Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind.

Diskutiere Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich galubee generell ist hier schon alles gesagt, darum mische ich mich hier gar nicht mehr großartig ein, aber eine Sache möchte ich doch noch...
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #21
Jedoch zeichnet sich noch ein viel größeres Problem heraus. Sie hat nicht nur vor allem Angst, sondern schnappt nach meinen 3 jährigen Sohn. Wenn er sitzt (auch an der Erde) guckt sie nur. Aber wenn er rennt oder ich ihn hochnehme reagiert sie sofort mit Bellen und schnappen. Sie schnappt ihm immer wieder in den Arm oder in die Beine. Das macht sie allerdings nur bei meinem kleinen Sohn. Meine Angst ist natürlich, dass sie das immer macht und irgendwann unbeobachtet zu beißt.

Ich galubee generell ist hier schon alles gesagt, darum mische ich mich hier gar nicht mehr großartig ein, aber eine Sache möchte ich doch noch erwähnen.
Das Zitierte Problem klingt mir sehr nach Hütetrieb und nicht Angst oder Agression. Appenzeller sind ja absolute Arbeitstiere und für mich klingt das als würde sie deinen Sohn "hüten".
Ich habe leide rnicht wirklich erfahrung mit diesem Problem, aber ich denke andere können da vielleicht weiterhelfen und wenn ich da falsch liege korrigiert mich.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind.

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  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #22
Vielen Dank erst einmal für die Antworten.

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich nicht einfach mal ein Hund hatte und nur weil ich einen hatte keine Ahnung hätte, dass finde ich ehrlicherweise frech.
Ich hatte einen Hund und auch andere Hunde schon "erzogen" die hatten keinerlei Probleme. Meiner hat gehört auf Wort. Es gab nie irgendwelche Probleme und dieser Hund war auch kein einfacher Hund. Aber einen beißenden Hund hatte ich noch nie. Ich habe keine Ahnung mit den Problemen bzw. will ich nichts falsch machen, die der Hund aufweist. Deshalb zu behaupten, ich hätte so gar keine Ahnung... Naja. Aber deshalb bitte ich ihr auch um Rat/Erfahrung.

Das sie ein Hütehund ist, ist mir auch bewusst. Aber sie hat vor anderen Menschen Angst, vor anderen Hunden, eigentlich vor allem. Ich habe viel Geduld etc. daran wird es nicht liegen, sie nicht erziehen zu können.

Was mich viel mehr abschreckt ist das Zähne fletschen und zu schnappen, was für diese Rasse eigentlich untypisch ist. Nehme ich mein Sohn auf den Arm, fängt sie an zu bellen und schnappt in die Füße. Auch im spielen schnappt sie zu. Das jedoch nicht nur so, wie man es normal kennt, sondern mit hochgezogener Lippe.
Das hat also nichts mit treiben der Herde quasi zu tun.

Ich will nicht, dass der Hund ein Wanderpokal wird (die werden sie zwar zurück nehmen, aber nicht behalten) und dass sie vor allem Angst hat, habe ich vorher gewusst. Dass sie kleine Kinder schnappt jedoch nicht und das gibt mir zu denken. Die Frau ist selbst Schwanger und ich gehe von aus, dass es auch ein Grund ist, warum der Hund weg muß.

Ich möchte aus Erfahrungen heraus wissen, ob es überhaupt Sinn macht es zu probieren oder man generell Abstand nehmen sollte. Ich will nicht, dass mein Kind irgendwann zerfleischt wird, nur weil ich es gut meinte. Aber ich will auch nicht sofort die Flinte ins Korn werfen, nur weil es mal ein paar Probleme gibt. Daher rief ich auch die Trainerin an. Ich bin mir nicht sicher, ob ein "beißender" Hund immer ein "beißender" Hund bleibt?. Also ihr wisst was ich meine.

