Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung!

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Easy08

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Hallo, ich noch mal,Wie in dem anderen Thread geschrieben ( kann den Link nicht posten - rechner abgeschmiert, surf mit dem Handy),Solls zum nächste Wochenende ja Zuwachs als Gesellschaft für meine Katze geben.Die Frage ob es eine andere Katze sein soll wurde hier echt super beantwortet vielen Dank!Und genau deshalb hab ich mich so ziehmlich das ganze Wochende durch's Forum gelesen.zu nächst zur zweiten Katze: Gut, gleiches Alter ( meine so ca 2,also dachte ich so na einer 1,5 - 2,5 jahre alten zu schauen.)Aber das mit dem gleichen Charakter? Ich wüsste nicht wie ich den Charakter meiner Katze beschreibe, bezogen auf das was sie so besonders macht? Sie ist halt Katze; schläft viel und gern, spielt sowohl alleine, als auch mit mir und streicheln is auch immer drin, genau wie raufen. Bei ihr konnte ich mir das Verhalten im TH nicht ansehen, da sie auf der Krankenstation lag, zu der ich keinen Zutritt bekam.Wie soll ich im TH dann in der kurzen Zeit eine passende Katze ausfindig machen? Und zur Bekanntmachung: Sorry, dass ich darüber jetzt den 100sten Thread aufmache, aber ich viele gelesen und noch nicht so schlau, wie ich gerne wär ( vllt. Dauerzustand: D)Ich hab viel von der Hauruck-?Methode gelesen. Aber immer im Bezug auf seeehr junge Katzen. Sie ist nu' über 2?? Zu alt??die andere Methode von wegen getrennte Räume und dann Decken etc tauschen, zum Gerüche zeigen auch gut, die wurde aber eher bei zu großem Altersunterschied oder Katzen mit Problemen im Bezug auf Artgenossen geraten.?Was ich definitiv gerafft habe, weil ständig gelesen ist, Kitten erst frühestens aber der 12ten Woche zu adoptieren sind. XD Nicht falsch verstehen, ich find's gut dass es immer wieder geschrieben wird. Wundert mich nur, dass viele erst viel zu junge Kitten holen und dann erst fragen....Liebe Grüße,Der Easy
 
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  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #2
Hihihi. Mit 2 Jahren ist eine Katze doch noch nicht alt :D

Sorry, musste ich nur mal festhalten ;)

Ich bevorzuge auch die Hauruck-Methode. Transportbox in der Nähe von einem Klo aufmachen und Katze machen lassen. Funktionierte bisher ganz gut. Diese sanfte Methode würde ich nur bei charakterlich schwierigen Fällen nehmen, bei Katzen, die lange allein gehalten wurden (2 Jahre geht ja noch, ich red hier wirklich von 5 oder 10 Jahren), oder mit Katzen, wo eine Vergesellschaftung schon mal schief gegangen ist. Gibt natürlich noch andere Szenarien, in denen das sinnvoll sein kann, aber das mal als grobe Übersicht zu meiner Meinung dazu.
Ich denke unter normalen Umständen ist eine langsame Vergesellschaftung absolut nicht nötig. Sie dauert in der Regel länger, wodurch der Stress länger anhält. Die Katzen können sich riechen, ab
nicht sehen, später können sie sich sehen, aber nicht richtig in Kontakt treten. Das kann schnell mal dazu führen, dass sich Stress aufbaut, steigert und am Ende die Aggressionen sich aufstauen. Ist natürlich nicht immer der Fall, das Risiko die VG damit aber zum scheitern zu bringen, ist da meiner Meinung nach bei einem Fall wie deinen einfach zu hoch.

Ich tendiere zur Holzhammer-Methode :)

Zur zweiten Fragen:

Leider hält sich noch lange das Gerücht, dass Katzen mit 8 Wochen fertig sind. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sie ab da richtig anfangen zu koste. Impfen, sie fressen richg viel, vielleicht auch noch entwurmen, je nach Fall. Dass wollen die Vermehrer natürlich nicht,, deswegen werden die Tiere möglichst abgegeben, bevor sie solche immensen Kosten verursachen.
Ein seriöser Züchter macht das aber nicht. Dem sind die Kosten egal, er entscheidet im Sinne des Tieres, weswegen bei nicht wenigen Züchtern die Tendenz dazu geht, Katzen sogar über die 12 Woche hinaus noch bei der Mutter und den Geschwistern zu lassen.
Gegen Hinterzimmervermehrer und Möchtegern-Hobbyzüchter ist leider noch kein Kraut gewachsen und die zu frühe Abgabe der Tiere nur eines der Probleme mit diesen Leuten und ihren Tieren. Da hilft nur konsequent keine Tiere von diesen Leuten zu holen, damit die Nachfrage nicht mehr da ist und sie vielleicht irgendwann aufhören ihre Katzen sinnlos zu vermehren. In einer Utopie wäre das sogar realisiertbar.

