- Appenzeller Sennenhündin hat extreme Angst und schnappt nach unserem Kind. Beitrag #41
suno
- Beiträge
- 5.033
- Reaktionspunkte
- 2
Hallo,
sicher grundsätzlich gilt es ab zu wägen ob du die Sicherheit deines Kindes gewährleisten kannst. Sprich, ob du die Zeit und Nerv hast immer - wirklich immer - ein Auge auf Kind UND Hund zu haben.
Diese Entscheidung kann und darf dir niemand abnehmen.
Doof ist nur, daß ein 3 jähriger meist herumwirbelt und ebenso schwierig zu bremsen ist wie ein "Welpe"...also viel Arbeit.
Solltest du dich für den Hund entscheiden, ist dein Gang zum Hundetrainer schon einmal super. "Angst" und Unsicherheit geht meist Hand in Hand einher. Diese Unsicherheit kannst du nur durch klare Regeln, Grenzen und Verantwortung weg bekommen. Der Hund muss sich (ähnlich wie dein Kind) sicher fühlen, du hast das Kommando, du machst die Ansagen - er darf nichts selbst bestimmen - was soviel heißt wie ihm wird die Last genommen, auf passen zu müssen, zu beschützen und zu bestimmen.
Diese eigen Verantwortlichkeit / Selbstbestimmung ist etwas , das wir Menschen für uns gut und wichtig finden - für (unsichere) Hunde bedeutet es lediglich Stress.
Dazu gehört z.B., und das greift auch gleich das Problem mit deinem Sohnemann an, daß der Hund seinen Stand kennt....erst kommt der Chef (du), dann alle anderen Mensch-Familienmitglieder incl. dein Sohn - egal ob Säugling oder Kleinkind oder Jugendlicher....dann kommt eine Weile nichts und erst dann , am Ende der Kette - der Hund.
Um deinen Sohn musst du einen (unsichtbaren) Raum schaffen. Der Hund hat sich - ohne deine Aufforderung- nicht deinem Kind zu nähern. Daß verstehen Hunde sehr gut - durch Training und Übung.
Sagen wir mal ein Raum mit c.a. 2 Meter Radius - näher darf der Hund nicht ans Kind. Das musst du nun konsequent durch ziehen...kommt er näher "nimmst" du dem Hund den Raum indem du ihn durch deinen Körper blockierst und zum weichen bringst.
Bleibt er ausserhalb dieser Grenze -ruhiges Lob.....
Ich würde mir wünschen, daß du dich dieser Aufgabe stellst - doch wie gesagt, diese Entscheidung liegt nur bei dir.
PS Ich habe sehr wohl erzogene liebe angstfreie und kinderliebe Schäferhunde - und trotzdem würde ich niemals (m)ein Kind unbeaufsichtigt bei den Hunden lassen - nicht einmal wenn ich "nur" zur Toilette gehe...
LG Suno
sicher grundsätzlich gilt es ab zu wägen ob du die Sicherheit deines Kindes gewährleisten kannst. Sprich, ob du die Zeit und Nerv hast immer - wirklich immer - ein Auge auf Kind UND Hund zu haben.
Diese Entscheidung kann und darf dir niemand abnehmen.
Doof ist nur, daß ein 3 jähriger meist herumwirbelt und ebenso schwierig zu bremsen ist wie ein "Welpe"...also viel Arbeit.
Solltest du dich für den Hund entscheiden, ist dein Gang zum Hundetrainer schon einmal super. "Angst" und Unsicherheit geht meist Hand in Hand einher. Diese Unsicherheit kannst du nur durch klare Regeln, Grenzen und Verantwortung weg bekommen. Der Hund muss sich (ähnlich wie dein Kind) sicher fühlen, du hast das Kommando, du machst die Ansagen - er darf nichts selbst bestimmen - was soviel heißt wie ihm wird die Last genommen, auf passen zu müssen, zu beschützen und zu bestimmen.
Diese eigen Verantwortlichkeit / Selbstbestimmung ist etwas , das wir Menschen für uns gut und wichtig finden - für (unsichere) Hunde bedeutet es lediglich Stress.
Dazu gehört z.B., und das greift auch gleich das Problem mit deinem Sohnemann an, daß der Hund seinen Stand kennt....erst kommt der Chef (du), dann alle anderen Mensch-Familienmitglieder incl. dein Sohn - egal ob Säugling oder Kleinkind oder Jugendlicher....dann kommt eine Weile nichts und erst dann , am Ende der Kette - der Hund.
Um deinen Sohn musst du einen (unsichtbaren) Raum schaffen. Der Hund hat sich - ohne deine Aufforderung- nicht deinem Kind zu nähern. Daß verstehen Hunde sehr gut - durch Training und Übung.
Sagen wir mal ein Raum mit c.a. 2 Meter Radius - näher darf der Hund nicht ans Kind. Das musst du nun konsequent durch ziehen...kommt er näher "nimmst" du dem Hund den Raum indem du ihn durch deinen Körper blockierst und zum weichen bringst.
Bleibt er ausserhalb dieser Grenze -ruhiges Lob.....
Ich würde mir wünschen, daß du dich dieser Aufgabe stellst - doch wie gesagt, diese Entscheidung liegt nur bei dir.
PS Ich habe sehr wohl erzogene liebe angstfreie und kinderliebe Schäferhunde - und trotzdem würde ich niemals (m)ein Kind unbeaufsichtigt bei den Hunden lassen - nicht einmal wenn ich "nur" zur Toilette gehe...
LG Suno
Zuletzt bearbeitet: