Pferd ist kaum zu halten

Diskutiere Pferd ist kaum zu halten im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Wie viele ja wissen, habe ich einen Wallach zum reiten, welcher Muskeln aufbauen muss. Muskeln bekommt er wenig, aber Kraft enorm viel. Anfangs...
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #1
KaninHorse-Freak

KaninHorse-Freak

Beiträge
633
Punkte Reaktionen
0
Wie viele ja wissen, habe ich einen Wallach zum reiten, welcher Muskeln aufbauen muss.
Muskeln bekommt er wenig, aber Kraft enorm viel.
Anfangs war er zwar schnell, aber lies sich wenigstens noch bremsen.
Mittlerweile ist es so, dass er mich rauszieht und einfach losrast, er ignoriert alles. Meistens muss ich richtig hart mit der Hand werden, da reißt er das Maul auf und wird noch schneller. Gewicht, Stimme bringt alles nichts!
Wenn ich auf andere (sichere) Pferde aufreite haut er über die Schulter ab.
Wenn er soch richtig mies gelaunt ist, feuert er hinten raus, buckelt oder steigt. Meistens alles gleich nacheinander.
Nicht mal im Schritt, kann man die Zügel lang lassen.
Meist läuft er vor dem Galoppieren traumhaft und danach ist es eine vollkatastrophe. Er läuft dann nicht mal mehr gradeaus, sondern läuft mit dem Arsch nach außen.
Ich kann den einfach nicht halten, der hat viel zu viel Power. Hafer bekommt er kaum was, aber auch ohne ist er so, raus kommt er jeden Tag aber auf der Koppel oder an der Longe ist er das liebste Pferd überhaupt und würde nie freiwillig antraben. Wenn ich draufsitze, bin ich froh wenn er nicht einfach loßschießt.

Hat jemand Tipps? Meine RL meint schon, ich soll ihn wieder weggeben. :(
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #2
Mmh, ist natürlich schwer, ohne es gesehen zu haben etc.
Kannst du Schmerzen, bzw. körperliche Ursachen ausschließen? Sattel, Gurt, Kopfstück, Gebiss passt das alles? Hat er vielleicht Zahnprobleme, wie siehts mit der WS und der Muskulatur aus? Hufe?
Rasse, Vorgeschichte, wie lange hast du das Pferdchen schon?

Trat dieses Verhalten plötzlich auf? Gab es vielleicht ein einschneidendes Erlebnis? Macht er es bei anderen Reitern auch? etc. ..... erstmal Fragen über Fragen....
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #3
Sattler war letzte Woche da, Zähne gemacht, Osteo war da, Hufe super, Gebiss passt. Muskulatur hat er ja kaum :/
Bei anderen ist schwer zu sagen, seit ich ihn kenne wurde er erst zweimal von jemand anderem geritten, aber da war er auch so ätzend. Und die, die ihn vorher geritten ist hat ihn als unberechenbar bezeichnet.
Einschneidendes Erlebnis- nein. Plötzlich auch nicht, es ist mal total extrem und mal läuft er traumhaft. Richtig angefangen hat das, als ich ihn den dritten Tag ausgebunden geritten bin, da hat er sich einfach reingehängt und wollte sich hinlegen.
Ich habe ihn in 5 Tagen genau 4 Monate.
Rasse ist Trakehner.
Vorgeschichte, puuh.
Ich weiß dass er zum Schlachter sollte, dass der Besitzer ihn gerettet hat und sonst nichts. Ich wusste nichtmal ob er geritten war wo ich ihn bekam.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #4
Kann sein, dass er einfach mit dem aktuellen Arbeitspensum überfordert ist.

Wie Du ja richtig sagst, fehlt es Lando ja ordentlich an Muskulatur und er wird sehr oft geritten und longiert. Ich kann natürlich nicht in eine Glaskugel schauen, welche mir die richtige Antwort zuträgt, aber gibt es einen bestimmten Punkt an dem er so reagiert zeitlich gesehen?

Kannst Du einschätzen wie lange am Stück Du ihn galoppierst oder wie lange vorher getrabt wird? Wird er von Runde zu Runde flotter und zeigt dann direkt danach Ungehorsam?

Hast Du mal probiert ihn direkt, nach einer kurzen Lösungsphase im Trab, zu galoppierent ( nur ein Paar Sprünge bzw eine Zirkelrunde) und dann wieder Trab/ Schritt, was auch immer?

Grade bei Pferden die lange nichts mehr getan haben, überschätzt man gerne mal die tatsächliche Kraft. Wird der Punkt des erträglichen überschritten versuchen diese Pferde aus der Situation wieder raus zu kommen in dem sie sich den Hilfen komplett entziehen. Dies kann als "stark werden" interpretiert werden, jedoch ist die Reaktion verständlich.

Für Übermüdung spricht auch, da Du in deinem Beitrag schreibst, dass er sich am dritten Tag Arbeit nur noch hinschmeißen will.

Ich hatte Dir ja schon mal in einem anderen Thread geschrieben: Wenn das meiner wäre, müsste er mal Blut lassen. Da stimmt etwas nicht. Ein Mangel oder eine Entzündung oder doch eine unentdeckte Blockade verhindern das Aufmuskeln.

Es ist für ein so junges Pferd sehr sehr ungewöhnlich noch immer fast den exakten Zustand wie bei der Ankunft zu haben. Wenn ich da an meinen Opi denke, der mit 17 und fast verhungert wieder ankam ( immer mäkeliger Fresser und sehr sensibel gewesen, Athrose) der war nach 5 Monaten wieder auf Normalgewicht mit guter Muskulatur und hat bis heute kaum abgebaut mit 26.



Der aktuelle Sattel scheint ja auch keine 100 %ige Lösung zu sein, wenn er noch mit Lammfell ausgeglichen werden muss und es sich um einen Wintec handelt ( habe bis jetzt noch nie einen passenden gesehen. Bei unterschiedlichsten Pferdetypen) Da kann sich ein Pferd auch niemals komplett im Rücken entspannen.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #5
Naja, wir machen ja nie viel :/ wenn ich longiere höchstens 20 Minuten und dasvon mindestens 10 Minuten Schritt.
Wenn wir in der Abteilung reiten, machen wir im Prinzip die ganze Stunde Übergänge, da er zu schnell ist und wenn wir so reiten, hat er auch zwischendurch sehr viele Schrittpausen.
Er schwitzt halt extrem schnell, manchmal sogar wenn er nur in der Halle stand und zwei Runden getrabt ist.
Naja, also das war so, ich bin ihn ausgebunden geritten, zwei Tage ging es aber er war die ganze Zeit schon maulig, am dritten tag hat er sich reingehängt, so getan als wollte er sich hinlegen und ist buckeln wieder aufgesprungen.
Fast exakt? Schrecklich, ja aber er hat schon seeehr gut zugenommen.
Das Pad hätte ich bei jedem Sattel drunter legen müssen, da es für diesen Rücken einfach keinen passenden Sattel gibt. Der Sattler hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.
Ich habe mit Wintec bisher nur gute Erfahrungen gemacht, vorallem mit dem Isabell Wert bei Pferden mit schrecklichen Rücken.
Man merkt auch, dass er viel enstpannter und lockerer läuft, wie vorher.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #6
Extremes/ übermäßiges Schwitzen kann ein Indiz für Stress sein.

Naja, also das war so, ich bin ihn ausgebunden geritten, zwei Tage ging es aber er war die ganze Zeit schon maulig, am dritten tag hat er sich reingehängt, so getan als wollte er sich hinlegen und ist buckeln wieder aufgesprungen.

Was macht er wenn du ihn ohne reitest?
Scheinbar hat er es ja bevor du ihn mit Hilfszügeln geritten hast nicht gemacht - wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.
Klingt erstmal danach, als ob die Hilfszügel bei ihm was losgetreten haben.... und da die Vorgeschichte des Pferdes unbekannt ist, tippe ich mal wild darauf los, dass seine Erfahrungen damit nicht gerade die schönsten Waren! Vielleicht ihm aber auch die Haltung in die er mit Hilfszügel nunmal mehr oder weniger genötigt wird gerade einfach zu viel und oder unangenehm! Wenn er keine Muckies hat ist es für ihn umso anstrengender so zu gehen!


Zeit ist ein wichtiger Faktor! Pferdchen immer langsam aufbauen.

Ich gehe bei "solchen Pferden" sogar immer so weit, dass ich sie erst wieder beginne zu reiten, wenn sie genügend Muskeln aufgebaut haben an der Hand und auch an der Hand mit den Menschen wieder völlig grün sind!

Ausreiten und solche Scherze gehen ja trotzdem ;) habe bisher noch kein Pferd erlebt, dass nicht genauso gerne als Handpferd mit ins Gelände geht (mit entsprechendem Training voran natürlich!).
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #7
Wenn ich ihn ohne reite, läuft er wie eine Giraffe. Ich muss richtig arbeiten um ihn durchs Genick zu bekommen. Und er zeiht mich raus, als er rei´t den Kopf runter und ich darf Hals knutschen.
An der Hand Muskeln aufbauen, hört sich schön an, ist es aber nicht :D das ist ein Traki. Durch und durch, der muss richtig arbeiten, sonst fängt der an zu treten und zu beißen und alles. Der ist mit Bodenarbeit und longieren nicht ausgelastet.
Er schwitzt zwar wie sau, aber müde war der noch nie! Der rennt von anfang bis zum Ende der Stunde, der würde auch locker zwei Stunden laufen ohne schlapp zu machen. Da sind meine 30-40 Minuten garnix für den.

Handpferd kann man bei dem vergessen, der geht auf alles was vier Beine hat mit gefletschten Zähnen los und tritt danach sobald es auf 4, Abstand rankommt.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #8
Guten Morgen,

hast du mal Trullas Rat beherzigt und vom Tierarzt das Blut deines Pferdes anschauen lassen? Ich könnte mir auch vorstellen, das es etwas von innen heraus ist, was nicht stimmt. Ansonsten würde ich mal überlegen ihn vielleicht zum Beritt wegzugeben oder einen Bereiter kommen zu lassen, da ja anscheinend nicht nur das Pferd, sondern auch du mit dem Reiten überfordert scheinst. Besser wäre natürlich, wenn jemand zu dir kommt, dann könntest du immer zuschauen und dir direkt Hilfe geben lassen... wenn du sagst er ist am Boden sehr brav, scheint es ihm dort auch mehr zu gefallen als unterm Sattel. Ich würde an deiner Stelle mehr am Boden mit ihm arbeiten und vielleicht nur 1-2x die Woche reiten, und dann langsam aufbauen. Und auch nicht mehr eine Stunde, sondern vielleicht nur eine halbe,... aber wie gesagt, schau mal in der Umgebung ob du nicht einen kompetenten Trainer, Bereiter oder Ähnliches findest.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #9
Nein, wie gesagt er ist nicht mir da kann ich das nicht einfach machen.
Er ist nicht überfordert, eher unterfordert deswegen ist er ja so drauf.
Ich habe 6 mal die Woche eine RL& Bereiterin die ihn mit mir aufbaut ;)
Am Boden, arbeitet er nicht mit. Und das lastet ihn auch nicht aus, wenn der zwei Tage nur am Boden gearbeitet wurde ist der am Boden auch nicht mehr lieb.
Und ich reite meistens nur eine halbe Stunde ;)
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #10
Ich würde mich erstmal nochmals dem Gesundheitszustand widmen.
Erstmal ein Blutbild machen lassen. Gerade Pferde im Aufbau haben oft Probleme. Übermäßiges Schwitzen mit Widersetzlichkeit kommt leider häufig vor, wenn das Pferd schlechte Leberwerte hat. Dann bekommst du ihn auch nicht in einen guten Muskelzustand. Auch die Muskelwerte sind interessant.
Bevor man ein Pferd auffüttert, mit Pülverchen, Zusatzfütterchen, Aufbautraining etc. beginnt, muss man den momentanen Zustand erkunden. Zum Glück ist das nicht ganz so teuer.

Dann musst du nochmals den Sattel anschauen. Er sollte nicht nur passen, er sollte auch genügend Dämpfen. Dreh den Sattel mal um und streich mit Druck mit der Hand über die unteren Polster. Das Material muss federn, sich sofort in seinen vorherigen Zustand zurückversetzen und es dürfen keine Löcher, Knubbel oder Falten fühlbar sein. Das drückt.

Das Pferd sollte dann von der Muskulatur her in der Lage sein den Reiter zu tragen. Viele unterbemuskelte Pferde haben einfach zu wenig Kraft und rennen dann vor dem Ermüdungsschmerz davon.
Ich würde das Pferd erstmal täglich an der Doppellonge oder mit Körperband longieren. Dafür darf der Boden ruhig schwer sein. Aus Ausbinder würde ich dabei entweder verzichten oder diese so lang schnallen, dass nur der Unterhals nicht herausgedrückt werden kann, das Pferd aber den Kopf weit heben und weit vor der Senkrechten laufen kann.

Bei hektischen Pferden mit enormen Bewegungsdrang (wenn keine körperlichen Probleme vorliegen), ist das häufigste Problem zu viel Druck. Die Pferde wollen dem Druck davonlaufen. Das Pferd muss lernen, dass es laufen darf. Schon beim Longieren gilt, wenn angaloppiert wird, dauert das länger. Einfach mal auf die Uhr sehen und das Pferd 15 Min galoppieren lassen (alle 5 Min. Handwechsel). 5 Min. können da ganz schön lang sein.
Meine Pferde werden vorwiegend galoppiert und können im voll trainierten Zustand locker 45Min. durchgaloppieren ohne gleich komplett durchgeschwitzt zu sein.

Den folgenden Tipp habe ich schon bei einigen 'Rennsemmeln' angewendet und er funktioniert gut. Pass aber auf, ob du dazu in der Lage bist. Wenn du Bedenken hast, lass das lieber deinen RL machen.
Das Pferd antraben und einfach ohne viel Druck traben lassen. Der Reiter sollte sich beim Leichttraben dem Pferd vollkommen anpassen, nur Widersetzlichkeiten wie Bocken oder Wegspringen werden verboten.
Nach einigen Runden (man fühlt wann das Pferd bereit ist), steht der Reiter beim Leichttraben langsamer auf. Es kommt auf das Aufstehen an, nicht auf das Hinsetzen. Man steht schön weit auf, nur etwas verzögert. Das Pferd hat sich rennend vom Reiter nicht gestört gefühlt und empfindet diese Verzögerung jetzt als Störung. Die meisten Pferde werden dann schon langsamer, weil sie einfach das Gefühl, dass der Reiter angenehm ist, wieder herstellen wollen. Ignoriert das Pferd diese Hilfe nach einer halben Runde immernoch, kommt eine Parade am äußeren Zügel, in dem Moment, wenn sich der Reiter beim Leichttraben setzt.
Das gleichseitige (also äußere) Hinterbeim muss in dem Moment einen kleineren Tritt machen, das innere Hinterbein wird nicht gestört und somit wird das Pferd (z.B. in Wendungen) auch nicht im Gleichgewicht gestört.
Das Pferd soll so lernen, dass der Reiter störender Gegner ist, den man bekämpfen muss, sondern angenehm.

Im Galopp hilft dann folgendes (wieder Achtung, besser den RL machen lassen oder einen Reiter, der sich damit auskennt):
Das Pferd angaloppieren und einfach laufen lassen. Das Pferd nicht stören, evtl. leichten Sitz. Kurz bevor das Pferd durchdreht und mental nicht mehr beim Reiter ist (man fühl den Punkt, das erfordert aber etwas Erfahrung, daher bitte den RL reiten lassen), stoppt man das Pferd.
Das Pferd wird gelobt und wieder angaloppiert. Dieses Prozedere dauert länger. Das Pferd muss lernen, dass es laufen darf und nicht gleich durch Zügeleinsatz blockiert wird. Es darf ja auch flott laufen, aber kontrolliert. Nach und nach schleicht man die Hilfen dann ein.

Solchen Pferden sollte man sich am Anfang erstmal anpassen, denn sie verspannen sofort, wenn der Reiter disziplinarische Maßnahmen einleitet und sofort bremst. Diese Verspannung löst sich meist nicht mehr und artet häufig in Widersetzlichkeit aus.

Diese Pferde reite ich vor und nach der Arbeit niemals Schritt. Dafür sind sie am Anfang zu angespannt. Ich steige ab und führe. Auch in den Pausen, die ich zwischendurch mache steige ich ab und führe. Das Pferd soll lernen, dass es sich zu konzentrieren hat, sobald ich im Sattel sitze. Wenn ich Schritt reite, dann arbeite ich, d.h. am Anfang viel Seitwärts. Auch bei der Bodenarbeit achte ich sehr darauf, dass ich das Pferd an den Stellen touchiere, an denen ich auch mit dem Schenkel arbeite. Die Bodenarbeit mache ich mit Sattel. Später steige ich auch einfach mal auf und reite eine Bodenarbeitsübung.
Das Seitwärts erhöht den Schenkelgehorsam, so dass man später auch nicht mehr das Problem hat, dass das Pferd bei Schenkeleinsatz sofort davonschießen will und sich das 'Lenken' somit auf die verhassten Zügelhilfen reduziert (dann fällt das Pferd eben über die Schulter, da es die äußeren Hilfen ja nicht akzeptiert).

Dieses Programm dauert je nach Pferd bis zu 2 Monaten.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #11
Oha :D danke für den Roman erstmal :D
Als Blut geht wie gesagt im Moment nicht.
Er macht das auch definitiv nicht weil er keine Kraft hat, sondern weil er gelernt hat das er damit durchkommt.
Wenn man nur Leichttrabt, kann man verloren. Dann kann man ihn nicht mehr durchparieren und wenn man langsamer aufsteht buckelt er.
Longieren kennt er wie gesagt nicht so wirklich, normal ausen rum laufen ja, aber mehr nicht.
Der Sattler war vor zwei Wochn da, alles ok beim Sattel ;)

Aber das Problem ist definitiv, dass er weiß dass er wenn er steigt buckelt ect. jeden loswird.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #12
Warum lasst du nicht alles gesundheitliche erstmal ausschließen? ? Das versteh ich nicht....bringt dich doch nicht um....und schaden kann es auch nicht!
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #13
Ich finde es schwierig Dir Tipps zu geben, wenn alles gleich abgeschmettert wird.

Ihr habt das Pferd nicht untersucht, der Sattel ist ein nicht wirklich passender Wintec ( und doch, auch für unterbemuskelte Pferde gibt es passende Modelle, nur müssen diese dann eben regelmäßig neu angepasst und ggf neu angeschafft werden), es wird darauf bestanden, dass das Pferd weiterhin geritten und nicht vom Boden aus gearbeitet wird ( das er noch nicht an der Longe geht liegt doch nicht am Pferd. Ihr/ Du bist dafür zuständig es ihm beizubringen. Dafür braucht es eine qualifizierte Kraft die Dir zeigt wie Longenarbeit funktioniert. Ist ja das selbe wie mit dem Reiten)

Da kann man eben nicht mehr viel zu sagen.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #14
Sorry, wenn ich Tipps bekomme die ich wahrnehmen kann mach ich das auch, aber Blut untersuchen geht nicht. Das ist nicht mein Pferd, da kann ich nicht ohne Erlaubnis vom Besitzer den TA holen. Außerdem wurde er durchgecheckt als sein Besitzer ihn bekommen hat.
Und ich weiß ja wieso er das macht.
Der Sattel passt! Und nur weils ein Wintec ist ist er nicht glecih schlecht. Ich habe absichtlich nach einem Wintec gesucht weil ich mit denen gute Erfahrungen gemacht habe.
Das Fell braucht er nur bis er etwas mehr Muskel hat weil es so einfach angenehmer für ihn ist.
Klar, aber bei einem Pferd was nach einem tritt lässt sich Longieren schwer beibrignen. Wir longieren ja oft, aber er darf ja trtzdem nicht unter dem Reiter einfach losrennen
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #15
Ganz einfach: zun besitzer gehen und frage bzw drauf bestehen das bevor du ihn kaufst der bluttest gemacht wird....
Ich mein man macht doch eh ne ankunftsuntersuchung....da kann sas doch gleich mitgemacht werden oder?
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #16
Tu ihn viel longieren - viel raus auf die Koppel - du darfst ihn auch etwas scheuchen - wenn er alleine in der Halle ist. Muskelaufbau ist zwar gut - aber wenn nix da ist - kann so ein Sattel mit Reiter drauf durchaus auch direkt durch die Dünne Haut auf die Knochen drücken (autsch). Das würde ich zumindest tun - schau dass die Sattelauflage zumindest "gut" gepolstert ist wenn du aufsteigst - ....

