschine ;) Bei einem Kampfhund würde ich sagen: sofort abgeben. Zu gefährlich. Aber einem Junghund, dem man einfach die Grenzen zeigen muss, kann man doch wohl helfen.
Ich weiß selbst noch wie verzweifelt ich bei BJ oft war, wie genervt wenn er mich zwischen dem Spaziergang einfach anspringt weil er zu wild drauf ist zu spielen und so weiter.

Hundidu: Wichtig ist: Dranbleiben! Wie gesagt, einfach stehen bleiben, dann hat der Hund am Wenigsten, was er möchte.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #111
Huhu,
ich sehe es wie die anderen- es wird Frust gewesen sein.
Vielleicht hat sich durch den Umzug auch einiges an Stress angesammelt, der einfach mal abgebaut werden muss;).

Ansonsten kann ich euch nur nochmal das Training mit Futterbeutel ans Herz legen.
Erstens fördert es die Bindung
zweitens ist es eine gute Auslastung
drittens sehr vielfältig wenn es richtig aufgebaut ist.
Manchen pöbelden Junghunden tut es ganz gut, wenn sie ihr Futter nur gegen Arbeit bekommen.

Hier ist nochmal der Thread dazu


lgwilli
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #112
Off-Topic
Hallo Schaafsbier,

ich finde, du hast eine relativ vermenschlichte Sicht darauf, wie ein Hund "denkt". Hunde passen sich ihrer Umgebung sehr schnell an. Das soll nicht heißen, dass jeder gewissenlos sein Tier abgeben soll, wenn es mal unbequem wird. Aber wenn es dem Tier irgendwo nicht gut geht, auch wenn es seinen Halter liebt, KANN es besser sein, das Tier abzugeben (was ich in diesem Fall allerdings nicht sagen möchte). Den Hund immer zu belassen, wo er ist - und das um jeden Preis - ist nicht immer der beste Weg. Ich empfehle selten, einen Hund abzugeben, aber es kommt vor. Wär ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre, dass sich Hunde anpassen. Sonst hätten wir ja lauter verhaltensgestörte Tiere, weil sie als Welpen trotz entsprechendem Abgabealter von ihrer Mutter genommen wurden ;) Und auch viele Straßenhunde oder privat abzugebende Hunde würden niemals mehr glücklich werden, was ja ganz eindeutig nicht so. Sowas sollte man m.E. nicht mit menschlichen Gefühlen vergleichen.

Ich verstehe, worauf du hinaus willst, aber Hunde nachzusagen, dass sie verstehen, WARUM sie abgegeben wurden und dahingehend entsprechen depressive Gefühle entwickeln, halte ich für etwas zu hoch gegriffen. Wenn ich dem Hund sage "ich geb dich weg, macht keinen Sinn mehr", wird er die Worte wohl kaum verstehen und wirklich zeigen kann ich ihm das auch nicht. Auch wenn natürlich eine gewisse Trauerzeit vorhanden sein wird, die ich aber eher auf andere "Gefühlregungen" schiebe.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #113
Das weiter darum gebeten wird, den Hund abzugeben, kann ich nicht nachvolziehen.
Ich möchte auch nicht sagen, dass ich solche Meinungen nicht für voll nehme. Aber ich gebe mir die größte Mühe, Tyson dass zu geben, was er verdient.
Auch wenn ich mir nicht sicher bin ob das hier auch wirklich auf positive Meinungen trifft.
Ich liebe diesen Hund, egal was er tut und genau deshalb gebe ich alles dafür, dass es besser läuft, weshalb ich auch anmerken möchte, dass ihr es bitte ganz lassen sollt, wenn nur Meinungen zu Abgabe meines Kleinen geben sollte.

Nun zurück zu seinem Verhalten. Es ist nicht so (Auch wenn es vielleicht so rüber gekommen ist), das ich ihn nie an der langen Leine laufen lasse. Natürlich darf er sich austoben und ich übe auch immer wieder mit ihm. Beispielseweise die Unterordung, was so gut wie auf alles zutrifft.
Ich selbst habe noch eine Vermutung, weshalb er es getan hat.
Ich habe sein Spielzeug geworfen, weshalb er wohl aufgeregt war. (Hier muss ich eingestehen, dass ich sein Spielzeug "Nicht immer" mitnehme, zum spielen)
Es mag Einige geben die es sehr negativ auffassen mögen aber ich denke gerade das würde vielleicht Abwechslung in den Spaziergang bringen. Nicht dass er bei jedem mal denkt "Spielzeug, Spielzeug..." usw.

Ich weiß dass ich unerfahren bin, mehr als einige andere vielleicht. Ich bin mit Tieren aufgewachsen, was nicht bedeutet, dass mir das Wissen darüber gebracht hat.
Wir hatten immer schon Hunde. Er ist jetzt allerdings der erste bei dem ich bewusst miterlebe, wie er aufwächst. Ich gebe zu, es ist mehr Arbeit, als ich am Anfang vermutet habe.
Und da die Meinungen der Hundehalter oft sehr weit auseinander liegen, was die Erziehung angeht, habe ich mich auch oft auf falsches verlassen. Mein Fehler.
Aber ich denke nicht, dass es noch berechtigt ist, zu bitten, den Hund immer noch abzugeben.
Es ist nicht so, dass er oder ich eben, ein Hoffnungsloser Fall bin. Ich muss nur lernen es richtig zu machen.


Hundidu ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #114
Ist doch okay wenn du das Spielzeug nicht immer mitnimmst.
Ist ja oft auch einfach noch ein Teil mehr dass man nicht immer mitschleppen will :) Wenn er aber so drauf steht ist natürlich klar dass er umso gefrusteter war als du es dann wieder weggenommen hast :D
Aber keine Panik, das ist normal. Alles gut :D
Wie gesagt, weiter an der Frustrationstoleranz arbeiten (auch durch sowas, wenn genau das die Problemstelle ist) und hart bleiben. Es ist auch durchaus in Ordnung wenn du das Spielzeug wegnimmst solange es noch Spaß macht. So hast du einen super Joker und dein Hund hat gar nicht die Chance, das langweilig zu finden ;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #115
Hallo liebe Fories,

das Thema ist doch schon etwas älter, aber ich möchte dazu auch noch meinen Senf abgeben.:D

Ich habe jetzt meinen zweiten Berner-Sennen und kann sagen das es für mich die Besten und liebsten Tiere sind.

Als ich damals zum ersten mal einen Berner sah hab ich mich sofort verliebt in diese Rasse. Ich hatte mit Hunden und Erziehung überhaupt keine
Ahnung.:eusa_eh:
Ich hab mir ein Buch über diese Rasse gekauft, was mir anfangs doch etwas Sorgen machte war nicht die Größe des Hundes sondern das Gewicht da ich selbst nur 52 kg Kampfgewicht habe.:shock: Wollte ja nicht das mein Hund mit mir Gassi geht sondern andersrum.

Also war mein Plan von Anfang an, es muss Zucht und Ordnung herrschen.Ich wusste was ich von meinem Hund möchte und erwarte und was nicht. Und das Ergebnis ich hatte einen Traum Hund trotz Unerfahrenheit mit Hunden damals.

Ich kenne mich mit anderen Rassen wenig aus, und kann nur von Berner sagen es sind die liebsten treuesten Tiere und leicht zu erziehen. Mir kommen die Tränen wenn ich lese das ein Berner einen Maulkorb oder ein Stachelhalsband braucht um mit ihm vor die Türe gehen zu können.

Ich habe jetzt wieder eine Sie ist jetzt 8 Monaten und ich kenne weder an der Leine beißen noch ein ziehen an der Leine.

