Gehören Katzen in unsere Fauna?

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  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #41
Natürlich hätte keine gut ernährte Katze (Streuner mal ausgenommen) es nötig, Mäuse und Vögel o. ä. in der Natur zu erlegen, um zu überleben. Aber den natürlichen Jagdinstinkt kann man an einer Katze nicht abstellen.

Aber es heißt immer nur "diese böse Katze hat meinen Vogel/Hamster (kann man beliebig fortsetzen) gefressen. Scheiss Katzen!". Natürlich wäre ich auch stinksauer wenn mein Tier gefressen würde! Aber ich kann das ständige gegen Katzen nicht mehr hören bzw. lesen! Irgendwann muss doch mal gut sein!

Bei Vögeln, die als Haustiere gehalten werden bzw. Hamstern frage ich mich allerdings wie das dann passieren kann. Hier ist doch eindeutig der Besitzer in der Pflicht, seine anderen Tiere vor den Katzen zu schützen.

Ich selbst habe auch 3 Katzen (davon 2 Freigänger), fünf Degus und demnächst wieder 4 Rennmäuse. Die Mäuse und Degus muss ich auch vor den Katzen schützen. Hätten die Katzen die Gelegenheit, dann würden sie ihren Jagd- und Spieltrieb ausleben und die Tiere wahrscheinlich töten. Daraus kann ich meinen Katzen aber dann keinen Vorwurf machen, sondern muss mir an die eigene Nase packen, weil ich nicht aufgepasst habe.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #42
@Eifelbiene
Du meinst bestimmt meinen Beitrag in einem anderen Thread "Kätzin sauer auf Kater" oder?
Das Micky überhaupt an die Hamster kam lag daran, das sie öfters (keine Ahnung wie) aus dem Käfig kamen und die Kätzin dann auf sie aufgepaßt eben damit Micky sie nicht erwischt. Da kam dann wohl ihr Mutterinstinkt raus... ;)
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #43
@Klondyke
ja genau, aber auch weil du es hier noch einmal erwähnst.

Ich will jedoch auch damit sagen, dass - abgesehen von Kastrationen, um eine wahre Katzenflut zu bremsen - es wenig Möglichkeiten in der freien Natur gibt, um das Jagen der Katze zu unterbinden. Je nachdem bekommen viele Katzenbesitzer ja nicht mit, was Kätzchen draußen alles so treibt. Ich gehe mal davon aus, dass nicht alles als Geschenk vor die Haustüre geschleppt wird.

Tja, und das der Hamster dann irgendwann den Kürzeren gezogen hat, war wohl abzusehen. Evtl. waren da die Gitterstäbe wohl zu weit auseinander... ganz schön leichtsinnig, sich da auf die Beschützerinstinkte der Kätzin zu verlassen. :018: Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ein bisschen muss ich doch mal schimpfen.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #44
Hallo
Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, doch bekam ich eben die Info zu dieser Seite/Sache und sah es jetzt erst.
Mal wieder haltlose Aussagen, ShadowOfDeath.
Einfach auf Stur stellen und nur nix einsehen.
So, so, Katzen gehören in unsere Wälder ?
Verwechselst du da nicht unsere heimische Wildkatze, die aber Gefahr läuft durch Bastardierung mit Hauskatzen auszusterben.
Weil das ein Geschenk ist, darf die Katze Jährlich über 1000 Tiere töten ?
Ein Hund hat also keinen so starken Jagdtrieb wie eine Katze und daher darf eine Katze Wildern ?
Leute mit deiner Einstellung sind Verursacher für einige Probleme auf meiner Seite:"Tiere ohne Zukunft".
Wenn die Katze raus will, dann leint sie an und geht mit ihr Gassi.
Wenn ihr die Zeit nicht dafür habt, solltet ihr keine Katzen halten, ganz einfach.
Wenn man sich Tiere anschafft, sollte man die Zeit dafür haben.
Katzen auf Rechnung der Natur zu halten mag einfacher sein, ist aber sicher nicht ein Verhalten eines Tierliebenden Menschen, oder ?
Habe einen Artikel bekommen, aus dem ich das wichtigste filterte und eine kleine Seite baute.
Werde die Seite vielleicht noch weiter ausbauen, mal sehen.

