Queeny, ich glaube du möchtest den Grundkontext aller Aussagen hier GEGEN ein unbeaufsichtigtes Zusammensein nicht verstehen, oder? Was du zuhause machst, sei dir überlassen, ja. Aber eine risikoreiche, mit Gefahren für alle verbundene Haltungsform sollte nicht propagiert und schön geredet werden, was in 1-2% der Fälle funktioniert, geht zu 98-99% schief bzw. führt zu massivem, unnötigen Stress bei den Beteiligten.
Des Weiteren hat Luna das Wort böse nicht verwendet und rein subjektiv die Leichtsinnigkeit, die sie in bestimmten Sachen sieht angemerkt und damit lediglich zum Ausdruck gebracht, dass eine räumliche Trennung möglich sein muss und beim alleine bleiben die Regel sein sollte. Punkt. Und wenn Maische schreibt, dass Tierhaltung mit Risiko verbunden ist und damit vermeidbare Risiken einschließt, kann ich Luna nur Recht geben. Warum ein unnötiges Risiko eingehen, wenn eine geschlossene Tür schon alles behebt?
Ich lebe auch seit Jahren mit 4-5 verschiedenen Tierarten zusammen. Und ich MUSS sogar die Kaninchen von den Meerschweinchen trennen, weil meine Kaninchen es lustig finden Meerschweinchen herum zu scheuchen und zu beißen.
Nochmal: es geht hier nicht um die reine Räuber-Beute-Problematik, sondern die Gewährleistung eines stressfreien Miteinanders mehrerer, sehr unterschiedlicher Tierarten. Und wozu muss ich in diesem Fall auf Teufel komm raus etwas praktizieren, was mit einer geschlossenen Türe bei Abwesenheit schon ganz einfach zu lösen wäre?
Ganz abgesehen davon, dass wir - um auch hier nochmal eine Runde im Kreis zu drehen - hier bei der TE von Bedingungen sprechen, die eben nicht wirklich viele Möglichkeiten für die beteiligten Tierarten übrig lassen. Und genau deshalb hat sie ja wohl auch nachgefragt, weil sie selbst unsicher ist, weil das Katzenthema so viele Varianten bietet, die alle Vor- und Nachteile haben und weil sie Tipps möchte. Den Tipp einfach mal alles zusammen zu schmeißen und es zu probieren halte ich aber für recht unfair, da am Ende dann Blacky da sitzt und massive Probleme hat. Wenn sie jetzt alle möglichen Probleme zumindest mal gelesen hat, weil sie einer hier erwähnt hat, hat sie zumindest die Chance sich schon im Hinterkopf darauf vorzubereiten und flüchtet sich nicht in die utopische Vorstellung, dass es problemlos und einfach möglich ist auf 50qm 2 Wohnungskatzen, 2 Hunden und 3 Kaninchen so gerecht zu werden, dass hinterher alle - auch die beiden Besitzer - damit leben können!