Was ich so gelesen hab was die TE geschrieben hat, hab ich den Eindruck das Ihr Hund von Anfang an nicht weiß wer das Alphatier in diesem Rudel ist.
Berner sind einfach Hütehunde und brauchen klare Ansagen was zu tun ist. Sie sind Neugierig, sehr anhänglich und wollen immer ihre Menschen um sich haben und überall dabei sein. Ein Ausgrenzen vom Rudel ist das Ergebnis von deinem Hund. Ich denke auch das euer Hund meint das er "Nein" heißt und nicht "Tyson". Warum soll er ständig auf seinen Platz ? Weil er was falsch gemacht hat ? Weiß er das ? Er muss ja ständig auf seinen Platz wo soll er dann verstehen das er was falsch gemacht hat ? Meine muss dann auf ihren Platz wenn es an der Türe klingelt macht Sie aber von selbst wenns an der Türe klingelt. Und wenn Sie sich mal daneben benimmt sag ich entweder "Ab" oder zeig auf die Türe das sie raus muss aus diesem Zimmer dann geht Sie auch ob Sie dann im Flur auf ihren Platz oder nur auf den Boden liegt ist mir dann egal. Man muss einem Hund Grenzen setzen ganz klar, aber man muss auch manchmal bei Kleinigkeiten sagen das hab ich jetzt nicht gesehen das lass ich durch und gut ist. Warum euer Hund nicht ins Wohnzimmer darf versteh ich nicht, klar sollte man aufpassen wegen Hüftschaden aber auch aufs Gewicht dann, aber ihr rennt ja nicht ständig mit ihm die Treppen rauf und runter. Das mit dem Sofa springen vermute ich jetzt mal das er euch zeigen will das er mit euch gleichstellt ist. Ich würde ihn mal beobachten was er macht wenn er auf dem Sofa ist will er schlafen oder tobt er ? Beißt er die Kissen oder das Sofa an ? Dann versuch mal mit der Dose zu klappern (was es damit auf sich hat, hab ich unten erklärt) ruf seinen Namen und "Komm" dann gibts ein Leckerli und lobe ihn das er zu dir gekommen ist. Wenn ihr den Hund behalten wollt dann müsst ihr jetzt viel Arbeiten mit ihm und ihn in die richtige Bahn lenken. Bei Berner geht das viel über Futter und Leckerli.

Ich geb dir jetzt mal ein paar Tipps

Berner haben immer Hunger :D setz da an. Essenszeiten sind bei uns Morgens ca. 6 Uhr und Abends ca.18 Uhr leg mich mit den Futter Zeiten nicht fest. Geh mit deinem Hund vor dem Frühstück aus dem Haus und fütter Ihm das Trockenfutter unterwegs. Ich hab es von Anfang an in eine Plastik Dose und immer geschüttelt Sie wusste gleich was da drin ist zeig es ihm, Berner sind schlaue Hunde und wenns um Futter geht sowieso dann ist er erst mal nur auf dich und die Dose konzentriert. Klappt es nicht warte 1-2 Stunden bis er richtig Hunger hat.
Ich habe gelernt das bei denen alles nur über Leckerli oder Futter geht.

Zum Erziehen musst dann schon die Ferraris rausholen Bockwürste dafür tut meine alles :D schneid die in Scheiben in die Dose rein zeigen und los geht es.

An der Leine ziehen oder beißen -- Nehm aus der Dose ein Stücken Wurst Arm hängen lassen und lass ihn schnüffeln er läuft neben dir her weil er die Wurst haben will.

Auf dem Feld --- Bevor du Ihn rennen lässt zeig ihm die Dose aufmachen ein Stück geben dann dreh dich um leg ein Stück auf den Boden bleib in der gebückten Haltung ruf seinen Namen und zeig auf das Stück Wurst mach das 1-2 mal das merkt er sich dann. Wenn dir nicht sicher bist das er kommt wenn das machst dann nehm lieber eine Schleppleine zur Hilfe. Unsere hatte das gleich raus ich hab mich gebückt und Ihren Name gerufen zack war Sie da.

Das mit der Dose mach ich heute noch sobald Sie die Dose sieht weiß Sie das gearbeitet wird und macht sofort Sitz neben mir und schaut mich an.

Ich hoffe ich konnte ein kleines bisschen weiterhelfen.


Liebe Grüße Wuff Wuff
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #116
Hallöchen!

Ich wollte mich mal wieder melden. Ist ja schon wieder ein bisschen länger her, das ihr was von mir "gelesen" habt.
Nun Tyson ist mittlerweile ein Riesen Koloss. Größer als der Rottweiler meiner Schwester und auch als ein Schäferhund (Sein Kumpel und etwas älter als er) Nun, wo fange ich an?
Dass spazieren gehen ohne Leine läuft noch nicht so gut aber wir machen es auch erst seit ein paar Tagen intensiv. Haben uns ja vorher mit etwas anderem beschäftigt.
Aber ich bin froh, dass es auch ohne Leine nun einigermaßen klappt. :)
So hat er die Chance sich mal so richtig aus zu powern. Der gute wird im August zwei Jahre alt. Das er nun so lange schon bei uns ist, kann ich kaum glauben. Viele sprechen mir gut zu, auch das meine Bindung zu ihm sehr intensiv ist und er meist nur auf mich hört.
Das jedoch, auch wenn es mich wirklich ehrt, dass er mir so vertraut, es hat auch seine Schattenseiten. Immerhin können ihn meine Brüder zum Beispiel nicht abrufen, wenn er nicht an der Leine ist und die Gegend erkunden. Aber irgendwie scheint meine Familie das noch nicht ganz begriffen zu haben was Konsequenz ist :D
Sind manchmal begriffsstutziger wie Tyson, wenn er nicht gleich versteht was ich von ihm will.
Gestern hat er mit seinem Kumpel herumgetollt. Seit er nun besagten Freund hat, wird klar, dass er sich eher unterordnet, denn der Freund(Schäferhund, 2 Jahre alt) ist der Boss. Und Tyson ist auch gar nicht eifersüchtig, wenn ich andere Hunde streichle.

Aber ich habe eine Frage an euch zur Kastration.
Haltet ihr es für Sinnvoll, den Hund kastrieren zu lassen?
Mir ist von einigen zu Ohren gekommen, das es auch einige Nachteile haben soll.
Manche Hunde sollen davon ganz träge werden (Und neigen dann zu Übergewicht).

Und noch was, an die deren Hunde auch etwas größer und kräftiger sind.Wobei das ja auch für kleinere gilt.
Welche Spielzeuge bevorzugt ihr bzw. euer Hund? Und was hält am längsten.Wir haben es mit Tennisbällen und Bällen mit Schnur versucht.Jedoch beißt er die Schnur vom Ball ab und zerstört den Tennisball.
Wir haben ein Spielzeug aus Hartgummi gekauft, (Was mir jedoch vor zwei Tagen auf dem Spaziergang abhanden gekommen ist *Schäm*) Was ihn jedoch nach 2-3 Mal nicht mehr interessiert hat. Er steht mehr auf Bälle. Würdet ihr Hartgummi-Spielzeug empfehlen? Denn er macht gerne kaputt und davon hat er dann ja eigentlich nichts.
Ist es eigentlich normal, dass er sich nicht so für Stöckchen interessiert? Er ist der erste Hund bei dem ich dass sehe. Das einzige was er macht mit Stöcken ist, wenn sie irgendwo in der Nähe von Zuhause liegen nimmt er sie mit hinein (Will es zumindest) und zerkaut sie.


Habe mich vorgestern mit jemandem unterhalten, der meint, den Hund ständig mit Futter zu Locken, wenn er un angeleint ist, sei nicht sehr schlau.Denn der Hund würde lernen, nicht wegen mir, sondern wegen dem Futter zu kommen. Und im allgemeinen, meint er, sollte man dass mit dem Leckerli sehr reduziert halten.
Mir ist da aufgefallen, dass wir ihm vielleicht etwas zu viel geben, wenn er etwas machen soll. Vielleicht stupft er darauf dann mit der Zeit ab?
Und im Grunde ist diese Meinung dieses Herrn ja gar nicht so falsch,wobei es ja nicht ganz Vergleichbar ist. Hunde untereinander Verteilen ja auch kein Leckerli, wenn der andere das tut was ersoll.
Oder ist meine Denkweise vielleicht nicht ganz richtig?

Liebe Grüße
Hundidu ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #117
Hey
schön nochmal von euch zu hören! Schön das es einigermaßen klappt und du zufrieden bist!
ja eben Konsequenz ist das A und O in der Erziehung und im besten Fall halten sich alle dran.
aber tröste dich diesen Luxus haben wohl nur "Alleinerziehende " * lach*

Puh, zum Thema Kastration ... Da scheiden sich die Geister und es gibt wohl kaum ein Thema welches zwischen Hundehaltern so für Zündstoff sorgt.

meine Meinung dazu: man sollte es vom Hund abhängig machen.
ich habe Balou kastrieren lassen, weil er wirklich richtig Stress hatte bei läufigen Hündinnen.
er hatte sich zweimal auf 19 Kilo runtergehungert und im Wald auf mich konzentrieren ging garnicht.
da ich nicht züchte habe ich für mich beschlossen, dass weder ich den Stress brauche - noch dass ich ihn Balou mehrmals im Jahr antun muss. ---> wie gesagt meine Meinung.

Wenn es nicht so gewesen wäre hatte ich ihn nicht kastriert.
Falls dir jemand zur Kastra rät weil der Hund dann besser zu erziehen ist... Miep leider verloren , auch kastrierte Hunde brauchen konsequente Erziehung :)


Tja von wegen Spielzeug ... Wir nehmen ja quasi immer nur den Futterbeutel mit unterwegs zum arbeiten / spielen.
wie wärs denn damit? Hätte er/ ihr Spaß daran ? So hättest du auch gleichzeitig das Leckerchen Problem gelöst.
ehrlicherweise halte ich auch nichts davon dem Hund ständig für alles ein Leckerchen zuzustecken .

Balou mag im übrigen auch keine Stöckchen ... Finde ich auch nicht wirklich schlimm.
Ist ja auch etwas gefährlich/ hat ja schon fiese Verletzungen gegeben.

Ansonsten haben wir noch so einen Gummidummy mit Seil dran - der ist von tschibo und ich kann den link Grade nicht posten, bin am Handy online. :-(

Ich hol's dann morgen nach ...

So ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen

edit ; hier so ein Ding in etwa
http://www.amazon.de/gp/aw/d/B005A4TYDA/ref=mp_s_a_1_sc_1

lg willi
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #118
Der Futterbeutel, sagen wir so, er kaut wirklich alles durch. Ich mein, dass ist ja normal bei Hunden, irgendwie. :)
Aber so ein zerstörerischen Hund wie meinen habe ich bislang noch nicht erlebt.
Ich schau mich mal ein wenig um. Vielleicht finde ich ja was passendes. Sonst heißt es, ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. ;)
Auf jeden Fall rennt er SEHR gerne.

Danke für die Antwort.

Was die Kastration betrifft, wäre ich eigentlich bei Tyson eher dagegen.
Aber er geht halt auch an die Rottweilerhündin meiner Schwester, auch wenn die nicht läufig ist.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #119
Das mit dem Zerstören kennen wir leider auch nur zu gut ... :?. Für draußen haben wir ebenfalls einen Futterdummy und außerdem eine Frisbeescheibe, mit der wir nach ähnlichen Spielregeln spielen. D.h. er darf sie nicht behalten, sondern nur apportieren / suchen / ein Stück weit tragen und erarbeitet sich auf die Art seine normale Futterration. So konnten wir die zusätzlichen Leckerchen fast auf Null reduzieren.

Drinnen hat er außer gelegentlich mal seinem Kong oder der Torgas-Wurzel gar kein Spielzeug zur freien Verfügung. Mit allem anderen wird nur noch gemeinsam gespielt und sobald er anfängt, es zu zerlegen, nehmen wir es weg und das Spiel ist vorbei.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #120
Bei dem kann ich mich fluty nur anschließen.
Der Futterbeutel ist zum Apportieren und zum erarbeiten des Futters. Nicht zum freien Spiel.;)
 
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7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

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