Da reden so viele was für Leute sich doch alles so eine Schlange halten ......
Was Leute Privat in der Wohnung halten kann anderen doch egal sein.
Aber was viele Katzenhalter unserer Tierwelt da drausen antun, ist schon ein Verbrechen und müßte bestraft werden. Das ist oftmals sogar Wilderei !
Ich gehe auf die vielen verantwortungslose Argumente erst gar nicht ein, da ich mir nur die ersten paar Postings anschaute. Das hatte mir auch schon gelangt und um mich nicht unnötig aufzuregen, diesen kurzen Hinweis !

Was ich über die Sache denke hier, am Ende der Seite:


Anschauen, lesen und ein Bild daraus machen.

@ReptilienTom:
1.Katzen gehören schon seit hunderten von Jahren in Deutsche Wälder!
Bitte Informier dich erstmal, bevor du das Gegenteil behauptest!


So, so, ich soll mich mal Informieren, lach .......
Danke, vielleicht komm ich zu dir in den Unterricht und lerne mal was.
Ohhhh mannnnnnnnnnnnnn
Was lese ich das nur doch immer wieder ?:eusa_doh:

So, machts gut !
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #45
Hallo und schön das du dich doch noch mal meldest!

Ich muss dir von den Fakten her weitgehend recht geben.
Ich bezweifle zwar, dass eine Hauskatze auf über 1000 Beutetiere im Jahr kommt (Heuschrecken nicht mitgezählt ;)), aber das steht hier wohl nicht zur Debatte.

Es geht hier in erster Linie um Artenschutz. Von diesem Standpunkt aus sind Katzen wohl in der Tat ein Risikofaktor, aber wie beseitigen?
Die Katzen sollen schließlich auch Artgerecht gehalten werden und das heißt für mich immer noch so weit es geht Freilauf bieten. Jeder Hundebesitzer wird an den Pranger gestellt, wenn er nicht regelmäßig seinem Liebling ausgang verschafft.
Aber mit einer Katze an der Leine?
Ich hab es einmal versucht. Ein einziges Mal - und nie wieder.
Katzen sind Jäger, Raubtiere und sie sind nicht gezähmt.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, das einzige, das hilft ist Kastration(-spflicht).
Dies hilft dem Artenschutz folgendermaßen:
-Kreuzung mit Wildkatzen ausgeschlossen
-weniger Streuner (auch sie müssen natürlich kastriert werden)
-Kastraten sind ruhiger, jagen deshalb wahrscheinlich auch weniger.

Es sagt sich leicht, eine Katze mal eben für ein paar Monate zur "Schonzeit" ins Haus zu sperren. Es ist meist schlicht und einfach unmöglich.

Verlangt nicht von uns unsere Tiere zu quälen.
Es ist der Mensch der dies alles herbeigeführt hat, warum sollen es die Katzen ausbaden?
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #46
@Reptilien Tom
Wenn ich so nen Quatsch lese den du das schreibst... "leint eure Katzen an" bla bla bla...

Komm, werd mit deinen Reptilien Glücklich, aber halt dich raus wenn es um Katzen geht! Und ach ja, lein doch mal deine Schlangen usw. an... :mrgreen:
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #47
Hi Blackcat,
also ich hatte schon immer meine Katzen an der Leine geführt und sie so an das Umfeld Haus gewöhnt - ohne Probleme ging das.

Da ich aber auch zu den eher ängstlichen Typen gehöre, hatten eigentlich alle meine Katzen nur Freilauf im eigenen Garten der (damals in einer anderen Umgebung) Katzen-Ausbruch-Sicher gemacht wurde, mit den extra dafür vorgesehenen Zäunen die abgwinkelt oben sind.

Nun leben wir hier schon seit langem auf dem Land, offene Wiesen, Felder, Wald und Autos die gar nicht merken, dass sich hier eine Wohngegend befindet (so klein das Dorf) das jeder wie blöd durchrauscht.

Deshalb wurde meine letzte Katze schon immer an einer ewig langen Leine gehalten und ich war auch zusätzlich immer dabei. Wir hatten stundenlang unseren Spaß beim Beete ausbuddeln, auf der Liege ein Schläfchen zu halten und und - das geht wirklich wenn man es ihnen früh genug angewöhnt. Diese Katze wollte immer sehr gerne raus und brachte sogar von selbst die Leine, damit ich Bescheid wusste :) (Wink mit dem Zaunpfahl von ihr)
Sie war trotzdem zufrieden denn sie konnte an der leichten Leine durchaus großzügig stromern und wars zufrieden. Natürlich blieb sie auch mal an Sträuchern hängen oder wickelte sich um den Baum - hatte das aber schnell raus und befreit sich meistens selbst - ohne das Katzengeschirr abstreifen zu wollen. Aber ich war immer dabei und hatte sie immer im Auge.

Zusätzlich wurde schon immer mein Balkon zu einem Katzenparadies gemacht um die Bedürfnisse nach Neugier und Sonne zu stillen.

Dass ich nun mit meiner jetzigen Fellnase eine Katze erwischt habe die von sich aus lieber am Balkon bleibt, deckt sich natürlich hervorragend mit meinen Wünschen.

So kann das aussehen - ich hoffe der Link funktioniert.

@Tom,
im großen und ganzen hast du schon recht mit deinen Behauptungen, aber wenn es Katzen gibt, die von klein auf draussen waren, denen ist das nicht mehr abzugewöhnen. Aber bedenke bitte, dass auch solche Katzen aus Tierheimen oder sonstigen miserablen Umständen von Katzenliebhabern "gerettet" werden.

Es gibt halt immer im Leben zwei Seiten und es optimal zu treffen für jeden, wird wohl ein Wunschdenken bleiben.

LG
FN
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #48
Komm, werd mit deinen Reptilien Glücklich, aber halt dich raus wenn es um Katzen geht! Und ach ja, lein doch mal deine Schlangen usw. an...

Seine Schlangen sind auch nicht in freier Natur und fressen einheimische Wildtiere :roll:

Ich habe das Gefühl du hast entweder nicht verstanden um was es eigentlich geht oder du willst es nicht verstehen.
Hier hat niemand was gegen Katzen an sich, nicht mal ReptilienTom. Hier stänkert niemand gegen Katzen an.
Hier haben einige Leute was gegen verantwortungslose Katzenhaltung.
Hier machen sich auch Katzenhalter Gedanken um die Lösung des Problems.

Und doch, es gibt viele in Deutschland heimische Vogelarten und sogar Reptilien. Wenn es um Neozoe gegen Neozoe ginge wäre das alles kein Problem. Aber leider geht es um Neozoe (Katze) gegen einheimische Wildtiere die sich seit Jahrtausenden, bevor (domestizierte Nordafrikanische, hat nichts mit der europäischen Wildkatze zu tun) Katzen nach Europa kamen, an den Lebensraum angepasst haben, zum Teil so angepasst das sie nicht in andere Lebensräume ausweichen können und deshalb durch streunende Hauskatzen (neben anderen Faktoren) wirklich gefährdet sind.

Warum sperrst du dich eigentlich so gegen diese Tatsache und fühlst dich bzw deine Katze gleich angegriffen??
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #49
Amen ;)

Habe auch nicht bemerkt, dass hier irgendwo Katzen angegriffen wurden. Es geht nur um die Problematik des Gleichgewichts.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #50
Ich bezweifle zwar, dass eine Hauskatze auf über 1000 Beutetiere im Jahr kommt (Heuschrecken nicht mitgezählt ;)), aber das steht hier wohl nicht zur Debatte.

Hi Blackcat, das mußt du gar nicht bezweifeln, weil Reptilien TOM`s Zahlen verfälscht sind. Auf seiner Seite stand bis heute diese Aussage:



Eine einzige Katze tötet bis zu 1000 Wildtieren pro Jahr.

Es gibt bereits mehrere wissenschaftlich nachgewiesene Fänge von Katzen.
Hier ein mittleres Beisiel, vom Fang eines Tieres in nur einem Jahr:
1090 Beutetiere (die Beute die nicht mitgebracht wurde, ist nicht einmal miteinberechnet).
535 Säugetieren (darunter 16 Wildkaninchen)
297 Vögeln
258 nicht indentifizierten Tieren
30% des Gesamtzuwachses an Sperlingen, geht jedes Jahr an die Katzen.
Schätzungsweise fallen 27 Millionen Vögel, 50 Millionen Säugetiere
und 30 Millionen Amphibien und Reptilien in Deutschland Katzen zum Opfer.


Die wissentschaftliche Studie, auf die sich Reptilien TOM bezog hingegen hatte folgendes Ergebnis:

Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:
  1. Insgesamt wurden 1090 Beutestücke registriert, im Durchschnitt 14 pro Katze und Jahr. 535 waren Säugetiere, 297 Vögel und 258 nicht identifizierte Tiere. Im einzelnen wurden identifiziert: 17% Feld-Wühlmäuse, 7% Rötelmäuse, 14% Erdmäuse, 12% Waldspitzmäuse, 4% Zwergspitzmäuse, 3% Kaninchen, 8% andere Säuger, 16% Haussperlinge, 4% Singdrosseln, 3% Amseln, 3% Rotkehlchen, 10% andere Vögel , insgesamt 15 Säuger- und 22 Vogelarten. (Gliederfüßer und andere Wechselwarme wurden nicht berücksichtigt.)
Quelle:Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:
  1. Insgesamt wurden 1090 Beutestücke registriert, im Durchschnitt 14 pro Katze und Jahr. 535 waren Säugetiere, 297 Vögel und 258 nicht identifizierte Tiere. Im einzelnen wurden identifiziert: 17% Feld-Wühlmäuse, 7% Rötelmäuse, 14% Erdmäuse, 12% Waldspitzmäuse, 4% Zwergspitzmäuse, 3% Kaninchen, 8% andere Säuger, 16% Haussperlinge, 4% Singdrosseln, 3% Amseln, 3% Rotkehlchen, 10% andere Vögel , insgesamt 15 Säuger- und 22 Vogelarten. (Gliederfüßer und andere Wechselwarme wurden nicht berücksichtigt.)
Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:
  1. Insgesamt wurden 1090 Beutestücke registriert, im Durchschnitt 14 pro Katze und Jahr. 535 waren Säugetiere, 297 Vögel und 258 nicht identifizierte Tiere. Im einzelnen wurden identifiziert: 17% Feld-Wühlmäuse, 7% Rötelmäuse, 14% Erdmäuse, 12% Waldspitzmäuse, 4% Zwergspitzmäuse, 3% Kaninchen, 8% andere Säuger, 16% Haussperlinge, 4% Singdrosseln, 3% Amseln, 3% Rotkehlchen, 10% andere Vögel , insgesamt 15 Säuger- und 22 Vogelarten. (Gliederfüßer und andere Wechselwarme wurden nicht berücksichtigt.)



... wir hatten in einem Katzenforum ebenfalls die Ehre, mit Reptilien TOM heute zu diskutieren ;) ;). Wenigstens hat er seine falschen Aussagen von seiner Seite netfernt.

Ach übrigends, Reptilien TOM hat auch diesen Thread aud eurem Forum auf seine Steite verlinkt als negativ Beispiel:



christine
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #51
Das Schlusswort find ich bei der 2. Seite ja mal interessant, schade, dass ich es nicht kopieren kann...

Unter anderem finde ich da auch die Aussage: Wenn Hunde beim Wildern erwischt werden, werden sie erschossen und deshalb lasse "ich" auch nicht den Hund die ganze Nacht draußen.

AUCH KATZEN WERDEN BEIM WILDERN ERSCHOSSEN!!!

Hier ein Zitat aus einem Artikel aus AHO Aktuell: "Münster (aho) - Im Münsterland sind im vergangenen Jahr mehr als
6.000 Katzen und über 100 Hunde von Jägern erschossen worden, weil
sie gewildert hatten."

Oder ein anderes aus abendblatt.de: "Im vorigen Jahr haben Jäger in Schleswig-Holstein genau 9869 "wildernde Katzen" zur Strecke gebracht. Im Kreis Pinneberg waren es laut Jagd- und Artenschutzbericht genau 283."
und: "Während Hunde quasi auf frischer Tat beim Verfolgen und Reißen von Wild angetroffen werden müssen, gelten für Katzen härtere Bedingungen: Sie dürfen schon getötet werden, wenn sie im Jagdbezirk weiter als 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden. "

Womit wohl geklärt wäre ob mehr Hunde oder Katzen von Jägern erschossen werden!

Ich lebe ja selbst in einer eher ländlichen Gegend und kann da auch aus eigener Erfahrung berichten, so etwa von einem Jäger, der selbst eine Katze mit Halsband und Glöckchen in einer Wiese hinterm Haus (keine 200m Abstand) erschossen hat.

Außerdem bin ich dabei gewesen, wie ein Hirsch erschossen wurde, weil er von HUNDEN so arg zugerichtet worden ist, dass er nicht mehr laufen konnte.

Das wollte ich auch mal gesagt haben, die Katzen gelten längst nicht als heilig und den Messias für Wildtiere zu spielen ist ein bisschen übertrieben.
Ich denke außerdem, das wir uns in diesem Beitrag nicht unbedingt dafür ausgesprochen haben die Katzen bitteschön alle vor die Tür zu setzten damit sie möglichst viele Wildtiere reißen können.
Ich erinnere mich außerdem wage, dass wir uns ausdrücklich für Kastration ausgesprochen haben und die meisten Aufforderungen im "Schlusswort" der obrigen Seite bereits diskutiert wurden.
Einzelne Aussagen, die auf obriger Seite angeführt wurden sind auch schlicht und einfach aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich finde es traurig, Katzen für das verschwinden zahlreicher Arten verantwortlich zu machen. Zumindest von mir kann ich auch behaupten, dass ich soweit es mir möglich ist auch alles für die Erhaltung anderer Arten tue.

Nach wie vor ist die schlimmste Bedrohung für Wildtiere der Mensch und nicht die Katze.
Umweltverschmutzung und zerstörung von Brutgebieten sind eine weit größere Bedrohung.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #52
Das Schlusswort find ich bei der 2. Seite ja mal interessant, schade, dass ich es nicht kopieren kann...

Unter anderem finde ich da auch die Aussage: Wenn Hunde beim Wildern erwischt werden, werden sie erschossen und deshalb lasse "ich" auch nicht den Hund die ganze Nacht draußen.

AUCH KATZEN WERDEN BEIM WILDERN ERSCHOSSEN!!!

Hier ein Zitat aus einem Artikel aus AHO Aktuell: "Münster (aho) - Im Münsterland sind im vergangenen Jahr mehr als
6.000 Katzen und über 100 Hunde von Jägern erschossen worden, weil
sie gewildert hatten."

Oder ein anderes aus abendblatt.de: "Im vorigen Jahr haben Jäger in Schleswig-Holstein genau 9869 "wildernde Katzen" zur Strecke gebracht. Im Kreis Pinneberg waren es laut Jagd- und Artenschutzbericht genau 283."
und: "Während Hunde quasi auf frischer Tat beim Verfolgen und Reißen von Wild angetroffen werden müssen, gelten für Katzen härtere Bedingungen: Sie dürfen schon getötet werden, wenn sie im Jagdbezirk weiter als 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden. "

Womit wohl geklärt wäre ob mehr Hunde oder Katzen von Jägern erschossen werden!

Ich lebe ja selbst in einer eher ländlichen Gegend und kann da auch aus eigener Erfahrung berichten, so etwa von einem Jäger, der selbst eine Katze mit Halsband und Glöckchen in einer Wiese hinterm Haus (keine 200m Abstand) erschossen hat.

Außerdem bin ich dabei gewesen, wie ein Hirsch erschossen wurde, weil er von HUNDEN so arg zugerichtet worden ist, dass er nicht mehr laufen konnte.

Das wollte ich auch mal gesagt haben, die Katzen gelten längst nicht als heilig und den Messias für Wildtiere zu spielen ist ein bisschen übertrieben.
Ich denke außerdem, das wir uns in diesem Beitrag nicht unbedingt dafür ausgesprochen haben die Katzen bitteschön alle vor die Tür zu setzten damit sie möglichst viele Wildtiere reißen können.
Ich erinnere mich außerdem wage, dass wir uns ausdrücklich für Kastration ausgesprochen haben und die meisten Aufforderungen im "Schlusswort" der obrigen Seite bereits diskutiert wurden.
Einzelne Aussagen, die auf obriger Seite angeführt wurden sind auch schlicht und einfach aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich finde es traurig, Katzen für das verschwinden zahlreicher Arten verantwortlich zu machen. Zumindest von mir kann ich auch behaupten, dass ich soweit es mir möglich ist auch alles für die Erhaltung anderer Arten tue.

Nach wie vor ist die schlimmste Bedrohung für Wildtiere der Mensch und nicht die Katze.
Umweltverschmutzung und zerstörung von Brutgebieten sind eine weit größere Bedrohung.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. ;)
Kann man nicht bitte diesen Thread endlich schließen? Weill immer kommt wer und gräbt ihn wieder aus und die sinnlose Diskussion geht wieder von vorne los! :eusa_doh::(
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #53
So lange die Diskussion sachlich bleibt gibt es meines Erachtens keinen Grund dieses Thema zu schließen.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #54
So, jetzt muss ich auch mal was sagen.
Ich find das hier sooo lächerlich. Bevor man die Schuld den Katzen zuschiebt, sollte man sich erst mal an die eigene Nase fassen. Wir Menschen sind doch das schlimmste. Wir sind die die Umwelt kaputt machen. Die aus nem schönen Wald ne Kleinstadt mit anliegender Autobahn machen. Wir sind es die Autofahren und im güstigsten Fall "nur" tausende von Mücken am Auto kleben haben. Wir nehmen den Tieren den Lebensraum. Ich könnt noch mehr aufzählen, aber ich denk hier sind viele klug genug um zu wissen das nich nur die Katzen schuld sind.
Es heisst hier zwischendurch die Katze bringt Millionen von Tieren um und das schlimmste daran is das sie ja nich einheimisch is sondern eingewildert wurde. Ja und was is nun das Problem???? Es gibt sooo viele Tiere die nich einheimisch sind und andere umbringen. Und wenn man das dann sagt heist es, es geht hier nich um XYZ sondern um die Katze. Aber im gleichen Satz sagen ich hab nix gegen Katzen. Sicher, und wer soll des glauben?
Die Katze allein rottet keine Vögel aus, nein da gehören auch andere hinzu, selbst einheimische Tiere, aber davon wollen ja viele hier nix wissen. Dann nehm ich halt die eingewilderten. Nutria, Nerz, Marderhund und Waschbär. Die reichen erst mal als Beispiel. Die fressen, auweia, auch einheimische Tiere. Aber schreibt man das hier, heißt es nur darum gehts nich, geht um die Katze. Wusstet ihr das der Marderhund sogar so schlimm is das er den Fuchs (einheimisches Tier) vertreibt?? Er verdrängt ihn und kämpft mit ihm, in machen Fällen übernimmt er sogar den Bau und baut diesen weiter aus.
Was sagt ihr nun dazu, is nich schlimm, ich weiß, die Katze is schuld. Wahrscheinlich hat sie ja den Marderhund gegen den Fuchs aufgehetzt (ja denn dummes argument, aber die Meinung von manchen heir macht mich einfach sauer). Oder wusstet ihr das Dam - und Muffelwild früher auch eingewildert wurden, die sind nich einheimisch auch wenns viele denken. Sie fressen unsere Einheimischen Pflanzen, darüber regt sich jetzt wieder niemand auf? Und warum? Weils nich um die Katze geht oder weils "nur" Pflanzen sind??

So, ich warte jetzt gespannt über die Antworten die sich über meinen Beitrag aufregen werden.
Fangt an!
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #55
@Ricalein

Dachte halt weil hier immer Katzengegner ihren Senf dazu geben, was uns Katzenfreunde natürlich auf die Palme bringt, wäre es sinnvoller diesen Thread zu schliessen....

