Zwei Katzen sollen es sein.

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  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #101
Die Kinder sind nicht zu überreden :-(

Würde das reichen?
Katzen: Zumindest solange die Katzenhaltung nicht ausdrücklich im Mietvertrag
verboten ist oder solange es nicht konkrete Geruchsbelästigungen für die Nachbarn
gibt, ist die Katzenhaltung erlaubt. Einige Gerichte sehen Katzen auch als Kleintiere
an, die immer gehalten werden dürfen. Auch das Landgericht Hamburg (Az: 307 S
207/95) erlaubt Mietern die Katzenhaltung in der Wohnung: Es gehöre zum vertragsgemäßen
Gebrauch, und es seien keine sachlichen Gründe ersichtlich, die gegen die
Haltung einer Katze sprechen könnten.
Achtung: Sieben oder acht Katzen in einer Wohnung sind nicht mehr erlaubt. Erst
recht nicht Dutzende von Katzen. In Berlin-Spandau hielt ein Katzennarr Ende der
90er Jahre 137 Katzen in seiner Wohnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #102
Für die Hundehalterlaubnis habe ich auf jeden fall einen Beweis.

Wie genau sieht der denn aus? Vielleicht läßt sich da was draus drehen.

Ansonsten - wie Du ja aus Deinem Zitat (bitte noch die Quelle, danke ;)) selber erkennst: das ist ein Einzelurteil. Da bist Du ganz drauf angewiesen, daß Du zufälllig an einen katzenfreundlichen Richter gerätst. Und dann ist noch die Frage, ob man wirklich bis vor Gericht ziehen will....
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #103
Das tut mir unglaublcih leid für dich. So etwas klostet unglaublich viel Kraft. Ich weiß das.

Habt ihr in D eine stelle wo du dich mal beraten lasen kannst? Bei uns gibts da einige stellen wo man sich mal kostenlos Rat holen kann und wo auch Juristen sind, die einem die Gesetzliche Lage erklären können und somit auch eventuelle Auswege finden können.
Sonst bleibt dir nur einen andere Wohnung zu suchen.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #104
Ich habe mir jetzt haufenweise Urteile rausgesucht.
Ich würde ALLES tun also auch vor Gericht der Beweis ist leider nur eine Zeugenaussage von der Nachbarin, die beim ansehen der Wohnung dabei war.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hat jemand ne Ahnung vom Mieterbund und weiß welchen ich nehmen soll´?
Sind die unterschiedlich gut oder nicht?
Ich hab halt als Schüler nicht so viel Geld.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #105
Also das einzige was mir jetzt einfällt: ich hab jetzt auch gegoogelt, aber den Fall, daß Hunde erlaubt sind aber Katzen nicht, den hab ich nirgends gefunden, ist ja auch total unsinnig. Kennst Du vielleicht einen Anwalt? Oder haben Du oder Deine Eltern eine Rechtsschutzversicherung? Das wäre m.M. nach der einzige Ansatzpunkt, wo man halbwegs auf der sicheren Seite wär...
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #106
Ich kenne leider keinen Anwalt und wir haben auch keine Rechtschutzversicherung ich bekomme aber am Montag mal Post vom Mietschutzbund.
Er will ja auch nochmal mit seinen Kindern reden, aber da kommt nichts bei rum. Er hat uns tausend Leute genannt, wo es immer Ärger gegeben hat. :eusa_doh:
Vielleicht muss ich doch ne neue Wohnung suchen.
Aber man findet hier ja nichts.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #107
:-(
Ich weiß gerade echt nicht was ich noch schreiben soll .........
Angeblich hat er nie eingewilligt und das Haus gehört auch nicht ihm sondern seinen Kindern. Hab ich mit nem Anwalt eine Chance oder sollte ich mir eine neue Wohnung suchen?
Ich kann nicht mehr. Für die Hundehalterlaubnis habe ich auf jeden fall einen Beweis.