Damit aber mit diesem Fehlwissen endlich aufgeräumt wird, weißen wir hier auch immer wieder darauf hin, dass 12 Wochen das absolute Minimum ist. Aufklärung ist der erste Schritt zur Besserung, auch wenn es in nicht wenigen Fällen für das betroffene Kitten schon zu spät ist. Gelegentlich aber finden sich doch Leute, die sich vor der Anschaffung des Kittens informieren und wenn sie das dann finden, hilft das vielleicht, dass sie diesen Fehler nicht begehen.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #3
Aber das mit dem gleichen Charakter? Ich wüsste nicht wie ich den Charakter meiner Katze beschreibe, bezogen auf das was sie so besonders macht? Sie ist halt Katze; schläft viel und gern, spielt sowohl alleine, als auch mit mir und streicheln is auch immer drin, genau wie raufen. Bei ihr konnte ich mir das Verhalten im TH nicht ansehen, da sie auf der Krankenstation lag, zu der ich keinen Zutritt bekam.Wie soll ich im TH dann in der kurzen Zeit eine passende Katze ausfindig machen?
Möglicherweise wäre hier ein Tierschutzverein mit privaten Pflegestellen die bessere Alternative für dich :eusa_think:? Im Tierheim ist es oft recht schwierig, die Katzen richtig einzuschätzen. Zum einen fehlt den Mitarbeitern meist schlicht die Zeit, zum anderen sind die Katzen in einem späteren Zuhause plötzlich völlig anders als in der stressigen und beengten Tierheim-Situation. Solche Vereine (ob nun Tiere aus dem Ausland oder nicht; das wäre dann bloß die Frage, ob du ein Auslandstier überhaupt aufnehmen wolltest) vermitteln zumeist deutschlandweit.

Und ja, auch ich bin Verfechter der Holzhammermethode. Abby ist damals nach ihrer stressigen Fahrt zu uns erst mal für 2 Stunden ins Schlafzimmer gezogen, damit sie etwas runterkommen konnte, aber auch dann haben wir direkt die Tür aufgemacht.
Meiner Meinung nach ist das die sinnvollste Varianten, weil sich bei einer langsamen Zusammenführung auch schnell mal Aggressionen aufbauen können. Die Tiere hören sich, riechen sich, können aber nichts klären - ich persönlich halte das nicht für die beste Methode und würde dazu nur in Ausnahmefällen tendieren. Ich habe auch noch keinerlei schlechte Erfahrungen mit der Hauruck-Nummer gemacht: meine damals 6jährige Einzelkatze, die ich viel zu früh mit 7 Wochen aufgenommen hatte, kannte keine anderen Katzen, hat natürlich Gift und Galle gespuckt und es hat trotzdem funktioniert, wenn es auch Geduld erfordert hat. Unser letzter Neuzugang ist die 12jährige Tequila und hier im Rudel ist auch ein älterer Kater von mind. 9 Jahren vertreten - auch das hat einwandfrei geklappt.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #4
Naja das mit dem Tierschutz-Verein ist ja das Thema... Das einzige "Tierheim" in Bremen ist das, des Tierschutz-Vereins. Die haben mich beim letzten mal ja so super -.-' beraten. Auch wenn ich am Ende ein tolles Tier erwischt habe, die Beratung war für'n Eimer. Gut, ich hätte jetzt auch zur Holzhammer-methode tendiert, klingt nicht nur simpler, sondern auch angebrachter! ;-) Aber vielen, lieben Dank! Der Easy
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #6
Soo, hatte heute früh Feierabend und dachte, ich schau mal ins Tierheim. Also Tierschutz- verein Bremen. Ich hab mich beeilt um genug Zeit für eine ausgibiege Beratung zu haben. Mein Eindruck ist der gleiche wie letztes mal - Seltsam. Die Pfleger hatten irgendwie nich so großes Interesse ein Tier zu vermitteln und auch nicht daran, an wen. Naja ich versuchte also wie hier besprochen neben den wichtigsten Daten meiner Katze, den charakter zu beschreiben. Ruhig, aber trotzdem verspielt und aufgeweckt. Er war lange am überlegen und zeigte mir dann eine pechschwarze Vierbeinerin. Er erzählte kaum was zu ihr. Außer dass sie vermutlich mit anderen Katzen kann. Sie wäre jetzt erst 2 Wochen dort. Er glaubt allerdings das die Katze wenig daran interessiert sei mit artgenossen zu spielen? Naja bei 498 Katzen die zu vermitteln sind, wie dort überall steht, das war das einzige am tier dass er mir zeigen konnte. Und wie letztes mal auch war nach 10 ende und er hatte nichts mehr zu sagen... Keine ahnung ob ich sie jetzt nehmen soll, sie war niedlich aber gefunkt hat es nicht. Aber das kann es in dr kurzen zeit ja auch gar nicht. Bin genauso ratlos wie vorher. Gruß, der Easy