Ich bin gerne bereit mit dem Hund zu arbeiten, ihm die Angst zu nehmen. Dass das Wochen oder Monate dauert, ist mir bewusst, sonst hätte ich sie nicht aufgenommen. Ich bin aber nicht bereit, dass beißen bzw. schnappen zu dulden. Ich weiß auch nicht wie ich das richtig rüber bringen kann, da schreiben nicht so meins ist :)

Kurz und knapp vielleicht: Gibt es eine Chance dem Hund das schnappen abzugewöhnen oder ist es erst einmal angewöhnt worden kaum abzugewöhnen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich sollte noch anmerken, dass der Hund aus dem Grund abgegeben wird. Er ist ein Angsthase und bellt alles an. Also das Problem besteht jetzt nicht bei uns nur weil sie seit einem Tag hier ist. Das Problem haben die eigentlichen Besitzer mit ihr. Angeblich war die ersten 4 Monate alles ok und sie fing plötzlich von heute auf morgen mit dem Angst verhalten an. Da die überfordert sind, wollen sie den Hund abgeben.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #23
Ja, ich denke, dass das machbar ist. Allerdings würde ich versuchen vor nächster Woche bei einer Trainerin vorstellig zu werden, da euer Problem schon recht gravierend ist.
Ich denke aber dennoch nicht, dass sie extrem ängstlich ist, eher unsicher und überfordert. Sie ist ja auch erst ganz frisch bei Euch.

Wichtig sind halt klare Regeln, Auslastung und ein ruhiger Platz, auf den sich dein Hund zurückziehen kann, aber das wirst du mit Sicherheit wissen.

Wie reagierst Du im Moment, wenn sie nach deinem Sohn schnappt?
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #24
Kurz und knapp vielleicht: Gibt es eine Chance dem Hund das schnappen abzugewöhnen oder ist es erst einmal angewöhnt worden kaum abzugewöhnen?

Das Schnappen hat ja einen Hintergrund, darum kann man es nicht einfach abgewöhnen.
Im Grunde ist der Hund nie sozialisiert worden, sonst hätte er diese Unsicherheit nicht.
Wahrscheinlich ist er auch noch falsch erzogen worden, das macht alles nochmal schwieriger.

Aber einen beißenden Hund hatte ich noch nie. Ich habe keine Ahnung mit den Problemen bzw. will ich nichts falsch machen, die der Hund aufweist. Deshalb zu behaupten, ich hätte so gar keine Ahnung...

Nimm es doch nicht persönlich.
Fakt ist, Du weisst mit dem Hund nicht umzugehen. Aber gerade das bräuchte der Hund jetzt.

Bis jetzt ist der Hund noch nicht gefährlich. Wird er in seiner Unsicherheit aber falsch behandelt, dann kann es wirklich gefährlich werden.

Wenn Du schreibst:
Ich bin aber nicht bereit, dass beißen bzw. schnappen zu dulden.

ist das schon der völlig falsche Ansatz. Der Hund kann sich im Moment nicht anders verhalten, als wie er es bisher gelernt hat.

Was der Hund im Moment braucht, ist jemand, der sein Verhalten versteht.
Wenn Du ihm das Leben als Wanderpokal ersparen willst, dann solltest Du erfahrene Leute für ihn suchen.

In erster Linie sollte Dir die Sicherheit Deines Kindes am Herzen liegen.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #25
Ich sage ihr klipp und klar NEIN, nehme sie Notfalls zurück. Wenn sie nichts macht, wird sie gelobt. Fehlverhalten jedoch nicht "Bestraft" sondern einfach nur NEIN.

Also wenn ich mit ihr Gassi gehe und einer kommt vorbei, zieht sie sofort den Schwanz ein und bellt los. Also Angst. Wenn sie meinen Sohn schnappt, macht sie das jedoch mit hochgehobenen schwanz mit knurren und Zähne zeigen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Bis jetzt ist der Hund noch nicht gefährlich. Wird er in seiner Unsicherheit aber falsch behandelt, dann kann es wirklich gefährlich werden.

Wenn Du schreibst:


ist das schon der völlig falsche Ansatz. Der Hund kann sich im Moment nicht anders verhalten, als wie er es bisher gelernt hat.

Was der Hund im Moment braucht, ist jemand, der sein Verhalten versteht.
Wenn Du ihm das Leben als Wanderpokal ersparen willst, dann solltest Du erfahrene Leute für ihn suchen.

In erster Linie sollte Dir die Sicherheit Deines Kindes am Herzen liegen.

Also nicht dass du es missverstehst. Ich würde den Hund definitiv an die Besitzer zurück geben und dem Hund nicht neue Leute suchen. Dass müssen die Besitzer dann selbst tun. Sie ist ja quasi auf Probe hier. Wenn es gut gelingt, dann bleibt sie hier, sollte es gar nicht gehen, geht sie zurück. Natürlich verlange ich nach einem Tag keine Wunder, auch nicht nach 2 oder 3 oder 4 :) Aber das schnappen muss sie sich ganz schnell abgewöhnen. Sie schnappt ja beim spielen auch "boßhaft" (und zähnefletschen ist böse) in meine Hand. Ich gehe von aus, dass mit ihr immer so gespielt wurde. Sie macht aber kein unterschied zwischen böse beißen oder spielen.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #26
Sicher muss ein beißender Hund nicht für immer einer bleiben.
Das ist eine Frage der Erziehung und dass da ab jetzt eben echt gut und vom Timing perfekt dran gearbeitet wird.
Aber ganz ehrlich? Darauf vertrauen würde ich nicht.
Bzw würde es bei mir wohl einfach ewig dauern, bis ich dem Hund da so vertrauen könnte...
Und Kleinkinder/Kinder sind nunmal eine ganz besondere Herausforderung.

Klar, deinem Kind kannst du das jetzt gut beibringen, aber irgendwann will der ja auch mal Freunde einladen. Und in 2 Jahren bist du einfach mal unbedacht und dein Hund startet wieder durch :?

Mir persönlich wäre das mit einem Kleinkind daheim wohl zu heikel. Ich finde auch nicht, dass es etwas mit "Flinte ins Korn werfen" zu tun hat, wenn man während des Probewohnens feststellt, dass es einfach nicht passt und dir die Sicherheit und Unversehrtheit deines Sohnes da einfach wichtiger ist.

Lass da einmal was sein - du bist im Badezimmer, dein Kind rennt unbedacht (und das tun Kinder nunmal ständig, mit 3 ist er ja auch gerade in einem super-agilen Alter...) und zack. Passiert.

Klar. Worst Case Scenario. Aber eben nicht gerade unrealistisch...



edit: Solche Vorbesitzer könnte man echt an die Wand klatschen. Da haben sie sich wahrscheinlich selbst mit Freude ein Viech rangezogen, vor dem sie jetzt -Baby im Anmarsch- dann selber Schiss bekommen.
Mein Hund darf auch in meine Hand knabbern wenn wir spielen. Das ist aber Meilenweit von beißen oder Zähne fletschen entfernt, und auch Hunde untereinander spielen eigentlich anders.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #27
Ich werde mit meinem Mann nochmal ausgiebig sprechen und dann entscheiden.

Meine Mutter (hunderfahren) meint zu mir, dass ich den Hund zurück bringen soll. Entweder soll ich mir einen Welpen zu legen, der mit dem kleinen aufwächst, oder einen erwachsenen Hund nehmen, der Erfahrung mit Kindern hat. Klar kann immer was passieren, dass weiß jeder. Aber ein schnappender Hund ist halt eine größere Gefahr.

Mir geht mein Sohn vor allem. Vielleicht bin ich mit einem Kind auch die falsche Person für sie. Sie muss mit dem Kind klar kommen, ich kann sie nicht ein halbes Jahr behalten um zu merken, dass sich nichts ändert. Denn mit den ganzen Problemen, findet sich nur schwer ein neues zu Hause und sie wird im Tierheim landen. Das ist weder mein Interesse, noch dass Interesse des Hundes...

Sie kennt keine kleinen Kinder, dass wurde mir eben gesagt. Ich bin aber auch der Meinung, dass mit dem Hund extrem viel falsch gelaufen ist und das 8 Monate anerzogene Verhalten nur noch schwer abzuerziehen ist bzw. in eine andere Richtung zu lenken ist.

Es ist wirklich sehr sehr schade, wenn ich mich gegen Sie entscheide, denn so ist sie wirklich eine total liebe. Aber falsch weiter erziehen oder gar Kind beißen ist in keinem Interesse. Und plötzliche Angst resultiert meines Erachtens immer aus einer Situation heraus. Gehauen, getreten, Angs eingejagt, gebissen..... Von alleine kommt so etwas nur schwer vorstellbar.

Ich glaube dass die meißten hier schon recht haben, indem das mit einem kleinen Kinde quasi (in meinen Worten) Verantwortungslos ist. Gegenüber dem Tier und dem Kind. Nur werden die Besitzer den Hund auch nicht behalten. Ich glaube fast, dass sie zu einer Einzelperson ohne Anhang mit vielleicht noch einem Hund sollte. Denn im Rudel mit vielen Menschen scheint sie echte Probleme zu haben. Was mir auch auffällt ist, dass sie Angst vor Männern hat. (Sie kläfft nach wie vor mit Angst meinen Mann an) Bin gespannt wie es nachher wird, wenn er kommt.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #28
Mir geht mein Sohn vor allem. Vielleicht bin ich mit einem Kind auch die falsche Person für sie. Sie muss mit dem Kind klar kommen, ich kann sie nicht ein halbes Jahr behalten um zu merken, dass sich nichts ändert. Denn mit den ganzen Problemen, findet sich nur schwer ein neues zu Hause und sie wird im Tierheim landen. Das ist weder mein Interesse, noch dass Interesse des Hundes...

Das finde ich sehr vernünftig gedacht.:023::023:
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #29
Unsere Holly war auch so ein Hund der extrem ängstlich war und Angstaggressionen gezeigt hat. Ihr Vorbesitzer hatte sie arg geschlagen wenn sie ihm nicht aggressiv genug war und so hatte sie immer eine wahnsinns Angst etwas "falsch" zu machen und war extrem aggressiv wenn sie auf etwas Neues traf.
Wir waren damals auch Hundeerfahren aber hatten eben noch nie einen Angstbeißer. Im Grunde kann man das auch als "Neuling mit Problemhunden" in den Griff kriegen aber man braucht einen wirklich guten Trainer der einem da zur Seite steht und enorm viel Zeit. Mit einem Kleinkind wird es wirklich schwer diese Zeit aufzubringen denn jede Minute mit deinem Hund ist Training egal wo du bist, du musst für deinen Hund permanent präsent sein wenn es zu einer schwierigen Situation kommt und wenn da noch ein Kleinkind rumspringt was ja offenbar eine Ursache für das Verhalten ist kann das nur schief gehen, nicht böse gemeint!
Wenn es ein Hund sein soll dann sucht euch einen Hund der keine Probleme mit Kindern hat. Natürlich hat man bei den meisten Notfellchen mehr oder weniger ein kleines Überraschungspaket weil die Tierheime einem auch manchmal nicht unbedingt alles über den Hund sagen aber wenn zumindest die Grundchemie stimmt kommt der Rest mit Zeit. Geduld und Training nach. Ich finde bei diesem Hund passt es bei euch von der Grundchemie schon nicht unbedingt denn wenn du immer Angst um dein Kind haben musst kannst du dem Hund nicht die Stütze sein die er braucht und das ist elementar wichtig bei Hunden mit Angstaggressionen.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #30
Ich finde es toll und verantwortlich von dir dass du im Sinnd deines Kindes UND des hunds handelst;)
Denn wie du schon gesagt hast es bringt nichts es über monate auszuprobieren dann zu merken das s es doch nicht geht unx letztendlich der hund als Wanderpokal endet.
Schaut doch mal im TH da gibt ss viele Hunde die kindererfahren sind.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #31
Ja genau das denke ich auch. Wir sind einfach nicht geeignet für diesen Hund. So lieb sie ist uns so toll sie sein kann. Aber dieses schnappen ist ein echtes Problem. Das Angstbellen das andere. Wenn jemand weiter hinten von uns läuft, treibt sie die Leute wieder zusammen, auch wenn einer vor läuft. Das kann ich gut nachvollziehen, denn sie versucht ihren Rudel zusammen zu halten. Aber dass sie knurrt und Zähne fletscht und schnappt, wenn mein Kind mit dem Bobby Car fährt oder ich ihn hochnehme (egal wen ich hochnehme, keiner darf das) ist ein Problem, was mit sicherheit nicht ganz weg geht. Sehr sehr schade, denn sie ist wirklich hoch intelligent, kapiert alles auf anhieb. Nicht schnappen jedoch nicht, zumal ich so erfahren bin um zu sehen ob es ein Angsschnappen oder ein Böse Schnappen ist. Und sie schnappt definitiv nicht aus der Angst heraus, sondern weil es ihr gerade nicht passt, was der kleine macht usw.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #32
Ich würde den Hund auch zurückgeben und zwar möglichst schnell. Ich finde es zwar sehr verantwortungsvoll von Dir, dass Du den Hund behalten möchtest, aber ich glaube eure Familie und der Hund sind die falsche Konstellation. Nicht weil Du zu wenig Hundeerfahrung hast, sondern weil hier zwei " Rudelmitglieder" zusammentreffen, die nicht passen: ein ängstlicher Hund, der aus Unsicherheit? Und Hüteinstinkt? Schnappt und ein normaler dreijähriger Junge der alles macht was ein Kind macht rennen, schreien, plötzliche Bewegungen. Dem Hund das Verhalten abzugewöhnen braucht Geduld und Konsequenz von allen Beteiligten. Einem Dresijährigen das Verhalten abzugewöhnen ist nicht wünschenswert. Ich persönlich glaube, dass alle in dieser Kombination unglücklich werden.
P.s Wir hatten mal 1 Woche einen Hund aus dem Tierheim, der angeblich auch aus Angst nach einem Kind geschnappt hat. Bei Besuchen im Tierheim war der Hund sehr unauffällig und ganz lieb. Bei uns Zuhause zeigte der Hund zunächst ein komisches Verhalten, wenn sich Fremde aufs Sofa setzten, knurren. Dann hat er meine erwachsene Tochter, die auf dem Sofa saß gebissen. Nach schlaflosen Nächten und langen Diskussionen haben wir uns entschieden den Hund zurückzubringen. Wir haben als nächstes unseren Traumhund aus dem Tierheim bekommen und der andere Hund hat auch ein für ihn besseres Zuhause gefunden, wei da nicht soviel Besuch kam und an seiner "Sofadominanz" intensiv gearbeitet werden konnte.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #33
Wir haben nun entschieden, Amy heute bzw. morgen zurück zu geben. Heute hat sie wieder von oben herab meinen Sohn mit gezeigten Zähnen in den Kopf geschnappt. Mal ist Amy total lieb, macht überhaupt nichts, wenn der kleine rennt und spielt und im nächsten Augenblick macht er was und sie schnappt zu.