Hat der das jetzt selbst zu Dir gesagt?
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #108
Ja wir hatten ein Gespräch.
Angeblich will er ja nochmal mit seinen Kindern reden, aber das glaube ich ihm echt nicht mehr. Wenn ja wollen sie festhalten, dass ich nach 1 Jahr mit den Katzen ausziehen muss. Aber das wäre ja nicht so dramatisch.
Ich glaube aber nicht, dass da was rumkommt.
Habe aber einiges aus obiger Quelle gefunden z.B.:
Vertragsklauseln, die jede Form der Tierhaltung von einer Erlaubnis des
Vermieters abhängig machen, sind unwirksam. Grund: Kleintiere sind immer erlaubt,
auch ohne Vermietererlaubnis. Das gleiche gilt, wenn der Mietvertrag die schriftliche
Genehmigung für die Hundehaltung vorsieht. Die mündliche Zustimmung reicht aus.
ist ja dann übertragbar auf Katzen denke ich.

Dann
• Was ist, wenn der Vermieter die erteilte Erlaubnis widerruft?
Ist die Tierhaltung nicht verboten oder hat der Vermieter seine Erlaubnis erteilt, dann
kann er sich das im Laufe des Mietverhältnisses nicht plötzlich anders überlegen
.
Eine Klausel im Vertrag, wonach er seine Zustimmung zur Tierhaltung jederzeit
widerrufen kann, ist unwirksam. Wenn es durch die Tierhaltung zu erheblichen
Störungen oder Belästigungen für die Mitbewohner kommt, kann und muss der
Vermieter jedoch eingreifen. Beispielfälle sind:
· Gefahr durch Hunde für Nachbarn / Angst der Nachbarn vor den Tieren,
· ständige Lärmstörungen durch Gebell oder durch Geräusche von Vögeln,
· Geruchsbelästigungen,
· ständige Verschmutzungen im Hausflur und Treppenhaus.
In diesen Fällen kann der Vermieter den Tierhalter abmahnen und - wenn sich nichts
ändert - auch die Abschaffung des Tieres verlangen

Spricht auch für uns.

und zuletzt noch die Möglichkeit
Katzen: Zumindest solange die Katzenhaltung nicht ausdrücklich im Mietvertrag
verboten
[ist doch gar nicht mehr erlaubt oder? und somit unwirksam] ist oder solange es nicht konkrete Geruchsbelästigungen für die Nachbarn
gibt, ist die Katzenhaltung erlaubt. Einige Gerichte sehen Katzen auch als Kleintiere
an, die immer gehalten werden dürfen. Auch das Landgericht Hamburg (Az: 307 S
207/95) erlaubt Mietern die Katzenhaltung in der Wohnung: Es gehöre zum vertragsgemäßen
Gebrauch, und es seien keine sachlichen Gründe ersichtlich, die gegen die
Haltung einer Katze sprechen könnten.
Achtung: Sieben oder acht Katzen in einer Wohnung sind nicht mehr erlaubt. Erst
recht nicht Dutzende von Katzen. In Berlin-Spandau hielt ein Katzennarr Ende der
90er Jahre 137 Katzen in seiner Wohnung.

Naja ich denke doch, dass mich der Mieterbund berät und ich werde sie dann wohl einfach einziehen lasse :silence:.
Außer es würde schlecht für die Katzen sein, dann muss ich der Züchterin halt doch absagen.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #109
Das ist echt eine Sauerei. Aber rein rechtlich scheinst du ja auf der sicheren Seite zu sein. Und da die Katzen zum Zeitpunkt seine Widerrufs schon angezahlt waren, kann er den nicht einfach so zurück nehmen. Wenn seine Kinder damit einverstahnden sind, dass du sie holst und dann halt nach nem Jahr mit ihenen ausziehst (wie unsinnig, aber egal) würde ich dem wohl erstmal zustimmen. Kannst sie ja dann immer noch auf einen Kaffee einladen, damit sie sehen, dass da nichts stinkt und nichts kaputt geht.

Warum will er mit seinen Kindern reden? Kannst du das nicht machen? Wenn das Haus ihnen gehört sind sie ja auch die Vermieter und nicht er. Wer von denen hat denn den Mietvertrag unterschrieben?
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #110
Hui, hier ist ja wieder was los. Da darf ich auf keinen Fall was verpassen.:p

Wenn ich das so lese, dann ist der angebliche VM nur der Verwalter des Hauses. Also wer da nun tatsächlich das Sagen hat, weiß ich nicht. Aber wenn der Verwalter alle Befugnisse hat, dann kann er auch entscheiden, ob du die Katzen ins Haus holen kannst. Anscheinend haben ihm aber seine Kinder was anderes geflüstert und deshalb sagt er nun Nein zu Katzen.

Mickey -
Ich selbst bin 60 Jahre alt und habe schon viel Ärger mit Hausverwaltungen und mit meinem derzeitigen VM gehabt. Ich kann dir sagen, dass dein Wunsch nach Gerechtigkeit oder Gleichbehandlung anfängt zu schwinden, wenn du dich mit solchen Leuten per Anwalt oder Gericht auseinandersetzen willst.
Die Leute sind Ärger mit Mietern gewohnt und haben ihre Anwälte für sowas, also solche, die auf Mietrecht spezialisiert sind und sitzen so einen Streit locker auf einer Backe ab, während du keine ruhige Nacht mehr hast und immer ein komisches Gefühl, wenn du dem VM auf der Treppe begegnen solltest.

Aber du musst ja selber wissen, was du willst.

Mein Rat zum Thema Gespräch wäre: Geh zu ihm hin und fasele nichts von "mündlichen Vereinbahrungen" (las ich oben irgendwo). Das ist schon wieder so eine Bemerkung, die den nur reizt. Erzähle auch nichts von Rechten, die du hättest, sondern frage ihn einfach, ob du mit ihm in aller Ruhe nochmal über deine Katzen reden könntest. Das wäre ein völlig neutral formulierter Satz, über den er sich bestimmt nicht aufregen kann.

Vergiss alles was er vorher gesagt hat. Also schmier ihm nicht auf die Stulle, dass er erst Ja, aber dann Nein gesagt hat. Keine Vorwürfe äußern usw.. Das ist für ein angestrebtes ruhiges Gespräch alles nur störend.

Dann geh auch nicht hin und freue dich schon auf einen vermeintlichen Erfolg, sondern sag dir einfach, der Zug ist noch nicht ganz abgefahren, aber ich versuch's noch ein letztes Mal.

Aber wenn es nichts wird, dann mach dich nicht unglücklich. Du kannst dir später noch Katzen anschaffen und die ausgesuchten/angezahlten ... na ja, wenn die Züchterin nett ist, gibt sie dir das Geld zurück.

Wenn ich ab und an mal was wissen will, dann geh ich auf und drück da 20 - 30 EUR ab. So hab ich zumindest schonmal eine kompetente Betrachtung meines Problems.

Und noch was: Ich selbst wollte nie bei einem privaten VM unterkommen. Nun bin ich's und bereue es. In einem Wohnungsbaugesellschaft ist man besser aufgehoben. Solche Mätzchen wie du sie jetzt erlebst, kann sich ein Verein oder eine Gesellschaft nicht leisten. Da wären die Katzen garantiert kein Problem gewesen.

Viele Grüße
Günther
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #111
Ich würde an deiner Stelle auch noch mal ruhig das Gespräch mit dem Verwalter und seinen Kindern suchen und einfach mal in Ruhe drüber reden. Vielleicht herrscht ja wirklich nur ein Missverständnis.

Sollte das nichts bringen und die bist bereit den Weg über Gericht zu gehen, dann such dir am Besten einen Anwalt der auf Mietrecht spezialisiert ist und vereinbare erst mall einen Termin zur ersten Beratung. Entscheiden kannst du dann immer noch, was du machst.


Ich selbst war vor einigen Monaten in einer ähnlichen Situation. Mit Katzen eingezogen, kein Problem, Nachbarin unten drunter war leider etwas schwierig. Sie hasst Katzen und jedes Geräusch das von mir kam waren angeblich die Katzen. Selbst der Vorstand des Vermietungsunternehmens sagte mir, dass sie sich so drauf versteift hat, dass es im Grunde nur noch lächerlich ist. Da aber die irgendwelche Verbindungen zum Vorstand hat, hatte ich eben die A-Karte.