 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #7
Off-Topic
Ich hab deinen Beitrag mal ein bisschen Schick gemacht ;)


Wenn du keinen guten Eindruck hast, würde ich da an deiner Stelle auch nicht übereilt entscheiden. Wobei man aber sagen muss, dass es bei der Katzenanzahl die da offensichtlich zur Vermittlung steht, sehr schwer ist, den Überblick zu behalten. Für so was fehlt in kleineren TH schon die Zeit.


Hast du dir mal die Links angesehen, die ich vorhin gepostet hab?

Vielleicht kannst du ja im Tierheim auch mal nachfragen, ob du dich eine Weile mit den Katzen beschäftigen kannst, sprich mit ihnen spielen, sie streicheln etc. um sie etwas kennen zu lernen.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #8
Anaa hat doch auch immer sehr viele und super sozialisierte Katzen, vielleicht wäre das was für dich?
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #9
Anaa hat doch auch immer sehr viele und super sozialisierte Katzen, vielleicht wäre das was für dich?
Genau so was hatte ich eigentlich gemeint. Zum einen habe ich eine wirklich tolle Katze dort vermittelt bekommen ;). Zum anderen hast du da eine ganz andere Ausgangsposition was die Beratung und die Einschätzung der Katzen auf den Pflegestellen angeht. Das muss ja nicht zwingend Anaa sein; es gibt genug solcher Vereine, auch ohne Auslandstierschutz, wenn dir das nicht recht sein sollte.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #10
Huhu!

Ich wohn auch in der Nähe von Bremen... Wollt nur fix sagen, dass ich auch gehört habe, dass das besagte Tierheim einen schlechten Ruf hat.
Hast du schon mal an Arche Noah in Brinkum gedacht? Die machen wohl eine deutlich bessere Beratung. Darf ich den Link hier posten? Sonst google einfach mal.
Viel Glück!
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #11
Heyho, also: Hab mich erstmal weiter schlau gemacht, allerdings auch in den anderen Foren etc. Dort wird allerdings deutlich überwiegend von der Holzhammer-Methode agberaten! Naja entschieden hab ich mich also für die sanftere nach-und-nach- Heranführung. Außerdem haben mehrere Studien gezeigt, das Katzen bis 2,5 Jahre junge Katzen bis zu 6 Monaten in der Wohnung tollerieren, ohne (wie bei älteren) gleich territoriale Grenzen zu ziehen. Außerdem wäre in einem Fall eine Katze von ca. 1 Jahr passender, da durch den Altersunterschied zu meiner 2-jährigen eine Rangordnungsbildung leichter fiele. So weit so gut allerdings frage ich mich noch: FALLS der Neuzugang am Samstag kommt und ich die sanfte Methode anwende und den/die Neue erst mal in einem seperaten Raum halte, was mach denn dann Montag wenn ich wieder arbeiten muss? Dass sie sich an den jeweils anderen Geruch gewöhnen sollen, bei geschlossener Tür einfach. Abschließen und hoffen, dass sie sich nicht gegenseitig verrückt machen? Nachher komm ich nach Hause und die beiden haben im jeweiligen Raum ordentlich protestgepinkelt??
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #12
Ja sowas kann passieren, muss aber nicht. Meine würden wohl permanent an der Türe kratzen, weil sie keine geschlossenen Türen mögen. Das Problem ist halt, dass sie sich riechen können und genau merken dass da wer ist. Sie riechen und hören was hinter der Türe vorgeht, können aber weder gucken noch was tun, da können sich schnell Aggressionen aufstauen. Wenn dann würde ich ein Gitter in den Türrahmen machen oder so, dann können sie sich auch beschnuppern und beobachten...
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #13
Heyho, also: Hab mich erstmal weiter schlau gemacht, allerdings auch in den anderen Foren etc. Dort wird allerdings deutlich überwiegend von der Holzhammer-Methode agberaten! Naja entschieden hab ich mich also für die sanftere nach-und-nach- Heranführung. Außerdem haben mehrere Studien gezeigt, das Katzen bis 2,5 Jahre junge Katzen bis zu 6 Monaten in der Wohnung tollerieren, ohne (wie bei älteren) gleich territoriale Grenzen zu ziehen. Außerdem wäre in einem Fall eine Katze von ca. 1 Jahr passender, da durch den Altersunterschied zu meiner 2-jährigen eine Rangordnungsbildung leichter fiele.