So sehr es mir um den Hund leid tut, aber ich kann nicht warten bis etwas schlimmeres passiert. Zumal sie auch mir ab und an die die Hand beißt, alles mit fletschenden Zähnen. Und im nächsten Moment ist sie wie ausgewechselt.

Der Hund ist für uns einfach ungeeignet und hoffe dass die Maus schnell ein geeignetes zu Hause findet (jemand interesse?). Ohne Kinder mit konsequenter Erziehung bekommt man das Verhalten gut in eine andere Richtung gelenkt. Ich wünsche es mir für sie, sonst wird sie sicherlich im Tierheim landen. Denn die Frau ist Schwanger und mit Säugling hat sie das gleiche Problem wie ich jetzt. Sie mag keine kleinen Kinder.

Ich bedanke mich für alle Anregungen, für die Erfahrungstipps und ehrlichen Worte.

Wir werden uns nun nach einem geeigneten Hund umschauen, vielleicht einen Goldie oder Labrador. An Auslauf und Bespaßung mangelt es dem Vierbeiner hier nicht :)
Werde mich also mit einem neuen Hund sicherlich zurück melden. :D

Ich danke Euch allen und sollte jemand zeitnah interesse an Amy haben, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. ;)
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #34
Super Entscheidung :clap:
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #35
Tolle Entscheidung. ;)
Nur so auch nicht alle goldis und labbis sind kinderfreundlich es kommt auf den Hund sein Wesen und seine Sozialisation an nicht quf die Rasse; )
LG
Vielleicht kannst du ja berichten wenn ihr den passenden hund gefunden habt;)
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #36
So sehr es mir um den Hund leid tut, aber ich kann nicht warten bis etwas schlimmeres passiert. Zumal sie auch mir ab und an die die Hand beißt, alles mit fletschenden Zähnen. Und im nächsten Moment ist sie wie ausgewechselt.

Das sollst du auch nicht. Ich denke wie die meisten Anderen hier auch, dass es die richtige Entscheidung ist!
Wenn ich nicht Hund und Katzen da hätt, wär sie ein Hund, der mich total interessieren würde.
Sie wird mit Sicherheit auch noch wen finden, bei dem sie gut aufgehoben ist. Mach dir da keinen all zu großen Kopf drum. Sie ist noch jung und da kann man viel draus machen. Denn wie du sagtest: Sie ist sehr intelliklug :cool:

Und ja, nicht alle Goldies und Labbis müssen zwangsläufig Kinderfreundlich sein ;) Aber man kann ja fragen und sich das Tier erst anschauen bevor man die Klautasche mitbringt :D
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #37
Amy wurde nun abgeholt. Nach langem Gespräch habe ich erfahren, dass das beiß Verhalten bekannt ist uns die deshalb wegen dem Zuwachs auch weg muß. Naja ich hoffe es findet sich jemand für sie.

Und mir ist klar, dass nicht jeder Goldie und Labrador zwangsläufig lieb sein muß. Nicht jeder Pitbull ist auch zwangsläufig scharf ;)
Ich werde gucken wo ich einen gut sozialisierten Vierbeiner her bekomme. Habe vielleicht auch schon einen gefunden. Aber kommt Zeit kommt Rat.

Ich hatte schon einen Goldie und der war ein Traum von Hund, wobei ich daß mit der Klautasche sofort unterschreibe :) War auch ein Dieb vom Herren :D
Aber vom Charakter her (normalfall) ein sehr geeigneter Hund für uns. Ich werde auf jedenfall weiter berichten, auch wenn ich weiß, was mit Amy passiert ist.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #38
Also ich sags ja nur ungern aber ich hatte selbst mal von meiner Tante nen Hund übernommen absolut liebes Tier im einen und absoluter Beisser im anderen Moment, wir haben angenommen das es sich wieder gibt (die ärmste hatte ein unerfreuliches Zusammentreffen mit nem Auto bevor wie sie übernommen haben). Wir waren ja Hundeerfahren und hatten es dann auch wieder soweit im Griff, sie war lieb und hat auch nicht mehr geschnappt. Bis zu dem verhängnisvollen Vorfall. Sie hat sich irgendwann mal beim Gassi gehen vor irgendwas erschreckt, sich aus dem Halsband gewunden lief panisch davon war nicht zurückzurufen und hatte daraufhin eine schmerzhafte Begegnung mit 3 Bullis welche frei rumliefen. Danach hat sie nach allem und jedem Fremden gebissen und wir brauchten lange um das wieder aus ihr raus zu bekommen. Mein Bruder war zu der Zeit etwa 2 oder 3 Jahre alt. Irgendwann ist der kleine gestolpert und hingefallen und wie es bei Kindern so ist hat er angefangen zu weinen. Was dann passiert ist werd ich wohl nie vergessen, der Hund der brav neben mir sass zog die Lefzen hoch fing an zu knurren und wollte nach meinem Bruder beissen. Beim Versuch das zu unterbinden fingen mein Vater und ich uns einige Blessuren ein. Der Hund war fast nicht zu beruhigen. 2 Tage später ging der Hund dann aus dem nichts heraus auf mich los. Der Tierarzt hat ihr an dem Abend über die Regenbogenbrücke geholfen.

Soll heissen, selbst wenn man dem Hund das schnappen abgewöhnen kann, ist das kein Garant dafür das es so bleibt
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #39
Soll heissen, selbst wenn man dem Hund das schnappen abgewöhnen kann, ist das kein Garant dafür das es so bleibt

Ja genau deshalb haben wir uns gegen sie entschieden. Klar kann jeder Hund beißen und man muß immer vorsichtig sein. Aber wenn der Hund von Hause aus agressionen schon hatte, wird das nie auf Dauer vollständig verschwinden und die Gefahr ist größer, als einer der nicht weiß dass er das kann. Klingt jetzt etwas doof, aber ihr wisst ja was ich meine :)

Ich denke genauso wie du darüber.
 
  • Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #40
Ich find´s auch schwierig, wenn der Hund das schon als funktionierendes Verhalten abgespeichert hat...
Heißt ja aber nicht, dass das bei jedem Hund unbedingt sein muss. Chancen gibt´s immer :D
ich denke da an eine Ex-Userin, die auch eine ehemalige Beißer-Hündin noch sehr gut hingekriegt hat...

Und vielleicht findet sich ja doch noch jemand Hundeerfahrenes, der einfach die Kinderplanung schon abgeschlossen hat und wo sie ein schönes Leben hat.
 
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