Meine Rechtsschutzversicherung griff zu dem Zeitpunkt leider noch nicht bei Mietsachen (dafür brauch man eine Extra-Rechtsschutz je nach Versicherer), ich bin daher ausgezogen. Meine Nachbarn jetzt kenn ich und bin darüber im Endeffekt auch glücklich, auch wenn viel Geld dran hing, dass ich nicht zurück bekomme.

Sollte so was aber unwahrscheinlicherweise noch mal vorkommen, werde ich defintiv den Weg über ein Gerichtsverfahren gehen.

Letztendlich musst du wissen, ob du das damit verbundene finanzielle Risiko auf dich nehmen möchtest oder nicht.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #112
Also... Du hast da sauber Urteile rausgesucht, die für Dich sprechen. Nur - ich geh leider jede Wette ein, wenn sich jemand hinsetzen würde und sich die Mühe machen würde, gegenteilige Urteile zu finden, er würde eben so viele finden... deswegen sag ich ja: ein Urteil ist immer eine subjektive Angelegenheit. Ein BGH-Urteil ist sicher eine Richtlinie, aber alle von anderen Gerichten kannst Du eigentlich vergessen.

Dazu kommt - Du kennst keine Rechtsanwälte, ihr habt keine RSV - insofern schließ ich mich Günther mal an: such den friedlichen Weg. Wie auch immer. Da find ich Günthers Vorschläge auch gar nicht verkehrt. Diese Leute werden nicht so versiert sein, aber dennoch, geh auf Nummer sicher. Sobald Du über eine Klage gehst kann es einfach teuer werden. Gewinnst Du zahlen die anderen alles, aber verlierst Du, zahlst Du alles - auch deren Anwalt! Und das ist da einfach eine Gradwanderung, Katzen sind eine Grauzone, und das darf man nicht vergessen! Und das von mir, und Du weißt, das ich voll auf Deiner Seite bin!
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #113
Hallo ihr Lieben
Ich mal wieder ...........

Am Wochenende war ich ja nicht zu Hause und da hat meine Mutte nochmal mit dem Vermieter gesprochen und er möchte, dass ich einen Text verfasse, warum ich die Katzen halten möchte, wie die Haltung aussieht und ja ich bekomme keine ordentliche Formulierung hin ohne, dass man nicht einen Angriff heraus lesen kann.

Nun wollte ich wissen ob hier jemand gut Formulieren kann.
Wichtig wäre, dass ich einfach nicht ohne leben kann/will und vermutlich auch depressiv werden würde. Die Katzen sind reine Wohnungstiere und wegen dem Gestank würden wir einen Litter Locker besorgen.
Ich weiß nicht, ob ich erwähnen soll, dass Hamstereinstreu auch nicht so doll riecht und der Geruch diesen aber nicht übersteigen würde.

Ich wäre euch für ein Gerüst echt dankbar, welches ich dann noch auf die individuellen persönlichen Dinge Umformer kann. Allein der Anfang fällt mir so schwer.
Sollte es ein Brief sein? Aber ich finde sehr geehrter Herr YX sehr seltsam.


Edit: Ich fange jetzt zumindest mal an. Leider muss ich es um 4 fertig haben, weshalb ich nicht lange auf Antworten warten kann. (also nur als Erklärung wieso ich so ungeduldig bin. mir ist schon klar, dass ihr hier nicht rund um die Uhr on seid)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #114
Ich würde ganz nett anfangen mit: Lieber Herr XY,

Dass Katzen positiv aufs Gemüt wirken ist bewiesen, da gibt es Studien dazu, hab mal eine Seite rausgesucht: Hat anscheinend nicht nur für die Psyche, sondern allgemein für die Gesundheit positive Auswirkungen. (über die Seriösität der Seiten lässt sich bestimmt streiten, aber is in dem Fall ja egal, es gibt glaub ich keine Studein, die das gegenteil beweisen)
Off-Topic
Mei sind wir mehrkatzenhalter dann gesund :D


Ich würde erwähenen, dass Katzen sehr saubere Tiere sind und dass ihr aber ja auch regelmäßig putzt, eben den Litterlocker benutzt und auf ein qualitativ hochwertiges Katzenstreu achten werdet, welches besonders geruchsbindend ist. Da kannt ja auch erwähnen, dass dieses wesentlich hochwertiger als Kleintierstreu sein wird, wenn dir das wichtig ist.

Und ich würde reinschreiben, dass ihr für eventuelle Schäden der Katzen aufkommen werdet, dass das aber jedoch sehr unwahrscheinlich ist, weil es sich ja um edle Rassekatzen handelt, die die Wohnungshaltung von Anfang an gewohnt sind und dass sie auch sehr gut sozialisiert und erzogen wurden. (ich weiß, dass das nicht rasseabhängig ist, aber für viele Leute "vom alten Schlag" ist das ein Argument)

Und du könntest ihn zum Kennen lernen und Willkommenkuscheln einladen, sobald ihr die Katzen habt, damit er sich selber davon überzeugen kann, dass alles in bester Ordnung ist.

Hilft dir das ein bisschen weiter?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achja, was auch helfen kann: sind die anderen NAchbarn einverstanden mit eurer Katzenhaltung? Wenn ja dann kannst irgendwas in der Art schreiben: "mit den anderen Mietern haben wir diesbezüglich bereits gesprochen. Sie sind alle einverstanden und werden eventuelle Beschwerden direkt an uns richten, damit gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden kann und sich niemand durch unsere Katzen gestört fühlt."

Optimal wäre natürlich eine Einverständniserklärung im Stil einer Unterschriftenliste...
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #115
Manche lieben Autos, manche lieben das Reisen, andere Sammeln Kuscheltiere und dann gibt es Leute, für die gehören Tiere zu einem erfüllten Leben dazu.

Sorry, aber was genau erhofft er sich denn mit so einem Brief? Letztendlich ist es doch vollkommen egal, warum du Tiere halten willst, egal welche Art, das ist deine persönliche Angelegenheit, die ihn als Vermieter nun wirklich nichts angeht.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #116
So sehe ich das ja auch aber ich versuche es halt freundlich nur irgendwie endet es immer mit versteckten Vorwürfen.

Wie zum Beispiel formuliert man, dass Nagermist mehr stinkt als Katzenstreu?

Er will halt auch genau erklärt haben, wie genau ich sie halte. Angeblich, weil er befürchtet es wäre nicht artgerecht aber ich denke eher, weil er ein Schlupfloch sucht.
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #117
Wie wäre es denn, wenn du mal deinen Brief schreibst und wir lesen ihn dann korrektur?
Ich bin auch nicht so wahnsinnig gut im formulieren, aber umformulieren geht ganz gut (besserwissersyndrom :mrgreen:). Sumo hat ja schon ganz gute Ansätze und Argumente geliefert mit denen du arbeiten kannst. Oder du gibst nachher nur die Passagen rein, bei denen du unsicher bist oder mit denen du nicht ganz zufrieden bist und wir schauen, wie man das anders formulieren kann. (Falls das so nicht erlaubt ist gerne auch per PN)
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #118
Danke dorie ich habe Sumo irgenedwie voll überlesen :shock::eusa_eh::eusa_doh:
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #119
Ja natürlich ist es absolut dämlich vom Vermiteter so einen Brief zu verlangen (wie in der Schule, wo man als Hausaufgabe einen Aufsatz schreiben muss :eusa_doh:), aber wenn es sie ans Ziel bringt und das Prozedere abkürzt- sch*** drauf. Dann schreibt sie halt diesen doofen Brief und der Vermieter ist glücklich. Würde sie jetzt sagen das macht sie nicht, dann gibt er sein ok nicht und sie hätte auch nichts davon. Ich würde vielleicht den Brief so anfangen, dass man rauslesen kann, dass er wollte, dass du ihn schreibst. Falls da später doch noch rechtlich was zu klären wäre...

Lieber Herr Vermieter,
hiermit komme ich ihrem Wunsch nach, ihnen meinen Wunsch der Katzenhaltung einmal schriftlich zu erläutern. Es ist nicht nur eine Herzensangelegenheit für mich, vor allem da ich mich schon in zwei zuckersüße Birmakatzen verliebt habe, es ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen (u.a. von der Uni in Minnessota?) , dass die Haltung von Katzen positiv auf die Gesundheit und Psyche wirkt. ...