@Icecube
Hast völlig Recht! :clap:
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #56
Habt ihr auch mal die anderen Seiten durchgelesen?

Er prangert an, dass die Menschen in Afrika an mangelnder "Inteligens" <---:roll: aahja --- leiden, weil sie keine Kondome benutzen und Aids-Kinder in die Welt setzen. Als ob die Menschen da unten das mit Absicht machen: "Jaaaa, lass uns die Welt verseuchen! Sch.... auf Kondome!" Die Leute sind nicht aufgeklärt, fast wie kleine Kinder! Halt mal einem 5jährigen einen Pariser hin - er bläst ihn auf oder füllt ihn mit Wasser.

Zudem findet er, dass wir uns nicht mehr fortpflanzen sollten, da wir mit der Masse an Menschen die Erde zerstören. Wir sollen uns also quasi selbst dezimieren. Und da Artenerhalt ein evolutionärer Prozess ist, gilt auch hier das Prinzip "the survival of the fittest".
Das führt dazu, dass nur die überleben können/dürfen/werden, die die stärksten Gene haben. Quasi der perfekte Mensch.
Ein Mann hatte vor knapp 70 Jahren die gleiche Idee... Dezimierung der Menschheit auf ein Minimales - die arische Rasse!

Er redet für den Erhalt der Arten, aber er denkt nicht weiter. Wo wäre die Welt, wenn alle Arten erhalten blieben? Was wäre, wenn die Menschheit schon immer versucht hätte die Arten zu erhalten?
Würde ich morgens dann Herrn T-Rex grüßen?

Und ist ein Erhalten einer Art nicht auch ein Eingreifen in die Natur? Wenn ich die eine Art erhalte, zerstöre ich die Natur dann nicht indirekt an anderer Stelle?
Wenn TOM schon so von Natur redet, dann sollte sie sich selbst regulieren dürfen.
Die Natur würde das schaffen!

Aber wo wären wir dann?
Selbst ein Arztbesuch zieht einen Eingriff in die Natur mit sich.
Für die Herstellung teurer Untersuchungsgeräte musste Erdöl verbraucht werde - ein immer knapper werdender fossiler Brennstoff.
Und auch für die Medizin wird die Natur nach und nach zerstört.
Und während auch unserer lieber TOM kränklich seinen Hustensaft schlürft, dabei seine Naturseite am PC aktuallisiert, produziert er fleißig CO2, verbrennt Erdöl und beteiligt sich systemmatisch an der Zerstörung der Erde.

Nur mal so nebenbei...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #57
Ich finde es irgendwie sinnvoller sachlich über den Einfluss von Katzen auf Wildtierpopulationen zu diskutieren als über die Ansichten einer einzelnen Person zum Thema und anderen, die nicht mal etwas damit zu tun haben... ;)

Ob Katzen Neozoen sind oder nicht... Naja, definier mal Neozoe. Laut Wikipedia sind Neozoen:

Tierarten, die vom Menschen in andere Gebiete verbracht worden sind und sich dort fest etabliert haben. Dabei kann es sich um bewusste Aussetzung der jeweiligen Tiere handeln, um Gefangenschaftsflüchtlinge oder um unwissentlich verschleppte Tiere.

Nach dieser Definition müssten Katzen dazugehören.
Andererseits kommt es aufs Zeitfenster an, wann ist eine Tierart nach ihrer Einführung kein Neozoe mehr?

Ist letzdendlich auch egal ob eine Katze laut Definition (noch) ein Neozoe ist oder nicht mehr, an ihrem Jagtverhalten ändert das nichts.
Katzen gibt es (wieder laut Wikipedia) in Europa laut Knochenfunden seit etwa 4000 Jahren. Die Frage ist ob die älteren Arten die als Katzenbeute in Frage kommen in dieser (evolutionstechnisch gesehen) nicht besonders langen Zeit in der Lage waren sich an die Katzen anzupassen. Ich sage dazu mal nicht ja und nicht nein, ich weiss es nicht. Ich denke mal, einige (anpassungsfähige) Arten besser als andere die stark von bestimmten Lebensräumen abhängig sind. Bei den Vögeln müssten besonders bodenbrütende Arten Probleme haben.