Und ausschlagen nach dir ist ein nogo - dass musst du sofort unterbinden - Longepeitsche zwischen dir und dem Pferd - - durchsetzen muss sein - sonst bist du immer nur der Beifahrer der gerade so geduldet wird....
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #17
@Queeny, bevor ich ihn kaufe mach ich das auch, aber es steht ja noch nicht fest. Und wie gesagt, er wurde gechekt als der Besitzer ihn bekam.
@Schweinemama: Ich hab Lammfell unter dem Sattel und ich bin auch erst geritten, als er da etwas Muskeln hatte ;)
Getreten nach mir hat er, als er unterfordert war. Deswegen wurde er auch weggegeben. Wenn der nicht mind. 5 mal die Woche arbeitet wird der gefährlich, den muss man richtig auspowern dann ist der auch lieb. Kampfmaschine halt, Trakehner pur.
Wenn der wirklich jeden Tag gearbeitet wird, geht das aber wenn der nur drei mal die Woche was macht tritt und beißt er und draufsetzen kann man dann auch vergessen wenn man nicht lebensmüde ist :D
Scheuchen in der Halle ignoriert er total. :/
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #18
Das ist unlogisch....bevor du ihn kaufst musst du wissen was mit ihm ist. Und vielleicht wenn du ihn kaufen willst hängt von dem Ergebnis auch ab ob oder ob nicht....
Wenn du ihn erst kaufst und dann den test machst und es kommt was schlechtes bei raus guckst du in die röhre. ...dann hast du evt nen auf dauer unreitbares pferd und hast dafür gezahlt....

Aber ich geb es auf......

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und auch nen trakehner kann sich benehmen und ist nicht per se eine kampfmaschine!
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #19
Schon klar, dass sich Trakehner benehmen können, aber nicht wenn sie so erzogen wurden wie er.
Er mach das weil er weiß dass die Menschen Angst vor ihm bekommen.
Und, unlogisch ist da nix. Wenn ich die Erlaubnis von meinen Eltern hab ihn zu kaufen lass ich ihn untersuchen aber jetzt steht ja noch garnichts fest. Außerdem wurde es ja erst gemacht! Er ist gesund!
Ich finde es ja lustig, dass nur weil er etwas schwerfuttrig ist und eine schlechte Ausbildung hat er gleich irgendetwas haben soll. Ich hab mich schon drum gekümmert dass ich kein krankes Pferd bekomme.
 
  • Pferd ist kaum zu halten Beitrag #20
Hast du den die blutwerte? Wurden die dir gezeigt?

Sagen kann man viel. ...

Sorry kanin aber hier existieren drei threads in denen du probleme mit ihm beschreibst, die echt nicht normal sind ob nun trakehner hin oder her und alles was wir raten klappt angeblich nicht oder geht nicht....dann lass es einfach....
Wie trullas schon mal schrieb es hat seinen grund warum einige tiere zum schlachter gehen....
 
Thema:

Pferd ist kaum zu halten

Pferd ist kaum zu halten - Ähnliche Themen

Stallwechsel - Pferd verkaufen - Weitermachen ??? HILFEE: Hallo ihr lieben! Viele von euch haben bestimmt schon von meinem Zoli gelesen. Habe einen Thread im Vorstallungsbereich. Leider läuft es...
Ich war nie eine Kämpferin, aber für meinen Traum hat es sich gelohnt: Mein Traum war immer, ein eigenes Pferd, erfolgreich Turniere reiten und durchs Gelände fetzen. Meine Eltern haben mir das reiten immer verboten...
Probleme mit Pferden: Hey seit einiger zeit (ca. 6 wochen) haben meine Freundin und ich 2 Pflegepferde die meine Freundin sich vielleicht auch kaufen möchte(ich würde...
Sie nahm mir mein Sunny: Hallo... Ich muss mich hier jetzt leider mal ausweine. Langsam ist der Zeitpunkt gekommen wo ich drübersprechen kann aber es immer noch nicht...
Hündin ist nicht zu beruhigen: Hallo! Ich schreibe in dieses Forum, weil unsere Hündin ein Nervositätsproblem hat. Ich weiß nicht, wieso und kann sie nicht beruhigen. Folgendes...
Oben