Ich bin gerade mal meine Vergesellschaftungen der letzten Jahre durchgegangen.

1) Sky kam mit 15 Wochen zur 6,5 Jahre alten Tisha, die bis dahin alleine in Wohnunghaltung gelebt hatte und mit 7 Wochen viel zu früh getrennt wurde - Holzhammer-Methode erfolgreich.
2) Caipirinha kam mit 17 Wochen zur knapp 8jährigen Tisha und zum knapp 2 Jahre alten Sky - Holzhammer-Methode erfolgreich.
3) Lewis kam mit 15 Wochen zur 1,5 Jahre alten Caipirinha und zum knapp 3 Jahre alten Sky - Holzhammer-Methode erfolgreich.
4) Meine drei Katzen (1,5 Jahre, 2,5 Jahre und 3,5 Jahre alt) kamen in unserem Haus mit den Katern meines Mannes (ca. 9 Jahre und ca. 15 Jahre alt) zusammen - Holzhammer-Methode erfolgreich.
5) Zu einer bestehenden 5er Gruppe im Alter von 1,5 bis 15 Jahren kamen zwei Katzen von ca. 1 und 2 Jahren - Holzhammer-Methode erfolgreich.
6) Zu einer bestehenden 7er Gruppe im Alter von 1 - 15 Jahren kam eine 2,5 Jahre alte Katze hinzu - Holzhammer-Methode erfolgreich.
7) Zu einer bestehenden 7er Gruppe im Alter von 2 - ca. 10 Jahren kam eine 12 Jahre alte Katze hinzu - Holzhammer-Methode erfolgreich.

Fazit: die Holzhammer-Methode, von der so oft abgeraten wird, hat bei mir immer funktioniert. Teils hat es ein paar Wochen gedauert, manchmal auch nur Tage. Bis auf ein einziges Mal war das immer mit Fauchen, Knurren und auch ein paar Ohrfeigen verbunden, was aber nun mal ganz normales Katzenverhalten ist und dazu gehört. Die müssen sich arrangieren und das am besten in ihrem Tempo. Die Möglickeit nimmt man ihnen, wenn man sie trennt und die Aggressionen, die sich dabei aufbauen, könnten das ganze schnell zum Scheitern verurteilen.
In Ausnahmefällen, wie bei schwer kranken, verletzten oder extrem verstörten Katzen, mag die sanfte Zusammenfühung sinnvoll sein, aber das ist bei zwei sehr jungen und gesunden Katzen meiner Meinung nach nicht der Fall.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #14
dann führ ich die Liste mal fort:

8) zur 1 jährigen Flocke kam der halbjährige Anton: Holzhammermethode erfolgreich
9) zur 2 jährigen Flocke kam die 1-2 jährige Krümel (Anton war verschwunden): Hulzhammermethode erfolgreich
10) zu den beiden Mädels (2 und 1-2 Jahre alt) kam nach über 5 Wochen der verletzte und traumatisierte Anton (1,5 Jahre alt) zurück und musste noch 1 Woche nach der OP separiert gehalten werden -> sanfte Methode (erst bei geschlossener Türe, dann mit Gitter): hat eeeewig gedauert, weil sich der Anton plötzlich nur noch hinter dem Gitter sicher gefühlt hat und sich kaum mehr raus getraut hat.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #15
Ich könnt mich da gleich ranhängen:

11) zum riesigen Hund und aufgedrehten Katze Siva (knapp 1 Jahr) kam eine unglaublich scheue, ängstliche Katze Trixi (knapp 1 Jahr) - nach zwei bis drei Wochen war Friede, Freude, Eierkuchen und so ängstlich war sie überhaupt nicht mehr ;)
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #16
Oh, ich will bei der Liste auch mitmachen ;)

12) Zu Audrey und John-Boy (Streunerbabies, Findelkinder, zum VG-Zeitpunkt 1 Jahr alt) kamen Dinah und Poldi (TH-Tiere, Fundkatzen, Alter bei VG zwischen ca. 5-8 Jahre) - Holzhammermethode, erfolgreich
13) Zu dem Quartett zog 1,5 Jahre später Katze Julchen, TH, 1,5 Jahre alt - Holzhammermethode, erfolgreich
14) Ein weiteres halbes Jahr später zog Katze Bonetti ("Erbstück" unseres verstorbenen Freundes, 12 Jahre alt) dazu - Holzhammermethode, erfolgreich.

Nun muss ich dazu sagen, dass mit "Holzhammermethode, erfolgreich" nicht gemeint ist, dass die Katzen alle sofort ein Herz und eine Seele waren. Es gab schon auch Gefauche und Jagereien, und es hat teilweise auch einen längeren Zeitraum erfordert - und Diva Dinah mag nach wie vor keine anderen Katzen, da würde aber wohl keine Methode der Welt was dran ändern, die hat man einfach als Einzelkatze "verkorkst", würde ich sagen....
Die anderen haben sich aber wunderbar arrangiert - mal schneller, mal langsamer.... ich hätte es mühsamer gefunden, sie erst zu trennen, mal schnuppern zu lassen etc...
Ich habe auch gerade in einem anderen Forum von einem "Fall" gelesen, wo die neue Katze erstmal 4 Tage in einen separaten Raum gesperrt wurde - mit dem Erfolg, dass sie jetzt meint, dieser Raum sei ihr Revier, und diesen verteidigt - und umgekehrt, der bereits vorhandene Kater angepisst ist, dass er 4 Tage nicht in den Raum durfte, wo er sonst immer hindurfte, und die Katze jetzt nicht aus diesem Raum rauslässt....

Joar - ich würd´s immer wieder so machen - Katze im Transportkorb neben´s Klo, rauslassen und gucken was passiert ;)

LG, seven
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #17
Ich will auch mitmachen! ;)

15) Zu Einzelkatze Sunny (2 Jahre alt) zog Tierheim-Kater Charlie (1 Jahr alt) - Holzhammermethode, erfolgreich.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #18
Da hab ich ja direkt eine Lawine ausgelöst :lol:. Aber die Statistik belegt bisher eindeutig: Holzhammer-Methode erfolgreich :mrgreen:.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #19
Das scheint wie gesagt die vorherrschende Meinung zu sein. - allerdings auch nur in diesem Forum! Wie dem auch sei, meine Methode steht. Sicher ist halt sich und da die Statistik über dieses Forum hinaus ganz klar sagt, dass die Holzhammer-methode total daneben n ist. Werd ichs halt auch nicht riskieren wollen. WOBEI. Ich auch ganz klar sagen muss dass, die Katzen über Tage weg zu separieren mir auch zu übertrieben scheint. Ich werd dort meinen eigenen Mittelweg daraus basteln und instinktiv entscheiden.
 
  • Sorry, noch mal zur Vergesellschaftung! Beitrag #20
Du musst es natürlich selbst wissen. Wir können bloß Ratschläge geben und unsere eigenen Erfahrungen teilen. In anderen Foren wird übrigens auch oft gesagt, dass Katzen Einzelgänger sind - nur weil etwas genug Leute sagen, ist es noch lange nicht automatisch richtig ;).

Ich drücke dir die Daumen, dass du mit deiner Methode erfolgreich sein wirst und keine Probleme mit aufgestauten Aggressionen oder ähnlichem haben wirst.
 
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