Natürlich werden wir alles dafür tun, dass sich niemand von unseren Katzen gestört fühlt. Darum werden wir ... (putzen, Litterlocker, Katzenstreu, blabla....)
Außerdem haben sich die anderen Mietparteien einverstanden geklärt und werden sich vertrauensvoll an uns wenden, sollte es wieder erwarten doch einmal ein Problem geben. Dieses wird dann so schnell wie möglich von uns behoben.

Für eventuelle Schäden, die die Wohnung von den Katzen davonträgt, werden wir selbstverständlich (beim Auszug) aufkommen.

Freundliche Grüße
Micky

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wenn du das Emotionale rausarbeiten möchtest, würde ich den Brief handschriftlich in Schönschrift auf ein Kätzchenbriefpapier schreiben :mrgreen: Sonst eher am PC, das wirkt dann offizieller...
 
  • Zwei Katzen sollen es sein. Beitrag #120
Wooooooow Sumo du bist ein Schatz daraus lässt sich mir was basteln ich werde noch hineinquetschen, dass ich schon immer Tiere hatte, nie ohne sie gelebt habe und mich intensiv mit dem Thema Wohnungshaltung auseinander gesetzt habe.
Tausend Dank du hast echt meine Schreibblockade gelockert :-* :clap:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Kätzchenpapier :mrgreen: hab ich leider nicht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

so hier das Schreibsel :mrgreen:
mit dem letzten Satz bin ich unzufrieden. Ich soll aber unbedingt diese 1 Jahr Sache erwähnen.

Lieber Herr Vermieter,
hiermit komme ich ihrem Wunsch nach, ihnen meinen Wunsch der Katzenhaltung einmal schriftlich zu erläutern.
Für mich ist es nicht nur eine Herzensangelegenheit Katzen zu halten, sondern es ist viel mehr so, dass ich ohne tierische Mitbewohner gar nicht leben kann. Seit meiner Geburt teile ich mir mein zu Hause mit Tieren und kann nun nicht so einfach darauf verzichten. Die letzten zweieinhalb Jahre, in denen ich dazu gezwungen war, waren für mich die Hölle. Deshalb würde der Einzug von Katzen meine Lebensqualität wieder massiv steigern, vor allem da ich mich schon in zwei zuckersüße Birmakatzen verliebt habe. Es ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen (u.a. von der Uni in Minnessota) , dass die Haltung von Katzen positiv auf die Gesundheit und Psyche wirkt. Diesbezüglich lege ich ihnen gerne einen Ausdruck einer Studie bei.

Natürlich werden wir alles dafür tun, dass sich niemand von unseren Katzen gestört fühlt. Darum werden wir regelmäßig gründlich putzen und auf hochwertige Einstreu mit hoher Geruchsbindung und Toilettendeo zurückgreifen. Für die Entsorgung werden wir einen sogenannten LitterLocker anschaffen. Dieser ist speziell dafür gemacht die Hinterlassenschaften der Katzen Luftdicht zu verschließen und Bakterien fern zu halten, um die Geruchsbildung zu minimieren, so dass sie nicht die eines Nagetierkäfigs übersteigt.
Außerdem haben sich die anderen Mietparteien einverstanden geklärt und werden sich vertrauensvoll an uns wenden, sollte es wider erwarten doch einmal ein Problem geben. Dieses wird dann so schnell wie möglich von uns behoben.

Für eventuelle Schäden, die die Wohnung von den Katzen davonträgt, werden wir selbstverständlich (spätestens beim Auszug) aufkommen, was ich ihnen auch gerne schriftlich quittiere.
Bezüglich der Wohnungshaltung und der Frage, ob diese artgerecht ist, kann ich ihnen versichern, dass ich mich lange und intensiv damit beschäftigt habe und den Katzen ein gutes zu Hause bieten würde.
Es wäre für mich deshalb wirklich eine riesige Freude, wenn sie dem Einzug zustimmen würden. Wenn sie sich jedoch nicht für die Katzenhaltung aussprechen können oder möchten, wäre ich auch gerne bereit ihnen zu quittieren, dass ich sobald es mir möglich ist ausziehe und die Katzen mitnehme. Dies wäre in etwa 1 ½ Jahren der Fall.

Freundliche Grüße
 
Thema:

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