Natürlich gibt es noch andere Neozoen, bevor mir jetzt jemand indirekt vorwirft ich sei ein "Katzengegner" (was absolut nicht zutrifft, ich habe nichts, aber auch wirklich gar nichts gegen Katzen, bin selbst im Tierschutz aktiv und dazu gehören auch Katzen), ich finde es genauso besorgniserregend das sich zb Halsbandsittiche und Mönchssittiche in Europa breitmachen und dabei mit anderen Arten um Nistplätze und Nahrung konkurrieren, und Vogelhass kann mir wirklich niemand vorwerfen). Das gleich gilt für Waschbären, Flusskrebse, Schmuckschildkröten, Marderhunde etc. Natürlich haben sich schon immer Arten von selbst ausgebreitet, aber der Mensch beschlenuigt das Ganze leider richtig.

Was aber eindeutig ist, ist das Hauskatzen domestizierte Haustiere sind, die zwar verwildern können, aber trotzdem mehr oder weniger auf den Menschen angewiesen sind. Von daher kann man schon mal schlecht sagen Hauskatzen seinen "ein Teil der Natur" (der Natur schon, aber nicht des natürlichen Ökosystems was wildlebende Tiere angeht...).

Natürlich ist der schlimmste "Neozoe" der Mensch selbst, aber "nur" weil andere Faktoren auch für den Rückgang von einigen Arten verantwortlich sind, ist das doch nichts was Katzen von aller "Schuld" befreit? Und nur weil ein Neozoe allein keine Art ausrottet und da mehr dazu gehört, bedeutet das nicht das Neozoen deswegen absolut unproblematisch sind.
Und auf Hauskatzen hat der Mensch nun mal grösseren Einfluss als auf Marderhunde und andere Neozoen... Da kann man wenigstens schon mal mit Maßnahmen wie Kastration anfangen, oder?

(Und vielleicht auch mal ganz sachlich überlegen ob unkontrollierter Freilauf wirklich so unproblematisch ist wie viele Katzenhalter glauben (wollen))
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #58
Dachte halt weil hier immer Katzengegner ihren Senf dazu geben, was uns Katzenfreunde natürlich auf die Palme bringt, wäre es sinnvoller diesen Thread zu schliessen....

???
Die Tatsache, daß das hier das Katzenforum ist heißt nicht gleich, daß hier nur Katzen gehuldigt werden soll. Ein Forum ist eine Diskussions(!)plattform, insofern sind selbstverständlich auch andere Meinungen willkommen. Man kann einerseits auch das was man liebt etwas kritisch betrachten, das schadet gar nix. Andererseits kann man bei Dir so genannten "Katzengegnern" vielleicht auch ein paar Vorurteile abbauen. Das kann man aber nur, indem man sie zu Wort kommen läßt.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #59
Die Kastrationsidee is ja nich schlecht, nur verrat mir doch bitte mal einer wie man die bei den Streunern durchsetzten will???

Liebe Streuner,
findet euch am sounsovielten bei
Dr. Ved. XYZ ein, zur Kastration.
Anwesenheit Pflicht, bitte achtet
darauf einen leeren Magen zu haben!


Nein mal im ernst, man kann so Leute auf die Pirsch schicken. Betäubungspfeil rein, Mietze kippt um, naja dann schnipp schnapp ab und Mietze wacht später verwirrt wieder auf.

Is ja machbar, aber wer zahlt das denn? Hat mal da einer drüber nachgedacht.
Mich interessiert einfach nur wie man die Idee umsetzen will.
 
  • Gehören Katzen in unsere Fauna? Beitrag #60
Die Kastrationsidee is ja nich schlecht, nur verrat mir doch bitte mal einer wie man die bei den Streunern durchsetzten will???

Liebe Streuner,
findet euch am sounsovielten bei
Dr. Ved. XYZ ein, zur Kastration.
Anwesenheit Pflicht, bitte achtet
darauf einen leeren Magen zu haben!

Wie geil ist das denn? :mrgreen:
 
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